
Bezirksamt Affstätt
Kaffeeberg 2
71083 Herrenberg-Affstätt
Tel.: 0 70 32 / 91 04 79
Fax: 0 70 32 / 91 04 95
E-Mail: affstaett@no-spam-pleaseherrenberg.de
| Öffnungszeiten: | |
| Montag | 08.00 - 10.00 Uhr |
| Dienstag und Mittwoch | 10.00 - 12.00 Uhr |
| Donnerstag | 16.30 - 18.30 Uhr |
Historisches
Seit dem freiwilligen Zusammenschluss mit Herrenberg im Jahre 1965 ist Affstätt ein Stadtteil Herrenbergs. Affstätt wurde im 13. Jahrhundert, im Jahre 1287, erstmals geschichtlich erwähnt. 1987 feierte Affstätt sein 700-jähriges Bestehen. In den Herrenberger Historischen Schriften, Band 2, ist die Geschichte Affstätts "Von Affinstätten zu Affstätt" ausführlich beschrieben und dargestellt.
Affstätt liegt auf halbem Wege zwischen Herrenberg und dem Stadtteil Kuppingen frei in der offenen Ebene des Korngäus. Der Rand des Schönbuchs mit seinen Waldbergen ist nah und in der blauen Ferne kann die Hügelkette der Schwäbischen Alb erblickt werden. Die Einwohnerzahl Affstätts hat sich seit 1965 mehr als verdoppelt. Heute zählt Affstätt ca. 1650 Einwohner. Von Alters her hatte Affstätt überwiegend eine landwirtschaftliche Bevölkerungsstruktur, die sich jedoch in den letzten 20 bis 30 Jahren erheblich verändert hat.
Die Gemarkung Affstätt umfasst ca. 473 ha. Sie reicht vom Stadtteil Kuppingen (Römerweg) bis zur Schwarzwaldsiedlung im Nordwesten. Die Grenze zieht sich weiter entlang der Sportanlagen an der Schießmauer durch das Affstätter Tal über die B 14 hinauf, entlang des Wohngebietes Lämmleshalde zum Schloßberg bzw. Fichtenberg, dann zum Rötelberg bis zur L1194 Nufringen-Kuppingen.
Bis zum Jahre 1814 gehörte der Wald hinter Kuppingen Richtung Wildberg den Gemeinden Kuppingen, Oberjesingen und Affstätt gemeinsam. 1814 erfolgte die Aufteilung des 530 ha großen Waldes unter den drei Gemeinden. Deshalb hat Affstätt auch seinen Waldanteil als Exklave in zwei Stücken an der Markungsgrenze zu Wildberg-Sulz am Eck. Es sind die Waldgebiete "Brand" und "Hummelberg" mit je ca. 40 ha.
Die zwischen der ehemaligen Gemeinde Affstätt und der Stadt Herrenberg ausgehandelte Eingliederungsvereinbarung über den Zusammenschluss regelt die beiderseitigen Rechtsbeziehungen und garantiert ein örtliches Eigenleben für Affstätt und die Erhaltung der dörflichen Eigenart. Die Eingliederungsvereinbarung ist, teilweise auch mit zeitlicher Verzögerung, eingehalten und vollständig erfüllt worden. Die der Grundversorgung von Affstätt dienenden und die Infrastruktur verbessernden Maßnahmen wurden realisiert, so z. B. Neubau einer Grundschule, Neubau einer Mehrzweckhalle, Erweiterung des Friedhofs, Sicherung der Wasserversorgung durch den Bau eines Wasserbehälters, Neugestaltung und Verschönerung des alten Ortskerns einschließlich verschiedener Ortsstraßen, Ausweisung von neuen Wohngebieten, z.B. "Zaunäcker" und "Leinenbrunnen" usw.
Im Bezirksamt Affstätt können fast alle Verwaltungsangelegenheiten erledigt werden. Acht Ratsmitglieder bilden den Ortschaftsrat, in dem alle Angelegenheiten, die die Ortschaft betreffen, beraten und vorentschieden werden. Im Gemeinderat der Stadt Herrenberg hat Affstätt 2 Sitze.
Im Ort sind folgende Einrichtungen vorhanden: Bezirksamt, Vereinshaus, Backhaus, Feuerwehrgerätehaus, 2 Kindergärten, Grundschule, Turn- und Gemeindehalle, Sportanlagen, Friedhof, Evangelische Kirche und Gemeindezentrum, Arzt, ein Restaurant und eine Gaststätte (2 Geldautomaten und 2 Kontoauszugsautomaten befinden sich in der Selbstbedienungsstelle im ehemaligen Volksbankgebäude).
Folgende Vereine und Gruppierungen prägen das kulturelle Leben: Gesangverein Affstätt, Posaunenchor Affstätt, Kirchenchor, Freiwillige Feuerwehr, Sportverein Affstätt.