Quelle: "Rad fahren und Wandern rund um Herrenberg", durch das Ammertal und im Naturpark Schönbuch", herausgegeben von der Großen Kreisstadt Herrenberg, Copyright 2001 by Silberburg-Verlag Titus Häussermann GmbH, Tübingen (Autor: Dieter Buck). Diese Broschüre enthält weitere interessante Beschreibungen der an der Strecke liegenden Gemeinden sowie Streckenpläne und kann im Online-Shop der Großen Kreisstadt Herrenberg bezogen werden.

 

Weitere schöne Wander- und Radwandertipps für die Herrenberger Gegend finden Sie in dem Buch "Ausflugsziel Schönbuch" von Dieter Buck (3. Auflage 2004; 168 Seiten, 96 Farbfotos und Karten, Euro 15,90, ISBN 3-87407-375-0, erschienen im Silberburg-Verlag, Tübingen, erhältlich im Buchhandel).

Übersicht

Von Tübingen durch das Ammertal nach Herrenberg und zurück

Tübingen - Unterjesingen - Wurmlinger Kapelle - Poltringen - Gültstein - Herrenberg

 

Bei dieser Tour fahren wir gemütlich durch das idyllische Ammertal - es wurde schon einmal schwäbisches Arkadien genannt - nach Herrenberg. Die kleinen Orte, die man unterwegs durchfährt, lohnen eine kurze Unterbrechung. Am Ende der Tour lädt Herrenberg mit seinen alten, sehenswerten Gebäuden zu einem ausgiebigen Stadtbummel ein. Wer möchte, kann einen Abstecher hoch zur Wurmlinger Kapelle machen und wird dort mit einer prächtigen Aussicht belohnt.

Radler mit Kondition können diese Radwanderung auch gut mit Radtour "Zurück" zu einer Rundstrecke kombinieren. Die beiden Touren zusammen sind auch eine ideale Unterbrechung des in Tübingen vorbeiführenden Neckartalwegs (Villingen/ Schwenningen-Mannheim). Ein Tagesabstecher nach Herrenberg lohnt sich! Wenn Sie wollen, bringt Sie die Ammertalbahn zurück nach Tübingen oder...

Zurück am Fuße des Naturparks Schönbuch und durchs Ammertal nach Tübingen

Herrenberg - Kayh - Breitenholz - Entringen -Unterjesingen ? Tübingen

 

Die Tour "Zurück" führt uns zunächst am Fuße des Naturparks Schönbuch entlang und danach durch das idyllische Ammertal. Man kann es gemütlich angehen lassen, denn Höhenunterschiede beschert sie uns kaum. Und unterwegs können wir in den Orten das eine oder andere interessante Gebäude ansehen oder auch einkehren. Familien mit Kindern bietet diese Tour Umstiegsmöglichkeiten in die Ammertalbahn ab Entringen in allen Ortschaften bis Tübingen. In Herrenberg empfiehlt sich vor Antritt der Fahrt unbedingt ein Besuch des Marktplatzes, einem der schönsten  Württembergs, wo man gut im Freien sitzen und sich »bedienen« lassen kann. Der Marktplatz war im Oktober 2004 Drehort des ARD-Films ?Das süße Geheimnis? mit Gila von Weiterhausen und Friedrich von Thun (?Professor Capellari?) in den Hauptrollen. Folgen Sie in diesem Falle dem Herrenberger Innenstadt-Besucherleitsystem zum Marktplatz. Von dort orientieren Sie sich dann später zur Mariengarage und nehmen in der Marienstraße den Radweg Richtung »Schönbuch« beziehungsweise »Tübingen« wieder auf.

Von Tübingen durch das Ammertal nach Herrenberg und zurück

Hinfahrt:

Den Ausgangspunkt der Tour nach Herrenberg erreichen Sie in Tübingen problemlos über die (aus Fahrtrichtung Rottenburg kommend) erste Neckarbrücke und den für Fußgänger und Radfahrer ausschließlich reservierten »Schlossbergtunnel«. Dahinter biegen Sie nach inks in den Schleifmühleweg ein, der Sie direkt zum Tübinger Westbahnhof bringt (siehe Karte Seite 6/7 in der Broschüre).

? Ausgangspunkt:

Tübingen, Westbahnhof.

? Wegverlauf:

Zu Beginn bieten sich zwei Möglichkeiten an. Wer es etwas schneller oder bequemer auf breitem, gut ausgebautem und asphaltiertem Talweg haben möchte (zum Beispiel Familien mit Kindern), folgt gleich beim Westbahnhof der mit »Herrenberg« ausgeschilderten Stre­cke. Diese vereinigt sich kurz vor Unterjesingen wieder mit der hier empfohlenen, landschaftlich interessanteren Tour.

Wir fahren am Westbahnhof auf dem Schleifmühleweg noch kurz stadtauswärts, überqueren dann die Gleise nach links aufwärts und biegen dahinter nach rechts ab in Richtung Schwärzlocher Hof, den wir auf aussichtsreichem Weg erreichen.

Man sollte auf jeden Fall einen kurzen Blick in den Hof werfen, dann radeln wir weiter und erreichen nach einem scharfen Rechtsknick Ammern.

Wir durchfahren die Domäne und überqueren kurz darauf die Schienen der Ammertalbahn. Hier treffen wir wieder auf den in der Talaue verlaufenden Radweg aus Tübingen und es geht nach links weiter in Richtung Unterjesingen.

Vor den ersten Häusern von Unterjesingen folgen wir über die Bahngleise und die Ammer hinweg der Radwegbeschilderung »Herrenberg«.

(Wer zur Haltestelle der Ammertalbahn oder zum dort vorhandenen Kinderspielplatz möchte, fährt ein kleines Stück geradeaus. Wenn wir dort dann weiterradeln, kommen wir zur Landstraße, die nach links Richtung Wurmlingen führt. Wir halten uns dort links, dann nach der Ammerquerung rechts, wo wir uns wieder auf unserer Tour befinden).

Wir überqueren die Straße von Unterjesingen nach Wurmlingen. Der Weg führt weiter nach Pfäffingen.

Vorher sei aber noch ein Abstecher empfohlen: Die berühmte Wurmlinger Kapelle, die wir schon lange links des Weges gesehen haben, lockt! Wer sie besuchen möchte, fährt parallel zur Straße von Unterjesingen nach Wurmlingen, dort zur links von der Durchgangsstraße liegenden Kirche. Hinter ihr wendet man sich mit dem Wanderzeichen roter Strich nach links. Gleich darauf an der Linde geht es nach rechts etwas hinab zur Gastwirtschaft, dann aber steil hinauf. Schieben oder das Rad unten am Berg stehen lassen, ist bei diesem Wegstück keine Schande! Wenn wir die Aussicht genossen haben, geht es zurück nach Wurmlingen. Nach dem Ort wechseln wir wieder auf den Radweg neben der Straße und radeln bis vor Unterjesingen, wo wir nach links in den Radweg einbiegen, der uns nach Pfäffingen bringt.

Durch Pfäffingen fahren wir geradeaus hindurch und folgen an der Kreuzung nicht der nach rechts zeigenden Radwegbeschilderung »Herrenberg«, weil diese über Entringen am Fuße des Schönbuchs dorthin führt, sondern zunächst der Beschilder- ung Richtung »Oberndorf«. Vor den ersten Häusern von Poltringen fahren wir dann nicht nach Oberndorf, sondern biegen an diesem ersten Querweg noch vor dem Ort rechts ab, an der Durchgangsstraße gleich darauf nochmals.

Nach einigen Metern biegen wir nach links ein und fahren dort an Kirche und Turn- halle vorbei bis zum Ende der Straße. Dort halten wir uns dann rechts. Die Straße bringt uns hinauf zur nächsten Durchgangsstraße, die wir überqueren (dort befindet sich die Bushaltestelle »Rathaus«). Danach führt sie die Entringer Straße etwas bergan.

Nach einem Brunnen mit Entenfiguren fahren wir in einem weiten Bogen hinauf bis zum Ortsende. Wir biegen nach links in die Straße Ziegeläcker ein und folgen dem Feldweg, lassen etwas später rechts den Sportflugplatz (an Wochenenden meist bewirtschaftet) liegen, an der folgenden Weggabelung halten wir uns links bis zur nächsten Landstraße vor den ersten Häusern von Reusten. Diese überqueren wir und folgen der Radwegbeschilderung durch das Wohngebiet Wolfsberg.

Am Ortsrand von Reusten sehen wir dann in der Ferne bereits unser Ziel: Herrenberg mit seinem Wahrzeichen, der Stiftskirche. Wir fahren in Richtung Altingen bis zum Feldkreuz nach dem abschüssigen Wegverlauf. Dort halten wir uns links und rollen bis über die Ammerbrücke. Sofort danach biegen wir rechts ab und kommen vorbei an Schule und evangelischen Kirche. Bei der Kirche halten wir uns rechts.

Wir überqueren die Durchgangsstraße und radeln dahinter geradeaus weiter, bald entlang der Ammer bis Gültstein.

Wir überqueren die von Tailfingen kommende Landstraße, fahren dort weiter, kommen nach links in den Gänsbergring und fahren geradeaus weiter, aus dem Ort hinaus. Nach einer Rechtskurve kommen wir zu einem Feldweg, in den wir, dem Radwegschild »Herrenberg« folgend, nach links abbiegen.

Nun radeln wir entlang der Ammer und vorbei an den Ammermühlen bis kurz vor die B 14, hier orientieren wir uns am Radschild nach »Haslach« links und kommen an der Zweiten Ammermühle vorbei zur Bundesstraße. Wo das Sträßchen nach »Haslach« abgeht, halten wir uns an das Radwegschild und rollen entlang des Baches bis zur Ammerquelle, die sich vor einem querenden Weg befindet.

An der Ammerquelle orientieren wir uns rechts, danach vor dem Talhof nochmals rechts. Ab nun können wir uns auch an die gelbblaue Raute des Schwarzwaldvereins halten. Nach der Eisenbahnbrücke fahren weg bis zur querenden Raistinger Straße, hier biegen wir nach rechts ab und kommen zur Walter-Knoll-Straße. Wir fahren nach links, dann geht es in einem großen Rechtsbogen hoch bis zum Herrenberger Bahnhof.

? Länge:

Ca. 22 Kilometer

? Zeit:

Ca. 2 Stunden

? Höhenunterschied:

Ca. 200 Meter

? Grill-Spielplatz:

Vor der Wurmlinger Kapelle, beim Bahnhof Unterjesingen

? Sonstiges:

Die Tour verläuft auf befestigten Forst- und Feldwegen

? Verkehrsmittel:

Tübingen: Bahn; Herrenberg: Bahn, S-Bahn nach Stuttgart; zwischen beiden Or­ten verkehrt die Ammer­talbahn

? Einkehrmöglichkeiten:

Tübingen, Schwärzloch, in den Orten unterwegs, Herrenberg (viele Möglichkeiten im Freien zu sitzen, besonders auf dem Marktplatz - orientieren Sie sich dorthin am Besucherleitsystem Innenstadt).

Zurück am Fuße des Naturparks Schönbuch und durchs Ammertal nach Tübingen

Herrenberg - Kayh - Breitenholz - Entringen -Unterjesingen ? Tübingen

Auch diese Tour führt uns nach einigen Kilometern entlang am Fuße des Naturparks Schönbuch durch das idyllische Ammertal. Man kann es gemütlich angehen lassen, denn Höhenunter­schiede beschert sie uns kaum. Und unterwegs können wir in den Orten das eine oder andere interessante Gebäude ansehen oder auch einkehren. Familien mit Kindern bietet diese Tour Umstiegsmöglichkeiten in die Ammertalbahn ab Entringen in allen Ortschaften bis Tübingen.

Ausgangspunkt:

Herrenberg (Bahnhof).

Wegverlauf:

Vom S-Bahnhof aus (bei Gebäude Bahnhofstraße 13) folgt man der Radwegbeschilderung »Schönbuch« beziehungsweise »Tübingen«, kommt zuletzt am Kreiskrankenhaus und dem Hallenbad vorbei, die am östlichen Stadtrand von Herrenberg stehen, und stößt dann auf die B 28.

Neben der Bundesstraße nehmen wir den in unserer Fahrtrichtung rechts verlaufenden Radweg bis zur ersten die Straße überquerenden Brücke. Diese benutzen wir und fahren dann gleich wieder rechts weiter entlang der Straße bis nach der Autobahn.

Danach rollen wir ein Stück auf dem Radweg, der die Straße begleitet, die links von der Bundesstraße bis Kayh verläuft. Wir fahren durch Kayh hindurch in Richtung »Tübingen«. Kurz vor der Einmündung der Straße in die B 28, gegenüber dem von rechts einmündenden Feldweg, biegen wir auf den Feldweg nach links ein und folgen diesem bis zur Straße nach Breitenholz. Wir biegen hier links ein und kommen nach Breitenholz, einem weiteren heimeligen Örtchen mit alten Gebäuden, den wir auf gekennzeichnetem Radweg durchfahren.

An der Rechtskurve kurz nach dem Dorf radeln wir nach links von der Landstraße ab und auf dem Feldweg nach Entringen. Kurz nach dem Ortsbeginn von Entringen halten wir uns an das nach rechts weisende Radwegschild Richtung »Tübingen«. Gleich darauf biegen wir nach links in die Zeppelinstraße ab und fahren auf ihr bis zum Ortsende, hier geht es nach rechts über die Bahngleise, dann gleich wieder nach links. Wir fahren entlang der Gleise, halten uns nach einem abfallenden Teilstück des Wegs an der Weggabelung links und kommen nach Pfäffingen.

Nach den ersten Häusern erreichen wir den Bahnhof, nach ihm biegen wir nach rechts ab (Schild »Ortsmitte«). Wo es nach rechts zur Kirche ginge, orientieren wir uns nach links in den Wiesweg und verlassen auf ihm den Ort. Gleich danach unterfahren wir Stromleitungen, queren den Hohenzollernradweg, kommen an Sportplätzen vorbei und erreichen die von Unterjesingen nach Wurmlingen führende Straße. Wir überqueren sie und fahren dahinter mit dem Radschild nach »Tübingen« geradeaus weiter. Nach einiger Zeit knickt der Weg nach links ab zur Unteren Mühle, hinter der Bahnlinie führt er wieder nach rechts weiter. Wir rollen auf diesem Sträßchen, die Domäne Ammern rechts oben liegen lassend, bis kurz vor Tübingen.

Nun führt nach rechts eine Asphaltstraße hoch zum Schwärzlocher Hof. Hier lockt eine Einkehr, zumindest aber sollte man einen Blick in den Hof werfen.

(Wer gleich nach Tübingen will, biegt direkt vor den Gleisen der Ammertalbahn nach links in den Feldweg ein.)

Vor dem Schwärzlocher Hof biegen wir nach links ab und rollen mit schönem Blick auf das Ammertal, bis der Weg nach links abknickt; nach den Bahngleisen halten wir uns rechts zum Tübinger Westbahnhof.

 

Länge: Ca. 19 Kilometer.

Zeit: Ca. 2 Stunden.

Sonstiges: Die Tour verläuft auf asphaltierten Wegen.

Verkehrsmittel:

Herrenberg: Bahn, S-Bahn

Tübingen: Bahn;

zwischen den beiden Städten verkehrt die Ammertalbahn.

Einkehrmöglichkeiten:

Herrenberg (viele Möglichkeiten, im Freien zu sitzen -besonders auf dem Marktplatz-, orientieren Sie sich dorthin am Besucherleitsystem Innenstadt),

in den Orten unterwegs;

Schwärzlocher Hof kurz vor Tübingen

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