Nächste Schritte

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den allgemeinen Arbeitsschritten die notwendig waren und sind um das Gebiet Herrenberg SÜD zu entwickeln.

Ausblick

Mitte 2021 soll dann der Gemeinderat über das weitere Vorgehen abstimmen. Sollte es einen Beschluss für die Entwicklung geben werden als nächstes u.a. folgen Schritte anstehen:
  • Ausarbeitung des Rahmenplans zum Städtebaulichen Konzept und Beteiligung hierzu
  • Bebauungsplanverfahren (voraussichtlich in Teilabschnitten)
  • detaillierte Fachplanungen (Straßen- und Infrastrukturplanung, Energie, Entwässerung, Freiraumplanung, naturschutzrechtlicher Ausgleich, etc.), die teilweise auch über das eigentliche Planungsgebiet hinausgehen können
  • Weitere Informationen und Beteiligung der Eigentümer
  • Ausarbeitung und Abschluss vertraglicher Vereinbarungen liegenschaftlicher Art, weitere Abstimmung mit Eigentümern
  • Bodenordnung
  • Entwicklung von Verfahren zur städtebaulichen und architektonischen Qualitätssicherung im konkreten Projekt, z.B. Konzeptvergaben
  • möglicherweise einzelne Realisierungswettbewerbe für Teilgebiete oder größere Vorhaben
  • Grundstücksvergabe (inklusive Entwicklung der Vergabeverfahren) und -vermarktung
  • Verhandlungen und Abstimmung mit Projektpartnern, z. B. Baugemeinschaften, möglichen Bauträgern und Trägern sozialer Infrastrukturen, usw.
Dies sind aufgrund der Größe des Gebietes und der Vielzahl der Beteiligten sehr komplexe Aufgaben, die einige Zeit in Anspruch nehmen. Mit der Erschließung des Gebietes wird die Stadt voraussichtlich 2025 beginnen können.

Interesse?
Wenn Sie schon zu diesem frühen Zeitpunkt Interesse an der Mitwirkung bei den Entwicklungen des Gebietes haben, können Sie uns dies jederzeit mitteilen. Wir haben eine Vormerkliste für Interessenten angelegt. Darin nehmen wir Sie gerne auf, wenn Sie uns per E-Mail Ihren Namen, Adresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer mitteilen.

Bitte wenden Sie sich dazu an:
Stabsstelle Herrenberg-Süd
E-Mail: sued@herrenberg.de
Herrenberg hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen in allen wichtigen Sektoren der Gesellschaft (Gebäude, Industrie, Verkehr, Energie, Landwirtschaft) zu reduzieren. Hiermit will die Stadt einen Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele und damit zur Begrenzung des globalen Temperaturanstieges auf 1,5°C leisten. In diesem Sinne hat der Gemeinderat am 18.02.2020 die Erarbeitung eines Klimafahrplanes beschlossen. Dabei sollen kurz-, mittel- und langfristige Strategien aufgezeigt werden. Aufbauend auf einer Analyse zur Ausgangssituation (u.a. Energie- und CO2-Bilanz der Stadt) werden erschließbare Potenziale zur Energieeinsparung, zur Effizienzsteigerung und zur Nutzung erneuerbarer Energieträger für die Stadt abgeleitet.

Der gesamte Arbeitsprozess wird durch einen regelmäßig tagenden Klimabeirat fachlich und inhaltlich begleitet. Das Gremium setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Politik, relevanter Initiativen und Verwaltungsfachbereichen und anderen Schlüsselakteuren zusammen.

Zur Erreichung der Klimaneutralität sollen in den kommenden Jahren viele kleine Einzelmaßnahmen, aber auch größere Projekte (Leitprojekte) angestoßen und realisiert werden.


Weitere Infos zum Projekt Klimafahrplan finden Sie hier.
Innerhalb des Untersuchungszeitraums der Vorbereitenden Untersuchung wird es mit der Klausur zur Fortschreibung der Wohnungsbaupolitischen Strategie eine weitere intensive Auseinandersetzung mit der Zielsetzung und der Bedarfsentwicklung in Bezug auf Wohnbauflächen geben.

Aktuelles

  • Pächtergespräche: Zur Zeit werden die Landwirte und Pächter im Gebiet nach den bewirtschafteten Flächen befragt.
  • Eigentümer: Zur Zeit werden Grundstücke zum gutachterlich ermittelten Anfangswert erworben. 

    Sie sind Eigentümerin oder Eigentümer und möchten Ihr Grundstück verkaufen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
  • BehörenbeteiligungDie Befragung der Behörden und öffentliche Einrichtungen wird zurzeit vorbereitet.

Vergangenes

Im Anschluss wurden die betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer von dem von der Stadt beauftragten Unternehmen STEG Stadtentwicklung GmbH aus Stuttgart direkt kontaktiert. Die STEG unterstützt die Stadt Herrenberg bei der Durchführung der sehr aufwendigen Eigentümerbeteiligung. In vertraulichen Einzelgesprächen wurden die Interessen und Anliegen der Eigentümerinnen und Eigentümer individuell besprochen und die Mitwirkungsmöglichkeiten erläutert. Bei Eigentumsgemeinschaften wird in der Regel zunächst ein gemeinsamer Gesprächstermin vorgeschlagen. Sofern Eigentumsgemeinschaften keinen gemeinsamen Termin wahrnehmen wollten, wurden auch hier, mit allen Beteiligten einzeln Gespräche geführt.
 
Aktuell werden die Pächter, vor allem von landwirtschaftlichen Grundstücken, über einen Fragebogen am Verfahren beteiligt.
Eine besonders Wichtige Rolle bei der Entwicklung des Bereichs spielen die Grundstückseigentümerinnen und - eigentümer. Im Rahmen der VU wird deshalb vor allem auch die Mitwirkungsbereitschaft der privaten Grundstückseigen­tümerinnen und Eigentümer, sowie der Pächterinnen und Pächter ermittelt. Eine erste Information der Eigentümerinnen und Eigentümer fand deshalb frühzeitig am 17.12.2018 mit der ersten Informationsveranstaltung in der Stadthalle statt. Hier wurde unter anderem das Verfahren erläutert, die Beteiligten vorgestellt und erste Fragen beantwortet.

Link zur Dokumentation[BK2] 

Eine zweite Informationsveranstaltung wurde vor den ersten persönlichen Gesprächen mit den Eigentümern am 15.05.2019 abgehalten. Dort wurden die externen Projektbeteiligten vorgestellt sowie das Anfangswertgutachten erläutert.

Link zur Dokumentation


 [BK2]Nochmal absprechen ob wir Dokumentation öffentlich stellen oder nicht


 [BK3]Ebenfalls Dokumentation sichten ob geeignet für Öffentlichkeit




Um bei der Entwicklung des Gebietes die hohen Herrenberger Qualitätsansprüche berücksichtigen zu können ist es besonders wichtig, dass die Stadt die notwendigen Flächen erwerben kann.  Ein Instrument für die Entwicklung eines nachhaltigen neuen Quartiers und Grundlage für die Schaffung von neuem bezahlbarem und spekulationsfreien Wohnraum kann die Durchführung der Entwicklung im Zuge einer „Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme"

(SEM) Link was ist eine SEM sein.

Der Gemeinderat hat deshalb im Januar 2019 einen entsprechenden Beschluss (DS-Nr. 2018-154-A) gefasst zu prüfen ob die Voraussetzungen für die Durchführung einer SEM gegeben sind. Diese Prüfung - Vorbereitende Untersuchungen m Link: Was ist eine VU läuft bis ca. Mitte/Ende 2021.

In dieser Phase klärt die Stadt Herrenberg die Mitwirkungsbereitschaft der Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer und die rechtliche Durchführbarkeit sowie die weiteren Rahmenbedingungen und kauft, wenn möglich die ersten Flächen.
Ein wesentlicher Aspekt für die Entscheidung ob die Entwicklung der Flächen im Bereich Herrenberg SÜD nachhaltig ist, ist der Nachweis des Bedarfs an Wohnbauflächen und die strategische Steuerung dieser Entwicklung durch den Gemeinderat. Deshalb hat der Gemeinderat mit der Grundstücks- und Wohnungsbaupolitischen Strategie und dem Gewerbeflächenkonzept Ziele für die weitere städtebauliche Entwicklung Herrenbergs festgelegt, um den Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu beheben, die Wirtschaftskraft zu stärken und das Arbeitsplatzangebot am Ort zu vergrößern.

Die Daten der Grundstücks- und Wohnungsbaupolitischen Strategie von April 2017 werden gerade fortgeschrieben. Diese Ergebnisse fließen als Teil der Zielsetzung in die Entwicklung des Gebiets Herrenberg Süd mit ein.

Link zu GruWops




Die erarbeiteten Unterlagen wurden intensiv mit dem Gemeinderat diskutiert. Dieser setzte dann mit dem Beschluss des Rahmenplans „Herrenberg-Süd“ 11.10.2017 (DS.Nr. 2017-83-A) einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung des Gebietes. Der Rahmenplan dient seitdem als Grundlage für die weitere Planung.


Protokoll Auftaktveranstaltung am 15.06. (PDF)
Im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern entwickeln Planer und Verwaltung den Rahmenplan für die  Baugebiete im Herrenberger Süden. Bei verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen der Planungswerkstatt und des Jugendforums konnten Interessierte ihre Vorschläge und Wünsche aktiv einbringen.

Schülerinnen und Schüler hatten beim Jugendforum Link zur Dokumentation? im Februar 2016 kreative Ideen für den Süden Herrenbergs erarbeitet. Ergänzt wurden diese durch viele weitere Anregungen, die Bürgerinnen und Bürger im weiteren Prozess mit einbrachten. Die Auftakt-Veranstaltung am 15. Juni 2016  fand in der Alten Turnhalle statt.

Link zur Dokumentation

Bei der anschließenden Ideenwerkstatt am 22. Juli 2016 konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger dann selbst den Zeichenstift in die Hand nehmen und unter fachlicher Anleitung ihrer Kreativität freien Lauf lassen. In verschiedenen Arbeitsgruppen brachten etwa 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Vorstellungen für die neuen Baugebiete zu Papier.

Link zur Dokumentation?

Auf Grundlage der Anregungen aus der Bürgerschaft wurden die bestehenden Planungen aus den 1990er Jahren überarbeitet und im Oktober im Rahmen eines Bürgerforums öffentlich vorgestellt.

Link zur Dokumentation


Mit der städtebaulichen Planung für diesen Entwicklungsbereich wurde bereits im Jahr 2014 im Zusammen­wirken mit interessierten Bürger*innen begonnen. Nach mehreren Bürgerforen mit unterschiedlichen Schwerpunkten wurde vom Büro "WICK + PARTNER ARCHITEKTEN STADTPLANER PARTNERSCHAFT mbB" ein städtebaulicher Rahmenplan als Grobkonzept der planerischen Gebietsentwicklung erstellt, welcher die Entwicklungsperspektiven aufzeigt und Hinweise für die weiteren planerischen Schritte bis hin zum Bebauungsplan gibt.




Im Jahr 2014 wurde das Büro Wick+Partner beauftragt das Verfahren wiederaufzunehmen und auf Grundlage des Wettbewerbs einen (modernen) Rahmenplan (der den heutigen Ansprüchen entspricht) zu entwickeln. In einem groß angelegten Beteiligungsverfahren wurde in enger Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern, dem Gemeinderat, dem Jugendforum wurde so in den Jahren 2014-2017 der Rahmenplan entwickelt.

Strukturkonzept/ Rahmenplan Herrenberg SÜD



Bereits im Jahr 1989 beschloss der Gemeinderat die Aufstellung des Bebauungsplans „Zwerchweg“. Ziel war die Bebauung des Baugebiets und eines möglichen späteren Bauabschnitts im Gebiet „Kreuzen“. Zusätzlich sollte die Erweiterung des Schulzentrums und die Überplanung der östlich angrenzenden Flächen bis zur B 296 erfolgen. Im Jahr 1993 wurde deshalb der städtebauliche Ideenwettbewerb „Stadterweiterung Herrenberg-Süd“ durchgeführt. Dieser Wettbewerb wurde vom Stuttgarter Büro Wick + Partner gewonnen. Nach Empfehlung des Preisgerichts sollte dem Preisträger die weitere Bearbeitung übertragen werden. Dies hat der Gemeinderat am 28.01.1997 auch so beschlossen. Wegen der Entdeckung eines alemannischen Gräberfeldes südlich der Straßenmeisterei folgte daraufhin eine archäologische Sicherung der Fundstelle. Im Anschluss ruhte das Verfahren.