Coronavirus: Informationen für Unternehmen

Einhergehend mit dem sich ausbreitenden Coronavirus (SARS-CoV-2) und den damit verbundenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung tun sich viele Fragen, Sorgen und Nöte für Unternehmen sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf. Wir sind für Sie da, auch und gerade in der aktuellen Lage.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen wichtige Informationen, Unterstützungsmöglichkeiten und weitergehende Links für betroffene Unternehmen zusammen.

Wir versuchen, die Seite fortlaufend zu aktualisieren, wegen der dynamischen Lage können wir aber weder Gewähr für Vollständigkeit noch für Aktualität übernehmen.

Rund um das Thema Corona sowie die verschiedenen Hilfsangebote und -möglichkeiten gibt es zahlreiche Webinare, welche Sie ganz unten auf dieser Seite gesammelt finden.

Was sind die Vorschriften, was gilt es zu beachten?

Die Landesregierung passt regelmäßig die Rechtsverordung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus an. Mit Beschluss vom 26. Mai 2020 hat die Landesregierung die Verordnung erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Mittwoch, den 27. Mai 2020 bzw. Dienstag den 2. Juni 2020.
Der Plan gilt vorbehaltlich der Infektionslage und es können sich daher noch Änderungen ergeben.

Für die allermeisten Öffnungen und Lockerungen gelten strenge Hygienevorgaben und Infektionsschutzmaßnahmen.

Lockerungen ab dem 26. Mai bzw. 2. Juni 2020

  • In privaten Räumen dürfen statt bisher nur fünf Personen bis zu zehn Personen aus mehreren Haushalten zusammenkommen. Diese Beschränkung auf zehn Personen gilt weiterhin nicht für Verwandte sowie die Angehörigen des gleichen Haushalts und deren Ehegatten, LebenspartnerInnen oder PartnerInnen
  • Großveranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern werden bis einschließlich 31. August 2020 untersagt.
  • Ab dem 1. Juni können private Veranstaltungen in öffentlich mietbaren Einrichtungen (Restaurants oder Veranstaltungsstätten) im Innenraum mit bis zu zehn Teilnehmenden sowie im Außenbereich mit bis zu 20 Teilnehmemden wieder stattfinden. (Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Taufen)
  • Nicht private Veranstaltungen dürfen ab dem 1. Juni mit bis zu 100 Teilnehmenden stattfinden, hierfür muss es feste Sitzplätze geben. Die Veranstalter sind dazu angehalten ein Hygienekonzept zu erarbeiten und dieses auf Verlangen vorzulegen. Zu den Veranstaltungsarten zählen etwa Konzerte, Kinos, kleine Festivals mit Sitzplätzen, Vortragsveranstaltungen, Theater, Veranstaltungen von Vereinen und Parteien, Unternehmen wie Betriebsversammlungen oder Aktionärsversammlungen oder Behörden, Examens- und Abschlussveranstaltungen.
    Das bedeutet auch dass Kultureinrichtungen und Kinos für bis zu 100 mit festen Sitzplätzen für bis zu 100 Teilnehmende wieder öffnen können. Hierzu wird es zeitnah eine gesonderte Verordnung geben.
  • Ab dem 2. Juni dürfen Bars und Kneipen unter Hygienevorgaben wieder öffnen.
  • Ab dem 2. Juni können, innerhalb geschlossener Räume auch Sportstätten, wie Fitnesstudios und Tanzstudios sowie ähnliche Einrichtungen wieder öffnen. Hierbei gelten besondere Auflagen, die zu beachten sind.
    Weitere Informationen zur Öffnung der Sportstätten gibt es hier.
  • Schwimmbäder dürfen für Schwimmkurse ab dem 2. Juni wieder öffnen. Hierzu zählen auch Kurse zum therapeutischen Schwimmen. Freizeit-Breitensport-Badebetrieb ist weiterhin nicht möglich.
  • Jugendhäuser dürfen ihren Betrieb wieder aufnehmen und öffnen voraussichtlich am 2. Juni.
  • Die beschlossenen Öffnungen zum Pfingstwochenende für Hotels, Freizeitparks und Freizeiteinrichtungen gelten ab 29. Mai weiter.

    Hier geht es zur Verordnung der Beherbergungsbetriebe.
Weitere Informationen zu den Lockerungen gibt es hier.

Zur aktuellen Corona Verordnung.


Lockerungen vom 18. Mai 2020

  • Ab dem 18. Mai 2020 wird es im Bereich Gastronomie und Tourismus weitere Öffnungen geben.  Speisewirtschaften (mit gaststättenrechtlicher Erlaubnis) , Eisdielen und Cafés dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Der Besuch ist mit Angehörigen des eigenen Haushalts und den Angehörigen eines weiteren Haushalts möglich.
    Hier geht es zur Verordnung für die Gastronomie.
Bei räumlich abgetrennten geschlossenen Gesellschaften ist auch die Erweiterung der Zusammenkünfte um die erweiterte Familie möglich.
  • Auch Campingplätze dürfen ab dem 18. Mai wieder für Übernachtungen in Wohnwagen, Wohnmobilen oder festen Mietunterkünften öffnen. Auch Ferienwohnungen und vergleichbare Unterkünfte dürfen wieder vermietet werden, wenn eine Selbstversorgung möglich ist. Nicht möglich bleibt die Nutzung von Gemeinschaftsräumen.
  • Freizeiteinrichtungen im Freiluftbereich wie Ausflugsziele dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Das gilt nicht für Freizeitparks.

FAQ zu den Lockerungen ab dem 18. Mai


Lockerungen vom 11. Mai 2020

  • Es ist wieder möglich, mit Personen eines weiteren Hausstands im öffentlichen Raum unterwegs sein. Es ist demnach wieder erlaubt, sich mit einer weiteren Familie oder BewohnerInnen eines anderen Haushalts draußen zu treffen.
  • Die 5-Personen-Grenze innerhalb der Familie ist in privaten Räumen aufgehoben. Es dürfen ab sofort zusätzlich zu den direkten Verwandten auch Geschwister sowie deren Nachkommen im privaten Haushalt zusammentreffen.
  • Musik- und Jugendschulen können einen eingeschränkten Betrieb aufnehmen. Weitere Informationen
  • Fahr- und Flugschulen dürfen wieder öffnen und den Betrieb aufnehmen.
  • Sonnenstudios dürfen unter Einhaltung der Hygienevorschriften wieder öffnen.
  • Mit vergleichbaren Hygienestandards wie Friseure dürfen weitere körpernahe Dienstleistungen wieder öffnen.  Hierzu zählen:
    • Massagestudios
    • Kosmetikstudios
    • Nagelstudios
    • Tattoo-Studios
    • Piercingstudios
Hier geht's zur aktuellen Corona - Verordnung für körpernahe Dienstleistungen.
  • Auch gesichtsnahe Dienstleistungen wie Bartpflege, Wimpern färben, Augenbrauen zupfen sind wieder gestattet. Dies ist auch in Kosmetikstudios möglich.
  • Spielbanken, Spielhallen und Wettvermittlungsstellen dürfen unter Hygieneauflagen wieder öffnen, allerdings ohne gastronomisches Angebot.
Hier geht's zur aktuellen Corona - Verordnung für Vergnügungsstätten.
  • Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Mehr dazu gibt es in der Corona-Verordnung Sportstätten
  • Reitanlagen und Hundeschulen können unter Auflagen wieder öffnen.
  • Sportboothäfen dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder den Betrieb aufnehmen.
  • Luftsport, darunter auch der Modellflug, ist wieder möglich.
  • Das Tragen der Alltagsmasken gilt zudem auch im Personenfernverkehr und in Flughafengebäuden.

Regelungen vom 4. Mai 2020

  • Öffnung des Einzelhandels unter Auflagen

    Es dürfen alle Ladengeschäfte – unabhängig von ihrer Verkaufsfläche – unter Auflagen wieder vollständig öffnen. Die 800 Quadratmeter-Regelung entfällt.
    Es ist darauf hinzuwirken, dass
    • im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten und des Notwendigen der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden,
    • ein Abstand von möglichst 2 Metern, mindestens 1,5 Metern, zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind.
    • Es gilt weiterhin die Richtgröße, dass sich pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche nur eine Person (einschließlich Personal) im Laden aufhalten soll.
  • Friseurbetriebe dürfen unter Auflagen öffnen.

    Zur Corona-Verordnung für Friseurbetriebe
  • Fußpflegestudios dürfen unter Auflagen öffnen.

    Zur Corona-Verordnung für Fußpflegeeinrichtungen
  • Zahnärzte dürfen uneingeschränkt praktizieren.

    Zu den konkretisierten Vorgaben für Zahnärzte

Für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben u.a.

  • Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen und ähnliche Einrichtungen.
  • Messen, Kinos (ausgenommen Autokinos, die weiterhin geöffnet bleiben dürfen), Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen),
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen,
  • Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen.
  • Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere THeater, Schauspielhäuser und Freilichttheater.
  • Jugendhäuser.
  • Bildungseinrichtungen jeglicher Art soweit keine Sonderregelung besteht (wie für Musik- und Jugendkunstschulen)

Die aktuellen Auslegungshinweise, welche Geschäfte öffen dürfen und welche nicht, finden Sie hier


Weitere bestehende Einschränkungen

Bestehen bleiben folgende Einschränkungen:
  • Abstandsgebot und Kontaktbeschränkungen.
  • Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr sowie in Läden und Einkaufszentren.

Weitere Informationen

Ab 27. April gilt in Baden-Württemberg Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen. Hierbei sind Mund und Nase zu bedecken. Es ist ausdrücklich kein medizinischer Mundschutz gemeint, es können hierfür so genannte Community Masken, Schals, selbstgemachte oder gekaufte Stoffmasken verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie hier
Die Stadt Herrenberg und der Landkreis Böblingen halten sich an die durch die Landesregierung beschlossenen und im vorigen Reiter dargestellten Bestimmungen.

Derweil tagt auch im Landratsamt Böblingen der Krisenstab zwei Mal täglich per Telefonkonferenz.

Zu den aktuellen Regelungen der Stadt Herrenberg.

Aktuelle Informationen zu Corona im Landkreis Böblingen gibt es hier und auch auf dieser Seite.

Maßnahmen, Fördermittel usw.

Die Regierungspräsidien Baden-Württemberg haben die Zuständigkeit für die Bearbeitung von Entschädigungsanträgen nach dem Infektionsschutzgesetz übernommen. Die Anträge können über ein Online-Portal eingereicht werden. Dort finden Sie auch weitere Informationen sowie die Anspruchsvoraussetzungen.

Hier geht es zu weiteren Informationen.
Das Wirtschaftsministerium startet am 11. Mai eine kostenlose Krisenberatung für kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler.
Die Beratung erfolgt durch das  RKW Bade-Württemberg, die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk (BWHM), DEHOGA Baden-Württemberg und den Handelsverband Baden-Württemberg (HBW/UBH).
Für kleine Unternehmen und Selbständige sorgt eine Online-Plattform für Erleichterung bei der Suche nach den richtigen Hilfsangeboten in der Corona-Krise. Die Plattform wurde vom Karlsruher Unternehmen Fairantwortung gAG ins Leben gerufen und bietet Unterstützung beim Ausfüllen der Formulare. Das komplett kostenlose Angebot wird durch das Fachwissen von mehr als 40 ehrenamtlich arbeitenden Experten aus den Bereichen Recht, IT, Steuerberatung und Management gestützt.

Durch ein Frage-Tool können die Unternehmen und Selbstständige Fragen zu ihrer aktuellen wirtschaftlichen Situation beantworten. Im Gegenzug erhalten sie dann eine individuelle Auswahl an Hilfsmöglichkeiten. «Wir wollen Menschen abholen, die sich nicht zutrauen, ein kompliziertes Formular ohne Steuerberater oder Anwalt auszufüllen», so der Sprecher David Harnasch.
Hier gelangen Sie direkt auf die Seite der #DurchblickMacher.
Mit dem Beteiligungsfonds des Landes Baden-Württemberg soll das Eigenkapital kleiner und mittlerer Unternehmen gestärkt werden, dass diese auch über die Krise hinaus fortbestehen können.

Weitere Informationen zum Beteiligungsfonds finden Sie auf den Seiten des Landes Baden-Württemberg.
Als Unterstützung in der akuten Situation stellt die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) die Plattform www.b2b.region-stuttgart.de allen Unternehmen zur Verfügung, die bei der Suche nach bzw. Vermittlung von Teilen, Dienstleistungen, Personal oder Vertriebshilfen hilft.

„Damit stärken wir gemeinsam Lieferketten und tragen dazu bei, dass die regionale Wirtschaft die Corona-Pandemie so unbeschadet wie möglich durchsteht.“ (WRS)

Zur Plattform

Über die aktuellen Regelungen zum Kurzarbeitergeld hat die IHK Region Stuttgart in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit informiert. Das Video können Sie hier nachschauen.

Folgende Erleichterungen beim Zugugang zum Kurzarbeitergeld wurden beschlossen:
  • Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 %.
  • Teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden.
  • Kurzarbeitergeld auf für Leiharbeitnehmer.
  • Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit.
Viele konkrete Fragen und Antworten zum aktuellen Corona-Kurzarbeitergeld hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hier zusammengetragen.

Für Anträge, Detailfragen und die Auszahlung ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig.

Fortführung der Soforthilfe Corona

Die Soforthilfe wird über das Ende des Monats hinaus fortgesetzt, und zwar branchenübergreifend für alle Unternehmen, die weiterhin besonders stark betroffen sind.

Förderstufen

  • 9.000 Euro für Soloselbstständige und Betriebe bis 5 Mitarbeiter
  • 15.000 Euro für Betriebe bis 10 Mitarbeiter
  • 30.000 Euro für Betriebe bis 50 Mitarbeiter
  • 50.000 Euro für Betriebe bis 100 Mitarbeiter (neu)

Antragstellung und weitere Informationen

Den Antrag können Sie hierherunterladen. Bei Fragen und für Hilfestellung  wenden Sie sich an die IHK (Hotline IHK Region Stuttgart: 0711-2005-1677) bzw. HWK (Hotline HWK Region Stuttgart: 0711 / 1657-0). Der Antrag kann ausschließlich online auf www.bw-soforthilfe.de eingereicht werden!

Einzelheiten und nähere Informationen wie Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wer, was und wie gefördert wird und was mit Ihrem Antrag passiert erfahren Sie auf den nachfolgend verlinkten Seiten:

„Das BMF hat im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder Regelungen erlassen, die für die von den Folgen der Corona-Krise betroffenen Steuerpflichtigen steuerliche Erleichterungen vorsehen. Von besonderer Bedeutung ist die Möglichkeit, Steuerforderungen zinslos zu stunden.“ (Bundesfinanzministerium)


Es werden die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung verbessert. Bei den Steuern, die von der Zollverwaltung verwaltet werden (z.B. Energiesteuer und Luftverkehrssteuer), ist die Generalzolldirektion angewiesen worden, den Steuerpflichtigen entgegenzukommen. Gleiches gilt für das Bundeszentralamt für Steuern, das für die Versicherungssteuer und die Umsatzsteuer zuständig ist und entsprechend verfahren wird. Das Formular zur Stundung der Gewerbesteuerzahlungen bei der Stadt Herrenberg finden Sie hier

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesfinanzministeriums

Bitte nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit dem zuständigen Finanzamt auf. Verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter stehen zur Verfügung: Informationen sowie Vordrucke und Formulare der Finanzämter Baden-Württemberg finden Sie hier

Finanzamt Böblingen
Tel. 07031 1301
Email poststelle@fa-boeblingen.bwl.de


Für Liquiditätshilfen werden bestehende Programme ausgeweitet, neue und im Volumen unbegrenzte Maßnahmen zur Liquiditätsausstattung kommen hinzu. Unternehmen sollen sich hierfür über ihre Hausbank an die KfW wenden.

Um zu vermeiden, dass betroffene Unternehmen allein deshalb einen Insolvenzantrag stellen müssen, weil Liquiditätshilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen, soll die reguläre dreiwöchige Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 ausgesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesfinanzministeriums

Auch die Landesregierung kündigte nach ihrer Sitzung am 19.03. einen Rettungsschirm für Unternehmen in der Coronakrise an:

"Zur kurzfristigen Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen für Unternehmen sowohl der gewerblichen Wirtschaft als auch der freien Berufe etablierte Förderinstrumente zur Verfügung. Die Förderinstitute arbeiten durch die Coronakrise bedingte Anträge bevorzugt, unbürokratisch und zügig ab“, versicherte Ministerin Hoffmeister-Kraut.


Mit branchenoffenen Fonds sollen Selbständige und mittelständische Unternehmen bis 50 Beschäftigte unterstützt werden. Je nach Einzelfall können Mittel in Höhe von bis zu 15.000 Euro fließen. Anträge sind ab sofort möglich, vgl. Reiter "Notfallfonds für Soloselbständige und Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitenden".

Zudem gehört eine Erhöhung der Bürgschaftsquote auf bis zu 80 % zu den Beschlüssen, ebenso wie ein Beteiligungsfonds bei der L-Bank für kleine und mittlere Unternehmen. Als Hilfe zur Selbsthilfe ssoll das Beratungsangebot speziell um Krisenberatungen erweitert werden.

Steuerliche Erleichterungen wurden für Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer beschlossen. Wer sich Steuern stunden lässt, zahlt keine Zinsen und muss auch keine Vollstreckung fürchten. Säumniszuschläge werden ebenfalls erlassen. Die Finanzministerin hat die Finanzämter bereits vor der Umsetzung durch den Bund auf die Hilfen vorbereiten lassen. Stundungen der Gewerbesteuer werden von der jeweiligen Gemeinde bearbeitet. Für die Anträge wird hierein vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung gestellt, "um eine schnelle, unbürokratische und praktikable Handhabung für die betroffenen Steuerpflichtigen und die Finanzverwaltung zu gewährleisten."

Darüber hinaus können auch die Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer und in Bezug auf den Gewerbesteuer-Messbetrag gesenkt werden. Wer wegen der Corona-Pandemie Probleme hat, seine Steuererklärungen fristgerecht abzugeben, kann Fristverlängerungen beantragen.

Zur gesamten Pressemitteilung geht es hier


Die Bundesregierung beschließt umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand. Für Anschaffungen und laufende Kosten können mittelständische Unternehmen ab dem 15. April den KfW-Schnellkredit beantragen. Dieser wird dann zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Dadurch steigt die Chance eine Kreditzusage zu erhalten deutlich.
  • Den Kredit gibt es für Unternehmen mit 11-249 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind.
    • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten können max. 500.000 Euro erhalten.
    • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten können max. 800.000 Euro erhalten.
  • Voraussetzung: Sie haben zuletzt einen Gewinn erwirtschaftet – entweder 2019 oder im Durchschnitt der letzten 3 Jahre.
Eine Übersicht über die KfW Corona Hilfen finden Sie hier.

Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der KfW und der Bundesregierung
Wer kann mir weiterhelfen? Welche finanzielle Unterstützung gibt es? Welche Sonderregelungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld gelten? Das Land hat zahlreiche Informationen und Tipps zusammengestellt. Zur Sammlung geht es hier
Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart hat eine Seite mit Informationen und Links für Personalverantwortlich zusammengestellt.

Informationen für verschiedene Branchen und Wirtschaftszweige

Das Kompetenzzentrum Handel greift zum Beispiel dem von der Krise besonders stark betroffenen Einzelhandel mit einem vielfältigen Webinarangebot unter die Arme. Themen wie der Verkauf über Social Media, regionaler Vertrieb oder Online-Marktplätze werden stark nachgefragt, genauso wie die kreativen Praxisbeispiele von Händlern. Auch Gründerinnen und Gründer, die noch mitten in den Vorbereitungen stecken, erhalten dort die Möglichkeit, ihr Marketing- und Vertriebskonzept noch einmal zu überdenken. Ratsuchende können sich über den Rückrufservice mit ihren Fragen direkt an das Kompetenzzentrum wenden.
Zu den Seiten des Kompetenzzentrums Handel
FAQ für Handwerker finden Sie auf der Seite der HWK Region Stuttgart Hier werden beispielsweise die Fragen geklärt, ob Handwerker zu Kunden und Baustellen fahren dürfen, oder welche Besonderheiten im Gesundheitshandwerk gelten.

Umfangreiche Informationen und kostenfreie Angebote rund um das Thema Digitalisierung - von Cyber-Sicherheit bei der Einrichtung von mobilen Arbeitsplätzen über digitale Kundenkommunikation bis hin zur Prozessdigitalisierung - erhalten Handwerksbetriebe beim Kompetenzzentrum Digitales Handwerk. Nicht nur aufgrund der aktuellen Situation sind die Information zur Erschließung neuer Geschäftsfelder und der Entwicklung digitaler Services für viele Handwerksbetriebe (überlebens)wichtig. Für angehende Handwerkerinnen und Handwerker bieten sie wichtige Impulse, um sich am Markt zu etablieren.
Zu den Seiten des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk

Sonderprogramm für das Gastgewerbe

„Wir alle wissen, dass unser Gastgewerbe massiv unter der Krise leidet und es hier besonderer Unterstützung bedarf, um eine drohende Insolvenzwelle zu verhindern. Deshalb werden wir für Gastronomie und Hotellerie schnellstmöglich ein gezieltes Sofortprogramm umsetzen. Geplant ist eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von 3.000 Euro für betroffene Betriebe, die um jeweils 2.000 Euro für jeden Beschäftigten erhöht wird“, erklärte die Ministerin.

Soweit eine Liquiditätslücke nachgewiesen ist, sollen die Gelder analog zum Verfahren bei der bisherigen Soforthilfe bei den Industrie- und Handelskammern beantragt und durch die L-Bank ausgezahlt werden.

Weitere Informationen zum Sonderprogramm finden Sie hier

Verschiedene Informationen

Auf den Seiten des DEHOGA finden sich über folgenden Link Informationen zu

Drei-Phasen-Konzept zur Belebung von Tourismus, Hotellerie und Gastronomie

Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben am 29.04. ein Drei-Phasen-Konzept zur Belebung von Tourismuswirtschaft, Hotellerie und Gastronomie vorgestellt. Nähere Informationen dazu finden Sie hier


Wichtige Informationen für den Tourismus sind auf der Plattform www.corona-navigator.de zu finden. Zudem hat der Deutsche Tourismusverband FAQ zusammengestellt.


Beim Ministerium für Soziale und Integration sowie beim Ministerium Justiz und für Europa zentrale Anlaufstellen eingerichtet. Diese sind:
  • Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau: Für Unternehmensfragen gibt es das Funktionspostfach finanzierungen@wm.bwl.de beim Referat Unternehmensbetreuung. Eine Hotline folgt.
  • Ministerium für Soziales und Integration: Für Fragen zur Auslegung der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus: vws.iko@sm.bwl.de und telefonisch unter 0711 1233851.
  • Ministerium der Justiz und für Europa: Bei Fragen zum Reisevertragsrecht gibt es folgende Rufnummer: 0711 2792114 sowie ein Funktionspostfach: covid19-tourismus@jum.bwl.de
  • Der Landtag von Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm Corona beschlossen, das sich an Soloselbständige sowie Klein- und Kleinstunternehmen auch der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie an Angehörige der Freien (auch künstlerisch-publizistischen) Berufe in Baden-Württemberg richtet. Um deren wirtschaftliche Existenz zu sichern und Liquiditätsengpässe zu kompensieren, kann ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss für drei Monate gewährt werden. Eine Antragstellung ist ab sofort möglich. Bitte nehmen Sie hierfür den elektronischen Antragsprozess auf derSeite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in Anspruch. Weitere Informationen finden Sie auch hier
  • Weitere Informationen und Angebote auf Länderebene, die die Folgen der Corona-Krise abfangen können, sind auf der Seite des Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes zu finden. Die Hilfsprogramme und -maßnahmen der Länder für die Kultur- und Kreativwirtschaft können zusätzlich zu den Bundeshilfen in Anspruch genommen werden.
  • Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) stellt auf ihrer Website laufend aktualisiert Informationen zu Verdienstausfällen, Kurzarbeitergeld, Künstlersozialkasse, Ausfallhonoraren, Fördermitteln etc. ein.
  • Auch die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart hat weitere Informationen und Hilfestellungen sowie weiterführende Links für Kultur- und Kreativunternehmen und Kulturschaffende sowie für die Filmwirtschaft an.
  • Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hat einen  Masterplan Kultur veröffentlicht. Der Masterplan fokussiert die notwendigen organisatorischen und finanziellen Schritte und beinhaltet die Aspekte Unterstützungsprogramme – Öffnung mit Augenmaß – Fortführung Dialog | Kulturpolitik für die Zukunft.
    „Wir arbeiten mit ganzer Kraft daran, die reiche kulturelle Landschaft in Baden-Württemberg zu erhalten“, sagt Kunstministerin Theresia Bauer

    Hier geht es zum Masterplan Kultur.
  • Der Masterplan Kultur Baden-Württemberg beinhaltet auch das Förderprogramm Kultur im  Sommer 2020. Ein Förderprogramm, dass kleine Kulturveranstaltungen im Land auch über den Sommer stattfinden können und somit das kulturelle Leben lebendig bleibt. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Ausschreibungsseite des Landes Baden-Württemberg.
  • Eine Übersicht über Fördermöglichkeiten und weitere Informationen für Kulturschaffende finden Sie hier.

Informationen finden Sie auf den Seiten der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart
Die Landwirtschaft kann teils mit Steuererstattung rechnen. Ausführlichere Infos gibt es hier

Mit „Das Land hilft“ wird eine Plattform ins Leben gerufen, die Arbeitssuchende, Freiwillige und hilfsbereite Menschen mit der Landwirtschaft zusammenbringt.

Durch die Reisebeschränkungen, die sich durch die Corona-Krise ergeben haben, können die für die Landwirtschaft wichtigen Saisonarbeitskräfte nicht einreisen und fallen dementsprechend für diese Saison weg. Die Aktion „Das Land hilft“ ist eine Initiative des Bundesverbands der Maschinenringe, gemeinsam mit Landesverbänden und regionalen Maschinenringen. Unterstützt wird die Plattform von Bund und Land. „Wir finden die Idee sehr gut. Deshalb beteiligt sich auch das Land finanziell an der Plattform“, betonte Minister Hauk.

Den Link zur Plattform finden Sie hier

Weitere Infos zum Corona Paket der Bundesregierung mit wichtigen Hilfen für die Land- und Ernährungswirtschaft finden sie hier
Das Land Baden – Württemberg unterstützt durch die Corona-Krise in Not geratene Sportvereine. Im Solipakt Sport werden dazu Mittel gezielt eingesetzt. Der Landessportverband (LSV) und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport analysieren die Situation ständig und ermöglichen gezielte Unterstützungsmaßnahmen. Um den Auswirkungen im Sportvereinswesen durch die Corona Pandemie entgegenzuwirken, soll dort Hilfe geleistet werden, wo trotz der beschlossenen Maßnahmen besondere Härten drohen.

„Wir werden das Ehrenamt nicht im Stich lassen“, betonte Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Diejenigen Breitensportvereine, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben können auch die Hilfe der bereits auf den Weg gebrachten Rettungsschirme des Landes Baden-Württemberg, wie dem Kurzarbeitergeld für voll- und teilzeitbeschäftigte MitarbeiterInnen, in Anspruch nehmen können. Aber auch die Hilfen für Solo-Selbstständige und Freiberufler können an dieser Stelle greifen, hierunter fallen beispielsweise selbstständige Trainerinnen und Trainer, oder Anbieter von Fitness- und Gesundheitskursen.

Ab sofort kann ein Antrag auf einmaligen Zuschuss gestellt werden, wenn ein massiver Liquiditätsengpass durch die Corona Krise besteht.

Selbständige Tätigkeit

Bitte beachten Sie: Bei selbständiger Tätigkeit kann eine Entschädigung für einen Verdienstausfall nur angeordnet werden, wenn eine Quarantäne angeordnet worden ist! Diejenigen, die ohne Krankheit vorsorglich unter Quarantäne stehen, haben per Gesetz einen Anspruch auf Verdienstausfall in Höhe ihres Nettogehalts. Den übernimmt zunächst der Arbeitgeber, innerhalb von drei Monaten kann er nach § 56 Infektionsschutzgesetz einen Antrag auf Erstattung der ausgezahlten Beträge stellen.

Wenn Mitarbeiter erkrankt sind gelten die Regeln für eine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte diesem Merkblatt.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Grundsicherung gibt es hier
Ob eine vertragliche Force-Majeure-Klausel (französisch für "höhere Gewalt") im Zuge der Corona-Krise greift, kommt auf bestimmte Voraussetzungen an. Informationen hierzu finden Sie hier. Es muss jeder Einzelfall genau betrachten.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) empfiehlt, bei aktuellen Problemen oder Stornierungen, mit Geschäftspartnern über einen fairen Ausgleich für beide Seiten zu sprechen und sich im Zweifel von Rechtsanwälten und Steuerberatern beraten zu lassen. Selbst bei Lieferausfällen im internationalen Handel können sich die Rechtsfolgen von vermeintlich oder auch tatsächlich höherer Gewalt stark unterscheiden – je nachdem, ob die Verträge nach deutschem oder angelsächsischen Recht geschlossen worden sind.

Die Frühphasenförderung „Start-up BW Pre-Seed“ wird zum Schutz vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie ausgeweitet.

„Angesichts der enormen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf fast alle Bereiche der Wirtschaft müssen wir alles dafür tun, dass der Gründungsstandort und die Innovationskraft Baden-Württembergs langfristig gesichert sind. […]Besonders aussichtsreiche Gründungsvorhaben, die den Wirtschaftsstandort schon morgen entscheidend mitgestalten könnten, dürfen in dieser Krise nicht verloren gehen“, sagt Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Mehr Infos finden Sie auf www.baden-wuerttemberg.de und www.startupbw.de

  • Weitere Infos zur finanziellen Hilfe zur Abfederung der Auswirkungen der Corona-Pandemie finden Sie hier
  • Der VGSD hat hier die wichtigsten Links für Selbständige zum Thema Corona zusammengestellt.
  • Auf "Jimdo Blog für Unternehmer" sind Corona-Hilfen für Freiberufler, Selbständige und kleine unternehmen zusammengefasst. Zur Seite gelangen Sie hier
  • Hier regt der VGSD zu einem Erfahrungsaustausch darüber ein, wie sich Kreativität in Zeiten der Krise lohnt.

Informationen verschiedener Institutionen und Anlaufstellen

Es wurde Maßnahmenbündel verabschiedet, um Arbeitsplätze und Unternehmen aller Größen und Branchen zu schützen:
  • Flexibilisierung Kurzarbeitergeld
  • Steuerliche Liquidittshilfe für Unternehmen
  • Milliarden-Hilfsprogramme für Betriebe und Unternehmen
  • Stärkung des Europäischen Zusammenhalts
Weitere Informationen sind in den obenstehenden Reitern eingestellt.
Die IHK Region Stuttgart hat hierzahlreiche Informationen für Sie zusammengestellt. Die IHK-Krisen-Hotline 0711 2005-1677 steht Ihnen von 8:00 bis 20:00 Uhr zur Verfügung.
Eine kompakte Übersicht mit aktuellen Unterstützungsmaßnahmen von Bund und Land für Unternehmen, die unter der Folge der Corona Krise leiden, finden Sie hier.
Der KfW kommt die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Die KfW wird dazu die bestehenden Kredite für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessern. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt.

Die KfW-Produkte sind über Banken und Sparkassen bei der KfW zu beantragen.

Eine Übersicht finden Sie hier

Die L-Bank bietet verschiedene Hilfsangebote für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.
Genaueres finden Sie auf deren Website
Hierfinden Sie Informationen zum Hilfspaket der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg.
Der BVMW hat die Links zu zahlreichen Anträgen, Formularen und Bescheinigungen zusammengestellt, mit denen KMU, Berufspendler und Selbständige während der Coronakrise Unterstützung beantragen können.
Zur Auflistung geht es hier
Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e.V. hat eine Checkliste zusammengestellt, was Unternehmen jetzt tun sollten. Die Checkliste finden Sie hier

Volksbank Herrenberg – Nagold – Rottenburg eG

Die Volksbank Herrenberg – Nagold – Rottenburg eG stellt ein Maßnahmenpaket für Firmenkunden, den „Corona-Liquiditätskredit“, bereit. Hierbei sind Kredite bis zu 20.000 Euro mit einer zinslosen Bereitstellung bis 31.03.2021 und einer flexiblen Rückzahlung bis spätestens 31.12.2022 möglich. Bonität und Erfüllung der Antragsbedingungen sind vorausgesetzt.
Nähere Details und weitere Informationen Ihrer Volksbank finden Sie hier

Kreissparkasse Böblingen

Die Kreissparkasse Böblingen bietet zur schnellen Überbrückung von Liquiditätsengpässen Sofortmaßnahmen an. So werden gewerbliche Kunden entweder durch erweiterte Liquiditätsrahmen oder durch Aussetzung der Tilgung für einen gewissen Zeitraum unterstützt.
Diese Maßnahmen sind als Überbrückung zu sehen, die zu den Corona-Sonderprogrammen überleiten sollen.
Nähere Details und weitere Informationen Ihrer Kreissparkasse finden Sie hier
Die Gäu.Werkstatt bietet Freiberuflern, Selbstständigen oder Unternehmen bis 250 Mitarbeiter, die von der Corona-Krise betroffen sind, eine zu 90% geförderte Beratungsleistung! Ab sofort bis Ende 2020.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gäu.Werkstatt.


Das ZD.BB (Zentrum für Digitalisierung Böblingen) bietet verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für Kleinbetriebe, Einzelhändler, Gastronomen und Handwerker an, die sich durch die Corona Pandemie mehr mit innovativen Ansätzen befassen wollen, um Lieferdienste, Online-Services u.v.m. anbieten zu können.

Weitere Informationen und Angebote, wie  Webinare,  finden Sie  auf den Seiten des ZD.BB.

Webinare

Webinar vom 19. März 2020.
Zum Mitschnitt gelangen Sie hier
Anbieter: IHK Südlicher Oberrhein.
Livestream vom 19. März 2020.
Zum Video gelangen Sie hier
Anbieter: IHK Region Stuttgart in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit.
Livestream vom 2. April 2020.
Hier gehts zum Video.
Anbieter: IHK Region Stuttgart in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit.
Webinar vom 24. März 2020.
Den Mitschnitt finden Sie hier
Anbieter: IHK Südlicher Oberrhein.
Livestream vom 19. März 2020.
Zum Video geht es hier
Anbieter: IHK Region Stuttgart Bezirkskammer Göppingen.
Webinar vom 3. April 2020.
Hier geht es zum Mitschnitt.
Anbieter: IHK Südlicher Oberrhein.
Livestream vom 25. März 2020.
Zum Video
Zur Präsentation
Anbieter: IHK Region Stuttgart Bezirkskammer Göppingen.

Weitere Informationen zum Thema hat die IHK Region Stuttgart hierzusammengestellt.

Auf den Seiten verschiedener Institutionen werden zahlreiche weitere, hier nicht einzeln aufgeführte Online-Webinare, -Seminare und -Livestreams rund um das Thema Corona angeboten.

Weitere Hinweise

Die GEMA hat ein Nothilfe-Programm für Mitglieder beschlossen. Komponisten, Textdichter und Musikverleger können finanzielle Unterstützung bei der GEMA beantragen. Weitere Infos finden Sie hier

Die GEMA kündigt außerdem für ihre Lizenznehmer, die auf Grund des Corona-Virus ihren öffentlichen Betrieb einstellen mussten, pragmatische und flexible Sofortmaßnahmen an. Das bedeutet, dass für Lizenznehmer für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge ruhen. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit Gebühren belastet werden. Dabei weist die GEMA darauf hin, dass diese Maßnahme rückwirkend ab dem 16. März 2020 gelten.

Alle Notfall-Maßnahmen für Lizenznehmer sowie weiterführende Informationen finden Sie auf der Website der GEMA. Dort sind auch konkrete Informationen zum Umgang mit Dauerlizenzen aufgeführt.

Die GEMA bittet um Verständnis, dass sich Verzögerungen bei der Beantwortung von Fragen, Vorgängen und Entscheidungen ergeben, da sich die GEMA-Mitarbeitenden ebenfalls im Homeoffice befinden.