Herrenberg in vier Stunden erleben

Hier geht es los!

Ein guter Startpunkt für eine Erkundung von Herrenberg ist der Bahnhof. Hier kommen Busse, S-Bahn und Züge aus verschiedenen Richtungen an. Wer mit dem Auto ankommt, kann im dortigen P&R-Parkhaus sein Fahrzeug abstellen. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Stadthallengelände oder in den verschiedenen Parkhäusern in der Innenstadt. Auf dem Bahnhofsvorplatz fällt gleich ein großes Kunstwerk auf: „Zwickmühle“ von Ingrid Hartlieb – dieses Kunstwerk ist der Beginn des Jerg Ratgeb Skulpturenpfads. Auf dem Weg durch die Stadt können die Gäste immer wieder Objekte dieses Pfads entdecken.

www.skulpturenpfad-herrenberg.de

„Zwickmühle“ von Ingrid Hartlieb




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Pendelschlag: Hommage an Herrenberger Persönlichkeiten

Über Bahnhofsstraße und Horber Straße geht es in Richtung Altstadt: Dazu muss eine große Kreuzung, der Reinhold Schick Platz, überquert werden. Am einfachsten geht es durch die Unterführung. Ein kurzer Abstecher an der Seestraße entlang bis zur Küfergasse lohnt sich. Dort steht das Kunstwerk „Pendelschlag“ – eine Hommage an die Herrenberger Persönlichkeiten Johann Andreae, Jerg Ratgeb sowie Heinrich und Wilhelm Schickhardt. 

„Pendelschlag“ - Hommage an die Herrenberger Persönlichkeiten

Hinauf zum Marktplatz!

Nun hat der Gast die Qual der Wahl: Unterschiedliche Wege, Gassen, Staffeln mit Fachwerkhäusern, aber auch zeitgenössischer Architektur, führen hinauf zum Marktplatz. Unterwegs können Einkäufe erledigt oder eine Kaffeepause eingelegt werden. Der Hauptzugang zum Marktplatz ist die Bronngasse, aber es gibt jede Menge Alternativen auf beiden Seiten.

Übrigens: An sehenswerten Gebäuden sind Infotafeln angebracht, mittels QR-Code können vertiefte Infos abgerufen werden. Und: Auf dem Marktplatz gibt es öffentliches, freies WLAN.

Marktplatz digital


Im Herzen der Stadt angekommen

Der Marktplatz bildet das Zentrum der Altstadt. In drei Gebäuden ist hier die Herrenberger Stadtverwaltung zu Hause. Der Marktbrunnen mit Löwensäule stammt aus dem Jahr 1681. Spätestens hier ist eine Verschnaufpause in einem der Cafés angesagt! Im Juli verwandelt sich der Marktplatz beim Kulturfestival Sommerfarben in eine Freiluftbühne. 

Marktplatz


Kunst, Glocken und Carillon in der Stiftskirche

Es geht noch weiter nach oben: Über dem Marktplatz thront die gewaltige Stiftskirche, das Wahrzeichen Herrenbergs, das auf der Fahrt in die Stadt schon von Weitem zu sehen ist. Von den Einheimischen liebevoll „Glucke vom Gäu“ genannt, steht die erste gotische Hallenkirche Württembergs auf rutschigem Untergrund – jedes Jahr bewegt sie sich ein kleines Stück weiter auf die Altstadt zu. Sie beherbergt bedeutende Kunstwerke. Im Turm der Stiftskirche befinden sich das Glockenmuseum sowie ein Carillon. Vom Platz vor der Stiftskirche sowie vom Turm bietet sich ein toller Ausblick auf die Stadt.

Stiftskirche

Noch weiter nach oben bis zum Schlossberg

Auf dem Schlossberg steht längst kein Schloss mehr, aber ein Aussichtsturm: Sozusagen wieder eine Etage höher, gibt es auch hier eine schöne Aussicht über die Stadt. Der Platz auf dem Schlossberg bietet sich etwa zum sommerlichen Picknick oder romantischen Genießen eines Sonnenuntergangs an. Ende Juli/Anfang August findet auf dem Schlossberg das Sommernachtskino statt.

Schlossberg


Und zu guter Letzt: eine Pause in der Gemeinschaftsgarten-Oase

Wem vor lauter Aussicht genießen die Zeit zum Vespern nicht gereicht hat, kann dieses entweder im Schlosskeller nachholen oder sich auf den Weg zum letzten Kunstwerk des Skulpturenpfads machen. Der Weg führt vorbei am Schlosskeller - nun außerhalb der Stadtmauer - viele Treppenstufen hinab bis zur Skulptur von Erich Hauser oberhalb des Zwingers.

Der Gemeinschaftsgarten befindet sich ganz nah -unterhalb des Spielplatzes- und lädt zwischen Kräuter-und Staudenbeet zu einer erholsamen Pause ein.

Er ist im Jahr 2015 von Herrenberger Bürgerinnen und Bürger gegründet worden und wird in Gemeinschaftsarbeit gehegt und gepflegt.

Im Interkulturellen Gemeinschaftsgarten  an der Stadtmauer arbeieten Engagierte gemeinsam