Coronavirus

Auf dieser Seite erhalten Sie aktuelle Hinweise über landesweite und städtische Entscheidungen zum Coronavirus (Sars-CoV-2). Außerdem ist hier zusammengestellt, was bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion zu tun ist. Ebenso sind hier Hygieneregeln und hilfreiche Links zu finden.

Maßnahmen der Landesregierung

Gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat die Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche einschneidende Maßnahmen getroffen. Mit Beschluss vom 28. Juli 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) vom 1. Juli 2020 erstmals geändert. Die Änderungen treten am 6. August 2020 in Kraft.

Zur aktuellen Corona-Verordnung der Landesregierung

Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Corona-Verordnung:
Homepage der Landesregierung öffnen

Fallzahlen in Herrenberg

Infos zur Covid-19-Lage im Landkreis Böblingen & Fallzahlen für Herrenberg
https://lrabb.maps.arcgis.com

Fallzahlen in Baden-Württemberg

www.baden-wuerttemberg.de

Corona ist noch nicht vorbei!

Die Infektionszahlen sind glücklicherweise in Baden-Württemberg stabil im unteren zweistelligen Bereich. Warum gelten aber trotzdem weiter Maßnahmen wie die Maskenpflicht beim Einkaufen oder im Nahverkehr? Ministerpräsident Winfried Kretschmann erklärt, warum wir immer noch vorsichtig sein müssen und wieso das Virus schnell wieder zurückkehren könnte.
www.baden-wuerttemberg.de

Wie geht es jetzt weiter?

Auch wenn sich Bund und Länder auf weitere, schrittweise Lockerungen geeinigt haben und damit wieder mehr Normalität möglich ist, leben wir immer noch mitten in der Corona-Pandemie. Jetzt heißt es: Mit dem Virus sicher im Alltag leben. Deshalb gelten weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln und die Regeln zum Tragen eines Mundschutzes.

Denn: Breitet sich das neuartige Coronavirus nochmal ungehindert aus, erkranken in kurzer Zeit so viele Menschen, dass die Krankenhäuser überfüllt werden und die medizinische Versorgung zusammenbrechen kann. Wer sich infiziert hat, kann schon während der Inkubationszeit - bevor sie oder er selbst Symptome entwickelt - andere anstecken.

Es gilt, einen erneuten unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern. Hierzu braucht es den Beitrag jeder und jedes Einzelnen. Beachten Sie die Verhaltensregeln und schützen Sie sich und andere vor der Infektion mit dem Virus.

Konkret heißt das: Achten Sie auf die AHA-Formel!

Abstand - Hygiene - Alltagsmaske

  • Abstand: Halten Sie sich an den Mindestabstand von 1,5 Meter, wenn Sie nderen Menschen begegnen!
  • Hygiene: Beachten Sie weiterhin die einschlägigen Hygieneregeln!
    • Vermeiden Sie das Händeschütteln.
    • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife.
    • Vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund.
    • Halten Sie die Husten- und Niesetikette ein:
      • Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg.
      • Halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das sie sofort entsorgen.
    • Waschen Sie Geschirr und Wäsche bei mindestens 60 Grad.
    • Lüften Sie geschlossene Räume mehrmals täglich.
    • Zum Herunterladen: Hygieneregeln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (PDF)
  • Alltagsmaske: Tragen Sie eine sogenannte Alltagsmaske!
    • Maskenpflicht: Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, müssen in Baden-Württemberg alle ab sechs Jahren in Läden und Einkaufszentren, im öffentlichen Personennahverkehr, im Personenfernverkehr (Züge der DB AG) und in Flughafengebäude sowie seit 6. August auf allen Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten, die in geschlossenen Räumen stattfinden, eine gekaufte oder selbst genähte Alltagsmaske tragen. Notfalls reicht ein Tuch oder Schal über Mund und Nase aus.
    • Ab dem 14. September 2020 muss an weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren außerhalb der Unterrichtsräume und von Sportstätten eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Maskenpflicht gilt insbesondere auf Fluren, Pausenhöfen sowie in Treppenhäusern und Toiletten.
    • Bereits einfache Mund-Nase-Bedeckungen verringern das Risiko, dass jemand angesteckt wird. Indem alle eine Maske tragen, schützt man sich gegenseitig.
    • Die Pflicht gilt nicht, wenn eine Bedeckung aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist (etwa bei Asthma oder aufgrund einer Behinderung) oder wenn es einen anderen, mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt.
    • Deshalb ist das Tragen einer Alltagsmaske grundsätzlich immer dann sinnvoll, wenn damit gerechnet werden muss, dass in der Öffentlichkeit der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht durchgehend eingehalten werden kann.
    • Fragen und Antworten zur Maskenpflicht: www.baden-wuerttemberg.de
    • Nähanleitungen und Kontakte in Herrenberg, die Masken nähen: www.herrenbergnaeht.de
Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im  App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. 

Mehr erfahren:

Homepage der Bundesregierung

Hinweise zur App

  • Die App dokumentiert digitale Bewegungen zweier Smartphone und informiert den Nutzer, sofern Kontakt mit einer positiv getesteten Person bestand.
  • Hierfür wird die Bluetooth-Technik genutzt, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen.
  • Die App entspricht den hohen Datenschutzanforderungen in Deutschland und der Nutzer bleibt anonym.
  • Mit Hilfe der Corona-Warn-App schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie und Freunde sowie das gesamte Umfeld.

OB Thomas Sprißler zur App:

Die Stadt Herrenberg empfiehlt die Nutzung der Corona-Warn-App.

Oberbürgermeister Sprißler hat die App selbst heruntergeladen und ist überzeugt: „Die App ist ein wichtiger Schritt für eine effektive Nachverfolgung von Infektionsketten. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur gemeinsamen Bekämpfung der Pandemie. Darüber hinaus hilft sie uns, die durchgeführten Lockerungen abzusichern und den Ausbruch einer zweiten Welle zu verhindern. Ich wünsche mir, dass viele Herrenbergerinnen und Herrenberger die Corona-Warn-App installieren und nutzen.“

Was tun bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus?

Arzt kontaktieren und aufsuchen

Im Verdachtsfall bei Fieber, Husten oder Atemnot sollte zuerst ein Anruf beim Hausarzt oder einer Notfallpraxis unter der bundesweiten Rufnummer 116 117 erfolgen. Nach telefonischer Anmeldung, unter Hinweis auf Ihre Reise oder die Symptome, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Wenn Erkrankte und Ärzte eine Ansteckung vermuten, steht außerdem täglich von 8 bis 12 Uhr eine Telefonnummer des Gesundheitsamts in Böblingen zur Verfügung: 07031 663 3500. Das Corona-Testzentrum Herrenberg ist ab sofort nur noch montags und donnerstags jeweils von 18 bis 19 Uhr geöffnet. Das Testzentrum Sindelfingen bleibt montags bis freitags von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Termine können montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 07031 663 3500 vereinbart werden.

Auch das Landesgesundheitsamt hat eine Rufnummer für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die werktags zwischen 9 und 18 Uhr unter 0711 904-39555 erreichbar ist.

Personen, die persönlichen Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten, und bis 14 Tage nach dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, sollten einen Arzt aufsuchen.

Ein medizinisch unbegründeter, unaufgeforderter eigenständiger Gang in die Notaufnahme einer Klinik gefährdet andere Patienten mit geschwächtem Immunsystem und blockiert wichtige Ressourcen in der Notfallversorgung schwerstkranker oder verunfallter Mitmenschen.


Kontakt meiden

Bis zur Klärung des tatsächlichen Erregers sollte man Kontakte zu anderen Personen meiden und zu Hause bleiben.

Daheim bleiben

Die zunächst häusliche Isolation ist wichtig, um eine mögliche Weiterverbreitung der Erkrankung zu verhindern. Das Gesundheitsamt meldet sich zügig bei den Erkrankten und klärt das weitere Vorgehen ab.

Die zuständigen Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes sind sowohl mit der integrierten Leitstelle, die Notrufe entgegennimmt, als auch dem Klinikverbund und der Kreisärzteschaft im engen Austausch.

Hygieneregeln beachten

Die Ansteckung verläuft – wie auch bei der echten Grippe und anderen akuten Atemwegsinfektionen – über Tröpfcheninfektion. Es schützen: die Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, ein sogenannter Alltagsmundschutz sowie Abstand zu Erkrankten.

Aktuelle Hinweise für Reiserückkehrer

Seit dem 15. Juni 2020 werden auf der Homepage des Robert Koch Institutes wieder internationale Gebiete ausgewiesen (außer- und innereuropäisch), in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht. Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete finden Sie hier.

Für Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem dieser Risikogebiete aufgehalten haben, besteht gemäß der Verordnung des Landes Baden-Württemberg für Ein- und Rückreisende eine 14-tägige Pflicht zur Absonderung (häusliche Quarantäne). Außerdem müssen sich alle, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, auf das Virus testen lassen. Die Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind kostenlos. Freiwillig können sich Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebühren kostenlos testen lassen.

Mobile Teststationen

In Baden-Württemberg werden Teststationen an den Flughäfen im Land eingerichtet, inklusive des Fernbusverkehrs am Stuttgarter Flughafen. Testungen am Stuttgarter Flughafen sind bereits möglich. Ebenso sind Teststationen für den Bahnverkehr und im Straßenverkehr geplant.
Mehr erfahren

Bitte informieren Sie sich deshalb selbstständig vor Ihrer Einreise über das Infektionsgeschehen.


Infos zur häuslichen Quarantäne

Ein- und Rückreisende sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Den genannten Personen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Wie kann Quarantäne vermieden werden?

Diese Quarantäne lässt sich insbesondere vermeiden, wenn die Reisenden dem Ordnungsamt einen Test (in deutscher oder englischer Sprache) vorlegen können, der ein negatives Ergebnis auf Sars-CoV-2 bescheinigt.

Die Testbescheinigung muss sich auf eine molekularbiologische Testung (PCR- Test) beziehen, die in einem Staat der EU oder einem sonstigen Staat, der durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht worden ist, durchgeführt worden ist.

Das Testergebnis darf bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nicht älter als 48 Stunden sein und muss den Anforderungen des § 126b BGB (Textform, z. B. PDF- Datei) genügen.

Ordnungsamt informieren

Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss das Ordnungsamt der Stadt Herrenberg unverzüglich informieren per E-Mail an: ordnung@herrenberg.de.

Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne

www.baden-wuerttemberg.de

Fragen an die Stadtverwaltung

Zu den wichtigsten Maßnahmen und Regelungen für Herrenberg gehören:


Rathäuser wieder geöffnet

  • Die Stadtverwaltung hat seit 18. Mai wieder regulär geöffnet und bietet Bürgerinnen und Bürgern alle Dienstleistungen an.
  • In den Rathäusern und Bezirksämtern gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln sowie das Maskengebot.
  • In den Gebäuden sind die Zu- und Ausgänge gekennzeichnet.
  • Für die Kundenplätze in den Büros und für den Wartebereich sind jeweils nur eine begrenzte Anzahl von Personen zulässig.
  • Termine sollten – wenn möglich – vorab online oder telefonisch bei den entsprechenden Ämtern vereinbart werden.
  • Online-Termin vereinbaren
  • Pressemitteilung vom 14.05.2020


Gremiensitzungen

  • Die Sitzungen des Gemeinderates und seiner Ausschüsse sowie der Ortschaftsräte finden statt.
  • Um die Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, sind die Ausschusssitzungen in der Alten Turnhalle und die Gemeinderatssitzungen in der Stadthalle.
  • Mehr Infos im Rats-Info-System der Stadt unter: www.herrenberg.de/RIS

Wochenmarkt

  • Der Wochenmarkt wurde bis auf Weiteres vom Marktplatz auf den Unteren Graben verlegt.
  • Die Maskenpflicht gilt nicht für Wochenmärkte, da diese nicht in Verkaufsräumen von Ladengeschäften stattfinden. Unabhängig davon ist es grundsätzlich sinnvoll, eine Maske zu tragen, wo immer der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann.

Schulen

  • Der Schulbetrieb startete am 4. Mai 2020 stark eingeschränkt wieder. Dabei hat die Prüfungsvorbereitung von Abschlussklassen Vorrang.
  • Seit dem Ende der Pfingstferien erhalten alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht. Jede Schule regelt, wann welche Klassen unterrichtet werden.
  • Grundschulen öffneten ab 29. Juni wieder für alle Kinder. Für den Unterricht unter Pandemiebedingungen wurden die Hygieneregeln aktualisiert:
    • Keine Abstandsregelung zwischen den Kindern, Erwachsene müssen weiterhin 1,5 Meter Abstand einhalten.
    • Zeitversetzter Unterrichtsbeginn und Pausen.
    • Fächer Sport und Musik finden bis zu den Sommerferien nicht mehr statt.
    • Mehr erfahren: Pressemitteilung vom 25.06.2020.


Kitas

  • Seit 29. Juni können alle Kinder wieder die Kita besuchen. Es startet der "Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen", der bis zum Ende des nächsten Kitajahres andauern soll. Hierfür gelten besondere Einschränkungen:
    • Keine Abstandsregelung zwischen den Kindern, es gibt jedoch feste Gruppen.
    • Kein gemeinsames Mittagessen der unterschiedlichen Kita-Gruppen.
    • Zeitversetzte Abhol- und Bringzeiten.
    • Öffnungszeiten werden um eine Stunde reduziert, da ein Teil der pädagogischen Fachkräfte zur Risikogruppe zählt.
    • Mehr erfahren: Pressemitteilung vom 25.06.2020.


Spielplätze

  • Die Herrenberger Spielplätze sind seit Mittwoch, 6. Mai 2020, wieder geöffnet.
  • Schutz- und Abstandsregeln auf den Spielplätzen müssen beachtet werden.


Bolzplätze

  • Öffentliche Bolzplätze können seit dem 2. Juni wieder benutzt werden.


Sporthallen

  • Die Herrenberger Sporthallen können seit 15. Juni 2020 wieder genutzt werden – allerdings mit Einschränkungen, Auflagen und Hygienevorgaben.
  • Pressemitteilung vom 05.06.2020

Bäder

  • Das Hallenbad öffente am Freitag, 12. Juni, für den Vereinssport. Es steht ausschließlich für Schul- und Vereinsschwimmen zur Verfügung.
  • Das Naturfreibad öffnete am Freitag, 26. Juni, mit Einschränkungen. Tickets können online gebucht werden. Weitere Informationen unter: herrenberg.de/naturfreibad

Stadtbibliothek

  •  Die Stadtbibliothek kehrte wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zurück. Diese sind:
    • Dienstag von 10 bis 18 Uhr, Mittwoch von 13 bis 18 Uhr, Donnerstag von 10 bis 19 Uhr, Freitag von 13 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 13 Uhr. Montags bleibt die Bibliothek geschlossen.
    • Hygiene- und Abstandsregeln und das Maskengebot gelten weiterhin.
    • Medienrückgabe wird über den Rückgabebriefkasten abgewickelt.
    • Lange Verweilen zum Lesen, Spielen oder Arbeiten ist leider noch nicht möglich.


Stadtarchiv

  • Das Stadtarchiv ist mit eingeschränkten Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag, jeweils von 9 bis 13 Uhr, geöffnet.
  • Die Nutzung des Lesesaals ist nur mit vorheriger telefonischer oder schriftlicher Ankündigung möglich.


Volkshochschule

  • Die Volkshochschule erweitert ihren Präsenz-Lehrbetrieb
  • Seit Ende Mai finden weitere, einzelne Weiterbildungskurse unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen wieder statt.
  • Pressemitteilung vom 26.05.2020


Musikschule

  • Die Musikschule hat unter Einhaltung aller Vorgaben seit dem 11. Mai den schrittweisen Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht begonnen.


Veranstaltungen

  • Die siebte Corona-Verordnung des Landes vom 2. Mai hatte bereits Konzerte, Festivals , sowie Stadt- und Straßenfeste bis 31. August untersagt. „Großveranstaltungen sind voraussichtlich bis Ende des Jahres nicht möglich“, hieß es in einer Pressemitteilung des Landes vom 6. Mai 2020. Deshalb hat der Corona-Krisenstab Anfang Mai beschlossen, alle großen Veranstaltungen im Sommer und Herbst abzusagen. Dazu zählen: die Sommerfarben mit Stadtfest, das Sommernachtskino auf dem Schlossberg und die Herbstschau.
  • UPDATE Veranstaltungen: In den städtischen Hallen dürfen seit 15. Juni 2020 wieder öffentliche Veranstaltungen stattfinden: Allerdings mit reduzierter Personenzahl, um die Abstandsregeln einhalten zu können. Je nach Größe der Hallen in der Kernstadt und in den Stadtteilen ist eine maximale Personenzahl festgelegt, die sich im Veranstaltungsraum aufhalten darf. Die Verantwortlichen müssen sich an die von der Stadt festgelegten Hygienevorgaben halten. Die Veranstaltenden müssen, gegebenenfalls mit Ordnungspersonal, dafür sorgen, dass die Abstands- und Hygieneregeln befolgt werden.
  • UPDATE Großveranstaltungen:  Seit dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen. Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.
  • UPDATE Sommernachtskino: Das Sommernachtskino auf dem Schlossberg kann dieses Jahr voraussichtlich doch stattfinden. Als Termin ist der Zeitraum vom 23. Juli bis mindestens 9. August vorgesehen. Die Kinomacher erarbeiten derzeit ein Konzept, mit dem sich das Open-Air-Kino unter den derzeit gültigen und vorgesehenen weiteren Lockerungen der Corona-Verordnung des Landes durchführen lässt.
  • UPDATE Dankeschönfest: Das große Dankeschönfest für die ehrenamtlichen Aktiven muss in diesem Jahr coronabedingt entfallen.


Private Veranstaltungen

  • Seit 1. Juli sind Feiern mit maximal 100 Teilnehmenden in öffentlich angemieteten Räumlichkeiten wieder möglich.


Klosterhof

  • Der Klosterhof öffnet seit dem 1. Juli schrittweise:
    • Zunächst dürfen maximal fünf Gruppen (mit bis zu 20 Personen pro Gruppe) gleichzeitig das Haus nutzen.
    • Der Klosterhof bleibt verschlossen, wird nur für die Treffen geöffnet.
    • Außerhalb der Gruppenräume ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Das Team Bürgerschaftliches Engagement arbeitet weiterhin im Homeoffice und ist per E-Mail unter be@herrenberg.de erreichbar.


Vereinshäuser

  • Seit 29. Juni dürfen die Alten Schulhäuser in Gültstein und Kuppingen, die Kelter in Kayh und der Rathaus-Saal in Haslach von Vereinen und der Volkshochschule wieder genutzt werden.
  • Die Verantwortlichen sind für die Einhaltung des Infektionsschutzkonzepts verantwortlich und müssen alle Teilnehmenden erfassen.


Jugendhaus

  • Das Haus öffnet langsam wieder. Zunächst dürfen nur Gruppen bis 15 Personen ins Juha. Abstandsregeln und Hygienevorschriften müssen eingehalten werden.
  • Der Skatepark ist schon wieder offen, allerdings dürfen hier nur 5 Skater gleichzeitig aktiv sein und die Namen müssen erfasst werden.

Gottesdienste

  • Gottesdienste und sonstige religiöse Veranstaltungen dürfen wieder abgehalten werden.
  • In Kirchen, Moscheen und Synagogen gelten der Mindestabstand von 1,5 Metern sowie spezielle Hygieneregeln, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.
  • Für jeden Veranstaltungsort muss die verantwortliche Religionsgemeinschaft ein eigenes Infektionsschutzkonzept erstellen.
  • Religiöse Veranstaltungen und Versammlungen im Freien sind bis zu einer Obergrenze von 100 Teilnehmenden erlaubt.


Trauerfeiern

  • Trauerfeiern dürfen mit begrenzter Personenzahl und unter freiem Himmel stattfinden.
  • Termine beim Standesamt können telefonisch unter 07032 924 306 vereinbart werden.
  • Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete sind laut Landesverordnung unter freiem Himmel mit bis zu 100 Teilnehmenden erlaubt. Bestatter und weitere Mitarbeiter sind hierbei nicht mitzuzählen, sofern sie mit der Trauergemeinde nicht in unmittelbaren Kontakt kommen.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.
  • Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Person zu Person einzuhalten; ausgenommen sind Personen, die in einem Haushalt zusammen leben.
  • Bei der Verwendung von Gegenständen, die im Rahmen der Veranstaltung zum Einsatz kommen, muss die Gefahr einer Ansteckung soweit wie möglich reduziert werden.
  • Rituelle Totenwaschungen, soweit sie in den dafür vorgesehenen spezialisierten Einrichtungen unter Wahrung der maßgeblichen Schutzmaßnahmen und durch dafür ausgebildete Personen vorgenommen werden, sind zulässig. Die Teilnahme weiterer Personen ist untersagt.
  • Die Herrenberger Aussegnungshallen stehen seit 15. Juni den Trauernden zum Abschiednehmen wieder zur Verfügung.
    • Um den erforderlichen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten zu können, sind die Teilnehmerzahlen limitiert.
    • Auch sind bei den Trauerfeiern weiterhin verschiedene Verhaltensregeln zwingend notwendig: Es wird allen Teilnehmenden das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen. Zur weiteren Vorbeugung von Infektionen steht am Eingang der Aussegnungshallen ein Spender mit Desinfektionsmittel für die Trauergäste bereit. In den Aussegnungshallen werden Stühle im Abstand von 1,5 Metern aufgestellt. Gesang kann leider nicht stattfinden und die zur Trauerfeier notwendigen Utensilien dürfen nur vom Redner verwendet werden.
    • Pressemitteilung vom 05.06.2020

Standesamtliche Trauungen

  • finden nur mit begrenzter Personenzahl statt. Maximal zugelassen sind das Brautpaar und 7 weitere Personen zuzüglich Standesbeamten.
  • Termine beim Standesamt können bei Birte Wiedmann unter Telefon 07032 924-168 oder per E-Mail an b.wiedmann@herrenberg.de vereinbart werden.


Einzelhandel


Gastronomie

  • Speisegaststätten gelten als öffentlicher Raum. Damit gelten die Regelungen aus § 9 der Corona-Verordnung. Am Tisch sitzen darf man demnach mit maximal 20 Personen.
  • Kontaktdaten müssen angegeben werden.
  • Zu anderen Personen, außerhalb der eigenen Gruppe, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Für die Personen, denen es gestattet ist, an einem Tisch zu sitzen, ist das Einhalten des Mindestabstands demnach nicht notwendig.

Weiterhin untersagt

  • Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden bleiben bis 31. Oktober verboten, ebenso Tanzveranstaltungen (Ausnahmen: Aufführungen, Unterricht, Proben).
  • Clubs und Diskotheken bleiben bis 31. August verboten.
  • Prostitutionsbetriebe bleiben bis 31. August verboten.
Die Stadtverwaltung appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die Regelungen zu beachten. Städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Polizei kontrollieren die Einhaltung der Verordnung. Bei Verstößen werden Bußgelder verhängt.

Die Polizei und der gemeindliche Vollzugsdienst sind derzeit verstärkt in Herrenberg unterwegs und überprüfen die Einhaltung der Landesverordnung. Freitagnachts und samstagsnachts ist ein Sicherheitsunternehmen in der Altstadt unterwegs, das im Rahmen ihrer Kontrollen nun auch auf die Einhaltung der Landesverordnung achtet.

Bei Verstößen gegen die aktuellen Auflagen der jeweils gültigen Corona-Verordnung werden Bußgelder von 15 Euro bis 25.000 Euro fällig. Die aktuelle Bußgeldhöhe kann dem Bußgeldkatalog entnommen werden. Nähere Informationen können der dazugehörigen Corona-Verordnung entnommen werden.
Bitte informieren Sie sich direkt beim jeweiligen Veranstalter.

Zu städtischen Veranstaltungen, die abgesagt werden, finden Sie Infos auf der Homepage der Stadt unter: www.herrenberg.de/stadtnachrichten
Interne Maßnahmen der Stadtverwaltung Herrenberg
  • Gründung eines Corona-Stabs zur Koordination und Kommunikation der Maßnahmen.
  • Mitarbeitende arbeiten möglichst im Homeoffice.
  • Im täglichen Arbeitsalltag werden Besprechungen auf ein Mindestmaß reduziert und möglichst online gehalten.
  • Bei internen Besprechungen werden die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.
  • Aufklären und Sensibilisieren der Mitarbeitenden.
  • Informationen, Hinweise & Hygienetipps für die Mitarbeitenden.

Digitale und analoge Services und Angebote der Stadtverwaltung

Herrenberg liefert

Handel und Gastronomie trotz(t) Corona
Mehr erfaren


Informationen für Unternehmen

Die Wirtschaftsförderung hat für Unternehmen, Betriebe und die verschiedenen Branchen eine Seite mit Informationen zusammengestellt.
Mehr erfahren

Termin bei den Rathäusern online vereinbaren

Zum Online-Formular

Live-Chat mit dem Servicebüro Bauen

Hier gelangt man über einen Link direkt zum Live-Chat:
www.herrenberg.de/sbb


Beantragung einer Notfallbetreuung in städtischen Kitas

Online-Formular für Ehepaare & Lebensgemeinschaften
Online-Formular für Alleinerziehende

Das große ABC der Ideensammlung

Ostergruß an alle Kita-Familien des Fachdienstes Kindertageseinrichtungen
www.herrenberg.de/abc

Antrag auf Rückerstattung der Kinderbetreuungsgebühren

Online-Formular öffnen

Zinslose Stundung von Gewerbesteuern

PDF zum online ausfüllen unter dem Buchstaben A
www.herrenberg.de/formulare

Homepage & Soziale Medien

Die Stabsstelle Steuerung und Kommunikation informiert unter www.herrenberg.de/corona und in ihren Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram regelmäßig über die Arbeit der Stadtverwaltung und die Coronakrise.


Ausweis für die Stadtbibliothek online beantragen

und digitale & analoge Angebote der Stabi nutzen.
Online-Formular öffnen

Online-Angebote der vhs

Webinare und Videoclips ermöglichen Weiterbildung von zu Hause aus: Unter dem Motto „Lernen geht immer“ erweitert die Volkshochschule Herrenberg in der aktuellen COVID-19-Krise ihre Online-Lernangebote. Sie sind in der Online-Lernplattform Vhs-Cloud zu finden.

Art must go on(line)

Virtuelle Galerie zur Ausstellung „Neue Romantik“
Mehr erfahren

Herrenberg hilft

Nachbarschafthilfe: Angebote für ältere und immungeschwächte Menschen
www.herrenberg.de/herrenberghilft

Wichtige Telefonnummern

Gesundheitsamt Böblingen

Corona-Hotline

07031 663 3500

Telefonzeiten

Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr

Landesgesundheitsamt

Telefon

 0711 904-39555

Telefonzeiten

täglich 9 bis 18 Uhr


Ärztlicher Notdienst

Telefon

116 117

Telefonzeiten

am Wochenende, außerhalb der regulären Sprechzeiten


Städtisches Hilfetelefon

Telefon

07032 924-400

Telefonzeiten

Seit dem 15. Juni wird das städtische Hilfetelefon zu den Sozialen Diensten umgeleitet. Die neuen Sprechzeiten für das Bürgertelefon sind:
  • Montag: 8:30 bis 12:00 Uhr
  • Dienstag: 8:30 bis 12:00 Uhr
  • Mittwoch: 8:30 bis 12:00 Uhr
  • Donnerstag: 13:30 bis 17:30 Uhr
  • Freitag: 8:30 bis 12:00 Uhr

iav-Stelle

Telefon

07032 924-397

Telefonzeiten

Montag bis Sonntag 8:30 bis 16:30 Uhr


Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Telefon

08000 116016

Telefonzeiten

rund um die Uhr


Telefonseelsorge

Telefon

0800 1110111 oder 0800 1110222

Telefonzeiten

rund um die Uhr


Nummer gegen Kummer für Jugendliche

Telefon

116 111

Telefonzeiten

Montag bis Samstag 14:00 bis 21:00 Uhr

Hilfreiche Links von Behörden & Instituten

Robert-Koch-Institut (RKI)

Aktuelle Informationen:

www.rki.de

Fragen-und-Antworten-Liste:

www.rki.de


Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Fragen-und-Antworten-Liste:

www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2

Fragen-und-Antworten-Liste als Playlist auf Youtube:

www.youtube.de/bundeszentralefuergesundheitlicheaufklaerung

Weitere Infografiken, Hygienetipps usw.:

www.infektionsschutz.de

Aktuelle Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2


Bundesgesundheitsministerium

www.bundesgesundheitsministerium.de

Corona-Warn-App

www.bundesregierung.de


Landesregierung Baden-Württemberg


Aktuelle Informationen zu Corona in Baden-Württemberg:

www.baden-wuerttemberg.de

Die Landesregierung Baden-Württemberg informiert über die Messenger-Dienste „Threema“ und „Telegram"

www.baden-wuerttemberg.de

Aktuelle Informationen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg:

www.gesundheitsamt-bw.de

Informationen zum COVID-19-Geschehen in Baden-Württemberg des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Hier gibt es auch die Corona-Verordnung des Landes in Leichter Sprache sowie in mehreren Fremdsprachen.
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de


Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat:
Informationen zu Pass- und Personalausweisen

Ausweispflicht und Gültigkeit von Ausweisen

www.personalausweisportal.de
Homepage des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Ausweispflicht, Personalausweis und Online-Ausweis

www.personalausweisportal.de


Landkreis Böblingen

Hier finden Sie aktuelle Informationen, Zahlen, Pressemeldungen und Fallzahlen von Corona-Fällen in Herrenberg und im Landkreis Böblingen:
www.lrabb.de

Information about the Coronavirus in different languages

Learn More

Hilfreiche Infos & Links für Eltern

Bitte füllen Sie zur Rückerstattung der Kinderbetreuungsgebühren dieses Online-Formular aus.

Mehr zum Thema Kita-Gebühren in der Corona-Krise: Pressemitteilung vom 23.03.2020
Jedes Kind reagiert auf Stress oder Belastungen individuell. Verunsicherte Kinder können sich unwohl oder müde fühlen, unruhig, nervös oder ängstlich reagieren. Sie können gereizt, aggressiv oder auf andere Weise „anders“ sein als üblich. Möglicherweise lassen Appetit oder Konzentration nach, oder die Einschlaf- und Schlafroutinen sind verändert. Einige Kinder können Verhaltensweisen zeigen, die ihrem Entwicklungsstand eigentlich nicht mehr angemessen sind.
  • Versuchen Sie, für Ihr Kind da zu sein. Oft ist es schon eine große Hilfe, wenn eine vertraute Bezugsperson in der Nähe ist.
  • Ein strukturierter Tagesablauf mit festen Schlaf- und Essenszeiten gibt Halt und Sicherheit. Achten Sie darauf, dass Gewohntes möglichst beibehalten wird, und halten Sie Absprachen und Zusagen jetzt ganz besonders zuverlässig ein.
  • Im Rahmen der Möglichkeiten und unter Berücksichtigung der jeweiligen Hinweise zum Kontakt mit anderen Personen: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind sich körperlich betätigt (Rad fahren, Ball spielen usw.) und Zeit an der frischen Luft verbringen kann. Eine gesunde Ernährung ist immer wichtig, gerade jetzt.
  • Schaffen Sie Zeiträume, in denen sich Ihr Kind entspannen und einfach spielen kann.
  • Schützen Sie Ihr Kind vor zu intensivem Konsum der Berichterstattung. Immer wieder mit bestimmten Bildern und Schilderungen konfrontiert zu werden, hilft nicht und kann verunsichern, auch Sie selbst.
  • Wenn Ihr Kind gerne wieder in Ihrem Bett schlafen möchte, kann das durchaus sinnvoll sein – falls es für Sie und Ihre Familie umsetzbar ist.
Unterstützen Sie Ihr Kind mit Zuwendung und Geduld. Geben Sie ihm die Möglichkeit, die aktuelle Situation zu verarbeiten und sich daran anzupassen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die aktuelle Situation. Hören Sie aufmerksam und geduldig zu, wenn es von Eindrücken erzählt, auch wenn es sich wiederholt.
  • Wenn Ihr Kind Fragen stellt, beantworten Sie diese ehrlich. Sagen Sie offen, wenn Sie etwas selbst nicht wissen. Sie können dann gemeinsam überlegen, wer Ihnen die gewünschte Antwort geben kann.
  • Vermitteln Sie Fakten und erklären Sie, was aktuell geschieht. Geben Sie Ihrem Kind klare, verständliche und altersgerechte Informationen z.B. darüber, wie man einer Infektion vorbeugen kann. Dazu kann auch gehören, zu besprechen, wie Sie vorgehen werden, wenn ein Familienmitglied oder das Kind selbst Krankheitszeichen zeigt. Erklären Sie auch, was getan wird, um den betroffenen Personen zu helfen und eine weitere Ausbreitung des Krankheitserregers zu verhindern.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, warum Besuche bei Freunden, den Großeltern oder anderen Bezugspersonen unter Umständen aktuell nicht möglich sind.
  • Wenn Sie gestresst oder besorgt sind, verheimlichen Sie Ihre eigene Betroffenheit nicht, sondern sprechen Sie offen darüber. Helfen Sie Ihrem Kind zu verstehen, warum Sie so reagieren, wie Sie es tun.
Die Quarantäne ist eine Schutzmaßnahme. Sie kann aber auch eine Belastung sein, gerade, wenn im Haushalt auch Kinder leben, die nicht mehr in den Kindergarten oder zur Schule gehen können oder von anderen im Haushalt lebenden Personen möglichst separiert werden sollen.
  • Erklären Sie Ihrem Kind in altersgerechten Worten die aktuelle Situation und erläutern Sie, warum gewisse Maßnahmen durchgeführt werden müssen.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, warum Besuche von Freunden, den Großeltern oder anderen Bezugspersonen aktuell nicht möglich sind. Ermöglichen Sie Ihrem Kind den Austausch mit diesen Bezugspersonen (z.B. über Telefon, Internet und soziale Medien). Wenn Sie die Möglichkeit haben, Videotelefonie zu nutzen, kann dies das Gefühl von Kontakt und Gemeinschaft stärken.
  • Schaffen Sie eine Tagesstruktur, gerade, weil die Routinen des Kindergarten- oder Schulbesuchs aktuell wegfallen. Planen Sie z.B. feste Essenszeiten, Zeiten zum Lernen oder Spielen. Beziehen Sie Ihr Kind in die Planungen ein. Auch feste Zeiten, sich über die aktuelle Situation zu informieren, können dazugehören.
  • Gehen Sie auf Essenswünsche ein. Bitten Sie Nachbarn und Freunde, für Sie Besorgungen zu machen und ggf. Spielsachen vorbeizubringen.
  • Setzen Sie sich mit der Schule in Verbindung: Häufig werden von dort Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt, die zu Hause bearbeitet werden können.
  • Kinder haben ein anderes Zeiterleben als Erwachsene. Malen Sie z.B. einen Kalender und streichen Sie – ähnlich einem Adventskalender – jeden Tag der Quarantäne ab, sodass die Zeitspanne für Ihr Kind greifbarer wird.
  • Auch wenn es keinen adäquaten Ersatz für den Spielplatz oder das Spielen im Freien gibt: Ermöglichen Sie Ihrem Kind Bewegung. Durch Bewegung können Anspannung und Stress abgebaut werden. Auf begrenztem Raum können Zimmertrampoline, Gummitwist oder Springseile helfen.
  • Probieren Sie mit Ihrem Kind Entspannungsübungen aus. Anregungen und Hinweise auch speziell für Kinder lassen sich im Internet recherchieren.
  • Bieten Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, sich auch mental zu betätigen, z.B. durch Lesen, Schreiben oder Knobelaufgaben.
  • Auch wenn Sie den körperlichen Kontakt mit Ihrem Kind nur bedingt einschränken können: Erläutern Sie ihm, warum Sie diesen z.B. in Bezug auf Ihren Partner/Ihre Partnerin reduzieren und wozu dies dient.
  • Bewahren Sie sich eine positive Grundhaltung: Dies kann sich auch auf Ihr Kind übertragen und vermittelt Zuversicht und Sicherheit.