Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee ? Hier sind 23 interessante Fachwerkstädte vereint

 

Neue Straßenkarte der Süddeutschen Fachwerkroute auf der CMT vorgestellt -Herrenberg ist mit dabei!

Die Straßenkarte der Fachwerkroute umfasst alle 23 Orte und stellt diese auf der Rückseite mit einem kurzen Text und allen Infoadressen vor. Mit der informativen Karte lassen sich bei Tagesausflügen oder Kurzurlauben die Fachwerkstädte für Einheimische und Gäste gezielt ansteuern. Die neue Karte, die nachstehende Broschüre "Veranstaltungen und Feste entlang der Deutschen Fachwerkstraße" und weitere Informationen zum Süddeutschen Zweig der deutschen Fachwerkstraße ?Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee? sind zu erhalten bei der Stadt Herrenberg, Touristeninformation, Marktplatz 5, 71083 Herrenberg, Tel. (07032) 924?224 oder 924-320 oder Fax (07032) 924-365 und per eMail stadt@no-spam-pleaseherrenberg.de

 

Die Süddeutsche Fachwerkstraße ist der südlichste Teil der Deutschen Fachwerkstraße, die nun seit 15 Jahren besteht. 1990 wurde die erste Teilstrecke vom Weserbergland zum Vogelsberg eingeweiht. Heute weist sie eine Gesamtlänge von annähernd 3000 km auf und zählt weit mehr als 100 Mitgliedsorte. Ihre neun Teilstrecken führen durch sechs Bundesländer. Detaillierte Aufnahmekriterien sind die Grundlage einer Zugehörigkeit zu dieser touristischen Straße. Die süddeutsche Teilstrecke hat ihren Ausgangspunkt in Mosbach am Neckar und reicht mit ihren 560 km Länge bis nach Haslach im Kinzigtal in den Schwarzwald und nach Meersburg an den Bodensee und vereint insgesamt 23 interessante Fachwerkstädte. Sie ist der jüngste Zweig der Deutschen Fachwerkstraße und bestand zunächst aus 17 Orten, die im letzten Jahr mit den sechs Orten und der Strecke an den Bodensee ergänzt wurde.

 

Auf der Tourismusmesse der CMT / Stuttgart wurde nun erstmals eine Straßenkarte vorgestellt, die alle 23 Orte umfasst und diese auf der Rückseite mit einem kurzen Text und allen Infoadressen vorstellt. Mit der informativen Karte lassen sich bei Tagesausflügen oder Kurzurlauben die Fachwerkstädte für Einheimische und Gäste gezielt ansteuern.

Die Besonderheiten des Fachwerkbaus im süddeutschen / oberdeutschen Raum ergeben sich vor allem durch eine lückenlose Dokumentation der unterschiedlichen Baustile, die vom 14. Jahrhundert in der Gotik, über die Renaissance bis zu den Fachwerkbauten des Barock in der Mitte des 18. Jahrhunderts reicht. Der fränkische und der alemannische Stil der Fachwerkbauten können mit ihren Ausläufern bis in die Gegenwart verfolgt werden und stellen eine unverwechselbare touristische Attraktion dar

Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Märkte aller Art entlang der Süddeutschen Fachwerkstraße ?Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee? laden das ganze Jahr über dazu ein, eindrucksvolle Marktplätze, imposante Gebäude und beschauliche Gassen zu entdecken. Weihnachtsmärkte und die Fasnetveranstaltungen wie auch hohe kirchliche Feiertage mit ihren Prozessionen entwickeln in Fachwerkstädten einen besonderen Reiz. Museen bieten Ausstellungen zu unterschiedlichsten Themen. Pauschalen lassen die lebendigen und pulsierenden Fachwerkstädte mit ihren modernen Freizeiteinrichtungen, Unterkünften aller Kategorien und der abwechslungsreichen badisch-schwäbischen Küche entdecken. Und Wohnmobilfahrer finden speziell ausgewiesene Stellplätze. Aufgabe der einzelnen Städte ist es heute, mit intelligenten Stadtplanungskonzepten die umsichtige Bewahrung und Erneuerung der historischen Bausubstanz zu gewährleisten, aber dabei auch modernen Nutzungsansprüchen gerecht zu werden.

 
von Mosbach bis nach Schorndorf...

Die 23 Orte der Süddeutschen Fachwerkstraße ?Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee? liegen zudem in landschaftlich reizvollen und bevorzugten Regionen Baden-Württembergs. Das Neckar- und das Enztal, die Schwäbische Alb, der Schwarzwald und der Bodensee zählen zu den landschaftlich schönsten und abwechslungsreichsten Gegenden des Landes.

Das historische Städtchen Mosbach ist nördlichster Ausgangspunkt der Fachwerkstraße ?Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee?. Dabei stellt die Hauptstraße, mit dem ?Palm?schen Haus, einem der schönsten Fachwerkhäuser Baden-Württembergs in der historischen Altstadt ein wahres Fachwerk- Paradies dar. Zu den Sehenswürdigkeiten der restaurierten, autofreien Altstadt gehören das historische Rathaus und die Stiftskirche aus dem 14. Jahrhundert. Die Gutleut-Anlage aus dem 15. Jahrhundert zählt wegen ihrer Geschlossenheit zu den besterhaltenen Beispielen Baden-Württembergs. Die Pfarrkirche St. Jakobus bildet den Mittelpunkt des Städtchens Pfullendorf. Die historische Altstadt mit ihren restaurierten Fachwerkhäusern, vor allem mit dem Alten Haus (1317), dem Obertor, dem Wahrzeichen der Stadt und die einzigartige Doppeltoranlage stellen weitere Besonderheiten dar.

Rund um den Pfeifferturm, das ältestes Baudenkmal, reihen sich prachtvolle Fachwerkhäuser aus der Blütezeit der Stadt Eppingen. Mittelalterliche Reichsromantik erwecken die alemannischen und fränkischen Häuserzeilen der St. Petergasse, der Metzgergasse und des Altstadtbogens, in denen immer das Altstadtfest gefeiert wird.

Besigheim mit seinen schmucken Fachwerkhäusern, den Wehrtürmen aus der Stauferzeit, dem 1459 als Kaufhaus erbauten Fachwerk- Rathaus und der Stadtkirche mit dem berühmten Lindenholzaltar wurde 850 das erste Mal urkundlich erwähnt feiert alle zwei Jahre das Besigheimer Winzerfest. ?Traditionell weltoffen? zeigt sich Biberach an der Riß. Der eindrucksvolle Turm der gotischen Stadtpfarrkirche St. Martin, Weißer Turm und Gigelturm mit Resten der mittelalterlichen Befestigungsanlage prägen das Stadtbild. Die prächtigen Patrizierhäuser um den Biberacher Marktplatz machen ihn zu einem der schönsten Marktplätze Süddeutschlands. Das historische Kinder- und Heimatfest ist ein Grund mehr, das liebenswerte Biberach an der Riß zu besuchen.

Beeindruckende Zeichen historischer und vor allem auch zeitgenössischer Architektur bietet Bietigheim-Bissingen mit seiner nahezu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Altstadt. In Bietigheim- Bissingen trifft die historische Baukunst prächtiger Fachwerkbauten auf moderne Architektur und Kunst.

Vaihingen an der Enz schmückt sich mit dem Titel einer ?Internationalen Stadt der Rebe und des Weines?, die von Schloss Kaltenstein überragt wird. Trotz eines Brandes im 17. Jahrhundert hat sich das mittelalterliche Stadtbild erhalten.

In der Schäferlaufstadt Markgröningen, der ehemaligen Freien Reichsstadt mit dem historischen Stadtkern findet alljährlich der traditionelle Schäferlauf statt. Erste Hinweise auf den Schäferlauf findet man bereits 1445, viele Sagen ranken sich seitdem um dessen Ursprung.

Die Schillerstadt Marbach mit ihrer sehenswerten Altstadt, die wegen ihrer hohen Dichte an historischer Bausubstanz seit 1983 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz steht, bietet mit Veranstaltungen den besonderen Rahmen für das diesjährige Schillerjahr.

Waiblingen ? die ?junge Stadt in alten Mauern? hat viel zu zeigen, wie zum Beispiel den öffentlich zugänglichen Wehrgang der mittelalterlichen Stadtbefestigung, die Ensembles historisch und modern renovierter Fachwerkhäuser, das bemalte Quaderhaus, die ?Neidköpfe?, die historisch interessanten Türme, die Nikolauskirche (1269), Michaelskirche (15. Jhd.), das zweistöckige Nonnenkirchlein (1496/1510) und die Reste eines römischen Kellers. Hier lässt sich an der Rems wandern und radeln und interessanten Stadtführungen wie ?Historisches Waiblingen?, ?Kunsthistorisches Waiblingen? folgen oder das spezielle Angebot ?Waiblingen für Blinde und Sehbehinderte? erschließt dem Besucher die Besonderheiten dieser Stadt.

Die ?Daimlerstadt? Schorndorf besitzt das Geburtshaus des Autokonstrukteurs und die Galerien für Kunst und Technik mit einem erfahrbaren Zeittunnel zu den Erfindungen der Menschheit. 2005 werden hier die Heimattage Baden- Württemberg veranstaltet.

 
...von Schorndorf über Herrenberg bis nach Haslach im Kinzigtal

In der ehemaligen Freien Reichsstadt Esslingen am Neckar, deren mittelalterlicher Stadtkern noch vollständig erhalten ist, zeugt die älteste Fachwerkhäuserzeile Deutschlands von ihrer Blütezeit im Mittelalter. Erkunden lässt sich diese Stadt mit ihrer 1200-jährigen Geschichte zum Beispiel mit dem Kanu auf den Neckarkanälen. Das kulturelle Angebot ist äußert vielseitig und wird von bekannten Einrichtungen wie der Württembergischen Landesbühne, den Städtischen Galerien Villa Merkel und Bahnwärterhaus, dem Stadtmuseum und dem literarischen Marionettentheater LIMA geprägt. Ein weiteres Muss ist das Erlebnis- und Freizeitzentrum DICK in historischen Fabrikmauern. <?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />

Alle zwei Jahre findet in Kirchheim unter Teck ein Oldtimer-Fliegertreffen statt. Idyllische Gassen der historischen Altstadt, alte Stadtmauern, die stattlichen Fachwerkhäuser sowie das Fachwerk- Rathaus mit der Mondphasenuhr bieten einen bezaubernden Hintergrund für den Gallus- und Märzenmarkt.

 

Herrenberg, die Metropole im Gäu, besticht neben seiner historischen Altstadt, mit der 700 Jahre alten Stiftskirche, die gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt ist. Dazu erklärt ein Fachwerkpfad die Bauhistorie in 23 Stationen und die Fachwerkpalette Herrenbergs vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Der Naturpark Schönbuch führt dabei bis in die Stadt hinein.

 

In der Hermann-Hesse-Stadt Calw sind über 200 Gebäude als geschützte Häuser des späten 17. Jahrhunderts gekennzeichnet und der Stadtgrundriss geht auf die Zeit des 13. und 14. Jahrhunderts zurück, da nach zahlreichen Stadtbränden auf den ehemaligen Grundmauern und Kellern wieder neu aufgebaut wurde. In dieser ?schönsten Stadt? wie Hermann Hesse sie bezeichnet, lohnt sich der Besuch des Hermann-Hesse-Museums und ein Stadtrundgang auf Hesses Spuren.

 

In der liebenswerten Kulturstadt Altensteig thront das Alte Schloss über den Fachwerkhäusern, wo man entlang Entdeckungsreise gehen kann. Die ehemalige Residenzstadt der Grafen von Württemberg- Urach, Bad Urach, besticht durch prachtvolle Fachwerkhäuser, die sich rund um den historischen Marktplatz mit dem spätgotischen Brunnen reihen. Hier lockt zudem der Besuch des Residenzschlosses, der spätgotischen Stiftskirche St. Amandus mit dem Mönchshof und der Webervorstadt. Neben seiner historischen Vergangenheit bietet Bad Urach unzählige Möglichkeiten zur individuellen Freizeitgestaltung. Der traditionell nur zweijährig veranstalteten Uracher Schäferlauf wird dieses Jahr zum 137. Mal am 24. Juli mit dem großen Festumzug um 11.00 Uhr begonnen.

 

Ein umfangreiches kulturelles Jahresprogramm bietet Dornstetten im Schwarzwald, dessen historischer Marktplatz mit seinem Brunnen von einem Ensemble aus malerischen Fachwerkhäusern mit dem einzigartigen Rundfachwerk umrahmt wird.

 

Schiltach im Kinzigtal ist die Stadt der Flößer und Gerber und neben seinem autoberuhigten Fachwerkinnern auch Sitz von vier Museen, zu denen das sehenswerte und einzigartige Apothekermuseum gehört.

 

Die erste Besiedlung von Haslach im Kinzigtal ist als römische Straßenstation im ersten Jahrhundert nachgewiesen. Ab dem 17. Jahrhundert entwickelt sich Haslach als Markstadt, von der noch heute die gut erhaltenen breiten Marktstraßen und Plätze, die fachwerkgeprägten engen Wohn- und Handwerkergassen zeugen, die seit 1978 unter Ensembleschutz stehen. Haslach beherbergt das Hansjakob- Museum.

 

... an Donau, Alb und Bodensee

 

Am Fuße der Schwäbischen Alb liegt Blaubeuren im Tal der Ur-Donau. Bekannt ist die Stadt durch das 1085 gegründete Kloster Blaubeuren mit seinem berühmten Hochaltar. Große Bekanntheit erlangt Blaubeuren auch durch den ?Blautopf? ? Deutschlands schönste und größte Karstquelle, einer riesigen Höhlenhalle. Das mittelalterliche Stadtbild mit seinen vielen Fachwerkhäusern lädt zum Bummeln und Schauen ein. Die Urgeschichtshöhlen gehören zu den wichtigsten archäologischen Fundstellen Europas. Und in der Galerie, die dem Urgeschichtlichen Museum angeschlossen ist, treten Eiszeitkunst und Moderne Kunst in einen Dialog.

  

Die historische Stadt Meersburg, Aufenthaltsort der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff mit seiner mittelalterlichen Burg, dem Alten Schloss und dem Bodensee zu Füßen, bezaubert durch seine malerischen Gassen und Plätze. Durch die Freizeitaktivitäten auf und um den Bodensee ist Meersburg eine Stadt mit hohem Freizeitwert. Die Bilderbuchstadt mit romantischen Winkeln, acht Museen und ihrer imposanten Fachwerkpartie in der Steigstraße läßt die baden-württembergische Fachwerkstraße krönend

 

Der historische Rathaussaal mit seinen einzigartigen Glasbilderzyklus zeigt Pfullendorfs historische Seite . Der Pfullendorfer Seepark Linzgau mit Badestrand, Seebühne und Feuchtbiotop bietet dazu ein weiteres Freizeit-Erlebnis.

 

Die historische Altstadt von Riedlingen steht fast vollständig unter Denkmalschutz. Die Fußgängerzone lädt zum Bummeln entlang der mittelalterlichen Stadtmauer, den zahlreichen Türmen und Toren und dem idyllischen Donauwehr ein. Die gotische St. Georgskirche, das Rathaus mit seinen Staffelgiebeln und die großen und kleinen Fachwerkhäuser bereichern das Stadtbild. Schon immer war Riedlingen ein Zentrum gewerblichen Lebens und so stehen der Riedlinger Flohmarkt, der Gallusmarkt, der Fohlenmarkt (der größte Warmblut-Fohlenmarkt Deutschlands) ganz in dieser Tradition.