Coronavirus: Informationen für Unternehmen

Einhergehend mit dem sich ausbreitenden Coronavirus (SARS-CoV-2) und den damit verbundenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung tun sich viele Fragen, Sorgen und Nöte für Unternehmen sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf. Wir sind für Sie da, auch und gerade in der aktuellen Lage.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen wichtige Informationen, Unterstützungsmöglichkeiten und weitergehende Links für betroffene Unternehmen zusammen.

Wir versuchen, die Seite fortlaufend zu aktualisieren, wegen der dynamischen Lage können wir aber weder Gewähr für Vollständigkeit noch für Aktualität übernehmen.

Rund um das Thema Corona sowie die verschiedenen Hilfsangebote und -möglichkeiten gibt es zahlreiche Web-Seminare, welche Sie ganz unten auf dieser Seite gesammelt finden.

Was sind die Vorschriften, was gilt es zu beachten?

Die Landesregierung passt regelmäßig die Rechtsverordung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus an. Mit Beschluss vom 23. Juni 2020 hat die Landesregierung die Verordnung komplett neu gefasst. Die neue Verordnung tritt am Mittwoch, den 1. Juli 2020, in Kraft.

Der Plan gilt vorbehaltlich der Infektionslage und es können sich daher noch Änderungen ergeben.

Für die allermeisten Öffnungen und Lockerungen gelten strenge Hygienevorgaben und Infektionsschutzmaßnahmen.

Allgemeine Anforderungen

Allgemeine Abstandsregel

  • Wenn keine physischen Infektionsschutzvorrichtungen vorhanden sind, wie bspw. Plexiglasscheiben, wird ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern empfohlen.
  • Im öffentlichen Raum muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden. Ausnahmen bilden Einzelfälle, in denen die Einhaltung des Mindestabstandes unzumutbar ist und die Unterschreitung aus besonderen Gründen erforderlich oder durch ausreichend Schutzmaßnahmen ein Infektionsschutz gegeben ist.
  • Ausgenommen von der Abstandsregel sind auch Schulen, KiTas sowie Grundschulförderklassen, Horte (u. a. in § 16 Abs. 1 genannte). Hierbei sind Hygieneregelungen festzulegen.
Das Tragen von nicht-medizinischen Alltagsmasken oder einer vergleichbaren Mund-Nasen Bedeckung muss in folgenden Bereichen getragen werden:
  • bei der Nutzung des öffentlichen und touristischen Personenverkehrs sowie an Bahn- und Bussteigen, Wartebereiechen von Fahrgastschiffen und in Bahnhofs-und Flughafengebäuden
  • in Friseur-, Massage-, Kosmetik-, Nagel-, Tatto- und Piercingstudioos und in Fußpflegeeinrichtungen
  • in Arztpraxen, Zahnarztpraxen und in Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, sowie Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdiensten
  • in Einkaufszentren und Läden
  • von MitarbeiterInnen in Freizeit- und Vergnügungsparks, Beherbergungsbetrieben und im Gaststättengewerbe bei direktem Kundenkontakt.
Keine Mund-Nasen-Maske muss getragen werden:
  • von Kindern bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  • von Personen, die aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können,
  • von Beschäftigten, wenn kein Kundenkontakt besteht,
  • in Praxen und Einrichtungen, wenn es die Behandlung/Dienstlesitung/Therapie erfordert,
  • wenn ein anderweitiger, gleichwertiger Schutz für andere Personen gegeben ist.

Besondere Anforderungen

Hygieneanforderungen


Sind außer den oben genannten allgemeinen Pflichten Hygieneanforderungen einzuhalten, wird folgendes vorausgesetzt:
  • Begrenzung der Personenzahl auf Basis der räumlichen Kapazitäten und die Regelung von Personenströmen und Warteschlangen, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können.
  • Regelmäßiges Lüften von Innenräumen und regelmäßige Wartung von Lüftungsanlagen.
  • Regelmäßiges Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig berührt werden.
  • Reinigung und Desinfektion von Gegenständen, die nach der Benutzung von einer Person, bestimmungsgemäß in den Mund genommen werden.
  • Barfuß- und Sanitärbereiche sind regelmäßig zu reinigen.
  • Bereitstellung von ausreichend Handwaschmittel sowie nicht wiederverwendbaren Papierhandtüchern oder die Bereitstellung von Handdesinfektionsmittel.
  • Die rechtzeitige Information über Zutritts- und Teilnahmeverbote sowie Abstandsregelungen und Hygienevorgaben, Möglichkeit zur Händereinigung und die Möglichkeit zu bargeldlosem Bezahlen. Außerdem soll auf Sanitäranlagen auf gründliches Händewaschen hingewiesen werden.
Hygienekonzept

Muss ein Hygienekonzept vorgelegt werden, dann sollte hierbei beschrieben werden, wie die eben geschilderten Hygienevorgaben umgesetzt werden sollen.

Das Hygienekonzept muss auf Verlangen der zuständigen Behörde vorgelegt werden und Auskunft zur Umsetzung geben.

Datenerhebung

  • Wenn aufgrund der aktuellen Verordnung Kontaktdaten zu erheben sind, dann dürfen von den zur Datenerhebung Verpflichteten BersucherInnen, NutzerInnen oder TeilnehmerInnen Name, Anschrift Datum und Zeitraum der Anwesenheit und, soweit vorhanden, Telefonnummer oder Email Adrese erhoben und gespeichert werden.
  • Die erhobenen Daten sind über einen Zeitraum von 4 Wochen aufzubewahren und anschließed zu löschen. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte keine Kenntnis von den Daten erlangen.
  • Die Daten sind zur Nachverfolgung von Infektionsketten der zuständigen Behörde zu übermitteln. Die anderweitige Verwendung der Daten ist unzulässig.
  • Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, sind vom Besuch/Nutzung der Einrichtung oder Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen.

Zutritts und Teilnahmeverbot


Der Zutritt zu bestimmten Örtlichkeiten oder ein Teilnahmeverbot an bestimmten Aktivitäten gilt für:
  • Personen, die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen
  • die typische Symptome haben, wie Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten und Halsschmerzen aufweisen.


Arbeitsschutz


Soweit durch die aktuelle Verordnung hinaus Arbeitsschutzanforderungen einzuhalten sind, haben die ArbeitgeberInnen mindestens folgende Pflichten zu erfüllen:
  • Infektionsgefährdung ist am Abreitsplatz zu minimieren.
  • Beschäftigte sind über durch die Corona-Pandemie bedingte Änderungen der Arbeitsabläufe und Vorhaben zu informieren und zu unterweisen.
  • Die Möglichkeit für die persönliche Hygiene von Beschäftigten am Arbeitsplatz ist sicherzustellen. Hierfür muss die Möglichkeit zur Haddesinfektion oder zum Händewaschen a Arbeitsplatz gegeben sein.
  • Es sind ausreichend Mund und Nasenbedeckungen bereitzustellen.
  • Personen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung mit COVID-19 haben, dürfen nicht für Tätigkeiten mit vermehrtem Personenkontakt eingesetzt werden. Ebenso gilt dies für Tätigkeiten, bei denen kein Abstand von 1,5 Metern eingahlten werden kann.

Ansammlungen, Veranstaltungen und Versammlungen

Ansammlungen

  • Die Ansammlungen von mehr als 20 Personen sind nicht erlaubt.

    Ausgenommen sind hierbei Ansammlungen, wenn die Personen ausschließlich in gerader Linie verwandt sind, Geschwister und deren Nachkommen sind oder dem eigenen Haushalt angehören. Hierbei sind deren Ehegatten, LebenspartnerInnen oder PartnerInnen eingeschlossen.
  • Das Verbot gilt nicht für Ansammlungen, die für die Aufrechterhaltung des Arbeits-,Dienst- oder Geschäftsbetriebs oder der sozialen Fürsorge dienen.

Veranstaltungen

  • Bei einer Veranstaltung sind die Hygieneanforderungen einzuhalten und ein Hygienekonzept im Vorfeld zu erstellen sowie eine Datenerhebung durchzuführen. Ebenso gelten die Zutritts- und Teilnahmebestimmungen und die Arbeitsschutzanforderungen sind einzuhalten.
  • Bei privaten Veranstaltungen bis 100 Teilnehmenden muss kein Hyienekonzept ersellt werden.
  • Nicht gestattet sind:
    - Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmenden bis einschließlich 31. Juli 2020 und
    - Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden bis einschließlich 31. Oktober 2020.

    Eine mögliche Erhöhung der Teilnehmerzahl kann sich bis 31. Juli 2020 auf 250 Personen erhöhen, wenn es einefeste Sitzplatzzuweisung gibt und die Veranstaltung einem im Voraus festgelegten Programm folgt.

    Bei der Berechnung der Teilnehmerzahl bleiben Beschäftigte und Mitwirkende außer Betracht.
  • Keine Anwendung der Veranstaltungsregelung fällt auf Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege oder der Daseinsfürsorge dienen. Hierzu gehören Veranstaltungen und Sitzungen der Organe, Gremien und Einrichtungen der Selbstverwaltung.
  • Untersagt sind Tanzveranstaltungen ausgenommen von Tanzaufführungen und Tanzunterricht- und proben.

Versammlungen nach Artikel 8 des Grundgesetzes

  • Abweichend zur Ausführung von Versammlungen, sind Zusammenkünfte, die der Wahrnehmung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit gemäß Artikel 8 des Grundgesetzes bestimmt sind.
  • Hierbei gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln.
  • Versammlungen können verboten werden, wenn der Schutz vor Infektionen durch Auflagen nicht gewährleistet werden kann.

Betriebsverbote und allgemeine Infektionsschutzvorgaben für bestimmte Einrichtungen und Betriebe

Betriebsverbote


Nicht gestattet ist der Betrieb von:
  • Clubs und Diskotheken
  • Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen sowie jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes.

Geltung der allgemeinen Infektionsschutzvorgaben für bestimmte Einrichtungen und Betriebe


Die Folgenden Betriebe und Einrichtungen, haben die Hygieneanforderungen einzuhalten, ein Hygienekonzept zu erstellen und eine Datenerhebung durchzuführen:
  • Hochschulen, Akademien, Landesbibliotheken, Archive und Studierendenwerke
  • Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Kinos,
  • Musik-, Kunst- und Jugendschulen,
  • Pflegeschulen, Schulen für Gesundheitsberufe, Fachschulen für Sozialwesen, Schulen für Tätigkeiten im Rettungsdienst und Weiterbildungs- und Fortbildungsstätten der Pflege- und Gesundheitsfachberufe im Zuständigkeitsbereich des Sozialministeriums,
  • Fahrschulen einschließlich der Abnahme der theoretischen und praktischen Prüfungen,
  • sonstige Bildungseinrichtungen und -angebote jeglicher Art einschließlich der Durchführung von Prüfungen, soweit nicht in § 16 Absatz 1 aufgeführt,
  • öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten einschließlich Fitnessstudios und Yogastudios sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen,
  • Friseur-, Massage-, Kosmetik-, Sonnen-, Nagel-, Tattoo- und Piercingstudios sowie medizinische und nicht medizinische Fußpflegeeinrichtungen,
  • das Gastgewerbe einschließlich gastgewerblicher Einrichtungen und Leistungen im Sinne des § 25 Gaststättengesetz,
  • Vergnügungsstätten einschließlich Spielhallen, Spielbanken und Wettvermittlungsstellen,
  • Beherbergungsbetriebe, Messen und Freizeitparks.
Es gilt auch hier das Zutritts-und Teilnahmeverbot sowie die Einhaltung der Arbeitsschutzanforderungen.


Weitere Informationen

  • Weitere Informationen, sowie die gesamte Verordnung finden Sie hier.
    In Teil 2 der Verordnung finden Sie zudem Sonderregelngen und Ermächtigungen für einzelne Bereiche.
  • Weitere Informationen rund um COVID-19  finden Sie auf der Website www.baden-wuerttemberg.de
  • Fragen & Antworten zur Corona-Verordnung finden Sie hier
Die Stadt Herrenberg und der Landkreis Böblingen halten sich an die durch die Landesregierung beschlossenen und im vorigen Reiter dargestellten Bestimmungen.

Derweil tagt auch im Landratsamt Böblingen der Krisenstab zwei Mal täglich per Telefonkonferenz.

Zu den aktuellen Regelungen der Stadt Herrenberg.

Aktuelle Informationen zu Corona im Landkreis Böblingen gibt es hier und auch auf dieser Seite.

Maßnahmen, Fördermittel usw.

Die Regierungspräsidien Baden-Württemberg haben die Zuständigkeit für die Bearbeitung von Entschädigungsanträgen nach dem Infektionsschutzgesetz übernommen. Die Anträge können über ein Online-Portal eingereicht werden. Dort finden Sie auch weitere Informationen sowie die Anspruchsvoraussetzungen.

Hier geht es zu weiteren Informationen.

Fortführung der Soforthilfe Corona

Die Soforthilfe wird über das Ende des Monats hinaus fortgesetzt, und zwar branchenübergreifend für alle Unternehmen, die weiterhin besonders stark betroffen sind.

Förderstufen

  • 9.000 Euro für Soloselbstständige und Betriebe bis 5 Mitarbeiter
  • 15.000 Euro für Betriebe bis 10 Mitarbeiter
  • 30.000 Euro für Betriebe bis 50 Mitarbeiter
  • 50.000 Euro für Betriebe bis 100 Mitarbeiter (neu)

Antragstellung und weitere Informationen

Den Antrag können Sie hierherunterladen. Bei Fragen und für Hilfestellung  wenden Sie sich an die IHK (Hotline IHK Region Stuttgart: 0711-2005-1677) bzw. HWK (Hotline HWK Region Stuttgart: 0711 / 1657-0). Der Antrag kann ausschließlich online auf www.bw-soforthilfe.de eingereicht werden!

Einzelheiten und nähere Informationen wie Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wer, was und wie gefördert wird und was mit Ihrem Antrag passiert erfahren Sie auf den nachfolgend verlinkten Seiten:
Ab dem 10. Juli 2020 kann die Überbrückungshilfe Corona des Bundes beantragt werden. Angesprochen sind Unternehmen und Soloselbstständige, die ihren Geschäftsbetrieb ganz, oder zum Großteil einstellen müssen.

Das Land Baden-Württemberg wird die Überbrückungshilfe zusätzlich aufstocken, da der Bund einen fiktiven Unternehmerlohn ausschließt.  Auf diese Weise wird auch Soloselbstständigen mit nur geringen Fixkosten bei der Existenzsicherung geholfen.

Die Antragsstellung erfolgt wie bei der Corona-Soforthilfe über das Land. Anträge können nur über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer mittels digitalisiertem Verfahren gestellt werden. Partner des Landes ist die L-Bank.

Detaillierte Informationen zur Antragsstellung und Berechtigung finden Sie hier.
Das Wirtschaftsministerium startet am 11. Mai eine kostenlose Krisenberatung für kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler.
Die Beratung erfolgt durch das  RKW Bade-Württemberg, die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk (BWHM), DEHOGA Baden-Württemberg und den Handelsverband Baden-Württemberg (HBW/UBH).
Für kleine Unternehmen und Selbständige sorgt eine Online-Plattform für Erleichterung bei der Suche nach den richtigen Hilfsangeboten in der Corona-Krise. Die Plattform wurde vom Karlsruher Unternehmen Fairantwortung gAG ins Leben gerufen und bietet Unterstützung beim Ausfüllen der Formulare. Das komplett kostenlose Angebot wird durch das Fachwissen von mehr als 40 ehrenamtlich arbeitenden Experten aus den Bereichen Recht, IT, Steuerberatung und Management gestützt.

Durch ein Frage-Tool können die Unternehmen und Selbstständige Fragen zu ihrer aktuellen wirtschaftlichen Situation beantworten. Im Gegenzug erhalten sie dann eine individuelle Auswahl an Hilfsmöglichkeiten. «Wir wollen Menschen abholen, die sich nicht zutrauen, ein kompliziertes Formular ohne Steuerberater oder Anwalt auszufüllen», so der Sprecher David Harnasch.
Hier gelangen Sie direkt auf die Seite der #DurchblickMacher.
Mit dem Beteiligungsfonds des Landes Baden-Württemberg soll das Eigenkapital kleiner und mittlerer Unternehmen gestärkt werden, dass diese auch über die Krise hinaus fortbestehen können.

Weitere Informationen zum Beteiligungsfonds finden Sie auf den Seiten des Landes Baden-Württemberg.
Der Koalitionsausschuss hat ein Konjunkturpaket beschlossen, in dem gezielte Maßnahmen im Umfang von insgesamt 130 Milliarden Euro zur Unterstützung bereit gestellt werden. Insbesondere sollen Familien und Beschäftigte unterstützt sowie die Modernisierung des Landes vorangetrieben und Unternehmen stabilisiert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministerium der Finanzen.
Als Unterstützung in der akuten Situation stellt die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) die Plattform www.b2b.region-stuttgart.de allen Unternehmen zur Verfügung, die bei der Suche nach bzw. Vermittlung von Teilen, Dienstleistungen, Personal oder Vertriebshilfen hilft.

„Damit stärken wir gemeinsam Lieferketten und tragen dazu bei, dass die regionale Wirtschaft die Corona-Pandemie so unbeschadet wie möglich durchsteht.“ (WRS)

Zur Plattform

Über die aktuellen Regelungen zum Kurzarbeitergeld hat die IHK Region Stuttgart in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit informiert. Das Video können Sie hier nachschauen.

Folgende Erleichterungen beim Zugugang zum Kurzarbeitergeld wurden beschlossen:
  • Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 %.
  • Teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden.
  • Kurzarbeitergeld auf für Leiharbeitnehmer.
  • Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit.
Viele konkrete Fragen und Antworten zum aktuellen Corona-Kurzarbeitergeld hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hier zusammengetragen.

Für Anträge, Detailfragen und die Auszahlung ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig.

„Das BMF hat im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder Regelungen erlassen, die für die von den Folgen der Corona-Krise betroffenen Steuerpflichtigen steuerliche Erleichterungen vorsehen. Von besonderer Bedeutung ist die Möglichkeit, Steuerforderungen zinslos zu stunden.“ (Bundesfinanzministerium)


Es werden die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung verbessert. Bei den Steuern, die von der Zollverwaltung verwaltet werden (z.B. Energiesteuer und Luftverkehrssteuer), ist die Generalzolldirektion angewiesen worden, den Steuerpflichtigen entgegenzukommen. Gleiches gilt für das Bundeszentralamt für Steuern, das für die Versicherungssteuer und die Umsatzsteuer zuständig ist und entsprechend verfahren wird. Das Formular zur Stundung der Gewerbesteuerzahlungen bei der Stadt Herrenberg finden Sie hier

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesfinanzministeriums

Bitte nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit dem zuständigen Finanzamt auf. Verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter stehen zur Verfügung: Informationen sowie Vordrucke und Formulare der Finanzämter Baden-Württemberg finden Sie hier

Finanzamt Böblingen
Tel. 07031 1301
Email poststelle@fa-boeblingen.bwl.de


Für Liquiditätshilfen werden bestehende Programme ausgeweitet, neue und im Volumen unbegrenzte Maßnahmen zur Liquiditätsausstattung kommen hinzu. Unternehmen sollen sich hierfür über ihre Hausbank an die KfW wenden.

Um zu vermeiden, dass betroffene Unternehmen allein deshalb einen Insolvenzantrag stellen müssen, weil Liquiditätshilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen, soll die reguläre dreiwöchige Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 ausgesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesfinanzministeriums

Auch die Landesregierung kündigte nach ihrer Sitzung am 19.03. einen Rettungsschirm für Unternehmen in der Coronakrise an:

"Zur kurzfristigen Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen für Unternehmen sowohl der gewerblichen Wirtschaft als auch der freien Berufe etablierte Förderinstrumente zur Verfügung. Die Förderinstitute arbeiten durch die Coronakrise bedingte Anträge bevorzugt, unbürokratisch und zügig ab“, versicherte Ministerin Hoffmeister-Kraut.


Mit branchenoffenen Fonds sollen Selbständige und mittelständische Unternehmen bis 50 Beschäftigte unterstützt werden. Je nach Einzelfall können Mittel in Höhe von bis zu 15.000 Euro fließen. Anträge sind ab sofort möglich, vgl. Reiter "Notfallfonds für Soloselbständige und Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitenden".

Zudem gehört eine Erhöhung der Bürgschaftsquote auf bis zu 80 % zu den Beschlüssen, ebenso wie ein Beteiligungsfonds bei der L-Bank für kleine und mittlere Unternehmen. Als Hilfe zur Selbsthilfe ssoll das Beratungsangebot speziell um Krisenberatungen erweitert werden.

Steuerliche Erleichterungen wurden für Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer beschlossen. Wer sich Steuern stunden lässt, zahlt keine Zinsen und muss auch keine Vollstreckung fürchten. Säumniszuschläge werden ebenfalls erlassen. Die Finanzministerin hat die Finanzämter bereits vor der Umsetzung durch den Bund auf die Hilfen vorbereiten lassen. Stundungen der Gewerbesteuer werden von der jeweiligen Gemeinde bearbeitet. Für die Anträge wird hierein vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung gestellt, "um eine schnelle, unbürokratische und praktikable Handhabung für die betroffenen Steuerpflichtigen und die Finanzverwaltung zu gewährleisten."

Darüber hinaus können auch die Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer und in Bezug auf den Gewerbesteuer-Messbetrag gesenkt werden. Wer wegen der Corona-Pandemie Probleme hat, seine Steuererklärungen fristgerecht abzugeben, kann Fristverlängerungen beantragen.

Zur gesamten Pressemitteilung geht es hier


Die Bundesregierung beschließt umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand. Für Anschaffungen und laufende Kosten können mittelständische Unternehmen ab dem 15. April den KfW-Schnellkredit beantragen. Dieser wird dann zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Dadurch steigt die Chance eine Kreditzusage zu erhalten deutlich.
  • Den Kredit gibt es für Unternehmen mit 11-249 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind.
    • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten können max. 500.000 Euro erhalten.
    • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten können max. 800.000 Euro erhalten.
  • Voraussetzung: Sie haben zuletzt einen Gewinn erwirtschaftet – entweder 2019 oder im Durchschnitt der letzten 3 Jahre.
Eine Übersicht über die KfW Corona Hilfen finden Sie hier.

Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der KfW und der Bundesregierung
Wer kann mir weiterhelfen? Welche finanzielle Unterstützung gibt es? Welche Sonderregelungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld gelten? Das Land hat zahlreiche Informationen und Tipps zusammengestellt. Zur Sammlung geht es hier
Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart hat eine Seite mit Informationen und Links für Personalverantwortlich zusammengestellt.
Die Coronakrise soll nicht zu einer Krise für die berufliche Zukunft junger Menschen werden. Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ unterstützt das BMBF daher ausbildende KMU.

Vorgesehen sind Ausbildungsprämien für kleine und mittlere Unternehmen, die ihr Ausbildungsniveau in dem im Jahr 2020 neu beginnenden Ausbildungsjahr im Vergleich zu den drei Vorjahren beibehalten oder sogar erhöhen. In die Förderung grundsätzlich einbezogen werden sollen Ausbildungen, die frühestens am 1. August 2020 beginnen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Der Lockdown und die damit verbundenen Einschränkungen führen in vielen Branchen zu massiven Umsatzeinbußen. Doch die Krise kann auch dazu beitragen, jetzt und zukünftig verstärkt die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Dazu wird nicht nur die finanzielle Unterstützung benötigt, sondern auch eine inhaltliche Hilfestellung.
Eine von der Universität Regensburg entwickelte Checkliste soll einen Überblick über potenzielle Ansatzpunkte bieten.

Die Checkliste finden Sie hier
Ab 15. Juli können Soloselbständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten Sofortbürgschaften beantragen. Ein Antrag kann über die Hausbank oder über das Finanzierungsportal Ermoeglicher.de gestellt werden.

Weitere Informationen zur Sofortbürgschaft finden Sie hier
Am 12. Juni hat die Bundesregierung die Eckpunkte der „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen" beschlossen und damit einen Beschluss des Koalitionsausschusses vom 3. Juni umgesetzt.

Das branchenübergreifende Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von Juni bis August 2020 gewährt kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht rückzahlbare Zuschüsse zu den fixen Betriebskosten. Unternehmen sind antragsberechtigt, sofern sie im April und Mai 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 nachweisen können. Je nach Umsatzeinbruch werden zwischen 40 Prozent und 80 Prozent der Fixkosten erstattet.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe finden Sie hier

Informationen für verschiedene Branchen und Wirtschaftszweige

Das Kompetenzzentrum Handel greift zum Beispiel dem von der Krise besonders stark betroffenen Einzelhandel mit einem vielfältigen Webinarangebot unter die Arme. Themen wie der Verkauf über Social Media, regionaler Vertrieb oder Online-Marktplätze werden stark nachgefragt, genauso wie die kreativen Praxisbeispiele von Händlern. Auch Gründerinnen und Gründer, die noch mitten in den Vorbereitungen stecken, erhalten dort die Möglichkeit, ihr Marketing- und Vertriebskonzept noch einmal zu überdenken. Ratsuchende können sich über den Rückrufservice mit ihren Fragen direkt an das Kompetenzzentrum wenden.
Zu den Seiten des Kompetenzzentrums Handel
FAQ für Handwerker finden Sie auf der Seite der HWK Region Stuttgart Hier werden beispielsweise die Fragen geklärt, ob Handwerker zu Kunden und Baustellen fahren dürfen, oder welche Besonderheiten im Gesundheitshandwerk gelten.

Umfangreiche Informationen und kostenfreie Angebote rund um das Thema Digitalisierung - von Cyber-Sicherheit bei der Einrichtung von mobilen Arbeitsplätzen über digitale Kundenkommunikation bis hin zur Prozessdigitalisierung - erhalten Handwerksbetriebe beim Kompetenzzentrum Digitales Handwerk. Nicht nur aufgrund der aktuellen Situation sind die Information zur Erschließung neuer Geschäftsfelder und der Entwicklung digitaler Services für viele Handwerksbetriebe (überlebens)wichtig. Für angehende Handwerkerinnen und Handwerker bieten sie wichtige Impulse, um sich am Markt zu etablieren.
Zu den Seiten des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk

Sonderprogramm für das Gastgewerbe

„Wir alle wissen, dass unser Gastgewerbe massiv unter der Krise leidet und es hier besonderer Unterstützung bedarf, um eine drohende Insolvenzwelle zu verhindern. Deshalb werden wir für Gastronomie und Hotellerie schnellstmöglich ein gezieltes Sofortprogramm umsetzen. Geplant ist eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von 3.000 Euro für betroffene Betriebe, die um jeweils 2.000 Euro für jeden Beschäftigten erhöht wird“, erklärte die Ministerin.

Soweit eine Liquiditätslücke nachgewiesen ist, sollen die Gelder analog zum Verfahren bei der bisherigen Soforthilfe bei den Industrie- und Handelskammern beantragt und durch die L-Bank ausgezahlt werden.

Weitere Informationen zum Sonderprogramm finden Sie hier

Verschiedene Informationen

Auf den Seiten des DEHOGA finden sich über folgenden Link Informationen zu

Drei-Phasen-Konzept zur Belebung von Tourismus, Hotellerie und Gastronomie

Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben am 29.04. ein Drei-Phasen-Konzept zur Belebung von Tourismuswirtschaft, Hotellerie und Gastronomie vorgestellt. Nähere Informationen dazu finden Sie hier


Wichtige Informationen für den Tourismus sind auf der Plattform www.corona-navigator.de zu finden. Zudem hat der Deutsche Tourismusverband FAQ zusammengestellt.


Beim Ministerium für Soziale und Integration sowie beim Ministerium Justiz und für Europa zentrale Anlaufstellen eingerichtet. Diese sind:
  • Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau: Für Unternehmensfragen gibt es das Funktionspostfach finanzierungen@wm.bwl.de beim Referat Unternehmensbetreuung. Eine Hotline folgt.
  • Ministerium für Soziales und Integration: Für Fragen zur Auslegung der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus: vws.iko@sm.bwl.de und telefonisch unter 0711 1233851.
  • Ministerium der Justiz und für Europa: Bei Fragen zum Reisevertragsrecht gibt es folgende Rufnummer: 0711 2792114 sowie ein Funktionspostfach: covid19-tourismus@jum.bwl.de
Der Deutsche Tourismusverband DTV bietet eine Orientierungshilfe für Schutz- und Hygienekonzepte im Bereich Tourismus. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert und an die laufenden Ereignisse angepasst.
Weitere Informationen finden Sie hier  

  • Der Landtag von Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm Corona beschlossen, das sich an Soloselbständige sowie Klein- und Kleinstunternehmen auch der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie an Angehörige der Freien (auch künstlerisch-publizistischen) Berufe in Baden-Württemberg richtet. Um deren wirtschaftliche Existenz zu sichern und Liquiditätsengpässe zu kompensieren, kann ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss für drei Monate gewährt werden. Eine Antragstellung ist ab sofort möglich. Bitte nehmen Sie hierfür den elektronischen Antragsprozess auf derSeite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in Anspruch. Weitere Informationen finden Sie auch hier
  • Weitere Informationen und Angebote auf Länderebene, die die Folgen der Corona-Krise abfangen können, sind auf der Seite des Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes zu finden. Die Hilfsprogramme und -maßnahmen der Länder für die Kultur- und Kreativwirtschaft können zusätzlich zu den Bundeshilfen in Anspruch genommen werden.
  • Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) stellt auf ihrer Website laufend aktualisiert Informationen zu Verdienstausfällen, Kurzarbeitergeld, Künstlersozialkasse, Ausfallhonoraren, Fördermitteln etc. ein.
  • Auch die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart hat weitere Informationen und Hilfestellungen sowie weiterführende Links für Kultur- und Kreativunternehmen und Kulturschaffende sowie für die Filmwirtschaft an.
  • Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hat einen  Masterplan Kultur veröffentlicht. Der Masterplan fokussiert die notwendigen organisatorischen und finanziellen Schritte und beinhaltet die Aspekte Unterstützungsprogramme – Öffnung mit Augenmaß – Fortführung Dialog | Kulturpolitik für die Zukunft.
    „Wir arbeiten mit ganzer Kraft daran, die reiche kulturelle Landschaft in Baden-Württemberg zu erhalten“, sagt Kunstministerin Theresia Bauer

    Hier geht es zum Masterplan Kultur.
  • Der Masterplan Kultur Baden-Württemberg beinhaltet auch das Förderprogramm Kultur im  Sommer 2020. Ein Förderprogramm, dass kleine Kulturveranstaltungen im Land auch über den Sommer stattfinden können und somit das kulturelle Leben lebendig bleibt. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Ausschreibungsseite des Landes Baden-Württemberg.
  • Eine Übersicht über Fördermöglichkeiten und weitere Informationen für Kulturschaffende finden Sie hier.

Informationen finden Sie auf den Seiten der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart
Die Landwirtschaft kann teils mit Steuererstattung rechnen. Ausführlichere Infos gibt es hier

Mit „Das Land hilft“ wird eine Plattform ins Leben gerufen, die Arbeitssuchende, Freiwillige und hilfsbereite Menschen mit der Landwirtschaft zusammenbringt.

Durch die Reisebeschränkungen, die sich durch die Corona-Krise ergeben haben, können die für die Landwirtschaft wichtigen Saisonarbeitskräfte nicht einreisen und fallen dementsprechend für diese Saison weg. Die Aktion „Das Land hilft“ ist eine Initiative des Bundesverbands der Maschinenringe, gemeinsam mit Landesverbänden und regionalen Maschinenringen. Unterstützt wird die Plattform von Bund und Land. „Wir finden die Idee sehr gut. Deshalb beteiligt sich auch das Land finanziell an der Plattform“, betonte Minister Hauk.

Den Link zur Plattform finden Sie hier

Weitere Infos zum Corona Paket der Bundesregierung mit wichtigen Hilfen für die Land- und Ernährungswirtschaft finden sie hier
Das Land Baden – Württemberg unterstützt durch die Corona-Krise in Not geratene Sportvereine. Im Solipakt Sport werden dazu Mittel gezielt eingesetzt. Der Landessportverband (LSV) und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport analysieren die Situation ständig und ermöglichen gezielte Unterstützungsmaßnahmen. Um den Auswirkungen im Sportvereinswesen durch die Corona Pandemie entgegenzuwirken, soll dort Hilfe geleistet werden, wo trotz der beschlossenen Maßnahmen besondere Härten drohen.

„Wir werden das Ehrenamt nicht im Stich lassen“, betonte Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Diejenigen Breitensportvereine, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben können auch die Hilfe der bereits auf den Weg gebrachten Rettungsschirme des Landes Baden-Württemberg, wie dem Kurzarbeitergeld für voll- und teilzeitbeschäftigte MitarbeiterInnen, in Anspruch nehmen können. Aber auch die Hilfen für Solo-Selbstständige und Freiberufler können an dieser Stelle greifen, hierunter fallen beispielsweise selbstständige Trainerinnen und Trainer, oder Anbieter von Fitness- und Gesundheitskursen.

Ab sofort kann ein Antrag auf einmaligen Zuschuss gestellt werden, wenn ein massiver Liquiditätsengpass durch die Corona Krise besteht.

Selbständige Tätigkeit

Bitte beachten Sie: Bei selbständiger Tätigkeit kann eine Entschädigung für einen Verdienstausfall nur angeordnet werden, wenn eine Quarantäne angeordnet worden ist! Diejenigen, die ohne Krankheit vorsorglich unter Quarantäne stehen, haben per Gesetz einen Anspruch auf Verdienstausfall in Höhe ihres Nettogehalts. Den übernimmt zunächst der Arbeitgeber, innerhalb von drei Monaten kann er nach § 56 Infektionsschutzgesetz einen Antrag auf Erstattung der ausgezahlten Beträge stellen.

Wenn Mitarbeiter erkrankt sind gelten die Regeln für eine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte diesem Merkblatt.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Grundsicherung gibt es hier
Ob eine vertragliche Force-Majeure-Klausel (französisch für "höhere Gewalt") im Zuge der Corona-Krise greift, kommt auf bestimmte Voraussetzungen an. Informationen hierzu finden Sie hier. Es muss jeder Einzelfall genau betrachten.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) empfiehlt, bei aktuellen Problemen oder Stornierungen, mit Geschäftspartnern über einen fairen Ausgleich für beide Seiten zu sprechen und sich im Zweifel von Rechtsanwälten und Steuerberatern beraten zu lassen. Selbst bei Lieferausfällen im internationalen Handel können sich die Rechtsfolgen von vermeintlich oder auch tatsächlich höherer Gewalt stark unterscheiden – je nachdem, ob die Verträge nach deutschem oder angelsächsischen Recht geschlossen worden sind.

Die Frühphasenförderung „Start-up BW Pre-Seed“ wird zum Schutz vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie ausgeweitet.

„Angesichts der enormen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf fast alle Bereiche der Wirtschaft müssen wir alles dafür tun, dass der Gründungsstandort und die Innovationskraft Baden-Württembergs langfristig gesichert sind. […]Besonders aussichtsreiche Gründungsvorhaben, die den Wirtschaftsstandort schon morgen entscheidend mitgestalten könnten, dürfen in dieser Krise nicht verloren gehen“, sagt Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Mehr Infos finden Sie auf www.baden-wuerttemberg.de und www.startupbw.de

Mehr Infos zu weiteren Hilfsprogrammen für Start-ups

  • Weitere Infos zur finanziellen Hilfe zur Abfederung der Auswirkungen der Corona-Pandemie finden Sie hier
  • Der VGSD hat hier die wichtigsten Links für Selbständige zum Thema Corona zusammengestellt.
  • Auf "Jimdo Blog für Unternehmer" sind Corona-Hilfen für Freiberufler, Selbständige und kleine unternehmen zusammengefasst. Zur Seite gelangen Sie hier
  • Hier regt der VGSD zu einem Erfahrungsaustausch darüber ein, wie sich Kreativität in Zeiten der Krise lohnt.

Informationen verschiedener Institutionen und Anlaufstellen

Es wurde Maßnahmenbündel verabschiedet, um Arbeitsplätze und Unternehmen aller Größen und Branchen zu schützen:
  • Flexibilisierung Kurzarbeitergeld
  • Steuerliche Liquidittshilfe für Unternehmen
  • Milliarden-Hilfsprogramme für Betriebe und Unternehmen
  • Stärkung des Europäischen Zusammenhalts
Weitere Informationen sind in den obenstehenden Reitern eingestellt.
Die IHK Region Stuttgart hat hierzahlreiche Informationen für Sie zusammengestellt. Die IHK-Krisen-Hotline 0711 2005-1677 steht Ihnen von 8:00 bis 20:00 Uhr zur Verfügung.
Eine kompakte Übersicht mit aktuellen Unterstützungsmaßnahmen von Bund und Land für Unternehmen, die unter der Folge der Corona Krise leiden, finden Sie hier.
Der KfW kommt die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Die KfW wird dazu die bestehenden Kredite für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessern. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt.

Die KfW-Produkte sind über Banken und Sparkassen bei der KfW zu beantragen.

Eine Übersicht finden Sie hier

Die L-Bank bietet zusätzlich zu dem bestehenden Liquiditätskredit für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, auch einen Tilgungszuschuss in Höhe von bis zu 300.000 Euro.
Hier geht es zur genauen Beschreibung des Liquiditätskredit Plus.

Weitere Infos zu den Fördermöglichkeiten der L-Bank finden Sie auf deren Website
Hierfinden Sie Informationen zum Hilfspaket der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg.
Der BVMW hat die Links zu zahlreichen Anträgen, Formularen und Bescheinigungen zusammengestellt, mit denen KMU, Berufspendler und Selbständige während der Coronakrise Unterstützung beantragen können.
Zur Auflistung geht es hier
Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e.V. hat eine Checkliste zusammengestellt, was Unternehmen jetzt tun sollten. Die Checkliste finden Sie hier

Volksbank Herrenberg – Nagold – Rottenburg eG

Die Volksbank Herrenberg – Nagold – Rottenburg eG stellt ein Maßnahmenpaket für Firmenkunden, den „Corona-Liquiditätskredit“, bereit. Hierbei sind Kredite bis zu 20.000 Euro mit einer zinslosen Bereitstellung bis 31.03.2021 und einer flexiblen Rückzahlung bis spätestens 31.12.2022 möglich. Bonität und Erfüllung der Antragsbedingungen sind vorausgesetzt.
Nähere Details und weitere Informationen Ihrer Volksbank finden Sie hier

Kreissparkasse Böblingen

Die Kreissparkasse Böblingen bietet zur schnellen Überbrückung von Liquiditätsengpässen Sofortmaßnahmen an. So werden gewerbliche Kunden entweder durch erweiterte Liquiditätsrahmen oder durch Aussetzung der Tilgung für einen gewissen Zeitraum unterstützt.
Diese Maßnahmen sind als Überbrückung zu sehen, die zu den Corona-Sonderprogrammen überleiten sollen.
Nähere Details und weitere Informationen Ihrer Kreissparkasse finden Sie hier
Die Gäu.Werkstatt bietet Freiberuflern, Selbstständigen oder Unternehmen bis 250 Mitarbeiter, die von der Corona-Krise betroffen sind, eine zu 90% geförderte Beratungsleistung! Ab sofort bis Ende 2020.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gäu.Werkstatt.


Das ZD.BB (Zentrum für Digitalisierung Böblingen) bietet verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für Kleinbetriebe, Einzelhändler, Gastronomen und Handwerker an, die sich durch die Corona Pandemie mehr mit innovativen Ansätzen befassen wollen, um Lieferdienste, Online-Services u.v.m. anbieten zu können.

Weitere Informationen und Angebote, wie  Webinare,  finden Sie  auf den Seiten des ZD.BB.

Der EVVC ist die Interessensvertretung der Veranstaltungslocations und ihrer Zulieferer in Deutschland und dem angrenzenden europäischen Ausland sowie starker Netzwerkpartner zu anderen Verbänden und Institutionen der internationalen Veranstaltungsbranche.

Das vorliegende Konzept gibt einen Rahmen für die Umsetzung von Schutz- und Hygienemaßnahmen gegen eine veranstaltungsbedingte Ausbreitung der COVID-19 Pandemie. Es berücksichtigt die in mehreren Bundesländern bereits erlassenen Hygieneanforderungen für die Teilnehmer von Veranstaltungen. Sie werden als Standard dem vorliegenden Konzept zu Grunde gelegt, da nicht zu erwarten ist, dass die Verordnungsgeber in anderen Bundesländern und die zuständigen kommunalen Gesundheitsämter einen geringeren Hygieneschutz akzeptieren werden.

Den Rahmenplan finden Sie hier

Web-Seminare

Webinar vom 19. März 2020.
Zum Mitschnitt gelangen Sie hier
Anbieter: IHK Südlicher Oberrhein.
Livestream vom 19. März 2020.
Zum Video gelangen Sie hier
Anbieter: IHK Region Stuttgart in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit.
Livestream vom 2. April 2020.
Hier gehts zum Video.
Anbieter: IHK Region Stuttgart in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit.
Webinar vom 24. März 2020.
Den Mitschnitt finden Sie hier
Anbieter: IHK Südlicher Oberrhein.
Livestream vom 19. März 2020.
Zum Video geht es hier
Anbieter: IHK Region Stuttgart Bezirkskammer Göppingen.
Webinar vom 3. April 2020.
Hier geht es zum Mitschnitt.
Anbieter: IHK Südlicher Oberrhein.
Livestream vom 25. März 2020.
Zum Video
Zur Präsentation
Anbieter: IHK Region Stuttgart Bezirkskammer Göppingen.

Weitere Informationen zum Thema hat die IHK Region Stuttgart hierzusammengestellt.

Auf den Seiten verschiedener Institutionen werden zahlreiche weitere, hier nicht einzeln aufgeführte Online-Seminare und -Livestreams rund um das Thema Corona angeboten.

Weitere Hinweise

Die GEMA hat ein Nothilfe-Programm für Mitglieder beschlossen. Komponisten, Textdichter und Musikverleger können finanzielle Unterstützung bei der GEMA beantragen. Weitere Infos finden Sie hier

Die GEMA kündigt außerdem für ihre Lizenznehmer, die auf Grund des Corona-Virus ihren öffentlichen Betrieb einstellen mussten, pragmatische und flexible Sofortmaßnahmen an. Das bedeutet, dass für Lizenznehmer für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge ruhen. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit Gebühren belastet werden. Dabei weist die GEMA darauf hin, dass diese Maßnahme rückwirkend ab dem 16. März 2020 gelten.

Alle Notfall-Maßnahmen für Lizenznehmer sowie weiterführende Informationen finden Sie auf der Website der GEMA. Dort sind auch konkrete Informationen zum Umgang mit Dauerlizenzen aufgeführt.

Die GEMA bittet um Verständnis, dass sich Verzögerungen bei der Beantwortung von Fragen, Vorgängen und Entscheidungen ergeben, da sich die GEMA-Mitarbeitenden ebenfalls im Homeoffice befinden.