Der historische Stadtrundgang

Nur wenige deutsche Städte besitzen heute noch ein so vollständig erhaltenes Ensemble stolzer Fachwerkhäuser, enger Gassen und Winkel, malerischer Treppen und plätschernder Brunnen wie Herrenberg. Die Altstadt steht als Gesamtanlage seit 30 Jahren unter Denkmalschutz. Ein historischer Rundgang führt Sie durch die Altstadt – Schautafeln erläutern die Geschichte.

Stationen des historischer Stadtrundgang

  • Marktplatz mit Marktbrunnen
    Marktplatz mit Marktbrunnen

    Marktplatz mit Marktbrunnen

    Seit der Stadtgründung – erstmals 1276 belegt – herrscht hier Markttreiben, bis
    1504 wurde hier auch unter freiem Himmel das Hochgericht gehalten. Alljährlich
    finden auf dem Marktplatz das Kultur festival, das Stadtfest und der Weihnachtsmarkt
    statt.

  • Marktbrunnen mit Löwensäule
    Marktbrunnen mit Löwensäule

    Marktbrunnen mit Löwensäule

    Der Marktbrunnen wurde im Jahr 1347 erstmals genannt. Der heutige Brunnen
    entstand im Jahr 1681.

  • Oberamt
    Oberamt

    Oberamt

    Das Amtshaus, zuvor die Vogtei, wurde 1655 gebaut. Die Vogtei war seit 1759
    Oberamt und von 1930 bis 1938 Land rats amt, bevor der Kreis Herrenberg aufgelöst
    und dem Landkreis Böblingen zugewiesen wurde.

  • Staffeln
    Staffeln

    Staffeln

    Eine Vielzahl der Staffeln – darunter auch die Löwenstaffel – wurde in den letzten
    Jahren renoviert. Sie sind ein Wahrzeichen Herrenbergs. Nicht umsonst
    wurden die Herrenberger früher „Stäffelesrutscher” genannt.

  • Stiftskirche

    Stiftskirche

    Sie ist das weithin sichtbare Wahrzeichen Herrenbergs: „Die Glucke vom Gäu”
    entstand in zwei Bauabschnitten, deren Abschluss durch die Weihedaten 1293
    und 1328 bezeichnet ist. Der Turm der Stiftskirche beherbergt das in Europa einmalige Glockenmuseum.

  • Stadtmauer und Schlossberg

    Stadtmauer und Schlossberg

    Der Aussichtsturm wurde 1957 auf dem Stumpf des ehemaligen Pulverturms errichtet. Das Hagtor ist das einzige erhaltene Tor der Stadtbefestigung. Die
    Stadtmauer entstand mit der Stadtgründung um 1200.

  • Dekanat

    Dekanat

    Die frühere Propstei entstand 1439/40. Ursprünglich ein herrschaftliches Gebäude,
    beherbergte es von 1481 bis 1517 die Brüder vom gemeinsamen Leben,
    dann bis zur Reformation 1534 wieder weltliche Chorherren.

  • Spitalkirche zum Heiligen Geist

    Spitalkirche zum Heiligen Geist

    Die Kirche wurde um 1400 zusammen mit dem benachbarten Spital durch eine Bürgerstiftung erbaut und mehrfach wieder erneuert. Im Innern ist eine mit Intarsien geschmückte Holzkanzel zu sehen. 

  • Tübinger Straße

    Tübinger Straße

    Die Tübinger Straße gehört zur Fußgängerzone im Bereich der Altstadt. Gerade hier und am Marktplatz sind die für Herrenberg so charakteristischen Fachwerkhäuser zu bewundern.

  • Stiftsfruchtkasten

    Stiftsfruchtkasten

    Errichtet 1683/84 gehört er zu den markantesten Gebäuden in Herrenberg. Sein Fachwerk ist reich ornamentiert. Eine Inschrift von 1525 erinnert an die Erstürmung Herrenbergs im Bauernkrieg.

  • Bebenhäuser Klosterhof

    Bebenhäuser Klosterhof

    Seit dem 14. Jahrhundert war er ein Pfleghof der Zisterzienser, 1484 renoviert. Nach der Reformation Sitz des Geistl. Verwalters und später der Königlichen Eisenbahnverwaltung. Heute beherbergt er die Seniorenbegegnungsstätte.

  • Auf dem Graben

    Auf dem Graben

    Hier beeindruckt eine Häuserzeile, die auf der alten Stadtmauer aufliegt. Früher
    befand sich an dieser Stelle eine Stadtbefestigungsanlage.

  • Alte Turnhalle

    Alte Turnhalle

    Die erste Turnhalle Herrenbergs wurde 1886 eröffnet. Heute ist die Alte Turnhalle ein Veranstaltungssaal für ca. 270 Gäste.

  • Stuttgarter Straße

    Stuttgarter Straße

    Sie gehört zur Herrenberger Fußgängerzone und begeistert durch ihre Enge. Sie wird durch zwei- bis dreigeschossige Giebelhäuser geprägt. Hier steht auch das älteste bürgerliche Haus Herrenbergs aus dem 15. Jahrhundert.