Planung / Rahmenplan

Die Grundlage für die spätere Bebauung eines neuen Wohngebietes stellt die städtebauliche Planung (Rahmenplan und städtebauliches Konzept) dar. Die entwickelten Konzepte aus den Planungen werden später durch Vorgaben in Bebauungsplänen, Verträgen oder sonstigen Satzungen umgesetzt. Für Herrenberg SÜD wurde bereits der Rahmenplan entwickelt und beschlossen. Auf dieser Seite informieren wir Sie über den aktuellen Stand.

In städtebaulichen Rahmenplanungen werden wichtige Zukunftsfragen zur städtebaulichen Entwicklung eines Stadtteils oder Quartiers aufgezeigt. Bei dem vorliegenden Rahmenplan handelt sich um einen informellen Plan, der in groben Zügen die grundsätzlichen Entwicklungsziele und Nutzungen von Herrenberg SÜD darstellt. Er ist nicht rechtsverbindlich. Im Rahmenplan werden lediglich Flächen für bestimmte Nutzungen definiert sowie erste Ansätze für Qualitäten wie die Wohnbaudicht, das Mobilitätskonzept, die die Freiflächennutzung dargestellt.
 
Der Erstellung und Ausarbeitung des Rahmenplans Herrenberg SÜD war ein umfangreiches Beteiligungsverfahren vorgeschaltet. In verschiedenen Veranstaltungen (Ideenwerkstatt, Jugendforum, Beteiligungsworkshop ) wurden zahlreiche Ideen erarbeitet und gesammelt. Die eingegangenen Ideen wurden von den externen Planungsbüros sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung gesichtet, strukturiert und zusammengeführt. Die Mitglieder des Gemeinderats wurden in diesen Prozess eng eingebunden. Die Rahmenplanung für das angrenzende Gewerbegebiet („Hinter dem Armenhaus“) unterliegt anderen Kriterien. Hier wird/wurde anhand des konkret bestehenden Bedarfs sowie in enger Abstimmung mit dem Wirtschaftsförderer das Konzept erarbeitet. Bei der Ausarbeitung von städtebaulichen Konzepten spielen auch übergeordnete Vorgaben (wie z.B. Wohnbaudichte gem. Regionalplan) und Ergebnissen aus aktuellen Konzepten und Strategin der Stadt Herrenberg (wie z.B. Leitbild 2020) eine große Rolle. Manche dieser Vorgaben, wie zum Beispiel eine Mindestwohndichte von 90 EW/ha müssen bei der Entwicklung des Rahmenplanes beachtet werden.

Am 07.11.2017 wurde der vorliegende Rahmenplan mehrheitlich vom GR beschlossen. (DS 2017-83A)
 
Parallel zum Rahmenplan wurde ebenfalls mit enger Beteiligung der Anwohner aus dem Alzental sowie der Öffentlichkeit und externen Planer ein Verkehrskonzept erarbeitet. Bei dem Verkehrskonzept wurde sowohl die verkehrliche Erschließung im Gebiet als auch die Anbindung an das bestehende Mobilitätsnetz betrachtet.

 
Folgende Themenschwerpunkte wurden in nahezu allen Konzepten der Bürgerinnen und Bürgern sowie im Jugendforum genannt:
  • Entwicklung von Zwerchweg und Kreuzen als zwei eigenständige Quartiere
  • Anlegen eines Grünraumes entlang der Gültsteiner Straße
  • Gültsteiner Straße als Fahrradstraße
  • Keine Durchfahrt zwischen Herrenberg SÜD und Alzental über Gültsteiner Straße
  • Schaffung von Quartiersmitten und Treffpunkten im jeweiligen Quartier
  • Vernetzung der Quartiere untereinander und mit der Umgebung durch ein Netz aus Fuß- und Radwegen
  • Schaffung von qualitätsvollen Spiel- und Freiflächen und Erhalt der „Zerweckwiese“,
  • Angebot von unterschiedlichen Wohnformen
  • Schaffung von Betreuungsangeboten und Einkaufsmöglichkeiten (Nahversorgung). (Tübinger Straße und Horber Straße)

Strukturkonzept Herrenberg Süd

Zum beschlossenen Rahmenplan wurden zusätzlich drei Themenpläne erarbeitet. Im Rahmenplan von Herrenberg SÜD sind sämtlich Inhalte enthalten und wurden übereinander gelagert. Die drei Themenpläne wurden die Themen Erschließungskonzept, Grün- und Freiraumstruktur, sowie Nutzung aufgegliedert.
In einem städtebaulichen Nutzungskonzept werden grundlegende Information zur Nutzung und Bauweise eines Quartiers dargestellt. Es befasst sich mit den prinzipiellen Überlegungen, was für eine Art von Quartier geplant werden soll. Die grobe Abgrenzung der Bauflächen wird hier definiert. Nach Abschluss verschiedener Gutachten wie Artenschutz oder Lärm kann die Gebietsabgrenzung angepasst werden. Das Konzept gibt auch Auskunft, welche Nutzung in dem Gebiet grundsätzlich vorgesehen ist. Auf Grundlage der angrenzenden Bebauung, dem Bedarf sowie den übergeordneten planungsrechtlichen Vorgaben wird ermittelt ob es sich um ein Wohngebiet, eine gemischte Baufläche, ein Gewerbegebiet oder ein Sondergebiet handeln soll.

Es werden auch erste Ansätze zu Aussagen zu Wohnformen und Typologien gegeben wie zum Beispiel, ob ein Einfamilienhaus-Gebiet mit großen privaten Gärten oder ein verdichtetes Quartier mit Mehrfamilienhäusern und hochwertigen gemeinschaftlichen öffentlichen Flächen geplant ist. Auch über die Bauweise, Zeilenbebauung oder Blockrandbebauung mit Quartiershöfen werden hier erste Ideen entwickelt

Auch erste Ansätze zur Wohnbaudichte (wie viele Einwohner sind später pro Hektar vorgesehen) werden im Nutzungskonzept aufgezeigt. Allerdings gibt es zur Wohnbaudichte strikte Vorgaben vom Regionalplan, welche Dichtewerte nicht unterschritten werden dürfen für Herrenberg SÜD ist ein Wert von mindestens 90 EW/ha vorgegeben.
 
In Herrenberg SÜD soll ein Stadtteil mit hochwertigen Wohngebieten, einem fußläufig verbundenem Sondergebiet mit Arbeitsplätzen und Einkaufsmöglichkeiten sowie vielen Freiflächen zum Spielen und zur Erholung entstehen.
 
Die Bauflächen in Herrenberg SÜD orientieren sich grundsätzlich an den Vorgaben aus dem Regionalplan sowie den Darstellungen des Flächennutzungsplans. Im Regionalplan des Verband Region Stuttgart ist in dem Bereich südlich vom Alzental ein regionaler Schwerpunkt des Wohnungsbaus ausgewiesen. In diesem Bereich sieht die Region (auch wegen der Nähe zu Innenstadt und zur Ammertalbahn) ein Wohngebiet vor. Die Flächen Kreuzen und Zwerchweg sind im Flächennutzungsplan als Wohnbauflächen dargestellt.
 
Durch die Ausarbeitung des Rahmenplans und der Wünsche aus der beteiligten Bürgerschaft sowie Verwaltung und Gemeinderat wurden zwei getrennte Gebiete entwickelt, die sich leicht drehen. Aber die Flächengrößen wurden beibehalten.
 
Der Rahmenplan sieht für beide Quartiere eine Blockrandbebauung mit Quartiershöfen mit unterschiedlichen Wohnformen bzw. Wohntypologien vor. Für beide Quartiere ist je ein Quartierszentrum geplant, welches das Wohnen um weitere Angebote ergänzt, wie beispielsweise Nahversorgungs-und Dienstleistungsangebote, betreutes Wohnen oder KiTa.
Entlang der Haupterschließungsstraßen sind die Bauflächen mit einer hohen baulichen Dichte angeordneten (größere Häuserblocks). Entlang der Straßen kann zusätzlich zum Wohnen verschiedene Nutzungen wie Dienstleistungen oder Einzelhandel untergebracht werden. Eine endgültige Festlegung auf den genauen Standort oder die prozentuale Aufteilung von Typologien oder Wohnformen ist jedoch noch nicht erfolgt und wird im Zuge der Ausarbeitung des SK ausgearbeitet.
 
Südlich des Schulzentrums befindet sich eine Fläche für den Gemeinbedarf. Hier soll in enger Abstimmung mit den Schulen und sozialen Trägern soziale Infrastruktureinrichtungen angesiedelt werden (Kindergarten, Schule, Pflegeheim,). Teil der Vorbereitenden Untersuchungen ist die Ermittlung des Bedarfs an solchen Einrichtungen. Im östlich gelegen Bereich „Hinter dem Armenhaus“ sind Flächen für Dienstleistungen, Einzelhandel oder nicht störendes Gewerbe geplant.




In einem Mobilitätskonzept werden Strukturen für eine ganzheitliche Erschließung ausgearbeitet. Es sollen zum Beispiel Möglichkeiten zur Förderung der Mobilitätsalternativen zum privaten Auto aufgezeigt, Modelle zur Verkehrsreduzierung und Effizienzsteigerung entwickelt und die Ausweitung des Angebots für den ÖPNV dargestellt werden. Hierbei wird nicht nur das einzelne Quartier, sondern auch die vorhandene Infrastruktur einbezogen. Hierbei stehen vor allem die Fußgänger und Radfahrer im Vordergrund. Die Straßen und öffentlichen Flächen sollen vermehrt diesen Gruppen dienen und das private Auto soll nicht mehr im Vordergrund einer Planung stehen.
 
Parallel zur Überarbeitung des Rahmenplans Herrenberg-Süd wurde durch das Büro Brenner Bernard Ingenieure ein Verkehrskonzept erstellt, das sowohl die Erschließung der neuen Baugebiete, als auch die Auswirkungen auf das Wohngebiet Alzental untersucht. Die Aufgabenstellung bestand darin, ein ganzheitliches Verkehrskonzept zu entwickeln, das die Belange des Fuß- und Radverkehrs, des ÖPNV, des ruhenden Verkehrs und des fließenden Kfz-Verkehrs berücksichtigt. Eine optimale Anbindung der neuen Baugebiete an das bestehende Verkehrsnetz soll bei gleichzeitiger Vermeidung von Durchgangsverkehren im Alzental erreicht werden (vgl. DS 2017-081a).

Bei der Erstellung wurden sämtliche Mobilitätsformen berücksichtig (Fußgänger Fahrradfahrer, Autofahren, aber auch der öffentliche Nahverkehr mit dem Bahnhaltepunkt an der Ammertalbahn sowie der Nähe zum Bahnhof).
 
Der Bereich Herrenberg SÜD liegt in Bezug auf die Anbindung zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem ÖPNV günstig. Von dort aus kann man die Kernstadt sowie den Bahnhof zu Fuß und mit dem Fahrrad sehr gut erreichen. Im Süden des Quartiers verläuft die Ammertalbahn mit bestehendem Bahnhaltepunkt.

Ziel ist ein Gebiet der kurzen und attraktiven Wege. Alle Einrichtungen in SÜD sowie der angrenzenden Kernstadt sollen gut mit dem Fuß oder dem Fahrrad zu erreichen sein. Die vorhandene Gültsteiner Straße soll hierzu als Fahrradstraße ausgebaut werden. Hier soll keine privater Auto-Verkehr zwischen dem bestehenden Alzental und Herrenberg SÜD geben. Auch bestehende Ziele, wie die Tennisanlage oder die Haltestelle der Ammertalbahn, werden so in das geplante Erschließungsnetz integriert und können auf möglichst kurzem Wege erreicht werden.

Im Sinne einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung sind in den Quartierszentren weitere Angebote wie Car- und Bikesharing oder E-Ladestationen vorgesehen.
 
Neben den Erschließungsstraßen sieht das Strukturkonzept ein ausgeprägtes Netz an Fuß- und Radwegen vor, die kurze Wege aus den Wohnquartieren in die Grün- und Freiräume sowie zum Schulzentrum „Längenholz“ oder in die Innenstadt ermöglichen. Somit kann der Fuß- und Radverkehr in Herrenberg SÜD bzw. aus benachbarten Quartieren gestärkt werden.
Um den ÖPNV attraktiv zu gestalten, soll das Quartier an das bestehende Busnetz gut angebunden werden. Entsprechende Haltepunkte sollten in beiden Quartieren am jeweiligen Quartierszentrum liegen.

Herrenberg SÜD soll möglichst verkehrsreduziertes Gebiet werden. Der KFZ Verkehr soll möglichst über die Haupterschließungsstraßen direkt an Quartiersgaragen abgefangen werden, so dass die einzelnen Wohnquartiere weitestgehend Autofrei sind. Ein wichtiger Aspekt ist auch, Durchgangsverkehr zu unterbinden.

Um die Innenstadt und das angrenze Alzental nicht mit Verkehr durch das neue Wohngebiet zu belasten, soll eine Anbindung an die Horber- und an die Tübinger Straße erfolgen.
 
Im weiteren Verfahren wird parallel zum und im städtebaulichen Konzept das Mobilitätskonzept im Detail ausgearbeitet.
In einem Grün- bzw. Freiraumkonzept werden die grobe Nutzungen für die einzelnen Bereiche definiert. Hierzu werden bestehende Strukturen untersucht und wenn möglich in das Konzept mit einbezogen und beibehalten (besondere Bäume, Landschaftsmerkmale, vorhanden Freizeiteinrichtungen oder Biotope). Die Grünflächen dienen später der Erholung oder zum Spiele, haben aber auch einen hohen Einfluss auf Kleinklima sowie zum Erhalt der verschiedenen Tier- und Pflanzenarten.

Das Grün- und Freiraumkonzept umfasst den gesamten öffentlich zugänglichen unbebauten Raum von Herrenberg SÜD. Das Konzept bezieht sich sowohl auf Flächen in den bebauten Bereichen, in den Grünzonen zwischen den Wohngebieten sowie auch für die angrenzenden Freibereichen. Konkrete Maßnahmen sind noch nicht benannt. Dies geschieht, parallel zur Ausarbeitung des städtebaulichen Konzepts.
 
In der späteren Ausarbeitung werden dann sowohl konkrete Maßnahmen angeben, mit denen Ziele für Teilräume oder bestimmte Flächen erreicht werden können, aber auch Themenschwerpunkte ausgearbeitet, die angegangen werden sollen. Dies sind z.B. Grünanlagen, Spiel- und Sportplätze, Kleingärten, Gewässer und andere Naturelemente, aber auch Flächen für den ökologischen Ausgleich.
 
Ziel ist es, einen hochwertigen Ausgleich für die verdichtete Bebauung zu schaffen, in dem jede Anwohnerin und jeder Anwohner, egal welchen Alters einen Platz für sich findet. Angedacht sind Flächen für Sport und Spiel sowie Rückzugspunkte und naturnahe Bereiche, die den ansässigen Pflanzen und Tieren vorbehalten bleiben sollen. Neben Spiel- und Bolzplätzen könnte zum Beispiel ein Streuobstpfad oder ein Bereich für Urban Gardening angelegt werden.

In den Bebauten Bereichen selbst sind auf den öffentlichen Flächen hochwertige begrünungen als Grünvernetzung der Quartiere und der großflächigen Freiräume, sowie eine Bepflanzung der Quartiersplätze angedacht. Die Grünflächen sollen die Gebiete auflockern, den öffentlichen Raum gestalten und im Sommer Schatten spenden.
 
Die Grünflächen zwischen den Gebieten sollen hauptsächlich den Charakter eines Quartiersparks aufweisen. Hier können Spiel- und Sportflächen sowie diverse Aufenthaltszonen untergebracht werden. Im Grünraumkonzept soll die vorhandene Spielfläche auf der Zerweckwiese erhalten bleiben.
 
Der großzügige Grünraum im Süden des Gebiets erstreckt sich von Osten nach Westen und soll im Übergang zur freien Kulturlandschaft, eher naturnah oder als Landschaftspark gestaltet werden. In diesem sind bereits viele Freizeitnutzen enthalten. Wie die Tennisanlage, der Vereinsgarten des Obst- und Gartenbauvereins, eine Kleingartenanlage der Gutleuthaustalgraben und der Eisweiher. Diese vorhandenen Strukturen sollen, wenn möglich alle erhalten oder ortsnah verlagert und in das Konzept eingebunden werden. Im östlichen Bereich gliedern sich bestehende hochwertige Freizeitnutzungen an. Hier gibt es die neu angelegte Freizeitanlage, den Hortusgarten, das Naturfreibad und einen Wohnmobilstellplatz.
 
Ein wichtiger Punkt für die spätere Freiraumnutzung ist auch der ökologische Ausgleich. Für versiegelte Fläche muss möglichst gebietsnah ein entsprechender Ausgleich geschaffen werden. Hier bieten sich die bisher oft landwirtschaftlich genutzten Flächen gut für Streuobstwiesen an. Diese bieten parallel einen schönen Erholungsfaktor. Aber auch der im sich im Gebet befindende Gutleuthaustalgraben kann aufgewertet werden. Der graben wurde bereits im Bereich der Freizeitanlage ökologisch aufgewertet.

Weiteres Vorgehen

Nach Abschluss der Vorbereiteden Untersuchung soll auf Grundlage des bereits beschlossenen Rahmenplans sowie den darüber hinaus erarbeiten Zielen und bestehenden Bedarfen das städtebauliches Konzept erarbeitet werden. Im Städtebaulichen Konzept werden deutlich detaillierterer Aussagen zu den Wohnformen (Höhe und Kubatur der Gebäude), der Gebäudenutzung (Wohnen, Dienstleistung, Einzelhandelseinheit, Kindergarten), dem Mobilitätskonzept (Straßenraumgestaltung, Fahrradwege und Abstellmöglichkeiten, Mobilitätshubs, Quartiersgaragen); sonstiger Infrastruktur (Entwässerungskonzept, Energiekonzept) und Freiflächennutzung (Spielplätze, Naherholung, Flächen für den ökologischen Ausgleich) gemacht.
Bei der Erarbeitung des Städtebaulichen Konzepts wird es auch wieder verschiedene Beteiligungsformen geben. Wir werden frühzeitig auf unserer Homepage sowie im Amtsblatt darauf hinweisen.
Aktuell laufen in Herrenberg SÜD die Vorbereitenden Untersuchungen (VU). Der Geltungsbereich der VU erstreckt sich über das komplette Gebiet von Herrenberg SÜD und nimmt zusätzlich die angrenzenden Flächen (Straßenflächen und Grünflächen) auf. Er umfasst eine Fläche von ca. 57 ha. Der Geltungsbereich der Vorbereitenden Untersuchung gilt nur für die juristische Überprüfung. Im Rahmen der VU wird zusätzlich überprüft, welche Flächen überhaupt für die Entwicklung von SÜD notwendig sind.
 
Der beschlossene Rahmenplan sieht folgende Flächenaufteilung vor. Bei den Flächengrößen handelt sich um Bruttoflächen. Flächen für die Erschließung, die Entwässerung sowie Energieversorgung werden auf Eben des Rahmenplans noch nicht berechnet. Dies geschieht erst in der Arbeitsebene des städtebaulichen Konzepts.

Abgrenzung Größe in ha Beschrieb
VU-Gebiet ca. 57 ha Untersuchungsgebiet der VU
Das spätere Plangebiet ist kleiner. Hier ergibt sich voraussichtlich fogende Flächenaufteilung:
Wohnen Zwerchweg ca. 8,5 ha
Kreuzen ca. 7,0 ha
Kreuzen und Zwerchweg. Baugrundstücke, Straßen, Plätze, Öffentliche Einrichtungen, Parkplätze
Sonderbaufläche Hinter dem Armenhaus ca. 6,0 ha Gewerbliche Betriebe, Diensleistung, Einzelhandel
Gemeinbedarf Längenholz
ca. 2,0 ha
Schule, Kindergarten, Pflegeeinrichtungen
Grünfläche ca. 18,0 ha Ausgleichsflächen, Spielplätze, Erholung, Freifläche