Coronavirus

Auf dieser Seite erhalten Sie aktuelle Hinweise über landesweite und städtische Entscheidungen zum Coronavirus (Sars-CoV-2). Außerdem ist hier zusammengestellt, was bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion zu tun ist. Ebenso sind hier Hygieneregeln und hilfreiche Links zu finden.

Maßnahmen der Landesregierung

Gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat die Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche einschneidende Maßnahmen getroffen. Mit Beschluss vom 16. Mai 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus geändert. Die neuen Regelungen gelten seit dem 18. Mai 2020. Mehr erfahren: Corona-Verordnung der Landesregierung vom 16. Mai 2020
  • Voraussetzung für alle Lockerungen: Die Zahl der Infizierten muss niedrig bleiben. Sollten die Infektionszahlen wieder stark steigen, könnten die Lockerungen wieder zurückgenommen werden.

Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Corona-Verordnung:
Homepage der Landesregierung öffnen

Was hat offen? Was hat zu?

Welche Einrichtungen und Geschäfte öffnen dürfen und welche noch nicht, hat das Wirtschaftsministerium in seinen Auslegungshinweisen zur Corona-Verordnung der Landesregieurng zusammengestellt.

Wie geht es jetzt weiter?

Auch wenn sich Bund und Länder auf weitere, schrittweise Lockerungen geeinigt haben und damit wieder mehr Normalität möglich ist, leben wir immer noch mitten in der Corona-Pandemie. Jetzt heißt es: Mit dem Virus sicher im Alltag leben. Deshalb gelten weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln und die Regeln zum Tragen eines Mundschutzes.

Denn: Breitet sich das neuartige Coronavirus nochmal ungehindert aus, erkranken in kurzer Zeit so viele Menschen, dass die Krankenhäuser überfüllt werden und die medizinische Versorgung zusammenbrechen kann. Wer sich infiziert hat, kann schon während der Inkubationszeit - bevor sie oder er selbst Symptome entwickelt - andere anstecken.

Es gilt, einen erneuten unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern. Hierzu braucht es den Beitrag jeder und jedes Einzelnen. Beachten Sie die Verhaltensregeln und schützen Sie sich und andere vor der Infektion mit dem Virus.

Konkret heißt das:

  • Bleiben Sie weiterhin möglichst zuhause!
  • Reduzieren Sie weiterhin Ihre sozialen Kontakte!
    • Alle sind nach wie vor angehalten, ihre persönlichen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren. Viele Menschen haben keine Symptome und verbreiten das Virus unbemerkt. Auch deshalb kommt es auf jeden Einzelnen an.
    • Die Kontaktbeschränkunge bleiben bundesweit bis Freitag, 5. Juni 2020, bestehen, einschließlich des Verzichts auf private Reisen und Verwandtenbesuche, werden aber gelockert.
    • Für Baden-Württemberg gilt seit 11. Mai:
      • Zum einen sind Geschwister jetzt von der Fünf-Personen-Grenze bei Ansammlungen in privaten Räumen ausgenommen.
      • Zum anderen dürfen sich jetzt Menschen aus zwei Haushalten in der Öffentlichkeit treffen. Das heißt: Man darf sich zum Beispiel mit einer weiteren Familie oder den Bewohnerinnen und Bewohnern eines weiteren Haushalts im öffentlichen Raum treffen.
      • Fragen und Antworten dazu gibt es hier: www.baden-wuerttemberg.de
      • Alle anderen Kontaktbeschränkungen werden voraussichtlich bis mindestens Freitag, 5. Juni, verlängert.
      • Gruppenansammlungen bleiben verboten.
      • Verstöße können mit hohen Bußgeldern oder Freiheitsstrafe geahndet werden.
  • Tragen Sie eine sogenannte Alltagsmaske!
    • Maskenpflicht: Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, müssen in Baden-Württemberg alle ab sechs Jahren in Läden und Einkaufszentren, im öffentlichen Personennahverkehr sowie - seit 11. Mai - im Personenfernverkehr (Züge der DB AG) und in Flughafengebäude eine gekaufte oder selbst genähte Alltagsmaske tragen. Notfalls reicht ein Tuch oder Schal über Mund und Nase aus.
    • Bereits einfache Mund-Nase-Bedeckungen verringern das Risiko, dass jemand angesteckt wird. Indem alle eine Maske tragen, schützt man sich gegenseitig.
    • Die Pflicht gilt nicht, wenn eine Bedeckung aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist (etwa bei Asthma oder aufgrund einer Behinderung) oder wenn es einen anderen, mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt.
    • Der Mindestabstand von 1,5 Meter, wenn man anderen Menschen begegnet, gilt weiterhin.
    • Deshalb ist das Tragen einer Alltagsmaske grundsätzlich immer dann sinnvoll, wenn damit gerechnet werden muss, dass in der Öffentlichkeit der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht durchgehend eingehalten werden kann.
    • Fragen und Antworten zur Maskenpflicht: www.baden-wuerttemberg.de
    • Nähanleitungen und Kontakte in Herrenberg, die Masken nähen: www.herrenbergnaeht.de
  • Beachten Sie weiterhin die einschlägigen Hygieneregeln!
    • Vermeiden Sie das Händeschütteln.
    • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife.
    • Vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund.
    • Halten Sie die Husten- und Niesetikette ein:
      • Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg.
      • Halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das sie sofort entsorgen.
    • Waschen Sie Geschirr und Wäsche bei mindestens 60 Grad.
    • Lüften Sie geschlossene Räume mehrmals täglich.

Was tun bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus?

Arzt kontaktieren und aufsuchen

Im Verdachtsfall bei Fieber, Husten oder Atemnot sollte zuerst ein Anruf beim Hausarzt oder einer Notfallpraxis unter der bundesweiten Rufnummer 116 117 erfolgen. Nach telefonischer Anmeldung, unter Hinweis auf Ihre Reise oder die Symptome, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Wenn Erkrankte und Ärzte eine Ansteckung vermuten, steht außerdem täglich von 8 bis 20 Uhr eine Telefonnummer des Gesundheitsamts in Böblingen zur Verfügung: 07031 663 3500.

Auch das Landesgesundheitsamt hat eine Rufnummer für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die werktags zwischen 9 und 18 Uhr unter 0711 904-39555 erreichbar ist.

Personen, die persönlichen Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten, und bis 14 Tage nach dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, sollten einen Arzt aufsuchen.

Ein medizinisch unbegründeter, unaufgeforderter eigenständiger Gang in die Notaufnahme einer Klinik gefährdet andere Patienten mit geschwächtem Immunsystem und blockiert wichtige Ressourcen in der Notfallversorgung schwerstkranker oder verunfallter Mitmenschen.


Kontakt meiden

Bis zur Klärung des tatsächlichen Erregers sollte man Kontakte zu anderen Personen meiden und zu Hause bleiben.

Daheim bleiben

Die zunächst häusliche Isolation ist wichtig, um eine mögliche Weiterverbreitung der Erkrankung zu verhindern. Das Gesundheitsamt meldet sich zügig bei den Erkrankten und klärt das weitere Vorgehen ab.

Die zuständigen Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes sind sowohl mit der integrierten Leitstelle, die Notrufe entgegennimmt, als auch dem Klinikverbund und der Kreisärzteschaft im engen Austausch.

Hygieneregeln beachten

Die Ansteckung verläuft – wie auch bei der echten Grippe und anderen akuten Atemwegsinfektionen – über Tröpfcheninfektion. Es schützen: die Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, ein sogenannter Alltagsmundschutz sowie Abstand zu Erkrankten.

Corona-Verordnung des Landes

Für Herrenberg gilt die Corona-Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg sowie die Bestimmungen des Bundes.

Die wesentlichen Änderungen zum 18. Mai betreffen folgende Bereiche:

  • Kitas und Kindertagespflege
  • Speisegaststätten, Freizeiteinrichtungen und Dauercamper
  • Lockerungen beim Besuch in Heimen
  • Lockerungen beim Besuch in Krankenhäusern
  • Lockerungen bei der beruflichen Bildung
  • Wiederaufnahme der Personenschifffahrt
Die Stadtverwaltung appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die Regelungen zu beachten. Städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Polizei kontrollieren die Einhaltung der Verordnung. Bei Verstößen werden Bußgelder verhängt.

Fragen an die Stadtverwaltung

Zu den wichtigsten Maßnahmen und Regelungen für Herrenberg gehören:

  • Die Stadtverwaltung hat seit 18. Mai wieder regulär geöffnet und bietet Bürgerinnen und Bürgern alle Dienstleistungen an. In den Rathäusern und Bezirksämtern gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln sowie das Maskengebot. In den Gebäuden sind die Zu- und Ausgänge gekennzeichnet. Für die Kundenplätze in den Büros und für den Wartebereich sind jeweils nur eine begrenzte Anzahl von Personen zulässig. Termine sollten – wenn möglich – vorab online oder telefonisch bei den entsprechenden Ämtern vereinbart werden.
  • Die Sitzungen des Gemeinderates und seiner Ausschüsse sowie der Ortschaftsräte finden statt. Um die Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, sind die Ausschusssitzungen in der Alten Turnhalle und die Gemeinderatssitzungen in der Stadthalle. Mehr Infos im Rats-Info-System der Stadt unter: www.herrenberg.de/RIS
  • Einzelhandel: Alle Geschäfte dürfen ungeachtet ihrer Größe öffnen.
  • Der Wochenmarkt wurde bis auf Weiteres vom Marktplatz auf den Unteren Graben verlegt.
    • Die Maskenpflicht gilt nicht für Wochenmärkte, da diese nicht in Verkaufsräumen von Ladengeschäften stattfinden. Unabhängig davon ist es grundsätzlich sinnvoll, eine Maske zu tragen, wo immer der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann.
  • Kitas & Schulen
    • Der Schulbetrieb startete am 4. Mai 2020 stark eingeschränkt wieder. Dabei hat die Prüfungsvorbereitung von Abschlussklassen Vorrang.
    • Kitas: Wöchentlich wechselnde Betreuung für alle Kinder: Ab Montag, 25. Mai, können wieder mehr Kinder die Herrenberger Kindertageseinrichtungen besuchen. Mit dem reduzierten Regelbetrieb dürfen Kitas laut Corona-Landesverordnung mit bis zu 50 Prozent der Gruppengröße belegt werden.
    • Wer seine Kita-Kinder für die Notbetreuung anmelden möchte, wird gebeten ein Online-Formular auszufüllen:
    • Die Anmeldungen für die Notbetreuung für Grundschüler und Kinder bis zur 7. Klasse laufen direkt über die Schulen.
  • Die Herrenberger Spielplätze sind seit Mittwoch, 6. Mai, wieder geöffnet, Schutz- und Abstandsregeln auf den Spielplätzen müssen beachtet werden. Die öffentlichen Bolzplätze bleiben weiterhin geschlossen.
  • Die Stadtbibliothek hat vorerst von Montag bis Samstag jeweils für drei Stunden geöffnet: montags, dienstags, donnerstags und samstags von 10 bis 13 Uhr, mittwochs und freitags von 14 bis 17 Uhr.
  • Das Stadtarchiv ist mit eingeschränkten Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag, jeweils von 9 bis 13 Uhr, geöffnet. Die Nutzung des Lesesaals ist nur mit vorheriger telefonischer oder schriftlicher Ankündigung möglich.
  • Die Volkshochschule hat ihren Präsenz-Lehrbetrieb wieder aufgenommen
    • Seit 8. Mai finden wieder Kurse für Deutsch als Zweitsprache sowie Kurse für anstehende schulische Prüfungen statt; seit 11. Mai finden die ersten Deutschkurse am Abend wieder statt.
    • Die Volkshochschule Herrenberg beabsichtigt, ihr Haus weiter behutsam zu öffnen. Welche Kurse wieder stattfinden können, richtet sich nach der Landesverordnung. Gleichzeitig weitet die Volkshochschule ihr Online-Angebot ständig weiter aus.
    • Telefonisch ist die vhs Montag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr, dienstags von 9 bis 13 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr erreichbar. Für eine Beratung oder Auskunft müssen vorab Termine unter 07032 2703-0 vereinbart werden. Teilnehmende an laufenden Kursen erhalten rechtzeitig Informationen.
  • Die Musikschule hat unter Einhaltung aller Vorgaben ab 11. Mai den schrittweisen Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht begonnen. Eltern, Schülerinnen und Schüler werden direkt informiert. Der Wiedereinstieg läuft in drei Phasen:
    • In der ersten Phase darf nur Einzelunterricht in den Streich-, Tasten-, Zupf- und Schlaginstrumenten gegeben werden. Alle Blasinstrumente und Gesang haben weiter digitalen Alternativunterricht. Ebenso alle Gruppen. Die Musikschule hat einen detaillierten Hygieneplan und eine Dienstanweisung für alle Lehrkräfte ausgearbeitet. Das Musikschulgebäude ist übersichtlich beschildert.
    • In der zweiten Phase ist der Unterricht in Kleingruppen und im Blas- und Gesangsunterricht geplant. Alle größeren Gruppen müssen bis zur dritten Phase warten. Wann die zweite und dritte Phase beginnen werden wird von der Politik festgelegt.
  • Veranstaltungen: Die siebte Corona-Verordnung des Landes vom 2. Mai hatte bereits Konzerte, Festivals , sowie Stadt- und Straßenfeste bis 31. August untersagt. „Großveranstaltungen sind voraussichtlich bis Ende des Jahres nicht möglich“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Landes vom 6. Mai. Größere Menschenansammlungen sind trotz einiger Lockerungen also weiterhin zu vermeiden. Deshalb hat der Corona-Krisenstab beschlossen, alle großen Veranstaltungen im Sommer und Herbst abzusagen. Dazu zählen: die Sommerfarben mit Stadtfest, das Sommernachtskino auf dem Schlossberg und die Herbstschau.
  • Der Klosterhof bleibt vorerst noch geschlossen. Das Team Bürgerschaftliches Engagement arbeitet weiterhin im Homeoffice und ist per E-Mail unter be@herrenberg.de erreichbar.
  • Das Jugendhaus bleibt geschlossen.
  • Das Hallenbad bleibt zunächst noch geschlossen.
  • Familienbesuche und Babytreffs finden nicht statt.
  • Gottesdienste und sonstige religiöse Veranstaltungen dürfen wieder abgehalten werden. In Kirchen, Moscheen und Synagogen gelten der Mindestabstand von 1,5 Metern sowie spezielle Hygieneregeln, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen. Für jeden Veranstaltungsort muss die verantwortliche Religionsgemeinschaft ein eigenes Infektionsschutzkonzept erstellen. Religiöse Veranstaltungen und Versammlungen im Freien sind bis zu einer Obergrenze von 100 Teilnehmenden erlaubt.
  • Trauerfeiern dürfen mit begrenzter Personenzahl und unter freiem Himmel stattfinden. Termine beim Standesamt können telefonisch unter 07032 924 306 vereinbart werden.
    • Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete sind laut Landesverordnung unter freiem Himmel mit bis zu 50 Teilnehmenden erlaubt. Bestatter und weitere Mitarbeiter sind hierbei nicht mitzuzählen, sofern sie mit der Trauergemeinde nicht in unmittelbaren Kontakt kommen.
    • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.
    • Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Person zu Person einzuhalten; ausgenommen sind Personen, die in einem Haushalt zusammen leben.
    • Bei der Verwendung von Gegenständen, die im Rahmen der Veranstaltung zum Einsatz kommen, muss die Gefahr einer Ansteckung soweit wie möglich reduziert werden.
    • Rituelle Totenwaschungen, soweit sie in den dafür vorgesehenen spezialisierten Einrichtungen unter Wahrung der maßgeblichen Schutzmaßnahmen und durch dafür ausgebildete Personen vorgenommen werden, sind zulässig. Die Teilnahme weiterer Personen ist untersagt.
    • Die Herrenberger Aussegnungshallen stehen weiterhin für Trauerfeiern nicht zur Verfügung.
  • Standesamtliche Trauungen finden nur mit begrenzter Personenzahl statt. Maximal zugelassen sind das Brautpaar und 7 weitere Personen zuzüglich Standesbeamten. Termine beim Standesamt können bei Birte Wiedmann unter Telefon 07032 924-168 oder per E-Mail an b.wiedmann@herrenberg.de vereinbart werden.


Interne Maßnahmen

  • Gründung eines Corona-Stabs zur Koordination und Kommunikation der Maßnahmen.
  • Mitarbeitende arbeiten möglichst im Homeoffice.
  • Im täglichen Arbeitsalltag werden Besprechungen auf ein Mindestmaß reduziert und möglichst online gehalten.
  • Bei internen Besprechungen werden die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.
  • Aufklären und Sensibilisieren der Mitarbeitenden.
  • Informationen, Hinweise & Hygienetipps für die Mitarbeitenden.
Die Polizei und der gemeindliche Vollzugsdienst sind derzeit verstärkt in Herrenberg unterwegs und überprüfen die Einhaltung der Landesverordnung. Freitagnachts und samstagsnachts ist ein Sicherheitsunternehmen in der Altstadt unterwegs, das im Rahmen ihrer Kontrollen nun auch auf die Einhaltung der Landesverordnung achtet.

Bei Aufenthalt im öffentlichen Raum mit mehr als zwei Personen können die kommunalen Ortspolizeibehörden ein Bußgeld von 100 bis 1.000 Euro pro Person verhängen. Wenn sich außerhalb des öffentlichen Raumes mehr als fünf Personen treffen, werden 250 bis 1.000 Euro pro Person fällig.

Wer eine eigentlich geschlossene Einrichtung, wie eine Bar oder ein Fitnessstudio weiterbetreibt, muss 2.500 bis 5.000 Euro bezahlen. Ab 4. Mai 2020 dürfen Frisöre unter strengen Hygienevorgaben wieder öffnen. Personen, die eine für den Besucherverkehr geschlossene Einrichtung, wie beispielsweise ein Krankenhaus oder Pflegeheim, betreten, riskieren ein Bußgeld von 250 bis 1.500 Euro. Bei wiederholten Verstößen stehen Bußgelder bis zu 25.000 Euro im Raum.

Ab 4. Mai 2020 dürfen Frisöre unter strengen Hygienevorgaben wieder öffnen. Personen, die eine für den Besucherverkehr geschlossene Einrichtung wie beispielsweise ein Krankenhaus oder Pflegeheim betreten, riskieren ein Bußgeld von 250 bis 1.500 Euro. Bei wiederholten Verstößen stehen Bußgelder bis zu 25.000 Euro im Raum.
Bitte informieren Sie sich direkt beim jeweiligen Veranstalter.

Zu städtischen Veranstaltungen, die abgesagt werden, finden Sie Infos auf der Homepage der Stadt unter: www.herrenberg.de/stadtnachrichten

Digitale und analoge Services und Angebote der Stadtverwaltung

Herrenberg liefert

Handel und Gastronomie trotz(t) Corona
Mehr erfaren


Informationen für Unternehmen

Die Wirtschaftsförderung hat für Unternehmen, Betriebe und die verschiedenen Branchen eine Seite mit Informationen zusammengestellt.
Mehr erfahren

Termin bei den Rathäusern online vereinbaren

Zum Online-Formular

Live-Chat mit dem Servicebüro Bauen

Hier gelangt man über einen Link direkt zum Live-Chat:
www.herrenberg.de/sbb


Beantragung einer Notfallbetreuung in städtischen Kitas

Online-Formular für Ehepaare & Lebensgemeinschaften
Online-Formular für Alleinerziehende

Das große ABC der Ideensammlung

Ostergruß an alle Kita-Familien des Fachdienstes Kindertageseinrichtungen
www.herrenberg.de/abc

Antrag auf Rückerstattung der Kinderbetreuungsgebühren

Online-Formular öffnen

Zinslose Stundung von Gewerbesteuern

PDF zum online ausfüllen unter dem Buchstaben A
www.herrenberg.de/formulare

Homepage & Soziale Medien

Die Stabsstelle Steuerung und Kommunikation informiert unter www.herrenberg.de/corona und in ihren Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram regelmäßig über die Arbeit der Stadtverwaltung und die Coronakrise.


Ausweis für die Stadtbibliothek online beantragen

und digitale & analoge Angebote der Stabi nutzen.
Online-Formular öffnen

Online-Angebote der vhs

Webinare und Videoclips ermöglichen Weiterbildung von zu Hause aus: Unter dem Motto „Lernen geht immer“ erweitert die Volkshochschule Herrenberg in der aktuellen COVID-19-Krise ihre Online-Lernangebote. Sie sind in der Online-Lernplattform Vhs-Cloud zu finden.

Art must go on(line)

Virtuelle Galerie zur Ausstellung „Neue Romantik“
Mehr erfahren

Herrenberg hilft

Nachbarschafthilfe: Angebote für ältere und immungeschwächte Menschen
www.herrenberg.de/herrenberghilft

Wichtige Telefonnummern

Gesundheitsamt Böblingen

Telefonzeiten Corona-Hotline

Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr

Telefon

07031 663 3500


Landesgesundheitsamt

Telefonzeiten

täglich 9 bis 18 Uhr

Telefon

 0711 904-39555


Notfallpraxen

außerhalb der regulären Sprechzeiten

Telefon

116 117


Städtisches Hilfetelefon

Telefonzeiten

Montag bis Sonntag 8:30 bis 16:30 Uhr

Telefon

07032 924-400


iav-Stelle

Telefonzeiten

Montag bis Sonntag 8:30 bis 16:30 Uhr

Telefon

07032 924-397


Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Telefonzeiten

rund um die Uhr

Telefon

08000 116016


Telefonseelsorge

Telefonzeiten

rund um die Uhr

Telefon

0800 1110111 oder 0800 1110222


Nummer gegen Kummer für Jugendliche

Telefonzeiten

Montag bis Samstag 14:00 bis 21:00 Uhr

Telefon

116 111

Hilfreiche Links von Behörden & Instituten

Robert-Koch-Institut (RKI)

Aktuelle Informationen:

www.rki.de

Fragen-und-Antworten-Liste:

www.rki.de


Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Fragen-und-Antworten-Liste:

www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2

Fragen-und-Antworten-Liste als Playlist auf Youtube:

www.youtube.de/bundeszentralefuergesundheitlicheaufklaerung

Weitere Infografiken, Hygienetipps usw.:

www.infektionsschutz.de

Aktuelle Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2


Bundesgesundheitsministerium

www.bundesgesundheitsministerium.de


Landesregierung Baden-Württemberg


Aktuelle Informationen zu Corona in Baden-Württemberg:

www.baden-wuerttemberg.de

Die Landesregierung Baden-Württemberg informiert über die Messenger-Dienste „Threema“ und „Telegram"

www.baden-wuerttemberg.de

Aktuelle Informationen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg:

www.gesundheitsamt-bw.de

Informationen zum COVID-19-Geschehen in Baden-Württemberg des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Hier gibt es auch die Corona-Verordnung des Landes in Leichter Sprache sowie in mehreren Fremdsprachen.
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de


Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat:
Informationen zu Pass- und Personalausweisen

Ausweispflicht und Gültigkeit von Ausweisen

www.personalausweisportal.de
Homepage des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Ausweispflicht, Personalausweis und Online-Ausweis

www.personalausweisportal.de


Landkreis Böblingen

Hier finden Sie aktuelle Informationen, Zahlen, Pressemeldungen und Fallzahlen von Corona-Fällen in Herrenberg und im Landkreis Böblingen:
www.lrabb.de

Information about the Coronavirus in different languages

Learn More

Hilfreiche Infos & Links für Eltern

Bitte füllen Sie zur Rückerstattung der Kinderbetreuungsgebühren dieses Online-Formular aus.

Mehr zum Thema Kita-Gebühren in der Corona-Krise: Pressemitteilung vom 23.03.2020
Jedes Kind reagiert auf Stress oder Belastungen individuell. Verunsicherte Kinder können sich unwohl oder müde fühlen, unruhig, nervös oder ängstlich reagieren. Sie können gereizt, aggressiv oder auf andere Weise „anders“ sein als üblich. Möglicherweise lassen Appetit oder Konzentration nach, oder die Einschlaf- und Schlafroutinen sind verändert. Einige Kinder können Verhaltensweisen zeigen, die ihrem Entwicklungsstand eigentlich nicht mehr angemessen sind.
  • Versuchen Sie, für Ihr Kind da zu sein. Oft ist es schon eine große Hilfe, wenn eine vertraute Bezugsperson in der Nähe ist.
  • Ein strukturierter Tagesablauf mit festen Schlaf- und Essenszeiten gibt Halt und Sicherheit. Achten Sie darauf, dass Gewohntes möglichst beibehalten wird, und halten Sie Absprachen und Zusagen jetzt ganz besonders zuverlässig ein.
  • Im Rahmen der Möglichkeiten und unter Berücksichtigung der jeweiligen Hinweise zum Kontakt mit anderen Personen: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind sich körperlich betätigt (Rad fahren, Ball spielen usw.) und Zeit an der frischen Luft verbringen kann. Eine gesunde Ernährung ist immer wichtig, gerade jetzt.
  • Schaffen Sie Zeiträume, in denen sich Ihr Kind entspannen und einfach spielen kann.
  • Schützen Sie Ihr Kind vor zu intensivem Konsum der Berichterstattung. Immer wieder mit bestimmten Bildern und Schilderungen konfrontiert zu werden, hilft nicht und kann verunsichern, auch Sie selbst.
  • Wenn Ihr Kind gerne wieder in Ihrem Bett schlafen möchte, kann das durchaus sinnvoll sein – falls es für Sie und Ihre Familie umsetzbar ist.
Unterstützen Sie Ihr Kind mit Zuwendung und Geduld. Geben Sie ihm die Möglichkeit, die aktuelle Situation zu verarbeiten und sich daran anzupassen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die aktuelle Situation. Hören Sie aufmerksam und geduldig zu, wenn es von Eindrücken erzählt, auch wenn es sich wiederholt.
  • Wenn Ihr Kind Fragen stellt, beantworten Sie diese ehrlich. Sagen Sie offen, wenn Sie etwas selbst nicht wissen. Sie können dann gemeinsam überlegen, wer Ihnen die gewünschte Antwort geben kann.
  • Vermitteln Sie Fakten und erklären Sie, was aktuell geschieht. Geben Sie Ihrem Kind klare, verständliche und altersgerechte Informationen z.B. darüber, wie man einer Infektion vorbeugen kann. Dazu kann auch gehören, zu besprechen, wie Sie vorgehen werden, wenn ein Familienmitglied oder das Kind selbst Krankheitszeichen zeigt. Erklären Sie auch, was getan wird, um den betroffenen Personen zu helfen und eine weitere Ausbreitung des Krankheitserregers zu verhindern.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, warum Besuche bei Freunden, den Großeltern oder anderen Bezugspersonen unter Umständen aktuell nicht möglich sind.
  • Wenn Sie gestresst oder besorgt sind, verheimlichen Sie Ihre eigene Betroffenheit nicht, sondern sprechen Sie offen darüber. Helfen Sie Ihrem Kind zu verstehen, warum Sie so reagieren, wie Sie es tun.
Die Quarantäne ist eine Schutzmaßnahme. Sie kann aber auch eine Belastung sein, gerade, wenn im Haushalt auch Kinder leben, die nicht mehr in den Kindergarten oder zur Schule gehen können oder von anderen im Haushalt lebenden Personen möglichst separiert werden sollen.
  • Erklären Sie Ihrem Kind in altersgerechten Worten die aktuelle Situation und erläutern Sie, warum gewisse Maßnahmen durchgeführt werden müssen.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, warum Besuche von Freunden, den Großeltern oder anderen Bezugspersonen aktuell nicht möglich sind. Ermöglichen Sie Ihrem Kind den Austausch mit diesen Bezugspersonen (z.B. über Telefon, Internet und soziale Medien). Wenn Sie die Möglichkeit haben, Videotelefonie zu nutzen, kann dies das Gefühl von Kontakt und Gemeinschaft stärken.
  • Schaffen Sie eine Tagesstruktur, gerade, weil die Routinen des Kindergarten- oder Schulbesuchs aktuell wegfallen. Planen Sie z.B. feste Essenszeiten, Zeiten zum Lernen oder Spielen. Beziehen Sie Ihr Kind in die Planungen ein. Auch feste Zeiten, sich über die aktuelle Situation zu informieren, können dazugehören.
  • Gehen Sie auf Essenswünsche ein. Bitten Sie Nachbarn und Freunde, für Sie Besorgungen zu machen und ggf. Spielsachen vorbeizubringen.
  • Setzen Sie sich mit der Schule in Verbindung: Häufig werden von dort Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt, die zu Hause bearbeitet werden können.
  • Kinder haben ein anderes Zeiterleben als Erwachsene. Malen Sie z.B. einen Kalender und streichen Sie – ähnlich einem Adventskalender – jeden Tag der Quarantäne ab, sodass die Zeitspanne für Ihr Kind greifbarer wird.
  • Auch wenn es keinen adäquaten Ersatz für den Spielplatz oder das Spielen im Freien gibt: Ermöglichen Sie Ihrem Kind Bewegung. Durch Bewegung können Anspannung und Stress abgebaut werden. Auf begrenztem Raum können Zimmertrampoline, Gummitwist oder Springseile helfen.
  • Probieren Sie mit Ihrem Kind Entspannungsübungen aus. Anregungen und Hinweise auch speziell für Kinder lassen sich im Internet recherchieren.
  • Bieten Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, sich auch mental zu betätigen, z.B. durch Lesen, Schreiben oder Knobelaufgaben.
  • Auch wenn Sie den körperlichen Kontakt mit Ihrem Kind nur bedingt einschränken können: Erläutern Sie ihm, warum Sie diesen z.B. in Bezug auf Ihren Partner/Ihre Partnerin reduzieren und wozu dies dient.
  • Bewahren Sie sich eine positive Grundhaltung: Dies kann sich auch auf Ihr Kind übertragen und vermittelt Zuversicht und Sicherheit.