Übersichtsplan
1. Alte Turnhalle
2. Stuttgarter Straße
3. Marktbrunnen
4. Oberamt
5. Staffeln
6. Stiftskirche
7. Dekanat
8. Stadtmauer
9. Schlossberg
10. Marktplatz
11. Bronngasse
12. Klosterhof
13. Auf dem Graben
14. Fruchtkasten
15. Tübinger Straße
16. Spitalkirche
17. Pendelschlag
18. Stadthalle
(Mit Klick in den Plan wird dieser vergrößert dargestellt.)
1. Alte Turnhalle
Die Alte Turnhalle war die erste Turnhalle Herrenbergs und wurde 1886 eröffnet.
Zwischen 1989 und 1991 wurde sie in einen Veranstaltungssaal für ca. 300 Zuschauer umgebaut. Beliebt sind die in ihr stattfindenden Kabarett- und Konzertabende. Daneben finden auch Vorträge, Bälle, Vereinsveranstaltungen und Theaterabende statt.
In unmittelbarer Umgebung der Alten Turnhalle ist die 1936 eingeweihte Stadthalle; zwischen diesen beiden Bauten der neugestaltete Stadthallengarten.

2. Stuttgarter Straße
Die Stuttgarter Straße gehört zur Herrenberger Fußgängerzone und begeistert durch ihre Enge. Sie wird durch die fast durchgängig 2-3-geschossigen Giebelhäuser geprägt.
Hier steht auch das älteste, bürgerliche Haus Herrenbergs, das Gasthaus zum Deutschen Kaiser, das im 15. Jahrhundert gebaut wurde.
3. Der Marktbrunnen

Der Marktbrunnen wurde 1347 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Er versorgte die Stadt mit Wasser. Seine Säule zeigt einen Löwen und das Württemberger Wappen.
Überhaupt ist Herrenberg eine Stadt der Brunnen. An verschiedenen Plätzen und Winkeln trifft man auf eine Vielzahl von Brunnen.

4. Oberamt
Das Amtshaus, die Vogtei und Kellerei wurde 1655 auf dem Platz des 1635 abgebrannten herrschaftlichen Kellereigebäudes und Fruchtkastens gebaut. Die Vogtei war seit 1759 Oberamt und von 1930 bis 1938 Landratsamt, bevor der Kreis Herrenberg aufgelöst wurde.

5. Staffeln
Eine Vielzahl der Staffeln wurde in den letzten Jahren renoviert und sind ein Wahrzeichen Herrenbergs.
Nicht umsonst wurden die Herrenberger früher "Stäffelesrutscher" genannt.
6. Stiftskirche

Über der Stadt ragt die Stiftskirche empor, die das Stadtbild der alten Pfalzgrafen-und Oberamtsstadt Herrenberg beherrscht.
Sie wurde in zwei Bauabschnitten zwischen 1276 - 1493 erbaut und als erste spätgotische Hallenkirche in Süddeutschland vollendet. Neben einem hölzernen Chorgestühl und einem Glockenmuseum befindet sich in ihr auch die älteste Rosette Schwabens und die älteste Kirchenglocke Württembergs.
7. Dekanat

Die frühere Probstei entstand 1439 für das weltliche Chorherrenstift. 1481 bis 1517 beherbergte es die Brüder vom gemeinsamen Leben, dann bis zur Reformation 1534 wieder weltliche Chorherren.
1534-1749 war es Sitz der Obervögte, anschließend Wohnung und Amtssitz der Spezialsuperintendenten und Dekane.
8. Stadtmauer

Sie entstand mit der Stadtgründung um 1200. Von der Stadtmauer mit einer Gesamtlänge von 1126 m sind heute noch 620 m an verschiedenen Stellen in der Altstadt erhalten, davon 250 m in voller Höhe mit Wehrgängen, Zinnen, Schieß- und Beobachtungsscharten. Besonders Gut ist die Stadtmauer im Bereich des Schloßbergs zu erkennen.
9. Schlossberg

Vom Aussichtsturm auf dem Schloßberg und dem nur wenige Schritte entfernten Café hat man einen wunderschönen Blick über Herrenberg und das Gäu bis hin zur Schwäbischen Alb. Der Aussichtsturm wurde 1957 auf dem Stumpf des ehemaligen Pulverturms errichtet.
Im Mittelalter stand auf dem Schloßberg das Schloß des Pfalzgrafen Rudolf II. von Tübingen, das 1807 abgebrochen wurde und von dem noch ein Teil der Schildmauer zu sehen ist.
10. Marktplatz

Der Marktplatz, ein Glanzpunkt mittelalterlicher Städtebaukunst, gehört zu den schönsten Plätzen in Württemberg.
Er wurde erstmals 1276 urkundlich erwähnt. Die Fachwerkhäuser entstanden nach dem großen Stadtbrand von 1635. Das Rathaus mit dem Glocken- und Uhrentürmchen stammt aus dem Jahr 1806.
In jedem Jahr ist der Marktplatz Schauplatz des Stadtfestes und des Weihnachtsmarktes.
Dienstags und Samstagvormittag ist regelmäßig Wochenmarkt.
11. Bronngasse

Die Bronngasse gehört zur Fußgängerzone im Bereich der Altstadt. Hier liegen Geschäfte und Gaststätten.
12. Klosterhof

Der Bebenhäuser Klosterhof wurde 1484 als Pfleghof errichtet. Nach der Reformation war er Sitz des geistlichen Verwalters. Nach dem zweiten Stadtbrand 1635 wurde der Klosterhof vergrößert wieder aufgebaut.
Danach wurde das Gebäude als Hofkameralamt und während des Gäubahnbaus als Sitz der Königlichen Eisenbahnbauverwaltung benutzt.
Heute beherbergt der Klosterhof die Seniorenbegegnungsstätte der Stadt Herrenberg. Der dazu gehörige mittelalterliche Hof wird im Sommer gern für Feste und kulturelle Veranstaltungen genutzt.
13. Auf dem Graben

Hier beeindruckt eine Häuserzeile, die auf der alten Stadtmauer auf- liegt. Früher befanden sich hier eine Stadtbefesti- gungsanlage mit Vortor, Brücke, Rondell, Zwinger und Wehrgang. Eine Schautafel zeigt die Rekonstruktion dieser Befestigungsanlage.
14. Fruchtkasten

Der Stiftsfruchtkasten gehört zu den markantesten Gebäuden in Herrenberg.
Errichtet wurde er 1683/84. Sein Fachwerk ist reich ornamentiert. An einem Beobachtungserker erinnert eine Inschrift von 1525 an die Besetzung Herrenbergs im Bauernkrieg.
15. Tübinger Straße

Die Tübinger Straße gehört zur Fußgängerzone im Bereich der Altstadt.
Hier sind die für Herrenberg so charakteristischen Fachwerkhäuser zu bewundern, in denen heute Geschäfte und Gaststätten zu finden sind.
16. Spitalkirche

Die Spitalkirche wurde um 1400 zusammen mit dem benachbarten Spital durch eine Bürgerstiftung erbaut.
Sie wurde mehrfach wieder erneuert. Im Inneren ist eine mit Intarsien geschmückte Holzkanzel zu sehen, die beim Wiederaufbau der Spitalkirche nach dem Stadtbrand von 1635 eingebaut wurde.
17. Pendelschlag

Pendelschlag 2000 "Jerg Ratgeb, Köche und ein Mops"
Kurz vor der Jahrtausendwende war sie fertig geworden, die Brunnen- skulptur der beiden Künstler, Hellmut Ehrath und Peter Lenk. Die auf dem Sockel des Pendelschlags befestigten Gipsgussfiguren aus der Herrenberger Geschichte - Jerg Ratgeb und sein Henker - bieten keineswegs ein Bild blutrünstigen Entsetzens, wie man es anlässlich einer Hinrichtung durch Vierteilen eigentlich erwarten dürfte.
Das historische Szenario wird hier vielmehr verschlüsselt dargestellt: Die Figur des Ratgebs hängt in einem manngroßen Metallrahmen an dem sie sich klammert, während der Vollstrecker nicht etwa eine Klinge, sondern ein Geflügel schwingt - Sinnbild für den Bauernstand. Im Gegensatz zu Ratgeb, der ja schon seit mehreren Jahrhunderten tot ist, handelt es sich bei den anderen Personen um Köche, sieben an der Zahl, die lendenbeschürzt den Kochlöffel stolz geschultert ums Werke herum marschieren. Dass der Prozession ein Mops voranschreitet, wird mit einem Kinderlied erklärt: "Ein Mops kam in die Küche" heißt es, "und stahl dem Koch ein Ei ..." was tödlich für den Mops endet.
18. Stadthalle

Die Stadthalle, verkehrsgünstig an der B14 aus Stuttgart gelegen, ist ein reizvoller Bau, mit ausgeprägter Holzbinderkonstruktion. Ganz anders als viele neue Hallen. Ca. 800 Plätze auf einer Fläche von 1000 qm, davon 450 qm im Parkett. Große Theaterbühne mit 250 qm, davon Vorbühne 50 qm. Parkplatz direkt vor der Stadthalle für 400 PKW's. Leistungsfähige Gastronomie.
Alles in allem: die Stadthalle Herrenberg - Treffpunkt für Theater, Konzerte, Tagungen, Versammlungen, Tanz usw.
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- Fax: 924-365 oder 924-4-110
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