Quartiersarbeit

Um den demografischen und sozialen Herausforderungen zu begegnen, benötigen wir neue Strukturen des Zusammenlebens.

Ziel der Quartiersarbeit oder auch der Stadtteilkoordination ist es, in Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils und verschiedenen Akteuren den Stadtteil zu einem lebendigen Lebensraum zu entwickeln, der für alle Menschen eine Heimat ist, in dem sie gerne wohnen, mit dem sie sich identifizieren und der sie auffängt, wenn sie alleine sind und ohne fremde Hilfe nicht mehr zurechtkommen.

Viele Bürgerinnen und Bürger möchten als Partner in unserer Stadt aktiv mitarbeiten. Sie wollen nicht abstrakt diskutieren, sondern mit konkretem Bezug zu ihrem Umfeld Lösungen entwickeln: Was kann ich selbst für meinen Stadtteil tun? Was können „Wir“ als Nachbarschaft füreinander tun? Wen kann ich aus der Nachbarschaft ansprechen, fragen, um Unterstützung bitten? Hat jemand das gleiche Anliegen oder die gleiche Idee wie ich?

Das langfristige Ziel ist die Aufwertung des Quartiers und die Erhöhung der Lebensqualität für alle.

Die Quartiersmanagerin erreicht dies durch:

  • Koordination und Vernetzung
  • Unterstützung der Bürgerschaft bei der Umsetzung von eigenen Projekten
  • Anregung zum „Mitmachen“ und Beteiligen
  • die Ideen und Bedarfe der Menschen an die Verwaltung und Akteure kommunizieren
  •  Verhältnis zwischen Stadtverwaltung und Bürgerschaft stärken (Kommunikation, Vermittlung)
  •  Raum schaffen für nachbarschaftliche Aktivitäten der allen Menschen im Quartier zur Verfügung steht

Quartiersmanagement ist ein Baustein der Bürgerbeteiligung.
Damit passt die Quartiersarbeit zu unserer Mitmachstadt wie sie auch im Leitbild definiert ist.

Aufgrund des Gemeinderat-Beschlusses vom Januar 2020 besteht der Auftrag die Quartiersarbeit für weitere vier Jahre auf die gesamte Kernstadt auszuweiten.
Immer wieder entstehen im Rahmen der Quartiersarbeit neue Projekte.
 
Erfahren Sie noch mehr über die Quartiersentwicklung und die Strategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“ des Ministeriums für Soziales und Integration.