Oberbodenverwertungsmanagement

Umsetzung der Klimafahrplan Maßnahme FLN-3 "Schutzprogramm zum Erhalt hochwertiger Offenlandflächen" und des Leitbild-Projekts „Etablierung eines kommunalen Oberbodenverwertungsmanagements“

Um was geht es?

Im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit fruchtbaren Böden soll der im Rahmen von städtischen Erschließungs- oder Renaturierungsmaßnahmen anfallende und überschüssige kulturfähige Oberboden wiederverwertet werden. Nicht zuletzt sollen damit auch die Vorgaben des Landes-Bodenschutz- und Altlastengesetzes umgesetzt werden. Dieses fordert einen schonenden Umgang mit dem Oberboden sowie die Erstellung eines sogenannten Bodenschutzkonzepts. Die Wiederverwendung des kultivierfähigen Bodens für Bodenverbesserungsmaßnahmen soll dazu beitragen.

Ziele Bodenverbesserung und Ökokonto

Mit dem kultivierfähigen Oberboden kann eine Verbesserung von Ackerböden erfolgen, beispielsweise bei steinigen Äckern. Eine Auffüllung von Ackerflächen ist nur möglich, wenn sich dadurch eine Bodenverbesserung ergibt. Und für eine Bodenverbesserung gibt es Ökopunkte, dieses Potenzial wollen wir bei der Stadt Herrenberg nicht ungenutzt lassen. Alle unsere Bodenverwertungsmaßnahmen werden in das städtische Ökokonto aufgenommen.

Interessiert? – Bodenbörse des Landkreises

Die Suche nach Auffüllflächen (Ackerflächen) läuft bei der Stadtverwaltung Herrenberg grundsätzlich über die Bodenbörse des Landkreises Böblingen. Als Genehmigungsbehörde gibt das Landratsamt Böblingen eine erste Einschätzung über die Eignung einer Auffüllfläche und stellt auf seiner Homepage ein Merkblatt zum Thema „Auffüllung im Außenbereich“ zur Verfügung. Weiteres Kriterium zur Eignung ist insbesondere die Nähe zum Abgrabungsort, also zur Erschließungs- oder Renaturierungsmaßnahme.

Hier geht´s zur Seite der Bodenbörse des Landkreises Böblingen

Merkblatt für interessierte Landwirte

Merkblatt der Stadt Herrenberg für interessierte Bewirtschafter und Eigentümer von Ackerflächen (PDF)