Mutterhauskirche der Evangelischen Diakonieschwesternschaft Herrenberg
Mit ihren von Andreas Felger 1997 gestalteten Glasfenstern bietet die Mutterhaus-kirche ( Hildrizhauser Straße 29 ) nicht nur den Mitgliedern der Schwesternschaft, den Gästen ihrer Tagungs- und Begegnungsstätte und den Gliedern des Evangelischen Pfarramtes Ost, den Gottesdienstraum mit meditativem Flair.

Andreas Felger hat sechs Glasfenster unter dem Motto "Unterwegs mit Christus" gestaltet, die in ausdrucksstarken Farben Jesus-Symbole und Jesus-Geschichten darstellen.
Die Diakonieschwesternschaft bietet gleichfalls regelmäßig öffentliche Führungen an und auf Anfrage private Führungen für Gruppen. Ihre Anfrage richten Sie bitte an den Empfang der Tagungs- und Begegnungsstätte (Tel. 07032 / 206-213).
Das Chorfenster in St. Josef,
Christus in der Glorie des himmlischen Jerusalem.
Das größte Glasfenster in St. Josef in Süddeutschland

Hört man im Zusammenhang mit Herrenberg von einem kirchlichen Kunstwerk, dann drängt sich sofort vorrangig der Gedanke an die Stiftskirche im Gäu mit seinem weithin sichtbaren Wahrzeichen dem Zwiebelturm auf. Aber auch weniger berühmte Gotteshäuser in bescheidener Umgebung beherbergen sakrale Schätze. Dies ist in der katholischen St. Josefskirche der Fall. Hier hat der international bekannte Maler und Gestalter von Wand- und Kirchengemälden, der bis nach Amerika durch seine Glasfensterkunst bekannte Künstler, Albert Birkle, im Jahr 1933 ein monumentales Kirchenfenster geschaffen.
Eine Führung durch die St. Josefskirche und die Besichtigung des Glasfensters ist unter 07032/9426-0 bei der kath. Kirchengemeinde zu buchen.
St. Antoniuskirche, Kuppingen
Der Kreuzweg und das Taufkapellenfenster von Prof. Albert Birkle in der Katholischen St. Antoniuskirche, Herrenberg-Kuppingen
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Der Architekt Martin Schilling und sein Sohn, beide aus Rottenburg am Neckar, erbauten 1958 die St. Antoniuskirche in Kuppingen. Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahr 1957.
Bereits 1933 hatte Martin Schilling mit seinem Partner Architekt Hans Lüdkemeier, die St. Josefskirche in Herrenberg gebaut. So lag es Nahe, Professor Albert Birkle aus Salzburg, mit zwei Kunstwerken, nämlich mit dem Kreuzweg und einem Taufkapellenfenster, zu beauftragen.
Professor Albert Birkle, der bereits mit seinem Erstwerk "Christus in der Glorie des himmlischen Jerusalem" in der St. Josefskirche in Herrenberg ein Kunstwerk schuf, das richtungsgebende Bedeutung in der Kunstszene in der damaligen Zeit hatte, war für die Architekten kein Unbekannter. Albert Birkle hatte sich in der Zwischenzeit als bedeutender Glasfenstermaler und Gestalter von Kirchenräumen, auch international, einen Namen gemacht. 1958, fertigte er die Fenster in St Antonius, in der Glasmalerei Derix, in Rottweil.
Mit dem Kreuzweg, mit seinen 14 Glasfenstern in der Größe von jeweils 0,70 auf 0,90 Meter sowie mit dem Taufkapellenfenster in Dalle-Glas, in der Größe von 2.70 Meter auf 2.00 Meter sind ihm Meisterwerke mit großer theologischer Ausdruckskraft gelungen.
Weitere Kunstwerke in der Kirche
Erst viel später, ein Auferstehungsfenster war nicht vorhanden, wurde in der Apsis ein Altarmosaik mit dem auferstandenen Christus und mit der Darstellung zeitgenössischer Glaubenszeugen, nämlich von Mutter Teresa von Kalkutta, Bischof Georg Moser und Dom Helder Camaro, ein Werk des Künstlers Otto Habel, Leinfelden, und vom Steinbildhauer Paul Dittus, Affstätt, ausgeführt.
Anmeldungen zur Besichtigung:
Kath. Pfarramt St. Antonius-Kuppingen
Zwerchweg 9, 71083 Herrenberg
Pfarrer Reiner Debert Tel. 07032 - 31344
Sekretärin E. Reder Tel. 07032 - 31982
Die St.Antonius-Kirche befindet sich im Ortsteil Kuppingen von Herrenberg. Es kann in der Nähe geparkt werden. Kirchenführer: Horst F. Sehorsch


