Verkehrsberuhigung Alzental

Die Verkehrsprobleme im Alzental sind offensichtlich und wurden in der Vergangenheit mehrfach an die Verwaltung herangetragen. Das Wohngebiet wird zur Durchfahrt in West-Ost-Richtung und umgekehrt genutzt, um Verkehrsstauungen in der Horber Straße, am Reinhold-Schick-Platz und in der Hindenburgstraße zu umfahren oder um Wege zum Beispiel zum Schulzentrum Längenholz abzukürzen. Dies geschieht zu Lasten der Anwohner.

Um diesen Verkehrsfluss zu unterbinden, hat die Verwaltung zusammen mit dem Aalener Planungsbüro brenner BERNARD, das bereits in Sachen Integrierter Mobilitätsentwicklungsplan (IMEP) für die Stadt tätig ist, das gesamte Maßnahmenspektrum geprüft und abgewogen, welche Maßnahme am erfolgversprechendsten sein kann.

Als Ergebnis kam zunächst heraus, dass nur ein physischer Eingriff in den Straßenraum mittels Durchfahrtsperren bewirken kann, dass die Durchfahrt durch das Alzental tatsächlich nicht mehr stattfindet. Diese physische Unterbrechung des Verkehrsflusses wurde aber von den Rettungsdiensten nicht befürwortet, weil es dadurch bei Einsatzfahrten zu Verzögerungen kommen kann.
 
Deshalb hat die Verwaltung unter Federführung des Ordnungs- und Standesamtes ein System aus echten und unechten Einbahnstraßen entwickelt, um die Durchfahrt durch das Alzental für den allgemeinen Kfz-Verkehr zu erschweren, aber nicht unmöglich zu machen. Die Erreichbarkeit aller Gebäude und Einrichtungen bleibt sichergestellt. Einsatzfahrzeuge mit Sonderrechten bleiben die direkten Verbindungen gegeben. Auch für die Radfahrenden ist der Weg in beide Richtungen frei.

Am Montag, 28. Oktober 2019, wurde die neue Verkehrsregelung eingeführt. Während der ersten Wochen in dieser Testphase hat sich gezeigt, dass das system aus echten und unechten Einbahnstraßen zu unerwünschten Effekten in den Nebenstraßen führt und die Verkehrssicherheit gefährdet.  Nach einer intensiven Informations-und Austauschphase mit den Bewohnerinnen und Bewohnern wird die Verkehrsregelgung Mitte Dezember nachjustiert.

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Das Projekt wird unter Federführung des Ordnungs- und Standesamtes zusammen mit dem Amt für Stadtentwicklung durchgeführt.

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