Evangelische Stiftskirche St. Marien

Weithin sichtbar steht das Wahrzeichen Herrenbergs, die Evangelische Stiftskirche St. Marien, über den Fachwerkhäusern der Herrenberger Altstadt. Sie ist der planvollen Stadtgründung der Pfalzgrafen von Tübingen um die Mitte des 13. Jahrhunderts zu verdanken.

Das mächtige Westwerk mit früher gotischer Rosette wurde bis zum dritten Gesims rasch errichtet, der Chor bis 1293 fertig gestellt und geweiht. Dann geriet der ehrgeizige Bau ins Stocken, bis die Grafen von Württemberg Stadt und Kirche 1382 von den verschuldeten Pfalzgrafen erwarben.

Graf Eberhard im Bart ließ den bis dahin unvollendeten Kirchenbau bis 1493 durch die frommen Brüder vom gemeinsamen Leben als Hallenkirche mit schönem Netzgewölbe fertig stellen.

Damals wurden auf dem Westwerk auch zwei gotische Türme errichtet, die später wegen Baufälligkeit wieder abgerissen werden mussten.

Seit 1749 krönt den Stiftskirchenturm eine charakteristische barocke Haube, unter der sich eine ungewöhnlich geräumige Glockenstube befindet. Dort ist seit 1990 ein Glockenmuseum eingerichtet worden, in dem über 30 Glocken zu sehen und zu hören sind.
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Gottesdienstzeiten: An Sonntagen und kirchlichen Feiertagen 10 Uhr
Öffnungszeiten der Stiftskirche:
April - Oktober Di - Sa : 10-17 Uhr
So: 11-17 Uhr
November - März Di - Sa : 10-16 Uhr
So: 11-16 Uhr
Der Verein zur Erhaltung der Stiftskirche unterstützt die Evangelische Kirchengemeinde Herrenberg bei der baulichen Unterhaltung der Stiftskirche und bei notwendigen Anschaffungen zur Erhaltung und Ergänzung der historischen Einrichtung.

