„Aufnahmen jeden Tag, helle Witterung nicht nötig“

Der Herrenberger Fotograf und Buchbinder Julius Krayl und seine Nachkommen

Die Fotografie hat weltweit einen besonderen Status als Kommunikations- und Dokumentationsmittel sowie als Kunstform erlangt. Das Stadtarchiv Herrenberg präsentiert auf dieser Seite eine virtuelle Ausstellung über das Leben und Arbeiten desjenigen Fotografen, bei dem sich die Herrenbergerinnen und Herrenberger um die Jahrhundertwende fotografieren ließen: Julius Krayl.

Drei Jahrzehnte lang dokumentierte Krayl das Leben und die Bürgerinnen und Bürger Herrenbergs:  Ab 1896 betrieb er das Fotoatelier Krayl, das seine Nachkommen nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters fortführten.

Von Kamera bis zu Getreidesack
Neben vielerlei Fotos auf Glasplatten hat Irmgard Hägele, eine Enkelin Julius Krayls, dem Stadtarchiv zudem jede Menge Dokumente und weitere Gegenstände, von der Kamera bis zum Getreidesack, zukommen lassen. Auch mit der Aufarbeitung des Nachlasses ihres Großvaters hatten sich die Enkelin und ihr Mann bereits beschäftigt.

Die Ausstellung beleuchtet in drei Stationen Familie, Werdegang und Arbeiten Julius Krayls und auch seiner Nachkommen, die das Ladengeschäft im Sinne des Seniors weiterführten. Einige der im Auftrag des Stadtarchivs digitalisierten Glasplatten wurden vergrößert und können so nun ihre ganze Wirkung entfalten. Zudem zeigt die Ausstellung auf einem PC in Dauerschleife die kompletten digitalisierten Glasplatten des Fotoateliers Krayl mit Einzelpersonen, Personengruppen, Motiven aus Stadt und Stiftskirche sowie den Aufnahmen vom Festumzug anlässlich des 700-jährigen Stadtjubiläums 1929.

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung