Presseservice

Die Stabsstelle Steuerung und Kommunikation ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Herrenberg verantwortlich. Sie ist Bindeglied zwischen der Verwaltung und den Medien sowie der Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle für Journalistinnen und Journalisten beantwortet sie Anfragen und vermittelt Experten aus der Stadtverwaltung. In Pressegesprächen und jährlich knapp 300 Pressemitteilungen liefert sie Inhalte für die Berichterstattung von Presse, Hörfunk und Fernsehen.
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Pressemitteilungen

Stadtbibliothek Herrenberg geht digitale Wege


Ende des Jahres erwartet die Besucher der Stadtbibliothek ein neu gestalteter Eingangs- und Thekenbereich. Wer dann Medien ausleihen will, kann dies selbsttätig über Verbuchungs-Terminals tun.
 
Bereits in den letzten Jahren hat die Stadtbibliothek Herrenberg das Angebot an digitalen Medien erweitert und deren Service verbessert: Zum Beispiel durch das Bereitstellen einer Online-Bezahl-Möglichkeit. Nun modernisiert und digitalisiert sie auch die Medienausleihe. Mit der Ausstattung der Bibliothek mit moderner RFID-Technik geht die Stadtbibliothek einen weiteren Schritt in die Digitalisierung. Die RFID (radio frequency identification technology) ermöglicht ein schnelles und stapelweises Verbuchen von Medien. Die Technologie funktioniert mittels Funkwellen, wie sie von der Radio- oder Fernsehübertragung bekannt sind. Gleichzeitig sind die Medien gesichert.
 
Ziel des Projekts ist es, Arbeitsabläufe zu vereinfachen, zeitaufwändige Sortierarbeiten wie das Umpacken von CDs und Filmen zu vermeiden und dadurch Zeit zu gewinnen, die dann für die Beratung von Kunden, für Veranstaltungsarbeit oder zur Pflege der digitalen und analogen Medienbestände verwendet werden kann. Die Leserinnen und Leser können sich darauf freuen, dass die Rückgabe und Ausleihe so deutlich schneller ablaufen wird als bisher. „Die Bedienung der Geräte ist einfach und intuitiv“, so Martina Lederer-Göhring, Leiterin der Stabi. Ein weiterer Pluspunkt bei der Selbstverbuchung ist auch mehr Diskretion.
 
Bevor die RFID-gestützte Ausleihe starten kann, ist allerdings noch viel Arbeit angesagt. Alle rund 50.000 Medien müssen mit kleinen Antennen, den sogenannten Transpondern, versehen werden. Über die Sommerzeit nehmen die Stabi-Mitarbeiter dafür jedes Buch und jede CD, jeden Film und jedes Spiel in die Hand und konvertieren diese. Als ehrgeiziges Ziel für das Projekt hat sich das Projektteam vorgenommen, im Dezember, zum 25. Geburtstag der Stadtbibliothek in der Hofscheuer, den Echtbetrieb zu starten. Ein erster Meilenstein ist bereits erreicht: Nach einer beschränkten Ausschreibung erfolgte die Auftragsvergabe der Hard- und Software an die Firma EasyCheck. Alle Beteiligten freuen sich, dass es nun an die Umsetzung des Vorhabens gehen kann und blicken freudig gespannt auf die nächsten Monate.

Stadtbibliothek geht digitale Wege
Das Foto zeigt von rechts: Thomas Dangel, Abteilung Organisation und Digitales; Martina Lederer-Göhring, Leiterin der Stadtbibliothek; Julia Gruber, Projektleiterin; Ralf Heinzelmann, Amtsleiter Wirtschaftsförderung und Kultur und Hannes Steinhilber, Firma EasyCheck.

Herrenberg nimmt beim Stadttarif Vorreiterrolle ein


Als Modellkommune für saubere Luft hat die Stadt Herrenberg zum 1. Januar 2019 ein neues Tarifangebot eingeführt: Das Stadtticket für drei Euro gilt den ganzen Tag für beliebig viele Fahrten innerhalb der kompletten Stadt Herrenberg. Das Monatsticket wird mit 20 Euro von der Stadt bezuschusst. Die Maßnahmen zeigen erste Erfolge: Die Zahl der Einzelfahrten stieg um 22 Prozent.
 
Seit dem Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember fahren drei Busse auf den vier Citybuslinien 779  bis 782. Die Busse fahren dadurch deutlich zuverlässiger, es gibt mehr Haltestellen und der Waldfriedhof wird halbstündlich angefahren. Im Januar kam dann ein neues Tarifsystem mit günstigeren Preisen hinzu: das Stadtticket für drei Euro für beliebige viele Fahrten im Stadtgebiet, sowie das Gruppentagesticket für sechs Euro, mit dem Familien und Kleingruppen bis zu fünf Personen kostengünstig fahren können.
 
Das Angebot unter dem Motto „Stadtluft verbessern“ zeigt bereits erste Erfolge: Im Vergleich zu den ersten drei Monaten in 2018, stieg die Zahl der Einzelfahrten bei VVS und Stadtwerken in allen teilnehmenden Bussen und in der Ammertalbahn um 22 Prozent. Das neue Stadtticket Herrenberg ersetzt die Einzel- und Vierer-Tickets, die bislang in Herrenberg vergünstigt angeboten wurden. Wer noch Vierer-Tickets hat, kann diese aber bis Ende 2019 aufbrauchen.
 
Gesponsert von der Stadt Herrenberg wird auch das Monatsticket „Jedermann“ mit 20 Euro. Es kostet deshalb nur noch 47,60 Euro statt 67,60 Euro. Die Tickets gelten für alle Fahrten mit den Bussen innerhalb des Stadtgebiets Herrenberg sowie auf der Strecke der Ammertalbahn zwischen Herrenberg und Gültstein.
 
Herrenberg ist nach Ludwigsburg nun die zweite Stadt im VVS, die ihren Bürger ein vergünstigtes Stadtticket nach diesem Modell anbietet. Ab 1. April 2019 macht auch Esslingen beim neuen Stadtticket mit. 2020 kommen Leinfelden-Echterdingen, Kornwestheim, Remseck und Reichenbach an der Fils dazu - weitere könnten folgen. Herrenberg nimmt somit beim Stadttarif eine Vorreiterrolle ein.
 
Erhältlich sind die Tickets im Bus, am DB-Automaten in Herrenberg, Zwerchweg und Gültstein, im DB-Reisezentrum Herrenberg, über die App „DB Navigator“, im Bürgeramt Herrenberg und bei den Stadtwerken Herrenberg. Am DB-Automaten wird das MonatsTicket „Jedermann“ nur als eTicket auf die polygoCard ausgegeben.

Russland zu Gast in Herrenberg


18 Schülerinnen und Schüler des Klassischen Gymnasiums Nr. 610 aus Sankt Petersburg sind vom 24. Juni bis 3. Juli zu Gast bei Schülern des AGH.
 
Die Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 16 Jahren besuchen in Sankt Petersburg die 9. Klasse, ebenso wie ihre Gastgeber aus Herrenberg. Der Austausch besteht bereits seit 1993 und wird bis heute mit viel Freundschaft, Freude und gegenseitigem kulturellen sowie sprachlichem Interesse und Engagement getragen und gepflegt. Er wurde von Gisela Reichert-Borowsky, einer ehemaligen Russischlehrerin und Begründerin des Faches Russisch am Andreae-Gymnasium, ins Leben gerufen.
Die 26 Schülerinnen und Schüler der aktuellen Russischklasse 9 des AGH geben sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen viel Mühe, die Zeit für ihre Gäste unvergesslich zu machen.
Am 25. Juni wird mit einem Empfang der Stadt Herrenberg um 10.15 Uhr im Ratssaal gestartet. Auch danach stehen spannende Ausflüge auf dem Programm: So zum Beispiel ein Besuch der Staatsgalerie in Stuttgart. Neben einer Führung im Schloss Ludwigsburg und im Blühenden Barock, besichtigen die Klassen zudem auch Heidelberg und Tübingen.


Sperrung der Kurzzeitparkplätze beim Bahnhof


Die Bahn führt in den Pfingstferien Gleisarbeiten zwischen Böblingen und Herrenberg durch. Während dieser Zeit ist kein Bahnverkehr möglich. Dies gilt sowohl für den S-Bahn-Betrieb, als auch für die Regionalzüge.

In dieser Zeit wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Aufgrund der Anzahl und der Größe der eingesetzten Busse und des kurzen Taktes, insbesondere in den Stoßzeiten, ist es nicht möglich, den zusätzlichen Busverkehr über die vorhandenen Busbuchten am ZOB (Bahnhofstraße und Kalkofenstraße) abzuwickeln.
Es ist deshalb notwendig, zusätzliche Haltestellen auszuweisen, die gut erreichbar und auch von Gelenkbussen gut befahrbar sind. Als einzige praktikable Möglichkeit haben sich die Kurzzeitparkplätze entlang der Bahnhofstraße (rechte Straßenseite, in Fahrtrichtung gesehen) erwiesen. Diese Parkplätze müssen somit in der Zeit vom 12.06.2019 bis zum 16.06.2019 zur Einrichtung der Zusatzhaltestellen gesperrt werden.
Die Bahnfahrgäste werden im Bahnhofsbereich auf die geänderte Situation hingewiesen und aufgefordert, auf die neuen Haltestellen an der Bahnhofstraße auszuweichen.

Sommerfest des Gründungsmeetings


Die Wirtschaftsförderung der Stadt Herrenberg lädt im Rahmen des 26. Gründungsmeetings zu einem kleinen Sommerfest am Dienstag, 25. Juni, im Coworking Space im Amselweg 1 ein. Los geht es um 18 Uhr.

Das Gründungsmeeting findet monatlich, immer am vierten Dienstag im Monat, statt. Ziel des Angebots ist es, eine Plattform für Gründerinnen, Gründer und Gründungsinteressierte zu bieten, um neue Kontakte zu knüpfen und  Erfahrungen auszutauschen. Gewöhnlich steht ein kurzer Vortrag auf dem Programm, anschließend ist Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen. In diesem Monat erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen eine kleine Grill-Party.
Eine Anmeldung über die städtische Homepage www.herrenberg.de/gründungsmeeting26 ist erforderlich.

Altstadt und Stiftskirche


Die Altstadt und die Stiftskirche stehen im Fokus einer Führung in Herrenberg am Sonntag, 16. Juni. Treffpunkt für dieses kostenlose Angebot mit Gästeführerin Dorothea Breindl ist um 15.30 Uhr am Brunnen auf dem Marktplatz. Zentrum der Herrenberger Altstadt mit ihren Staffeln und Gassen ist der mittelalterliche Marktplatz. Die Stiftskirche ist eine der frühesten Hallenkirchen Schwabens und ein charakteristisches Bauwerk der Gotik.

„Alexa, welche Unterlagen brauche ich, um einen Personalausweis zu beantragen?“


Als erste Kommune in Baden-Württemberg bietet die Stadt Herrenberg ab sofort ihren Bürgerinnen und Bürgern einen ganz besonderen Service: Per Alexa-Skill kann man nach Kontaktdaten von städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Öffnungszeiten, Dienstleistungen oder Sehenswürdigkeiten fragen.
 
„Wir freuen uns, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern diesen innovativen Service bieten können“, so der Leiter der Stabsstelle Steuerung und Kommunikation Nicolai Reith. Dadurch sei man für den zunehmenden Trend von digitalen Sprachassistenten bestens aufgestellt. „Der Alexa-Skill ist einer von zahlreichen Bausteinen, die die Stadt Herrenberg im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie umsetzt“, ergänzt die Abteilungsleiterin für Organisation und Digitales Caroline Küpfer. „Wir freuen uns dabei besonders, dass das Land Baden-Württemberg das Projekt im Rahmen seines Förderprogramms Future Communities finanziell unterstützt“, so Küpfer.
 
Entwickelt hat die Anwendung die Agentur hitcom mit Sitz in Dunningen, mit der die Stadt Herrenberg bereits den Relaunch der Homepage durchgeführt hat. Deren Geschäftsführer Steffen Hemberger zeigt sich ebenfalls erfreut über die neue innovative Anwendung: „Digitale Sprachassistenten haben eine große Zukunft vor sich. Wir freuen uns, dass wir unseren zahlreichen Kunden nun diese Anwendung anbieten können.“
 

Einfache Installation

Die Installation der Anwendung erfolgt einfach und schnell. Nutzerinnen und Nutzer des Sprachdienstes sagen zu Alexa, dass Sie den Skill der Stadt Herrenberg aktivieren soll. Anschließend führt Alexa nach einer Begrüßung von Oberbürgermeister Sprißler durch die angebotenen Dienste.
 
Integriert sind die öffentlich zugänglichen Daten der städtischen Homepage aus den Bereichen Öffnungszeiten, Mitarbeiter A-Z, Dienstleistungen und Sehenswürdigkeiten. Dadurch ist keine doppelte Datenpflege notwendig und es werden lediglich sowieso öffentlich zugängliche Daten angeboten.
 

Erste Kommune in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg ist die Stadt Herrenberg die erste Kommune, die den Alexa-Skill anbietet. Einen vergleichbaren Dienst hat nur die Stadt Heidenheim mit ihrem Chatbot „Kora“. Deutschlandweit bieten den Alexa-Skill außerdem noch die Städte Dresden und Bochum an.
 

Mehr erfahren

Unter www.herrenberg.de/alexa sind weitere Informationen, ein Erklärvideo sowie ein Feedbackformular eingerichtet – denn der Skill ist zwar ein sehr guter Start, aber noch kein perfektes Endprodukt. Vielmehr soll die Anwendung durch die Rückmeldungen der Nutzerinnen und Nutzer schrittweise weiter verbessert werden.
 

Datenschutz

Die von hitcom entwickelte Anwendung für Amazon Echo Geräte bedient sich ausschließlich öffentlich zugänglicher Informationen aus der Website. In der Entwickleroberfläche der Anwendung (Bindeglied zwischen Amazon und den Datenbanken für die Website) sind keine personenbezogenen Daten zugänglich. Weder die Stadt Herrenberg noch die Agentur hitcom haben Zugriff auf Sprachaufzeichnungen o.ä. Alle den Datenschutz betreffenden Aspekte spielen sich zwischen Amazon und dem Nutzer deren Dienste ab (Akzeptieren deren Datenschutzbedingungen bei Inbetriebnahme). Somit obliegt die Abwägung datenschutzrechtlicher Risiken der Nutzerin bzw. dem Nutzer des Amazon-Dienstes.

Durch Streuobstwiesen nach Mönchberg


Bei einer kostenlosen Führung durch Streuobstwiesen von Herrenberg nach Mönchberg am Sonntag, 9. Juni, erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über Streuobst. Weiter können Trockenmauern entdeckt, die Köhler-Eiche besichtigt und die Aussicht auf die Landschaft genossen werden. Die Strecke ist etwa acht Kilometer lang, es ist mit einer Gehzeit von zirka zwei Stunden zu rechnen. Bei Bedarf kann gekürzt werden. Treffpunkt mit Gästeführerin Charlotte Tremmel ist um 15 Uhr an der Bushaltestelle Beethovenstraße/Mozartstraße (Buslinie Nr. 782).
 
Die Streubostwiesen um Herrenberg sind Teil des größten zusammenhängenden Streuobstgebiets in Europa.  Auf verschiedenen Pfaden rund um Herrenberg kann diese Landschaft erkundet und entdeckt werden. Diese Wanderstrecken sind im Rahmen eines Bürgerprojekts entstanden. Weitere Infos dazu unter www.streuobsterlebnis.mitmachstadt-herrenberg.de.

Seestraße wegen Sanierungsarbeiten vom 11. bis 14. Juni gesperrt


Die Sanierung des Stegs am Nufringer Tor hat begonnen. Für die Renovierungsarbeiten an dem Fußgängerübergang muss ein Arbeitsgerüst aufgebaut werden, damit die Fachfirma von unten an der Stahlkonstruktion arbeiten kann. Die Seestraße wird deshalb von 11. bis 14. Juni voll gesperrt sein. Während der Arbeiten am Steg müssen Fußgänger Umwege in Kauf nehmen, da der Übergang nicht begehbar ist. Fußgängern wird empfohlen, die Seestraße auf Höhe der Stadthallenstraße über die Mittelinsel zu überqueren und dann den Aufzug im Parkhaus Nufringer Tor zu benutzen, um nach oben in die Stuttgarter Straße zu gelangen.
 
 

NAMIKA kommt am 13. Juli nach Herrenberg


Mit Musik, Kunst und Comedy feiert Herrenberg in diesem Jahr die 20. Auflage der Sommerfarben. Vom 5. bis 21. Juli bringt das Kulturfestival wieder Stimmung in die Stadt. Wer am Samstag, 13. Juli, auftritt, haben die Organisatorinnen lange verheimlicht. Jetzt wurde das Rätsel gelüftet und viele haben es erraten: NAMIKA, die mit ihrem Song „Lieblingsmensch“ bereits auf Platz 1 der deutschen Charts war, kommt nach Herrenberg.

NAMIKA
Foto: David Daub

SWR3 präsentiert die außergewöhnliche deutschsprachige Künstlerin am Samstag, 13. Juli, um 20 Uhr auf dem Marktplatz. Die Tickets kosten 28 Euro. NAMIKA steht für modernen HipHop, die Newcomerin aus Frankfurt am Main singt und rappt eindrucksvoll über die großen Fragen menschlichen Daseins. In ihren Alben „Nador“ und „Que Walou“ setzt sie sich mit ihren marokkanischen Wurzeln und der Frage nach der eigenen Identität auseinander. Sie kämpft für Völkerverständigung und gegen ethnische Vorurteile – mit Erfolg. Ihr Debütsong „Lieblingsmensch“ lief im Sommer 2015 auf allen Radiostationen rauf und runter und stand mehrere Wochen auf Platz 1 der deutschen Single-Charts.
 
Der Stil von NAMIKA ist frisch, jung und eigenwillig. In ihrem Hit „NA-MI-KA“ rappt die Künstlerin: „Mein Sound: Elegant aber laut; Die Antwort darauf, was das Land gerade braucht.“ Diese Künstlerin beweist, dass Rap nicht immer cool und hart sein muss, sondern auch ganz nachdenklich, träumerisch und tiefgründig sein kann, ohne an Authentizität zu verlieren. Jetzt Tickets sichern!
 
Eintrittskarten gibt es beim i-Punkt am Marktplatz, beim Gäubote im Bronntor, telefonisch unter 07151 98189-0 sowie online unter www.reservix.de.

Auf den Spuren von Jrg Ratgeb


Jerg Ratgeb zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern des 16. Jahrhunderts. Zur Erinnerung an diesen Künstler hat eine Bürgergruppe in Herrenberg einen Skulpturenpfad geplant und dafür 25 Werke namhafter Künstler aus Baden-Württemberg und darüber hinaus gewonnen. Bei einer Führung am Donnerstag, 6. Juni, mit Elena Hocke, stellvertretende Leiterin der Herrenberger Volkshochschule, bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in die bildhauerischen Materialien und Techniken, welche die Künstler bei den verschiedenen Skulpturen angewandt haben. Treffpunkt für die Führung ist um 16 Uhr am Bahnhofsvorplatz. Der Skulpturenpfad beginnt am Bahnhof und führt durch die Altstadt bis auf den Schlossberg hinauf. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.

Rot und Blau sind die dominierenden Farben des Sommers


Die Eisheiligen sind vorbei. Jetzt geht es mit den Temperaturen und den Sonnenstunden endlich und dauerhaft nach oben, glauben die fleißigen Gärtner der Stadtverwaltung, und haben deshalb die Sommer(Pflanzen)Saison eröffnet. Die Gebäude um den historischen Marktplatz und die Bezirksämter in den sieben Stadtteilen schmücken deshalb nun wieder die frisch bepflanzen Blumenkästen.
 
Gestützt auf die Bauernregel und die Berufserfahrung haben die „Männer mit dem grünen Daumen“ von der Abteilung Grün des städtischen Amts für Technik, Umwelt und Grün (TUG) Christoph Deyhle, Derin Hasan Karim, Halit Özer, Michael Schönhaar, Ronald Blumrodt und Robert Pfister in den letzten Tagen die weiß gestrichenen und frisch bepflanzten Blumenkästen aufgehängt, die das Herrenberger Stadtbild mehr als nur ein kleines bisschen bunter machen.
 
Alle Jahre wieder – könnte man meinen. Und doch ist in diesem Jahr einiges anders, dürfen sich Herrenberger Bürger und Besucher aus Nah und Fern an einem ganz neuen Pflanzkonzept erfreuen und somit auch an einer neuen Farbkombination. Rot und Blau sind die dominierenden Farben des Sommers 2019. Zu finden unter anderen im Fensterblümles-Klassiker schlechthin, einer Geranie. In Rot und Blau schimmern die Petunien, die die Geranie in die Mitte nehmen, der Ziersalbei sorgt ebenfalls für blaue Akzente. Zudem wurden Weihrauch, Süßkartoffel und Seggengras in die Blumenkästen gepflanzt. Alle Pflanzen wurden mit Bedacht ausgewählt: „Der Weihrauch mit seinen weißen Blätterrändern lockert das Gesamtbild auf, die Blätter der Süßkartoffel schimmern kupferfarben und ergänzen somit die Rot- und Blautöne und die Segge bringt Bewegung ins Spiel“, erläutert Stadtgärtner Christoph Deyhle seine Vorüberlegungen. Ein Aspekt, der vor allem am Herrenberger Marktplatz zum Tragen kommt. Nicht nur in den Büros der Stadtverwaltung herrscht ordentlich Bewegung – auch zwischen den mittelalterlichen Häusern weht immer ein Lüftchen. Deshalb also die Segge in den Blumenkästen, die rund um Herrenbergs gute Stube aufgehängt wurden. 102 sind es, um genau zu sein. Weitere 120 Blumenkästen haben die Herren Deyhle, Karim, Özer und Schönhaar für die Herrenberger Stadtteile bepflanzt – allesamt wurden sie von Robert Pfister und Ronald Blumrodt eigenhändig aufgehängt. Einen Großteil davon in schwindelerregender Höhe.
 
Im Hubsteiger bei jeder Fahrt dabei: Eine randvoll gefüllte Gießkanne. Was dauerhaft blühen soll, braucht Wasser. Deshalb werden die Männer vom TUG künftig wieder regelmäßig mit Blumen gießen beschäftigt sein. Anfangs zwei Mal in der Woche, in den heißen Sommermonaten werden die Blumenkästen dann drei Mal in der Woche gegossen. Ein immenser Zeit- und auch Kostenaufwand, den die Stadt für ihren Stadtschmuck aufwendet. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen – an den Häuserfassaden rund um den Herrenberger Marktplatz, an den Bezirksämtern in den Stadtteilen und bald dann auch in den Pflanzkübeln und den Wechselflorbeeten. Der Sommer hält Einzug in Herrenberg. Zumindest, was den Blumenschmuck betrifft.

Wenn sich im Ehrenamt der Frust einschleicht


Im Rahmen der Fortbildungsreihe „Qualifiziert.Engagiert“ organisiert die Stadtverwaltung Herrenberg einen Vortrag über die Aufgaben und Grenzen einer ehrenamtlichen Tätigkeit sowie Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Anmeldungen zur kostenlosen Veranstaltung am Mittwoch, 5. Juni um 19 Uhr in der Volkshochschule sind ab sofort möglich.
 
Eigentlich haben viele Ehrenamtliche Spaß an ihrem gesellschaftlichen Engagement und übernehmen gerne Verantwortung für ihre Aufgaben. Leider kommt es immer wieder vor, dass sie dabei auf scheinbar unüberwindbare Hindernisse stoßen. Im Vortrag zeigt Cornelia Biesenthal auf, wie man diese Herausforderungen bewältigt und im Ehrenamt besser zurechtkommt. Es werden fünf erprobte Mental-Strategien aus dem Spitzensport vorgestellt, die direkt vor Ort ausprobiert werden können. Dabei handelt es sich um das Entdecken eigener mentalen Stärken, Steuern negativer Gedanken, Meistern schwieriger Situationen mit Humor, selbstbestimmtes Handeln, sowie um das Auftanken neuer Kräfte.
 
Das Ziel des Kurses ist es die anfängliche Begeisterung bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit wieder zu erleben und die Fähigkeit einer emphatischen und zugewandten Vorgehensweise zu stärken. Gleichzeitig lernen die Teilnehmenden auf eigene Bedürfnisse zu achten.
 
Alle interessierten Ehrenamtlichen sowie Fachkräfte sind herzlich willkommen zur kostenlosen Teilnahme am Mittwoch, 05. Juni um 19.00 Uhr in der Herrenberger Volkshochschule. Wegen der begrenzten Plätze ist eine Anmeldung per Telefon (07032 27030) oder E-Mail (anmeldung@vhs.herrenberg.de) nötig.

Verschiedene Spuren zum Werk von Jerg Ratgeb


Vor 500 Jahren hat der Maler Jerg Ratgeb ein Meisterwerk geschaffen: Den Herrenberger Altar mit seinen acht Tafelbildern. Dieser runde Geburtstag wird gefeiert: Für das Jubiläum haben die Stadt Herrenberg, die Evangelische Kirche in Herrenberg und die Staatsgalerie Stuttgart gemeinsam ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm zusammengestellt, welches in einer 70-seitigen Broschüre zu finden ist.
 
Der Altar hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich: Zum Zeitpunkt der Entstehung insbesondere von den Auftraggebern sehr geschätzt, verlor der Altar im 19. Jahrhundert an Ansehen. Heute ist er ein bedeutendes Zeugnis außergewöhnlicher mittelalterlicher Malkunst. Seit 1890 ist der Altar in Stuttgart, seit 1924 wird das Kunstwerk in der Stuttgarter Staatsgalerie präsentiert. Zum Jubiläum haben sich Vertreter der Stadt Herrenberg, der Evangelischen Kirche in Herrenberg und der Staatsgalerie Stuttgart zusammengetan und ein generationenübergreifendes Geburtstagsprogramm zusammengestellt.
 
Jubiläumsfeierlichkeiten
Eine stolze Anzahl an Programmpunkten ist zusammen gekommen: Über 40 ganz unterschiedliche Termine rund um dieses besondere Kunstwerk finden statt – ein großer Teil davon in Herrenberg, aber auch in die Stuttgarter Staatsgalerie und in den Skulpturengarten von Lutz Ackermann nach Nebringen wird eingeladen. Hinzu kommen Veranstaltungen, die speziell zum Jubiläum konzipiert und einzeln gebucht werden können. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist ein Festwochenende im September mit dem Jubiläumsgottesdienst am 27. September und einer Podiumsdiskussion zum Thema „500 Jahre Herrenberger Altar – und heute?“ am Tag darauf. Unter dem Motto „Auf dem Weg zum Jubiläum“ wird bereits von Juni bis September auf den Geburtstag eingestimmt. Das Jubiläumsjahr wird am Totensonntag mit der Aufführung von Verdis Requiem durch die Kantorei und das Collegium musicum beschlossen.
 
Programmpunkte
Zum Jerg Ratgeb-Skulpturenpfad gibt es verschiedene Führungen für unterschiedliche Zielgruppen. Die Herrenberger Bühne bringt mit „Jerg Ratgeb – Revolution in Bildern“ ein selbst verfasstes Stück zur Aufführung. Bei Konzerten und Ausstellungen erfolgt eine künstlerische wie musikalische Annäherung ans Thema. So spannt etwa die Musikschule Herrenberg bei einem Wandelkonzert am Skulpturenpfad einen Bogen zwischen Musik, Geschichte und Kunst. Filmvorführungen und Vorträge runden das Programm ab. Für Jugendliche wird ein Escape-Raum eingerichtet, für Kinder gibt es ein Kreativangebot. Moderne, digitale Technik macht ab 27. September ein ganz besonderes Highlight möglich: In der Stiftskirche wird der Altar zu erleben sein, in der Staatsgalerie die Stiftskirche: „Lassen Sie sich überraschen“, so das Veranstaltertrio.
 
Einladung
Die Veranstalter laden ein, auf unterschiedliche Art und Weise das Jubiläum zu begehen und sich neu mit Jerg Ratgeb und seinem beeindruckenden Werk auseinanderzusetzen: „Wir freuen uns, wenn wir mit dem Programm auf Jerg Ratgeb, seine Zeit und sein Tun neugierig machen, Denkanstöße geben und Diskussionen auslösen und laden herzlich zum Besuch der Veranstaltungen ein!“
 
Programmheft
Das Programmheft wird am Freitag, 31. Mai, mit dem Amtsblatt an alle Herrenberger Haushalte verteilt und an verschiedenen Stellen in Herrenberg ausgelegt. Die Termine und die Broschüre sind außerdem auf der städtischen Homepage unter www.herrenberg.de/ratgeb abrufbar.

Wahlergebnisse aktuell auf städtischer Website


Wie setzt sich der neue Gemeinderat zusammen? Wer hat wie viele Stimmen erhalten? Wie geht der Bürgerentscheid aus? Die Ergebnisse der Wahlen 2019 präsentiert die Stadt Herrenberg auf ihrer Website und in anderen Medien.
 
Die Auszählung der Wahlen findet am Sonntag und Montag in dieser Reihenfolge statt: Am Sonntag, 26. Mai, direkt nach Schließung der Wahllokale um 18.00 Uhr, werden zunächst die Europawahl, die Regionalwahl und dann der Bürgerentscheid ausgezählt. Am Montag, 27. Mai, beginnt die Ermittlung der Kreistagswahlergebnisse, anschließend werden die Gemeinderats- und zuletzt die Ortschaftsratswahlen ausgezählt.
Alle Wahlergebnisse werden laufend auf der städtischen Homepage dargestellt und aktualisiert. Es wird dazu unter www.herrenberg.de eine sogenannte Vorschaltseite geben, auf der man direkt zu den Wahlergebnissen gelangt. Natürlich werden auch alle Wahlergebnisse am Sonntag und Montag im Ratssaal öffentlich bekanntgegeben. Außerdem werden die (vorläufigen) Wahlergebnisse am 31. Mai im Amtsblatt veröffentlicht.
 
WER-App
Zudem gibt es eine kostenlose App unter dem Namen WER-App: Dort kann man sich nach Eingabe einer Postleitzahl oder des Gemeindenamens alle Wahl-Ergebnisse auflisten lassen. Der mobile Zugriff auf aktuelle Wahlergebnisse wird vom Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart (KDRS) und der Stadt Herrenberg zur Verfügung gestellt. Die App steht als Android-und als iOS-Version zur Verfügung. Sie kann unter https://kreativ.iteos.de/wer-app heruntergeladen werden.
 
Ämter geschlossen
Alle städtischen Ämter und Einrichtungen (einschließlich Bezirksämter) sind am Montag, 27. Mai, wegen der öffentlichen Ergebnisermittlung der Kommunalwahlen geschlossen. In den städtischen Kindertagesstätten findet regulärer Betrieb statt.
Die Bürgerdienste sind am Dienstag, 28. Mai, nur bis 12:00 Uhr geöffnet, da am Nachmittag Nacharbeiten für die Kommunalwahlen stattfinden. Das Ordnungsamt ist in der Woche nach der Wahl nur eingeschränkt erreichbar, weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Wahlabschlussarbeiten beschäftigt sind.

Vollsperrung der Seestraße verlängert


Die Seestraße muss bis mindestens Mittwoch, 29. Mai, gesperrt bleiben. Grund sind Verzögerungen bei der Verlegung von Wasser- und Gasleitungen auf dem Seeländer-Areal. Die Linie des Citybus 781 kann deshalb nur eingeschränkt fahren. Es werden weiterhin morgens und abends je zwei Fahrten angeboten.
 
Aufgrund der Vollsperrung der Seestraße kann der Citybus auf der Linie 781 nur eingeschränkt fahren. Die Fahrten um 07:09 Uhr und 07:39 und am Nachmittag um 16:29 und 17:29 finden statt. Die restlichen Fahrten  müssen leider entfallen.
In der Folge kann es auch auf den Linien 779 und 780, die der Bus im Anschluss bedient, zu Verspätungen kommen.

Aktuelle Fahrplanauskünste finden Sie unter www.vvs.de.

Fotogene Wandersleute und ein Plädoyer für Vielfalt


Im Klosterhof ballten sich am vergangenen Samstag die Ereignisse: So haben sich morgens die Mitglieder der Hausgemeinschaft getroffen. Anschließend eröffnete der Freizeittreff „Herrenberg geht aus“ seine Ausstellung „#6 Impressionen – 1 Jahr Freizeittreff“ und im Hof stellten sich derweil die neuen Mitarbeiterinnen des Teams Beteiligung und Engagement vor. Zuletzt führte die Lampedusa-Calling-Mitarbeiterin Barbara Lohner im Gewölbekeller die Diskussion über die Frage: Wie wollen wir Integration im Klosterhof leben?
 
Beim Hausgemeinschaftstreffen einigte man sich zunächst darauf, dieses nur noch einmal jährlich stattfinden zu lassen, und den zweiten Termin im Herbst als Aktionstag beizubehalten. Mit sichtlichem Stolz zeigte das Lenkungsteam Bilder der nun aufgeräumten Küche und neue Schränke. Sie enthalten Stellwände; bis zu fünf können Vereine künftig über klosterhof@herrenberg.de anmieten.
 
Personell hat sich im Team Beteiligung und Engagement einiges verändert: Nachdem Vanessa Watkins zur neuen Leiterin aufgerückt ist, hat Manuela Epting ihre vorige Fachstelle der Stadtverwaltung übernommen. Die Koordinierungs- und Fachstelle für das Programm „Demokratie leben“, die Epting innehatte, teilen sich nun Kati Ridder, die auch im Gleichstellungsbüro der Stadt tätig ist und Chris Nagler vom Stadtjugendring. Kati Ridder wird zukünftig die Netzwerkveranstaltungen koordinieren und den Begleitausschuss leiten. Chris Nagler ist zuständig für die Vernetzung der Gruppen im Klosterhof und hat den Vorsitz im Lenkungsteam. Da aus dem Lenkungsteam des Klosterhofs die Stadtverwaltungsmitarbeiterin Vanessa Eckert ausgeschieden ist, versieht nun der Hausmeister Roland Schmidt ihre Aufgaben. Neue Ansprechpartnerin für Reservierungen der Klosterhofräume über klosterhof@herrenberg.de ist Lena Schuldt.
 
Umgang mit jungen Zaungästen
Ein heiß diskutiertes Thema beim Hausgemeinschaftstreffen war der Umgang mit Jugendlichen, die die Vorräume des Klosterhofs zu einem Treffpunkt auserkoren haben und wegen Vandalismusfällen zeitweise auch mit einem Hausverbot belegt waren. „Man kann die Jugendlichen nicht fernhalten“, war jedoch die allgemeine Ansicht. Wenn man die Teens auf das Rauchverbot aufmerksam mache und sie auffordere, ihren Müll wieder mitzunehmen, zeige sich die Mehrheit auch einsichtig. Zugleich betonte die Hausgemeinschaft, dass das Bürgerhaus nur für organisierte Gruppen gedacht sei. Deshalb stimmten sie für einen Appell an die Stadt: Diese solle dringend neue Räume für Jugendliche im Stadtzentrum finden, gern auch mit W-LAN.
 
In diesem Zusammenhang beschlossen sie außerdem, sich zeitnah um ein besseres Schließungssystem für den Klosterhof zu kümmern und so den Zugang für unerwünschte Zaungäste zu erschweren. Das Problem möchte das Team BE zusätzlich im Rahmen eines neuen Gesamtkonzepts für den Klosterhof angehen, das es mit dem Frauenhofer Institut entwickelt.
 
Ausstellung des Freizeittreffs

An diesem Nachmittag war auch wieder „Kunst im Klosterhof“ angesagt – diesmal mit dem Freizeittreff „Herrenberg geht aus“: Erst vor einem Jahr hat Bettina Krämer den Kreis ins Leben gerufen: „Wir bringen Menschen zusammen, die Lust haben etwas zu unternehmen und nicht alleine ausgehen wollen.“ Mittlerweile haben die Organisatorinnen ein Fotoalbum mit Bildern von ihren Aktivitäten angelegt, die auch die Grundlage für die Ausstellung bildeten. Margot Meiers Aufnahmen zeigen die Mitglieder des Treffs zum Beispiel beim gemeinsamen Kochen und Schneeschuhwandern, beim spontanen Picknick oder Ausflug ins Kloster Heiligenbronn.
 
Heiße Diskussionen um gelebte Vielfalt
Anschließend moderierte Barbara Lohner, die pädagogische Leiterin von Lampedusa Calling, im Gewölbekeller eine Diskussion über die Frage, wie die Hausgemeinschaft im Klosterhof Integration lebt. Losgetreten hatten die große Debatte im vergangenen Jahr einzelne Hausgemeinschaftsmitglieder sowie Gemeinderäte und Gemeinderätinnen. Im Klosterhof hatte sich diese Frage an den muslimischen Gruppen FödeM (die Bildungsinitiative für deutschsprachige Angebote in den muslimischen Vereinen und Gemeinden) und Insan (die arabische Schule) festgemacht. Streitpunkt waren dabei die Fördergelder, die öffentliche Aufmerksamkeit für die Gruppen und ihre Präsenz im Klosterhof.
Ängste vor dem Islam und Kopftüchern befeuerten die Debatte. Mithilfe zahlreicher Stellungnahmen und Veranstaltungen, wie etwa Denkwerkstätten zum Thema Demokratie, Frauen, Toleranz und Religionen, hatten die Stadt, das Team BE und Lampedusa Calling das Thema erschöpfend diskutiert. Die anwesenden Mitglieder der Hausgemeinschaft erklärten den Schlichtungsprozess von Seiten des Klosterhofs einstimmig für beendet. Außerdem taten sie sich in einer Projektgruppe zusammen und traten in einer Stellungnahme offensiv für gelebte Vielfalt im Klosterhof ein. Diese soll im Lenkungsteam noch einmal besprochen werden.

Neue Mitarbeitende Klosterhof
Neue Mitarbeitende im Klosterhof: Kati Ridder und Chris Nagler.

Veranstaltung wird verlegt


Die städtische Veranstaltung „Motiviert. Engagiert. Menschen mit Migrationserfahrung machen mit“, geplant für den 24.05.2019, wird verschoben. Der neue Termin ist Freitag, 28. Juni, um 19.00 Uhr.
 
Nach der Absage der vorgesehenen Referentin hat sich der Herrenberger Flüchtlingsverein „First Care“ bereit erklärt, die Veranstaltung in den eigenen Räumen in der Seestraße 3 zu organisieren. Das Thema ist das bürgerschaftliche Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund. Alle Ehrenamtlichen sowie Fachkräfte können kostenlos teilnehmen am Freitag, 28. Juni 2019, 19.00 bis 21.00 Uhr. Wegen der begrenzten Plätze ist eine Anmeldung per Telefon (0 70 32) 2 70 30 oder E-Mail (anmeldung@vhs.herrenberg.de) nötig.

Geänderte Öffnungszeiten bei der Stadtverwaltung


Am Montag, 27. Mai 2019, sind alle städtischen Ämter und Einrichtungen (einschließlich Bezirksämter) wegen der öffentlichen Ergebnisermittlung der Kommunalwahlen geschlossen. In den städtischen Kindertagesstätten findet regulärer Betrieb statt.
 
Die Bürgerdienste sind am Dienstag, 28. Mai, nur bis 12:00 Uhr geöffnet, da am Nachmittag Nacharbeiten für die Kommunalwahlen stattfinden. Das Ordnungsamt ist in der Woche nach der Wahl nur eingeschränkt erreichbar, weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Wahlabschlussarbeiten beschäftigt sind.
 
Die Stadtverwaltung dankt für Ihr Verständnis.
 
 

Von Aussicht zu Aussicht


Anlässlich der Tage der Aussichten, die in der Region Stuttgart am 29. und 30. Juni stattfinden, bieten viele Kommunen, darunter auch Herrenberg, besondere Führungen an. Das Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur lädt zu einer zirka acht Kilometer langen Tour zum Schönbuchturm ein.
 
Die von der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin Charlotte Tremmel begleitete Wanderung startet am Sonntag, 30. Juni, um 10 Uhr am Herrenberger Bahnhof. Sie führt über den Jerg Ratgeb Skulpturenpfad auf den Marktplatz und von dort zur Stiftskirche. Unweit der Stiftskirche, vom Pulverturm des ehemaligen Schlosses, gibt es bereits die erste Möglichkeit für eine genussvolle Aussicht. Entlang alter Streuobstwiesen und Steinbrüche bieten sich immer wieder Gelegenheiten, die Blicke weit in die umgebende Streuobstwiesenlandschaft schweifen zu lassen.
 
Vom alten Rain und dem Waldseilgarten ist es nicht mehr weit zum Schönbuchturm auf dem alten Stellberg. Der 30 Meter hohe Turm bietet auf drei Plattformen einen fantastischen Blick in die Umgebung über den Schönbuch, ins Heckengäu und den Schwarzwald bis hin zur Schwäbischen Alb. Der vier Kilometer lange Rückweg geht nur bergab. Müde Wanderer haben aber auch die Möglichkeit, den Bus vom Waldfriedhof zum Herrenberger Bahnhof zu nehmen.
 
Die Wanderung dauert vier bis fünf Stunden und ist kostenfrei. Bitte gutes Schuhwerk tragen und Vesper mitbringen.

Bis 26. Juni anmelden

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 40 Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich bis Mittwoch, 26. Juni, beim Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur unter ktm@herrenberg.de oder Telefon 07032 924 320.

Broschüre: Tage der Aussichten

Beim i-Punkt im Bürgeramt liegt die Broschüre “Tage der Aussichten” der Region Stuttgart aus, die die besten Aussichtspunkte, -plätze und –türme in 23 Kommunen zeigt.

Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Gültstein


Die Vereinsgemeinschaft Gültstein veranstaltet am kommenden Wochenende aus Anlass des 1250-jährigen Ortsjubiläums von Gültstein ein Fest mit Blaulichtmeile, Festumzug, Kinderumzug und weiteren Veranstaltungen. Aus diesem Grund müssen mehrere Straßen für den Verkehr gesperrt und Busse umgeleitet werden.
 
Zur gesicherten Durchführung des Jubiläumsfestes ist ab Freitag, 24. Mai, ab 17:00 Uhr während des gesamten Wochenendes in der Altinger Straße ab Einmündung Kappstraße bis zum Kreisverkehr K 1036 beidseitig Haltverbot (mit Zeichen 283 StVO) angeordnet. Außerdem muss von Freitagabend bis Samstagabend die Altinger Straße ab Einmündung Kappstraße bis zum Kreisverkehr K 1036 für den Verkehr komplett gesperrt werden.

Jubiläumsumzug am Sonntag

Ein großer Jubiläumsumzug findet am Sonntag, 26. Mai, ab zirka 13:30 bis 16:00 Uhr in der Ortsmitte von Gültstein statt. Der Zug, an dem voraussichtlich etwa 67 Gruppen und 30 Festwagen sowie Gespanne mit Tieren teilnehmen, führt von der Schloßstraße (ab Einmündung Röhrlingweg) über die Altinger Straße zum Festgelände bei der TV Halle. Die Aufstellung des Jubiläumsumzugs am Sonntag (ab 12:30 Uhr) erfolgt im Bereich Rigipsstraße, Behringstraße, Röhrlingweg sowie in der Schloßstraße ab Einmündung Heerstraße bis Einmündung Erholungsheimstraße. Hierzu müssen diese Straßenbereiche für den Verkehr komplett gesperrt werden. Außerdem muss am Sonntag ab 06:00 Uhr im gesamten Aufstellungsbereich sowie auf der Umzugsstrecke beidseitig Haltverbot (mit Zeichen 283 StVO) angeordnet werden.

Kinderumzug am Montag

Ein Kinderumzug findet am Montag, 27. Mai, ab 14:00 Uhr auf der Strecke Schloßstraße (ab Einmündung Wilhelm-Nagel-Straße), Altinger Straße bis zum Festgelände bei der TV Halle statt. Die Aufstellung hierfür (ab 13:00 Uhr) ist in der Wilhelm-Nagel-Straße (nur im Teilstück zwischen Einmündung Schloßstraße und Einmündung Grünewaldstraße), Dürerstraße und Grünewaldstraße. Auch für den Kinderumzug ist es notwendig, die von der Aufstellung und dem Umzug betroffenen Straßenbereiche für den Verkehr komplett zu sperren. Gleichfalls muss in diesen Bereichen auch wieder beidseitig Haltverbot (mit Zeichen 283 StVO) angeordnet werden. Der P + R Parkplatz bei der Haltestelle Bahnhof ist während der Aufstellung jederzeit erreichbar über die Holbeinstraße – Wilhelm-Nagel-Straße.

 
Halteverbote einhalten

Die Anlieger werden gebeten, rechtzeitig die im Aufstellungs- oder Festzugsbereich und in den angrenzenden – in die Aufstellungs- und Festzugsstrecke einmündenden - Bereichen abgestellten Kraftfahrzeuge herauszufahren. Die betroffenen Anwohner wurden zwischenzeitlich auch schon von der Vereinsgemeinschaft Gültstein e.V. direkt benachrichtigt.
 
Die Stadtverwaltung bittet in diesem Zusammenhang ganz besonders, die Haltverbote im Veranstaltungsbereich konsequent einzuhalten. Abgestellte Fahrzeuge werden, sofern notwendig, abgeschleppt.

Busse werden umgeleitet

Aufgrund des Festumzuges können die Bushaltestellen an der Kirche sowie in der Erholungsheimstraße am Sonntag in der Zeit zwischen 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr und am Montag in der Zeit zwischen 13:00 Uhr und 16:00 Uhr nicht angefahren werden. Die Nutzer der Haltestellen Kirche und Erholungsheimstraße werden gebeten, auf die Bushaltestellen „Einsteinstraße“, „Heerstraße“ und „Holzsteig“ auszuweichen.  
 
Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die mit der Veranstaltung verbundenen Behinderungen.

Klimatipps, Schoko-Verköstigung und Kinoabend


Klimaschutz, Biodiversität, Lebensmittelverschwendung – dies sind die Schwerpunkthemen der landesweiten Nachhaltigkeitstage vom 1. bis 4. Juni. Mit verschiedenen Aktionen macht das Klimaschutzmanagement der Stadt in diesem Zeitraum auf diese Themen aufmerksam. Höhepunkt ist der Aktionstag am Samstag, 1. Juni, von 9 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz.
 
Infos und Tipps rund um das Thema Lebensmittelverschwendung gibt es am Infostand auf dem Marktplatz von Anika Junge, der neuen Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz. „Jeder kann mithelfen und etwas gegen die Lebensmittelverschwendung machen“, sagt Junge. So empfiehlt sie für alle, die gerne kochen, Stiele und Schälreste von Blumenkohl, Spargel und anderen Gemüsearten für Suppen und Aufläufe zu verwenden. Auch viele Apps befassen sich mit dem Thema Lebensmittelverschwendung. Kreative Rezepte für die Resteverwertung von Sarah Wiener, Tim Mälzer und Daniel Brühl liefert die App „Zu gut für die Tonne“, weiß Junge.

Die HeldeN!-Box rettet Essen

Weiteres Thema beim Aktionstag am 1. Juni ist die HeldeN!-Box. In dieser kompostierbare Box können Gäste Speisereste einfach und bequem mit nach Hause nehmen. Einige Restaurants und Gaststätten in Herrenberg haben sie bereits eingeführt, um ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung zu setzen. Hintergrund ist, dass in Deutschland jährlich elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von rund 25 Milliarden Euro im Müll landen – nicht nur in Privathaushalten, sondern auch in Mensen, Kantinen und Restaurants. Allein in Deutschland sind es pro Gast rund 24 Kilogramm im Jahr.

„Wir unterstützen die Aktion und haben in den vergangenen Wochen Restaurants und Gaststätten in Herrenberg auf die HeldeN!-Box aufmerksam gemacht – und sind dabei auf offene Ohren gestoßen“, berichtet Anika Junge. Folgende Betriebe haben ihre Teilnahme bereits zugesagt und packen Speisereste künftig in die kostenlosen HeldeN!-Boxen ein: Hotel Gasthof Hasen, Osteria da Gino, Gasthaus Schatten in Affstätt, Hotel Restaurant Römerhof in Gültstein, Hotel und Restaurant Kaiser in Mönchberg.

Alle Restaurantinhaberinnen und -inhaber, die auch an der Aktion teilnehmen möchten, können sich an Anika Junge, Leitung Stabsstelle für Klimaschutz, wenden: Telefon 07032 924-366, E-Mail a.junge@herrenberg.de.

Schoko-Verköstigung am 1. Juni

Auch Naschkatzen kommen am Samstag, 1. Juni, auf ihre Kosten: Von 9 und 14 Uhr findet im Keimling Naturkost in der Tübinger Straße 3 eine Schokoladen-Verköstigung statt. Die Bio-Produkte der Marke Mandorla sind vegan und werden mit peruanischem Rohkakao aus fairem Anbau hergestellt. Übrigens: Keimling Naturkost bietet auch viele Unverpackt-Produkte an.

Kinoabend am 4. Juni

Zum Schwerpunktthema Biodiversität passt bestens der für den Emmy 2018 nominierte Film „Unser Saatgut“, der am Dienstag, 4. Juni, um 20 Uhr im Kommunalen Kino Herrenberg zu sehen ist. Die Samen von Saatgutpflanzen sind die Quelle fast allen Lebens. Der Dokumentarfilm zeigt, wie sehr diese wertvolle Ressource bedroht ist: Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne kontrollieren mit gentechnisch veränderten Pflanzen den Saatgutmarkt, was zum Aussterben vieler Sorten führt.

Handy-Sammelaktion: 400 Geräte abgegeben

Bei den Nachhaltigkeitstagen vor einem Jahr hatte die Stadt Herrenberg dazu aufgerufen, nicht mehr benötigte Mobiltelefone und Smartphones abzugeben. Im Inneren der Geräte befinden sich wertvolle Rohstoffe, die wiederverwertet werden können. Nach einem Jahr zieht die Stadt jetzt eine positive Bilanz: „Insgesamt wurden rund 400 Geräte abgegeben“, freut sich die Klimaschutzmanagerin Anika Junge, die sich um das Einsammeln und die Weitergabe der Geräte kümmert. „400 Geräte bedeuten drei Gramm Kupfer, fast 60 Gramm Silber und etwa zehn Gramm Gold“, erklärt die Klimaschutzmanagerin weiter.

Die Stadt übergibt die ausgedienten Geräte an einen externen Dienstleister, der den gesamten Rückholprozess inklusive Datenlöschung im Auftrag der Telekom Deutschland durchführt. Aus den Erlösen der Handy-Sammelaktionen erhält die Stadt 0,70 Euro pro Handy. Dieser Erlös kommt drei nachhaltigen Bildungs- und Gesundheitsprojekten der Aktion Hoffnung, des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission e.V. (Difäm) und des Evangelischen Jugendwerks (EJW) in Afrika zugute.

Wer nicht mehr benötigte Handys zu Hause hat, kann diese gerne beim Aktionstag auf dem Marktplatz oder bei den städtischen Sammelstellen abgeben. Sammelboxen stehen bei den Bürgerdiensten am Marktplatz und in der Stadtbibliothek.

Über die Nachhaltigkeitstage

Die Nachhaltigkeitstage sind eine Aktion des N!-Netzwerks Baden-Württemberg des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Sie sind Teil der Europäischen Nachhaltigkeitswoche und der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit. Ziel ist es, nachhaltiges Engagement sichtbar zu machen. Weitere Informationen: www.n-netzwerk.de

Wenn Steine sprechen


Der ehemalige Stiftsfruchtkasten gehört zu den markantesten Gebäuden in Herrenberg. Am Sonntag, 26. Mai, findet eine kostenlose Führung durch dieses historische Gebäude statt. Im Fruchtkasten wurden bearbeitete Steine aus allen Epochen gesammelt. Jeder Stein hat seine eigene, manchmal spannende Geschichte. Manche Steine schweigen aber auch beharrlich. Gästeführerin Michaela Bautz lässt diese Steine bei der Führung sprechen und ihre Geschichten erzählen. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr vor dem Fruchtkasten, Tübinger Straße 30. Der Fruchtkasten ist an diesem Tag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Sanierungsarbeiten am Steg Nufringer Tor beginnen am 3. Juni


Anfang Juni starten die Sanierungsarbeiten am Fußgängersteg Nufringer Tor. Fußgänger können deshalb den wichtigen Übergang über die Seestraße ab 3. Juni nicht mehr benutzen. Der Aufzug wurde diese Woche bereits ausgebaut.
 
An vielen Stellen hat sich der Rost in das Stahlwerk des 1992 gebauten Fußgängerüberwegs gefressen. Der Aufzug funktioniert seit Monaten nicht mehr, bei Regen bilden sich Pfützen auf der Lauffläche, weil die Entwässerung nicht mehr intakt ist. Ab 3. Juni startet nun die dringend notwendige Sanierung. Während der Arbeiten am Steg müssen Fußgänger Umwege in Kauf nehmen, da der Übergang nicht begehbar sein wird. Fußgängern wird empfohlen, die Seestraße auf Höhe der Stadthallenstraße über die Mittelinsel zu überqueren und dann den Aufzug im Parkhaus Nufringer Tor zu benutzen, um nach oben in die Stuttgarter Straße zu gelangen. Entsprechende Hinweisschilder werden angebracht.
 
Für die Sanierung der Verbindung zwischen Stadthalle und Nufringer Tor muss ein Arbeitsgerüst aufgebaut werden, um von unten an der Stahlkonstruktion arbeiten zu können. Dafür muss die Seestraße von 11. bis 14. Juni voll gesperrt werden. Bis voraussichtlich 26. Juli wird es aufgrund der eingeschränkten Durchfahrtshöhe von 3,80 Meter unterhalb des Gerüsts zu einem Lkw-Durchfahrtsverbot kommen.
Unter anderem müssen der Belag der Fußgängerbrücke, beschädigte Glaselemente sowie die Podeste und Treppenläufe erneuert werden. Die Grundträger sind in einem guten Zustand, sie werden lediglich gereinigt und erhalten eine neue Beschichtung. Für den Abbau des Gerüsts muss die Seestraße erneut Ende Juli für drei oder vier Tage voll gesperrt werden.  
 
Im August soll der Fußgängersteg fertig saniert sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 400.000 Euro. Erst nach den Sanierungsarbeiten, die auch den Aufzugsturm betreffen, kann der Fahrstuhl erneuert werden. Die Modernisierung der Aufzugsanlage liegt in der Verantwortung der Eigentümergemeinschaft Nufringer Tor. Sie trägt auch die Kosten von zirka 100.000 Euro. Voraussichtlich im Oktober wird der neue Aufzug wieder eingebaut.
 

Grundstückswerte stehen fest


Mit der Entwicklung des Gebietes Herrenberg Süd verfolgt die Stadt Herrenberg das Ziel, ein neues Stadtquartier im Süden Herrenbergs zu entwickeln. Bei der Bebauung und Nutzung der Grundstücke geht die Stadt neue Wege: Das Gemeinwohl soll dabei im Vordergrund stehen und die Stadt hat dazu beschlossen, vorbereitende Untersuchungen zur Einleitung und Durchführung einer so genannten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) durchzuführen. Inzwischen stehen die Werte für die unterschiedlichen Flächen fest und wurden mit den Eigentümern besprochen. 
 
„Zwischenzeitlich wurden Gutachter für die Ermittlung von Grundstückswerten damit beauftragt, die für den Ankauf maßgeblichen Grundstückswerte zu ermitteln“, berichtet Rainer Stingel, städtischer Sonderbeauftrager für Herrenberg Süd. Zur Ermittlung dieser Werte hat die Stadt Herrenberg die öffentlich bestellten und vereidigten Gutachter der  Dr. Koch, Immobilienbewertung GmbH aus Esslingen beauftragt. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem so genannten „Anfangswert“ der Grundstücke zu: Es ist dies der Wert, welchen die Grundstücke haben, bevor die konkrete Absicht einer Gebietsentwicklung bekannt wurde. Dabei ist wichtig, welchen Entwicklungszustand die Grundstücke zu diesem Zeitpunkt haben: rein landwirtschaftliche Flächen haben den niedrigsten Wert; Grundstücke, die eine Bauerwartung haben, für welche jedoch noch keine konkreten Maßnahmen zur Baulandentwicklung unternommen wurden (so genanntes „Bauerwartungsland“), haben bereits einen erhöhten Wert und den höchsten Wert erreichen Grundstücke die bebaubar und erschlossen sind. 
 
Für das Gebiet Herrenberg Süd wurden von den Gutachtern Werte zwischen drei Euro pro Quadratmeter für landwirtschaftliche Flächen, 30 Euro pro Quadratmeter für Bauerwartungsland Gemeinbedarf, 40 Euro pro Quadaratmeter für Bauerwartungsland Gewerbe und 80 Euro pro Quardratmeter für Bauerwartungsland Wohnen ermittelt. „Dies sind die Werte, zu welchen die Stadt den Grunderwerb durchführen kann“, erklärt Stingel. Denn die Bebauung und Nutzung der neu erschlossenen Grundstücke soll nicht mehr allein der privaten Initiative und den Mechanismen des Marktes überlassen werden, sondern gemeinwohlorietiert gesteuert werden.
 
Über das Ergebnis der Wertermittlung wurden die Eigentümer in einer Informationsveranstaltung am 15. Mai 2019 informiert. Dabei zeigten sich die anwesenden Eigentümern zunächst ernüchtert und auch enttäuscht hinsichtlich der Werte. Manch einer hatte deutlich höhere Werte erwartet.  Baubürgermeister Tobias Meigel erläuterte daraufhin nochmals das geplante Vorgehen und die Hintergründe: „Um die Gemeinwohlorientierung zu erreichen, ist es notwendig, dass die Stadt über die entstehenden Bauflächen verfügt und Eigentum an diesen Flächen erwirbt“. Diesem Vorgehen hatte der Gemeinderat Anfang des Jahres zugestimmt, als für die Entwicklung von Herrenberg Süd ein Ankaufsverfahren beschlossen wurde. Dies bedeutet, dass die Stadt alle für die Entwicklung notwendigen Grundstücke aufkauft und nicht - wie sonst in Umlegungsgebieten üblich - den bisherigen Eigentümern wieder Bauflächen zuteilt, welche diese dann entsprechend ihrer Vorstellungen nutzen können.
 
Wichtig bei einer SEM ist, dass alle Kosten der Gebietsentwicklung vollständig aus der mit der Gebietsentwicklung verbundenen Wertsteigerung der Grundstücke finanziert werden müssen. Dies bedeutet, dass die Stadt neben den Kaufpreisen für die Grundstücke am Anfang des Verfahrens auch sämtliche Kosten der Gebietsentwicklung und –realisierung wie zum Beispiel Planungskosten, Erschließungskosten, Kosten der sozialen Infrastruktur, Finanzierungskosten oder Vermarktungskosten, die während des Verfahrens anfallen, zu tragen hat. Diese gesamten Aufwendungen müssen dann aus den Verkaufserlösen der Baugrundstücke refinanziert werden. Das Risiko eventuell übersteigender Kosten trägt dabei die Stadt. Verbleibt nach Abrechnung aller Maßnahmen ein Überschuss, wird dieser an die früheren Eigentümer ausbezahlt.   
 
Nächster Schritt wird sein, zur Klärung individueller Fragen und der Mitwirkungsbereitschaft Einzelgespräche mit allen betroffenen Grundstückseigentümern zur führen. „Damit starten wir im Juni 2019“, blickt Stingel voraus.  
 
Parallel zu den Eigentümergesprächen laufen weitere vorbereitende Maßnahmen wie etwa die Vermessungsaufnahme, naturschutzfachliche Untersuchungen, Weiterführung der städtebaulichen Planung und der Erschließungsplanung, Kostenermittlungen und Vieles mehr. Voraussichtlich Ende 2020 kann nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse vom Gemeinderat abschließend entschieden werden, ob eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme durchgeführt wird.
 
 
Hintergrund-Informationen
 
Mit der Entwicklung des Gebietes Herrenberg Süd verfolgt die Stadt Herrenberg das Ziel, ein neues Stadtquartier im Süden Herrenbergs zu entwickeln. Insbesondere Flächen für den Wohnungsbau, aber auch für Gewerbe, Handel und Dienstleistungen und öffentliche Infrastruktur sollen geschaffen werden. Dem regionalplanerischen Schwerpunkt für den Wohnungsbau mit Erweiterungsflächen für Gemeinbedarf im Bereich „Längenholz“ sowie Flächen für Handel, Dienstleistung und Gewerbe im Bereich „Hinter dem Armenhaus“ kommt eine große Bedeutung für die städtebauliche Entwicklung Herrenbergs zu. Mit einer Gesamtfläche von rund 45 Hektar bietet dieser Bereich die Chance, einen deutlich spürbaren Beitrag zur Deckung des Wohnraumbedarfs und des Gewerbeflächenbedarfs zu leisten. Hier kann ein ganz neuer und zukunftsfähiger Stadtteil mit unterschiedlichen Funktionen vom Wohnen über Gewerbe sowie öffentlichen und privaten Dienstleistung bis zu Erholungs- und ökologischen Ausgleichsflächen entstehen.
 
Um dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum abzuhelfen, die Wirtschaftskraft zu stärken und das Arbeitsplatzangebot am Ort zu vergrößern sowie ein qualitätsvolles, zeit- und bedarfsgerechtes und sozial ausgewogenes Angebot an unterschiedlichen Wohn- und Nutzungsformen für unterschiedliche Zielgruppen zu gewährleisten, muss die Stadt Herrenberg eine aktivere Rolle auch bei Anstoß und Realisierung der Neubauprojekte einnehmen.
 
Die Stadtverwaltung wurde vom Gemeinderat im Januar 2019 beauftragt, vorbereitende Untersuchungen (VU) für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) im Bereich Herrenberg Süd einzuleiten. Bei der SEM handelt es sich um ein gesetzlich geregeltes Ankaufsverfahren, bei welchem die Grundstücke von der Stadt aufgekauft werden, diese im Eigentum der Stadt entwickelt und erschlossen werden und anschließend als fertig erschlossenes Bauland an Bauwillige zur Bebauung in zeitlich definiertem Rahmen vergeben werden. Die VU dient dazu, die Voraussetzungen für die Durchführung einer SEM zu klären. Dies bedeutet zum Beispiel zu untersuchen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, wie groß die Mitwirkungsbereitschaft der Grundstückseigentümer ist und ob die Finanzierung der Maßnahme gewährleistet werden kann.
 
Die Eigentümer der Grundstücke im Bereich „Herrenberg Süd“ wurden in einer ersten Informationsveranstaltung Anfang November 2018 über diese Zielsetzungen und die geplante Vorgehensweise informiert.
 

Klimahelden an der Grundschule Oberjesingen


Seit Greta Thunbergs Rede bei der UN-Klimakonferenz machen sich Schülerinnen und Schüler jeden Freitag für den Klimaschutz stark. Wie einfach man CO2 Emissionen einsparen kann, zeigt auch ein Projekt an der Grundschule Oberjesingen, das die neue Klimaschutzmanagerin der Stadt, Anika Junge, begleitet hat. Entwickelt wurde das Projekt von einem Singener Planungsbüro.
 
Stephanie Esch, Stadtplanerin mit dem Schwerpunkt Mobilitätsmanagement und Klimaschutzprojekte besucht für drei Wochen (8. bis 22. Mai) die Schulklassen 2 und 3 an der Oberjesinger Grundschule. Ein Schwerpunkt des Projekts liegt im Bereich klimafreundlicher Mobilität, da gerade im Verkehrssektor die CO2-Emissionen besonders hoch sind. In je drei Doppelstunden erklärt Esch die Klimazonen und das Konzept der Erderwärmung und veranschaulicht das Thema mit Experimenten. Dabei werden die Kinder auf eine Zeitreise mitgenommen und begegnen Mobilitäts- und Umweltverhältnissen aus früheren Jahrhunderten.
 
In dem Spiel „1 ,2, oder 3 – Was verbraucht das meiste CO2?“ können die Schüler ihr Wissen unter Beweis stellen und Klimapunkte sammeln. Klimapunkte bekommen die Kinder auch, wenn sie Strecken, wie bespielsweise den Schulweg, nicht mehr mit dem Auto, sondern einer klimafreundlichen Alternative zurücklegen. „Selbst den Kindern, die ja schon viele Wege laufen oder mit Rollern fahren, fallen viele Ideen ein, wie sie und ihre Familien mehr CO2 einsparen können“, stellt Stephanie Esch fest. Eltern werden vorab im Rahmen eines Elternabends geschult, wie sie den Klimaschutz und ihre Kinder während des Projekts unterstützen können.
 
Ein Projekt, viele Vorteile
Entwickelt wurde das Projekt von dem Planungsbüro “raumstadt architektur” aus Singen. Es handelt sich um ein umfassendes pädagogisches Konzept, das mit allen Sinnen der Kinder arbeitet. „Umweltbewusstes Verhalten ist ein wichtiger Faktor um Klimaschutz erfolgreich voranzubringen und je früher jeder einzelne damit anfängt, umso besser für das Klima“, sagt Klimaschutzmanagerin Anika Junge. Die Kinder profitierten gleich mit, denn mit dem selbstständigen Gang zur Schule oder im Wohnumfeld erlernen sie auch das richtige Verhalten im Verkehr. Stephanie Esch betont, „eine schrittweise Eingewöhnung an die Verkehrswelt ist enorm wichtig für Kinder. Fehlt die Praxis als Fußgänger, sind junge Fahrrad-Fahrende später häufig überfordert.“ Die Bewegung nach einem Schultag im Sitzen und der soziale Aspekt mit Freunden nach Hause zu laufen, wirken sich zusätzlich positiv aus.
 
„Es freut mich sehr zu sehen, wie gut das Kilmaheldkonzept ankommt und wie motiviert die Kinder sind, sich für den Klimaschutz zu engagieren“, sagt Anika Junge, die die Aktion begleitet. Nach dem Pilot-Schuljahr 2018/2019 in Herrenberg, soll das Angebot künftig ausgeweitet werden. Ziel ist es, für 2019/2020 die doppelte Anzahl an Schulklassen in das Projekt aufzunehmen. Interessierte Schulen können sich gerne an die Klimaschutzmanagerin direkt wenden:  
Anika Junge, Leitung Stabsstelle für Klimaschutz, Telefon 07032 924-366, E-Mail a.junge@herrenberg.de
 
Weitere Infos auch unter: www.herrenberg.de/klimaheld
 
Projekt Klimaschutz Grundschule Oberjesingen
Klimaschutz im Unterricht: Viele Ideen hatten die Oberjesinger Schülerinnen und Schüler, um Kohlendioxid einzusparen.

Suchmaschinenoptimierung in der Praxis


Die Wirtschaftsförderung der Stadt Herrenberg lädt zum Gründungsmeeting am Dienstag, 28. Mai, im Coworking Space im Amselweg 1 ein. Die Veranstaltung wird insbesondere Gründerinnen, Gründern und Gründungsinteressierten die Möglichkeit bieten, in einer gemütlichen Atmosphäre zu netzwerken, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Los geht es um 18 Uhr.
 
Dang Nguyen, Geschäftsführer der DT Pet Supplies GmbH, berichtet im Impulsvortrag von seinen Praxiserfahrungen. Wenn Internetbenutzer bei einer Suchmaschine wie Google etwas suchen, geben sie einen oder mehrere Suchbegriffe oder sog. „Keywords“ ein. Das Problem ist, dass ihre Webseite aber oftmals nicht unter den TOP-10-Ergebnissen der Suchanfrage angezeigt wird. Dang Nguyen, wird aufzeigen, wie er mit seiner eigenen Strategie in sechs Monaten mehr als 200 Keywords auf TOP-10-Ergebnisse der Suchmaschine Google platziert hat, um mehr Besucher für seine Webseite zu gewinnen.
 
Das Gründungsmeeting findet monatlich, immer am vierten Dienstag im Monat, statt. Ziel des Angebots ist es, eine Plattform für Gründerinnen, Gründer und Gründungsinteressierte zu bieten, um neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen in entspannter Atmosphäre auszutauschen und das persönliche Netzwerk auszubauen. Bei dem Stammtisch steht der Austausch zwischen Gründenden, Gründungsinteressierten und JungunternehmerInnen in Herrenberg nebst gründungsrelevanten Themen im Vordergrund.
 
Auch beim 25. Gründungsmeeting ist für eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken gesorgt.
Alle, die sich für das Thema Gründung interessieren, sind herzlich willkommen!
 
Eine Anmeldung über die städtische Homepage www.herrenberg.de/termine ist erforderlich.
 

Unterstützung für Flüchtlingsfamilie in Oberjesingen gesucht


Eine in Oberjesingen wohnende Familie aus Syrien braucht Unterstützung im Alltag sowie für die schulischen Angelegenheiten ihrer Kinder.

Der Vater ist bereits seit 2016 in Deutschland, die Ehefrau und die Kinder kamen erst vor wenigen Monaten im Rahmen des Familiennachzugs. Für den 14-jährigen Sohn und die 12-jährige Tochter ist es besonders wichtig, möglichst bald Deutsch zu erlernen, damit sie sich auf ihrem Bildungsweg zurechtfinden können.
 
Die städtische Integrationsbeauftragte Meliha Geiger sucht für diese Familie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Weitere Fragen können gerne telefonisch 07032 924 388 oder per E-Mail beantwortet werden: m.geiger@herrenberg.de.

Rücksendung der Wahlbriefe


Wahlberechtigte, die bei der Europawahl und den Kommunalwahlen durch Briefwahl wählen, müssen zwei Wahlbriefe absenden. Die Wahlbriefe werden von der Deutschen Post AG für den Wähler innerhalb der Bundesrepublik Deutschland kostenfrei befördert.
 
Wahlberechtigte, die bei der Europawahl und den Kommunalwahlen durch Briefwahl wählen, müssen zwei separate Wahlbriefe absenden (roter Wahlbrief für die Europawahl, gelber Wahlbrief für die Kommunalwahlen und den Bürgerentscheid). Keinesfalls darf der rote Wahlbrief für die Europawahl in den gelben Wahlbrief für die Kommunalwahlen gesteckt werden.
Die Wahlbriefe für die Europawahl werden innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ohne besondere Versendungsform ausschließlich von der Deutschen Post AG unentgeltlich befördert. Die Wahlbriefe für die Kommunalwahlen mit dem Bürgerentscheid werden ebenfalls innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ohne besondere Versendungsform ausschließlich von der Deutschen Post AG unentgeltlich befördert.
Die Wahlbriefe können selbstverständlich auch gerne persönlich beim Rathaus abgegeben werden.
Alle Wahlbriefe müssen bis spätestens 18.00 Uhr am 26.05.2019 bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle angekommen sein.
 

Ferienbetreuung für Grundschulkinder


In den Pfingstferien 2019 wird bei Bedarf wieder eine Ferienbetreuung für Grundschülerinnen und Grundschüler angeboten, die bereits an der Kernzeitbetreuung teilnehmen.
 
Die Pfingstferien umfassen zwei Ferienwochen, die separat gebucht werden können. In der ersten Ferienwoche vier Betreuungstage, von Dienstag, 11. Juni, bis Freitag, 14. Juni, und in der zweiten Ferienwoche vier Betreuungstage von Montag, 17. Juni, bis Freitag , 21. Juni (20.06. Feiertag). Einzelne Tage können nicht gebucht werden.
 
Für jeweils vier Betreuungstage von 7.30  bis 14.00 Uhr fallen folgende Gebühren an:
 
Ein Kind unter achtzehn Jahren pro Familie:         51,20 Euro
Zwei Kinder unter achtzehn Jahren pro Familie:   40,80 Euro
Drei Kinder unter achtzehn  Jahren pro Familie:   30,40 Euro
Vier Kinder unter achtzehn Jahren pro Familie:      8,00 Euro
 
Anmeldungen für die Pfingstferien 2019 können bis Freitag, 31.05.2019 bei den jeweiligen Schulleitungen und Sekretariaten erfolgen. Dort sind auch die Anmeldeformulare erhältlich.

Kleider tauschen, Ressourcen schonen


Klamotten ausmisten, neue Lieblingsstücke entdecken und ein Zeichen für den Klimaschutz setzen: Mehr als 100 Frauen sind am Samstag, 4. Mai, in den Klosterhof gekommen und haben bei der fünften Auflage des Kleidertauschs mitgemacht.
 
Zweimal im Jahr wird die Kleidertauschbörse von der Familienbildungsstätte, der Stabstelle Klimaschutz und der Stabstelle Gleichstellungsbüro organisiert; einmal für Sommer-, einmal für Wintersachen. Das Motto: Nachhaltigkeit statt Wegwerfgesellschaft. „Die Kleidertauschbörse erfreut sich immer größerer Beliebtheit“, sagt Klimaschutzmanagerin Anika Junge. Frauen aller Altersklassen würden das Angebot nutzen. Der nächste Termin steht bereits fest: Am Samstag, 9. November 2019, um 15.00 Uhr findet der nächste Kleidertausch im Klosterhof, Bronngasse 13, statt.
 
In vielen Städten hat sich diese Art des Tauschens schon etabliert. „Wir sind stolz, dass sich auch so viele Herrenbergerinnen für das Thema nachhaltiger Konsum begeistern“, sagt Ursula Binder, eine der Organisatorinnen und Leiterin der Familienbildungsstätte. Kleidung, die übrigbleibt, wird an den Diakonieladen gespendet. „Allerdings haben fast alle mitgebrachten Stücke eine neue Trägerin gefunden, womit sich das Event absolut gelohnt hat“, so Binder.
 

Viele schöne Stücke gefunden

Nicht selten finden sich beim Kleidertausch wahre Schätze und neue Lieblingsteile. Eine der Teilnehmerinnen, Nadine Grimmeisen, erzählt begeistert: „Ich freue mich, dass ich so viele schöne Klamotten gefunden habe und meine aussortierten Teile neue Besitzerinnen gefunden haben.“ Eigentlich trennt sich Nadine Grimmeisen ungern von Lieblingsstücken, die nicht mehr passen. „Aber in einem solchen Rahmen macht es einfach nur Spaß!“ Dazu dürfte sicherlich auch die Kaffee-Ecke beigetragen haben, natürlich mit fair gehandelten Produkten und Leckereien.
 

Ressourcen schonen

Kleidertausch-Aktionen bieten eine klimafreundliche und unterhaltsame Alternative zur überhitzten Produktion und dem übermäßigen Konsum von Kleidungsstücken. Baumwollanbau, Textilherstellung und Transporte benötigen enorm viel Wasser und Energie. Diese knappen Ressourcen werden verschwendet, wenn Kleidung nur kurzzeitig genutzt wird. „Somit leisten alle, die bei Kleidertausch-Aktionen mitmachen, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz durch einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen“, wie Klimaschutzmanagerin Anika Junge betont.

Spielplatz Heckenrosenweg in Gültstein umgestaltet


Spielplatz Heckenrosenweg Gültstein

In den vergangenen Monaten wurde auf dem Spielplatz im Heckenrosenweg in Gültstein viel gewerkelt, gehämmert und gebastelt, denn: Das Amt für Technik, Umwelt, Grün (TUG) hat den Spielplatz rundum erneuert – und zwar komplett in Eigenregie. Jetzt kann der Spielplatz – pünktlich zur Gültsteiner 1250-Jahr-Feier – eingeweiht werden. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen am Mittwoch, 22. Mai, um 16.30 Uhr, in den Heckenrosenweg 13 in Gültstein.

 
Auf dem Spielplatz befinden sich jetzt viele neue Spielgeräte, darunter eine Sechseck- und eine Doppelschaukel, ein Aussichtsturm mit Kletter- und Liegenetzen, ein Balancierparcours und ein Wasserbereich. Bereits im letzten Jahr wurden die „Chillsteine“ gebaut, ein Sitzpodest, das aus dem stillgelegten Brunnen auf dem Schulhof der Grundschule entstanden ist.
 
Das Amt für Technik, Umwelt, Grün (TUG) hat die Neu- und Umgestaltung des Spielplatzes komplett in Eigenregie realisiert und damit mit dem Projekt Neuland betreten; lediglich die Planungsphase wurde von einem externen Fachbüro begleitet. Zu Beginn des Projekts haben Grundschülerinnen und –schüler ihre Ideen für den Spielplatz eingebracht. Insgesamt kostet die Maßnahme rund 170.000 Euro.

Mehr als 75 Spielplätze

Toben, Spielen, Klettern, Schaukeln, Chillen: Dies können Kinder und Jugendliche auf mehr als 75 öffentlichen Spiel- und Bewegungsflächen in der Kernstadt und den Stadtteilen. Eine Übersicht gibt es unter www.herrenberg.de/spielplätze.

Entspannt den Feierabend genießen


Wer den Arbeitsalltag gemeinsam mit Kollegen, Freunden, Bekannten und Live-Musik ausklingen lassen möchte, sollte sich den 23. Mai vormerken: An diesem Abend laden Gewerbeverein und Stadt zur After-Work-Party in die Herrenberger Innenstadt ein.
 
Die 11. Auflage der After-Work-Party findet auf dem Platz vor dem Bronntor von 18.30 bis 22 Uhr statt. Sie bietet eine gute Gelegenheit, nach der Arbeit in der Herrenberger Alt-stadt zu flanieren, Einkäufe zu erledigen und entspannt den Feierabend zu genießen. Für Partystimmung sorgt die Band „Dicke Fische“, eine der meist gebuchten Unplugged-Bands Deutschlands. Die Gäste können sich auf Rock-, Pop- und Reggae-Musik, begleitet von akustischen Gitarren und einem Cajon freuen.
 
Die Gastropartner Marco Polo, Café Barista und Metzgerei Gerullis bieten Essen und Getränke an. Von der Manufaktur Maisch aus Mönchberg gibt es neben Seccos und Säften aus verschiedenem Streuobst etwas ganz Besonderes: einen selbstkreierten Obstwein-Cocktail – lassen Sie sich überraschen!
 
Mehr erfahren: www.gewerbeverein-herrenberg.de
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Radsternfahrt am 19. Mai


Ein Radfahrvergnügen der besonderen Art verspricht die Radsternfahrt am Sonntag, 19. Mai. Unter dem Motto „#MehrPlatzFürsRad“ radeln Radfahrerinnen und Radfahrer aus allen Himmelsrichtungen Baden-Württembergs nach Stuttgart. Einer von sieben Startpunkten ist Herrenberg.
 
Am Bahnhof begrüßt Landrat Roland Bernhard gegen 8.50 Uhr die Teilnehmenden und radelt dann gemeinsam mit ihnen ein Stück weiter. Mit dabei ist auch Bürgermeister Tobias Meigel. Die Route führt vom Bahnhof über Nufringen, Gärtringen, Ehningen, Böblingen, Sindelfingen, Vaihingen und Waldau nach Stuttgart. „Es wäre schön, wenn viele mitradeln und wir gemeinsam ein Zeichen setzen für das Fahrrad als umweltgerechtes Verkehrsmittel“, sagt Meigel. Wer möchte, kann die erradelten Kilometer auch für das Stadtradeln sammeln. Weitere Informationen: www.herrenberg.de/stadtradeln.
 
Die Radsternfahrt wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) organisiert. Erwartet werden 4.000 bis 5.000 Teilnehmende. Am Schlossplatz in Stuttgart gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Informationen rund ums Fahrrad und einem Fahrradflohmarkt. Weitere Informationen: www.radsternfahrt-bw.de.

Was is(s)t die Welt?


Was isst die Welt_tschad

Hunger und Unterernährung im einen Teil der Welt, Überfluss und Krankheiten durch falsche Ernährung in den wohlhabenderen Ländern – die Welt könnte in Bezug auf unser Grundbedürfnis Essen unterschiedlicher nicht sein. Die Fotoausstellung „Was is(s)t die Welt?“ zeigt, wie sich Menschen in verschiedenen Ländern ernähren. Sie ist ab sofort in 13 Geschäften und Betrieben in der Altstadt zu sehen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Ausstellung auf einem Rundgang zu entdecken.

 
Die Ausstellung zeigt in 20 Fotografien von Peter Menzel die Vielfalt unserer Nahrunsgmittel. Peter Menzel hat über mehrere Jahre hinweg Familien aus den verschiedensten Ländern der Welt mit ihrem Wocheneinkauf fotografiert: Von der Familie in Grönland, deren Vater das Fleisch selbst erlegt, bis hin zur Familie im Flüchtlingslager im Tschad, die ganz ohne Fleisch auskommen muss. Ergänzend dazu informieren kurze Texte und statistische Daten über die Ernährungssituation und Ernährungsgewohnheiten der jeweiligen Familie und über das Land.

Über die Ausstellung

„Was is(s)t die Welt?“ ist eine Fotoausstellung der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Fotoserie war bereits im „Spiegel“ zu sehen und zieht derzeit als Wanderausstellung durch Deutschland. Dem Verein „Herrenberg Stadtmarketing“ ist es gelungen, das Projekt nach Herrenberg zu holen – und dabei neue Wege zu gehen: Anstatt die Ausstellung, wie ursprünglich konzipiert, in einer Galerie zu zeigen, ist sie in Herrenberg in verschiedenen Geschäften und Dienstleistungsbetrieben zu sehen.

„Was is(s)t die Welt?“

Foto-Ausstellung von Peter Menzel
9. bis 31. Mai
in 13 Geschäften und Betrieben in Herrenberg

Ausstellungsorte

  • Kreissparkasse Herrenberg, Bronntor 1 (Japan, Kuba)
  • Schuhhaus Breitner, Bronngasse 19 (Grönland)
  • Foto Greiss, Bronngasse 3-7 (China, Mongolei)
  • GabAni, Stuttgarter Straße 5 (Mali)
  • Rathaus, Marktplatz 5 (Kuweit, Mexiko)
  • JaVento, Marktplatz 7 (Bosnien)
  • Reformhaus Greiss, Tübinger Straße 12 (Ecuador)
  • Renschler, Tübinger Straße 18 (Guatemala)
  • Bäckerei Schüfer, Tübinger Straße 25 (Indien, Tschad)
  • Keimling Naturkost, Tübinger Straße 37 (Ägypten, Bhutan)
  • Volksbank Herrenberg, Hindenburgstraße 14-18 (Deutschland, Philippinen)
  • Foto-Markt Zahlen, Schulstraße 9 (Italien)
  • Fromagerie, Schulstraße 8 (Türkei, USA)
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Stimmzettel für Kommunalwahlen kommen per Post


Alle Stimmzettel für die Kommunalwahlen (Kreistags-, Gemeinderats- und gegebenenfalls Ortschaftsratswahlen) sowie für die Wahl der Regionalversammlung werden allen Wahlberechtigten mit der Post bis spätestens 25. Mai 2019 zugestellt, teilt das zuständige Ordnungsamt der Stadt mit.
 
Beim Ordnungsamt, das für die Organisation der Wahlen am 26. Mai 2019 zuständig ist, sind in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen von verunsicherten Bürgerinnen und Bürgern eingegangen. Das Amt weist deshalb darauf hin, dass die Stimmzettel für die Kommunalwahlen (Kreistags-, Gemeinderats- und gegebenenfalls Ortschaftsratswahlen) sowie für die Wahl der Regionalversammlung an alle Wahlberechtigten per Post zugestellt werden. Diese Handhabung soll das Ausfüllen der Stimmzettel zu Hause ermöglichen und einen raschen Ablauf der Stimmabgabe im Wahlraum gewährleisten. Die Zustellung der Stimmzettel erfolgt automatisch und musste nicht extra beantragt werden.
 
Die Stimmzettel für die Europawahl und den Bürgerentscheid erhalten alle Wahlberechtigten im Wahllokal. Stimmzettel für die Europawahl sowie für den Bürgerentscheid können nicht vorab zugestellt werden, für die Urnenwahl dürfen sie erst am Wahlsonntag im Wahllokal ausgehändigt werden.
 
Wenn die Wahlberechtigten Briefwahl beantragen, erhalten sie alle Stimmzettel zusammen mit den Wahlscheinen und weiteren Briefwahlunterlagen zugestellt (§ 11 Abs. 4 KomWO).

51 Engagierte bei Ehrungsabend gewürdigt


Ehrungsabend 2019
Oberbürgermeister Sprißler mit allen geehrten Engagierten .

Emsig und teils über Jahrzehnte setzen sich eine Menge Herrenbergerinnen und Herrenberger für Vereine, Gruppen und die Mitmachstadt ein. Anfang Mai haben die Stadt und das Team Beteiligung und Engagement ihnen beim jährlichen Ehrungsabend dafür gedankt.

 
Erstmals wählten sie dazu als Schauplatz das Mauerwerk statt wie zuvor die Alte Turnhalle und die Stadthalle. „Wir wollten die Atmosphäre noch weiter auflockern und einen Ort mit mehr Flair“, erklärt Manuela Epting vom Team Beteiligung und Engagement. – Und das ist gelungen. Um die Ehrengäste gleich von Anfang an miteinander in Kontakt zu bringen, bedienten sie sich eines „Icebreakers“: Alle bildeten zwei Kreise, sodass sich immer zwei Personen gegenüberstanden und erzählten wechselnden Gesprächspartnern von den Highlights ihres Engagements und gaben Tipps. „Immer weitermachen“, rät die älteste Geehrte Christine Reiss. „Mut haben, die neue Generation Ideen umsetzen zu lassen“, empfehlen die Brenners.
 
51 Engagierte waren es insgesamt, denen OB Thomas Sprißler an diesem Abend persönlich dafür dankte, dass sie „Zeit, Schweiß und vielleicht auch eine Träne“ geopfert haben, um die Vielfalt der Mitmachstadt zu erhalten und zu erweitern. Eingeladen waren die Leitungsspitzen von Vereinen, langjährig Engagierte, Vertreterinnen von innovativen Projekten, Gruppen und die jungen Engagierten. Viele weitere Engagierte wird der Oberbürgermeister beim „Dankeschönfest“ auf dem Schlossberg am 24. Juli bei der Sommernachtskino-Premiere würdigen.

Erstaunliche Vielfalt des Ehrenamts

Eine große Gruppe der Gäste beim Ehrungsabend stammt aus dem kirchlichen Umfeld. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Evangelischen und Katholischen Kirche und des CVJM waren diesmal auch Methodisten vertreten. Ob Gemeindedienste, die Organisation von Seniorennachmittagen oder gar das Ausrichten von Seifenkistenrennen – vielfältig sind die Aktivitäten, mit denen die kirchlichen Engagierten das Gemeindeleben bereichern. Sprißler bescheinigte ihnen „Flexibilität“, „Sensibilität“ und die Fähigkeit, gut zuzuhören. Die zwei Geehrten in der Gruppe Musik haben sich im Liederkranz und im Posaunenchor eingebracht und auch jede Menge Vereinsaktivitäten auf Festen umgesetzt, und Sprißler dankte ihnen für ihr kreatives Talent. Alle Gruppen der Ehrenamtlichen begrüßte die Cajon-Gruppe des Klosterhofs mit exklusiv für sie komponierten Rhythmen.
 
Große Fachkenntnisse und eine unermüdliche Präsenz attestierte Sprißler Vertreterinnen und Vertretern aus der Gruppe Kultur und Bildung, die sich für den Kulturkreis und den Förderverein der Grundschule Mönchberg eingesetzt haben. Weitere von ihnen würdigte er für ihr Engagement im Briefmarkentreff der Senioren, im Backhaus Haslach, im Klosterhof – und für die Gründung der Frauenliste. Auch Gruppen zollte Sprißler seine Anerkennung: Schon länger und mit viel Elan sind die Schifra Frauen (Frauen in der Lebensmitte) und die Mitglieder des 3. Lebensalters Kuppingen aktiv. Als innovatives Projekt wurde die Initiatorin des Freizeittreffs „Herrenberg geht aus“ geehrt. Innerhalb eines Jahres haben sich dieser Gruppe 120 Mitglieder angeschlossen.

Vergnügliche Fotoaktion

Und die Engagierten wachsen nach: Zu seiner großen Freude konnte OB Sprißler auch viele Personen der jungen Generation unter 27 begrüßen, die sich „trotz Schule und Entfernung“ einbringen. Sie organisieren zum Beispiel Freizeiten für den CVJM und die Pfadfinder, wo sie als „Schnibbelkings“ im Küchenzelt werkeln, oder leiten Ministrantendienste. Andere wirken mit ihrem Körpereinsatz – etwa im TV Gültstein oder im DLRG mit einer eindrucksvollen Zahl an Wachstunden. Außerdem dankte Sprißler drei Engagierten des Stadtjugendrings, die zum Beispiel die Jugendforen veranstaltet haben.

Nach der Ehrung bewirteten Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderates die Engagierten mit Fingerfood. Zu ihrem großen Vergnügen durften die Ehrenamtlichen nun mit einer Menge ausgefallener Requisiten wie Baströcken, Schwimmflügeln oder Miniklampfe für Fotos posieren. Auch da ergaben sich eine Menge Gespräche, und die Engagierten bewiesen mit ihren schrillen Kostümen, dass die Herrenberger Kreativität und Tatkraft nur so sprudelt.

Die Namen der Geehrten:

In der Kategorie Kirche:

Franziska Breitmaier, Carsten Brenner, Otto Brenner, Stefan Brenner, Gerd Fortenbacher, Helmuth Luz, Renate Neumann, Christine Reiss, Andreas Rodewald

In der Kategorie Musik:

Doris Ehrmann, Tanja Glebe

In der Kategorie Kultur & Bildung:

Waltraud Frech, Dr. Roman Janssen, Elisabeth Kaiser, Britta Machnik, Rolf Renz, Manfred Reschke

In der Kategorie Innovatives Projekt:

Bettina Krämer

In der Kategorie Gruppe:

Heidemarie Breckel, Theres Dorff, Gerhard Gauß, Marliese Gauß, Roswitha Hartmann, Doris Kloppig, Elke Kraus, Gudrun Kunert, Heinz Kunert, Bärbel Müller, Albrecht Schill, Marliese Schill

In der Kategorie Junge Aktive:

Ann-Kathrin Brösamle, Gina Fischer, Clara Goering, Kilian Hann, Philipp Hörsch, Friederike Jung, Maren Kläger, Sina Koritko, Nadja Laur, Tamara Maier, Lukas Merk, Elissavet Panteliadou, Nico Roth, Vincent Schach, Moritz Schuker, Clara Schweitzer, Jule Schweitzer, Louisa Stoll, Malte Thiele, Felix Weidelener, Niels Zimmer

Ehrungsabend 2019
Die jungen Aktiven nach der Ehrung durch Oberbürgermeister Sprißler.


Weitere Ehrungskandidaten gesucht

Die Fortsetzung des Ehrungsabends folgt auf dem Fuße: Beim „Dankeschönfest“ auf dem Schlossberg mit exklusiver Sommernachtskino-Premiere am 24. Juli wird Oberbürgermeister Sprißler noch viele weitere Engagierte würdigen.

Vergangenes Jahr haben die Stadt und das Team Beteiligung und Engagement das neue Format erstmals erprobt und damit viel Anklang bei den Bürgerinnen und Bürgern gefunden. Zu den möglichen Kandidaten zählen die Abteilungsleiter aus dem Sport, erweiterte Vorstände, die politischen Funktionsträger und über zehn Jahre Engagierte mit besonderer sozialer Verantwortung.

Auch die guten Seelen im Hintergrund, preisgekrönte Ehrenamtliche und Bürgerinnen und Bürger, die sich in einem Einzelfall besonders engagiert haben, fallen darunter. Außerdem werden Gruppen mit neuen, zukunftsweisenden oder etablierten oder preisgekrönten Projekten berücksichtigt sowie Gruppen mit Unternehmensverantwortung.

In einer zweiten Runde kann nun jeder seine Vorschläge für die Ehrungskandidaten ab 15. Mai über die Mail-Adresse ehrungen@herrenberg.de bei der Stadtverwaltung einreichen.

Bis zu vier Tickets kann man Engagierten zukommen lassen, die sich um die Stadt verdient gemacht haben. Dabei gilt es schnell zu sein: Die Tickets werden der Reihenfolge nach vergeben. Insgesamt können 800 bis 1000 Leute auf dem Schlossberg Platz finden.

Von der Finanzbürgermeisterin zur Weinexpertin


Gabrielle Götz-Getzeny
Geht Ende Mai in den Ruhestand: Finanzbürgermeisterin Gabrielle Götz-Getzeny.

Schon früh war Gabrielle Götz-Getzeny klar, dass sie Karriere machen will. „Ich wollte eine Position erreichen, an der ich Dinge bewegen und entscheiden kann“, sagt die Finanzbürgermeisterin. Nach 16 Jahren als Dezernentin in Herrenberg und fast 40 Jahren im Öffentlichen Dienst geht sie Ende Mai in den verdienten Ruhestand. Am 14. Mai wird sie im Gemeinderat offiziell verabschiedet.
 
Gabrielle Götz-Getzeny kann es noch nicht richtig glauben, dass sie bald nicht mehr frühmorgens durch Herrenbergs enge Gassen zu ihrem Büro laufen wird. „Ich habe mich hier  immer sehr wohl gefühlt“, erzählt die Wahl-Tübingerin, die ursprünglich aus Westfalen stammt. Als sie sechs Jahre alt war, zog die Familie ins Schwabenland um. Zunächst verstand Klein-Gabi nur “Bahnhof”, wenn ihre schwäbischen Mitschüler sie ansprachen und denen ging es umgekehrt nicht besser. Da nahm ihre Mutter sie kurzentschlossen wieder von der Schule und beschloss, dass sie noch ein Jahr spielen solle, und zwar draußen, um ordentlich schwäbisch zu lernen. Nach der Grundschule ging es dann auf das Gymnasium, zuerst in Fellbach und dann ins Karlsgymnasium nach Stuttgart, ihr Lieblingsfach war damals nicht etwa Mathe, sondern Deutsch.
 
Nach dem Abitur studierte Götz-Getzeny Jura und spezialisierte sich früh auf Verwaltungsrecht. Es folgten das zweite Staatsexamen und ein Rechtsreferendariat beim Land Baden-Württemberg, dann berufliche Stationen bei der Landeskreditbank, im Innenministerium und im Landratsamt Calw.

2003 bewies der Herrenberger Gemeinderat Mut und wählte sie zur ersten weiblichen Bürgermeisterin. Damals, vor 16 Jahren, war Götz-Getzeny die erste Frau in einer Führungsposition bei der Stadt Herrenberg. OB und Erster Baubürgermeister sowie alle Amtsleiter waren Männer. „Das war nicht immer leicht, aber ich habe mich durchgebissen“, sagt sie rückblickend. Sie habe sich öfter mal Gehör verschaffen müssen nach dem Motto „Jetzt rede ich“ oder „Lassen Sie mich bitte ausreden, ich war noch nicht fertig“. Aber der Respekt wuchs mit den Jahren, denn als Finanzbürgermeisterin beherrschte sie ihr Handwerk souverän. Die Konjunktur lief gut, lediglich zwei Konsolidierungsrunden, sprich Sparrunden, musste sie als städtische Finanzchefin verantworten.

Viel bewegt

Viel hat sich in den 16 Jahren im Dezernat 2 verändert, seit GGG – wie sie innerhalb der Verwaltung heißt - Chefin der mehr als 120 Mitarbeitenden von Kämmerei, Ordnungsamt und Stadtwerken ist. So fällt etwa die aufwendige Umstellung von der kameralistischen Rechnungsweise zur Doppik in diese Zeit, die Umorganisation des Ordnungsamtes, die Ausgliederung der Bäderbetriebe aus der Stadt und die damit zusammenhängende strategische Neuausrichtung des Eigenbetriebs Stadtwerke, sowie natürlich auch der Bau des Naturfreibades im Längenholz. Besonders froh und erleichtert ist die Juristin, dass sie vor ihrem Ruhestand noch einen Vergleich in Sachen Naturfreibad herausgeholt hat: 190.000 Euro zahlt die Versicherung des Generalplaners an die Stadt als Schadensersatz für die Schließungen des Bades in 2015 und 2016.

Zu Beginn ihrer Amtszeit war die Finanzbürgermeisterin auch für die Wirtschaftsförderung zuständig und führte erstmalig Unternehmergespräche und –runden ein, unter anderem mit dem damaligen Ministerpräsidenten Oettinger. Herzblut steckte sie auch über die Jahre in den Ausbau des ÖPNV und freut sich jetzt darüber, dass die Förderung Herrenbergs als Modellstadt nochmal “so richtig optimiert” werden konnte.

Aktiv im Ruhestand

Auf die Frage, was sie künftig dienstagmorgens machen werde, antwortet sie spontan: „Da werde ich walken.“ Es schwingt mit, dass sie die wöchentliche Männerrunde, sprich die Dezernentenrunde, nicht wirklich vermissen wird. „Ich bin jetzt 63, da merkt man, dass das Leben endlich ist“, sagt Götz-Getzeny nachdenklich. Deshalb will sie die Zeit ab jetzt voll nutzen: Viel unterwegs sein, die ersten Reisen sind bereits gebucht; wieder sportlich aktiv sein, vor allem Wandern, Radfahren und Skifahren - soweit es nach einer Hüftoperation im vergangenen Jahr wieder geht. „Ich taste mich langsam wieder heran.“ Viel Sport hat sie immer gemacht, dazu gehörten nicht selten auch extreme Bergwanderungen mit bis zu 2200 Höhenmetern. Als Jugendliche war sie sogar zwei Mal baden-württembergische Meisterin im Einer-Rudern.
 
„Ich freue mich auf den neuen Lebensabschnitt“, stellt Götz-Getzeny fest. Zum großen Teil wird sie künftig im schweizerischen Graubünden in der Nähe von Chur leben. Ihr zweiter Mann, den sie vor sieben Jahren kennenlernte und 2018 heiratete, ist Schweizer. „Wir haben dort einen Weinberg, den wir bewirtschaften.“ 800 Rebstöcke mit Pinot-Noir-Trauben warten darauf, übers Jahr gepflegt zu werden.

Juristin statt Journalistin

Ein weiteres Hobby, für das von nun an wieder Zeit sein soll, ist das Lesen und Schreiben. „Ich bin eigentlich eine Leseratte“, sagt sie, „das Lesen von Büchern ist als Bürgermeisterin leider viel zu kurz gekommen.“ Auch das Schreiben eigener Texte war höchstens im Urlaub möglich, ein Text von ihr wurde bei der Tübinger Veranstaltung “poets corner” sogar prämiert. Fast wäre Götz-Getzeny hauptberuflich beim Schreiben gelandet, wären da nicht die Juristerei und die Liebe dazwischen gekommen. Denn eigentlich hatte die Abiturientin nach einer Hospitanz bei der dpa Stuttgart eine Zusage für ein Volontariat in der Tasche, allerdings in Hamburg. Aber da wollte sie nicht hin. Auf einen Ausbildungsplatz in Stuttgart musste sie ein Jahr warten und wollte deshalb nur übergangsweise in Tübingen Jura studieren. Doch dann blieb sie dabei, der Rest ist bekannt.
 
Bei ihrer letzten offiziellen Rede am internationalen Frauentag im März zitierte GGG die amerikanische Schauspielerin und Autorin Roseanne Barr: „Was Frauen noch lernen müssen, ist, dass niemand ihnen Macht gibt. Sie müssen sie sich nehmen.“ Diese Botschaft hatte Gabrielle Götz-Getzeny schon früh begriffen.

Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Oberjesingen beginnt


In vier Bauabschnitten wird die Ortsdurchfahrt Oberjesingen ab kommendem Montag, 13. Mai, umgestaltet. Ebenfalls neu gestaltet wird der Dorfbrunnenplatz an der Kocherstraße. Bis voraussichtlich Ende dieses Jahres sollen beide Baumaßnahmen fertig sein. Während der Bauzeit müssen der überörtliche Verkehr und der Busverkehr in Oberjesingen umgeleitet werden.
 
Die Umgestaltung der Oberjesinger Ortsdurchfahrt betrifft hauptsächlich einen Bereich in der Ortsmitte zwischen Jagststraße und Enzstraße. Die Umgestaltung bringt viele Verbesserungen, insbesondere auch für den Fuß- und Radverkehr. So wird nach der Umgestaltung auf der gesamten Länge der Ortsdurchfahrt Tag und Nacht Tempo 40 gelten. Am Ortseingang von Deckenpfronn her kommend wird eine neue Mittelinsel gebaut, damit Fußgänger und Radfahrer die Fahrbahn sicher queren zu können. Innerhalb und außerhalb des Orts wird der Radverkehr in beiden Richtungen auf durchgehenden Radschutzstreifen geführt. Im innerörtlichen Bereich von der Einmündung Donaustraße bis auf Höhe der Kreissparkasse wird der Gehweg gepflastert. Außerdem wird hier eine exklusive Stelenbeleuchtung installiert. Busse werden künftig auf der Straße anhalten; der Bereich der Bushaltestellen wird als Betonfahrbahn gebaut.

Vier Bauabschnitte

Insgesamt sind vier Bauabschnitte vorgesehen: Zuerst wird vom 13. Mai bis Mitte Juli die Calwer Straße ab dem Ortseingang von Deckenpfronn bis nach der Abzweigung Jagststraße umgestaltet; danach folgt als zweiter Bauabschnitt ab Anfang Juni bis Ende August die Umgestaltung der Calwer Straße zwischen Jagststraße und Enzstraße. Im dritten Bauabschnitt wird von Anfang September bis Ende Oktober die Neckarstraße zwischen Enzstraße und Hägisstraße erneuert; zum Schluss folgt von Anfang November bis Ende dieses Jahres die Umgestaltung der Neckarstraße ab der Abzweigung Hägisstraße bis Ortsende sowie eines Teils des Römerwegs.

Verkehr wird umgeleitet

Während der gesamten Bauphase ist die B 296 (Neckarstraße, Calwer Straße) für den überörtlichen Verkehr komplett gesperrt. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Anliegerverkehr ist grundsätzlich bis zum jeweils aktuellen Baufeld möglich. Können Grundstücke nicht angefahren werden, da sie sich im aktuellen Bauabschnitt befinden, werden die Anlieger von der Baufirma rechtzeitig informiert.

Außerdem muss der Busverkehr während der gesamten Bauphase in Oberjesingen umgeleitet werden. Hierfür werden verschiedene Ersatzhaltestellen eingerichtet: während des ersten Bauabschnitts in der Mainstraße (bei der Abzweigung Donaustraße), während der Bauabschnitte zwei bis vier in der Donaustraße sowie während der kompletten Bauzeit in der Rheinstraße zwischen Lahnstraße und Sturmer Weg.


Müll

Kann die Müllabfuhr während einzelner Bauabschnitte die Grundstücke nicht anfahren, bringt die Baufirma die Müllbehälter auf einen Müllsammelplatz und nach der Leerung wieder zurück. Daher werden die Anwohnerinnen und Anwohner gebeten, ihre Müllbehälter mit ihrem Namen und ihrer Adresse zu kennzeichnen.

Dorfbrunnenplatz

Parallel zur Ortsdurchfahrt wird der Dorfbrunnenplatz an der Abzweigung zur Kocherstraße umgebaut: Der vorhandene Brunnen wird durch eine Wasserkugel ersetzt. Der Platz erhält außerdem drei Fahrradbügel und eine Ladestation für E-Bikes, die in der Beleuchtung integriert ist.

Kosten

Die Kosten für die Baumaßnahme betragen insgesamt knapp 2,5 Millionen Euro. Die Stadt Herrenberg investiert rund 1,54 Millionen Euro; der Bund übernimmt die Kosten für die Straßensanierung in Höhe von rund 940.000 Euro.

Vollsperrung der Seestraße ab 13. Mai


Die Seestraße muss von Montag, 13. Mai, bis einschließlich Freitag, 24. Mai, voll gesperrt werden. Grund ist die Verlegung von Wasser- und Gasleitungen auf dem Seeländerareal. Die Linie des Citybus 781 kann deshalb nur eingeschränkt fahren. Es werden in dem Zeitraum morgens und abends je zwei Fahrten angeboten.
 
Komplett gesperrt ist die Seestraße im Bereich zwischen der Querungshilfe auf Höhe der Stadthalle bis zur Hausnummer 25/2. Der Seelesplatz, das Nufringer Tor und das Bronntor können aus Richtung des Reinhold-Schick-Platzes aber frei befahren werden. Anlieger können direkt bis zum gesperrten Baustellenbereich fahren.
Für den Verkehr aus beiden Richtungen ist eine Umleitung über die Nagolder Straße – Mühlstraße - Zeppelinstraße – Daimlerstraße (und in Gegenrichtung) ausgeschildert.
 
Aufgrund der Vollsperrung der Seestraße kann der Citybus auf der Linie 781 nur eingeschränkt fahren. Die Fahrten um 07:09 Uhr und 07:39 und am Nachmittag um 16:29 und 17:29 finden statt. Die restlichen Fahrten  müssen für diese zehn Werktage leider entfallen. Durch die Umleitungsstrecke über die Nagolder Straße, Mühlstraße, Zeppelinstraße und Daimlerstraße ist in den Stoßzeiten mit Verspätungen von mehr als zehn Minuten zu rechnen, die der Citybusfahrplan mit seinen Pufferzeiten nicht vollständig kompensieren kann. In der Folge kann es auch auf den Linien 779 und 780, die der Bus im Anschluss bedient, zu Verspätungen kommen.

Umgang mit Frustrationen


Im Rahmen der Fortbildungsreihe "Qualifiziert. Engagiert" organisiert die Stadtverwaltung Herrenberg am Samstag, 18. Mai, um 9.30 Uhr in der Volkshochschule einen Vortrag zum Umgang mit frustrierenden Erfahrungen. Die Diplom-Psychologin Heiderose Kast aus Tübingen zeigt verschiedene Bewältigungsmöglichkeiten auf und gibt hilfreiche Impulse für die Selbstfürsorge.
 
Besprochen werden Ursachen, Folgen und der Umgang mit Frustrationen. Dabei werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Probleme und Konflikte bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu befriedigenden Erfahrungen entwickelt werden können.
 
Alle Ehrenamtlichen sowie Fachkräfte können kostenlos teilnehmen am Samstag, 18. Mai 2019, 9.30 bis 11.45 Uhr in der Herrenberger Volkshochschule. Wegen der begrenzten Plätze ist eine Anmeldung per Telefon (0 70 32) 2 70 30 oder E-Mail (anmeldung@vhs.herrenberg.de) nötig.

Stadtführung


Die nächste Stadtführung in Herrenberg findet am Sonntag, 12. Mai, statt. Dieser Spaziergang führt durch die Herrenberger Altstadt mit ihren Gassen und Staffeln und es wird auf die dortigen Sehenswürdigkeiten eingegangen. Treffpunkt mit Gästeführerin Louise Cyffka ist um 15 Uhr beim Brunnen am Marktplatz. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.

Vier Jahre Fairtrade-Stadt Herrenberg


In Sachen Fairtrade-Stadt gerät im Mai einiges in Bewegung: Am 11. Mai lädt der Verein Partnerschaft Dritte Welt zum jährlichen Weltladen-Tag ein, der dieses Jahr ein ganz besonderer ist. 2019 feiert die Fairtrade-Stadt Herrenberg ihr vierjähriges Bestehen, und gleichzeitig stellt sich Lena Schuldt, neue Mitarbeiterin des Teams Beteiligung und Engagement (BE), vor.
 
Bei leckeren Aufstrichen, Knabbereien und Getränken – fair gehandelt oder aus der Region – können die Besucherinnen und Besucher Lena Schuldt, die neue Mitstreiterin des Teams BE, kennenlernen. Zugleich informiert der Weltladen am Samstag, 11. Mai, über die Forderung einer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen. Die Bananologen sind mit ihrer anschaulichen Weltspielplane ebenfalls vor Ort, und die Cajon-Gruppe aus dem Klosterhof wird zur „Atmosfaire“ rhythmisch beitragen.

Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik

Lena Schuldt hat vor kurzem ihre Stelle als Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik angetreten, die durch die Engagement Global gGmbH im Rahmen des „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt-Programms“ gefördert wird, mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Was muss man sich unter dieser Aufgabe vorstellen? „Ich kümmere mich zum einen darum, dass Herrenberg den Titel als Fairtrade-Stadt behält“, erklärt Lena Schuldt. Zum anderen berät sie die Akteure der Herrenberger Fairtrade-Familie, wie z. B. den Weltladen und die Bananologen. „Außerdem möchte ich die Fairtrade-Familie zu einem lebendigen Netzwerk weiterentwickeln“, beschreibt sie ihre dritte Aufgabe.

Denn: In Herrenberg befassen sich viele weitere Gruppen und Institutionen mit dem Thema Nachhaltigkeit. So zum Beispiel die Stadtbibliothek, die Volkshochschule sowie Schulen und Kindergärten. Wie kann man deren Aktivitäten ausbauen und vernetzen? Wie kann man in Herrenbergs Bevölkerung das Bewusstsein für nachhaltigen Lebensstil stärken? Gibt es interessante Personen oder Referenten, die man einladen könnte? Bei allen diesen Fragen wird Lena Schuldt den Akteuren beratend zur Seite stehen. Die Stadtverwaltung als Vorbild für nachhaltige Beschaffung? Auch da möchte Schuldt existierende Strukturen ausbauen. 

Gut gerüstet für Job

Für ihre entwicklungspolitischen Aufgaben ist sie bestens gerüstet. Lena Schuldts Wurzeln liegen einerseits in der Region – sie stammt aus Rottenburg – und andererseits auf der halben Welt. Ihr Masterstudium in Internationaler Entwicklungszusammenarbeit hat sie in Amsterdam absolviert, und für ihre Masterarbeit erforschte sie in Ruanda zivilgesellschaftliche Initiativen. Vor dem Studium ging sie für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) nach Jordanien: Dort brachte sie in einem Sportprojekt jordanische und syrische Kinder über den Fußball in Kontakt und schuf so eine Plattform für interkulturellen Dialog und auch für das Empowerment junger Fußballspielerinnen und-spieler.

Ebenfalls für die GIZ befasste sie sich in Berlin mit der Frage, wie man am besten mit arabischen Geber-Organisationen kooperiert. Seit 2018 engagiert sie sich zusätzlich ehrenamtlich in der Tübinger Erstaufnahmestelle für besonders schutzbedürftige Frauen. Nicht zum ersten Mal übrigens: Direkt nach dem Abitur beriet sie während eines Freiwilligen Sozialen Jahrs in Bolivien ehemalige Straßenkinder in schwierigen Lebenslagen.

Lokal handeln

Nun gilt es, die globalen Erfahrungen auf Herrenberg zu übertragen: „Es hat mich sehr gefreut, eine neue Perspektive zu erhalten. Man kommt auf der Kommunalebene viel mit den alltäglichen Belangen von Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt“, so Lena Schuldt. „Oft ist in der Entwicklungspolitik das Problem, dass die Entscheidungen nicht mit den Menschen getroffen werden, sondern über ihre Köpfe hinweg.“

Das sei in einer Kleinstadt, die sich das Mitmachen auf die Fahnen geschrieben hat, glücklicherweise anders. Verstecken brauchen sich die Herrenberger in puncto Erfahrung in der Eine-Welt-Arbeit übrigens nicht: „Ich freue mich, dass es hier so viele Engagierte gibt, die bei Alltagsentscheidungen einen Schritt weiterdenken und sich fragen, welche Auswirkungen ihr Handeln auf Menschen in anderen Ländern hat“, sagt Lena Schuldt. Wer Projektideen hat oder sich im Fairen Handel oder in der Eine-Welt-Arbeit engagieren möchte, kann sich jederzeit an Lena Schuldt melden.

Weltladen Tag am 11. Mai

Eine ideale Gelegenheit für ein erstes Gespräch und Kennenlernen mit Lena Schuldt bietet sich beim Weltladen-Tag am Samstag, 11. Mai, von 10 bis 12 Uhr vor dem Herrenberger Weltladen in der Stuttgarter Straße 12.

Zwei Deutschkurse für Migrantinnen mit Kinderbetreuung


Um auch den Frauen mit kleinen Kindern das Erlernen deutscher Sprache zu ermöglichen, finden ab Mitte Mai in Herrenberg weitere niederschwelligen Sprachkurse mit Kinderbetreuung statt. Die Kurse sind ein Kooperationsprojekt der Arbeiterwohlfahrt Böblingen-Tübingen (AWO), der Stadtverwaltung sowie der Vereine „Flüchtlinge und wir“ und „First Care“ und werden gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
 
Die Sprachkurse werden von einer qualifizierten Sprachlehrerin geleitet, umfassen jeweils 34 Unterrichtseinheiten und sind für die Teilnehmerinnen kostenlos. Betreut werden können Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren.
 
Der Sprachkurs auf dem Niveau A1.2 beginnt am Dienstag, 14.05.2019 um 13.30 Uhr im Klosterhof, in der Bronngasse 13.
 
Der Sprachkurs auf dem Niveau A2 findet abends in der Seestraße 3 statt und beginnt ebenfalls am Dienstag, 14.05.2019 um 18.00 Uhr.
 
Neben den Flüchtlingsfrauen, können auch die Migrantinnen teilnehmen, die schon länger in Deutschland leben. Dies bedeutet, dass die Frauen über einen geregelten Aufenthalt verfügen sollten oder als Asylbewerberinnen aus folgenden Ländern stammen: Syrien, Irak, Iran, Eritrea und Somalia. Des Weiteren ist nach Rücksprache auch die Teilnahme von Frauen aus anderen Nationen möglich.
 
Die Zahl der Teilnehmerinnen ist begrenzt. Wer Interesse an einem der Deutschkurse hat, meldet sich bitte bei der AWO-Migrationsberaterin Gabriele Zwirner, E-Mail: zwirner@awo-bb-tue.de, Tel.: 07031 4 38 38 37 oder bei der Integrationsbeauftragten der Stadt Herrenberg Meliha Geiger, E-Mail: m.geiger@herrenberg.de, Tel.: 07032 924-388.

Neue Gäu-Zwetschgensorten werden vorgestellt


Der Arbeitskreis Erwerbsobstbau hat im Jahr 2018 zwei exklusive Zwetschgensorten gekauft. Beide Sorten sind Kreuzungen mit der klassischen Hauszwetschge. Am Montag, 6. Mai, um 11 Uhr werden die beiden neuen Zwetschgensorten vorgestellt und “getauft”.
 
Herrenberg war schon immer ein klassisches Hauszwetschgengebiet und somit passen beide Sorten sehr gut ins Gäu. Die Stadt Herrenberg unterstützt die neuen regionalen Zwetschgensorten und damit auch den Erhalt der Kulturlandschaft Streuobst mit einer Spende.
Die Präsentation der Zwetschgensorten, die Namenstaufe und die Scheckübergabe finden auf einem Grundstück in der Nähe des Haslacher Streuobstpfades statt: Von Herrenberg kommend (Ammersenke) auf der der K 1028 kurz vor Haslach links in den Feldweg (direkt an der Bank) einfahren, die Wiese befindet sich nach 100 Metern am Schild des Streuobstpfades.
 
Veranstalter sind die Stadt Herrenberg, das Landratsamt Böblingen und der Arbeitskreis Erwerbsobstbau Böblingen.

Bürgerentscheid am 26. Mai


„Stimmen Sie zu, dass ein Geschäftshaus und eine öffentliche Tiefgarage/Parkhaus an der Hindenburgstraße westlich der Volksbank gebaut werden?“ – Diese Frage können die Herrenberger Wählerinnen und Wähler am Sonntag, 26. Mai mit ja oder nein beantworten und damit bestimmen, ob dieses Vorhaben realisiert wird.

Im Amtsblatt vom 2. Mai liegt eine Informationsbroschüre bei, die das Vorhaben erläutert. Die Argumente für und gegen das Projekt sind darin benannt und die Fraktionen des Gemeinderats sowie der Oberbürgermeister erläutern ihre Haltung dazu in persönlichen Stellungnahmen.

Um was geht es?


Die Stadt plant auf der städtischen Freifläche westlich der Volksbank ein Geschäftshaus und eine öffentliche Tiefgarage beziehungsweise ein öffentliches Parkhaus. Nach vielen Vorüberlegungen sind die Planungen jetzt so weit gediehen, dass die Stadt im November vom Gemeinderat beauftragt wurde, mit Investoren zu verhandeln. In den letzten Monaten geriet das Projekt immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit, mit ganz unterschiedlichen Wahrnehmungen, Meinungen und Wünschen. Der Bürgerentscheid soll nun Klarheit bringen, wie es in dieser Frage weitergehen soll.

Wie funktioniert der Bürgerentscheid?


Wahlberechtigt sind alle Deutschen und EU-Bürger/innen, die am Wahlsonntag mindestens 16 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten in Herrenberg wohnen. Die Frage ist entschieden, wenn eine Mehrheit der gültigen Stimmen mit Ja oder Nein gestimmt hat und diese Mehrheit mindestens 20 Prozent der Stimmberechtigten beträgt. Wird das Quorum nicht erreicht, hat der Gemeinderat über die Frage zu entscheiden.

Informieren und entscheiden


Neben dem Amtsblatt bietet die städtische Internetseite unter www.herrenberg.de/bürgerentscheid zahlreiche Informationen zu dem Thema, damit sich die Wählerinnen und Wähler über das Vorhaben informieren und eine Meinung bilden können. Am Donnerstag, 16. Mai findet um 19 Uhr in der Stadthalle eine Bürgerversammlung statt. Dabei diskutieren Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Gruppen und Positionen das Für und Wider des Vorhabens.

Fragen?


Wer noch weitere offene Fragen hat oder Informationen braucht, um sich eine Meinung zu bilden, kann diese bei der Stadtverwaltung einreichen. Die Antworten werden gebündelt und soweit möglich bei der Bürgerversammlung beantwortet. Die Fragen können über die Homepage, per E-Mail an homepage@herrenberg.de oder schriftlich bei der Stadtverwaltung Herrenberg, Stabsstelle Steuerung und Kommunikation, Stichwort: Bürgerentscheid, Marktplatz 5, 71083 Herrenberg eingereicht werden.
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Personalversammlung am 8. Mai


Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Herrenberg und der Stadtwerke findet am Mittwoch, 8. Mai, eine Personalversammlung statt. Deshalb sind die städtischen Ämter an diesem Tag nur bis 12 Uhr geöffnet. Die Kindertagesstätten sind ab 12.30 Uhr geschlossen. Die Kernzeitbetreuung findet an diesem Tag bis 13.00 Uhr statt.

Forschertag mit Bewerber-Speed-Dating


“Bei uns steckt mehr dahinter, komm in unser Forscherteam” werben die Herrenberger Kindertageseinrichtungen um Fachkräfte und Auszubildende. Am Donnerstag, 16. Mai, können sich Interessierte von 14:30 bis 18:00 Uhr in verschiedenen Kindertageseinrichtungen informieren und an einem Bewerber-Speed Dating mit anschließendem geselligen Beisammensein teilnehmen.

Der Nachmittag bietet potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern die Gelegenheit, den eigenen Forscherdrang auszuleben, zu staunen, zu fragen, zu entdecken oder zu philosophieren und dabei das Berufsbild einer pädagogischen Fachkraft kennen zu lernen. In mehreren Kindertageseinrichtungen gibt es Einblicke in den Alltag und es wird ein Thema erforscht, das das jeweilige Haus auszeichnet. Eingeladen sind: Pädagogische Fachkräfte nach dem Fachkräftekatalog KiTaG Paragraph 7, sowie junge Menschen, die sich für ein FSJ oder eine Ausbildung in einer Kita interessieren.

Am Herrenberger Bahnhof wird es einen Infopoint geben, der Ortsunkundigen Orientierung gibt. Ein kostenloser Taxi-Service steht bei Bedarf zur Verfügung. Parallel zu den Angeboten in den einzelnen Einrichtungen gibt es im Kinderhaus An der Raingasse einen Informationsstand der Abteilung Fachdienst Kindertageseinrichtungen. Dort finden auf Wunsch Bewerbungsgespräche in Form von Speed-Datings statt. Ferner können Hospitationstermine für einzelne Kitas vereinbart werden. Hierzu ist mindestens ein Abschlusszeugnis, gerne auch ein Lebenslauf mitzubringen.

Bewerbungsunterlagen können vorab oder direkt an diesem Tag online im Bewerberportal der Stadt Herrenberg mit dem Vermerk „Forschertag“ eingestellt werden. Ab 18:00 Uhr sind alle Forscherinnen und Forscher des Tages sowie die pädagogischen Fachkräfte der Stadt Herrenberg zu einem geselligen Ausklang in die Kita An der Raingasse eingeladen. Für Snacks und Getränke ist gesorgt.
 
Folgende Kitas sind am Forschertag geöffnet:
  • Kita Alzental, Erhardtstraße 5, Kernstadt
  • Kita An der Raingasse, Lupinenweg 1, Affstätt
  • Kita Erhardtstraße, Erhardtstraße 2, Kernstadt
  • Kita Mahdenstraße, Mahdenstraße 1, Oberjesingen
  • Kita Oberjesinger Straße, Keltenstraße 10, Kuppingen
  • Kita Raistinger Straße, Raistinger Straße 24, Kernstadt

Jetzt mitmachen beim Stadtradeln


Zum vierten Mal in Folge können in Herrenberg im Jahr 2019 drei Wochen lang alle, die in Herrenberg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen beim STADTRADELN mitmachen und damit ein Zeichen für den Klimaschutz setzen.
 
Diese bundesweite Aktion des Klima-Bündnisses beginnt am Samstag, 11. Mai und endet am Freitag, 31. Mai. Die mit dem Rad gefahrenen Kilometer können sowohl auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen als auch während einer Radtour gesammelt werden. Am vergangenen Samstag haben Mitarbeitende des Amts für Stadtentwicklung und der Stabsstelle Klimaschutz der Stadt auf dem Wochenmarkt für die Aktion geworben.
 
Wer beim STADTRADELN mitmachen möchte, kann sich anmelden unter www.stadtradeln.de/herrenberg oder mit einem Anmeldeformular, das bei der Zentrale im Bürgeramt Marktplatz 1 abgeholt werden kann. Aktuelle Informationen zum STADTRADELN in Herrenberg gibt es auf der städtischen Internetseite unter www.herrenberg.de/stadtradeln sowie auf der Facebook-Seite der Stadt.

Gültsteiner Mühlenbrunnen sprudelt wieder


Gültstein hat in diesen Tagen allen Grund zu feiern. Der Herrenberger Stadtteil steckt mitten in seinem Jubiläumsjahr, Ende Mai findet die große, viertägige 1250-Jahr-Feier statt. Doch auch darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von weiteren kleinen Feierlichkeiten – eine findet am Mittwoch, 1. Mai, statt. Im Rahmen des Maibaumstellens wird der neue Mühlenbrunnen eingeweiht.
 
Der Brunnen steht an der Ecke Kappstraße/Altinger Straße und erinnert an die Mühlenhistorie von Gültstein. Der Brunnen, der den ursprünglichen, seit Jahren stillgelegten Brunnen ersetzt, ist in einer Gemeinschaftsaktion entstanden. Dank des ehrenamtlichen Engagements von Gültsteiner Bürgern und Ortschaftsräten und dank der Zusammenarbeit verschiedener, städtischer Fachämter und Eigenbetriebe konnte das Projekt Mühlenbrunnen realisiert werden. Rechtzeitig zum Ortsjubiläum haben die Gültsteiner nun also wieder einen Platz in der Ortsmitte, der zum Zusammenkommen und Verweilen einlädt.
 
Stadtwerke und Tiefbauamt sowie Mitarbeiter vom Amt für Technik, Umwelt, Grün (TUG) sind an der Neugestaltung und der Inbetriebnahme beteiligt. Da wurde eine Extra-Reihe Sandsteine gesetzt, eine Pflanzfläche geschaffen, diese mit verschiedenen Stauden bepflanzt und Sträucher gesetzt. Die Brunnenstube und alle Wasserzu- und -abläufe wurden gereinigt, die notwendigen elektrischen Vorarbeiten erledigt und ein zusätzlicher Wasserhahn platziert. So kann an heißen Tagen die Bepflanzung am neuen Mühlenbrunnen direkt und ohne großen Mehraufwand gegossen werden.

Mühlenbrunnen Gültstein

Sperrung der Hohenzollernstraße in Haslach


Die Hohenzollernstraße in Haslach ist am Dienstag, 30. April, und am Mittwoch, 01. Mai, wegen der Maibaumaufstellung  der Freiwilligen Feuerwehr und des 1. Mai-Festes des Gesangsvereins gesperrt.
 
Anlässlich der Maibaumaufstellung durch die Freiwillige Feuerwehr Haslach und des 1. Mai-Festes des Gesangsvereins Eintracht Haslach e.V. muss die Hohenzollernstraße aus Sicherheitsgründen zwischen der Raichbergstraße und der Hornbergstraße (für den Durchgangsverkehr bereits ab der Sindlinger Straße) während den gesamten Veranstaltungen für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden.  Die Vollsperrung ist zwischen Dienstag, 30.04.2019, 15:00 Uhr und Mittwoch, 01.05.2019, 22:00 Uhr, notwendig. Außerdem muss am 29.04.2019 ab 17:00 Uhr bis 30.04.2019, 15:00 Uhr sowie am 02.05.2019 bis 18:00 Uhr die Hohenzollernstraße halbseitig für den Verkehr wegen des Zeltauf- bzw. –abbaus gesperrt werden.
 
Der Linienverkehr kann während dieser Zeit der Vollsperrung die Hohenzollernstraße nicht befahren und muss deshalb umgeleitet werden. Aus fahrplantechnischen Gründen (Anbindung an die S-Bahn in Herrenberg), muss der Bus in Richtung Herrenberg über die Sindlinger Straße - Staufenstraße (K 1028) direkt weiter nach Herrenberg (über die L 1184 [alte B 14]) geführt werden. Aus diesem Grund kann die Bushaltestelle bei der Sporthalle Haslach auch nur aus Richtung Herrenberg - nicht aber beim Verkehr in Gegenrichtung - angefahren werden. In Richtung Herrenberg kann während dieser Zeit nur die Haltestelle beim evangelischen Gemeindehaus bedient werden.
 
Auf Grund der geänderten Linienführung kann in diesem Zeitraum am 30.04.2019 und am 01.05.2019 auch die Bushaltestelle Markweg (an der Nagolder Straße/L 1362) in Herrenberg und die Bedarfshaltestelle „Schulmeisterbuche“ bei der Kreuzung L 1362/K 1029 nicht genutzt werden. Die Nutzer der Haltestelle Markweg werden gebeten, auf den Zentralen Omnibusbahnhof bzw. die Kalkofenstraße auszuweichen.  

Streuobstwiesen und Schlossberg


Anlässlich des „Tags des Wanderns“ findet am Dienstag, 14. Mai, eine ganztägige, geführte Wanderung in Herrenberg statt. Die Strecke führt durch Streuobstwiesen sowie an geologischen und geschichtlichen Besonderheiten vorbei bis hin zum Schönbuchturm und zum Schlossberg. Bei Interesse der Wandergruppe kann ein Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt sowie ein Besuch in der Stiftskirche angeschlossen werden. Gästeführer ist Rainer Kaupat. Die Strecke ist etwa 16 Kilometer lang, die reine Gehzeit beträgt zirka 5,5 Stunden. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Herrenberger Bahnhof bei den Infotafeln. Gegen 16 Uhr ist das Ende vorgesehen. Für dieses kostenlose Angebot ist eine Anmeldung bei der Stadt Herrenberg erfordlich: Telefon 07032 924 320 oder E-Mail t.tropsch@herrenberg.de.

Mit Jerg Ratgeb durch die Stadt


Jerg Ratgeb zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern des 16. Jahrhunderts. Zur Erinnerung an diesen Künstler hat eine Bürgergruppe in Herrenberg einen Skulpturenpfad geplant und dafür 25 Werke namhafter Künstler aus Baden-Württemberg und darüber hinaus gewonnen. Bei einer kostenlosen Führung am Sonntag, 5. Mai, mit Walter Grandjot bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in die unterschiedlichen bildhauerischen Materialien und Techniken, welche die Bildhauer bei den verschiedenen Skulpturen angewandt haben. Treffpunkt für die Führung ist um 16 Uhr am Bahnhofsvorplatz. Der Skulpturenpfad beginnt am Bahnhof und führt durch die Altstadt bis zum Schlossberg hinauf. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Blick in die Stiftskirche


Die Stiftskirche prägt das Stadtbild von Herrenberg wie kein zweites Bauwerk: Am Sonntag, 5. Mai, findet eine Führung durch die Stiftskirche, die liebevoll auch „Glucke“ genannt wird, statt. Über 700 Jahre wechselvoller Geschichte spiegeln sich im Bau und in der Ausstattung dieser Kirche. Die Stiftskirche ist eine der frühesten Hallenkirchen Schwabens und ein charakteristisches Bauwerk der Gotik. Treffpunkt mit Gästeführer Gernot Heer ist um 15 Uhr vor der Stiftskirche. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.

Umbauarbeiten vor dem Rathaus


Die Bürgerstiftung Herrenberg schenkt den Bürgerinnen und Bürgern von Herrenberg zu ihrem 10-jährigen Jubiläum ein Stadtrelief. Dieses wird am Freitag, 10. Mai , um 17 Uhr vor dem Rathaus (Marktplatz 5) enthüllt.
 
Im Zuge der nötigen Vorarbeiten werden die bisherigen Fahrradbügel erneuert und auf einem der beiden bisherigen Behindertenparkplätze neu angebracht. Da aufgrund der Renovierung des Ratssaals vor dem Oberamt ein zusätzlicher Behindertenstellplatz entstanden ist, wird vor dem Gebäude Marktplatz 5 zukünftig nur noch einer benötigt.
 
Die neuen Radbügel werden voraussichtlich Anfang kommender Woche montiert. Bis zu diesem Zeitpunkt können die Fahrräder in der Nähe des zukünftigen Standorts abgestellt werden. Ein entsprechendes Hinweisschild wurde angebracht. Die neuen Fahrradbügel können außerdem bei größeren Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt temporär entfernt werden.

Fachwerk im Fruchtkasten


Bei einer Führung im Fruchtkasten am Sonntag, 28. April, geht Gästeführer Reiner Kaupat insbesondere auf das Fachwerk ein. Er wird die verschiedenen Fachwerkstile und Formen vorstellen. Treffpunkt für dieses kostenlose Angebot ist um 15.30 Uhr vor dem Fruchtkasten, Tübinger Straße 30. Der Fruchtkasten ist an diesem Tag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Wie tickt Ausbildung bei der Stadt Herrenberg?


Neun Schülerinnen und Schüler machten sich in den Osterferien schlau, wie das Leben nach der Schule für sie aussehen könnte. Bereits zum achten Mal bot die Stadt Herrenberg eine Praktikumswoche in den Osterferien an. Und wieder einmal wurde das Angebot von den jungen Leuten gerne genutzt.
 
Die Auszubildenden aus der Stadtverwaltung hatten sich ein interessantes und abwechslungsreiches Programm für die Jugendlichen einfallen lassen. Ein Rundgang zu verschiedenen städtischen Einrichtungen, Präsentation der vielfältigen Ausbildungsberufe und spielerisches Kennenlernen der Stadt Herrenberg waren Aktionen des theoretischen Teils. Zwei Tage waren die Praktikantinnen und Praktikanten dann in unterschiedlichen Bereichen der Stadt, vom Bürgerschaftlichen Engagement bis zum Amt für Technik, Umwelt, Grün, eingesetzt und schnupperten Praxis-Luft.
Rechnungen buchen, Verträge erstellen oder auch Knöllchen verteilen stand beispielsweise auf dem Programm. „Es war ein toller Einblick in die Stadt Herrenberg“, so die Teilnehmerin Anna-Lena Döffinger aus Aidlingen. Christine Geisler, Schülerin im Herrenberger Andreae-Gymnasium hätte sogar gerne noch einen zweiten Bereich kennengelernt.
Höhepunkt und Abschluss der Woche  war das Bewerbertraining. Wie sieht ein gutes Anschreiben aus? Übungen für Gruppen- und Einzelgespräche und der Besuch von Personalleiterin Anja Sobkowiak boten den interessierten Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, aus erster Quelle zu erfahren, auf was es bei der Bewerbung ankommt. Dass die Praktikantinnen und Praktikanten ihre Ferien für die Berufsorientierung geopfert haben, haben sie allesamt nicht bereut.
 
Für Fragen rund um das Thema Ausbildung bei der Stadt Herrenberg stehen Clivia Schuker und Nadja Fauß aus der Personalabteilung unter der Telefonnummer 924 391 bzw. -379 gerne zur Verfügung. Zudem findet sich viel Wissenswertes zum Thema Ausbildung auf der Herrenberger Homepage www.herrenberg.de.

Auszubildende und Praktikanten bei der Stadt

Bunte Vielfalt für Gültstein und ganz Herrenberg


Wie schon im vergangenen Jahr verschenkt die Stadt Herrenberg erneut Samentütchen mit einer kunterbunten Blühmischung. Die Besonderheit in diesem Jahr: Mit der Neuauflage gratuliert die Stadt dem Stadtteil Gültstein zu dessen 1250-Jahr-Jubiläum und lädt zugleich zum großen Festwochenende vom 24. bis 27. Mai ein.
 
„Lass Gültstein blühen“ – so das Motto in diesem Jahr. Aber natürlich sind auch alle anderen Herrenberger dazu eingeladen, in ihrem Garten oder auf ihrem Balkon eine eigene, kleine „Insektentankstelle“ anzulegen. Denn genau diese erwächst aus den Samentütchen, die jetzt wieder im Bürgeramt am Marktplatz, in der Volkshochschule und in der Stadtbibliothek zum Abholen ausliegen.
 
Das Aussäen ist denkbar einfach: Die Samen sollten im Mai in ein feinkrümeliges Saatbeet gestreut, leicht angedrückt und ausreichend gewässert werden. Von Juni bis September blühen die einheimischen Arten dann kräftig bunt und werden bis zu 80 Zentimeter hoch. Die Feldblumenmischung enthält unter anderem Acker-Ringelblume, Kornblume, Wucherblume, Feld-Rittersporn, Klatschmohn, Lichtnelke und Stiefmütterchen – also einen echten „Blütentraum für Topf und Garten“.
 
Was durch die Samentütchen im Kleinen und Privaten entstehen kann, wächst auf den städtischen Brachflächen auch im Großen. In den Maiwochen legt das Amt für Technik, Umwelt, Grün (TUG) rund 8.000 Quadratmeter Blumenwiesen an. „Wir wissen, wie toll diese bunten, blühenden Flächen in der Bevölkerung ankommen und deshalb ist es für uns keine Frage, dass wir die Blumenmischungen auch in diesem Jahr wieder ausbringen“, sagt der städtische Umweltbeauftragte Jürgen Baumer. Zugleich komme die Stadt damit ihrer „ökologischen Vorbildfunktion“ nach.
Diese können auch die Herrenberger Bürgerinnen und Bürger einnehmen. „Wer den Inhalt unserer Samentütchen auf Balkon oder im Garten aussäet und wachsen lässt, schafft eine Nahrungsquelle für Insekten und Schmetterlinge und leistet einen wichtigen Beitrag gegen das Insektensterben“, betont Jürgen Baumer.


Landschaftspflege mit Biss


Im Stall von Schäfer Paul Lemke war in den vergangenen Wochen schwer was los: Das Ablammen hat begonnen, langsam aber stetig gewinnt der Nachwuchs die Oberhand. Zahlenmäßig haben sie die trächtigen Muttertiere inzwischen überholt und auch was die Neugierde anbelangt, sind die Lämmchen schon jetzt ganz vorne mit dabei.
 
Zeitgleich zum Ablammen stand für den Rest der Herde der „Frühjahrsputz“ auf dem Programm: Impfen, Ohrmarken-Kontrolle, Maniküre, Pediküre - das volle Programm. Schließlich sollen die Schafe gut gerüstet ins neue Wanderjahr gehen, das in diesen Tagen beginnt.
 
Dank den milden Temperaturen können der Altinger Schäfer und seine Herde früher als in den Vorjahren den Stall verlassen und sich auf den Weg in Richtung Schönbuchhang machen. Dort finden die wolligen Vierbeiner frisches, schmackhaftes Gras auf den Flächen, die Schäfer Paul Lemke für die Grundstücksbesitzer beweidet. Er arbeitet also im Auftrag der Stadt Herrenberg und von Privatleuten, die es aus Zeitmangel oder aufgrund der extremen Steilhanglage kaum schaffen, ihr Grundstück alleine zu bewirtschaften.
 
Gewinn für beide Seiten

Von einer klassischen „win-win“-Situation spricht Jürgen Baumer, Umweltbeauftragter der Stadt Herrenberg. „Die Besitzer erhalten ein Rundum-Sorglos-Paket. Sie müssen sich nicht mehr selbst abplagen und trotzdem verbuscht ihr Grundstück nicht. Und Schäfer Lemke bekommt eine zusammenhängende Weidefläche.“ Augenzwinkernd spricht der Umweltbeauftragte der Stadt im Zusammenhang mit der Schafbeweidung von einer „Pflege mit Biss“. Die Beweidung sei die „natürlichste Art der Landschaftspflege“, sie fördere die Artenvielfalt auf unnachahmliche Art und Weise - nicht nur in der Pflanzen-, sondern auch in der Tierwelt. „Auf dem selten gewordenen Mager- und Trockenrasen entsteht auch mal ein Ameisenhügel und der lockt wiederum Spechte an“, nennt Jürgen Baumer ein Beispiel. Ein anderes: Durch den zurückgedrängten Bewuchs kommt mehr Licht auf die Wiese, was allerlei seltenen Orchideenarten gefällt. „Die Schafbeweidung ist einfach die ökologisch wertvollere Alternative zum Mulchen“, bringt es Baumer auf den Punkt.
 
Nicht nur im Ammertal sind Schäfer Lemke und seine Schafe unterwegs. Sein Einzugsgebiet erstreckt sich über den kompletten Westhang des Schönbuchs. Beginnend bei Kayh und Mönchberg, über das Gültsteiner Baumfeld bis hin zum Roten Meer auf dem Schlossberg hoch über Herrenberg. Von dort wandert die Herde traditionell über die Schafwäsche am Ende des Mähdertals und über das Goldersbachtal durch den Schönbuch bis nach Reusten. Von dort geht es über den Kochartgraben zurück ins heimische Altingen – und die Tour beginnt von neuem.
 
Weitere Weideflächen gesucht
Gerne beziehen die „fleißigen Mitarbeiterinnen“ von Schäfer Lemke künftig weitere Weideflächen in ihren Rundgang ein. Haben Sie ein Grundstück, das im genannten Einzugsgebiet liegt? Haben Sie Freude daran, ihre Wiese auf natürliche Art zu erhalten und pflegen zu lassen? Dann nehmen Sie Kontakt auf mit dem Umweltbeauftragten der Stadt, Jürgen Baumer.
 
Weitere Informationen zur Schafbeweidung auf Herrenberger Gemarkung enthält ein Flyer, der in den Bezirksämtern von Mönchberg, Kayh und Gültstein ausliegt und der an der Infotheke des Bürgeramtes am Marktplatz erhältlich ist.

Landschaftspflege mit Biss
 

Gültsteiner Geschichte von 769 bis 2019


Es ist mit 745 Seiten das umfangreichste der bisher fünf vom Stadtarchiv Herrenberg herausgegebenen Ortsbücher: das jetzt erschienene Ortsbuch für Gültstein, dem am frühesten belegten Ort im alten Landkreis Böblingen. 23 Autorinnen und Autoren sowie weitere Helfende haben mit ihrem großen Engagement an seinem Entstehen mitgewirkt und hervorragende Arbeit geleistet.

Nach einem Artikel von Eberhard Merk vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart über das Gültsteiner Wappen beginnt der chronologische Gang durch die Geschichte mit einer geologischen Zeitreise um Gültstein, in der Dr. Joachim Eberle von der Universität Tübingen auch erklärt, warum die Ammer ein „sterbender Fluss“ ist und warum er die Lage Gültsteins aus geologischen, naturräumlichen und bodenkundlichen Gesichtspunkten als außerordentlich günstig beurteilt.

Dr. Christoph Morrissey vom Tübinger Büro-Südwest schließt bei den ersten Spuren einer jungsteinzeitlichen Siedlungstätigkeit an und arbeitet systematisch die Fundplätze auf der Gültsteiner Markung bis ins frühe Mittelalter, bis zum Einsetzen schriftlicher Überlieferung, auf. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass eine der ältesten bäuerlichen Siedlungen im Gäu auf der Anhöhe des Gültsteiner Gewanns „Kampfhans“ lag.


Gültstein im Mittelalter

Dr. Roman Janssen widmet sich dann in einem umfangreichen Beitrag dem Mittelalter Gültsteins, angefangen von der Ersterwähnung im Lorscher Schenkungsbuch im Jahr 769 bis zum Übergang zur Neuzeit mit dem Aufstand des sogenannten Armen Konrads und dem Bauernkrieg. Er beleuchtet darin die Umstände der Erstnennung Gültsteins und charakterisiert den Ort als Unterzentrum des Nagoldgaus zu einer Zeit, als es Herrenberg noch nicht einmal gab.

Der Artikel von Dr. Stefanie Albus-Kötz widmet sich verschiedenen Aspekten der Geschichte des 16. und 17. Jahrhunderts und damit einer Zeit, in der das Leben in Gültstein von Hunger, Krieg, Verwüstungen und Tod geprägt war.

Dr. Claudia Nowak-Walz aus Nufringen – zusammen mit Andrea Scholz-Rieker Lektorin des Bandes - schrieb den Beitrag zum 18. Jahrhundert, das für die Gültsteiner Bürgerinnen und Bürger durch erhöhte Steuerlast im Zuge des Absolutismus - Herzog Eberhard Ludwig musste etwa den Bau seines Schlosses in Ludwigsburg finanzieren -  durch Betonung der Kirchenzucht, Pietismus und Separatismus in Glaubensdingen, aber auch durch den verheerenden Ortsbrand 1784 charakterisiert ist.

Bau der Ammertalbahn

Die Winnender Stadtarchivarin Michaela Couzinet-Weber deckt den Zeitraum von 1806 bis zum Ende des Kaiserreichs 1918 ab. Besonders wichtig war in diesem Zeitraum sicherlich der Bau der Ammertalbahn, mit dem 1907 begonnen wurde und der mit der Inbetriebnahme 1909/10 endete.

Dr. Marcel vom Lehn – Autor des elften Bandes der Herrenberger Historischen Schriften zur NS-Zeit in Herrenberg – untersucht die Zeit von Weimarer Republik, Nationalsozialismus und junger Bundesrepublik in Gültstein und führt dabei den großen Erfolg der Nationalsozialisten auf eine gewisse Demokratie- und Politikferne im bäuerlichen Milieu zurück.

Die Zeit der Eingemeindung vor 1975 und die damit verbundenen Konflikte arbeitet schließlich erstmals systematisch der gebürtige Gültsteiner Gerd Braitmaier auf, der dafür akribisch die Akten, Gemeinderatsprotokolle und den Gäubote im Stadtarchiv ausgewertet hat.

Alois Plümper, der ehemalige Gültsteiner Ortsvorsteher, beendet schließlich den Gang durch die Geschichte mit der jüngsten Zeit seit der Eingemeindung und geht dabei vor allem auf die rasante wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung des Ortes ein.

Brand von 1784

Es folgen facettenreiche Beiträge zu Einzelaspekten der Gültsteiner Vergangenheit und Gegenwart. So kartiert der gebürtige Gültsteiner Joachim Kresin – jetzt Stadtarchivar in Schwetzingen - in seinem die Jahrhunderte durchschreitenden Aufsatz zur baulichen Entwicklung Gültsteins z. B. den bei dem Brand von 1784 abgebrannten Bereich des Ortes, zeichnet den Wiederaufbau nach, bietet eine Auflistung der weiteren Gültsteiner Brandfälle und endet bei den Folgen der Ortskernsanierung.

Tilman Marstaller, der Rottenburger Bauforscher, bietet einen Rundgang durch die historischen Gebäude in Gültstein, wobei er zunächst die Peterskirche in den Blick nimmt und mit einer Neudatierung des Turmes aufwarten kann, der noch im Kirchenführer als romanisch bezeichnet wurde, aber offenbar erst aus der Zeit um 1430 stammt. Marstaller betont auch die Bedeutung des Erhalts der wenigen noch verbliebenen historischen Gebäude in Gültstein als historische Quellen zu den Lebensbedingungen im Ort seit dem 15. Jahrhundert.

Wald und Flurnamen

Hansjörg Dinkelaker, ehemals Leiter des Forstamts Herrenberg, beleuchtet den Gültsteiner Wald, der erst 1833 vom Mönchberger Wald getrennt wurde, in allen Facetten und geht dabei auf Waldnutzung, hauptsächliche Baumarten, Jagd und vieles mehr ein.

Wolfgang Wille aus Mössingen hat mit großer Akribie die Gültsteiner Flurnamen zusammengestellt und erklärt, die teilweise bereits im Hirsauer Codex aus der Zeit um 1125 auftauchen und von denen 22 auch später noch nachweisbar bleiben.

Auch das Gültsteiner Alltagsleben im 20. Jahrhundert kommt durch die von Ingrid Haudek und Walter Wolf konzipierten Fotoseiten nicht zu kurz, sondern wird reich mit teilweise noch unveröffentlichten Abbildungen illustriert, die nach mehreren Fotoaufrufen hauptsächlich aus den Fotoalben der Gültsteinerinnen und Gültsteiner, die diese dankenswerterweise geöffnet haben, stammen.

Auch Dr. Ingrid Helber aus Balingen beleuchtet auf der Grundlage einer Auswertung der im Ortsarchiv Gültstein aufbewahrten Inventuren und Teilungen - einer der spannendsten Quellentypen der Kommunalarchive - das Leben im Dorf, die Gültsteiner Sozialstruktur, Berufe oder auch den Wandel der Gültsteiner Tracht in der Zeit vom 17. bis 19. Jahrhundert.
 

Wein aus Gültstein und Mönchberg

Die Weinbauexpertin Dr. Christine Krämer aus Stuttgart untersucht den erstmals 1125 im Hirsauer Codex belegten Weinbau von Gültstein und Mönchberg – beide Orte wurden ja erst 1833 verwaltungsmäßig getrennt. Es waren sicherlich keine Spitzenweine, die hier wuchsen, aber man baute auch bessere Sorten, nämlich Traminer und Muskateller oder Klevner, an. Durch Verwüstungen und Personalmangel in der Folge des 30-jährigen Krieges und zusätzliche Klimaverschlechterungen wurde schließlich 1772 der letzte Weinberg in Mönchberg gerodet.

Sehr lesenswert sind zudem die kleineren Beiträge von Volker Mall, Vorstandsmitglied der KZ-Gedenkstätte Hailfingen-Tailfingen, zum Abschuss eines alliierten Jagdflugzeugs während des 2. Weltkriegs; des Gültsteiners Andreas Ormos zur Eingliederung der Flüchtlinge und Vertriebenen am Ende des 2. Weltkriegs; von Ortsvorsteher Gerhardt Kauffeldt zu der seit 1970 bestehenden Partnerschaft mit Amplepuis; von Ortschaftsrätin Maya Wulz zum Kampf der Bürgerinitiative „Vermeiden statt Verbrennen“ gegen die geplante Sondermüllverbrennungsanlage und schließlich der humorvolle Beitrag von Dr. Wolfgang Wulz zu den Gültsteiner Necknamen.


Gültsteiner Persönlichkeiten

Am Ende des Bandes stehen Biographien besonderer Gültsteiner Persönlichkeiten wie des überregional bedeutenden Eisenbahnpioniers Otto Kapp von Gültstein, der sich in Gültstein ein Sommerhaus, das Schlössle, baute, oder aber auch von Emma Binder, der örtlichen Tante-Emma-Laden-Besitzerin, oder des ehemaligen Bürgermeisters Gottlob Wohlbold.

Last but not least sind noch die Beiträge der zahlreichen Vereine, Gruppierungen und Einrichtungen Gültsteins zu nennen, die ebenfalls einen sehr wichtigen Teil des Ortsbuchs ausmachen, prägen doch diese das aktuelle örtliche Leben mit und machen es durch ihr Engagement bunt, lebendig und vielfältig.

Das neue Ortsbuch ist bei den Herrenberger Buchhandlungen Schäufele und Papyrus, im Stadtarchiv Herrenberg, dem Bezirksamt Gültstein sowie am Infopoint im Bürgeramt jeweils zu den üblichen Öffnungszeiten bis Ende Mai 2019 zum Preis von 33 Euro zu erhalten. Danach kostet es 42 Euro.

Haben Sie Fragen an das Stadtarchiv oder möchten Sie alte Unterlagen, Briefe, Fotos oder Tagebücher abgeben? Dann wenden Sie sich gerne unter der Telefonnummer 07032 954633-0 oder archiv@herrenberg.de an das Stadtarchiv.

Spielerisch schneller ans Ziel gelangen


Die Wirtschaftsförderung der Stadt Herrenberg lädt zum 24. Gründungsmeeting am Dienstag, 23. April, im Coworking Space im Amselweg 1 ein. Die Veranstaltung bietet besonders Gründerinnen, Gründern und Interessierten die Möglichkeit, sich auszutauschen. Los geht es um 18 Uhr.
 
Mit spielerischen Methoden erreicht man sein Ziel schneller, besser und kreativer, davon ist Thomas Melchinger überzeugt. Als Organisationsentwickler setzt er bewusst auf Spiele und erfahrungsorientierte Komponenten, um auch die unterbewussten Kompetenzen in jedem Einzelnen zu aktivieren. Wie bunte Lego-Steine dabei helfen können, ein Geschäftsmodell mit viel Spaß zu entwickeln oder zu überprüfen, wird er in seinem Vortrag "Business Modelling mit der LEGO® Serious Play® Methode" vorstellen.
 
Das Gründungsmeeting findet monatlich, immer am vierten Dienstag im Monat, statt. Ziel des Angebots ist es, eine Plattform für Gründerinnen, Gründer und Gründungsinteressierte zu bieten, um neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen in entspannter Atmosphäre auszutauschen und das persönliche Netzwerk auszubauen. Bei dem Stammtisch steht der Austausch im Vordergrund. Auch beim 24. Gründungsmeeting ist für eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken gesorgt. Alle, die sich für das Thema Gründung interessieren, sind herzlich willkommen.
 
Eine Anmeldung über die städtische Homepage www.herrenberg.de/termine ist erforderlich.

Waldweide im Herrenberger Stadtwald


Eine kleine Gruppe Galloway-Rinder wird ab voraussichtlich Ende Mai im Herrenberger Stadtwald weiden. Auf einer rund sieben Hektar großen Fläche im Gewann Sauhägle bei Kayh-Mönchberg werden die Rinder im Sommerhalbjahr den Naturpark Schönbuch bereichern. Für Umwelt und Naturschutz, Naherholungssuchende und Wanderer hat die Waldweide viele positive Effekte.
 
Über viele Jahrhunderte stellte die Waldweide auch im Herrenberger Stadtwald eine übliche Nutzungsform dar; Namen wie „Sauhägle“ oder „Rosshau“ erinnern heute noch daran. So wurde das Sauhägle bereits früher als Weidefläche für Hausschweine genutzt. Heute befindet es sich größtenteils auf der Gemarkung Gültstein; ein kleinerer Teil liegt auf der Gemarkung Herrenberg. In diesem Bereich ist die lichte Waldweidefläche mit einzelnen alten Bäumen und Baumgruppen entstanden.
 
Wer sich daher dieser Tage in diesem Bereich im Wald bewegt, wird den durch den städtischen Forstbetrieb licht gestellten Wald entdecken. Das Konzept für die Waldweide wurde in enger Kooperation mit dem Kreisforstamt Böblingen, dem Naturpark Schönbuch und zahlreichen zu beteiligenden Fachbehörden erarbeitet.

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Der Weidewald ist gut für die biologische Vielfalt im Herrenberger Stadtwald, wie einer Infotafel zu entnehmen ist.


Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere

Die Waldweide stellt mit Blick auf die Belange von Umwelt- und Naturschutz eine Bereicherung dar: Sie zeigt, wie vielfältig der Herrenberger Stadtwald in seiner Vergangenheit genutzt wurde, und bietet vielen seltenen Pflanzen und Tieren neuen Lebensraum. Waldvögel, wie Baumpieper, Grauspecht, Wiedehopf und Kuckuck, aber auch Insekten, Fledermäuse, Amphibien und Reptilien profitieren von den lichten und offenen Strukturen der Waldweide. Naturschutzfachlich ist es daher ein wichtiges Ziel durch „lichte Wälder“ einen Sonderlebensraum für diese so genannten Lichtwaldarten zu schaffen und so die Biodiversität zu erhöhen.
 
Auch für Naherholungssuchende und Wanderer ist die Waldweide im Naturpark Schönbuch ein Gewinn. Nicht zuletzt sprechen auch landeskulturelle Gründe dafür, auf einer begrenzten Fläche die historische Schönbuchlandschaft wiederherzustellen und mit einer aktiven Beweidung erlebbar zu machen. „Mit der Waldweide betreiben wir also Heimatkunde im besten Sinne“, sagt Reinhold Kratzer, der Leiter der Kreisforstamtes.


Nutzungsform mit Geschichte

Bis ins 19. Jahrhundert grasten Pferde, Esel, Rinder, Ziegen und Schafe im Wald, Schweine gruben nach Eicheln und die Hirten und Gemeinden stritten sich um die besten Weideplätze. „Der Grenzweg zwischen dem Herrenberger und Hildrizhauser Wald heißt nicht umsonst Streitweg“, weiß Reinhld Kratzer. „Bisweilen muss es ziemlich laut zugegangen sein im Wald“, ist er überzeugt. Hierfür spreche etwa die große Zahl an Weidevieh: Im Jahr 1714 gab es im Schönbuch (ohne den Bebenhäuser Klosterwald) 15.046 Weidevieh in 117 Herden.


Schafwäsche, Schinderklinge, Schinderwasen

Nicht nur Namen wie „Sauhägle“ oder „Rosshau“ erinnern heute noch daran, dass die Waldweide auch im Herrenberger Stadtwald über viele Jahrhunderte eine übliche Nutzungsform darstellte: „Im Bereich der Schafwäsche im Mähdertal kann man heute noch die Steinplatten im Bachgrund erkennen, auf denen die Schäfer ihre Tiere vor der Schur gereinigt haben“, berichtet Karatzer. In einer Forstkarte von 1798 ist direkt daneben ein Herrenberger Viehhaus verzeichnet. Auch die Abteilung Stellberg an der Hildrizhauser Straße, auf dem heute der Schönbuchturm steht, lasse ehemalige Stallungen oder Unterstände im Wald vermuten.
 
Die „Schinderklinge Richtung Kayher Tal und der „Schinderwasen“ im Kuppinger Wald markieren die Orte, an denen tote Tiere „auf den Schinder geworfen“, also entsorgt wurden. „Talwiesenhau“, „Waldwiesenhau“ und „Heuweg“ waren Flächen, die zu Weidezwecken vollständig gerodet waren. „Reste dieser einst ausgedehnten Wiesen finden sich heute noch im Mähdertal, im Kayhertal und im Goldersbachtal“, so Kratzer.


Goethe über den Schönbuch

Dass der historische Schönbuch aufgrund von Waldweiden und intensiver Holznutzung lange Zeit ein lichter Wald war, notierte auch Goethe. Als der Dichter 1797 auf einer Reise in die Schweiz den Schönbuch durchquerte, schrieb er: „Einzelne Eichbäume stehen hier und da auf der Trift.“
 
Kurz darauf, im 19. Jahrhundert, wurde es durch die Einführung einer planmäßigen und systematischen Forstwirtschaft nach und nach still im Wald. Später erhielt der Wald als großflächiges Erholungsgebiet insbesondere eine zunehmende Bedeutung.


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Auf dieser Waldweideflächen im Schönbuch weiden demnächst Galloway-Rinder.

Streetfood Fiesta


Herrenberg steht ein kulinarisch-musikalisches Osterspektakel bevor: Vom 20. bis 22. April verwandelt sich der Graben in eine stimmungsvolle Genuss- und Eventmeile mit internationalen Spezialiäten, DJs und Live-Musik.
 
Zur Streetfood Fiesta rollen zahlreiche Foodtrucks an: Vom Pulled Pork Burger über mexikanische Wraps und schwäbische Maultaschen bis hin zu italienischem Spanferkel – die Besucherinnen und Besucher können sich auf Spezialitäten aus der ganzen Welt freuen. Viele kleine Stände mit Garküchen und Getränken ergänzen das kulinarische Programm. Außerdem treten an allen drei Tagen Bands und DJs auf. Am Samstag sorgt die Herrenberger Kneipennacht zusätzlich für Stimmung und Unterhaltung.
 
Das Festival findet in Kooperation mit dem Herrenberger Stadtmarketing e.V. statt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Attraktivität Herrenbergs zu stärken. Mehr erfahren: www.herrenberg-stadtmarketing.de.
 

Streetfood Fiesta

20. bis 22. April
Auf dem Graben
Freier Eintritt

Öffnungszeiten

Samstag: 18 bis 22 Uhr
Sonntag: 11 bis 22 Uhr
Montag: 11 bis 18 Uhr

Lästig und hässlich: Wilder Müll


Gültstein feiert in diesem Jahr sein 1250-jähriges Jubiläum und die Stadt Herrenberg tut viel dafür, dass der Ortsteil eigens aus diesem Anlass optisch aufgewertet wird. An den Ortseingängen wurden Blumenzwiebeln gesteckt, an der Grundschule ein „Jubiläumsbaum“ gepflanzt. Neue Pflanzbeete wurden angelegt und die bestehenden Beete neu bepflanzt. Plattenbeläge wurden ausgebessert, der beschädigte Partnerschaftsbaum ausgetauscht und neue Unterflurmülleimer aufgestellt.
 
Im krassen Gegensatz zu diesen Bemühungen steht die Situation, die die Mitarbeiter des Amts für Technik, Umwelt, Grün (TUG) der Stadt Herrenberg jüngst angetroffen haben: Übervolle Müllsäcke, die auf der öffentlichen Fläche an der Ecke Kappstraße/Gänsbergring/ Tailfinger Straße in Gültstein abgelegt wurden - oder vielmehr wild entsorgt wurden.

Immer mehr wilder Müll

Dies ist kein Einzelfall – und kommt keineswegs nur in Gültstein vor. Auch in der Kernstadt, in den anderen Herrenberger Teilorten, auf den Feld- und Spazierwegen rund um die Mitmachstadt wird regelmäßig wilder Müll entsorgt. Nicht immer säckeweise, wie in diesem Fall. Doch die Menge an achtlos weggeworfenen Verpackungen, leeren Flaschen, Tetra Paks, Taschentüchern oder auch vollen Hundekot-Tüten nimmt stetig zu.
Ein Trend, dem die für die Stadtreinigung zuständigen Mitarbeiter des TUGs nur schwer Herr werden können. Zugleich ein Trend, dem sich die Mitstreiter der Bürgergruppe „Aktiv gegen Müll“ mit viel Elan und ehrenamtlichem Engagement entgegen stemmen.

Bürgergruppe „Aktiv gegen Müll“

Im vergangenen Herbst hat sich die Gruppe zum ersten Mal getroffen. Herrenbergerinnen und Herrenberger, die nicht akzeptieren wollen, dass ihre Heimatstadt und die Landschaft drum herum durch wilden Müll verschandelt werden. Die sich um die Gesundheit ihrer Hunde und um den Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft sorgen. Bürger, die aber lieber mit kreativen Aktionen statt mit erhobenem Zeigefinger und schimpfend auf das ebenso lästige wie hässliche Treiben der Müll-Chaoten aufmerksam machen und die Herrenberger Gemarkung dabei gleich vom wilden Müll befreien.

Jetzt mitmachen

Die Bürgergruppe „Aktiv gegen Müll“ freut sich über weitere Mitstreiter. Alle, die Interesse haben, sich zu engagieren oder die kreative Ideen haben, wie man dem Thema „wilder Müll“ begegnen könnte, können sich entweder unter der Mailadresse aktiv-gegen-muell@freenet.de direkt mit der Gruppe in Verbindung setzen oder aber unter Telefon 07032/201 8971 oder unter BE@herrenberg.de per Mail beim Team für Beteiligung und Engagement melden. Ein Kontakt zur Gruppe wird dann hergestellt.

Sommerfarben: 20 Jahre Kulturgenuss


Mit Musik, Kunst und Comedy feiert Herrenberg in diesem Jahr die 20. Auflage der Sommerfarben: Vom 5. bis 21. Juli bringt das Kulturfestival Farbe in die Stadt. Das Programmheft liegt ab Donnerstag an verschiedenen Stellen in Herrenberg aus; Tickets sind ebenfalls ab Donnerstag erhältlich.
 
Anlässlich des Jubiläums haben die Sommerfarben ein neues, farbenfrohes Design bekommen. Und nicht nur optisch hat sich einiges getan – das Jubiläum wird mit einem ganz besonderen Konzert gefeiert: Eine deutschsprachige Künstlerin, die bereits auf Platz 1 der deutschen Charts war, kommt am Samstag, 13. Juli, nach Herrenberg. Wer der Überraschungsgast ist, wird erst am 3. Juni verraten. Und natürlich gibt es auch in diesem Jahr noch viele weitere Highlights.

Musik

Bereits zum sechsten Mal ist die Mannheimer Popakademie zu Gast in Herrenberg: Am ersten Samstag heizen zwei junge Bands – Bruckner und Provinz – umsonst und draußen auf dem Marktplatz ein. Der Spanische Sommerabend des GastroNet bringt südländisches Flair in die Herrenberger Altstadt: Bei einem Doppelkonzert von Las Migas und Café del Mundo trifft hier Flamenco auf die Küche Spaniens. Jazzfans können sich auf den Freiburger Jazzchor freuen, der Lieder in mehreren Sprachen, darunter Englisch, Japanisch und Afrikanisch, singt. Die Stuttgarter Band Bigger Bang hat sich der Musik der Rolling Stones verschrieben.
 
Das Glocken- und Carillonkonzert begibt sich anlässlich des 500. Jahrestags des Herrenberger Altars auf die Spuren des Künstlers Jerg Ratgeb. Die Bigband Herrenberg präsentiert ein Programm mit Swing, Latin und Rockjazz. Auf eine Reise mit schönen und beeindruckenden Melodien aus sowie über Europa nimmt die Stadtkapelle ihr Publikum mit. Beim Musikschultag bringen Schülerinnen und Schüler der Musikschule Herrenberg die Altstadt zum Klingen. Folk und französische Chansons, Pop und Rock können die Gäste beim Straßenmusikfestival vor der einzigartigen Kulisse der Herrenberger Altstadt genießen.

Kunst

Zwei Publikumslieblinge locken am ersten Samstag im Juli wieder viele Kunst- und Kulturinteressierte nach Herrenberg: Die Straßengalerie hüllt die Innenstadt in Kunst, der Kunsthandwerkermarkt bietet kreativen Köpfen eine Plattform.

Theater & Comedy

Neben Musik und Kunst gehören auch Theater und Comedy zum festen Bestandteil der Sommerfarben: Die Herrenberger Bühne führt ein selbst entwickeltes Stück über den Maler Jerg Ratgeb in musikalischer Begleitung durch den Chor Klang-Zeit auf. Comedyfans sind bei Baden-Württemberg macht Spass – präsentiert von SWR1 – richtig: Christoph Sonntag, Helge und das Udo, Lisa Fitz sowie das Vereinigte Lachwerk Süd mit Ernst Mantel und Werner Koczwara strapazieren auf zwei Bühnen die Lachmuskeln. Das Duo Luna Tic unterhält mit „Klavierakrobatikliederkabarett“: Mit leisen und lauten Chansons gehen die beiden Künstlerinnen mit ihrem „Radio Luna-tic“ auf Sendung.

Kinder & Familien

Kinder und Familien können sich auf „Meister Eder und sein Pumuckl“ und die Kinderkantorei freuen.

Stadtfest

Zum Abschluss der Sommerfarben heißt es wieder: Drei Tage Festtagslaune beim Stadtfest in der Altstadt.

Programmheft & Tickets

Das Programmheft liegt ab Donnerstag an verschiedenen Stellen in der Stadt aus. Tickets gibt es ebenfalls ab Donnerstag beim i-Punkt am Marktplatz, beim Gäubote im Bronntor, telefonisch unter 07151 98189-0 sowie online unter www.reservix.de.

Schulerfolg und Integration


Im Rahmen der städtischen Fortbildungsreihe „Qualifiziert.Engagiert“ laden Alexander Riegler und Silke Würth aus der Jerg-Ratgeb-Realschule für die Herrenberger Schulen zu einem Themenabend über Unterstützungsmöglichkeiten bei der Integration in das Schulwesen ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 11. April, um 19.30 Uhr im Musiksaal der Schule statt. Dabei werden Erfahrungen aus anderen Kommunen sowie das Elternmentorenprogramm der Elternstiftung Baden-Württemberg vorgestellt.
 
Alle interessierten Ehrenamtlichen und Fachkräfte sowie die Personen mit Zuwanderungsgeschichte, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Sachen Bildung weitergeben wollen, sind herzlich willkommen zur kostenlosen Teilnahme an der Veranstaltung. Das Ziel ist durch neue Wege der interkulturellen Elternarbeit die sprachlichen und kulturellen Unterschiede zu überwinden und so die Kinder und Jugendliche mit Migrationsgeschichte besser zu unterstützen.
 
Der Fortbildungsabend soll dazu beitragen, in einen direkten und offenen (Erfahrungs-) Austausch über diese Fragestellungen zu kommen, Modelle anderer Kommunen kennenzulernen und für Herrenberg passende Strukturen anzudenken. Wegen der begrenzten Plätze ist eine Anmeldung per Telefon (07032 27030) oder E-Mail (anmeldung@vhs.herrenberg.de) nötig.
 
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie ein regelmäßiger und funktionierender Austausch zwischen Elternhaus und Schule sind eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen von Kindern und Jugendlichen. Nicht immer gelingt diese Partnerschaft auf Anhieb und die Zurückhaltung der Eltern wird fälschlicherweise als mangelndes Interesse am schulischen Erfolg ihrer Kinder verstanden.
 
Doch die Gründe sind mannigfaltig und liegen häufig in kulturellen und sprachlichen Unterschieden. So haben manche Eltern selbst ein anderes Schulsystem durchlaufen und sind mit schulischen Abläufen und Übergängen, Erwartungen zum Beispiel in Bezug auf Hausaufgaben, Lernen im häuslichen Umfeld sowie mit den Rechten und Pflichten wenig vertraut. Verständnisschwierigkeiten und Verunsicherung sind eine häufige Folge.
 
Die Institution Schule wünscht sich eine gelingende Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule, damit sprachliche Barrieren überwunden werden und Bildungserfolg und Integration gelingen können. Wie können Eltern, Lehrende und Ehrenamtliche im Sinne des Kindes zusammenarbeiten? Welche Strukturen sind nötig? Wie gelingt der Perspektivwechsel und welche tiefergehende Qualifizierung ist für die Zusammenarbeit nötig? 

Zeit für Wiedermutmachung


Ein Klangteppich in dem Menschen ihr mutiges Handeln reflektieren begrüßt Besucherinnen und Besucher in der Stadtbibliothek. Im Jugendbuchbereich schallen Kinderstimmen über Mutsituationen sowie mutige Geschichten aus der Kindheit aus orangenen Röhren. Warum nicht gleich in ein altes Mostfass klettern und dort einer Geschichte lauschen? Oder den Pfeilen über den Hof in die Volkshochschule folgen, einen Kopfhörer aufsetzen und auf Start drücken? 
 
Weit über 200 Menschen folgten trotz schlechtem Wetter der Einladung zur Vernissage der Ausstellung „Nur Mut – Herrenberger Geschichten“ am 15. März. Neben einem unterhaltsamen Eröffnungsteil bekamen sie als erstes die frisch fertiggestellte Ausstellung in Volkshochschule und Stadtbibliothek zu sehen. Seitdem nutzten zahlreiche Interessierte die Chance Herrenberger Stimmen über Mut und Zivilcourage zu lesen, zu hören und sich auf die bewegenden Geschichten einzulassen. Sie regen zum Nachdenken an und inspirieren vielleicht auch zu eigenem Handeln.
 
Die Ausstellung ist ein Projekt von Demokratie leben, das vom Bundesfamilienministerium gefördert wird. Das Team Beteiligung und Engagement hat dafür im Ludwig-Uhland-Institut der Universität Tübingen einen versierten Kooperationspartner gefunden. In der Ausstellung werden Fragen aufgeworfen, wie: Wird Liebe aus Mut gemacht? Wie viel Größe braucht Mut? Wie viel „ich“ steckt in „mutig“? Machen schwierige Zeiten Menschen mutiger? Wie viel Mut braucht Engagement? Dabei geht es weniger darum Antworten zu liefern, als sich auf die Erzählungen der Herrenbergerinnen und Herrenberger einzulassen, die sie auf ihre Art und Weise beantwortet haben oder beantworten mussten.
 
Laden Sie Ihr Muthaben auf! Die seh- und hörenswerte Schau ist noch bis Mittwoch, 24. April, in der Stadtbibliothek und Volkshochschule zu sehen.  
 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr. Ostersonntag und Ostermontag von 13:00 bis 17:00 Uhr. Karfreitag und Ostersamstag geschlossen.

Parkmöglichkeiten am Sonntag


Zum Handwerkermarkt und verkaufsoffenen Sonntag am 10. April werden zahlreiche Gäste in der Herrenberger Innenstadt erwartet. Zur Anreise empfiehlt die Stadtverwaltung öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen und gibt folgenden Überblick über die Parkmöglichkeiten:
 
Zur Verfügung stehen die Parkplätze an der Stadthalle und ein der Parkplätze an der Viehversteigerungshalle. Außerdem gibt es weitere Parkmöglichkeiten an der Aischbachstraße und Schießmauer. Die provisorischen Parkplätze an der alten Kreisstraße Richtung Affstätt sind wieder ausgeschildert. Zusätzlich stehen Firmenparkplätze der Firma Feinmetall in der Zeppelinstraße 8 sowie das Gelände der ehemaligen Tankstelle Huber in der Kalkofenstraße (zwischen Nagolder Straße und Kalkofenstraße) zur Verfügung.

Wann und wo fährt der Stadtbus?


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Was denken Sie über Photovoltaik?


Haben Sie eine Photovoltaikanlage? Wie kann der Strom einer Photovoltaikanlage verwendet werden? Wieviel Geld würden Sie für solch eine Anlage ausgeben? Fragen wie diesen geht eine Umfrage nach, die die Studentin Caroline Vollmer im Rahmen ihrer Bachelorarbeit derzeit macht. Alle, die in Herrenberg wohnen, können noch bis zum 21. April an der Online-Umfrage teilnehmen.
 
Ziel ist es, ein Meinungsbild und die Akzeptanz von Photvoltaik in der Herrenberger Bevölkerung zu ermitteln. Die Ergebnisse der Umfrage fließen direkt in die Arbeit der Stabsstelle Klimaschutz ein: Auf ihrer Grundlage wird die Studentin Caroline Vollmer in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Klimaschutz Strategien zum Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung und -versorgung in Herrenberg ausarbeiten.
 
Caroline Vollmer studiert „Erneuerbare Energien“ an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg. Ihre Bachelorarbeit thematisiert die Sensibilisierung der Bevölkerung im Bereich Photovoltaik am Beispiel der Stadt Herrenberg. Die städtische Klimaschutzmanagerin Lisa Bartholomä betreut ihre Arbeit.
 

Noch bis 21. April mitmachen

Die Umfrage hat 15 Fragen und dauert etwa fünf Minuten. Die Antworten bleiben anonym und werden vertraulich ausgewertet. Alle Interessierten können noch bis Sonntag, 21. April, daran teilnehmen unter: www.umfrageonline.com/s/herrenberg_pv

Mit Jerg Ratgeb durch die Stadt


Jerg Ratgeb zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern des 16. Jahrhunderts. Zur Erinnerung an diesen Künstler hat eine Bürgergruppe in Herrenberg einen Skulpturenpfad geplant und dafür 25 Werke namhafter Künstler aus Baden-Württemberg und darüber hinaus gewonnen. Bei einer kostenlosen Führung am Donnerstag, 11. April, mit Elena Hocke, stellvertretende Leiterin der Herrenberger Volkshochschule, bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in die unterschiedlichen bildhauerischen Materialien und Techniken, welche die Bildhauer bei den verschiedenen Skulpturen angewandt haben. Treffpunkt für die Führung ist um 16 Uhr am Bahnhofsvorplatz. Der Skulpturenpfad beginnt am Bahnhof und führt durch die Altstadt bis zum Schlossberg hinauf. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Nachbarschaftliches Miteinander stärken


Die Quartiersmanagerin der Stadt, Ines Böttcher, wird im April und Mai 2019 als Ansprechpartnerin auf dem Herrenberger Wochenmarkt sein.

„Um die Menschen in ihrer direkten Nachbarschaft zu vernetzen und aktiv in das Geschehen der Stadt einzubinden ist es wichtig, sie über die aktuellen Themen zu informieren. Nur dann können die Bewohnerinnen und Bewohner sich aktiv an den aktuellen Projekten der Stadt beteiligen und die eigenen Wünsche und Anliegen einbringen“, sagt Ines Böttcher. Sie ist sehr gespannt zu hören, was die Bürgerinnen und Bürger bewegt und interessiert.  

Bürgerinnen und Bürger, die Themen aus der Altstadt besprechen möchten, erreichen die Quartiersmanagerin Ines Böttcher per Telefon 07032 201 88 71 und E-Mail unter i.boettcher@herrenberg.de. Im April und Mai ist sie auch auf dem Herrenberger Wochenmarkt anzutreffen. Die Termine im April sind: 9., 13., 20., 23., 27. und 30. April. Die Mai-Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Auf dem Handwerkermarkt am kommenden Sonntag, 7. April, findet man die Quartiersmanagerin am gemeinsamen Stand mit dem Stadtmarketing Verein.



Nistkästen für künftige Freizeitanlage im Längenholz


Der Frühling und damit die brütenden Vögel können kommen. Zumindest, wenn es nach den Machern des „Hortus Herrenbergensis“ geht. Sie haben auf dem Gelände der künftigen Freitzeitanlage Längenholz Nistkästen aufgehängt. Das Gesamtprojekt Freizeitanlage ist auf einem guten Weg: Der Spatenstich wird voraussichtlich im Frühsommer stattfinden.
 
Der Verband Region Stuttgart (VRS) hat kürzlich seine Zusage zur Kofinanzierung erteilt, der entsprechende Vertrag ist in trockenen Tüchern. Die Ausschreibung für den Bau der Anlage wurde veröffentlicht. Läuft alles nach Plan, erfolgt der Spatenstich noch im Frühsommer.
Die Arbeiten für den Bau der Wohnmobilstellplätze liegen in den letzten Zügen. Das Amt für Tiefbau und Entwässerung, das zugleich federführend für den Bau der Wohnmobilstellplätze zuständig ist, hat gemeinsam mit der Elektroabteilung des Amtes für Technik, Umwelt, Grün (TUG) für die notwendige Infrastruktur gesorgt. Die TUG-Abteilung Umwelt und Grün hat darüber hinaus jeweils vier Feldahorne und Rotahorne und eine Kastanie gepflanzt. Eine Hainbuchenhecke grenzt nun die Stellplätze vom übrigen Freizeitgelände ab und nach der Raseneinsaat im Frühjahr wird noch ein Picknick-Platz eingerichtet.
 
Nistkästen für „Hortus Herrenbergensis“
Mit einer Leiter im Gepäck und in Begleitung der fotografierenden Susanne Orlich, war Norbert Heumüller dieser Tage auf dem Gelände des künftigen Gemeinschaftsgartens unterwegs und hat vier Nistkästen aufgehängt. Für Dokumentationszwecke eigens nummeriert und beschriftet, hängen die Nisthöhlen nun in luftiger Höhe, damit weder Zwei- noch Vierbeiner heranreichen können und den Vögeln und ihrem Nachwuchs unnötig Stress bereiten. Direkte Sonneneinstrahlung und Windschatten erhöhen den Komfort für die erwarteten Zwischenmieter zusätzlich. Meise und Feldsperling, Gartenrotschwanz und Kleiber sollen die von Menschenhand geschaffenen Höhlen beziehen und darin nisten, so die Hoffnung der Verantwortlichen.
 
Alle Mitglieder der Hortus-Gruppe sind Ehrenamtliche, die gemeinsam das Gartenprojekt „Hortus Herrenbergensis“ stemmen. Auf dem Gelände der künftigen Freizeitanlage Längenholz wird der Herrenberger Garten angelegt: eine zusammengerechnet rund 1.700 Quadratmeter große Fläche. In den vergangenen Tagen hat die Bürgergruppe auch Ziegel, Steine und Totholz auf das Gelände transportiert. „Material, mit dem wir später Beet-Einfassungen, Insektenhotels oder Trockenmauern bauen können“, erklärt Norbert Heumüller. Die Gruppe freut sich über weitere Mitstreiter für das Gartenprojekt. Wer sich im und für den „Hortus Herrenbergensis“ engagieren möchte, kann sich per E-Mail unter hortus.herrenbergensis@gmx.de melden.

Rotblühende Kastanie als bleibende Erinnerung ans Ortsjubiläum


Eine Kastanie, mehr als zwei Meter hoch, zwischen 12 und 15 Jahre alt. Das sind, nüchtern zusammen gefasst, die Eckdaten eines Baumes, der seit knapp zwei Wochen hinter der Gültsteiner Grundschule steht. Doch dahinter steckt mehr: Bei der Kastanie handelt es sich um den Gültsteiner Jubiläumsbaum.
 
Die Grundschüler waren es, 84 um genau zu sein, die reihum zur Schaufel griffen und den Baum pflanzten. Lehrer, Eltern und Ortsvorsteher Gerhard Kauffeldt begleiteten die Kinder bei der Pflanzaktion. Drei Mitarbeiter des Amts für Technik, Umwelt, Grün (TUG) der Stadt Herrenberg unterstützten sie dabei tatkräftig und bei Jürgen Baumer, dem Umweltbeauftragten der Stadt, liefen die Fäden zusammen.
In Rücksprache mit der Schulleitung hat sich Jürgen Baumer für eine rotblühende Kastanie entschieden. Damit geht der Wunsch der Schule nach einer Vielfalt unterschiedlicher Baumarten – die im Unterricht thematisiert werden können – in Erfüllung. Zudem wird der Baum später genug Spiel- und Bastelmaterial abwerfen. Er wird im Frühjahr eine Augenweide sein und im Sommer erfreulich wenig Tierchen anziehen. Das Wichtigste aber: Die Kastanie wird nachhaltig und somit weit über das Jahr 2019 hinaus an das 1250-jährige Ortsjubiläum erinnern.

Am kommenden Samstag, 6. April, startet das Jubiläumsjahr mit einem offiziellen Festakt in der TV Halle in Gültstein.

Jubiläumsbaum hinter der Gültsteiner Grundschule
 
 

Provisorische Anbindung der Stadthallenstraße an die Zeppelinstraße


Um die Zu-und Ausfahrt von Rettungskräften und Anliegern während der Baustellen auf dem Seeländer-Areal und in der Umgebung zu gewährleisten, muss eine provisorische Anbindung an die Zeppelinstraße zwischen Reithalle und Abreitplatz des Reit-und Fahrvereins Herrenberg hergestellt werden. Aus diesem Grund muss der südöstliche Gehweg aus Sicherheitsgründen für die Dauer der Anbindung gesperrt werden. Der gegenüberliegende Geh- und Radweg steht uneingeschränkt zur Verfügung. Für die entfallenen Bäume werden nach dem Rückbau Ersatzpflanzungen vorgenommen.
 
 

Fundsachen kommen unter den Hammer


Mehr als 100 Fundgegenstände können seit mindestens sechs Monaten weder an den ursprünglichen Besitzer noch an den Finder ausgehändigt werden. Verlorene Fahrräder und liegengebliebene Gegenstände, die nicht im Fundamt abgeholt wurden, kommen jetzt unter den Hammer. Wer mitbieten möchte, ist dazu herzlich eingeladen am Samstag, 13. April, in die Fahrzeughalle der Technischen Dienste, Stuttgarter Straße 90-92. Einlass ist ab 9 Uhr, um 9.30 Uhr beginnt die Versteigerung.

Franziska Bihler übernimmt Leitung der Bauverwaltung


Zum 1. April bekommt die Stadtverwaltung die zweite weibliche Führungskraft in der Riege der Amtsleiter. Franziska Bihler tritt die Nachfolge von Rainer Stingel an, der das Bauverwaltungsamt acht Jahre lang geleitet hat. Gleichzeitig treten einige organisatorische Veränderungen in Kraft.
 
Franziska Bihler übernimmt genau zwei Jahre nach ihrem Start bei der Stadt Herrenberg die Amtsleitung und Verantwortung für 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Baurecht, Vergabe, Feuerwehr- und Friedhofswesen. Als Leiterin des Baurechtsamts ist sie zugleich die interne Stellvertreterin von Baubürgermeister Tobias Meigel. Die Master-Absolventin der Verwaltungshochschule Kehl hat zuvor als Abteilungsleiterin die Untere Baurechtsbehörde geleitet und wurde vom Gemeinderat in ihrer neuen Position bestätigt. Ihr Aufstieg von der Abteilungs- zur Amtsleiterin ist ein Ergebnis der internen Personalentwicklungspolitik der Stadtverwaltung, die in die Entwicklung ihrer Nachwuchs-Führungskräfte investiert. Der scheidende Amtsleiter Rainer Stingel tritt Ende des Jahres in den Ruhestand. Bis dahin setzt er seine langjährige Erfahrung und ausgewiesene Kompetenz für die Entwicklung des Baugebiets „Herrenberg-Süd“ und für zentrale Entwicklungsprojekte in der Innenstadt ein.

Neue Abteilungsstruktur

Das zukünftige Baurechtsamt besteht aus zwei Abteilungen: Der Unteren Baurechtsbehörde und der Feuerwehr. Die Abteilung „Baulandentwicklung und Grundstücksverkehr“ wird aus dem bisherigen Bauverwaltungsamt herausgelöst und dem Amt für Stadtentwicklung zugeordnet. „Damit sind die Schlüsseldisziplinen erfolgreicher Stadtentwicklung in einer schlagkräftigen Einheit gebündelt“, freut sich Baubürgermeister Meigel über die Neuorganisation.

Mehr Service beim Bauen

Ab September 2019 wird die Untere Baurechtsbehörde im Zeichen des neuen Leitbildes „Servicebüro Bauen“ agieren. Mit dem Servicebüro Bauen bündeln Bihler und ihr Team alle Serviceangebote für bauwillige Bürgerinnen und Bürger. Dabei werden die Möglichkeiten der Digitalisierung aktiv und nachhaltig integriert. Mit der Implementierung eines Front- und Backoffice wird ein zeitgemäßes Serviceangebot an einer zentralen Anlaufstelle mit einem kompetenten Beratungsteam verankert. Die Verbesserung an kommunaler Dienstleistungsqualität steht dabei unter dem zentralen Stern der Leistung aus einer Hand, Reduzierung von Verfahrensdauern, Gewährleistung von Einheitlichkeit, Verbindlichkeit und Rechtssicherheit bei gleichzeitiger Steigerung der Kundenzufriedenheit. „Ziel ist es, Aufgaben möglichst so zu organisieren, dass sie mit effizientem Ressourceneinsatz und neuer Qualität für die Bürgerinnen und Bürger angeboten werden“, erläutert die neue Amtsleiterin Franziska Bihler.

Franziska Bihler übernimmt die Leitung der Bauverwaltung.

Leben in der kulturellen Wiege der Menschheit


Die Herrenberger Kulturreise durch verschiedene Länder geht weiter. Nun stellt Lutz Jäkel in einem spannenden Vortrag am Samstag, 6. April, das Leben in Syrien vor, wie es vor dem Krieg war. Die Veranstaltung findet im Rahmen der städtischen Fortbildungsreihe „Qualifiziert. Engagiert“ um 19 Uhr in der Stadtbibliothek statt.
 
Der Journalist, Autor, Historiker und Islamwissenschaftler Lutz Jäkel ist zu Gast in Herrenberg und stellt seine Live-Reportage „Syrien – Ein Land ohne Krieg“ vor. Die Fotografien, die auch in einem eindrucksvollen Bildband zu sehen sind, zeugen von einer kulturellen Fülle und einem friedlichen Miteinander der Religionen und Ethnien. Ein Land, das sich seit Ausbruch des Krieges unwiederbringlich verändert hat. An dem Abend können Interessierte ein ganz anderes Syrien kennenlernen, als jenes, das in den Medien mit Krieg und Verwüstung präsent ist.
 
Herrenberger Geflüchtete unterstützen Lutz Jäkel und bereichern den bunten Bilderabend mit syrischen Köstlichkeiten. Die Eltern aus der arabischen Schule „Insan“ bringen diverse Spezialitäten ihres Landes zum Probieren mit und freuen sich auch die Fragen der Zuhörer zu beantworten. Der Vortrag ist offen für alle und findet am Samstag, 6. April, um 19.00 Uhr in der Herrenberger Stadtbibliothek statt. Der Eintritt ist frei, wegen der begrenzten Plätze ist allerdings eine Anmeldung per Telefon 07032 27030 oder per E-Mail (anmeldung@vhs.herrenberg.de) nötig.

Hüter der Herrenberger Stadtgeschichte


Am 29. März 2019 jährt sich der Todestag des ersten hauptamtlichen Herrenberger Stadtarchivars zum zehnten Mal. Von 1960 bis 1985 war Traugott Schmolz der Hüter der Herrenberger Stadtgeschichte. Insbesondere „seine“ Stiftskirche und das Schloss lagen ihm am Herzen.
 
Traugott Schmolz wurde am 23. September 1922 aus medizinischen Gründen in Stuttgart geboren. Seine Eltern Wilhelm und Maria, geb. Ulmer, stammten aus Herrenberg bzw. Kayh und wohnten seit 1917 in der Spitalgasse 17. 1923 war die Familie mit der Geburt der Schwester Hedwig Lydia komplett.
Schmolz selbst heiratete 1950 in Herrenberg Frida Murschel. Nach dem Besuch der Volks- und Gewerbeschule hatte Schmolz zunächst Sattler oder Tapezierer werden sollen, wandte sich aber aufgrund einer chronischen Erkrankung dem Malen und Zeichnen zu, das er sich selbst beibrachte. Eine Ausbildung zum Dekorationsmaler konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht beenden.
 
Akribischer Landschaftsmaler
Er malte akribisch und detailgetreu Häuser, Staffeln und Gassen, aber auch Landschaften in und um Herrenberg. Auch mit seiner Fotoausrüstung war er oft in seiner Heimatstadt unterwegs, um das Stadtbild und dessen Veränderungen zu dokumentieren. Durch Plakatmalerei und Dekorationen verdiente er sich teilweise seinen Lebensunterhalt. Auch Entwürfe von Fahnen, Logos, Programmen und später der städtischen Weihnachtskarten stammten von ihm. Und noch nach seinem Eintritt in den Ruhestand unterstützte er beispielsweise die Verantwortlichen der Stadt Herrenberg im Jahr 1990 bei der Gestaltung eines Festwagens für die “Fête des Mousselines” in der Partnerstadt Tarare.
Bei dieser intensiven Beschäftigung mit der Stadt und ihrem Erscheinungsbild wurde offenbar auch sein Interesse für die Geschichte geweckt, so dass ihm durch die Bürgermeister Jakob Schroth (1937-1945) und Heinz Schroth (1953-1985) mehrfach ein Blick in die Chronik des Herrenberger Vogtes Gottlieb Friedrich Heß (1697-1761) gewährt wurde. Dies hatte Folgen: Bis zu seinem Tod sollte Schmolz sich voller Engagement der Erforschung und Dokumentation der Stadtgeschichte widmen.
 
Erster Herrenberger Stadtarchivar
1947 saß Traugott Schmolz als zunächst ehrenamtlicher Ortschronist in dem vom Bürgermeisteramt gebildeten Ausschuss für Kultur- und Heimatpflege und wurde mit den Vorbereitungen zum Aufbau der Herrenberger Volkshochschule betraut. Zum 1. Januar 1949 übernahm er zudem offiziell die Führung der Ortschronik von Wilhelm Niethammer, der diese Aufgabe seit 1923 erledigt hatte. Ab dem 1. Oktober 1960 wurde er aufgrund seiner profunden Kenntnisse in der Herrenberger Stadtgeschichte – gleichwohl ohne archivarische Ausbildung, was damals freilich üblich war – offiziell zum Herrenberger Stadtarchivar bestellt. Die Stelle füllte er mit viel Herzblut bis zum 31. Januar 1985 aus und hinterließ der Stadt überall sichtbare Spuren seines Engagements, sei es im Bereich der Fachwerkfreilegung, bei der Sanierung der Innenstadt und besonders bei den Baumaßnahmen und Renovierungen der Stiftskirche und deren Dokumentation. Zudem sammelte er nicht nur Exponate als Grundstock für ein von ihm erträumtes Heimatmuseum im Fruchtkasten, sondern rettete auch – wie man sich erzählt – Unterlagen, z. B. Teile des Archivs des VfL Herrenberg, vor der Altpapiersammlung.
 
Symptomatisch für Traugott Schmolz’ Akribie und seine Liebe zum Detail scheint sein jahrelanges Bemühen um die Rückkehr des im Zuge der Sanierung der Stiftskirche verschwundenen Vogels am nordöstlichen Stützpfeiler der Sakristei, dessen Dokumentation ihm vor der Einrüstung nicht mehr gelungen war. Leider erlebte Schmolz die Realisierung seines sehnlichen Wunsches nicht mehr – der durch die Herrenberger Künstlerin Linde Wallner entworfene und von Peter Glasbrenner gegossene Vogel konnte erst nach seinem Tod im Sommer 2009 an seinem ursprünglichen Standort platziert werden.

Traugott Schmolz beim Basteln seines Herrenberger Schlossmodells aus Pappe
Traugott Schmolz beim Basteln des Herrenberger Schlosses aus Pappe.

Herausgeber von Chroniken und Bildbänden
Traugott Schmolz hat nicht nur mit seinen Gemälden, Zeichnungen und Skizzen, sondern auch mit zahlreichen Publikationen Bleibendes für Herrenberg hinterlassen: 1983 veröffentlichte er in Zusammenarbeit mit dem Kirchentellinsfurter Fotografen Manfred Grohe einen ersten Bildband über Herrenberg, 1987 dann die Monografie „Herrenberg – Chronik einer Stadt“, die längst vergriffen ist. 2003 schließlich publizierte er als Band 7 der Reihe „Herrenberger Historische Schriften“ die Ergebnisse seiner Forschungen über das Schloss, die auch in ein maßstabsgerechtes Schlossmodell zum Nachbasteln mündeten.
Traugott Schmolz war seit 1984 Ehrenmitglied des inzwischen aufgelösten Heimatgeschichtsvereins für Schönbuch und Gäu, seit 2003 Ehrenmitglied des Vereins zur Erhaltung der Stiftskirche e.V. und bereits seit 1985 Träger der Bürgermedaille der Stadt Herrenberg in Gold. Im Stadtarchiv liegt sein umfangreicher künstlerischer und privater Nachlass, und auch seine in seiner Dienstzeit angelegten Handakten sind dort einsehbar.
 
Haben Sie Fragen an das Stadtarchiv oder möchten Sie alte Unterlagen, Briefe, Fotos oder Tagebücher etc. abgeben? Dann wenden Sie sich gerne unter der Telefonnummer 07032/954633-0 oder archiv@herrenberg.de an uns.
 

Gesprächsgruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz


Die iav-Stelle der Stadt Herrenberg lädt ein zu einem Informationsabend am Mittwoch, 10. April zur Vorstellung einer Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz ein. Ort der Veranstaltung ist die Stadtbibliothek Herrenberg, Tübinger Straße 36. Beginn ist um 19 Uhr. 
 
Menschen mit Demenz im Alltag zu begleiten bedeutet für die Angehörigen eine hohe körperliche, seelische und soziale Belastung. In erster Linie ist es jedoch die Belastung durch das sich verändernde Verhalten des demenzbetroffenen Menschen. Angehörige müssen hier Fremdes und Unverständliches in einem Menschen wahrnehmen, den sie bisher gut zu kennen glaubten und darüber hinaus mit ihren eigenen Gefühlen und Emotionen in der belastenden Situation klarkommen.
 
Pflegende Angehörige wünschen für sich selbst auch Hilfe und Unterstützung. Eine Gesprächsgruppe kann darin unterstützen das Verhalten des betroffenen Angehörigen zu verstehen und einen hilfreichen Zugang zu ihm zu finden. Darüber hinaus bietet eine Gesprächsgruppe die Möglichkeit sich mit anderen auszutauschen und von Fachpersonen unterstützend begleitet zu werden. Im Mittelpunkt der Gesprächsgruppe stehen die Bedürfnisse und die Fragen der pflegenden Angehörigen.
 
Ziel des Angebotes der iav-Stelle ist es, zusammen mit Angehörigen eine Gesprächsgruppe zu bilden und sie auf ihrem Weg, mit ihren Fragen und ihren Bedürfnissen, zu begleiten.
Das Ziel des Abends ist es, genaue Informationen zum geplanten Gesprächskreis zu geben und für Fragen hierzu da zu sein. Ergänzend bietet die Stadtbibliothek einen Büchertisch mit Literatur zum Thema Demenz.
 
Der Start der Gesprächsgruppe soll im Mai erfolgen, die genauen Termine werden mit den Teilnehmenden besprochen. Die Treffen werden einmal im Monat in der Schweriner Straße 17 stattfinden und sind kostenlos. Eingeladen sind Angehörige von Menschen mit Demenz und alle Interessierten. Informationen gibt es bei der iav-Stelle Stadt Herrenberg, Telefon 07032 924-397, E-Mail iav-stelle@herrenberg.de.

Ehrungen und Verabschiedungen bei der Stadtverwaltung



Insgesamt zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Herrenberg hat Oberbürgermeister Thomas Sprißler für ihre langjährige Arbeit im Öffentlichen Dienst ausgezeichnet oder in den Ruhestand verabschiedet. Die Ehrungen und Verabschiedungen erfolgten im Rahmen einer Feier im Restaurant Mauerwerk.

Ehrung von Mitarbeitenden bei der Stadtverwaltung
 
Seit die Jubilarinnen und Jubilare ihre Arbeit bei der Stadtverwaltung Herrenberg aufgenommen haben, hat sich dort vieles verändert:  Wechselnde Aufgabengebiete, technischer Wandel und  Modernisierung der Verwaltung haben Spuren in den Berufsbiographien hinterlassen. Viele Neuerungen und Veränderungen im Öffentlichen Dienst haben die Geehrten zuverlässig und kompetent mitgestaltet, wofür Oberbürgermeister Thomas Sprißler ein ganz besonderes Lob für alle Anwesenden bei der Jubiläumsfeier aussprach. Er gratulierte den Jubilarinnen und Jubilaren für die langjährige hervorragende Arbeit und brachte auch seine Freude über die weitere Zusammenarbeit mit den Geehrten zum Ausdruck. Vom Personalrat war Stefanie Widmann vor Ort und hatte ebenfalls lobende Worte für die Dienstjubilare parat.
 
In den Ruhestand bzw. die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet wurden: Hiltrud Klenk (Bibliotheksassistentin) und Roman Weiss (Diplomingenieur bei den Stadtwerken Herrenberg).
 
Geehrt wurden:
Für 25 Jahre im Öffentlichen Dienst: Sylvia Sponholz-Joos (Pädagogische Fachkraft),
Michaela Schlotter (Pädagogische Fachkraft), Sieglinde Roth (Pädagogische Fachkraft), Katharina Pieldner (Reinigungskraft), Theodor Vilas (Hausmeister), Peter Nolte (Amtsbote)
 
Für 40 Jahre im Öffentlichen Dienst: Karin Groschwitz-Mertens (Pädagogische Fachkraft), Thomas Härther (Sachbearbeiter)

Halbseitige Sperrung der Seestraße


Aufgrund des Fortschritts der Bauarbeiten beim Seeländer-Areal muss die Seestraße (B 14) vorübergehend für den Verkehr halbseitig gesperrt werden.
 
Die halbseitige Sperrung der Seestraße im Einmündungsbereich der – derzeit voll gesperrten – Stadthallenstraße beginnt am Dienstag, 26. März, und endet voraussichtlich am Freitag, 12. April. Grund für die Sperrung sind Kanalanschlussarbeiten für das Seeländer-Neubauprojekt.
 
Der Verkehr wird durch eine Baustellenampel geregelt; die bestehenden Ampeln in der Benzstraße und in der Hirschgasse werden abgeschaltet. Fußgänger können die Seestraße während der Sperrung über eine Mittelinsel queren.

Neubau der Grundschule Haslach beginnt


Demnächst beginnen die Bauarbeiten für den Neubau der Grundschule Haslach. Das Projekt gehört zu den bedeutendsten Investitionen im aktuellen Haushaltsjahr. Nach den Entwürfen des Stuttgarter Büros "Drei Architekten" entsteht in Haslach eine neue Schule für die Klassen 1 bis 4. Zum Spatenstich mit Oberbürgermeister Thomas Sprißler am Donnerstag, 4. April, um 17 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Treffpunkt ist am Baugrundstück in der Hornbergstraße 7.
 
Bei dem Termin sind Oberbürgermeister Thomas Sprißler, Ortsvorsteher Dieter Ulmer und Architekt Harald Konsek dabei. Außerdem gibt es Snacks und Getränke.

Neubau mit drei Einheiten

Insgesamt investiert die Stadt Herrenberg rund 7,4 Millionen Euro in das neue Schulhaus in Haslach. Der Neubau gliedert sich in drei Einheiten, die die drei Nutzungsansätze widerspiegeln: Neben den vier Grundschulklassen sollen darin eine zusätzliche Kita-Gruppe und ein Gemeinschaftsbereich unterkommen, der für Sport- und Bewegung ebenso genutzt werden kann wie für Veranstaltungen von Kita, Schule oder den örtlichen Vereinen. Pünktlich zum Schuljahr 2020/2021 soll der Neubau fertig sein.

Sanierung des Fußgängerstegs am Nufringer Tor



Die Sanierung des Fußgängerstegs am Nufringer Tor kann Mitte Mai starten. Die Stadt hat jetzt Verträge mit zwei Firmen abgeschlossen, die die Stahlkonstruktion und den Übergang renovieren. Erst nach der kompletten Sanierung des Stegs und des Aufzugsturms kann ein neuer Fahrstuhl eingebaut werden. Im September sollen die Arbeiten an der wichtigen Fußgänger-Verbindung abgeschlossen sein.
 
Der Fußgängerüberweg von der Stadthalle zum Einkaufszentrum Nufringer Tor ist in die Jahre gekommen. 1992 war der Steg, der in 5,70 Meter Höhe über die Seestraße führt, gebaut worden. Der Rost hat sich inzwischen an vielen Stellen in das Stahlwerk gefressen, der Aufzug funktioniert nicht mehr, bei Regen bilden sich Pfützen auf der Lauffläche, weil die Entwässerung nicht mehr intakt ist. Aus Sicherheitsgründen wurden an den Randbereichen rote Balken angebracht.
 
Bereits im April 2018 hatte der Technische Ausschuss des Gemeinderates die Sanierung von Fußgängerbrücke und Aufzug beschlossen. Doch die Suche nach geeigneten Handwerkern gestaltete sich schwierig. Zweimal hatte das Amt für Tiefbau und Entwässerung die Arbeiten ausgeschrieben ohne ein geeignetes Unternehmen zu finden. In der Folge hatte das Amt direkt Firmen angefragt und zudem die komplexen Sanierungsarbeiten in verschiedene Gewerke unterteilt.
 
Erst Steg, dann Aufzug
Jetzt kann Amtsleiter Klaus Maisch Erfolg vermelden: „Wir haben nun die Zusage von einer Stahlbaufirma sowie einer Fachfirma für Bauwerkssanierung. Wenn alles klappt, können die Arbeiten Mitte Mai starten.” Für die Beschichtungsarbeiten müsse es wegen der Verarbeitung von Kunststoffen mindestens acht Grad warm sein, und das möglichst tags und nachts. „Im Winterhalbjahr wäre deshalb eine Sanierung nicht möglich gewesen”, erklärt Maisch. Ab dem Start im Mai rechnet Maisch mit vier Monaten Bauzeit. Unter anderem müssen der Belag der Fußgängerbrücke, beschädigte Glaselemente sowie die Podeste und Treppenläufe erneuert werden. „Die Grundträger sind in einem guten Zustand, sie müssen lediglich gereinigt werden und erhalten eine neue Beschichtung”, sagt Maisch. Die Kosten für die Sanierung des Fußgängerstegs belaufen sich auf rund 400.000 Euro.
 
Erst nach diesen Sanierungsarbeiten, die auch den Aufzugsturm betreffen, kann der Fahrstuhl erneuert werden. Er war vor mehreren Monaten vom TÜV wegen Mängeln stillgelegt worden. Die Modernisierung der Aufzugsanlage liegt in der Verantwortung der Eigentümergemeinschaft Nufringer Tor. Sie trägt auch die Kosten, die mit zirka 100.000 Euro veranschlagt sind. Eine Fachfirma für Aufzugstechnik wurde bereits beauftragt.
 
Umleitungen notwendig
Während der Sanierungsarbeiten am Fußgängersteg wird es auf der Seestraße zu Behinderungen und zu LKW-Vollsperrungen kommen. Es muss zeitweise ein Gerüst aufgebaut werden, um von unten am Steg zu arbeiten. Der Verkehr wird über die Daimlerstraße umgeleitet und entsprechend ausgeschildert.

Steg am Nufringer Tor
Ab Mitte Mai wird der Steg über die Seestraße saniert. Umleitungen sind in dieser Zeit nicht zu vermeiden.

Familie Schickhardt im Fruchtkasten


Drei Vertreter der Familie Schickhardt gehören zu den bedeutenden Persönlichkeiten Herrenbergs: Heinrich Schickhardt d. Ä. steht für das Chorgestühl, sein Enkel Heinrich war herzoglicher Baumeister und dessen Neffe Wilhelm gilt als Erfinder der Rechenmaschine. Sein Leben und seine Erfindung stehen im Zentrum einer kostenlosen Führung im Fruchtkasten am Sonntag, 31. März um 15.30 Uhr. Treffpunkt mit Gästeführer Siegfried Großmann ist vor dem  Fruchtkasten, Tübinger Straße 30.

Hello families – startklar für die Kita


Seit Januar 2018 gibt es ein zusätzliches Angebot zu den städtischen Betreuungseinrichtungen mit dem Titel „Hello families – startklar für die Kita“: In einer familienähnlichen Kleingruppe werden Kinder mit Fluchterfahrung im Alter von 0 bis 6 Jahren betreut. Ziel ist es, die Kinder und ihre Familien auf den Einstieg in die Kita vorzubereiten. Am Tag der offenen Tür am Samstag, 13. April, von 13 bis 17 Uhr besteht die Möglichkeit, Einblicke in die pädagogische Arbeit der Einrichtung zu erhalten. Dazu sind alle Interessierten herzlich in die Hölderlinstraße 15 eingeladen.
 
Besucherinnen und Besucher können bei einem Rundgang durch die Einrichtung mit den pädagogischen Fachkräften ins Gespräch kommen. An Stell- und Fotowänden gibt es Informationen über das Haus, die Gruppe und das Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung”, durch das das Angebot „Hello families – startklar für die Kita“ ermöglicht wird. Außerdem gibt es Snacks und Getränke.
 

Über das Bundesprogramm

Mit dem Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung” fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Angebote, die den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorbereiten, begleiten und damit verbundene Hürden abbauen. Von 2017 bis 2020 erhalten die geförderten Standorte, darunter Herrenberg, jeweils bis zu 150.000 Euro pro Jahr. Die Angebote richten sich gezielt an Familien, die bisher noch wenig Berührungspunkte mit der institutionalisierten Kindertagesbetreuung haben.

Vorübergehend Einschränkungen beim Parken


Aufgrund des Fortschritts der Bauarbeiten beim Seeländer-Areal stehen in den kommenden knapp vier Wochen weniger Parkplätze zur Verfügung. Ab 10. April wird es wieder ausreichend Ausweichparkplätze in unmittelbarer Nähe geben, dann wird die gesamte Festwiese als Parkfläche freigegeben.
 
Seit September 2018 laufen die Bauarbeiten für das Seeländer-Neubauprojekt; Anfang dieser Woche haben die Bauarbeiten zur Freilegung des Aischbachs begonnen. „Mit der Freilegung und Umgestaltung des Aischbachs werten wir den Bereich rund um das Seeländer-Neubauprojekt auf und schaffen Freiflächen mit hoher Aufenthaltsqualität, sagt Klaus Maisch, Leiter des Amts für Tiefbau und Entwässerung. Bis zur Eröffnung des Seeländer-Neubaus soll die knapp 3 Millionen Euro teure städtische Investition abgeschlossen sein.

Aktuelle Parkmöglichkeiten

Aufgrund der Bauarbeiten zur Freilegung des Aischbachs stehen etwa 30 Parkplätze in der Stadthallenstraße seit Montag, 18. März, nicht mehr zur Verfügung, da die Stadthallenstraße voll gesperrt ist. Bereits Ende September sind 207 Parkplätze auf dem Seeländer-Areal weggefallen.
 
Aktuell gibt es folgende Parkmöglichkeiten beim Seeländer-Areal:
  • Auf dem Stadthallengelände stehen wie gewohnt 211 Parkplätze zur Verfügung. Auf dem Streifen entlang der Benzstraße kann wie bisher zwei Stunden geparkt werden.
  • Für die Parkplätze in der Aischbachstraße und an der Schießmauer hat die Stadt die Kurzzeitparkregelung aufgehoben. Wer ein Monatsticket für die Stadthalle hat, kann auch hier parken.
  • Noch bis Mittwoch, 10. April, steht der Parkplatz an der Viehversteigerungshalle in Teilen zur Verfügung (etwa 30 von 95 Parkplätzen). Ein entsprechendes Hinweisschild wird angebracht.
 

Parken auf der Festwiese

Ab Mittwoch, 10. April, kann die gesamte Festwiese mit 80 bis 100 Plätzen als Parkfläche genutzt werden. Zuvor finden auf der Festwiese noch das Puppentheater (22. bis 24. März) und das Frühlingsfest (30. März bis 7. April) statt. „In den kommenden Wochen stehen beim Seeländer-Areal leider vorübergehend weniger Parkplätze zur Verfügung; nach der Öffnung der Festwiese als Parkraum gibt es jedoch etwa genauso viele Parkplätze wie bisher“, betont Sabrina Eberhard, die Leiterin der Abteilung Rechts-, Gewerbe- und Ausländeramt.

Neue Wege für die Stadtmobilität


Mehr als zwei Jahre lang haben Gemeinderat und Verwaltung, Expertengruppen und Bürgerschaft intensiv gemeinsam an einem zukunftsfähigen Mobilitätskonzept für Herrenberg gearbeitet. Das Ergebnis liegt jetzt vor und soll im Mai verabschiedet werden, damit die Umsetzung der Maßnahmen starten kann.
 
„Damit haben wir den Weg aufgezeigt, wie wir unser Ziel erreichen, nämlich ein gut funktionierendes Mobilitätsnetz in Herrenberg aufzubauen, das den Umstieg von einem Verkehrsmittel auf das andere erleichtert und sich positiv auf die Lebensqualität und Attraktivität in der Stadt auswirkt“, betont Oberbürgermeister Thomas Sprißler. Denn: Stau, Lärm und schlechte Luft an den Hauptstraßen gehören auch in Herrenberg zum Alltag. Damit dieser Wandel gelingt, müssen mehr Menschen  umweltverträgliche Fahrzeuge wie Bus, Rad oder Bahn, Elektromobilität und vor allem eine smarte Kombination der unterschiedlichen Verkehrsmittel nutzen als bisher.
 
Der integrierte Mobilitätsentwicklungsplan (IMEP 2030) nimmt den Verkehr als Ganzes in den Blick und stellt die Bedürfnisse der Menschen an erste Stelle. Baubürgermeister Tobias Meigel erläutert: „Die Stadtmobilität der Zukunft bezieht alle Wege und Verkehrsmittel mit ein: Fuß-, Rad- und Autoverkehr sowie Öffentlichen Nahverkehr. Hinzu kommt die Förderung neuer Mobilitätsformen, wie etwa die Elektromobilität. Stadtentwicklung heute orientiert sich an Werten wie Lebensqualität, Ökologie und Klimaschutz. Die „autogerechte Stadt“ mit ihrem Fokus auf möglichst große Hauptverkehrsstraßen war gestern.“

Strategische Ziele angehen


Das Mobilitätskonzept bestimmt die strategische Ausrichtung der Verkehrspolitik und -Planung für die nächsten zehn bis 15 Jahre, definiert die Ziele und beschreibt die Maßnahmen, um sie zu erreichen. Das ganzheitliche Konzept gilt für alle Formen der Mobilität und für die gesamte Stadt. Es bringt ganz konkrete Schritte in eine zeitliche Ordnung und nennt als groben Kostenrahmen für die Umsetzung die Summe von 60 Millionen Euro.
 
Zu den wichtigsten Zielen gehören die Ausweitung der Angebote und die Veränderung der Infrastruktur, damit die Menschen im Alltag tatsächlich mehr umweltfreundliche Verkehrsmittel nutzen und das Auto öfter stehen lassen. Fast 60 Prozent der Menschen sind heute in Herrenberg mit dem Auto unterwegs, etwas über 40 Prozent mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln wie Rad und Bus. Dieses Verhältnis zu verändern, damit beide Verkehrssysteme etwa gleich stark vertreten sind, ist das ambitionierte Ziel der neuen Herrenberger Stadtmobilität. Die Reduktion des Autoverkehrs auf den Hauptverkehrsachsen soll eine bessere Gestaltung und Entwicklung der Stadt ermöglichen. Die Kernstadt soll für alle Altersgruppen gut erreichbar sein und barrierefreie, sichere, attraktive und leistungsfähige Wege bieten, die Mobilität für alle Nutzergruppen garantieren. Außerdem wird die Mobilitätspolitik der Stadt nachhaltiger und umweltfreundlicher. Ein Teil der Maßnahmen ist bereits durch das Projekt „Stadtluft verbessern“ realisiert, das Herrenberg als Modellkommune im Auftrag der Bundesregierung durchführt.

Ziele und Maßnahmen


In der Erarbeitungsphase des Mobilitätskonzepts hat das beauftrage Büro brennerBERNARD aus Aalen in mehreren Experten- und Bürgerrunden die heutige Verkehrslage analysiert, Probleme und Handlungsfelder beschrieben, Ziele definiert und konkrete Maßnahmen zur Lösung vorgeschlagen. In Szenarien und Verkehrsmodellen haben Planer die Wirksamkeit dieser 48 Vorschläge überprüft und sie thematischen Kategorien zugeordnet. Seine volle Wirkung entfaltet der Mobilitätsplan aber erst im Zusammenspiel aller Maßnahmen. Die Kernpunkte sind die Schaffung eines besseren Radwegenetzes, sichere und angenehme Fußwege, Verbesserungen im Angebot von Stadtbus und Bahn, eine optimale Verkehrslenkung und –steuerung auf den Hauptstraßen, ein neu organisiertes Parksystem und die Förderung innovativer, nachhaltiver Ansätze und der Elektromobiliät.

Rad- und Fußwege verbessern


Der Radverkehr soll durch ein Sofortprogramm zur Ausbesserung der bestehenden Radwege attraktiver werden. Die IMEP-Analyse zeigt, dass etwa 60 Prozent der Bevölkerung am Radfahren intressiert, aber um die Sicherheit besorgt sind. Durch Bildung eines Innenstadtrings und attraktiver Zubringerrouten aus den Stadtteilen will die Stadt diese potenziellen Radfahrer zum Umsteigen animieren. Dazu trägt weiter das Schließen von Lücken im Radwegenetz und die Einrichtung von Fahrradstraßen bei. Hinzu kommen neue Wegweiser und Fahrradständer. Beim Fußwegenetz ist ein neues und erweitertes Fußgängerleitsystem geplant. Barrierefreie Fußgänger- und Radfahrerquerungen am Reinhold-Schick-Platz und den Hauptverkehrsachsen plus eine Fußgängerzone in der Horber Straße (zwischen Bismarckstraße und Reinhold-Schick-Platz) sollen den Fußgängern bessere bedingungen bieten. . Ein Kleinbus soll als neue Altstadt-Linie den Marktplatz barrierefrei erreichbar machen.

ÖPNV fördern


Beim Stadtbus sind zentrale Maßnahmen durch das Modellprojekt „Stadtluft verbessern“  bereits umgesetzt: Günstige Tickets, der dritte Bus und bessere Verbindungen in die Stadtteile sind seit Jahresbeginn Realität. Weiter geht es mit neuen Linien und durchgehendem 30-Minuten-Takt sowie mit neuen Verbindungen ins Alzental und nach Herrenberg-Süd. Vorfahrt für den Bus an der Ampel, elektronische Anzeigetafeln mit Fahrgastinformationen in Echtzeit, ein barrierefreier Busbahnhof und der 15-Minuten-Takt bei der S-Bahn ergänzen das Paket.

Verkehr verflüssigen


Im Straßenverkehr sollen dynamische Tempolimits den Verkehr besser steuern – auch dieses Vorhaben wird im Zuge des  Modellstadtprojekts bereits vorbereitet. Die Durchfahrt durch das Wohngebiet Alzental zu stoppen und die bereits 2015 grundsätzlich beschlossene  Entlastungstrasse in der Innenstadt als Bahndurchstich (sogenannte Variante i3opt) zu bauen, komplettieren diesen Bereich.

Modernes Parksystem


Ein neues System soll das Parken in der Stadt neu ordnen. Zu den ersten Ansätzen gehört ein dynamisches Parkleitsystem, das den Verkehr zu freien Parkplätzen lenkt, sowie die Einrichtung von vier Tarifzonen mit einheitlicher Regelung und einer kostenlosen ersten Stunde. Ein bequemeres, digitales Bezahlsystem soll für Herrenberg passend noch entwickelt und umgesetzt werden, ein Ende des unkomfortablen Bezahlens der Gebühren am Anfang liegt bei Planern und der Verwaltung im Fokus.
 
Der autofreie Graben sowie die Einführung von Parkgebühren und Anwohnerparken in Wohngebieten sollen weitere Verbesserungen bringen. Zwei neue Parkhäuser auf beiden Seiten des Reinhold-Schick-Platzes sind bereits im Fahrplan Innenstadt verankert und sollen in diesem Zusammenhang realisiert werden. Die Standortfrage des Parkhauses östlich des Reinhold-Schick-Platzes, das bislang als Park- und Geschäftshaus in der Hindenburgstraße neben der Volksbank vorgesehen ist, wird voraussichtlich ein Bürgerentscheid klären.


Auf einen Blick


Faltblatt zur Stadtmobilität (PDF)

Entdecken, was uns verbindet


Die katholische Kirche St. Antonius in Kuppingen beherbergt einen Kreuzweg von Professor Albert Birkle. Bei einer kostenlosen Führung mit Horst F. Sehorsch am Freitag, 29. März, wird dieser Kreuzweg aus künstlerischer und theologischer Sicht betrachtet sowie auf die Geschichte und Bedeutung von Kreuzwegen eingegangen. Seit seiner Renovierung und Installation einer neuen Beleuchtung im Dezember 2018 erstrahlt der Kreuzweg in neuem Glanz. Dieser Termin steht unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“. Los geht es um 18 Uhr, Treffpunkt ist vor der Kirche, Raiffeisenstraße 10.

Ein Zukunftsplan für die Herrenberger Schulen


Wie entwickeln sich die Herrenberger Schulen in den nächsten zehn Jahren? Wie bekommt man die künftige Entwicklung der Gebäude zusammen mit dem bestehenden Sanierungsbedarf in den Griff? Auf diese Fragen und die dahinterstehenden komplexen Herausforderungen für die Stadt als Schulträger und Eigentümer der Gebäude soll ein Masterplan Antworten liefern. Die Festlegung der Ziele und Klärung des Erwartungshorizonts soll der Gemeinderat als Auftraggeber am 26. März beraten.
 
Sanierungsbedarf, Barrierefreiheit und Brandschutz, Ausbau der Ganztagsbetreuung an der Schule, neue Unterrichtsformen und pädagogische Ansätze – Entwicklungen und Trends wie diese stellen die Stadt Herrenberg vor große Herausforderungen. Was mit den 15 Schulgebäuden in der Stadt passiert und wie man sie fit macht für die künftigen Aufgaben, dafür will die Stadt einen Masterplan erarbeiten. „Wir schlagen dem Gemeinderat ein Prozedere vor, wie wir diese  große und wichtige Aufgabe strukturieren um verlässliche Antworten und Planungsgrundlagen zu erhalten“, betont Oberbürgermeister Thomas Sprißler. Ein grundlegender Strategievorschlag könnte mit Beteiligung der Schulen bis zum Herbst aufgestellt werden, die Verabschiedung könnte dann im kommenden Frühjahr folgen. Der Masterplan nimmt die nächsten zehn Jahre in den Blick, beleuchtet also die Perspektive der Schulen  2020-2030.
 
Die Besonderheiten am Herrenberger Masterplan Schulen ist die Kombination der Gebäude- und der Schulperspektive. Der Masterplan soll den Gebäudebestand mit dem vorhandenen Sanierungsbedarf abbilden und diesen kombinieren mit den inhaltichen Anforderungen aus einem Schulentwicklungsplan. Letzterer enthält die pädagogische Neuausrichtung und Weiterentwicklung der Schulgebäude, die mit dem Potenzial der Gebäude abgeglichen wird und so eine Priorisierung und langfristige Planungsperspektive erhält. „Es ist nötig beide Aspekte, nämlich Gebäudezustand und Schulentwicklung unter Berücksichtigung der finanziellen Mittel zu betrachten. Dazu braucht es einen Masterplan Schulen“, betont Sprißler. Der Gemeinderat hat jetzt die Aufgabe, über Inhalt, Prozess und den geplanten Ablauf zu entscheiden sowie die Ziele festzulegen. Der Masterplan soll die Basis bilden für einen strategischen und proaktiven Umgang mit dem Gebäudebestand und den finanziellen Ressourcen. „Dehalb wollen wir die Aufgabe strategisch angehen und eine dynamische Gebäude- und Finanzierungsstrategie aufstellen“, so der OB.
 
Der erste Schritt zur Erstellung des Masterplans ist die Analyse von drei Themenfeldern: der bautechnische Zustand der Gebäude, die Entwicklungsperspektive der einzelnen Schule und die finanziellen Mittel inklusive Fördermöglichkeiten.
 
Der Gebäudezustand wird durch „In-Augenscheinnahme“ ermittelt, nicht durch gutachterliche Untersuchungen – diese erfolgen später bei der Detailplanung einzelner Baumaßnahmen. Erhoben werden zunächst Faktoren wie Zustand von Dach, Fassade und Konstruktion, Innenausbau und Technik sowie der Status von Brandschutz, Amok-Prävention und energetischer Zustand, Barrierefreiheit und Ambiente.
 
Zweiter Analyse-Schwerpunkt ist die Perspektive von Pädagogik und Raum. Hier geht es neben einer Prognose künftiger Schülerzahlen um die Frage, welche räumlichen Entwicklungsperspektiven die einzelne Schule hat und welche pädagogischen Entwicklungsbedarfe bestehen, damit die Schule ihre in Bildungsplan und Schulgesetz verankerten Aufgaben erfüllen kann. Hierbei spielen übergeordnete Fragestellungen wie der Ausbau der Ganztagesbetreuung an den Grundschulen in den Stadtteilen und Überlegungen zum Thema Inklusion eine Rolle.
 
Die Schulen sind aufgefordert, sich in den Prozess einzubringen und gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrern eine Vision für ihre jeweilige Schule zu entwickeln, die gemeinsam mit der Schülerprognose in den Schulentwicklungsplan mündet. Aus diesem Schulentwicklungsplan, der Gebäudeanlyse und der Planung von Finanz- und Fördermitteln ergibt sich der strategische Vorschlag, kurz „Masterplan Schule“. Johannes Roller, Leiter des Amts für Familie, Bildung und Soziales, kennt die Anforderungen, die die Schulen an den Prozess haben: „Die Schulen wollen als Partner der Stadt mitreden, wenn wir die langfristige Perspektive für eine ausgwogene Fortentwicklung fixieren. Sie haben die Eindrücke aus erster Hand, welcher Veränderungs- und Verbesserungsbedarf besteht, so haben uns die Jugendlichen schon beim Jugendforum klare Anforderungen mitgegeben, was in puncto Aufenthaltsqualität, Atmosphäre und Ausstattung getan werden muss. Schulen brauchen einen verlässlichen Rahmen und zugleich eine flexible Planung, die auf Änderungen reagieren kann.“ Schüler, Eltern, Lehrer und Schulleitung sind deshalb aufgefordert zu erarbeiten, welche Perspektive sie für ihre Schule bis 2030 sehen. Das betrifft die Arbeitsbedingungen, die Lernumgebung, die Schule als Aufenthaltsraum zum Wohlführen und Lernen ebenso wie die absehbaren Neuerungen im pädagogischen Bereich und bestehende Mängel.
 
Aus dem Masterplan als dynamischer Gebäude- und Finanzstrategie leiten sich dann Projekte für den künftigen Umgang mit einzelnen Gebäuden ab. Hier findet sich die Entscheidung, wo und in welcher Form Ganztagsangebote entwickelt werden, wie man mit den Anforderungen an Inklusion und Barrierefreiheit umgeht, welche Schulen vergrößert und wie sie ausgebaut werden müssen.
 
Der Verwaltungsausschuss berät den Vorschlag für den Masterplan Schulen in seiner Sitzung am 19. März. Am 26. März kann der Gemeinderat in seiner Sitzung grünes Licht geben. Dann haben die Schulen bis Juli Zeit, ihre Vision zu erarbeiten, gleichzeitig läuft eine Analyse der Gebäude. Die so erhobenen Informationen werden im Sommer/Herbst abgeglichen und in einen Strategievorschlag überführt, d.h. kategorisiert und priorisiert.  Im November erfolgt die Rückkoppelung mit den Schulen und die Einbringung im Gemeinderat. Für die Anpassung und Beratung des Strategiekonzepts ist der Zeitraum Dezember 2019 bis März 2020 reserviert, so dass im kommenden Frühjahr der Masterplan Schulen steht.

Kreative Preisfindung


Die Wirtschaftsförderung der Stadt Herrenberg lädt zum 23. Gründungsmeeting im Coworking Space im Amselweg 1 ein. Die Veranstaltung wird insbesondere Gründerinnen, Gründern und Gründungsinteressierten die Möglichkeit bieten, in einer gemütlichen Atmosphäre zu netzwerken, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Los geht’s um 18 Uhr.
 
Den Impulsvortrag beim 23. Herrenberger Gründungsmeeting wird Wolfgang Vogt halten. Er ist Mitglied im Vorstand des Vereins Senioren der Wirtschaft. Im Impulsvortrag wird Wolfgang Vogt darauf eingehen, wie Preisfindung und Preismanagement dabei helfen, Kunden zu gewinnen, Umsatz zu generieren und damit auch den Gewinn zu steigern. Dabei wird er aufzeigen, wie Kunden ticken und der Prozess der kreativen Preisfindung verläuft.
Zudem soll auf die Frage eingegangen werden, was bei der Preisfindung zu beachten ist –auch für neugegründete Unternehmen.
 
Das Gründungsmeeting findet monatlich, immer am vierten Dienstag im Monat, statt. Ziel des Angebots ist es, eine Plattform für Gründerinnen, Gründer und Gründungsinteressierte zu bieten, um neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen in entspannter Atmosphäre auszutauschen und das persönliche Netzwerk auszubauen. Bei dem Stammtisch steht der Austausch zwischen Gründenden, Gründungsinteressierten und JungunternehmerInnen in Herrenberg nebst gründungsrelevanten Themen im Vordergrund.
 
Auch beim 23. Gründungsmeeting ist für eine Kleinigkeit zu Essen und zu Trinken gesorgt.
Jede/r, die/der sich für das Thema Gründung interessiert, ist herzlich willkommen!
 
Eine Anmeldung über www.herrenberg.de/termine ist erforderlich.

Notfallpläne für Kindertageseinrichtungen


Die Stadtverwaltung hat nun – wie angekündigt – Notfallpläne für ihre 28 Kindertageseinrichtungen ausgearbeitet. Diese sollen Eltern und Personal verlässliche Betreuungszeiten bis zum Ende des Kindergartenjahres im August ermöglichen. Demnach müssen in zwei Einrichtungen die Öffnungszeiten reduziert werden und in vier Einrichtungen Notgruppen in den Randzeiten eingerichtet werden. Die Notfallpläne gelten ab Montag, 18. März.
 
Der Fachkräftemangel im pädagogischen Bereich sowie Personalausfälle wegen Krankheit und Beschäftigungsverboten machten es notwendig, den Einsatz der Erzieherinnen und Erzieher in den städtischen Einrichtungen neu zu planen. Das Amt für Familie, Bildung und Soziales hat dafür in allen Kindertageseinrichtungen den Bedarf erhoben und die Einrichtungsleitungen haben Gespräche mit Eltervertretern, Familien und Fachkräften geführt.
 
“Wir haben den Personalbedarf im Einzelfall berechnet”, erklärt Uta Eberle, “einige Fachkräfte haben ihren Beschäftigungsumfang erhöht, oder helfen in anderen Kitas aus und Eltern unterstützen uns tatkräftig in den Notgruppen. Dafür sind wir allen Beteiligten sehr dankbar.“ Dadurch sei es gelungen, dass in nur zwei Kindertageseinrichtungen die Öffnungszeiten reduziert und in vier weiteren Kitas Notgruppen für die Randzeiten eingerichtet werden konnten. “Alle 28 Kindertageseinrichtungen arbeiten jetzt mit dem Mindestpersonalschlüssel”, so Eberle. Sollten zusätzliche Personalausfälle die Situation wieder verschärfen, sind gegebenenfalls weitere Maßnahmen erforderlich. Gelingt es, kurzfristig Stellen nachzubesetzen, werden die Öffnungszeiten wieder angepasst.
 
Verkürzte Öffnungszeiten gelten weiterhin für die Kita Alzental und ab 18. März für die Kita Schickhardtstraße. Vier weitere Einrichtungen arbeiten mit sogenannten Notgruppen. Dazu gehören die Kitas Haslach, Markweg, Holdergraben und Keltenstraße. Hierfür haben die Einrichtungsleitungen den Bedarf der Familien erhoben. Eltern, die eine verkürzte Betreuungszeit nicht überbrücken können, steht eine Betreuung in der Notgruppe offen. Durch die geringere Kinderzahl in der Zeit der Notgruppe, reduziert sich entsprechend der Mindestpersonalschlüssel und dies führt zu einer Entspannung des Personalbedarfs. Von reduzierten Öffnungszeiten konnte man dadurch in diesen vier Häusern absehen. In den übrigen 22 städtischen Kindertageseinrichtungen konnten die regulären Betreuungszeiten durch personelle Unterstützung aus anderen Kitas und den Kernzeit- und Ganztagsbetreuungen sowie temporären Aufstockungen von Beschäftigungsumfängen einzelner Fachkräfte beibehalten werden.

“Nur Mut - Herrenberger Geschichten”



Seit knapp einem Jahr arbeiten Studierende der Universität Tübingen zusammen mit dem Team Beteiligung und Engagement an der Ausstellung „Nur Mut – Herrenberger Geschichten“. Am Freitag, 15. März, ist es nun endlich so weit: Um 18 Uhr wird die Ausstellung, die in der Volkshochschule und Stadtbibliothek zu sehen ist, feierlich eröffnet.
 
Vergangenen Sommer waren die Tübinger Studierenden der Empirischen Kulturwissenschaft in allen Herrenberger Stadtteilen unterwegs. Mit dem Mutmobil, einem restaurierten Oldtimer-Bus, sammelten sie Geschichten über Mut und Zivilcourage. Weit über hundert couragierte Herrenbergerinnen und Herrenberger meldeten sich zu Wort und erzählten aus ihrem Leben. Ganz unterschiedliche Geschichten aus den verschiedensten Zeiten und Kontexten kamen so zusammen. Auf Grundlage dieser Erzählungen konzipierten die Studierenden in den vergangenen Monaten eine Ausstellung, die sie nun in der Volkshochschule und in der Stadtbibliothek der Öffentlichkeit präsentieren.
 
An fünf Stationen beleuchtet die Ausstellung unterschiedliche Facetten von Mut und nicht zuletzt auch von Herrenberg. Im Mittelpunkt stehen die Stimmen und Erzählungen der Herrenbergerinnen und Herrenberger. Die Geschichten, die man in der Schau lesen und anhören kann, sind so vielfältig, wie der Mut oder das mutige Verhalten, das ihnen zugrunde liegt. Ob es um den Mut geht, zu fliehen oder zu bleiben, weiterzumachen oder aufzuhören, ja oder nein zu sagen - eines haben alle Geschichten gemeinsam: sie sollen die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung ermutigen. Noch bis Ende April heißt es in Herrenberg also „Nur Mut!“.
 
Unterstützt wird das Projekt durch das Bundesprogramm Demokratie leben! vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
 
Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist Dienstag, Mittwoch und Freitag von 13 bis 17.30 Uhr geöffnet, donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr, am Wochenende von 13 bis 17 Uhr. Am ersten Wochenende nach der Eröffnung, sprich 16. und 17. März, ist die Mutgeschichten-Schau von 10 bis 17 Uhr zu sehen.
Geöffnet ist die Ausstellung auch am Ostersonntag und Ostermontag, 21. und 22. April, jeweils von 13 bis 17 Uhr, am Karfreitag und am Ostersamstag bleibt sie geschlossen.

Markungsputzete 2019 - wer hilft mit?


 
Am Samstag, 6. April, wird in Herrenberg wieder eine Markungsputzete stattfinden. Vielen Bereichen in der Stadt tut es gut, in diesen Frühjahrsputz einbezogen zu werden. Engagierte Bürger helfen dabei, wild gelagerten Müll zu entsorgen und Wege, Gebüsch und Grünflächen freizuhalten.

 
Die Stadt Herrenberg ist wieder dankbar über möglichst viele Teilnehmende an der Aktion. Um Anmeldung an das Ordnungsamt Herrenberg, Kirchgasse 2, Telefon 924-202 bzw. Fax 924-332 oder E-Mail: ordnungsamt@herrenberg.de wird gebeten.
Die erfolgreichen Putzaktionen der letzten Jahre haben die Stadtverwaltung auch in diesem Jahr motiviert, die Putzaktion wieder zu organisieren. Auf manchen Flächen der Gemarkung ist deutlich erkennbar, was achtlose Mitmenschen einfach in die Gegend geworfen haben. Da sich alle über eine schöne Stadt und Gemarkung freuen, hofft die Stadtverwaltung, dass sich viele Einwohner an der Markungsputzete beteiligen.
 
Engagierte Helfer

 
In den vergangenen Jahren haben sich Schulklassen oder Vereine im Rahmen von besonderen Projekten an dieser Aktion sehr engagiert beteiligt. Auf eine derartige Unterstützung hoffen die Verantwortlichen auch in diesem Jahr. Auch Einzelinteressenten sind natürlich sehr willkommen.
 
Die Markungsputzete in der Kernstadt soll in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr stattfinden. Die Stadtverwaltung bittet um eine Anmeldung bis spätestens Freitag, 22. März 2019, über die oben genannten Kontaktwege. Arbeitshandschuhe und Müllsäcke werden bereitgestellt. Nähere Informationen gibt es nach der Anmeldung. In den Stadtteilen wird die Organisation über die Bezirksämter vorgenommen, nähere Informationen erhalten Interessierte dort.

Quartiersentwicklung in der Herrenberger Altstadt


In der Herrenberger Altstadt beginnt jetzt die Projektarbeit zum „Quartier 2020“ mit dem Ziel, das nachbarschaftliche Miteinander zu stärken. Für die Koordination und Quartiersentwicklung hat das Team Beteiligung und Engagement (BE) der Stadtverwaltung eine neue Mitarbeiterin gewonnen: Ines Böttcher wird als Quartiersmanagerin gemeinsam mit der Bürgerschaft, der Stadtverwaltung und anderen Interessensvertretern das „Quartier 2020“ mit Inhalt füllen. Finanziert wird das Projekt durch Fördermittel aus dem Ideenwettbewerb „Quartier 2020 – Gemeinsam. Gestalten.“ des Landes Baden-Württemberg.
 
„Mein Ziel ist es ein lebendiges Quartier zu gestalten – also eine Nachbarschaft in der die Menschen sich einbringen, mitentscheiden, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Das Thema Teilhabe als Querschnittsthema liegt mir dabei besonders am Herzen“, erklärt Ines Böttcher. Um die Menschen in ihrer direkten Nachbarschaft zu vernetzen und aktiv in das Geschehen der Stadt einzubinden sei es zunächst wichtig, die aktuellen Themen zu vermitteln. So können die Bewohner sich aktiv an aktuellen Projekten der Stadt beteiligen und die eigenen Wünsche und Bedarfe einbringen. „Besonders interessiert bin ich an der Expertise der zivilgesellschaftlichen Akteure und lokaler Kooperationspartner, die bereits seit vielen Jahren in und um die Herrenberger Altstadt tätig sind. Diese Unternehmen, sozialen Einrichtungen, Beratungsstätten und ehrenamtlichen Gruppen möchte ich genauso kennenlernen“, bekräftigt Ines Böttcher. Zum Altstadtquartier zählen damit auch Interessengruppen, die in anderen Stadtteilen ihren Stammsitz haben, aber in der Altstadt wirken.
 
Mit diesem ganzheitlichen Ansatz will sie das Quartiersmanagement zum Erfolg führen. Das Projekt in der Herrenberger Altstadt mit seiner zweijährigen Laufzeit ist ein erster Schritt, die Bürgerinnen und Bürgern stärker zu vernetzen und sie dabei zu unterstützen, ihre Belange in die eigene Hand zu nehmen.
 
Zur gemeinsamen Gestaltung des Quartiers sind alle Menschen eingeladen, die dort leben und arbeiten. In der Herrenberger Altstadt sind das unter anderem Familien, Senioren, Jugendliche, Singles, Migranten und Menschen mit Behinderung. Künftige Projekte können sich zum Beispiel darum drehen, wie man wieder stärker miteinander in Kontakt kommt und gemeinsam neue Treffpunkte schafft. Es kann auch darum gehen, die Altstadt sauberer, freundlicher und barrierefreier zu gestalten. Vielleicht gründen sich Initiativen, die sich für ihren Stadtteil einsetzen, im Alltag gegenseitig unter die Arme greifen oder zum Beispiel Senioren ermöglichen, länger in ihren eigenen vier Wänden zu wohnen. Auch eine Zusammenarbeit mit bestehenden Projekten und etablierten Vereinen, wie dem interkulturellen Garten oder dem Verein Herrenberg Stadtmarketing, zum Beispiel bei der Nutzung und Gestaltung leerstehender Ladengeschäfte, ist möglich. Die Liste lässt sich je nach Bedarf der Bürgerinnen und Bürger noch erweitern. „Ich bin gespannt, was die Altstadtbewohner bewegt, welche Vorstellungen sie von einer lebens- und liebenswerten Altstadt haben und welche Ideen sie schon immer angehen wollten“, sagt Böttcher. Um dies herauszufinden wird sie viel in der Altstadt unterwegs sein und mit den Anwohnern, Geschäftsinhabern, sozialen und kirchlichen Einrichtungen sprechen und sich über gemeinsame Ansätze austauschen. Die Quartiersmanagerin hat die Aufgabe, die Umsetzung der Ideen und Visionen der Anwohnerschaft zu unterstützen, das heißt Vorhaben gemeinsam zu entwickeln und mit Beratung, Unterstützung bei der Fördermittel-Akquise und Vermittlung zur Stadtverwaltung und anderen Vertretern zur Seite stehen.
 
Ines Böttcher ist studierte Kommunikations- und Informationsmanagerin und ist 2016 aus Hannover nach Herrenberg gezogen. Sie bringt berufliche Erfahrungen aus den Bereichen Projektmanagement, Kommunikation, Netzwerkarbeit sowie der Organisation von Workshops und Kongressen mit. Ihr Büro befindet sich direkt im Klosterhof: „Ich freue mich auf die Begegnungen und den Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Herrenberger Altstadt sowie mit allen anderen Akteuren. Wer schon eine Idee für das Quartier Altstadt hat, kann mich sehr gerne ansprechen.“

Mit Bild und Wort gegen Rassismus



 
Im März finden traditionell Internationale Wochen gegen Rassismus statt, dieses Jahr unter dem Motto „Europa wählt Menschenwürde“. Die von den Vereinten Nationen ausgerufenen Aktionswochen bieten die Möglichkeit, sich über Vorurteile und diskriminierende Verhaltensweisen auszutauschen. Mit einer Veranstaltung am Freitag, 22. März, um 19.30 Uhr setzt sich die Stadtverwaltung Herrenberg gegen die ungleiche Behandlung von Menschen ein.
 
Ein Nein zum Rassismus ist eine wichtige Botschaft in der heutigen Zeit, in der Themen wie Migration und Flucht die gesellschaftlichen Debatten prägen. Ein Weg dies zu zeigen, sind die Begegnung und das gemeinsame Schauen der 45-minütigen Dokumentation der Hamburger Journalistin Jana Pareigis über Diskriminierungen im Alltag, wie Einschränkungen beim Zugang zum Arbeits- oder Wohnungsmarkt, Anfeidungen auf der Straße oder beim Zusammensein im Fußballstadion. Im Film wird die Frage gestellt: „Wie ist es mit dunkler Hautfarbe in Deutschland zu leben – und was müsste sich ändern?“
 
Steve Lefang sowie weitere Vertreter/innen des Vereins „Eyes on Cameroon“ aus Gäufelden schildern nach dem Film die eigenen Erfahrungen mit Alltagsrassismus. Wenn man wegen der Hautfarbe, wegen des Glaubens oder einfach aufgrund einer anderen kulturellen Prägung ausgeschlossen wird, kann das gravierende Auswirkungen für Betroffene haben: Verunsicherung im öffentlichen Raum, Gefühl der Entwertung sowie gesundheitliche Probleme gehen häufig mit Benachteiligung und Herabwürdigung einher.
 
Diese Spuren des Rassismus lassen sich auch durch einen respektvollen und solidarischen Umgang vielleicht nicht ganz verwischen, aber abmildern, „indem wir als Stadtgesellschaft den sogenannten „Anderen“ mit Wertschätzung begegnen und die Probleme, die sie durch Ausgrenzung haben, anerkennen und diese immer wieder angehen“, sagt Meliha Geiger, Integrationsbeauftragte der Stadt Herrenberg. Dies könne besonders gut in einer Stadt wie Herrenberg gelingen, die schon seit Jahrzehnten durch das friedliche Miteinander in Vielfalt geprägt ist. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet seit längerem auch der Arbeitskreis „Fokus Afrika“. Unter der Leitung von Eberhard Nestle engagiert sich diese Vereinigung von Institutionen, kirchlichen Gruppen, Vereinen und Privatpersonen aus Herrenberg und Umgebung für bessere Lebensbedingungen auf dem afrikanischen Kontinent und unterstützt mit verschiedenen Aktivitäten die Afrikaner, die hier leben.
 
Die Veranstaltung findet am Freitag, 22. März, um 19.30 Uhr im Kommunalen Kino, in der Herrenberger Volkshochschule, statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Gäste aus den Nachbarkommunen sind herzlich willkommen.

Neue Pläne fürs Krankenhaus-Areal


Auf rund sechs Hektar Fläche entlang der Marienstraße reihen sich zahlreiche Gebäude aneinander, die in ihrer heutigen Form nicht zukunftsfähig sind: Vom Schwesternwohnheim über das alte Krankenhaus bis zum heutigen Krankenhaus gibt es Veränderungsbedarf. Die Ziele der Entwicklung stimmen Landkreis und Stadt in gemeinsamen Verhandlungen ab.
 
Landrat Roland Bernhard und Oberbürgermeister Thomas Sprißler betonten bei einem Pressetermin am 11. März die Notwendigkeit, das Areal rund um das Herrenberger Krankenhaus städtebaulich zu entwickeln.
 

Das Ganze im Blick


„Diese Fläche bietet erhebliches städtebauliches Potenzial. Schon allein die Größe und die Innenstadtlage machen eine strategische Planung notwendig, die das Ganze in den Blick nimmt“, betont Oberbürgermeister Thomas Sprißler. Die Stärkung Herrenbergs als Krankenhausstandort, die Weiterentwicklung zum Gesundheitscampus und die Schaffung von Wohnraum sind die wesentlichen Ziele der Stadt.
 

Zusammenarbeit stärken


Die Grundstücke im Herrenberger Krankenhaus-Areal an der Marienstraße befinden sich zum überwiegenden Teil im Besitz des Landkreises Böblingen. „Dem Landkreis geht es nicht nur darum medizinische Angebote am Krankenhaus Herrenberg anzusiedeln. Durch die Neustrukturierung des Krankenhausareals verbessern wir gleichzeitig die ambulante Behandlung am Krankenhaus Herrenberg und stärken die funktionale Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus, dem DRK und Fortis. Gleichzeitig finden wir Lösungen für den Wohnraumbedarf des Klinikverbunds und für die sozialen Herausforderungen des Landkreises“, verdeutlicht Landrat Roland Bernhard die Ziele des Landkreises. In die Planungen sind daher auch der DRK-Kreisverband Böblingen e.V. und der Klinikverbund Südwest GmbH als Krankenhausbetreiber integriert. Gedacht ist an eine Entwicklung in unterschiedlichen Zonen mit unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten. Am Krankenhaus direkt ist eine Verlegung des Hubschrauberlandeplatzes auf das Dach des Krankenhaus geplant, um Platz für die DRK-Rettungswache mit einem Parkhaus zu schaffen. In direkter Nachbarschaft des Krankenhauses sollen sogenannte Dienstleistungen mit Bezug zum Krankenhauss wie ein Ärztehaus oder das betreute Wohnen Fortis e.V. seinen Platz finden.
 

Denkmale erhalten und ergänzen


Im Bereich des alten Krankenhauses (Marienstraße 21) schwebt der Stadt eine neue Nutzung des denkmalgeschützten Paul-Binder-Hauses etwa durch einen Kindergarten oder Vereinsnutzung vor sowie der Abbruch der übrigen Gebäudeteile, was Platz etwa für sozialen Wohnbau macht. Auch der äußere Abschnitt an der Marienstraße 19 soll der Wohnnutzung dienen, um so zusätzlichen Wohnraum für das Klinikpersonal zu schaffen.

Krankenhausstandort zukunftssicher machen


„Die Weiterentwicklung des Krankenhauses zum Gesundheitscampus ist ein klares Signal und eine beachtliche Investition in die Zukunft des Standortes, die wir begrüßen“ betont OB Sprißler. Das städtebauliche Konzept nimmt verschiedene Aspekte des menschlichen Lebens in den Blick und fügt diese zu einem sinnvollen Ganzen zusammen, wie der Herrenberger Baubürgermeister Tobias Meigel betont. Vor allem ist darin auch der dringend benötigte Ausbau von Wohnflächen berücksichtigt, nicht zuletzt von geförderten Wohnungen und attraktiven Wohnungen für das Fachpersonal der Gesundheitsbranche. „Die Stadtplanung und die gemeinsamen strategischen Ziele sind der Fixstern, an dem sich die Realisierung ausrichtet. So kann die Umsetzung der kleinteiligen Quartiersstrukturen pragmatisch in Abschnitten und von unterschiedlichen Bauherren erfolgen“ betont Meigel.
 

Baurecht schaffen


Da die Entwicklungspläne des Landkreises als Grundstückseigner grundlegende Änderungen des Baurechts durch die Stadt Herrenberg nötig machen, wollen beide nun über einen gemeinsamen Weg verhandeln. „Der Landkreis will als Eigentümer im Einvernehmen mit der Stadt die weitere Entwicklung voran bringen. Dazu wollen wir auch zeitnah die Gremien des Kreises befassen“, erklärt der Landrat die nächsten Schritte des Kreises.
 

Gremien beraten


Eine städtebauliche Machbarkeitsstudie des Tübinger Büros Hähnig und Gemmecke bildet die Grundlage dafür, sofern die kommunalen Gremien die Behördenchefs zur Aufnhame von Vertragsverhandlungen auf Grundlage der Studie ermächtigen. Der Herrenberger  Gemeinderat berät die Thematik am 19. März im Technischen Ausschuss und entscheidet voraussichtlich in seiner Sitzung am 26. März. Auch der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Landkreises Böblingen hat das Thema auf der Agenda. Im Idelafall schließt sich an die Entscheidung die Erarbeitung eines Entwurfs für den „Bebauungsplan Gesundheitscampus Marienstraße“ an.
 

Stadtführungen für Familien


Nur wenige deutsche Städte besitzen ein so vollständig erhaltenes Ensemble stolzer Fachwerkhäuser, enger Gassen und Winkel, malerischer Treppen und plätschernder Brunnen wie Herrenberg. Am Sonntag, 17. März, haben Familien mit Kindern Gelegenheit, die Herrenberger Altstadt bei einer kindgerechten Führung näher kennenzulernen. Treffpunkt mit Gästeführerin Dorothea Breindl ist um 15 Uhr am Brunnen beim Marktplatz. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.

Worauf basiert die Arbeit in der Kita mit meinem Kind?


Äußere Faktoren wie Betreuungszeiten, Architektur und Ausstattung des Hauses sind das eine – für viele Eltern viel wichtiger ist aber die Frage, nach welchem pädagogischen Konzept die Kita arbeitet, der sie ihr Kind anvertrauen. Bei einem Elterninformationsabend am 18. März geben einige Leitungen einen Einblick in die Umsetzung des Orientierungsplans durch das Handlungskonzept infans. Alle Interessierten sind ab 19.30 Uhr in der Stadthalle willkommen.
 
Im Orientierungsplan für Baden-Württemberg sind die Leitlinien für die pädagogische Arbeit in den Kindertageseinrichtungen festgelegt. Die pädagogischen Fachkräfte haben die Aufgabe, das Kind in seinem Spiel zu beobachten, sein Handeln und Verhalten zu verstehen und pädagogische Antworten zu finden. Entdecken und Forschen, die Neugier und Eigenmotivation des Kindes stehen dabei im Vordergrund.
 
„Aus der Elternschaft kam der Wunsch, Antworten auf offene Fragen bezüglich des infans – Konzepts zu bekommen. Dem kommen wir mit diesem Infoabend sehr gerne nach“, erläutert Uta Eberle, die Leiterin des städtischen Fachdienstes Kindertageseinrichtungen. Die Leiterinnen und Leiter der Kitas geben einen Einblick in das Wissen und das Handlungskonzept infans in Form einer Präsentation. An Thementischen gibt es im Anschluss die Gelegenheit durch Begegnung und Gespräch in den pädagogischen Alltag einzutauchen. Das Fachdienstteam unterstützt den Informationsabend und freut sich auf den Austausch mit den Eltern.

Herrenberg fest in Narrenhand


Es ist wieder so weit: Am kommenden Donnerstag, 28. Februar, um 17 Uhr stürmen die Narren das Herrenberger Rathaus. Am Fasnetsdienstag, 5. März, findet wieder der traditionelle Fasnetsumzug statt. Er erfreut sich immer größerer Beliebtheit: Dieses Jahr erwartet die 1. Narrenzunft Herrenberg rund 3000 Hästräger aus mehr als 80 Gruppen. Der 320. Pferdemarkt sowie der Krämermarkt locken ebenfalls in die Innenstadt. Von 12 bis 20 Uhr verkehren kostenlose Busse zwischen der Kernstadt und den Stadtteilen.

"Fole, Fole - komm ond hol me" - Rathaussturm 2018

Viele Fasnetsgruppen kommen jedes Jahr und sind aus der nähreren Umgebung, wie der Ehninger Karnevalsverein oder die Renninger Narrenzunft, aber auch von weiter weg gibt es närrischen Besuch: So nehmen etwa die "Gurra Hexen" aus Kempten zum ersten Mal teil. Ab 14 Uhr werden die unterschiedlichen Narrenrufe durch die mittelalterlichen Gassen ertönen.
 
Viele furchterregende Hexen, Wölfe, Gnome und andere geheimnisvolle Wesen werden am Fasnetsdienstag wieder durch die Herrenberger Innenstadt streifen. Um 14 Uhr startet der Umzug in der Wilhelmstraße. Vom Hasenplatz aus über die Tübinger Straße ziehen die Narrenzünfte zum Marktplatz und weiter über die Stuttgarter Straße bis zur Benzstraße. Dort findet dann eine Abschlussparty statt. Veranstaltet wird der Umzug von der 1. Narrenzunft Herrenberg.
 
320. Pferdemarkt
Welches Pferd ist das Schönste? Seit über 300 Jahren treffen sich alljährlich die Pferde-besitzer, um die prächtigsten Tiere zu prämieren. Um 8 Uhr beginnt der 320. Pferdemarkt mit dem Auftrieb der Tiere, zwischen 8.30 Uhr und 11 Uhr findet die Prämierung der Zucht-Tiere statt. Daran anschließend lädt der Reit- und Fahrverein zu Vorführungen ein, für Kinder wird Ponyreiten angeboten. Ab 11.30 Uhr wird es spannend: Mit der Wahl zur „Miss Herrenberg“ und „Miss Gäu“ erhalten die besten Stuten einen Preis.
 
Krämermarkt
In der unteren Bronngasse, Auf dem Graben und in der Schulstraße lockt der Krämermarkt wieder zwischen 8 und 18 Uhr mit seinen zahlreichen Ständen und einem vielfältigen Angebot. Rund 75 Stände laden zum Bummeln ein. Der Wochenmarkt fällt an diesem Dienstag aus.
 
Gnomverbrennung am Abend

Am Abend gegen zirka 18.30 Uhr verbrennt die Herrenberger Narrenzunft auf dem Marktplatz symbolisch den Gnom, das Sinnbild der Herrenberger Fasnet. Die Feierlustigen verlegen ihre Aktivität dann in die verschiedenen Altstadt-Kneipen.

Auf den Spuren bedeutender Persönlichkeiten


Eine besondere Stadtführung am Sonntag, 10. März widmet sich bedeutenden Personen aus dem 13. bis 18. Jahrhundert, die in Herrenberg geboren wurden oder hier wirkten. Kunsthistorikerin Dr. Michaela Bautz spannt bei einem Spaziergang durch die Stadt den Bogen von den Gründern Herrenbergs, den Pfalzgrafen von Tübingen, über Johannes Huter, den Stifter des Spitals, über drei Mitglieder der Familie Schickhardt und den Maler des Herrenberger Altars Jerg Ratgeb, über den Theologen Johann Valentin Andreae bis hin zur reichen Kaufmannsfamilie Khönle und zu Vogt Heß. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Brunnen am Marktplatz. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.

Erste Grundlagen für den Start ins Berufsleben


 
Bereits zum 22. Mal hat am vergangenen Samstag der Berufsinfomarkt in der Jerg-Ratgeb-Realschule stattgefunden. Er lockte erneut viele interessierte Schülerinnen und Schüler. Dieses Jahr wurde auch ein Rekord gebrochen: 62 Firmen, Behörden und Bildungseinrichtungen stellten ihre Ausbildungsangebote vor. Die Stadt Herrenberg, einer der größten Ausbildungsbetriebe im Gäu, informierte über vielfältige Möglichkeiten in Sachen Ausbildung und Studiengänge.

Berufsinfomarkt 2019 an der Jerg-Ratgeb-Realschule
Viele Schülerinnen und Schüler interessierten sich für die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt.
 
„Heute besteht die Chance, die Fachkräfte für morgen zu finden. Sie werden nicht geboren, sondern ausgebildet“, sagte Oberbürgermeister Thomas Sprißler bei seiner Eröffnungsrede. OB Sprißler ermutigte die Schülerinnen und Schüler die Chance des Berufsinfomarktes zu nutzen: „Wählt einen Beruf, wo ihr wirklich das Gefühl habt, das ist meine Richtung. Momentan gibt es einen Beruf der unendlich viel Perspektive hat, eine Arbeitsplatzsicherheit und eine Arbeitsplatzgarantie mit sich bringt. Habt ihr Spaß am Umgang mit jungen Menschen? Dann ist die Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher genau das Richtige. Nutzt diesen Tag um herauszufinden, was zu euch passt.“
 
Mit den Worten „Startschuss! Strömt aus!“ wurde der 22. Berufsinformationsmarkt an der Jerg-Ratgeb-Realschule offiziell eröffnet. Die Stadtverwaltung warb an ihrem modernen Messestand um das Interesse der Schülerinnen und Schüler und stellte ihre Berufsbilder vor. Mit einer fortlaufenden Präsentation am Bildschirm, über Plakate und vor allem im persönlichen Gespräch, konnten sich die Schülerinnen und Schüler über die Vielfalt an unterschiedlichen Ausbildungsberufen und Studiengängen bei der Stadt informieren. Aus erster Hand konnten hier die derzeitigen Auszubildenden der Stadtverwaltung – Linda Klein, Tina Funk und Laura Huber – berichten und die Schülerinnen und Schüler an den bisher gesammelten Erfahrungen teilhaben lassen. Auch Tipps zu Bewerbung und Vorstellungsgespräch wurden gerne angenommen.
 
Über die Ausbildung zum Forstwirt informierte Linus Weidner. Die Stadtwerke wurden vertreten von Mihriban Özgül, die sich in der Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement befindet. Auch der große pädagogische Bereich der Kindertageseinrichtungen war durch die Erzieherin Anika Schwenk, die Anerkennungspraktikantin Anna-Maria Beck und durch Kathrin Abendschein, Fachdienst Kindertageseinrichtungen, vertreten. Kräftig unterstützt wurden sie von Nadja Fauß, Personalreferentin bei der Stadt Herrenberg.
 
Alles Wissenswerte zu den einzelnen Ausbildungsberufen können in der Ausbildungsbroschüre der Stadtverwaltung Herrenberg nachgelesen werden. Die Broschüre kann jederzeit bei der Personalabteilung angefordert (Telefon 924 391) oder online unter www.herrenberg.de aufgerufen werden.
Für alle, die sich noch nicht ganz sicher sind, welcher der vorgestellten Berufe etwas für sie ist, bietet die Stadtverwaltung in der ersten Osterferienwoche (15. bis 18. April) eine Praktikumswoche zum Schnuppern an.
Für alle Fragen zum Thema Ausbildung stehen Nadja Fauß und Clivia Schuker aus der Personalabteilung der Stadt Herrenberg unter der Telefonnummer 924 379 bzw. 391 gerne zur Verfügung.
 
Ausbildungsstart September 2020
Ab Juni 2019 sind die Ausbildungsstellen für das kommende Jahr im Amtsblatt und auf der Homepage der Stadt Herrenberg ausgeschrieben.

Kostenlos mit dem Bus zum Fasnetsumzug


 
 Die 1. Narrenzunft Herrenberg e.V. veranstaltet am Fasnetsdienstag, 5. März, wieder einen Umzug durch die Innenstadt. Beginn ist um 14:00 Uhr. Erwartet werden etwa 80 Gruppen und rund 3.000 Hästräger. Der Krämermarkt findet in der unteren Bronngasse und im Graben (Ost und West) und in der Schulstraße statt.
 
Für die Aufstellung der zahlreichen Narrengruppen werden die Wilhelmstraße bis zur Einmündung Burgsteige und zusätzlich auch der Wengertweg benötigt. Nach dem Start um 14:00 Uhr führt die Umzugsstrecke direkt über die Tübinger Straße zum Marktplatz, dann weiter über die Stuttgarter Straße zur Benzstraße (Kronenbuckel). Dort wird sich der Umzug dann auflösen und es soll noch auf der Straße weitergefeiert werden. Auf dem Marktplatz findet die große Abschlussparty mit Gnomverbrennung statt. Zusätzlich wird im Kreuzungsbereich Stuttgarter Straße / Benzstraße ein Verkaufsstand aufgestellt, sodass die Benzstraße im Teilstück ab Einmündung Stuttgarter Straße bis Seestraße (B 14) aus Verkehrssicherheitsgründen für den Verkehr komplett gesperrt werden muss. Zur Deckung der Kosten – vor allem für den hohen Reinigungsaufwand – wird von der 1. Narrenzunft e.V. wieder ein Eintrittsgeld von 2,50 Euro von den Zuschauern erhoben. Auch die Zuschauerinnen und Zuschauer werden, aus Rücksicht gegenüber den Anwohnern, um Zurückhaltung beim Streuen von Konfetti und dgl. gebeten.
 
Verkehr wird umgeleitet
Aufgrund der geänderten Umzugsstrecke muss der Verkehr in und aus Richtung Nufringen in diesem Jahr nicht umgeleitet werden. Ebenso bleibt die Benzstraße ab Einmündung Seestraße (B 14) bis zur Einmündung K 1047 (Zeppelinstraße / Daimlerstraße) für den Verkehr komplett frei.
 
Lediglich muss der Verkehr für das Wohngebiet Lämmleshalde und Am Joachimsberg umgeleitet werden. Die Umleitung erfolgt über die Seestraße (B 14) - Stuttgarter Straße – Lämmleshalde und in Gegenrichtung. Die Umleitung muss ab ca. 11:00 Uhr sowie während des Umzugs und der anschließenden Veranstaltung der 1. Narrenzunft Herrenberg e.V. im Bereich der Benzstraße (Kronenbuckel) bis Einmündung Seestraße (B 14) bis max. 19:00 Uhr eingerichtet werden.
 
Parkmöglichkeiten
Die Parkplätze entlang der Stadt- und Mehrzweckhalle in der Stadthallenstraße werden während des Pferdemarkts gesperrt, damit die Feuerwehr ein- und ausfahren kann. Stattdessen werden, wie bereits im letzten Jahr, zusätzliche Parkplätze an der früheren Kreisstraße Richtung Affstätt ausgewiesen, sofern es die Witterung zulässt. Die Parkplätze auf dem Stadthallengelände stehen ebenfalls zur Verfügung. Außerdem müssen auch die Parkplätze vor der Viehversteigerungshalle während des Pferdemarkts für den Verkehr voll gesperrt werden. In der Stadthallenstraße sowie auf dem Gelände der Stadthalle werden Ordner eingesetzt, damit u.a. die Feuerwehr ungehindert aus der Stadthallenstraße ein- und ausfahren kann.
Außerdem wird die Kurzzeitparkregelung für die Parkplätze an der Aischbachstraße sowie in der Schießmauer an diesem Tag ebenfalls aufgehoben. Zusätzlich können die Parkplätze bei den Schulgeländen „Markweg“ sowie „Längenholz“ und die Parkplätze beim Kreiskrankenhaus mitgenutzt werden.
Die Stadtverwaltung bittet dringend, die Sperr- und Parkverbotsbeschilderung zu beachten und weist darauf hin, dass konsequent gegen Verkehrsverstöße vorgegangen wird.
 
Kostenloser Shuttlebusverkehr aus den Stadtteilen
Aufgrund der Baumaßnahme „Seeländer“ stehen in diesem Jahr nicht mehr so viele Parkplätze wie in den vergangenen Jahren zur Verfügung. Aus den Stadtteilen wurde daher ein kostenloser Shuttlebusverkehr in der Zeit von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr eingerichtet (siehe hierzu gesonderter Text mit den Fahrzeiten). Während des Umzuges in der Zeit von 14:00 Uhr bis ca. 15:30 Uhr werden die Busse nicht fahren.
 
Lautsprecher nur am Marktplatz, Tübinger Straße und Stuttgarter Straße bei Einmündung Benzstraße (Kronenbuckel)
Auch in diesem Jahr wird wieder ein Verbot für den Betrieb von Lautsprechern und Lautsprecheranlagen entlang der Umzugsstrecke – mit Ausnahme für die Lautsprecheranlagen der 1. Narrenzunft Herrenberg e.V. auf dem Marktplatz, Ecke Tübinger Straße/Schuhgasse und in der Stuttgarter Straße bei Einmündung Benzstraße (Kronenbuckel) – erlassen. Es ist gültig von 12:30 Uhr bis 18:00 Uhr. Damit soll dem wichtigen Anliegen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten Rechnung getragen werden, den Bereich der Umzugsstrecke nicht nur während, sondern auch nach dem Umzug für Einsätze in der Altstadt und innerhalb der Innenstadt möglichst frei zu halten. Dies war, bedingt durch teilweise erhebliche Menschenansammlungen an bestimmten neuralgischen Punkten, in den vergangenen Jahren nicht immer gegeben.
 
Halt- und Parkverbote beachten
Besonders die Halte- und Parkverbote im Bereich der Aufstellungs- und der Umzugsstrecke, sowie in der Bismarckstraße, Gültsteiner Straße und in der Stuttgarter Straße nach Einmündung Lämmleshalde bis zur Einmündung Seestraße (B 14) und im Bereich der Benzstraße (Kronenbuckel), sind unbedingt einzuhalten. Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden auch in diesem Jahr konsequent abgeschleppt. Für die trotz allem - gerade an diesem Tag - unvermeidbaren Behinderungen und Beeinträchtigungen bittet die Stadtverwaltung um Verständnis.
 

Hundekot in Vorgärten und auf Feldwegen



In den vergangenen Wochen erreichten den digitalen Schadensmelder auf der städtischen Homepage mehrere Beschwerden, die Hundekot betreffen. Die Stadtverwaltung bittet deshalb Hundebesitzer dringend, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu beseitigen. Zahlreiche Hundestationen mit Beuteln stehen dafür bereit.
 
Die Beschwerden häufen sich: Aktuell erreichten die Stadtverwaltung zehn Meldungen, die zeigen, dass die Verschmutzung durch Hundekot in Vorgärten und auf Feldwegen zugenommen hat. Besonders im Römerweg in Kuppingen, auf Höhe des Bolzplatzes und an der Ecke Erzgebirgsstrasse, sowie an der Ecke zur Taunusstrasse beklagen Anlieger die Hundehaufen. Betroffen ist auch der Feldweg am Ziegelfeld in der Kernstadt und der Spielplatz am Kaffeeberg in Affstätt. Dort hat das Amt für Technik, Umwelt, Grün (TUG) reagiert und einen Unterflurmülleimer eingebaut. Dieser macht aber natürlich nur Sinn, wenn Hundebesitzer, den Kot ihrer Vierbeiner auch aufsammeln und entsorgen. Dafür können gekaufte Hundekotbeutel oder Beutel aus den Hundestationen der Stadt Herrenberg benutzt werden. Insgesamt gibt es inzwischen 70 Hundestationen in der Kernstadt und in den Stadtteilen. Die Standorte der Hundestationen sind unter https://tug-herrenberg.de/service/hundestationen zu finden.
 
Die Stadtverwaltung  wendet sich deshalb an alle Hundehalter mit der Bitte, ihre Hunde möglichst nicht auf öffentliche Wege und private Grundstücke koten zu lassen bzw. den Hundekot anschließend aufzusammeln und zu entsorgen. Dies ist besonders wichtig, da vor allem für Kinder die Gefahr besteht, sich durch Viren, Bakterien und Würmer, z.B. den Hundebandwurm, zu infizieren.

„Tolerant? Sind wir selber!“



Mit dem Kurzfilm “Tolerant? Sind wir selber!” der Heinrich Böll Stiftung hat die Denkwerkstatt vergangene Woche im Klosterhof begonnen. Etwa 30 Besucherinnen und Besucher mit und ohne Fluchthintergrund, Jugendliche und Erwachsene kamen zusammen um über Toleranz, Respekt und Meinungsfreiheit nachzudenken. Das Projektteam [lampedusa calling] und das Team Beteiligung und Engagement hatten eingeladen. Auch einige Teilnehmende aus dem Bündnis „Herrenberg bleibt bunt“ waren anwesend.
 
Ob Deutschland insgesamt, Herrenberg, oder eben auch die Klosterhofgemeinschaft - alles wird vielfältiger. Die weltweiten Migrationsbewegungen genauso wie die vielfältigen Lebensweisen, Weltanschauungen und Religionen tragen dazu bei, dass es notwendig wird, tolerant und respektvoll miteinander umzugehen. Die Vielfalt und Freiheit zu schützen, ist Grundlage von Demokratie. Soweit die Theorie und soweit auch das Verständnis der Teilnehmenden.
 
Und im Alltag? Zum Beispiel: “Ich laufe auf der Straße und ein Mann verprügelt seine Frau. Kann ich dann sagen, dass man das jetzt halt tolerant ertragen muss? Dann gehe ich hin und mische mich ein. Und sage was für ein Arschloch er ist.“ Da waren sich einige in einer Arbeitsgruppe schnell einig. Dass die Toleranz enden muss, wo Gewalt eintritt. Klar! Aber ob es respektvoll ist und etwas bringt das Wort mit A zu sagen? Hier war viel Gesprächsstoff und auch Information der Referierenden gefragt. Wie gut unsere Gesetze und Normen sind und wie schwierig es ist, diese auch im Alltag zu leben, das wurde vielen auch bei der Bearbeitung von Fallbeispielen in Kleingruppen eindrücklich.

Schnell wurde deutlich, dass respektloses Verhalten und die Eskalation von Konflikten da anfängt, wo sich jemand nicht mit den Interessen und Perspektiven seines Gegenübers befasst. Wenn jemand der Überzeugung ist, nur sein Urteil und seine Meinung ist die Richtige und diese will derjenige durchsetzen. In vielen Fällen kommt es dann zu Respektlosigkeit in Worten und Verhalten. Dann entstehen Fronten und die Schritte von psychischer zu physischer Gewalt können schnell zu schlimmen Konfliktspiralen führen. Dieser Weg ist meistens schnell und einfach und entspricht oft der inneren Ungeduld. Die eigenen Vorurteile und Gewohnheiten zu hinterfragen und die anderen Positionen kennen zu lernen dauert länger.  Es kostet Zeit und Energie immer wieder die eigenen Wünsche und Grenzen zu benennen und trotzdem die Freiheit und Rechte der anderen zu beherzigen.
 
Wer sich weiter üben will in Toleranz und Respekt und im Leben von Vielfalt, ist herzlich eingeladen zur nächsten Denkwerkstat. Diese findet am Mittwoch, 14. März (der Termin wurde vorverlegt), zum Thema: „Pluralität und Integration – Andere Länder andere Sitten?!“ in Zusammenarbeit mit dem Integrationsmanagement in Gäufelden statt.
 

Stärkung der Ehrenamtlichen


Im Rahmen der Fortbildungsreihe „Qualifiziert.Engagiert“ hält die Herrenberger Psychologin Birgit Schick einen Kurs über den Umgang mit eigenen Ansprüchen und Erwartungen bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit. Dabei zeigt sie im Dialog mit den Teilnehmenden neue Reflexionsmöglichkeiten auf und geht auf die Bedeutung einer achtsamen Wahrnehmung ein.
 
Alle interessierte Ehrenamtliche sowie Fachkräfte sind herzlich willkommen zur kostenlosen Teilnahme am Dienstag, 12. März um 18.00 Uhr in der Herrenberger Volkshochschule. Wegen der begrenzten Plätze ist eine Anmeldung per Telefon (07032 27030) oder E-Mail (anmeldung@vhs.herrenberg.de) nötig.
 
Im Kurs werfen die Teilnehmer einen Blick nach innen auf die eigenen Ansprüche und Erwartungen und auf die Vielfalt ihrer Kompetenzen und Stärken. Gleichzeitig werfen sie auch einen Blick nach außen um wahrzunehmen, was den Menschen, mit denen sie gerade zusammen sind, gut tut. Dazu ist eine achtsame Haltung nötig, die in die Präsenz des Augenblicks führt. Im gemeinsamen Miteinander wird diese innere Haltung geübt.

Staatsanzeiger-Wettbewerb: Leuchttürme der Bürgerbeteiligung


Mit einem digitalen Dozierendenportal beteiligt sich die Volkshochschule Herrenberg beim landesweiten Wettbewerb „Leuchttürme der Bürgerbeteiligung“ des Staatsanzeigers. Ab sofort können alle Interessierten online für das Projekt abstimmen. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto „Leuchttürme des digitalen Wandels“. Insgesamt nehmen 21 Projekte daran teil.
 
Die Volkshochschule Herrenberg hat sich auf den Weg in Richtung Digitalisierung gemacht: Für ihre knapp 400 Lehrkräfte hat sie von einer Softwarefirma ein Online-Portal programmieren lassen. Demnächst sollen die Dozenten hier selbst Termine und geprüfte Angebote einpflegen. „Bald geht’s los, wir stehen sozusagen in den Startlöchern“, sagt Sabine Käser-Friedrich, die Leiterin der Herrenberger Volkshochschule. „Mit dem Portal können wir künftig vieles unkomplizierter regeln“, sagt Käser-Friedrich. „Beispielsweise können Verträge künftig ohne den bisherigen, großen Papieraufwand ausgefertigt werden.“ Käser-Friedrich sieht in der Optimierung von Geschäftsprozessen eine gute Möglichkeit, ihr 14-köpfiges Team noch leistungsfähiger zu machen. „Durch Projekte wie dieses werden zeitliche Ressourcen frei, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann zum Beispiel für die Weiterentwicklung ihrer Angebote und Kurse nutzen können.“

Kooperation mit Hochschule


Unterstützung bekam die VHS bei dem Projekt von Studierenden der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg: Sechs angehende Beamte haben im Wintersemester 2017/18 vor Ort die Geschäftsprozesse der Volkshochschule untersucht; ihre Ergebnisse haben sie dann im Januar 2018 präsentiert; danach hat eine externe Firma das Portal umgesetzt.

Digitale Projekte in Herrenberg


„Das VHS-Dozierendenportal ist eines von zehn digitalen Projekten, an denen die Stadtverwaltung Herrenberg aktuell intensiv arbeitet, sagt Hauptamtsleiter Tom Michael. Bei allen zehn Projekten hat die Stadt mit der Hochschule in Ludwigsburg kooperiert. Derzeit werden die Projekte schrittweise umgesetzt – neben dem digitalen Dozierendenportal für die VHS wurde beispielsweise bereits der Schadensmelder für Bürgerinnen und Bürger oder das Onlinebezahlsystem bei der Stadtbibliothek eingeführt.

Abstimmen bis zum 31. März


Noch bis Sonntag, 31. März, läuft die Online-Abstimmung zu den „Leuchttürmen der Digitalisierung" unter www.staatsanzeiger.de/leuchttuerme. Unter der Startnummer 16 trägt das Herrenberger Projekt den Titel „Beamtennachwuchs hilft Volkshochschule bei Digitalisierung“. Die endgültige Entscheidung trifft eine Bürgerjury auf der Basis des Votums der Online-Abstimmung.

Über den Wettbewerb


Der Staatsanzeiger-Wettbewerb "Leuchttürme der Bürgerbeteiligung" wurde aus Anlass der 60-Jahr-Feiern des Landes Baden-Württemberg und des Staatsanzeigers im Jahr 2012 erstmals ausgerufen. Er steht unter der Schirmherrschaft von Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, und Thomas Strobl, Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration

Jetzt abstimmen

Kunterbunte Frühlingsboten


Das Frühjahr steht vor der Tür und lockt erste Triebe und Vorbote farbenfroher Blüten hervor. Die Grundlagen hat die Stadt schon im Winter gelegt und 50.000 Blumenzwiebeln gesteckt. Bunt, freundlich und auffallend waren die Kriterien für die Auswahl der Frühblüher.
 
Noch vor der Jahreswende wurden an den Zufahrtsstraßen zur Kernstadt und zum Stadtteil Gültstein Blumenzwiebel gesteckt. Tulpen- und Narzissen, um genau zu sein. Wenn sie im Frühjahr austreiben, werden sie Blüten ganz unterschiedlicher Farben und Wuchsformen hervorbringen. Auch Blütezeit und Blühdauer variieren je nach Blumenmischung, die mit ihren klangvollen Namen optische Highlights versprechen: „Flora Nature“, „Prima Kitisa“, „Prima Annecy-le-vieux“ heißen sie und – lautmalerisch ganz oben auf der Hitliste – „Prima Asnières-sur-Seine“. Wobei sich die Gartenbauabteilung des Amtes für Technik, Umwelt, Grün (TUG) nicht wegen der Namen für diese vier Mischungen entschieden hat. „Bunt, freundlich, auffallend“, so lauten waren die Kriterien, nach denen die Zwiebelmischungen ausgewählt wurden. Ganz nebenbei mussten die Fachleute das Budget im Auge behalten.
 

50.000 Blumenzwiebeln setzen Akzente


Knapp 10.000 Euro hat die Stadt in die kunterbunten Frühlingsboten investiert. Etwas mehr als 50.000 Blumenzwiebel konnten dafür gesteckt werden. Maschinell, denn in Handarbeit hätte man dies nicht bewältigen können. Zusammen mit den Blumen in den Wechselflor-Beeten und den – ebenfalls bunten – Blühmischungen aus den „Herrenberger Samentütchen“ werden sie von März an farbliche Akzente setzen. Und das nicht nur in diesem Jahr, sondern auch in den (Früh-)Jahren darauf. Sieben Jahre lang werden die Tulpen und Narzissen jeweils neu austreiben, bevor sie in ihrer Pracht ein wenig nachlassen.
 

Willkommensgruß am Stadteingang


Gezielt wurden die Flächen zum Stecken der Blumenzwiebel ausgewählt: In der Nagolder, der Hildrizhausener, der Horber und der Seestraße war der kleine Traktor mit der angehängten Steckmaschine unterwegs. Entlang der städtischen Einfahrtsstraßen und auch in Bahnhofsnähe werden die Frühlingsblüher wachsen, schließlich möchte man neben den Autofahrern auch die Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln bei ihrer Ankunft in der Mitmachstadt auf kunterbunte Art und Weise willkommen heißen. Ganz bewusst wurden die Blumenzwiebeln neben den genannten Flächen in der Kernstadt auch in Gültstein gepflanzt – der Stadtteil feiert in diesem Jahr sein 1250-Jahr-Jubiläum und im Wissen um dieses ganz besondere Ereignis kamen die Blumenmischungen deshalb entlang der Altinger Straße, der Schloßstraße, der Friedhofstraße, der Tailfinger Straße, am Bahnhof und am so genannten „Era-Kreisel“ im Gültsteiner Industriegebiet in den Boden. Oder vielmehr: In den schmalen Streifen Erde, der überall zwischen Fahrbahnrand und begleitendem Fuß- und Radweg zu finden ist. Nicht gerade paradiesische Wuchsbedingungen, doch den farbenfrohen Frühjahrsblühern wird dies reichen. Gerade deshalb hat man sich für Tulpen und Narzissen entschieden.

Afghanistan: Zwischen Vielfalt und Tradition


Jamal Farani ist vor 22 Jahren aus seiner Heimat Afghanistan nach Deutschland geflohen. In einem Vortrag in der Fortbildungsreihe „Qualifiziert.Engagiert“ vermittelt er persönliche Eindrücke aus der Geschichte und Kultur seines Heimatlands.
 
Der Vortrag ist offen für alle, Termin ist Freitag, 1. März um 19 Uhr in der Herrenberger Stadtbilbiothek. Der Eintritt ist frei, wegen der begrenzten Plätze ist allerdings eine Anmeldung per Telefon (07032 27030) oder E-Mail (anmeldung@vhs.herrenberg.de) nötig.
 
Durch Fotografien, persönliche Erzählungen und kurze Filmen erhalten die Teilnehmer einen authentischen Eindruck von der ethnischen Vielfalt und kulturellen Besonderheit Afghanistans. Der Vortrag von Jamal Farani ist Teil der Fortbildungsreihe „Qualifiziert.Engagiert“, die die Integrationsbeauftragte der Stadt Herrenberg gemeinsam mit der Volkshochschule und der Stadtbibliothek organisiert. Ziel der Reihe ist es, ein Angebot für ehrenamtlich Engagierte aus Herrenberg und der Umgebung zu gestalten. Ehrenamtliche, die Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen sollen hier vielfältige Informationen und Einblicke in die Kultur der verschiedenen Länder erhalten. Alle Interessierten sind herzlich Willkommen.

Stefan Metzing wird Finanzbürgermeister


Der Gemeinderat hat Stefan Metzing am 19. Februar 2019 zum neuen Finanzbürgermeister gewählt.
OB Thomas Sprißler gratuliert Stefan Metzing (rechts) zur gewonnen Wahl.

Er hat seine Bewerbung als Erster in den Ring geworfen und auch bei der Wahl im Gemeinderat am Dienstag hatte er die Nase vorn: Stefan Metzing wird der neue Finanzbürgermeister der Stadt Herrenberg.
 
Der langjährige Mitarbeiter und bisherige Kämmerer der Stadt tritt damit die Nachfolge seiner scheidenden Chefin, Finanzbürgermeisterin Gabrielle Götz-Getzeny an, die dieses Wahlamt seit 2003 bekleidet hat. Ihre Amtszeit endet am 14. Mai, ihr Nachfolger tritt sein Amt daher am 15. Mai 2019 an.
 
Sieben Bewerbungen sind auf die ausgeschriebene Stelle eingegangen, zwei davon haben sich am Dienstag im Gemeinderat vorgestellt. Nach einer je 10-minütigen Vorstellung stellten sich die Kandidaten den Fragen des Gremiums. Die Wahl fiel im ersten Wahlgang klar auf Metzing: er wurde einstimmig gewählt, sein Mitkonkurrent Matthias Beck erhielt keine Stimm.
 
Acht Jahre dauert die Amtszeit des Beigeordneten für das Finanzwesen, wie die Stelle offiziell heißt. Als einer von drei Dezernenten vertritt Metzing neben Oberbürgermeister Thomas Sprißler und dem Ersten Bürgermeister Tobias Meigel die Stadt nach außen. Intern ist er für die Leitung des Finanzdezernats zuständig, zu dem die Kämmerei, das Ordnungsamt und die Stadtwerke gehören. Stefan Metzing übernimmt Verantwortung für 123 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – fast 100 mehr als in seiner aktuellen Position.
 
„Als echter Herrenberger habe ich mein Handwerk hier von der Pike auf gelernt. Ich freue mich über die einmalige Chance, für zahlreiche Themen, die ich bisher bereits begleitet habe, nun auch unmittelbar Verantwortung zu übernehmen“, sagt Stefan Metzing und bedankt sich für das Vertrauen, das der Rat in ihn setzt. Der Diplom-Verwaltungswirt hat seine Karriere bei der Stadt Herrenberg 2002 als Mitarbeiter in der Kämmerei begonnen, deren Leitung er 2014 übernommen hat.

Der 40-jährige Familienvater hat sich einen Ruf als Verwaltungs- und Finanzexperte in und außerhalb der Herrenberger Verwaltung erarbeitet. Als Dozent lehrt er an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg und macht den Nachwuchs fit in den Bereichen Rechnungswesen, Buchführung und Bilanzierung. Mit seinen Kenntnissen hat er dazu beigetragen, den Herrenberger Haushalt als einen der ersten auf die neue, doppische Buchführung umzustellen.

Als Ziele für seine neue Position nannte er die Digitalisierung der Kämmerei, neue Weichenstellungen in der Forstwirtschaft, einen soliden Haushalt, mehr Effizienz und Bürgerfreundlichkeit im Ordnungsamt und die Zukunftssicherung der Stadtwerke.

Gründerin, Unternehmerin und Mutter



Die Wirtschaftsförderung der Stadt Herrenberg lädt zum 22. Gründungsmeeting im Coworking Space im Amselweg 1 ein. Die Veranstaltung wendet sich an Gründerinnen, Gründer und Gründungsinteressierte und bietet die Möglichkeit, in einer gemütlichen Atmosphäre Kontakte zu knüpfen. Los geht es um 18 Uhr.
 
Den Impulsvortrag beim Gründungsmeeting wird Ute Kettner halten. Sie ist die Inhaberin von Mrs. Sporty Herrenberg im Nufringer Tor. Mrs. Sporty ist ein Sportclub für Frauen, der Frauen jeden Alters dabei unterstützt, Sport und gesunde Ernährung in den Alltag zu integrieren. In ihrem Vortrag wird Ute Kettner auf eine Vielzahl von spannenden Themen eingehen: Franchising, Gründung, Firmenübernahme, Aufbau, Konzeptumstellung, Firmenumzug, Unternehmerin, Mutter! Dabei richtet sich der Vortrag nicht ausschließlich an Frauen, auch Männer sind gern gesehene Gäste.
 
Für eine Kleinigkeit zum Essen und zum Trinken ist gesorgt.
Alle, die sich für das Thema Gründung interessieren, sind herzlich willkommen!
 
Eine Anmeldung über die städtische Homepage www.herrenberg.de/termine ist erforderlich.
 

Außergerichtlicher Vergleich: Stadt erhält 190.000 Euro


Die Stadtwerke haben einen außergerichtlichen Vergleich mit der Haftpflichtversicherung des Generalplaners des Naturfreibads abgeschlossen. Als Schadensersatz für die Schließungen des Bads im Sommer 2015 und 2016 erhält die Stadt 190.000 Euro.
 
„Ich bin sehr erleichtert, dass wir diese außergerichtliche Einigung erzielen konnten“, sagte die für die Stadtwerke zuständige Bürgermeisterin Gabrielle Götz-Getzeny. Dies sei ein zufriedenstellendes Ergebnis, erklärte sie. Die Stadtwerke hatten für das am 15.05.2015 eröffnete Naturfreibad die Wasserwerkstatt aus Bamberg mit der Planung und dem Bau des Freibads im Längenholz beauftragt. In den  Sommermonaten 2015 und 2016 musste das Bad insgesamt vier Mal schließen, weil das Badewasser mit Keimen belastet war, die deutlich über dem erlaubten Grenzwert lagen. Im Sommer 2016 wurde die Badesaison Anfang August sogar vorzeitig beendet. Schuld war jeweils das Bakterium Pseudomonas aeruginosa, ein weit verbreiteter Boden- und Wasserkeim.
 
Für die Suche nach dem Grund der wiederholten Grenzwertüberschreitung schalteten die Stadtwerke Sachverständige ein und beauftragten ein Institut mit einer wöchentlichen Probenentnahme, um die Qualität des Wassers engmaschig überwachen zu können. Weitere Kosten entstanden, weil die Besitzer von Saisonkarten entschädigt wurden. Der jetzt abgeschlossene Vergleich in Höhe von 190.000 Euro dient zur Schadensregulierung dieser damals entstandenen Mehrkosten.
 
Als wesentliche Ursache der Verunreinigung stellten die Gutachter im Herbst 2016 mangelhaftes Granulat im sogenannten Neptunfilter, dem „Herzstück“ der biologischen Wasserreinigung, fest. Der Filter wurde im Winter 2016/17 komplett mit 1800 Tonnen neuem Granulat bestückt. Dafür hatten die Stadtwerke im November 2016 eine Sanierungsvereinbarung mit der Haftpflichtversicherung des Generalplaners abgeschlossen. Diese beinhaltete, dass die Sanierung der Filteranlage sowie alle erforderlichen Nachbesserungen auf Kosten des Generalplaners im Rahmen der Gewährleistungspflicht erfolgen.

Veränderte Öffnungszeiten bei den Bürgerdiensten


Aus Krankheitsgründen gibt es bei den Bürgerdiensten in dieser Woche ab Dienstag, 18. Februar, veränderte Öffnungszeiten.
 
Diese lauten:
 
Dienstag, Mittwoch, Freitag: geöffnet 8:30 bis 12:00 Uhr
Donnerstag:                           geöffnet 13:30 bis 18:30 Uhr
Samstag:                                geschlossen
 
Ab Montag, 25. Februar 2019, gelten wieder die regulären Sprechzeiten.
 
www.herrenberg.de/öffnungszeiten

Kita-Plätze für September 2019 bis Dezember 2019


Um den Bedarf an Betreuungsplätzen für das Kindergartenjahr 2019/2020 besser planen zu können, bittet die Stadtverwaltung um Mithilfe. Eltern, die im Zeitraum von September 2019 bis Dezember 2019 einen Betreuungsplatz in einer städtischen Kindertageseinrichtung möchten, sollten ihr Kind bis Freitag, 15. März 2019, anmelden.
 
Informationen zu allen städtischen Kindertageseinrichtungen und Betreuungsmöglichkeiten finden Interessierte unter www.herrenberg.de/kitas. Änderungen der Kita-Öffnungszeiten vorbehalten. Die Anmeldung erfolgt zentral beim Amt für Familie, Bildung und Soziales, Kirchgasse 2, 71083 Herrenberg, Telefon 07032 924-230, E-Mail l.krammer@herrenberg.de. Anmeldeformulare gibt es auf der Homepage als PDF-Dateien sowie in Papierform beim Amt für Familie, Bildung und Soziales und in den städtischen Kitas.
 

Aufnahmen ganzjährig möglich

Die Aufnahme in den Kindertageseinrichtungen erfolgt gemäß den Aufnahmekriterien der Stadt Herrenberg. Die Aufnahmeordnung für Kindertageseinrichtungen ist veröffentlicht unter www.herrenberg.de/stadtrecht in der Rubrik Soziale Sicherung. Aufnahmen sind grundsätzlich während des ganzen Jahres möglich. Der Rechtsanspruch wird erfüllt. Einen Anspruch auf eine Wunscheinrichtung besteht nicht. Für Belegungswünsche zwischen Januar und August des jeweiligen Jahres ist zu berücksichtigen, dass zu Beginn des Kindergartenjahres noch zur Verfügung stehende Plätze nicht freigehalten werden können. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Wahl des Wunschaufnahmetages.

Fruchtkasten und Familie Köhnle


Der ehemalige Stiftsfruchtkasten gehört zu den markantesten Gebäuden in Herrenberg. Am Sonntag, 24. Februar, findet eine kostenlose Führung durch dieses historische Gebäu-de mit besonderer Berücksichtigung der Herrenberger Kaufmannsfamilie Köhnle statt. Dieser einflussreichen Sippe ist ein Raum im Fruchtkasten gewidmet. Treffpunkt mit Gästeführer Siegfried Großmann ist um 15.30 Uhr vor dem Fruchtkasten, Tübinger Straße 30.
 

Grundschule Haslach: Abbruch beginnt


Im Herrenberger Stadtteil Haslach baut die Stadt eine neue Grundschule. Am morgigen Donnerstag, 14. Februar, rollt der Bagger an, dann beginnt der Abbruch des alten Schulhauses.
 
Die Abbrucharbeiten dauern voraussichtlich drei Wochen. Zunächst wird das Gebäude abgebrochen, danach folgt der Abbruch der Bodenplatte. Die Kosten für den Abbruch liegen bei rund 85.000 Euro. Mit den Abbrucharbeiten ist die Firma JMS GmbH & Co. KG, ein Unternehmen aus Weinstadt, beauftragt. „Läuft alles nach Plan, ist im März Baubeginn“, sagt Uwe Kusterer vom Gebäudemanagement. Das Projekt liegt aktuell im Zeitplan. „Wir haben jedoch weiterhin einen straffen Fahrplan“, sagt Kusterer, „schließlich soll die Schule pünktlich zum Schuljahr 2020 fertig sein.“

Saubere Trennung und Recycling

Vor dem Abbruch erfolgte die Entkernung des Gebäudes und die fachgerechte Beseitigung von belasteten Materialien. „Jetzt beim Abbruch kommt es vor allem auf die saubere Trennung der Materialien, wie Altholz, Bauschutt und Beton an“, erläutert Stefan Treiber von dem Abbruchunternehmen. Alle Materialien werden bei verschiedenen Anlagen im Großraum Stuttgart fachgerecht entsorgt oder recyclet. „Altholz, Baumischabfälle und Beton werden wiederverwertet“, so Treiber.
So kommt der abgebrochene Beton der Bodenplatte unter die Bodenplatte des Neubaus: Hierfür wird er zunächst in die Benzstraße transportiert und dort von einem Betonbrecher in eine vorgegebene Größe zerlegt. Dieser kleingebrochene Beton wird dann zusammen mit dem kleingebrochenen Beton des Gebäudes der Rinder-Union als sogenanntes Bodenaustauschmaterial unter der Bodenplatte der neuen Schule eingebaut.

Unterricht in Kuppingen

Während der Bauzeit kommen die Haslacher Schulkinder in der ehemaligen Hauptschule in Kuppingen unter. Bereits in den Herbstferien im vergangenen Jahr ist die Schule dorthin umgezogen; seit Anfang November 2018 finden in Kuppingen der Unterricht und die Kernzeitbetreuung statt. Ein Teil der Inneneinrichtung wurde also nach Haslach mitumgezogen. „Möbel und Einrichtungsgegenstände, die erst später im Neubau wieder gebraucht werden, haben wir vorübergehend eingelagert“, wie Johannes Roller, der Leiter vom Amt für Familie, Bildung und Soziales, berichtet. Was nicht mehr benötigt wird, habe man direkt entsorgt.

Neubau mit drei Einheiten

Insgesamt investiert die Stadt Herrenberg rund 7,4 Millionen Euro in das neue Schulhaus in Haslach. Das Konzept für das Gebäudeensemble stammt vom Stuttgarter Büro „Drei Architekten“. Der Neubau gliedert sich in drei Einheiten, die die drei Nutzungsansätze widerspiegeln: Neben den vier Grundschulklassen sollen darin eine zusätzliche Kita-Gruppe und ein Gemeinschaftsbereich unterkommen, der für Sport- und Bewegung ebenso genutzt werden kann wie für Veranstaltungen von Kita, Schule oder den örtlichen Vereinen.

Grundschule Haslach: Abbruch beginnt


Grundschule Haslach: Abbruch beginnt
In Haslach rollt der Abbruchbagger an: Für einen Neubau wird das alte Schulhaus in den kommenden Wochen abgebrochen.

Grundbuch- und Bußgeldstelle ziehen um


Wegen eines internen Umzugs sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bußgeldstelle und der Grundbucheinsichtsstelle am 18. und 19. Februar nicht erreichbar, die Sprechzeiten entfallen. Ab 20. Februar sind beide Abteilungen im Ordnungsamt wieder regulär zu erreichen – die Bußgeldstelle dann in Raum 207 im Bürgeramt, Marktplatz 1 und die GrundbuchEinsichtstelle in Raum 64 im Oberamt, Kirchgasse 2.

Weichenstellung für Citymanagement



Der Verein Herrenberg Stadtmarketing lädt am Mittwoch, 20. Februar, um 19 Uhr zu seiner ersten Mitgliederversammlung ein. Neben Mitgliedern sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen aus Herrenberg und den Teilorten herzlich willkommen.
 
Nachdem der Verein mittlerweile beim Registergericht eingetragen ist, wird am Mittwoch, 20. Februar, um 19 Uhr im Ratssaal des Herrenberger Rathauses die erste reguläre Mitgliederversammlung stattfinden. In dieser Sitzung wird über das Arbeitsprogramm und die Verwendung des Budgets für 2019 beraten und beschlossen, auch sollen erste personelle Weichenstellungen zur Besetzung der Stelle des Citymanagers bzw. der Citymanagerin getroffen werden.
 
Der Stadtmarketing Verein wurde im November 2018 gegründet, Vorsitzender ist Jochen M. Schmidt aus Herrenberg. Dem Vorstand gehören außerdem Mahmut Yardimci und Wirtschaftsförderer Ralf Heinzelmann sowie Dirk Loibl von der Kreissparkasse Böblingen als Kassierer und Charlotte Reichert von der Stadtverwaltung als Schriftführerin an.
 
Mitgliederversammlungen von Vereinen sind zwar in der Regel nichtöffentlich, der Verein ist aber daran interessiert weitere Bürger und Betriebe in seine Arbeit mit einzubinden, damit Herrenberg weiterentwickelt und vorangebracht werden kann. Das geht nur, wenn sich möglichst viele Firmen und interessierte Bürger in diesem Verein engagieren. Deshalb sind alle, die sich für den Verein Herrenberg Marketing interessieren herzlich zur Mitgliederversammlung eingeladen. Es wird aber auch darauf hingewiesen, dass ein Mitsprache- und Stimmrecht in dieser Versammlung nur Mitglieder des Vereins haben. Neue Mitglieder sind stets herzlich willkommen.
 
Für die Planungen bittet der Verein um eine kurze formlose Voranmeldung an Charlotte Reichert unter Telefon 07032 924 161 oder per E-Mail an c.reichert@herrenberg.de.

Wohl des Kindes steht an erster Stelle



Der Betreuungs-Engpass in den Herrenberger Kindertageseinrichtungen spitzt sich zu. Der Grund sind Personalausfälle wegen Krankheit und Beschäftigungsverboten, etwa bei Schwangerschaften, aber auch der Fachkräftemangel im pädagogischen Bereich insgesamt. 25 Stellen kann das Amt für Familie, Bildung und Soziales aktuell nicht besetzen. Ein Notfallplan für jede einzelne Kindertageseinrichtung soll Abhilfe schaffen. Eine Einschränkung bei den Betreuungszeiten wird in einigen Häusern nicht zu vermeiden sein.
 
„Die Lage ist für alle Seiten unbefriedigend“, schildert Johannes Roller, Leiter des Amts für Familie, Bildung und Soziales, die momentane Situation. Jede Woche, zu Grippezeiten fast täglich, versuchten die Mitarbeiterinnen des Fachdiensts Kindertageseinrichtungen, personelle Lücken zu stopfen. Erzieherinnen aus den noch einigermaßen gut besetzten Einrichtungen werden in Häuser mit dünner Personaldecke geschickt, um dort einige Tage auszuhelfen. Denn der gesetzlich vorgeschriebene Mindestpersonalschlüssel muss zwingend eingehalten werden, um Bildung und Betreuung in einem angemessenen Rahmen zu gewährleisten. „Mit Springkräften, die ursprünglich für Krankheitsfälle vorgesehen sind, können wir die Löcher längst nicht mehr stopfen“, erklärt der Amtsleiter. Die Erzieherinnen und Erzieher arbeiteten seit Monaten am Limit. Alle Ressourcen seien ausgeschöpft. 25 Stellen können momentan nicht besetzt werden. Nicht nur in Herrenberg wird der Mangel an qualifizierten Fachkräften zunehmend zum Problem, alle Städte und Gemeinden im Landkreis Böblingen sind gleichermaßen betroffen.
 
Für die Kinder bedeutet der Engpass einen häufigeren Wechsel der Betreuungspersonen,  so Roller, wohl wissend, dass  Kontinuität und Verlässlichkeit bei den Bezugspersonen für jedes Kind wichtig sind. Das Amt für Familie, Bildung und Soziales will nun einen Notfallplan für jede einzelne Kindertagesstätte erarbeiten. Die Leitungen der Einrichtungen werden dazu zunächst mit den Elternvertretern und Familien ins Gespräch gehen und den genauen Bedarf erheben. Ziel des Notfallplans ist es, verlässliche Betreuungszeiten für Eltern und Fachkräfte bis zum Ende des Kindergartenjahres im August zu vereinbaren Außerdem soll der Plan mit Blick auf die Kinder für mehr Konstanz im Erziehenden-Team sorgen. „Das Wohl des Kindes steht für uns an erster Stelle“, sagt Johannes Roller.
Eine Kürzung der Öffnungszeiten an Randzeiten, also am frühen Morgen oder am Abend, wird in einigen Einrichtungen nicht zu vermeiden sein. Weitere Optionen könnten sein, Notgruppen einzurichten und Eltern zur Unterstützung anzufragen. In den Einrichtungen, in denen es zu verkürzten Öffnungszeiten kommt, werden die Gebühren entsprechend der Satzung zurückerstattet.
 
Hintergrund: Aktuell betreibt die Stadt Herrenberg 27 Kindertageseinrichtungen, ab März kommt eine weitere Einrichtung in der Oberjesinger Straße in Kuppingen dazu. 294 Fachkräfte auf knapp 200 Stellen betreuen insgesamt 1210 Kinder.

Bezirksamt Affstätt geschlossen



Das Bezirksamt Affstätt bleibt von Montag, 18. Februar, bis Mittwoch, 20. Februar 2019, geschlossen. Grund ist der Umzug in die neu renovierten Räume.
Alle anderen Bezirksämter sowie die Bürgerdienste in Herrenberg haben wie gewohnt geöffnet.

New Work: Wenn der Arbeiter sagt, wo‘s lang geht


Selbst-Organisation in einer städtischen Verwaltung, geht das? Und wie finden die Megatrends einer immer digitaleren Arbeitswelt Anwendung im Praxisfall eines Bauhofs? Was hat die Stadt davon? Antworten auf diese Fragen hat die Herrenberger Stadtverwaltung in einem Pilotprojekt in Kooperation mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg gefunden.
 
Seit dem vergangenen Frühjahr ist der Arbeitsbereich Bauhof des Amtes für Technik, Umwelt, Grün (TUG) in die Selbst-Organisation überführt worden. „Der Erfolg zeigt: Was sonst nur in Agenturen oder Startup-Unternehmen funktioniert, kann auch in einer Verwaltung funktionieren – auch der öffentliche Dienst kann New Work“, betont Oberbürgermeister Thomas Sprißler. „Wie uns Experten bestätigen ist uns damit etwas bundeweit einmaliges gelungen“, freut sich der Rathauschef über die Pionierleistung.

Aus einem Chef werden acht


Das 13-köpfige Bauhofteam hat seither nicht einen Chef, sondern acht, und die kommen aus den eigenen Reihen. Rund die Hälfte der Mitarbeiter, die alle unterschiedliche handwerkliche Ausbildungen und Spezialkenntnisse mitbringen, übernimmt Führungsaufgaben von der Arbeitsplanung über die Kundenberatung bis zur Personalauswahl. So bespricht nun der Malermeister direkt mit dem Ordnungsamt, wie bestimmte Straßenmarkierungen gemacht werden sollen. Und bei großen Veranstaltungen wie den Sommerfarben, der Herbstschau oder dem Weihnachtsmarkt ist der Profi für den Aufbau schon beim Vorgespräch mit den Veranstaltern dabei. Verantwortung und Einsatzbereitschaft, Effizienz und Schnelligkeit wachsen durch die Selbstorganisation der Arbeit, so das Fazit der Stadt Herrenberg nach rund einem Dreivierteljahr. Die Zahlen belegen diesen Eindruck: rund 100 Aufträge mehr als im vergleichbaren Zeitraum vor Einführung des New-Work-Ansatzes hat die Abteilung abgewickelt. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von rund 35.000 Euro und sorgt für mehr zufriedene Bauhof-Kunden in den Reihen der Verwaltung, der Vereine und der Bürgerschaft.

Baustein für eine zukunftsfähige Verwaltung


„Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, die Zukunftsfähigkeit der Stadtverwaltung auszubauen und dabei die Unterstützung von Prof. Dr. Claudia Schneider von der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg genutzt“ erläutert Hauptamtsleiter Tom Michael den Anstoß für diese Veränderung. Das Gesamtkonzept „Zukunftsfähiges Herrenberg“ läuft seit 2017 und umfasst die gesamte Stadtverwaltung. Eine Mitarbeiterbefragung, die ihm Rahmen dieses Prozesses und für alle Ämter durchgeführt wurde, brachte für das Amt für Technik, Umwelt, Grün ein eindeutiges Ergebnis: „Ein größerer Teil der Mitarbeiter war mit der aktuellen Situation unzufrieden“, fasst Amtsleiter Stefan Kraus das recht ernüchternde Votum seiner Bauhof-Truppe zusammen. Seine Mitarbeiter erhofften sich mehr Entwicklungsmöglichkeiten, und das sowohl in monetärer, wie auch in persönlicher und fachlicher Hinsicht. „An sich waren diese Wünsche nicht neu“, sagt Stefan Kraus. „Die Befragung hat sie nur nach oben gespült und wir haben ihnen auch endlich Raum gegeben. So entwickelten sich effektive, effiziente und auch digitale Prozesse und Abläufe mit dem wunderbaren Nebeneffekt, dass die tollen Ideen und das fachliche Können der Mitarbeiter viel besser genutzt und gefördert werden können.“

Handeln nach eigenen Regeln


Der Entschluss, das Bauhof-Team in die Selbstorganisation zu überführen, fiel im Frühjahr 2018. Doch mit diesem Grundsatzbeschluss alleine war es längst nicht getan. Schon deshalb nicht, weil der TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) ein recht starres Korsett vorgibt und es gerade für Mitarbeiter der unteren Lohngruppen nur sehr begrenzte Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung gibt. Die Implementierung des „New Work“-Ansatzes war deshalb kein Selbstläufer. Zu den Erfolgsfaktoren gehört die Förderung im Förderprogramm „Digital@hbg“ des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg. Einer der drei Bausteine von „Digital@hbg“ war die Einführung der Selbst-Organisation in einer Verwaltungsstruktur. Das Förderprogramm des Landes ermöglichte der Stadt eine Forschungskooperation mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg. Von Prof. Dr. Claudia Schneider und ihrem Team wissenschaftlich begleitet und moralisch unterstützt, definierte die 13-köpfige „Selbst-Orga“-Truppe des Amts für Technik, Umwelt, Grün ihre eigenen Regeln bezüglich Leistungsbewertung, Personalauswahl, Urlaub, Krankheit und Überstunden, um nur einen kleinen Teil der vielen Aufgaben zu nennen. Die Mitarbeiter mussten in Führungs- und Verwaltungsaufgaben geschult werden, was bedeutete, dass neben Oberbürgermeister, Dezernenten und Amtsleitern fortan auch „Bauhofler“ zu den Lehrgangsteilnehmern zählten. Interne Prozesse und Abläufe mussten überdacht, geändert und, wo möglich, digitalisiert werden. Bei all dem gab es keinerlei Blaupausen, auf die man hätte zurückgreifen können und ganz nebenbei durfte das Tagesgeschäft nicht vernachlässigt werden.


Der Weg zur Selbstorganisation


Möglich wurde die „Selbst-Orga“ durch die Nicht-Besetzung einer frei gewordenen Meisterstelle. Die Aufgaben werden im Team und in Eigenverantwortung erledigt, im Wechsel schlüpfen die Mitarbeiter in die Rolle des selbst installierten „Vier-Wochen-Mannes“, der in dieser Zeit der zentrale Ansprechpartner ist. Das gilt sowohl für die interne, wie auch für die externe Kommunikation. Wer keine Führungsaufgaben übernehmen wollte, hat sich dennoch schriftlich dazu bereit erklärt, in der Selbst-Organisation zu arbeiten und somit Aufträge von einem Kollegen anzunehmen. „Dass wir die Selbst-Orga überhaupt auf den Weg bringen konnten, haben wir vielen Akteuren und ganz entscheidend dem Mut unserer Verwaltungsspitze mit Oberbürgermeister Thomas Sprißler, Erstem Bürgermeister Tobias Meigel, dem Hauptamt und dem Personalrat zu verdanken“, betont Stefan Kraus. Natürlich sei die Entwicklung des Bauhofs hin zum selbstorganisierten Arbeiten nicht völlig geräuschlos über die Bühne gegangen, gibt der Amtsleiter offen zu. „Doch das Selbst-Orga-Team hat es immer wieder geschafft, Probleme und Differenzen anzusprechen und auszuräumen. Gemeinsam und dank der tollen Unterstützung durch Frau Prof. Dr. Claudia Schneider und das gesamte Projektteam der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg.“
 
Zum Jahreswechsel 2019 wurde die Selbst-Orga in die Eigenständigkeit „entlassen“, was nicht bedeutet, dass sie im Status Quo verharren darf. Der (Arbeits)Alltag wird die Gruppe immer wieder vor Herausforderungen stellen, die es notwendig machen, dass neue Regelungen gefunden oder bereits bestehende Vereinbarungen optimiert werden müssen. „Doch das bisher Erreichte überzeugt und deshalb prüfen wir im Herbst, ob der „New-Work“-Ansatz nicht auch auf weitere Abteilungen unseres Amtes ausgeweitet werden kann“, wirft Stefan Kraus einen Blick in die Zukunft. Die Hochschule Ludwigsburg wird auch diese Überprüfung wissenschaftlich begleiten.

Grundlagen der Integration in den Arbeitsmarkt


Arbeit und Ausbildung sind wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche gesellschaftliche Integration von Geflüchteten. Hierzu findet am Samstag, 16. Februar, um 10 Uhr in der Volkshochschule Herrenberg eine Infoveranstaltung für alle Interessierten statt.
 
In diesem Modul der Fortbildungsreihe „Engagiert. Qualifiziert“ erhalten Ehrenamtliche und Fachkräfte einen Überblick über die vielen Projekte und Maßnahmen, die es zu hierzu gibt und mit denen geflüchtete Menschen noch besser bei ihrer Arbeitplatz- oder Ausbildungsplatzsuche unterstützt werden können. Denn neben den Jobcentern und der Agentur für Arbeit gibt es viele weitere Initiativen und Netzwerke, die Geflüchteten bei der Integration auf dem deutschen Arbeitsmarkt behilflich sind.
 
Die Veranstaltung hält eine Fülle von Informationen bereit zu den Themen Vorraussetzungen der Arbeitsaufnahme, Anerkennung von Berufsabschlüssen, Möglichkeiten der Ausbildung, Kompetenzfeststellungsverfahren, Unterstützung durch Job-Coaches, Bildungsträger und andere Akteure auf dem Arbeitsmarkt.
 
Eine Anmeldung ist erforderlich unter anmeldung@vhs.herrenberg.de
 
Wann: Samstag, 16.02.2019, von 10.00 bis 12.15 Uhr
Wo: Volkshochschule Herrenberg
Referentin: Birgit Opielka
Ablauf: Fachvortrag und Gelegenheit zum Austausch

Am Valentinstag durch die Stadt


Die nächste Stadtführung in Herrenberg findet am Donnerstag, 14. Februar, statt. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Brunnen beim Marktplatz. Gästeführerin Louise Cyffka hält für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anlässlich des Valentinstags eine kleine Überraschung bereit. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.
 

Toleranz, Respekt und Meinungsfreiheit


Toleranz, Respekt und Meinungsfreiheit – „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ Unter diesem Motto findet am Donnerstag, 14. Februar, um 19 Uhr im Klosterhof in Herrenberg eine weitere Denkwerkstatt statt.  
 
Ist in einer Gesellschaft, in der immer öfter unterschiedliche Meinungen, Weltanschauungen und Einstellungen aufeinander treffen, Toleranz die Voraussetzung für ein friedliches Miteinander? Oder gibt es da Grenzen? Gibt es nicht auch „rote Linien“, die wir dringend verteidigen müssen? Um solche Fragen und Standpunkte rund um Toleranz und Demokratie geht es am 14. Februar im Klosterhof.
 
Die „Denkwerkstatt“ ist ein Format der politischen Bildung. Ziel ist es, ganz verschiedene Menschen und Gruppen der Gesellschaft in Begegnung und Bildung zu bringen und soziales Engagement anzuregen. Fachlich wird die Veranstaltung vom Projektteam „Lampedusa Calling“ vorbereitet und inhaltlich wird der Politikwissenschaftler Dr. Harald Barrios aus Tübingen die Veranstaltung begleiten und Fragen beantworten.
 
Gefördert wird die Denkwerkstatt durch Mittel aus dem Bundesprogramm Demokratie Leben! vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Einblick in die Stadtverwaltung


In den Osterferien bietet die Stadtverwaltung interessierten Schülerinnen und Schülern ein Praktikum an.

Die Stadtverwaltung Herrenberg organisiert in den Osterferien vom 15. bis 18. April für alle interessierten Schülerinnen und Schüler eine Praktikumswoche.


Die Jugendlichen erhalten einen Überblick über die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt. Einen Teil der Woche verbringen sie in einer Abteilung und lernen in praktischer Form die Aufgabenvielfalt einer Stadtverwaltung kennen. Außerdem macht ein Bewerbertraining die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler fit für eine Bewerbung.

Bei Interesse am besten per E-Mail eine kurze und aussagekräftige Bewerbung schicken an: Stadtverwaltung Herrenberg, Personalwesen, Marktplatz 5, 71083 Herrenberg, personalwesen@herrenberg.de. Bei Fragen gerne wenden an: Clivia Schuker, Telefon: 07032 924 391, E-Mail: personalwesen@herrenberg.de.

Ferienspaß: Freizeiten, Workshops und Zeltlager in den Sommerferien


Ferienspaß 2019

Basteln, malen, kochen, klettern, Kajak fahren – dieses Jahr haben Stadtverwaltung und externe Anbieter wieder ein abwechslungsreiches und vielseitiges Sommerferienprogramm für Kinder und Jugendliche zusammengestellt. Das neue Programm liegt demnächst an vielen Stellen in der Stadt aus. Die Anmeldungen starten am Donnerstag, 14. Februar.

 
Auf dem Programm stehen die Entdecker-Tage des Evangelischen Jugendwerks, eine Abenteuer- und Erlebniswoche im Jugendhaus und das CVJM-Zeltlager, das dieses Jahr an einem neuen Ort stattfindet. Spaß und viel Action erwartet die Teilnehmenden im Abenteuerland im CVJM-Haus. Objekte aus Schrott können Jugendliche in der Tüftlerwerkstatt mit dem Künstler Alexander Vogel Samis herstellen; in einem anderen Workshop basteln die Teilnehmenden ein Segelflugmodell. Für musikbegeisterte Kinder und Jugendliche ist das Detektiv-Musical genau richtig. Bei den beiden VfL-Jugendsportwochen können sich die Jugendlichen sportlich austauben. Fester Bestandteil des Programms ist auch ein Zirkus-Workshop, bei dem Kinder unter Anleitung von ausgebildeten Zirkuspädagogen Jonglagen, Akrobatik oder Diabolo lernen. Beliebt sind auch die Kinderfreizeiten auf dem Alten Rain und im Gemeindezentrum Oberjesingen. Für alle, die gerne verreisen, sind die Jugendfreizeiten im Schwarzwald, in Dänemark und Südfrankreich das Richtige.
 
Weitere Informationen sowie die Vordrucke zur Anmeldung sind dem Programmheft zu entnehmen. Es liegt ab 14. Februar bei vielen Einrichtungen, Ämtern und Schulen aus.
 
Die Kooperationspartner sind: Volkshochschule Herrenberg, Evangelisches Jugendwerk (EJW), Musiktheater Lupe, VfL Herrenberg, Zirkus Zambioni, Alexander Vogel Samis, Verein für Jugendhilfe / Mobile Jugendarbeit Herrenberg, Jugendhaus Herrenberg, Christlicher Verein Junger Menschen (CVJM).

Anmeldungen

Anmeldungen sind von Donnerstag, 14. Februar, bis Montag, 4. März, möglich über die Homepage der Volkshochschule Herrenberg unter: www.vhs.herren berg.de/herrenberger-ferienspass. Wer möchte, kann das ausgefüllte Anmeldeformular auch an die vhs Herrenberg schicken per Post (Tübinger Straße 40, 71083 Herrenberg) oder per Fax (07032 2703-27) oder sich dort persönlich anmelden. Für das Zeltlager des CVJM kann man sich ab dem 11. März direkt beim Veranstalter anmelden.  
 
Anmeldungen, die vom 14. Februar bis 4. März erfolgen, werden alle als zeitgleich eingegangen bewertet. Die Plätze werden vorrangig an Kinder von berufstätigen Eltern und Kinder aus Herrenberg vergeben. Nach Ablauf der Anmeldefrist erfolgt ab dem 28. März eine schriftliche Benachrichtigung per E-Mail.

 
Mehr erfahren: www.herrenberg.de/ferienspaß
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Stadtwerke wechseln Wasserzähler aus


Alle sechs Jahre ist es wieder soweit: Am 6. Februar beginnt der turnusmäßige Wechsel der Wasserzähler mit Eichdatum 2013 in Herrenberg und in den Stadtteilen und soll bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein.
 
Der Zählerwechsel erfolgt nach einem persönlichen Ankündigungsschreiben von den Stadtwerken Herrenberg, in dem die Haushalte  aufgefordert werden, telefonisch einen Termin zu vereinbaren.
 

Was ist beim Zählerwechsel zu beachten?


Stadtwerkemitarbeiter können sich stets mit einem Dienstausweis legitimieren und sind auch am Dienstfahrzeug sowie der Dienstkleidung zu erkennen. Im Zweifelsfall kann man gerne jederzeit bei den Stadtwerken anrufen um sich zu vergewissern. Zu beachten ist, dass die Monteure der Stadtwerke niemals Barzahlungen fordern, denn der turnusmäßige Zählerwechsel ist kostenfrei. „Bitte sorgen Sie dafür, dass der Zählerplatz sowie auch der Weg dorthin frei zugänglich ist, damit die Arbeiten möglichst zügig ausgeführt werden können. Der Zählerwechsel sollte nicht mehr als 30 Minuten in Anspruch nehmen. Wir bedanken uns für Ihre Mithilfe“ heißt es bei den Stadtwerken Herrenberg.
 

Warum wird alle 6 Jahre ein Zählerwechsel vorgenommen?


Nach bundesweit geltenden, eichrechtlichen Vorschriften endet die Eichgültigkeit von Kaltwasserzählern nach sechs Jahren. Verwendete Messeinrichtungen müssen zwingend geeicht sein, weil das Messergebnis einer Entgeltabrechnung zu Grunde gelegt wird.

Archäologische Grabungen im Gewerbegebiet


Im Bereich Benzinger Weg im Gültsteiner Gewerbegebiet soll bald der neue Standort der Haba Plattenservice GmbH entstehen. Bevor dort gebaut werden kann, müssen aber die archäologischen Überreste früherer Besiedlung fachgerecht gesichert werden. Die Stadt hat eine Fachfirma beauftragt, die am 4. Februar mit Ausgrabungen beginnt.
 
Parallel zu den archäologischen Grabungen treibt die Stadtverwaltung den Beschluss des Bebauungsplans im Frühjahr 2019 und anderen Vorbereitungen für einen baldigen Baustart voran.
 
Am Montag, 4. Februar beginnen in Gültstein zwischen Ohmstraße, Kappstraße und der Autobahn 81 archäologische Ausgrabungen, bei der die Reste der frühen Besiedlung Gültsteins freigelegt und fachgerecht dokumentiert werden. Die Ausgrabungen werden von der ArchaeoBW GmbH durchgeführt und sollen etwa vier Monate dauern.
 
Bereits bei einer Voruntersuchung durch das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im Oktober und November 2017 im Bereich „Unter dem Benzinger Weg“ konnten Überreste zweier eisenzeitlicher Grubenhäuser sowie Gruben und Pfostengruben aus der Jungsteinzeit dokumentiert und auch mehrere in ost-westlicher Richtung verlaufende Gräben gesichert werden. Weitere Siedlungsüberreste aus den zwei dokumentierten oder auch anderen Epochen werden erwartet. Deshalb folgt nun eine genauere Untersuchung der Fläche durch die Fachfirma ArchaeoBW GmbH, deren Aufgabe es ist, das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (LAD) bei der Dokumentation der von der Zerstörung betroffenen Denkmäler zu unterstützen.
 
Die Dokumentation wird mit den neuesten technischen Methoden wie Fotodrohnen, Detailfotografie und dreidimensionaler Vermessung durchgeführt. Zeitgleich findet im Büro von ArchaeoBW die Aufarbeitung der gesammelten Daten und Funde statt. Dieses effiziente Vorgehen macht es möglich, dass die archäologischen Ausgrabungen auf der Fläche so schnell wie möglich abgeschlossen werden und die eigentliche Bautätigkeit beginnen kann.
 
Sollten während der Ausgrabungen in der Kappstraße / Ohmstraße bei Anliegern Fragen oder Probleme auftreten wie z.B. eine starke Verschmutzung der Verkehrswege oder unsachgemäßer Lärm, steht die ArchaeoBW als direkter Ansprechpartner zur Verfügung. Die ArchaeoBW bittet die Anwohner, sich bei der Geschäftsleitung zu melden, falls sie bemerken, dass sich Unbefugte Zugang zur Grabungsfläche verschaffen. Kontakt: Geschäftsleitung ArchaeoBW, Marcel C. Hagner, Telefon: 07433 / 3093601, E-Mail: m.hagner@archaeobw.de

Entdeckungstour um und in der Stiftskirche


Eine Führung um und in der Stiftskirche findet am Sonntag, 10. Februar, statt. Auch wer glaubt, die Stiftskirche gut zu kennen, kann bei dieser Führung Neues entdecken. Kunsthistorikerin Michaela Bautz hat bei ihren Recherchen zum neuen Stiftskirchenführer ganz genau hingeschaut und dabei so manche interessante Einzelheit entdeckt. Bei diesem Termin stehen der Architekturschmuck und Teile der Innenausstattung im Mittelpunkt, auch die Baugeschichte wird erläutert. Treffpunkt für dieses kostenlose Angebot der Stadt ist um 15 Uhr vor der Stiftskirche.

Stetige Veränderung als Mittel der Kunst


Das Ausstellungsjahr 2019 verspricht wieder ein besonderes Kunsterlebnis zu werden. Vier Ausstellungen und die Jahresausstellung des Kunstvereins zeigen das vielfältige Spektrum zeitgenössischen Kunstschaffens: Werke von Frederick Bunsen, Elena Schmidt und Werner Trotter werden in der Galerie der Stadt zu sehen sein, ebenso wie verschiedene künstlerische Disziplinen des Stuttgarter Künstlerbunds und des Herrenberger Kunstvereins. 
 Frederick Bunsen: „Aufhebung des Zustands – mit der Option zu scheitern”
Bereits eröffnet wurde die erste Ausstellung mit Arbeiten des Künstlers Frederick Bunsen. Der Breitenholzer Künstler beschäftigt sich mit seinen Malmitteln und deren Einsatz. Er beobachtet, kontrolliert und korrigiert gegebenenfalls. Augenscheinlich sucht die moderne Kunst nach Niklas Luhmann eine Verständigung im wechselseitigen Beobachten des Beobachtens. Die moderne Kunst legt es darauf an, selbst als Beobachter beobachtet zu werden.

Frederick Bunsen: „Aufhebung des Zustands – mit der Option zu scheitern”
Ausstellungsdatum: 20.01. bis 20.03.2019


 
Stuttgarter Künstlerbund zu Gast
Im Kunstgebäude am Schlossplatz in Stuttgart hat der Verein Stuttgarter Künstlerbund seinen traditionellen Sitz. Diese Künstlervereinigung ist der älteste Künstlerbund Deutschlands, aus der sich später der Württembergische und der Deutsche Künstlerbund entwickelt haben. Sie wurde 1898 mit dem Ziel gegründet, verschiedenste künstlerische Disziplinen zusammenzubringen und den Künstlern eine Plattform für Ausstellungen und zum Austausch zu bieten. Diesem Credo folgt der Stuttgarter Künstlerbund noch heute. Hier treffen sich Professoren, Maler, Bildhauer, Musiker, Schauspieler, Tänzer und Literaten sowie Kunstfreunde und Förderer. Der Stuttgarter Künstlerbund ist ein neutrales Forum zur Aussprache unter Künstlern aller Richtungen und Kapazitäten. Ab 24. März gastiert der Stuttgarter Künstlerbund in Herrenberg.

Stuttgarter Künstlerbund zu Gast
Ausstellungsdatum: 24.03. bis 22.05.2019



Elena Schmidt: „ZeitStücke - ZeitBezüge“
In Elena Schmidts Werken wiederholen sich, trotz unterschiedlichen Arbeitsweisen, immer wieder Themen, Motive und Strukturformen. Zunächst abstrakt arbeitend lotet die an der Freien Kunstschule Stuttgart ausgebildete Künstlerin die Möglichkeiten des Materials und der Techniken aus. Nicht das Offensichtliche in ihren Bildern, Objekten oder Installationen reizt Elena Schmidt, vielmehr möchte sie hinter die Dinge blicken, Augenblicke festhalten und Momente aufzeigen. Dabei sind ihre Materialien wie Treibholz, Teefilter oder Küchentücher Sinnträger, während die unterschiedlichen Techniken immer experimentell eingesetzt werden.
 
Der Mensch, seine Sehnsüchte, Hoffnungen, Bedürfnisse und die Begegnungen der unterschiedlichen Menschen sind Themen, die die Hildrizhausener Künstlerin seit jeher interessieren. Ebenso intensiv erfolgt die Beschäftigung mit der Zeit, des Vergehens, Wachsens und Werdens.

Elena Schmidt: „ZeitStücke - ZeitBezüge“
Ausstellungsdatum: 24.05. bis 24.07.2019



Werner Trotter: „Alles in Allem“
Inspiriert durch die Kompositionstechnik Johann Sebastian Bachs im Allgemeinen und diejenige der „Goldberg-Variationen“ im Speziellen entwickelte Werner Trotter für sein komplexes Foto-Projekt „Das Goldberg-Prinzip“ ein für ihn neues digitales Bearbeitungsverfahren. Während die Bildmotive des Projekts wechseln, bleibt die Methode bestehen: Zum einen basiert diese auf Bachs kanonischer Kontrapunktik, zum anderen orientiert sie sich an Aufbau und Struktur der „Goldberg-Variationen“. Insofern besteht Werner Trotters Foto-Projekt aus 31 verschiedenen Fotografien des Goldbergs in Sindelfingen. Sie wurden in einem digitalen Prozess in Schichten überlagert, so dass von jedem Einzelbild die Essenz erhalten bleibt.
 
Diese werden im Wechselspiel mit ausgesuchten reduzierten Bildern der Reihe „Spaces & Traces“ präsentiert. Dabei findet der Fotokünstler die Motive für seine abstrakten Fotografien im öffentlichen Raum, vor allem an belebten Orten, wo Menschen Spuren hinterlassen. Es sind „Close-Ups“ von Spuren, die im Laufe der Zeit, durch Menschen und Maschinen, durch Veränderungen und Verfall entstanden.

Werner Trotter: „Alles in Allem“
Ausstellungsdatum: 28.07. bis 16.10.2019



 Kunstverein Herrenberg e.V.: „Jahresausstellung“
Traditionell schließt die Jahresstellung des Kunstvereins Herrenberg das Galeriejahr ab. Auch in diesem Jahr eröffnen sie dem Betrachter ein kaleidoskopartiges Fenster in die unterschiedlichen Gattungen wie Malerei, Grafik, Fotografie und Skulptur von rund 40 Künstlermitgliedern. Dabei schöpfen sie die ganze Bandbreite der künstlerischen Techniken aus. Somit garantiert die Ausstellung ein buntes Spektrum an erlebnisreichen Eindrücken und spannt einen weiten Bogen vom reinen künstlerischen Ausdruck mit Form und Farbe bis hin zu inhaltlich engagierten Arbeiten.

Kunstverein Herrenberg e.V.: „Jahresausstellung“
Ausstellungsdatum: 17.10.2019 bis 08.01.2020

Stadtwald an der Burgsteige wird durchforstet


Ahorn, Esche, Eiche – diese Baumarten wachsen an der Herrenberger Burgsteige. Im Februar lässt die Stadt den Wald an der Burgsteige durchforsten, damit hier die Verkehrssicherheit auch künftig gewährleistet ist.
 
Die Fäll- und Rodungsarbeiten im Stadtwald an der Burgsteige beginnen am Montag, 11. Februar, und enden voraussichtlich am Freitag, 15. Februar. Anwohner und Passanten müssen in dieser Zeit mit Verkehrsbehinderungen an der Burgsteige rechnen. Außerdem wird der für Fußgänger und Radfahrer freigegebene Weg von der Wilhelmstraße hoch zum Schlossberg während der Maßnahme für den Verkehr voll gesperrt. Aus Sicherheitsgründen bittet die Stadtverwaltung alle Anlieger, diese Sperrung zu beachten.
 
Die Durchforstung ist notwendig, weil der Bestand mittlerweile so hoch ist, dass ein Schiefstand, verursacht durch die Hanglage, die Bäume zum Umstürzen bringen könnte. „Nur wenn der Wald durchforstet wird, kann die Stadt ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen“, erläutert der städtische Umweltbeauftragte Jürgen Baumer. Der Zeitraum für die Forstarbeiten ist bewusst gewählt: „Damit ist gewährleistet, dass rechtzeitig zur Brutzeit an der Burgsteige wieder Ruhe einkehrt und die Vögel sich ungestört dem Nestbau widmen können.“
 
Aufgrund der schwierigen topografischen Lage hat die Stadtverwaltung eine Spezialfirma mit den Durchforstungsarbeiten beauftragt. „Die Hanglage macht es notwendig, dass mit Seilunterstützung gearbeitet wird“, erklärt Baumer. Das Brennholz, das bei den Arbeiten anfällt, steht demnächst für die Herrenberger Bürgerinnen und Bürger zum Verkauf bereit.


Für die Verkehrssicherheit durchforstet eine Spezialfirma vom 11. bis 15. Februar den Baumbestand an der Herrenberger Burgsteige.
Für die Verkehrssicherheit durchforstet eine Spezialfirma vom 11. bis 15. Februar den Baumbestand an der Herrenberger Burgsteige

Spende für Kunstbuch zu Jerg Ratgeb Skulpturenpfad


 
Die Stadt Herrenberg erhält von der Kulturstiftung der Kreissparkasse Böblingen eine Spende in Höhe von 3.500 Euro für das Kunstbuch „Jerg Ratgeb in Herrenberg. Stationen der Kunst. 1519 bis heute“.

 
Das professionell gestaltete Kunstbuch wurde pünktlich zum 500-jährigen Jubiläum des Herrenberger Altars vorgelegt und erfreut sich inzwischen großen Zuspruchs. Es enthält grundlegende Informationen über Jerg Ratgeb, über den Bauernkrieg, den Herrenberger Altar und die Entstehung des Herrenberger Skulpturenpfads. Deutungen aller Kunstwerke und Biographien der beteiligten Künstler runden das Werk ab. Bei einem so bedeutenden und anerkannten Kulturprojekt wie dem Jerg Ratgeb Skulpturenpfad ist es für die Vermittlung unverzichtbar, dass der Pfad und seine Geschichte umfassend dargestellt werden. Gedruckt wurde das Kunstbuch mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Kreissparkasse Böblingen.
 
Die feierliche Spendenübergabe hat am Montag, 28. Januar, im neu renovierten Ratssaal stattgefunden und wurde mit einem Stehempfang begangen. An der Spendenübergabe nahmen seitens der Kreissparkasse Böblingen teil: Dr. Detlef Schmidt (Vorsitzender des Vorstands), Uli Marquart (Geschäftsbereichsleiter Privatkunden Herrenberg) und Jan Frohnmüller (Filialleiter Filiale Bronntor). Seitens der Stadt Herrenberg waren Ralf Heinzelmann (Amtsleiter für Wirtschaftsförderung und Kultur), Ulrike Kuder (Abteilungsleiterin Kultur), Sabine Käser-Friedrich (Leiterin VHS Herrenberg), Prof. Dr. Helge Bathelt (Kurator Skulpturenpfad) und Elena Hocke (stellvertretende Leiterin der VHS Herrenberg) vertreten.
 
Das Kunstbuch ist für 25 Euro in den Herrenberger Buchhandlungen Schäufele, Papyrus und Kolibri, am Infopoint des Bürgeramtes sowie an der Anmeldung der VHS Herrenberg erhältlich.

Spendenübergabe für Kunstbuch
 
 Spendenübergabe für Kunstbuch im Ratssaal (von links): Jan Frohnmüller, Uli Marquart, Dr. Detlef Schmidt, Prof. Dr. Helge Bathelt, Ralf Heinzelmann, Elena Hocke, Sabine Käser-Friedrich und Ulrike Kuder.

Spannendes Herrenberg


Fachwerk und Skulpturenpfad, Stiftskirche und Glockenmuseum, Streuobstwiesen und Schlossberg: In und um Herrenberg gibt es viel zu entdecken. Der frisch erschienene Flyer „Spannendes Herrenberg“ enthält alle Termine und Themen der knapp 50 kostenlosen Führungen und Wanderungen in diesem Jahr. Er liegt ab sofort im i-Punkt am Marktplatz aus.
 
Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Herrenberg alle Interessierten zu kostenfreien Führun-gen und Wanderungen ein. Das Angebot richtet sich an Einheimische, Neuzugezogene und Gäste gleichermaßen. Insgesamt sind in diesem Jahr knapp 50 kostenlose Angebote geplant.
 
Die Themen der Führungen sind vielfältig: Allgemeine Stadtführungen richten sich insbesondere an Gäste, außerdem gibt es Führungen zum Fachwerk in Herrenberg oder zum Fruchtkasten, dem größten Gebäude der Altstadt. Auch zur Stiftskirche stehen viele unterschiedliche Themenführungen auf dem Programm, darunter das neue Angebot „Auf Entdeckungstour an und in der Stiftskirche“ am Sonntag, 10. Februar. Für Kunst- und Kulturinteressierte ist die Führung „St. Antonius Kirche Kuppingen – Entdecken was uns verbindet“ am Freitag, 29. März, interessant. Hier stehen die 27 außergewöhnlichen Kunstwerke von Professor Birkle im Mittelpunkt. Darüber hinaus werden zum Jerg Ratgeb Skulpturenpfad wieder regelmäßig Führungen angeboten.
 
Wer sich in die Geschichte von Herrenberg ausgiebig vertiefen möchte, hat dazu am Samstag, 3. August, Gelegenheit: Unter dem Titel „Herrenberg vom Mittelalter zur Neuzeit“ lädt der Schwäbische Albverein zu einem fünfstündigen, erlebnisreichen Spaziergang ein. Der beliebte kulturhistorische 3.000-Schritte-Rundgang startet dieses Jahr am Sonntag, 1. September, vom Parkplatz am Joachimsberg (Dauer zirka zwei Stunden, in Kooperation mit der vhs). Ein besonderes Erlebnis ist auch die Stadtführung „Herrenberg at Night“ am Samstag, 7. September, bei der die Teilnehmenden mit Fackeln durch die Altstadt geführt werden.
 

Spaziergänge und Wanderungen

Die Naturführungen bilden ein besonderes Angebot für Familien: Am 9. Juni, 25. August und 6. Oktober (jeweils sonntags) führen zertifizierte Naturführer interessierte Familien durch die Streuobstwiesen und vermitteln viele Informationen über den artenreichen Lebensraum. Die Naturführungen sind auch individuell buchbar (zwei Stunden kosten 80 Euro). Wer nicht genug bekommen kann von den Streuobstwiesen, kann beim „Tag des Wanderns“ am Dienstag, 14. Mai, die herrliche Kulturlandschaft rund um Herrenberg ausgiebig genießen.
 

Bildervortrag

Neu im Programm ist der Bildervortrag „Erlebnistouren rund um Herrenberg“, am Mittwoch, 10. April, im Kinosaal der vhs. Er richtet sich insbesondere an alle, die nicht gut zu Fuß sind.
 

Gruppenführungen

Geschlossene Gruppen können ganzjährig Stadtführungen buchen beim Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur unter Telefon 07032 924 320. Wer auf der Suche nach einem Begleitprogramm für eine Veranstaltung, eine Tagung oder einen runden Geburtstag ist und seinen Gästen Herrenberg näher bringen möchte, sollte sich dies überlegen. Die Kosten liegen je nach Dauer zwischen 40 und 80 Euro. Alle Führungen können auf Englisch angeboten werden, einzelne Führungen auch auf Französisch, Spanisch und Tschechisch.
 

Die Gasteführer

Mehr als 15 Gästeführerinnen und Gästeführer stemmen das umfangreiche Programm. Sie treffen sich einmal jährlich zum Austausch und zur Planung des Jahresprogramms. „Seit Ende des vergangenen Jahres sind zwei neue Stadtführerinnen dabei“, berichtet Gisela Grandinetti vom Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur. „Einheimische und Gäste können auf die Führungen und Wanderungen mit unseren Gästeführerinnen und Gästeführer gespannt sein.“
 

Flyer liegt aus

Der neue Flyer „Spannendes Herrenberg – Kostenfreie Führungen 2019“ ist ab sofort im i-punkt der Stadtverwaltung Herrenberg, Marktplatz 1, erhältlich. Das Angebot ist auch auf der städtischen Homepage abrufbar unter www.herrenberg.de/stadtführungen.
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Räum- und Streupflicht beachten


Der Winter ist da und bringt glatte Straßen und Wege mit. Deshalb möchte das Ordnungsamt auf die Räum- und Streupflicht hinweisen und einen kleinen Überblick über die Räum- und Streupflicht–Satzung der Stadt Herrenberg geben.
 
Nach den geltenden Bestimmungen sind die Straßenanlieger verpflichtet, innerhalb von geschlossenen Ortschaften Gehwege zu reinigen, bei Schneeanhäufungen zu räumen, sowie bei Schnee- und Eisglätte zu bestreuen. In Straßen ohne Gehwege gilt ein Randstreifen von einem Meter Breite als Gehweg. Dies gilt ebenso für Fußgängerzonen. Die an vielen Straßen vorhandenen, zirka 50 Zentimeter breiten „Schrammborde“ sind keine Gehwege. Hat eine Straße nur auf einer Seite einen Gehweg, gelten die Verpflichtungen aus dieser Verordnung für die Anlieger, auf deren Seite der Gehweg verläuft.
 
Straßenanlieger sind Eigentümer und Besitzer von Grundstücken, die an einer Straße liegen oder von ihr eine Zufahrt oder einen Zugang haben. Die Streupflicht betrifft aber auch Mieter und Pächter. In den Fällen, in denen mehrere Personen gemeinsam für die Räum- und Streupflichten verantwortlich sind, haben diese durch Absprachen sicherzustellen, dass diese ordnungsgemäß erfüllt werden.
 
Die Gehwege sind auf einer solchen Breite von Schnee und auftauendem Eis zu räumen, dass die Sicherheit des Fußgängerverkehrs gewährleistet ist. Gehwege sind auf mindestens 3/4 ihrer Breite, jedoch höchstens auf einen Meter Breite zu räumen. Bei Schnee- und Eisglätte sind die Gehwege sowie die Zugänge zur Fahrbahn rechtzeitig so zu bestreuen, dass sie von Fußgängern bei Beachtung der gebotenen Sorgfalt ohne Gefahr benutzt werden können.
 
Werktags müssen die Gehwege bis 07:00 Uhr, an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen bis 08:00 Uhr geräumt und gestreut sein. Wenn nach diesem Zeitpunkt Schnee fällt oder Schnee- bzw. Eisglätte auftritt, ist unverzüglich und bei Bedarf auch wiederholt zu räumen und zu bestreuen. Diese Pflicht endet um 20:00 Uhr.
 
Die Räum- und Streupflicht erstreckt sich auf die zu räumende Fläche. Zum Bestreuen ist abstumpfendes Material wie Sand, Splitt, Granulat oder Asche zu verwenden. Auftauende Streumittel dürfen nur ausnahmsweise bei Eisregen verwendet werden. Der Einsatz ist so gering wie möglich zu halten.
 
Die Satzung über die Räum- und Streupflicht steht auf der städtischen Homepage unter www.herrenberg.de zum Download zur Verfügung. Darüber hinaus können kostenlose Exemplare beim Ordnungsamt angefordert oder auch persönlich abgeholt werden.

Gründung der Stadt Herrenberg


Bei einer Stadtführung am Sonntag, 27. Januar, steht die Gründung der Stadt Herrenberg im Fokus: Was ist darüber sicher bekannt? Welche Spuren sind heute noch zu sehen? Die kostenlose Führung startet um 15.30 Uhr vor dem Fruchkasten, Tübinger Straße 30, und wird im Fruchtkasten forgesetzt. Gästeführer ist Siegfried Großmann.

Gendersternchen, Kopftuchdebatte‚ Herdprämie


Gemeinsam streiten, reden und sich bilden, dazu sind alle am 24. Januar um 19 Uhr herzlich eingeladen. Bei der Denkwerstatt in der Jerg-Ratgeb-Realschule, Berliner Straße 5, geht es um das Thema Geschlechtergerechtigkeit und Integration.

Die Reihe „Denkwerkstatt“ wird vom Projekt Lampedusa Calling veranstaltet und von der Stadt Herrenberg sowie vom Bundesfamilienministerium als Teil der Partnerschaft für Demokratie im Bundesprogramm Demokratie leben gefördert.
 
Die Veranstaltung am 24. Januar bietet ganz unterschiedliche Perspektiven und Zugänge zum Thema Geschlechtergerechtigkeit und Integration unter dem Titel „Gendersternchen, Kopftuchdebatte‚ Herdprämie - Frausein in Deutschland?!“. Von der Diskussionrunde bis zum szenischen Improvisieren haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Methoden interaktiv und kreativ mit dem Thema zu beschäftigen, unabhängig von Handicaps und Sprachbarrieren. Eine kleine Foto-Ausstellung zeigt künstlerische Statements von verschiedenen Frauen, die bei einer Aktion im Vorjahr zum Thema Frauen, Religion und Demokratie entstanden sind.
 
Bei der Denkwerkstatt geht es darum, als demokratische und offene Gesellschaft gemeinsam um Toleranz und gemeinsame Kompromisse zu ringen.  Besonders eingeladen sind alle Neugierigen, Wissbegierigen, Nachdenklichen und vor allem auch Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund und Menschen mit Handicap. Die Denkwerkstatt will Bildung und Gesellschaft vielfältig gestalten und allen ermöglichen daran teilzunehmen, unabhängig von Herkunft, Bildung, Religion und Sprachkenntnis. Die teilnahme ist kostenfrei.

Ausblick


Die nächste Veranstaltung der Reihe „Denkwerstatt“ findet am 14. Februar um 19 Uhr im Klosterhof statt und steht unter dem Motto „Toleranz, Respekt und Meinungsfreiheit – Das wird man ja wohl noch sagen dürfen?!“

Eingeschränkte Öffnungszeiten im Kinderhaus Alzental


Das Kinderhaus Alzental muss seine Öffnungszeiten einschränken: Fehlendes Personal und  mehrere Krankheitsfälle zwingen die Stadt zu diesem Schritt. Die fünfgruppige Kindertageseinrichtung wird deshalb ab 24. Januar nur noch von 6 bis 18 Uhr statt bis 20 Uhr geöffnet haben. Mit den betreffenden Familien wurden Gespräche geführt, um eine Lösung zu finden. Die Gebühren für die entfallenden Betreuungszeiten erstattet die Stadt zurück.

Besonders bei der Betreuung der unter Dreijährigen, im sogenannten Krippenbereich, muss die Betreuungszeit reduziert werden. Geöffnet ist die Krippe ab 24. Januar von 6 bis 16 Uhr, für die Zeit zwischen 16 und 18 Uhr wird eine Notgruppe eingerichtet. Die reduzierten Öffnungszeiten im Kinderhaus Alzental gelten voraussichtlich bis zum Ende des Kindergartenjahres am 31. August. Derzeit sind in der städtischen Kindertageseinrichtung vier Stellen nicht besetzt. Trotz Anzeigenkampagnen fehlt es an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern, da der Arbeitsmarkt für pädagogische Fachkräfte sehr angespannt ist. Dazu kommen krankheitsbedingte Personalausfälle, die die Situation verschärfen und eine ausreichende Betreuung und Aufsicht über die gesamte Öffnungszeit nicht mehr gewährleisten.
 
„Wir bedauern sehr, dass wir die Öffnungszeiten einschränken müssen, aber es gibt leider keine Alternative. Wir haben alle Möglichkeiten ausgeschöpft“, erläutert Johannes Roller, Leiter des Amts für Familie, Bildung und Soziales. „Die gute und sichere Betreuung der Kinder hat letztlich oberste Priorität.“ Über Fachkräfte aus anderen Einrichtungen und Springkräfte könne der Betreuungs-Engpass nicht mehr aufgefangen werden, so Roller. Auch in anderen Kindertageseinrichtungen fehle es an Personal. Für die Erzieherinnen und Erzieher im Kinderhaus Alzental sei die Belastung schon seit Monaten sehr hoch gewesen. Viele Überstunden sind aufgelaufen, Resturlaub konnte nicht abgebaut werden. „Wenn wir die Mitarbeitenden nicht entlasten, kommt es zu weiteren Krankheitsfällen“, meint Roller.
 
Die Familien, deren Kinder die Einrichtung im Alzental besuchen, wurden bereits informiert. Von den eingeschränkten Öffnungszeiten zwischen 18 und 20 Uhr sind vier Familien betroffen. Auch der Elternbeirat ist involviert. „Insgesamt besteht in der Elternschaft Verständnis für die Situation“, versichert Roller. Trotzdem bedeute es natürlich für einige Familien einen zusätzlichen Aufwand, um die Betreuung anderweitig zu organisieren.
Die Stadt Herrenberg erstattet die Gebühren für die entfallenden Betreuungszeiten im Anschluss zurück. Ein entsprechendes Antragsformular wird es bei der Leitung des Kinderhauses geben.

Auf dem Fachwerkpfad


Wer sich über das Fachwerk in Herrenberg informieren möchte, ist am Sonntag, 27. Januar, zur Führung auf dem Fachwerkpfad eingeladen. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Brunnen auf dem Herrenberger Marktplatz. Gästeführer ist Gernot Heer. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt  Herrenberg.

Herrenberg bewirbt sich für die IBA 2027


Genau 100 Jahre nach dem Bau der Weißenhofsiedlung in Stuttgart soll die Internationale Bauausstellung "IBA 2027 StadtRegion Stuttgart" sichtbare Meilensteine für nachhaltiges und innovatives Bauen, Leben und Arbeiten setzen. Den Startschuss für die IBA 2027 bildete im Oktober letzten Jahres ein Aufruf an die Kommunen, Projekte und Themen einzureichen. Jetzt steht fest, dass sich die Stadt Herrenberg bewerben wird.

Bei vier Enthaltungen und drei Nein-Stimmen hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am Dienstag, 15. Januar, mehrheitlich grünes Licht für die Bewerbung der Stadt für die Internationale Bauausstellung "IBA 2027 StadtRegion Stuttgart" gegeben. „Ich freue mich sehr über die Zustimmung des Gemeinderates“, sagt Erster Bürgermeister Tobias Meigel. „Eine erfolgreiche Bewerbung für die IBA 2027 wäre eine tolle Chance für Herrenberg, gerade auch mit Blick auf das Stadtjubiläum 2028.“ Die Mitmachstadt könnte mit einem innovativen Projekt Vorbild für die Region Stuttgart und darüber hinaus werden. „Themen, die wir derzeit in Herrenberg bewegen – von der Digitalisierung über baukulturelle Qualität bis zu innovativen Mobilitätslösungen – sind auch Themen der IBA 2027“, so Meigel.

SPD-Antrag gab Anstoß

Den Anstoß für die IBA-Bewerbung gab ein Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion: Im Mai vergangenen Jahres hatte sie gefordert, die Stadt solle sich mit dem Baugebiet Herrenberg-Süd als IBA-Quartier bewerben.

Jetzt wird die Verwaltung mit externer Unterstützung bis zur Kommunalwahl ein Bewerbungskonzept für mehrere Projekte, unter anderem auch für das Baugebiet Herrenberg-Süd, ausarbeiten. Ein möglicher weiterer Themenschwerpunkt für eine Bewerbung ist die Innenstadtentwicklung

IBA-Säulen

Für die konkrete Umsetzung ist die IBA in drei Säulen strukturiert: Das IBA’27 Netz, die IBA’27 Quartiere und die IBA’27 Festivals. Mit dem Projektaufruf für Kommunen startete die IBA’27 im Oktober vergangenen Jahres mit der Sammlung der Themen und Projekte für das IBA-Netz. Über eine Aufnahme in das IBA-Netz entscheidet die IBA GmbH mit Intendanz, Kuratorium und Aufsichtsrat erstmalig im Frühjahr 2019.

Bewerbung in drei Stufen

Bereits vor dem Projektaufruf zum IBA-Netz hat die Verwaltung gemeinsam mit dem Berliner Büro Hellweg Urban Concept eine dreistufige Bewerbungsstrategie mit steigendem Konkretisierungsgrad, steigender Komplexität und steigendem Ressourceneinsatz ausgearbeitet. Insgesamt sind drei Phasen vorgesehen: die Klärungsphase, die Findungsphase (bis April 2019) und die Machbarkeitsphase (ab Sommer 2019). Jeweils vor Beginn der nächsten Bewerbungsphase soll dem Gemeinderat über die Ergebnisse des letzten Bearbeitungsblocks berichtet und der nächste Verfahrensschritt freigegeben werden.
 
Ziel der Klärungsphase war die Vorbereitung einer möglichen Bewerbungsstrategie sowie einer Entscheidungshilfe für den Gemeinderat, ob eine Bewerbung weiterverfolgt werden soll. Die Phase ist mit dem nun vorliegenden Beschluss abgeschlossen. Mit ihm wurde die Verwaltung auch beauftragt, die erforderlichen Aufträge für die Durchführung der zweiten Phase zu vergeben.

Neue Priorisierung

Bei der Verwaltung wird eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe mit externer Unterstützung das Thema bewegen. Die Kosten für die komplette IBA-Bewerbung liegen voraussichtlich bei rund 122.000 Euro. Außerdem müssen im Amt für Stadtentwicklung personelle Kapazitäten geschaffen werden, indem Projekte teilweise zurückgestellt und neu priorisiert werden.

Über die IBA

Internationale Bauausstellungen (IBA) sind ein Instrument der Stadtplanung und des Städtebaus. In den mehr als 100 Jahren ihrer Geschichte haben sie sich zu einem international anerkannten Markenzeichen der Stadtplanung entwickelt.
 
Als Prototyp der Bauausstellungen des 20. Jahrhunderts gilt die Weißenhofsiedlung Stuttgart. Unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Mies van der Rohe schuf die europäische Architekten-Avantgarde ein mustergültiges Wohnprogramm für den modernen Großstadtmenschen. Heute gehört die Weißenhofsiedlung zu den bedeutendsten Zeugnissen des Neuen Bauens.
Mehr erfahren: www.weissenhofmuseum.de
 
Genau 100 Jahre nach dem Bau der Stuttgarter Weißenhofsiedlung soll die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart ganz neue Antworten finden auf die Frage: Wie leben, wohnen, arbeiten wir im digitalen und globalen Zeitalter?
Mehr erfahren: www.iba2027.de

Helfende Hände und pfiffiger Kopf gesucht



Wenn Herrenberger Senioren wegen ihres Alters, einer Behinderung oder Pflegebedarfs nicht verreisen können, müssen sie nicht zu Hause ausharren. Vom 15. bis zum 19. Juli wird nun schon zum 9. Mal die beliebte Aktion „Urlaub ohne Koffer“ stattfinden. Damit alles wie geplant stattfinden kann, braucht das ehrenamtliche Team aber noch Unterstützung. Gesucht wird vor allem eine ehrenamtliche Koordinatorin oder ein Koordinator, der oder die ein kurzweiliges Programm in die Tat umsetzen kann.
 
 
An ihrer oder seiner Seite steht dabei ein Team von engagierten Helfern. Im Tagungshotel der Evangelischen Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal können die Senioren dann eine abwechslungsreiche Woche verbringen. Zu den Aufgaben einer Koordinatorin oder eines Koordinators gehört die Teilnahme an den Vorbereitungstreffen, das Protokoll und die Koordination der jugendlichen Freiwilligen (Auszubildende oder Praktikanten im Sozialpraktikum). Sie oder er sollte auch die Finanzen im Blick behalten sowie die Kommunikation und Korrespondenz versehen. So ist sie oder er Ansprechpartner für das Team, alle Beteiligten und Referenten (etwa über E-Mail) und kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit.
In der besagten Woche begrüßt und verbschiedet er oder sie die Gäste. Als Vergütung winkt eine Ehrenamtspauschale von 720 Euro jährlich, der Zeitaufwand umfasst etwa 60 Stunden im Jahr. Wer die Koordination nicht übernehmen kann, sich aber gerne anderweitig einbringen möchte, ist ebenso willkommen: Das Team freut sich immer über freundliche Helfende, die Spaß an der Arbeit mit Senioren haben, geduldig und kommunikativ sind. Auch Ideen und Beiträge für Programmpunkte von etwa 30 Minuten Dauer sind willkommen.
 
Dieses Jahr wollen 22 Urlauber verreisen. Den Tag verbringen sie mit buntem Programm wie Akkordeon, Basteln, Sitztanz und Gesang im Tagungshotel, die Nacht zu Hause und im eigenen Bett, wobei Angehörige sie täglich bringen oder der DRK-Bus sie abholt. Die Senioren erwarten auch Darbietungen wie Zauberauftritte oder Chorkonzerte. Beliebt war in den vergangenen Jahren außerdem die Fragerunde mit dem Oberbürgermeister. Zehn freiwillige Helferinnen und Helfer und eine ehrenamtliche Pflegefachkraft begleiten die betagten Feriengäste; als Träger fungieren dabei die Stadt und die Diakoniestation Herrenberg. Unterstützt werden sie außerdem vom DRK-Fahrdienst, dem Stadtseniorenrat und der Abteilung Beteiligung und Engagement (BE) der Stadt. Interessenten für die Koordinationsstelle und weitere Helferinnen und Helfer können sich bei Ines Boettcher vom Team BE melden (Tel.: 07032/201 897 1, E-Mail: i.boettcher@herrenberg.de).

Existenzgründung mit erfolgreichem Marketing starten



Die Wirtschaftsförderung der Stadt Herrenberg lädt zum 21. Gründungsmeeting im Coworking Space im Amselweg 1 ein. Im Mittelpunkt des Treffens steht dieses Mal das Thema Marketing. Die Veranstaltung wird insbesondere Gründerinnen, Gründern und Gründungsinteressierten die Möglichkeit bieten, in einer gemütlichen Atmosphäre zu netzwerken. Los geht es um 18 Uhr.
 
Im Impulsvortrag nimmt die Referentin Rosa Jakobs die Zuhörenden mit in die Welt des Marketings: Wie kann man sich als Gründer oder Gründerin von der Konkurrenz abheben und von Anfang an viele Kunden gewinnen? Welche Marketing-Maßnahmen sind sinnvoll, um eine Firma optimal am Markt zu positionieren? Rosa Jakobs ist internationaler Business Coach und Mentor und hilft Existenzgründenden und Unternehmen auf der ganzen Welt authentisch aufzutreten und ihren wahren Wert zu erzielen.
 
Das Gründungsmeeting findet monatlich, immer am vierten Dienstag im Monat, statt. Ziel des Angebots ist es, eine Plattform für Gründerinnen, Gründer und Gründungsinteressierte zu bieten, um neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und das persönliche Netzwerk auszubauen. Beim Gründungsmeeting ist für Essen und Trinken gesorgt.
Alle, die sich für das Thema Gründung interessieren, sind herzlich willkommen.
 
Eine Anmeldung über die städtische Homepage www.herrenberg.de/termine ist erforderlich.

Der direkte Draht in die Stadtverwaltung


Sie haben etwas gesehen, das repariert werden müsste? Sie haben einen Vorschlag, der Herrenberg gut zu Gesicht stehen würde? Sie haben Ideen und Anregungen, wo und wie die Mitmachstadt noch attraktiver werden kann?
 
Dann machen Sie ein Foto. Schreiben Sie eine kurze Beschreibung und lassen Sie uns Ihre Idee über den digitalen Schadens- und Ideenmelder zukommen. Gleiches gilt, wenn Sie einen Schaden melden möchten. Wenn Ihnen auf Ihrem Weg durch die Stadt eine defekte Straßenbeleuchtung oder ein lockerer Pflasterstein aufgefallen ist. Wenn Sie bei Ihrem Besuch auf dem Friedhof mit einer leck geschlagenen Gießkanne zu kämpfen hatten, wenn Ihnen wiederholt kein Amtsblatt zugestellt wurde oder Sie auf dem Spielplatz einen Vandalismus-Schaden entdeckt haben. In allen Fällen können Sie über den digitalen Schadensmelder die Meldung direkt der Stadtverwaltung zukommen lassen.
 
Die Anwendung ist denkbar einfach: Wer auf der Startseite der städtischen Homepage den Button „Schadensmelder & Ideen“ anklickt, wird direkt weitergeleitet. Möglich ist auch, den Schadensmelder über die Adresse www.herrenberg.de/schadensmelder aufzurufen oder ihn unter dem Schlagwort „Bürgerservice“ der Rubrik „Rathaus“ auszuwählen. Einmal geöffnet wird der Nutzer Schritt für Schritt durch das Programm geleitet. Zuerst hat er die Möglichkeit, ein zur Meldung passendes Foto einzustellen. Das trägt dazu bei, dass sich der zuständige Mitarbeiter ein „klares Bild“ vom gemeldeten Schaden oder der eingebrachten Idee machen kann.
 
Schadensmelder und Ideen

Danach können nähere Angaben zur Idee, zu Ort und Art des Schadens gemacht werden. Wer die Meldung über den Computer absetzt, kann durch die Eingabe der Adresse oder durch das Setzen eines Markers auf der Stadtkarte den genauen Standort angeben. „Wer sein Smartphone nutzt, kann einfach die passenden GPS-Daten mitschicken“, sagt Sonja Theurer vom Amt für Technik, Umwelt, Grün (TUG), die maßgeblich für die Erarbeitung und Implementierung des Schadensmelders verantwortlich war. Die Auswahl der richtigen Schadensart helfe einerseits bei der Auswertung. Mit Blick auf die vereinheitlichte Datenbank sieht die Stadtverwaltung: Wo sind wir gut und wo haben wir noch „Luft nach oben“. Andererseits und das ist weitaus wichtiger: „Durch die Auswahl der Schadensarten – es kann beispielsweise die Rubrik Straßenbeleuchtung, Amtsblatt oder Grünanlagen & Spielplätze ausgewählt werden – wird die Meldung direkt und ohne Umweg dem richtigen Fachamt zugewiesen“, weist Sonja Theurer auf einen ganz entscheidenden Vorteil hin.
 
Alle Meldungen und Anregungen können selbstverständlich anonym eingestellt werden. Durch die Angabe personenbezogener Daten, vor allem der Mail-Adresse, können jedoch Rückfragen gestellt und kann über den Bearbeitungsverlauf informiert werden.
 
Der digitale Schadensmelder ist nicht allein als Hilfs- und Kommunikationsmittel für die Bürger konzipiert. Er trägt dazu bei, dass innerhalb der Stadtverwaltung Prozesse vereinheitlicht und vereinfacht werden. Dass wiederkehrende Abläufe klar definiert sind und transparent dokumentiert werden können. „Der digitale Schadensmelder ist ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept „zukunftsfähiges Herrenberg“, das bereits im Jahr 2017 beschlossen wurde und an dessen Umsetzung die Stadtverwaltung seit dieser Zeit konsequent arbeitet“, betont Stefan Kraus, Leiter des Amts für Technik, Umwelt, Grün. „Grundvoraussetzung dafür, dass er zum Fliegen gekommen ist, war, dass die bisherigen Strukturen hinterfragt und so verändert wurden, dass sie professionell und vor allem reibungslos funktionieren.“

Rundgang durch die Altstadt


Die nächste Stadtführung in Herrenberg findet am Sonntag, 20. Januar, statt. Dieser Spaziergang führt durch die Herrenberger Altstadt mit ihren Gassen und Staffeln und es wird auf die dortigen Sehenswürdigkeiten eingegangen. Treffpunkt mit Gästeführer Stanislav Alexander ist um 15 Uhr beim Brunnen am Marktplatz. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.

Stark machen für Integration


In Herrenberg gibt es eine neue, kostenlose Fortbildungsreihe unter dem Titel „Stark machen für Integration. Qualifiziert. Engagiert“. Im Sinne eines guten Miteinanders in der Stadt richtet sie sich an Ehrenamtliche und Fachkräfte in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit sowie an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die andere Kulturen besser kennenlernen wollen. Auch Interessierte aus den Nachbargemeinden sind herzlich willkommen.
 
Den Auftakt der Fortbildungsreihe bildet am Samstag, 19. Januar, das zweiteilige Interkulturelle Training mit Referentin Hedy Wasella. Der zweite Teil ist am Samstag, 26. Januar. Beide Termine finden von 9:30 bis 15:30 Uhr in der Volkshochschule Herrenberg statt. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf Kulturdimensionen, Traditionen, Werten und Religion der arabischen Welt. Interessierte können sich ab sofort anmelden.

13 Veranstaltungen bis Herbst

Insgesamt besteht die Fortbildungsreihe aus 13 Veranstaltungen, die bis Ende September stattfinden. Sie gehören vier Themenbereichen an: Zum einen soll das helfende Individuum gestärkt werden, unabhängig davon ob es als Fachkraft oder ehrenamtlich tätig ist. Hierzu werden zum Beispiel diverse Herausforderungen beleuchtet, mögliche frustrierende Erfahrungen thematisiert und entsprechende Lösungswege aufgezeigt. Der zweite Block steht unter dem Titel „Leben in einer neuen Welt – wie kann man es schaffen?“. Im dritten Teil vermitteln Vorträge Wissenswertes über die Kultur und die Werte anderer Länder. So erhalten Teilnehmende die Möglichkeit, Einblicke in die Lebenswelten von Syrien, Afghanistan und Eritrea – den Hauptherkunftsländern der Geflüchteten – zu gewinnen. Hinzu kommen Angebote zu Bildungsthemen, etwa zur Integration in den Arbeitsmarkt oder zur ehrenamtlichen Mitarbeit an Schulen.

Anmeldung

Die Anmeldung zu allen Veranstaltungen der Fortbildunsgreihe erfolgt über die Volkshochschule Herrenberg per E-Mail an anmeldung@vhs.herrenberg.de oder telefonisch unter 07032 2703-0. Die Teilnahme ist kostenlos und mit der Ausstellung einer Teilnahmebescheinigung verbunden.

Über die Fortbildungsreihe

Die Fortbildungsreihe gehört zum Landesprogramm „Integration durch bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ und wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen werden organisiert von der städtischen Integrationsbeauftragten, der Volkshochschule, der Stadtbibliothek und den Herrenberger Schulen, in Kooperation mit den Flüchtlingsvereinen „Flüchtlinge und wir“ und „First Care“.


Stark machen für Integration: Fortbildungsreihe „Qualifiziert. Engagiert“: die Veranstaltungen im Überblick

 

Stärkung der Ehrenamtlichen als helfendes Individuum

Eigene Helferansprüche und Erwartungen

Dienstag, 12. März 2019, 18:00 bis 20:15 Uhr
Ort: vhs Herrenberg
Referentin: Birgit Schick

Bewältigung von frustrierenden Erfahrungen

Samstag, 18. Mai 2019, 9:30 bis 11:45 Uhr
Ort: vhs Herrenberg
Referentin: Heiderose Kast

Aufgaben und Grenzen des Ehrenamts

Mittwoch, 5. Juni 2019, 19:00 bis 21:30 Uhr
Ort: vhs Herrenberg
Referentin: Cornelia Biesenthal

Leben in einer neuen Welt – wie kann man es schaffen?

Stärkenorientierter Ansatz der Begleitung

Dienstag, 5. Februar 2019, 19:00 bis 21:15 Uhr
Ort: vhs Herrenberg
Referentin: Lora Meinlschmidt

Selbstbestimmtes Leben in der Fremde: Bedeutung und Hintergründe für ehrenamtliche Integrationsbegleiter

Samstag, 6. Juli 2019, 9:30 bis 11:45 Uhr
Ort: vhs Herrenberg
Referentin: Sandra Walthier

Kultur und Werte anderer Länder – eine Reise in Bildern und Texten

Interkulturelles Training für Ehrenamtliche

Ort: vhs Herrenberg
Referentin: Hedy Wasella
Teil 1: Kultur, Religion und Integration
Samstag, 19. Januar, 9:30 bis 15:30 Uhr
Teil 2: Kultur, Religion und Integration
Samstag, 26. Januar, 9:30 bis 15:30 Uhr

Syrien: Das Leben in der kulturellen Wiege der Menschheit

Datum: Samstag, 6. April, 19 bis 21.30 Uhr
Ort: Stadtbibliothek
Referent: Lutz Jäckel in Kooperation mit syrischen Geflüchteten

Afghanistan: Ethnische Vielfalt und Traditionen

Datum: Freitag, 1. März, 19 bis 21 Uhr
Ort: Stadtbibliothek
Referent: Jamal Farani

Eritrea: Kulturelle Besonderheiten des Landes am Roten Meer

Datum: Freitag, 27. September, 19.30 bis 21 Uhr
Ort: Stadtbibliothek
Referenten: Zekarias Kebraeb und Marianne Moesle lesen aus ihrem Buch „Hoffnung im Herzen, Freiheit im Sinn“
 

Bildungsthemen – Ehrenamt durch Wissen stärken

Grundlagen der Integration in den Arbeitsmarkt

Samstag, 16. Februar 2019, 10 bis 12:15 Uhr
Ort: vhs Herrenberg
Referentin: Birgit Opielka

Grundlagen der ehrenamtlichen Mitarbeit im Erziehungs- und Bildungssystem

Datum: Donnerstag, 11. April, 19.30 bis 21 Uhr
Ort: Jerg-Ratgeb-Realschule, Musiksaal (Raum 46)
Referent/Referentin wird noch bekannt gegeben

Motiviert-Engagiert. Menschen mit Migrationserfahrung machen mit

Datum: Freitag, 24. Mai, 19 bis 21 Uhr
Ort: vhs Herrenberg
Referentin: Sara Alterio, Forum der Kulturen Stuttgart
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Herrenberg präsentiert sich auf der Urlaubsmesse


Gleich zweimal präsentiert sich die Stadt Herrenberg dieses Jahr auf Europas größter Urlaubsmesse, der CMT – Caravan, Motor, Touristik: Am Samstag, 12. Januar wird sie Besucherinnen und Besucher am Stand der Freizeitregion Heckengäu & Schönbuch begrüßen und am Montag, 14. Januar hat sie ihren Auftritt bei der Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH in der Oskar Lapp Halle (6), Stand 6E50.
 
Interessierte erhalten vielfältige Anregungen für einen Aufenthalt in Herrenberg und lernen die Stadt und den Schönbuch als wertvollen Erholungsraum kennen. Natürlich steht der Schönbuchturm als neuer Besuchermagnet im Mittelpunkt. Wer den Stand der Stadt besucht, kann zudem genussreich erfahren, was Herrenberg an hervorragenden regionalen Produkten zu bieten hat.
 
Der Heimat- und Geschichtsverein Kayh wird stellvertretend für die zahlreichen Vereine in Herrenberg die Mitmachstadt auf der Urlaubsmesse vertreten und für sie werben. Mit ihrer traditionellen Tracht ziehen die Vereinsmitglieder die Aufmerksamkeit der Messebesucher auf sich. Die Stadt Herrenberg freut sich über Ihren Besuch.
 
Die CMT findet vom 12. bis 20. Januar 2018 in den Messehallen Stuttgart statt. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10 bis 18 Uhr, an den Wochenenden öffnet die CMT bereits um 9 Uhr ihre Türen.

Baumfällarbeiten am Waldfriedhof


Die Bäume am Waldfriedhof stehen zu dicht, deshalb beginnt am Montag eine Fachfirma im Auftrag der Stadtverwaltung mit dem Fällen einiger Exemplare. Zur Sicherheit sind die betroffenen Flächen und Wege für Friedhofs- und Waldbesucher gesperrt.
 
Eine Woche lang sollen die sogenannten „Durchforstungsarbeiten“ dauern, sie beginnen am Montag, 14. Januar. Gefällt werden Bäume östlich des Hauptwegs am Waldfriedhof und im Bereich der Baumgrabfelder. Die Arbeiten sind notwendig, um den Baumbestand aufzulockern und die weitere Bestandsentwicklung zu gewährleisten.
 
Während der Baumfällarbeiten werden die Waldflächen großräumig abgesperrt und teilweise zusätzlich mit Streckenposten abgesichert. Kurzzeitig wird auch der Waldweg zum Damwildgehege gesperrt sein. Die Friedhofs- und Waldbesucher werden gebeten, die Absperrungen nicht zu umgehen und den Anweisungen der Streckenposten zu folgen, da im Arbeitsumfeld Lebensgefahr besteht.

Danke sagen


Wer hat sich im letzten Jahr besonders für Herrenberg und seine Mitmenschen eingesetzt? Wer verdient schon lange mal ein ausdrückliches Dankeschön der Stadt? Die Stadt sucht Vorschläge, welche Personen beim städtischen Ehrungsabend oder beim Dankeschönfest ausgezeichnet werden sollten. Vorschläge kann man einfach im Internet unter ehrungen.mitmachstadt-herrenberg.de einreichen. Auf der Seite finden sich auch Informationen über die Auswahlkriterien und die Ehrungsformate.
 
Um die Ehrenamtlichen gebührend zu feiern, hat die Stadt zwei Ehrungsformate entwickelt: einen Ehrungsabend in feierlichem Rahmen und ein Dankeschönfest mit Kinofilm auf dem Schlossberg. Der städtische Ehrungsabend steigt am 2. Mai 2019 und das Dankeschönfest am 24. Juli 2019 auf dem Schlossberg. Die Frist für Vorschläge wurde verlängert:  Bis zum 16. Januar können alle Bürgerinnen und Bürger Vorschläge für Kandidaten einreichen, die sich um Herrenberg verdient gemacht haben.
 
Wen darf die Stadt 2019 auf dem Ehrungsabend und dem Dankeschönfest begrüßen? Das Team Beteiligung und Engagement erwartet gespannt die Vorschläge. Eingereicht werden können die Empfehlungen auf zwei Wegen: Entweder per Formular auf der Herrenberger Homepage  oder über die Seite ehrungen.mitmachstadt-herrenberg.de. Dort finden sich auch die Ehrungsrichtlinien. Für Fragen steht das Team Beteiligung und Engagement gerne zur Verfügung, Kontakt per Mail an ehrungen@herrenberg.de oder Telefon: 07032 2018971.

Kaspar, Melchior und Balthasar im Rathaus


Neun Jugendliche brachten den symbolischen Segen für das neue Jahr am Herrenberger Rathaus an und sangen Lieder. Finanzbürgermeisterin Gabrielle Götz-Getzeny dankte der Gruppe von der katholischen Kirchengemeinde St. Josef und St. Martin Herrenberg herzlich für ihren traditionellen Besuch und überreichte eine Spende.
 
Die Sternsinger sammeln Jahr für Jahr um den Dreikönigstag Spenden, die über das Kindermissionswerk an verschiedene Projekte in aller Welt gehen. „Segen bringen, Segen sein – wir gehören zusammen in Peru und weltweit“ lautet das Motto der Sternsinger-Aktion. Im Mittelpunkt steht dabei dieses Jahr die Situation behinderter Kinder in dem südamerikanischen Land und anderen Entwicklungs- und Schwellenländern. Weitere Stationen der Sternsinger sind am Freitag und Samstag soziale Einrichtungen wie das Wiedenhöfer Stift, das Dekanat, die Lebenshilfe und das Krankenhaus. Am Sonntag, 6. Januar, dem Dreikönigstag, ziehen viele Kinder und Jugendliche als Sternsinger durch die Straßen und bringen den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ nach Herrenberg und in die Stadtteile.

Sternsinger vor dem Herrenberger RathausFinanzbürgermeisterin Gabrielle Götz-Getzeny empfängt die Sternsinger, die ihren traditionellen Segensspruch CMB (Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) über der Rathaustür anbringen.

Stiftskirche und Glockenmuseum


Bei der ersten Herrenberger Stadtführung im neuen Jahr geht es um die Stiftskirche und das Glockenmuseum. Die Stiftskirche ist eine der frühesten Hallenkirchen Schwabens und ein charakteristisches Bauwerk der Gotik. Im Turm des gewaltigen Gotteshauses befindet sich das in seiner Art in Europa einmalige Glockenmuseum. Treffpunkt mit Gästeführer Reiner Kaupat ist um 14.45 Uhr vor der Stiftskirche. Für den Besuch des Glockenmuseums fällt für Personen über 14 Jahren ein Eintritt in Höhe von 1,50 Euro an. Die Führung selbst ist kostenlos.

Kirchen und Stadt laden zur Begegnung und zum Austausch ein


Zum gemeinsamen Neujahrsempfang von Kirchen und Stadt sind alle Herrenbergerinnen und Herrenberger am Sonntag, 20. Januar, eingeladen. Bereits zum siebten Mal veranstalten die Evangelische, die Katholische und die Evangelisch-methodistische Kirchengemeinden sowie die Stadtverwaltung Herrenberg diesen besonderen Jahresauftakt.
 
Die Veranstaltung beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst um 10 Uhr in der Stiftskirche. Der Gottesdienst steht dieses Mal unter dem Motto der Jahreslosung 2019 „Suche Frieden … und jage ihm nach.“ Dekan Eberhard Feucht von der Evangelischen Kirche wird die Predigt halten. Die  Liturgie liegt in den Händen von Pastor Alfred Schwarzwälder (Evangelisch-methodistische Kirche) und Pfarrer Markus Ziegler (Katholische Kirche). Die musikalische Gestaltung übernimmt die Kantorei der Stiftskirche unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Ulrich Feige. Es werden Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy gesungen.
 
Um 11.30 Uhr folgt die Neujahrsansprache von Oberbürgermeister Thomas Sprißler in der Stadthalle. Für die musikalische Umrahmung des Empfang sorgen die Klezmer-Band und ein Vokalensemble der Musikschule Herrenberg. Die Leitung dafür hat Joachim Günther, Lehrkraft an der Herrenberger Musikschule. Beim anschließenden Stehempfang können sich die Gäste bei regionalen Produkten begegnen und miteinander ins Gespräch kommen.
 
Nach der OB Ansprache besteht für die Gäste die Möglichkeit, mit 3D-Brillen ausgestattet gruppenweise an Führungen durch ein virtuelles Modell von Herrenberg teilzunehmen. Hierzu wird im Foyer der Stadthalle mittels 3D-Projektor eine virtuelle Realität installiert. Dieses komplexe 3D-Modell ist im Rahmen der Teilnahme der Stadt Herrenberg am Projekt „Reallabor Stadt:Quartiere 4.0“ entstanden.
 
Alle Bürgerinnen und Bürger sind zum Gottesdienst und zum Empfang herzlich eingeladen. Selbstverständlich ist eine Teilnahme an nur einem der beiden Veranstaltungsteile möglich.  Für Hörgeschädigte ist sowohl in der Stiftskirche als auch in der Stadthalle eine Gebärdendolmetscherin im Einsatz. Stellvertretend für alle Beteiligten laden Dekan Eberhard Feucht und Oberbürgermeister Thomas Sprißler ein: „Wir freuen uns auf Ihren Besuch: Lassen Sie uns gemeinsam innehalten, aufs neue Jahr anstoßen und einen Blick auf die städtischen Vorhaben der nächsten zwölf Monate werfen.“

Vereine holen Weihnachtsbäume ab


Verschiedene Herrenberger Vereine und Organisationen holen am Samstag, 12. Januar, wieder Weihnachtsbäume ab. Gesammelt wird in der Kernstadt und in allen Stadtteilen.
 
Die Stadtverwaltung bittet die Bevölkerung, diese Aktion zu unterstützen und dem Verein pro Baum eine Entschädigung von zwei Euro zukommen zu lassen. Leider ist es in den vergangenen Jahren immer wieder vorgekommen, dass die Geldmünze am Baum nicht mehr vorhanden war und somit dem sammelnden Verein nicht zu Gute kam. Eine Hilfe wäre es, die Geldmünze erst am Abholtag am Baum anzubringen. Bei versehentlich nicht eingesammelten Bäumen kann am Samstag die jeweils angegebene Mobilnummer angerufen werden. Anrufe werden bis 12.30 Uhr entgegengenommen.
 
Folgende Vereine sammeln:
  • Herrenberg, Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (0151-24209494)
  • Affstätt, Posaunenchor Affstätt (0171 3343734)
  • Gültstein, TV Gültstein  (0178-6288785)
  • Haslach, TV Haslach (0157 73822978)
  • Kayh, Kindergarten Kayh (0176 53902579)
  • Kuppingen, Ev. Jugend Kuppingen (0157-72392870)
  • Mönchberg, Fußballverein SV Mönchberg (0176 47241694)
  • Oberjesingen, 1. Freie Narrenzunft Oberjesingen e.V.

2019 noch günstiger mit Bus und Bahn fahren


„ÖPNV stärken und Stadtluft verbessern“ heißt das Motto Herrenbergs als Modellkommune für saubere Luft. Im Auftrag der Bundesregierung testet die Stadt verschiedene Maßnahmen, um die Luftqualität in Herrenberg zu verbessern. Dazu gehören auch günstigere Preise für Bus und Bahn ab 1. Januar 2019, um den Umstieg vom Auto auf den ÖPNV attraktiver zu machen.
 
„Mit unserem bisherigen Stadttarif konnte nur der Einzelfahrschein subventioniert werden“, sagt Karsten Kühn, Leiter der Stadtwerke. 30.000 Euro hatte der Gemeinderat seit 2015 jährlich für günstigeres Bus- und Bahnfahren genehmigt. „Mithilfe der Fördermittel des Bundes können wir ab 1. Januar 2019 mit einem neuen Stadttarif ins Rennen gehen“, so Kühn. Das Einzeltagesticket gibt es dann für drei Euro, das Gruppenticket (für bis zu fünf Personen) kostet sechs Euro und der Preis für das Monatsticket sinkt um 20 Euro auf 47,60 Euro.
Diese drei Tickets zum Sonderpreis bilden den neuen Herrenberger Stadttarif 2019. Stadtwerke und VVS hoffen damit, die Fahrgastzahlen zu steigern und mehr Herrenbergerinnen und Herrenberger zum Umstieg auf den ÖPNV zu motivieren. Alle Tickets gelten in der Kernstadt und allen Stadtteilen und auch auf der Ammertalbahnstrecke vom ZOB über den Zwerchweg bis nach Gültstein. Die Tickets sind ab 1. Januar 2019 an vielen Stellen erhältlich: in allen Bussen; an den Automaten von Bahnhöfen und im DB-Reisezentrum sowie online bei der Deutschen Bahn und VVS.
 
Fahrscheine am i-Punkt
Neu hinzu kommt ein Fahrscheindrucker beim i-Punkt im Bürgeramt der Stadt am Marktplatz. Dort können ab 7. Januar auch alle Tickets aus dem Stadttarif (Einzel- und Gruppentagestickes sowie Monatskarten) gekauft werden. Außerdem wird es ab der zweiten Januarwoche auch einen Fahrscheinautomat am Empfang der Stadtwerke geben, auch hier sind dann die Tickets aus dem Stadttarif erhältlich. Übrigens: Das Monatsticket ist immer ab dem Kaufdatum für einen Monat gültig, also nicht auf einen Kalendermonat bezogen. Damit gewinnt das günstige Ticket zusätzlich an Attraktivität.
 
Vier Citybuslinien fahren insgesamt für die Stadtwerke kreuz und quer durch Herrenberg und verbinden Wohngebiete mit dem Stadtzentrum und dem S-Bahn-Anschluss am Bahnhof. Herrenberg und die sieben Stadtteile verbinden darüber hinaus sieben Regionalbuslinien. Auf den Citybuslinien 779 bis 782 fährt seit Dezember ein neuer, dritter Bus. Damit können mehr Fahrten, vor allem in den Morgen- und Abendstunden angeboten werden.

Digitaler Kundenservice auf dem Vormarsch



Seit einem halben Jahr können Gebühren bei der Stadtbibliothek Herrenberg online bezahlt werden. Stehen Gebühren wie Mahngebühren oder die Jahresgebühr an, können die Nutzerinnen und Nutzer diese rund um die Uhr und auch am Wochenende bezahlen. Früher konnten etwa Ausleihen elektronischer Medien über die OnlinebibliothekBB so lange nicht mehr getätigt werden, bis der Beitrag vor Ort entrichtet war.
 
„Die Leserinnen und Leser der Stadtbibliothek nehmen die neue Möglichkeit des Online-Bezahlens sehr gut an“, bilanziert Julia Gruber, die für die Administration des Bibliothekssystems verantwortlich ist und den Service in Zusammenarbeit mit der Stadtkasse eingerichtet hat. Dies zeigt sich auch an der steigenden Nachfrage nach elektronischen Medien, deren Nutzung sich durch den Online-Bezahl-Service vereinfacht hat. „Die Kunden sind es heutzutage gewohnt, zeitunabhängig online bezahlen zu können, daher sind wir froh, diesen erweiterten digitalen Service anbieten zu können“, erklärt Martina Lederer-Göhring, die Leiterin der Stadtbibliothek.
 
Aus technischer Sicht war eine Umsetzung des Online-Bezahlens lange nicht möglich. Erst im Jahr 2016 gab es den Durchbruch und es konnte ein Modul für die Bibliothekssoftware auf den Markt gebracht und angeboten werden. Mit diesem Online-Bezahl-Modul, das die Stadtbibliothek seit September 2018 anbietet, hat sich die Situation grundlegend verbessert: Alle angefallenen Gebühren können nun bequem online per Klick über das Kundenkonto im Online-Katalog der Stadtbibliothek bezahlt werden. Angeboten werden hier die gängigen Bezahlmöglichkeiten wie Kreditkarte und Sofort-Überweisung.
 
An dieser Stelle kann auch der Leseausweis verlängert und sofort bezahlt werden, damit die Nutzung aller digitalen Angebote wieder möglich ist. Bisher bieten diesen Service nur vereinzelte große Stadtbibliotheken an, da er recht kostenintensiv ist. Für die Stadtbibliothek Herrenberg war dieser Bezahlservice allerdings ein wichtiger Bestandteil des Kundenservice und ein Zeichen der Modernität, da heutzutage in sehr vielen Lebensbereichen online bezahlt werden kann und die Kunden einer Einrichtung mit digitalen Angeboten dies auch erwarten. Die bisherige Statistik in Herrenberg zeigt, dass viele Leserinnen und Leser diesen Service in Anspruch nehmen und sich an der unkomplizierten Handhabung erfreuen.

Fruchtkasten und Familie Köhnle


Der ehemalige Stiftsfruchtkasten gehört zu den markantesten Gebäuden in Herrenberg. Am Sonntag, 30. Dezember, findet eine kostenlose Führung durch dieses historische Gebäude mit besonderer Berücksichtigung der Herrenberger Kaufmannsfamilie Köhnle statt. Dieser einflussreichen Sippe ist ein ganzer Raum im Fruchtkasten gewidmet. Treffpunkt mit Gästeführer Siegfried Großmann ist um 15.30 Uhr vor dem Fruchtkasten, Tübinger Straße 30.


20 Jahre Partnerschaftspräsidentin


 
In der letzten Sitzung des Gemeinderats hatte Oberbürgermeister Sprißler noch eine Überraschung parat: Stadträtin Gabriele Hüttenberger von den Freien Wählern wurde für ihr 20-jähriges Engagement als Präsidentin des Partnerschaftskomitees gewürdigt. Fast auf den Tag genau vor 20 Jahren am 15.12.1998 wurde sie in dieses Amt gewählt. OB Sprißler dankte ihr für das engagierte Wirken um die Städtepartnerschaften der Stadt Herrenberg und überreichte ein kleines Dankeschön im Namen von Stadtverwaltung und Gemeinderat.
 
Gabriele Hüttenberger bedankte sich angesichts dieser schönen Überraschung bei allen Mitgliedern des Komitees sowie allen sonstigen Beteiligten für die sehr gute Zusammenarbeit. „Ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam auch weiterhin in unsere schönen Partnerstädte zu fahren“, so die Partnerschaftspräsidentin in ihrer kurzen Dankesansprache.
 
Mit der französischen Partnerstadt Tarare bestehen seit 1960 offizielle partnerschaftliche Beziehungen. Tarare (Rhône) hat 10.500 Einwohner und liegt zirka 50 Kilometer westlich von Lyon. Die Partnerschaft zur italienischen Stadt Fidenza in der Emilia Romagna (Provinz Parma) besteht seit Oktober 1989. Jedes Jahr finden wechselseitige Treffen statt.

Vom Acker zum Bauland auf neuen Wegen


Das Interesse war spürbar groß: Rund 250 Besucher fanden sich am Montagabend in der Stadthalle ein, um mehr über das weitere Verfahren bei der Entwicklung von Bauland im Bereich Herrenberg-Süd zu erfahren. Besitzer und Eigentümergemeinschaften von rund 250 Grundstücken waren zu dem Expertenvortrag über das Bodenordnungsmodell eingeladen.
 
Für den Prozess, wie sich im Herrenberger Süden Acker- in Bauland verwandelt, hat Herrenberg einen neuen Weg eingeschlagen. Was das konkret bedeutet, darüber wollten sich viele der betroffenen Eigentümer informieren. Den Auftakt machte der Infoabend am Montagabend in der Stadthalle. Weitere Veranstaltungen und Einzelgespräche mit den Eigentümern sollen in den nächsten Monaten folgen. Im Dezember und Januar läuft zusätzlich eine schriftliche Befragung der Eigentümer, bei der die Datenbestände abgeglichen und die grundsätzliche Mitwirkungsbereitschaft abgefragt werden. So will sich die Verwaltung ein Bild davon machen, wie viele der heutigen Eigentümer Interesse daran haben, im Herrenberger Süden künftig selbst zu bauen und zu wohnen oder ihr Grundstück zu verkaufen
 
Zu Beginn des Abends hob Oberbürgermeister Thomas Sprißler die übergeordneten Ziele für das neue Gebiet hervor: Auf den heutigen Ackerflächen im Bereich Herrenberg-Süd soll ein modernes Stadtquartier entstehen, das den Mangel an bezahlbarem Wohnraum, Neubau- und Gewerbeflächen lindert. Die Zielvorgabe des Gemeinderats lautet, ein Gebiet mit hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität zu entwickeln, das möglichst bald von Privatleuten, Baugemeinschaften und Investoren bebaut werden kann und zeitgemäße Wohnformen mit innovativen Ansätzen verbindet. Ein modernes Stadtquartier mit einer Vielfalt an Wohnformen und einer sozialen Mischung von Bewohnerinnen und Bewohnern soll auf den heutigen Äckern und Wiesen entstehen. „Um diese Ziele überhaupt erreichen zu können, setzen wir auf einen für Herrenberg neuen Ansatz: ein Ankaufsmodell. Das heißt, die Stadt will Ihre Grundstücke in einem fairen und transparenten Verfahren kaufen oder mit Ihnen vertragliche Vereinbarungen treffen und die Bebauung so steuern. Dafür beginnen wir gemeinsam mit Ihnen jetzt die vorbereitende Untersuchung“, erläuterte der Rathauschef. Bauwillige und verkaufsbereite Eigentümer sind in diesem Verfahren Partner der Stadt.
 
Im Auftrag der Stadt Herrenberg führt die STEG Stadtentwicklung GmbH aus Stuttgart die sogenannte vorbereitende Untersuchung in den kommenden zwei Jahren durch. Dafür bieten Sonja Knapp und Dr. Frank Friesecke allen Eigentümern Einzelgespräche an, die im Frühjahr 2019 beginnen und sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten hinziehen werden. Die vorbereitende Untersuchung umfasst ein sehr viel größeres Gebiet als die spätere Bebauung. In diesem Stadium der städtebaulichen Untersuchungen ist noch Flexibilität in der Festlegung der endgültigen Grenzen im Übergang zwischen Bebauung und angrenzenden Freiflächen notwendig.  Auch für spätere Ausgleichsmaßnahmen werden Flächen benötigt.  
 
Viele Eigentümer wollten erfahren, wieviel ihr Grundstück wert ist. Die Antwort wird ein Wertgutachten bringen, für das ein neutraler Gutachter derzeit den Wert der Grundstücke ermittelt. Eines steht schon heute fest: Im Bereich Herrenberg-Süd wird es unterschiedliche Wertzonen geben, das heißt der Anfangswert der Grundstücke unterscheidet sich je nach Lage. Auf Grundlage dieses Wertgutachtens will die Stadt im Zuge der vorbereitenden Untersuchung Verträge mit den Eigentümern abschließen. Gelingt dies nicht, besteht anschließend für den Gemeinderat die Möglichkeit, eine sogenannte städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) einzuleiten.

Über dieses Instrument der Baulandentwicklung berichtete am Abend Stadtplaner Uli Hellweg, der die Stadt Herrenberg berät. An Beispielen aus verschiedenen Städten erläuterte Hellweg, wie städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen die Neuordnung von Bauland zum Wohl der Allgemeinheit fördern und für einen gerechten Interessensausgleich sorgen. Er erläuterte die rechtlichen Instrumente und die Rechte der Eigentümer und betonte, dass die heutigen Eigentümer der Grundstücke bei der Zuteilung von Bauland zuerst berücksichtigt werden müssen. Mit diesem neuen Verfahren zur Entwicklung des Baugebiets hat die Stadt wesentlich mehr Möglichkeiten, die Entwicklung zu steuern und eine zügige Realisierung voranzutreiben. In der nun folgenden Verhandlungsphase können die Grundstückseigner wesentlich zum Entwicklungstempo beitragen.

Baden-Württemberg macht Spass



Der Südwestrundfunk präsentiert am Sonntag, 14. Juli 2019, zum vierten Mal bei den Sommerfarben in Herrenberg das große Comedy- und Kabarettfestival „Baden-Württemberg macht Spass“. Mit dabei sind Christoph Sonntag, Lisa Fitz, Ernst Mantel und Werner Koczwara sowie Helge und das Udo.
 
Beim Kulturfestival Sommerfarben treten wieder vier Künstler auf zwei Bühnen auf. Zwischen den Auftritten ist auf beiden Bühnen zeitgleich eine Pause und die Zuschauer können zur nächsten Bühne und damit zum nächsten Künstler wechseln. Da auf zwei Bühnen gespielt wird, können die Besucher alle vier Künstler anschauen und miterleben. Bei gutem Wetter befindet sich eine Bühne auf dem Marktplatz und die zweite Bühne in der Stadthalle. Bei schlechtem Wetter findet die gesamte Veranstaltung in der Stadthalle statt.
 
Christoph Sonntag
Von Flensburg bis zum Bodensee begeistert er sein Publikum und füllt die Hallen – wenn es sein muss auch die Stuttgarter Porsche Arena. Der Ausnahmekabarettist von SWR3 beschäftigt sich stets mit tagesaktuellen Themen, die er mit spitzer Zunge kommentiert.
 
Lisa Fitz
Dem breiten Publikum ist die bayrische Ausnahmekünstlerin Lisa Fitz durch Auftritte in Fernsehshows, TV-Filmen und Kabarettsendungen bekannt. Als erste Frau in Deutschland präsentierte sie ein Soloprogramm mit eigenen Texten und beeinflusste damit das deutsche Kabarett maßgeblich. Lisa Fitz zeigt Auszüge aus ihrem aktuellen Programm „Flüsterwitz“.

Ernst Mantel und Werner Koczwara
Es ist das Gipfeltreffen des schwäbischen Humors: Mit Koczwara und Mantel haben sich zwei der komischsten Humorschaffenden Süddeutschlands zusammengetan: Ernst Mantel, bis zu deren Trennung Mitglied der "Kleinen Tierschau” und Werner Koczwara, der mit seinem Programm "Der wüstenrote Neandertaler oder wie aus Affen Bausparer wurden" ein auch bundesweit hoch gelobtes Schwabenkabarett auf die Bühne gebracht hat. Gemeinsam treten sie als "Vereinigtes Lachwerk Süd" an und stehen für hochklassigen Humor.
 
Helge und das Udo
Seit über zehn Jahren schon bilden der Kieler Helge Thun und der Schwabe Udo Zepezauer ein äußerst erfolgreiches Comedyduo. Mit begnadeter Tierdarstellung, virtuosem Sprachwitz und genialen Improvisationen treiben sie das Publikum in einen einzigartigen Lachwahn.
 
Vorverkauf hat begonnen
Tickets zu 25 Euro im Vorverkauf gibt es ab 20. Dezember 2018 bei allen bekannten Reservix Vorverkaufsstellen, in Herrenberg beim Gäubote am Bronntor sowie online unter www.BW-macht-Spass.de.
 
Bitte beachten: Die gekauften Eintrittskarten müssen am Veranstaltungstag ab 15 Uhr gegen einen Eintrittsbändel an der Stadthalle Herrenberg eingetauscht werden. Nur mit diesem Eintrittsbändel ist der Zutritt zu den beiden Veranstaltungsbühnen möglich.

Neue Urnenwände auf Waldfriedhof


Mit schwerem Gerät wurde am vergangenen Freitag auf dem Waldfriedhof gearbeitet. Da die bisher bestehenden Urnenwände mit insgesamt 204 Nischen mittlerweile nahezu vollständig belegt sind, wurden zwei weitere Wände errichtet. Somit stehen ab sofort weitere 204 Nischen zur Verfügung, die entweder zur Beisetzung einer einzelnen oder von zwei Urnen genutzt werden können. Darüber hinaus ist auf dem Waldfriedhof auch weiterhin die Bestattung von Urnen in einem Erdgrab möglich.

Neue Urnenwände wurden auf dem Waldfriedhof errichtet.
Neue Urnenwände wurden auf dem Waldfriedhof errichtet.

Straßenmusiker für Festival in Herrenberg gesucht


Musikerinnen und Musiker können sich ab sofort für das Straßenmusikfestival 2019 bewerben.

Zum achten Mal findet am Freitag, 12. Juli 2019, das Herrenberger Straßenmusikfestival im Rahmen der Sommerfarben statt. Interessierte Musikerinnen und Musiker können sich jetzt online für einen Auftritt bewerben.

 
Altstadtorte ganz neu entdecken lautet das Motto, wenn an zehn verschiedenen Plätzen Musik erklingt und der lauschige Sommerabend zum stimmungsvollen Erlebnis für zahlreiche Gäste wird. Unterschiedliche Künstler, verschiedene Musikrichtungen und ungewöhnliche Auftrittsorte versprechen unerwartete Entdeckungen und Überraschungen hinter jeder Ecke im „Konzertsaal Altstadt“.
 
Für 20 Interpreten gibt es Auftrittsmöglichkeiten. Es wird zweimal eine Stunde gespielt und zwar „unplugged“, da kein Strom zur Verfügung steht. Beginn des Festivals ist um 16 Uhr, anschließend wird bis zirka 21 Uhr in den Straßen gespielt. Währenddessen hört eine Jury die Künstler an und wählt drei Musiker oder Bands aus, die dann jeweils den Titel „Sieger Straßenmusikfestival Herrenberg“ erhalten. Diese drei Sieger treten abends ab 21 Uhr nochmal beim Finale auf der großen Marktplatzbühne auf.
 
Das Straßenmusikfestival gibt es seit 2012 und gehört zum festen Bestandteil der alljährlichen Herrenberger Sommerfarben. Die Organisatoren des Festivals vom Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur sind mit der Entwicklung der Veranstaltung sehr zufrieden: „Das Straßenmusikfestival belebt die Altstadt und präsentiert den Besucherinnen und Besuchern viele interessante Plätze in besonderer Atmosphäre“, sagt der Leiter Ralf Heinzelmann. „Auch in der Musikszene hat sich die kleine, feine Veranstaltung schon einen Namen gemacht: Vielversprechende Künstler kommen sehr gerne nach Herrenberg und sorgen für eine sehr gute Qualität der Musik.“

Jetzt online bewerben

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt es im Internet unter www.herrenberg.de/straßenmusik-bewerbung. Die Bewerbungsrunde läuft zunächst bis 31. Januar 2019. Den Musikern winkt eine Antritts-Gage von 100 Euro pro Band. Hinzu kommen Fahrtkostenersatz bis maximal 50 Euro und für die drei Finalisten eine Zusatzgage in Höhe von 50 Euro.

Geh- und Radweg entlang der Mühlstraße gesperrt


Aufgrund dringender Asphaltarbeiten muss in der Zeit von 18.12. bis 20.12.2018 der Geh- und Radweg entlang der B 296 (Mühlstraße) von Affstätt in Richtung Herrenberg für den Fußgänger- und Radverkehr voll gesperrt werden.
 
Die Umleitung des Fußgänger- und Radverkehrs wird über den gegenüberliegenden Gehweg nach Herrenberg bzw. wieder nach Affstätt geführt. Es wird versucht, die Maßnahme so zügig wie möglich abzuwickeln. Für die mit den Arbeiten verbundenen Verkehrsbehinderungen und -beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten. 
 
 

Feuerwerksverbot an Silvester in der Altstadt


Das Ordnungsamt der Stadt Herrenberg weist auf das Verbot zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern in unmittelbarer Nähe von Fachwerkhäusern und Kirchen hin. Dieses Verbot gilt auch an Silvester und Neujahr in der Herrenberger Altstadt.
 
Seit 2009 gibt es bundesweit ein Abbrennverbot für Feuerwerkskörper in unmittelbarer Nähe von Fachwerkhäusern und Kirchen. In der Herrenberger Altstadt gibt es fast überall Fachwerkhäuser, deshalb wurden die Grenzen der Zone, in denen das Feuerwerksverbot generell gilt, in einer städtischen Anordnung konkretisiert. Verboten sind pyrotechnische Gegenstände der Kategorie II wie beispielsweise Raketen, Schwärmer, Knallkörper und Batterien.
 
Weitere Informationen sind beim Ordnungsamt, Kirchgasse 2, 71083 Herrenberg, Zimmer 67, Telefon 07032 924 213 erhältlich. Dort kann auch die Allgemeinverfügung und ihre Begründung gelesen werden.

„Alexa, wie beantrage ich einen Personalausweis?“


Hauptamtsleiter Tom Michael (rechts) und der persönliche Referent des Oberbürger-meisters Nicolai Reith (links) erhalten die Fördermittel für die Alexa-Integration und das Mitmachportal der Stadt Herrenberg von Innenminister Thomas Strobl. Bildnachweis. L
Hauptamtsleiter Tom Michael (rechts) und der persönliche Referent des Oberbürgermeisters Nicolai Reith (links) erhalten die Fördermittel für die Alexa-Integration und das Mitmachportal der Stadt Herrenberg von Innenminister Thomas Strobl. Foto: Ludmilla Parsyak, ©Fraunhofer IAO

Für die Integration der Sprachassistentin Alexa und für das Mitmachstadt-Portal hat die Stadt Herrenberg Fördermittel in Höhe von 34.112 Euro vom Land bekommen. Der Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Thomas Strobl hat den Förderbescheid am vergangenen Donnerstag, 13. Dezember, überreicht. Im Rahmen des Förderprogramms „Städte und Gemeinden 4.0“ wurde Herrenberg somit als „Future-Community“ ausgezeichnet.
 
„Wir freuen uns, dass wir vom Land als Zukunftskommune ausgewählt wurden und entsprechende Zuschüsse für unsere Vorhaben bekommen“, sagt Hauptamtsleiter Tom Michael. Der persönliche Referent des Oberbürgermeisters, Nicolai Reith, der den Förderbescheid gemeinsam mit Tom Michael in Stuttgart entgegengenommen hat, ergänzt: „Der Förderbescheid ist eine Bestätigung des von uns eingeschlagenen Weges, möglichst innovative Angebote für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen“.

Alexa auf herrenberg.de

Gefördert wird die Integration der digitalen Sprachassistentin Alexa auf der städtischen Homepage www.herrenberg.de. Bürgerinnen und Bürger können so künftig Fragen zu Öffnungszeiten, Kontaktdaten und benötigten Unterlagen bei städtischen Dienstleistungen über Alexa erfragen.

Förderung für Mitmachstadt-Portal

Darüber hinaus erhält Herrenberg Geld für das Mitmachstadtportal. Einerseits sind hier Informationen zu aktuellen städtischen Projekten zu finden - von A wie Areal Bahnhofstraße bis Z wie Ziegelfeld. Andererseits zeigt das Portal Möglichkeiten für Beteiligung und Engagement auf: Bei zahlreichen Projekten der Mitmachstadt haben Bürgerinnen und Bürger immer wieder die Chance, mitzudiskutieren, mitzuwirken und mitzumachen. Das Mitmachportal ist auch eine Plattform für die Herrenberger Vereine. Sie können sich hier in der Rubrik „Vereine von A bis Z“ selbst vorstellen, ihre Veranstaltungen in den Kalender eintragen und über eine Mitmachbörse freiwillige Helfer für Aktionen finden. „Das Portal soll Lust machen, sich an Projekten zu beteiligen und engagierte Gruppen in Herrenberg zu unterstützen“, sagt Vanessa Watkins, die Leiterin des Teams Beteiligung und Engagement.

Städte und Gemeinden 4.0

Im Rahmen des Förderprogramms „Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities” unterstützt die Landesregierung kommunale Digitalisierungsprojekte. Bei der zweiten Runde des Programms wurden jetzt 45 Kommunen mit insgesamt 1,08 Millionen Euro ausgezeichnet. Die Preisträger hat die Landesregierung durch eine gemeinsame Jury mit dem Städte- und dem Gemeindetag ausgewählt. Ziel der Initiative ist es, Lust auf den digitalen Wandel zu machen und Städte und Gemeinden bei der Digitalisierung mitzunehmen. Insgesamt haben bei der zweiten Auflage des Programms 84 Kommunen Anträge eingereicht.

Rundgang durch die Altstadt


Die nächste Stadtführung in Herrenberg findet am Sonntag, 23. Dezember, statt. Dieser Spaziergang führt durch die Herrenberger Altstadt mit ihren Gassen und Staffeln vorbei an den dortigen Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Jahrhunderten. Treffpunkt mit Gästeführer Reiner Kaupat ist um 15.30 Uhr vor der Alten Turnhalle, Seestraße 31. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, am traditionellen Weihnachtssingen auf dem Herrenberger Marktplatz (ab 17 Uhr) teilzunehmen.

Weihnachtssingen auf dem Marktplatz


Beim traditionellen Weihnachtssingen auf dem Herrenberger Marktplatz am vierten Adventssonntag, 23. Dezember, sind alle eingeladen, mitzusingen, sich von der weihnachtlichen Stimmung anstecken zu lassen und Familie, Freunde und Bekannte zu treffen.
 
Alle Jahre wieder lädt die Chorgruppe Herrenberg am vierten Adventssonntag zum gemeinsamen Weihnachtssingen auf den Herrenberger Marktplatz ein: Am Sonntag, 23. Dezember, 17 Uhr, ist es wieder soweit. Männerchöre und gemischte Chöre aus Affstätt, Deckenpfronn, Haslach, Herrenberg, Kayh, Kuppingen, Nufringen, Oberjesingen und Rohrau werden Lieder wie „Herbei, oh Ihr Gläubigen“, „O du wundervolle Weihnachtsstimmung“ oder „Fröhliche Weihnacht überall“ anstimmen. Mit dabei sind auch die jüngsten Sängerinnen und Sänger der ChorrageKids aus Haslach mit ihrer Leiterin Astrid Andersson. Die Leitung der Männerchöre übernimmt Martin Falk. Astrid Beuth wird die gemischten Chöre dirigieren.
 
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, sich bei Glühwein oder Kinderpunsch auszutauschen und zu begegnen. Diese Aktion, die bereits zum 57. Mal stattfindet, wird von der Kreissparkasse Böblingen, der Stadt Herrenberg sowie der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg unterstützt. „Wenn am Ende des Singens aus den Kehlen aller Anwesenden ‚O du fröhliche‘ erschallt, dann kann man voller Freude dem Heiligen Abend entgegenfiebern,“
freut sich Organisator Günther W. Bsonek.

Öffnungszeiten über Weihnachten und Neujahr


Für die Stadtverwaltung und die städtischen Einrichtungen gelten in den Weihnachtsferien folgende Öffnungszeiten:
 
Bürgerdienste

An den Weihnachtsfeiertagen und am Samstag, 29.12. sowie am Montag, 31.12. sind die Bürgerdienste in Herrenberg und alle Bezirksämter geschlossen. Darüber hinaus gelten in den Bezirksämtern folgende Öffnungszeiten:
 
Die Bezirksämter Affstätt und Kayh sind in der Zeit vom 27.12. bis 02.01. geschlossen und öffnen danach wieder zu den gewohnten Zeiten. Auch das Bezirksamt in Mönchberg bleibt nach Weihnachten geschlossen und ist ab dem 02.01.2019 wieder wie gewohnt erreichbar.
 
Die Bezirksämter in Haslach und Kuppingen sind zwischen Weihnachten und Neujahr zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar. Das Bezirksamt Haslach bleibt dafür zwischen dem 02.01. und dem 04.01. geschlossen, das Bezirksamt in Kuppingen öffnet am 03.01. zum ersten Mal im neuen Jahr.
 
Die Bezirksämter in Gültstein und Oberjesingen sind zu den üblichen Zeiten geöffnet.
Die aktuellen Öffnungszeiten sind auch im Internet veröffentlicht.
 
 
Bürgerschaftliches Engagement

Das Büro des Teams Beteiligung und Engagement hat vom 22.12.2018 bis 06.01.2019 geschlossen.
 
Musikschule
Die Musikschule hat wie die allgemeinbildenden Schulen vom 24.12. bis 04.01.2019 geschlossen.
 
Seniorentreff, Bronngasse 13

Der Seniorentreff im Klosterhof macht vom 20.12.2018 bis einschließlich 10.01.2019 Winterpause. Der Cafébetrieb beginnt wieder am 14.01.2019.

Stadtarchiv
Das Stadtarchiv ist vom 24.12.2018 bis einschließlich 08.01.2019 geschlossen.
 
Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek hat auch in den Weihnachtsferien zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Geschlossen bleibt die Bibliothek an Heiligabend und Silvester.
 
Stadtwerke

Am 24.12. und 31.12. sowie an den gesetzlichen Feiertagen sind die Stadtwerke geschlossen. Der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke ist für Störmeldungen und Notfälle wie üblich unter der Telefonnummer 07032 9481-11 erreichbar.
 
Schulen
Es gelten die Schulferien von Baden-Württemberg vom 24.12.2018 bis 04.01.2019.
 
Volkshochschule

Das Sekretariat der Volkshochschule ist vom 22.12.2018 bis 06.01.2019 geschlossen. Die Ferienkurse finden wie angekündigt statt.
 

Herrenberg sucht Springerle


Springerle gesucht: Postkarte

Manche Bürgerinnen und Bürger würden sich gern in die Stadt einbringen, sind aber beruflich stark eingespannt oder langfristiges Planen ist für sie schwierig. Für sie gibt es jetzt ein neues Angebot: Wer für einen guten Zweck gelegentlich einspringen möchte, kann sich einfach beim Herrenberger Freiwilligenpool anmelden und mit seinem Wissen und Können die Mitmachstadt bereichern. Schon kurzes Engagement wirkt sich aus.

 
Das Mitmachportal ist auf der neuen Website der Stadt Herrenberg unter www.herrenberg.de/mitmachportal zu finden. Hier stellen sich örtliche Vereine und engagierte Gruppen vor und veröffentlichen auf der Mitmachbörse Gesuche. Im Mitmachportal gibt es aber auch einen Bereich für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer (www.herrenberg.de/freiwilligen-pool), wo sich Interessierte mit einem persönlichen Engagementprofil registrieren können. Hier können Freiwillige angeben, wann und wie oft sie Zeit haben, was ihnen Spaß macht und wofür sie sich interessieren. Die Vereine und Gruppe sprechen sie dann an.

Für Bürger mit wenig Zeit

„Die Idee ist, dass sich auch Herrenberger Bürgerinnen und Bürger, die wenig Zeit haben, engagieren können“, sagt Ines Böttcher vom Team Beteiligung und Engagement (BE), die die Mitmachbörse und den Freiwilligenpool betreut. Damit reagiert das Team BE auf den gesellschaftlichen Wandel und die schnelllebigere Gegenwart, in der für viele Menschen der Alltag immer weniger langfristig planbar ist. Auch den Herrenberger Vereinen ist damit geholfen: „Das Tool bietet ihnen die Möglichkeit, kurzfristig passende Hilfe für einmalige Aktionen zu finden. Das kann zum Beispiel eine nichtbesetzte Schicht beim Vereinsfest sein, die Hilfe bei der Erstellung einer Webseite oder das Streichen der Vereinsräumwände. Vereine leisten so viel in Herrenberg – wir möchten ihnen mit diesem Angebot den Weg öffnen, leichter neue Unterstützer zu finden.“, so Böttcher.

Engagement-Profil anlegen

Der Freiwilligenpool wendet sich aber auch an Bürgerinnen und Bürger, die mehr Zeit erübrigen können. Sie können im eigenen Profil genau angeben wann, wie und wo sie Lust haben sich zu engagieren. Für Datenschutz ist dabei gesorgt: Das persönliche Engagementprofil erscheint nicht öffentlich, sondern kann nur von geprüften Vereinen und engagierten Gruppen eingesehen werden. Die Einschätzung übernimmt das Team Beteiligung und Engagement, das seit vielen Jahren in der Mitmachstadt mit den etab-lierten Vereinen und Gruppen zusammenarbeitet. „Bevor Vereinsvertreter ein Profil einsehen können, müssen sie eine Datenschutzvereinbarung unterzeichnen. Ich überprüfe als Administrator der Datenbanken auch die Einträge auf ihre Richtigkeit“, sagt Böttcher. Der Herrenberger Freiwilligenpool als eine Anzeigenplattform für Engagement ist in dieser Form bisher einzigartig in Deutschland.

Springerle-Postkarten werden verteilt

Im Dezember werden den Bürgerinnen und Bürgern in der Stadt nun immer wieder „Springerle“ in Postkartenform begegnen, die für eine Anmeldung beim Freiwilligenpool werben. Auf dem Herrenberger Weihnachtsmarkt vom 7. bis 9. Dezember waren Ines Böttcher und ihre Kolleginnen bereits mit den Karten unterwegs und haben positive Rückmeldungen erhalten: „Viele Menschen fanden die Idee, sich auch für kurze Zeit engagieren zu können, großartig und waren positiv überrascht, dass es ein solches Angebot auf der Herrenberger Website gibt. Die Postkarten als kleine Erinnerung mit dem ansprechenden Motiv wurden ebenfalls gern angenommen“, berichten sie. Die „Springerle“ als traditionelles Festtagsgebäck sind auf den Postkarten doppeldeutig mit einem Augenzwinkern zu verstehen: einmal als Hinweis auf die Tradition des ehrenamtlichen Engagements in der Mitmachstadt Herrenberg, und einmal als Symbol für die „Springerle“ – Helfenden, die gelegentlich einspringen. Im neuen Jahr folgen weitere Aktionen mit neuem Motiv – die Bürgerinnen und Bürger dürfen sich überraschen lassen.

Springerle-Formen aus dem 3D-Drucker

Um auf den Freiwilligenpool aufmerksam zu machen, hat sich die Stadtverwaltung eine besondere Aktion überlegt: Ab Donnerstag, 13. Dezember, gibt es bei der Bürgerinformation am Marktplatz 1 Springerle-Formen aus dem 3D-Drucker im Herrenberg-Design. Alle, die möchten, können eine kostenlose Form mit nach Hause nehmen und dann die eigenen Backkünste unter Beweis stellen. Unter allen, die sich bis Weihnachten für den Freiwilligenpool anmelden, werden fünf Weihnachtsüberraschungen verlost.

Mehr erfahren

www.herrenberg.de/Freiwilligen-Pool
www.herrenberg.de/mitmachportal

Neue Urnenwände für Waldfriedhof


Weitere Urnenwände werden am Donnerstag, 13. Dezember, und Freitag, 14. Dezember 2018, auf dem Herrenberger Waldfriedhof aufgestellt. Deshalb kann es zu Einschränkungen für die Friedhofsbesucher kommen. Der östliche Zugang zum Friedhof wird nur sehr eingeschränkt nutzbar sein, der Hauptverbindungsweg zwischen dem östlichen und westlichen Zugang ist nicht passierbar.

Rathaus-Baustelle ist fertig


Nach sechs Monaten sind die umfassenden Bauarbeiten im und ums Rathausgebäude am Marktplatz abgeschlossen. Eine multifunktionale Nutzung, die Barrierefreiheit und der Brandschutz standen im Fokus der Sanierung. Im frisch renovierten Ratssaal finden in der kommenden Woche die ersten Ausschusssitzungen des Gemeinderates statt.
 
Von Juni bis November wurde im ersten Obergeschoss des Rathauses am Marktplatz 5 fleißig gewerkelt, gebohrt und gehämmert: Der umfangreiche Umbau sollte den Anforderungen an eine multifunktionale Nutzung, an die Barrierefreiheit und Brandschutzvorschriften Rechnung tragen. „Der Umbau war längst überfällig“, macht Oberbürgermeister Thomas Sprißler deutlich. „Umso mehr freue ich mich jetzt über das tolle Ergebnis“, lobt der OB das Konzept. Mit dem Umbau eröffnen sich viele neue Nutzungsmöglichkeiten: „Die renovierten Räume werden den unterschiedlichen Bedürfnissen von Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung jetzt endlich gerecht.“
Geplant und begleitet hat den Umbau Stanislava Häussler, Architektin vom Gebäudemanagement. „Es gibt noch ein paar kleinere Baustellen, zum Beispiel die Montage der Garderobe oder unwesentliche Einstellungen bei der Technik.“ Insgesamt zieht sie jedoch eine positive Bilanz: „Das Projekt lief insgesamt sehr rund und wurde im Zeit- und Kostenrahmen abgeschlossen.“

Modern und multifunktional: der Ratssaal

„Das Herzstück des Rathauses, der Ratssaal, ist kaum wieder zu erkennen“, stellt Stanislava Häussler fest. Die Podeste und feste Möblierung aus den 1970er Jahren wurden durch eine flexible Bestuhlung ersetzt. Der graue Teppichboden machte Platz für freundliches Parkett; die schwere Holzvertäfelung an der Wand ist jetzt lichtgrau gestrichen. Helle Jalousien und neue Fenster gibt es nun ebenfalls. Eine Akustikdecke sowie eine moderne Licht- und Medientechnik gehören nun auch zur Ausstattung.
„Künftig kann der Ratssaal, der größte Raum im ersten Obergeschoss, für ganz unterschiedliche Anlässe genutzt werden“, sagt Stanislava Häussler. Städtische Veranstaltungen, Empfänge und Trauungen mit bis zu 100 Personen könnten hier nun stattfinden, ebenso Gremiensitzungen und Besprechungen.

Barrierefreiheit im Fokus

Um das erste Obergeschoss barrierefrei erschließen zu können, wurde ein Raum, das „Alte Trauzimmer“, aufgegeben bzw. umfunktioniert: Er wird jetzt für einen zweiten, barrierefreien Flucht- und Rettungsweg in Richtung Rathausgasse und ein Behinderten-WC genutzt. Ein neuer behindertengerechter Parkplatz hinter dem Rathaus sowie neue, barrierefreie Pflastersteine rund um das Gebäude sorgen dafür, dass dieser Eingang gut zu erreichen ist. „Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Stadtrat Thomas Dingel“, sagt Stanislava Häussler, „er stand uns in allen Fragen zur Barrierefreiheit beratend zur Seite.“ Koordiniert hat die Straßenbaumaßnahme das Amt für Tiefbau und Entwässerung. Zur Barrierefreiheit gehört auch, dass im Ratssaal eine Induktionsschleife für Hörgeräte eingebaut wurde, die das akustische Signal verstärkt. Dadurch können Hörgeschädigte besser an Veranstaltungen im Ratssaal teilhaben.
 
Modernisiert und barrierefrei umgebaut wurde auch der kleine Sitzungssaal neben dem Ratssaal, den die Stadtverwaltung als Besprechungsraum nutzt. Außerdem gibt es jetzt ein Stuhllager und eine Teeküche für Catering, die die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung zugleich als Sozialraum nutzen können. Renoviert und mit neuen Möbeln ausgesattet wurden auch der Eingangsbereich und der gesamte Flur im Rathausgebäude.

Brandschutz

Beim Umbau wurden auch Brandschutzmängel in der Ratssaal-Ebene beseitigt. Zudem wurden neue Fenster eingebaut und die Elektroverteilung wurde auf den neuesten Stand gebracht. Darüber hinaus wurde für die Ratssaal-Ebene ein zweites Heizsystem aufgebaut, das parallel zum bestehenden funktioniert. „Zu einem späteren Zeitpunkt schließen wir die gesamte Hausversorgung an das neue System im ersten Obergeschoss an“, erklärt Stanislava Häussler.

Kosten und Ausblick

Rund 700.000 Euro hat der Umbau der Ratssaal-Ebene gekostet. Da das Rathaus insgesamt in einem sanierungsbedürftigen Zustand ist, sollen zu einem späteren Zeitpunkt weitere Baumaßnahmen folgen. 

Schokoherzen und Reparatur-Gutscheine für Radler


Bei der Nikolaus-Aktion für mehr Verkehrssicherheit haben Mitarbeiter der Stadt mit Eltern und ADFC-Mitgliedern Gutscheine an Schülerinnen und Schüler verteilt, die keine funktionstüchtige Beleuchtung am Fahrrad haben. Alle mit einer intakten Beleuchtung

Eine besondere Aktion hat am frühen Morgen des Nikolaustags am Schulzentrum Längenholz stattgefunden: Die Nikoläuse der Stadtverwaltung - Stéphane Rougière, Jan Timo Walter, Waltraud Marquardt und Wolfgang Lutz - haben mit Unterstützung von Eltern und Mitgliedern des lokalen ADFC Nikolausgeschenke an Fahradfahrer verteilt.

 
Schülerinnen und Schüler mit einem funktionierenden Licht bekamen Schokoherzen geschenkt. Alle, die ohne Licht oder mit kaputter Beleuchtung unterwegs waren, erhielten einen Reparatur-Gutschein. Insgesamt konnten 217 Schülerinnen und Schüler mit dieser Aktion erreicht werden: 152 Radler wurden von den städtischen „Nikoläusen“ mit einem Schokoherz belohnt, 65 bekamen einen Gutschein über sieben Euro geschenkt, verbunden mit dem Appell, ihr Fahrradlicht schnell reparieren zu lassen.

Einsatz hat sich gelohnt

„Wir freuen uns, dass im Vergleich zum letztem Jahr mehr Schülerinnen und Schüler mit dem Rad zur Schule gekommen sind und wirklich viele von Ihnen mit guter Beleuchtung ausgestattet waren“ sagt Jan Timo Walter von der Stabsstelle Klimaschutz. „Der Einsatz hat sich gelohnt“, ergänzt Stéphane Rougière vom Amt für Stadtentwicklung. „Die Schülerinnen und Schüler haben sich über die Süßigkeit oder die Gutscheine sehr gefreut. Mit der Aktion konnten wir etwas zur Verkehrssicherheit beitragen, ohne die Kinder zu belehren.“
 
Unterstützt wird die Licht-Check-Aktion von drei Radhändlern aus Herrenberg, die damit einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten wollen. Eingelöst werden können die Gutscheine bis zum 30. November 2019 beim Radhaus Rattay, dem Radlager Herrenberg und Holczer Radsport.

Hintergrund

Die Nikolaus-Aktion ist Teil der „Tu’s aus Liebe“-Kampagne, die die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) 2015 gemeinsam mit ihren Mitgliedskommunen zum Thema „Verkehrssicherheit“ ins Leben gerufen hat. Die Kampagne wird seitdem stetig um Aktionen, die für ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr werben, erweitert. Licht trägt entscheidend zur Sicherheit von Radfahrern bei, denn beim Einschalten des Lichts kommt es nicht nur darauf an, selbst etwas zu sehen, sondern es geht vor allem darum, gesehen zu werden.

Stadt und ihre Menschen im Fokus


Wer auf der Suche nach Fotografien zu Herrenberg vom Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts ist, stößt dabei unweigerlich auf die Arbeiten von Julius Krayl. Drei Jahrzehnte lang porträtierte der Herrenberger Fotograf die Stadt und ihre Menschen mit seiner Kamera. Vor 150 Jahren, am 7. Dezember 1868, wurde Julius Krayl geboren.
 
Julius Krayl (1868 bis 1926) fotografierte nicht nur Personen, Personengruppen und Vereine in Herrenberg; er dokumentierte auch in mehr als 60 Detailaufnahmen das Chorgestühl der Stiftskirche. Auch von außen hat Krayl die „Glucke vom Gäu“ aus verschiedenen Blickwinkeln festgehalten, ebenso das Herrenberger Stadtbild.
 
Das Stadtarchiv bewahrt rund 200 Fotografien auf Glasplatten von Julius Krayl auf. 2010 hatte eine Enkelin Krayls, Irmgard Hägele, die Glasplatten zusammen mit weiteren Gegenständen und Unterlagen aus dem Nachlass ihres Großvaters dem Archiv übergeben. „Die Glasplatten zeugen von der großen Vielseitigkeit und dem Können Julius Krayls als Fotograf“, beurteilt Stadtarchivarin Dr. Stefanie Albus-Kötz die Schenkung.

150. Geburtstag

Vor 150 Jahren, am 7. Dezember 1868, kam Julius Krayl als zweiter Sohn des Herrenbergers Immanuel Krayl und dessen Ehefrau Karoline zur Welt. Von der Kindheit im ländlichen, 1855 gerade einmal 2.374 Einwohner zählenden Herrenberg ist nichts bekannt. Krayls Vater war Buchbindermeister. Das Elternhaus lag in der Stuttgarter Straße 16.

Großes Spektrum an Waren und Dienstleistungen

In seinem Elternhaus, hatte Julius Krayl ab 1896 ein Fotogeschäft. Eine Werbeannonce, die 1905 im Gäubote erschien, deutet auf das große Spektrum seiner Waren und Dienstleistungen hin. Krayls Angebot reichte von Geschenkartikeln über sogenannte Galanteriewaren – heute würde man dazu Accessoires sagen – Fenster- und Wandbilder, auch mit Herrenberger Motiven, Gesangbücher, Postkarten, Bilderrahmen und Fotografiewaren bis zu Schiefertafeln und sonstigem Schulbedarf. Krayl führte neben fotografischen Arbeiten auch Buchbinderarbeiten aus und rahmte Bilder, Fotografien, aber auch getrocknete Totenbouquets und Brautkränze.

150 Mark Bargeld bei Heirat mit Bäckerstochter

Julius Krayl selbst heiratete 1896 die Bäckerstochter Karoline Beerstecher. Anlässlich ihrer Heirat wurde eine sogenannte Beibringensinventur erstellt, die das Vermögen auflistete, das Braut und Bräutigam in die Ehe einbrachten. Demnach brachte Julius Krayl ein Vermögen von 1.333 Mark 17 Pfennig ein, das Zubringen seiner Ehefrau war dagegen fast doppelt so hoch, nämlich 2.615 Mark 20 Pfennig. Dabei wurde zunächst festgestellt, dass Julius Krayl keine Liegenschaften, jedoch immerhin 150 Mark Bargeld besaß; Karoline dagegen brachte neben eigenem Besitz aus dem Erbe ihres Vaters zwar kein Haus, aber unter anderem zwei Äcker und eine Wiese im Wert von 900 Mark sowie Bargeld in Höhe von 394 Mark 90 Pfennig mit in die Ehe.

Taschenbuch zur Fotografie

„Interessant ist, dass in Julius Krayls Buchbesitz auch ein Taschenbuch zur Fotografie auftauchte“, berichtet die Stadtarchivarin Dr. Stefanie Albus-Kötz. Dazu seien noch zwei fotografische Apparate im Wert von 400 Mark sowie zur Fotografie notwendige Möbel, fünf Fotoplatten und sogenanntes Auskopierpapier, das in der Fotografie bis 1907 verwendet wurde.
Auch die Möbel wurden in der sogenannten Beibringensinventur genau aufgeführt. Erwähnt werden zwei Tische, zwei Stühle, ein Kopfgestell, eine Balustrade, ein Wagen und ein Kindersessel sowie zwei Hintergründe. „Alles Dinge, die Krayl zum Arrangement seiner Personengruppenfotos benötigte“, erläutert die Stadtarchivarin weiter. Die Liste macht deutlich: Der Wert seines fotografischen Handwerkszeugs machte bereits die Hälfte der Vermögenswerte aus, die Julius Krayl mit in die Ehe brachte. Das Haus des Vaters in der Stuttgarter Straße 16 kam offenbar erst nach dessen Tod im Jahr 1904 in den Besitz des Ehepaars.

Plötzlicher Tod

Wie aus dem Sterberegister hervorgeht, starb Julius Krayl völlig überraschend am 29. Dezember 1926 im Alter von 58 Jahren im Herrenberger Bahnhofsgebäude. Er hinterließ fünf Kinder und seine Ehefrau Karoline. Das Familiengrab der Krayls befindet sich auf dem Herrenberger Stadtfriedhof.
Nach seinem Tod führten Krayls Töchter Lydia und Julie das elterliche Fotogeschäft in der Stuttgarter Straße 16 weiter und ergänzten es um eine Buchhandlung als weiteres Standbein. Auch von Lydia Krayl befindet sich ein großer Schatz in den Beständen des Stadtarchivs: Die Glasplatten vom Festzug zur 700-Jahr-Feier der Stadt Herrenberg im Jahr 1929.

Ausblick: Ausstellung in 2019

Für nächstes Jahr plant das Stadtarchiv anlässlich des 150. Geburtstages von Julius Krayl eine Ausstellung. Hier sollen ausgewählte Fotos aus dem Bestand der Glasplatten, die 2017 digitalisiert wurden, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Fahrräder zum Leuchten bringen


In diesem Jahr übernimmt die Stadtverwaltung Herrenberg wieder eine besondere Aufgabe am Nikolaus-Tag: Sie verteilt Gutscheine an Schülerinnen und Schüler, die keine funktionstüchtige Beleuchtung am Fahrrad haben. Alle mit einer intakten Beleuchtung werden mit Schokoladenherzen belohnt. So macht sich die Stadt Herrenberg auch selbst ein Geschenk: mehr Verkehrssicherheit.
 
Deshalb gibt es dieses Jahr nicht nur strahlende Kinderaugen, sondern auch leuchtende Fahrräder – zumindest in der Stadt Herrenberg. Mitarbeiter der Stadtverwaltung verteilen am Donnerstag, 6. Dezember, von 7 bis 8 Uhr am Schulzentrum Längenholz Gutscheine für Fahrradlichter oder Reparaturen rund ums Fahrrad, die bei den Radhändlern Holczer Radsport, dem Radlager Herrenberg und dem Radhaus Rattay eingelöst werden können. Die drei Herrenberger Radhändler wollen durch diese Aktion einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten. Einlösen kann man die Gutscheine vom 06.12.2018 bis zum 30.11.2019.
 
Die Nikolaus-Aktion ist Teil der „Tu’s aus Liebe“-Kampagne, die die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) 2015 gemeinsam mit ihren Mitgliedskommunen zum Thema „Verkehrssicherheit“ ins Leben gerufen hat. Die Kampagne wird seitdem stetig um Aktionen, die für ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr werben, erweitert. Licht trägt entscheidend zur Sicherheit von Radfahrern bei, denn beim Einschalten des Lichts kommt es nicht nur darauf an, selbst etwas zu sehen, sondern es geht vor allem darum, gesehen zu werden.

Sensoren melden Temperatur und Feuchtigkeit auf Straßen


 
Bei der diesjährigen Herbstschau hat die Stadt Herrenberg ihr LoRaWan-Netzwerk vorgestellt. Das Funknetzwerk bietet die ideale Infrastruktur für zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten und damit die beste Grundlage für eine digitale Mitmachstadt. Pünktlich zur kalten Jahreszeit wurde nun auch der Winterdienst auf digitale Beine gestellt.
 
Seit der Herbstschau Mitte Oktober hat sich viel getan. Das Amt für Technik, Umwelt, Grün (TUG) hat nach dem Testlauf zur Meldung der Füllstandsmenge der Mülleimer eine zweite Nutzung implementiert: Rechtzeitig zu Beginn der kalten Jahreszeit wurde der Winterdienst auf digitale Beine gestellt. Straßensensoren messen und melden nun Temperatur, Feuchtigkeit und den Rest-Streusalzgehalt an der Fahrbahn-Oberfläche. Zusammen mit den Daten von, ebenfalls neu aufgestellten, Wetterstationen liefern sie die notwendigen Informationen für den Winterdienst. In diesem Jahr wird ein Parallelbetrieb gefahren: Die Sensoren liefern Daten, zugleich meldet wie bislang der „Melder“, also der zuständige Mitarbeiter des Winterdienst-Teams, seine Beobachtungen. Alle Daten werden in Wechselwirkung zueinander ausgewertet und somit entsteht ein digitales System, das künftig zuverlässig die Mitarbeiter zum Winterdienst weckt.
 
Großes Interesse
Weit über Herrenberg hinaus hat das LoRaWan (Long Range Wide Area Network) für Furore gesorgt. Radio- und Zeitungsjournalisten aus dem Bereich Wissenschaft sind darauf aufmerksam geworden, Unternehmen und Kommunen aus dem gesamten Bundesgebiet klopfen an und auch bei den Herrenberger Bürgern trifft das Funknetzwerk auf breite Zustimmung. Auf der digitalen Ideenwand im Mitmachportal der städtischen Homepage wurden zahlreiche Ideen und Anwendungsmöglichkeiten eingestellt.
 
Starter-Set für beste Ideen
Die besten drei Ideen wurden nun bei einer Preisverleihung gekürt: Stefano Cataldo hat die Installation von Lichtsensoren vorgeschlagen. „An wichtigen und beleuchteten Stellen, beispielsweise an Zebrasteifen und Parkplätzen, werden Lichtsensoren installiert“, beschreibt er seine Idee. „Die Sensoren melden einen Defekt, sobald das Licht unterhalb eines vorher definierten Pegels fällt. So kann die Stadt schnell die, zum Teil, sicherheitsrelevante Beleuchtung reparieren.“ Bernd Dammrose regte den Einsatz von Sensoren im Bereich „Bewässerung“ an. Anhand der gemessenen Daten zur Bodenbeschaffenheit können die Grünanlagen und Pflanzbeete in der Kernstadt und den Teilorten gezielt gepflegt und bewässert werden, lautete sein Vorschlag. Die dritte, prämierte Idee kommt von Heike Voelker. Sie regt eine „digitale Diebstahlsicherung von Fahrrädern“ an. „Mittels eines GPS-Tracker-Tools am Rad kann dessen Standort ermittelt werden, zugleich bekommt der Besitzer eine Nachricht auf sein Handy, sobald sein Rad von Unbefugten bewegt wird.“
Alle drei Gewinner bekamen ein Starterkit überreicht, mit dem sie ihr eigenes „Internet der Dinge“ bauen können, und eine Einladung zu einer gemeinsamen Sensoren-„Bastelaktion“ ausgesprochen.
„Wir vom TUG – vom Amt für Technik, Umwelt, Grün – sind schon lange ‚digital infiziert‘ und wissen, dass die Digitalisierung unsere tägliche Arbeit in vielerlei Hinsicht erleichtern kann“, sagt Amtsleiter Stefan Kraus. „Umso mehr freuen wir uns, dass dieser ‚Virus‘ nun auf die gesamte Stadt übergreift und dass die Mitmachstadt in Sachen Digitalisierung eine wichtige Vorreiterrolle übernimmt.“

 

Technik-Fan und Hobby-Griller


 
Er ist kein Unbekannter bei den Stadtwerken: Von 2012 bis 2016 arbeitete Karsten Kühn als technischer Leiter bei dem städtischen Versorgungsunternehmen. Jetzt hat es den 35- Jährigen erneut nach Herrenberg gezogen. Seit Anfang November leitet Kühn die Stadtwerke mit rund 40 Mitarbeitenden.
 
Vieles habe sich verändert und weiterentwickelt, hat er in den ersten Wochen festgestellt, vor allem die Arbeitskultur in der Stadtverwaltung. „Die Ausstattung der Mitarbeiter mit Tablets und iPhones sowie die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten, das gab es vor drei Jahren noch nicht.“ Als Technik-Fan begeistern ihn diese Neuerungen: „Das hat sich absolut zum Positiven hin entwickelt.“  Die Digitalisierung der Verwaltung, autonomes Fahren oder auch die E-Mobilität sind Zukunftsthemen, die Kühn interessieren, ja, für die er „brennt“. Sie hängen eng mit dem Breitbandausbau zusammen, für den der neue Stadtwerke-Chef auch verantwortlich ist. „Die vielen Daten müssen verarbeitet werden und dafür braucht es leistungsfähige Glasfasernetze.“ Schritt für Schritt will Kühn den Ausbau der schnellen Datenautobahn im Gäu vorantreiben, gerne auch mit Partnern. Erfahrungen auf diesem Gebiet hat er bereits bei der Stadt Leinfelden-Echterdingen gesammelt, für deren Stadtwerke er in den vergangenen zweieinhalb Jahren als technischer Leiter tätig war.
 
Karsten Kühn
Seit November ist Karsten Kühn Chef der Herrenberger Stadtwerke.

Nah an der Mannschaft

Für die zahlreichen Dienstleistungen im Stadtwerke-Portfolio hat Kühn klare Vorstellungen und Visionen. Zunächst wolle er aber die Einschätzungen und Meinungen seiner 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hören. Derzeit führt er mit allen Einzel- und Kleingruppengespräche, um sich einen Überblick zu verschaffen. Einmal pro Woche will er ab 2019 eine Sprechstunde einrichten, zu der sich die Mitarbeitenden, egal, was sie auf dem Herzen haben, anmelden können. „Ich möchte möglichst dicht an der Mannschaft dran sein“, skizziert er seinen Führungsstil. Die Pannen im Naturfreibad hätten in den vergangenen drei Jahren großen Raum eingenommen. „Das Freibad hat alles dominiert, intern und extern“, meint der studierte Ingenieur für Umwelt- und Versorgungstechnik. „Einige Mitarbeiter konnten sich nicht mehr ausreichend um ihre eigentlichen Aufgaben kümmern.“
 
Jetzt sei es an der Zeit, die anderen Sparten der Stadtwerke wieder stärker in den Fokus zu rücken und diese auch öffentlichkeitswirksam zu bewerben. „Die Stadtwerke versorgen zum Beispiel rund 30.000 Bürger mit Trinkwasser, darüber spricht niemand. Wir haben sogar ein eigenes Wasserwerk an der Ammermühle. Wir sind Wärme-, Strom- und Gasversorger, betreiben die Citybusse und drei Parkhäuser in Herrenberg. Dazu kommen Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und sogar eine Erdgastankstelle“, zählt Kühn auf. „Im Versorgungsgebiet betreiben die Stadtwerke drei eigene Blockheizkraftwerke. Unsere Infrastrukturdienstleistungen für alle Bürgerinnen und Bürger im Bereich der Gas- und Wassernetze erstreckt sich auf eine Gesamtlänge von über 300 Kilometer. Das kleine Team von 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaftet einen durchschnittlichen Jahresumsatz von über 15 Millionen Euro, das darf gerne wahrgenommen werden“, findet Kühn.
 
Nah am Kunden
Diese Versorgungsleistungen bewusst zu machen und die Kunden von den Vorteilen eines lokalen Anbieters zu überzeugen, nennt er ein vorrangiges Ziel. „Bei uns landet man eben nicht im Call-Center in Tschechien, wenn man eine Frage hat, sondern direkt hier in Herrenberg“, betont Kühn. Der Slogan der Stadtwerke lautet dazu ganz passend: Nah, persönlich, stark. „Dieses Potenzial müssen wir besser nutzen und ausbauen“, ist er überzeugt. Ein weiteres Argument, das er für nachhaltig hält: Die Gewinne des städtischen Versorgers würden auch lokal wieder investiert, kommen also allen Herrenbergerinnen und Herrenbergern wieder zugute.
 
Privat entspannt der neue Stadtwerke-Chef beim Sport: Regelmäßig zum Krafttraining zu gehen, ist Kühns Vorsatz, doch nicht immer lässt die Zeit es zu. „Ich bin ein guter Fitnessstudio-Kunde, zahle regelmäßig, komme unregelmäßig“, erzählt er augenzwinkernd. Im Winter fährt er gern Ski. Ausreichend Zeit braucht er auch für seine junge Familie mit dem einjährigen Sohn Noah Lasse. Außerdem ist das Kochen und vor allem das Grillen Kühns ganze Leidenschaft. Sage und schreibe vier Grills nennt der Wahl-Hildrizhausener sein Eigen: einen Gasgrill, wenn es mal schnell gehen muss; einen Smoker und zwei Kohlegrills. Wenn dann noch Zeit ist, pflegt er als aktiver Narr das Brauchtum der Rottweiler Fasnet.





Vertragen sich Demokratie und Religionen?


Wie vertragen sich Demokratie und Religionen? Dieser Frage gehen zwei Veranstaltungen der Partnerschaft für Demokratie am 8. und 13. Dezember nach.
 
Darf der Staat Fördergelder an religiöse Gruppen verteilen? Darf die Homepage der Stadt religiöse Symbole wie das Kreuz enthalten? Dürfen Frauen und Mädchen Kopftuch tragen? Unterhöhlen Religionen Errungenschaften der Emanzipation der Frau? Sollen Kruzifixe auf- oder abgehängt werden? Wer schützt Atheisten vor Religion? Sind Rituale wie Taufe oder Beschneidung von Kindern Elternrecht? Oder sollen Kinder selbst entscheiden dürfen?
Viele Fragen für eine spannende Debatte und Stoff für Konflikte: Auch in Herrenberg brodelt es da hin und wieder an verschiedenen Ecken. Wenn es brodelt wird es aber auch immer spannend. Und diese Spannung soll genutzt werden, um Wissen zu erweitern, Meinungen und Einstellungen auszutauschen und gemeinsam zu lernen für die Zukunft in Herrenberg und anderswo.

Kunstaktion am 8. Dezember

Deshalb lädt die Partnerschaft für Demokratie Herrenberg zu zwei Aktionen ein, die vom Team „Lampedusa Calling“ und dem Jugendhaus Herrenberg veranstaltet werden: Zur Kunstaktion „Frauen und Religionen“ am Samstag, 8. Dezember, bei der „Ladies Night“ in der Wiesengrundhalle in Nufringen, Beginn 18 Uhr, Eintritt 6 Euro, veranstaltet von den Frauen des Türkischen Kulturvereins Herrenberg. Alle Frauen sind eingeladen sich bei einer „Fotobox-Aktion“ zum Thema Religion und Frauen zu positionieren und ihre Meinung zu zeigen.

Denkwerkstatt am 13. Dezember

Eine „Denkwerkstatt“ findet statt am Donnerstag, 13. Dezember, um 19 Uhr in der Galerie der Volkshochschule Herrenberg, zum Thema „Demokratie und Religionen – vertragen die sich?!“ Die „Denkwerkstatt“ ist ein Format der politischen Bildung. Ziel ist es, ganz verschiedene Menschen und Gruppen der Gesellschaft in Begegnung und Bildung zu bringen und soziales Engagement anzuregen. Gemeinsame Bildung soll durch angeleitete Dialoge, Kunst- und Wissensinputs in heterogenen Gruppen gelingen.
 
Gefördert werden die Aktionen durch Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie Leben“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
 
Kontakt für weitere Informationen: Barbara Lohner, Lampedusa Calling, Marienstraße 21, Herrenberg, E-Mail barbara.lohner@lampedusa-calling.de, Telefon 0177 2726883.

Saubere Luft: Bund stockt Sofortprogramm auf


Pressekonferenz zum Diesel-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.
Bei der Pressekonferenz zum Diesel-Gipfel kündigten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verkehrsminister Andreas Scheuer (4. v. l.) an, das Förderprogramm „Saubere Luft“ aufzustocken.

Die Schadstoffbelastung der Luft war Thema beim heutigen Diesel-Gipfel von Kommunen und Ländern, zu dem die Bundeskanzlerin nach Berlin eingeladen hatte. Eine wichtige Nachricht aus Berlin: Die Bundesregierung stockt das „Sofortprogramm Saubere Luft“ um 500 Millionen Euro auf, um Maßnahmen in den Kommunen zu unterstützen und Diesel-Fahrverbote möglichst zu vermeiden.
 
Auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sich Vertreterinnen und Vertreter der fünf Modellstädte und der 15 am stärksten von Stickoxidbelastungen betroffenen Kommunen, den sogenannten Intensivstädten, sowie von kommunalen Spitzenverbänden am heutigen Montag, 3. Dezember, zum Austausch über Maßnahmen für saubere Luft getroffen. Als Vertreter der Stadt Herrenberg, eine von bundesweit fünf Modellstädten für saubere Luft, hat Oberbürgermeister Thomas Sprißler an dem Termin im Bundeskanzleramt teilgenommen. „Mich hat beeindruckt, wie sachlich die Kanzlerin in Diskussionen bleibt und welches Fachwissen sie hat“, berichtet der OB vom Treffen mit der Bundeskanzlerin. „Sie bringt Antworten und Sachverhalte in sehr verständlicher Weise auf den Punkt.“
 
Im Fokus des heutigen Treffens stand das im vergangenen Jahr gestartete „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020“. Neben der Aufstockung des Programms um 500 Millionen Euro auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro, hat der Bund bei dem Treffen weitere rund 432 Millionen Euro für die Hardware-Nachrüstung kommunaler Kleinlaster zugesagt. Damit stellt die Bundesregierung fast eine Milliarde zusätzlich für die Verbesserung der Luftqualität und die Vermeidung von Diesel-Fahrverboten zur Verfügung. Die Rathaus-Spitze begrüßt die zusätzlichen Gelder: „Wir wollen die Aufstockung nutzen und weitere Fördergelder beantragen, um die Luftqualität in Herrenberg weiter zu verbessern“, sagt OB Thomas Sprißler.
 

Sofortprogramm für saubere Luft

Mit dem „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020“ unterstützt die Bundesregierung Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in Kommunen mit besonders hohen Stickstoffdioxid (NO2)-Belastungen. Ziel ist es, dass spätestens in 2020 die festgelegten NO2-Grenzwerte überall in Deutschland nachweisbar und dauerhaft eingehalten werden.
Knapp 232.000 Euro Fördergelder hat die Stadt Herrenberg bereits für Maßnahmen im Bereich dynamische Fahrgastinformationssysteme im Rahmen des Sofortprogramms bewilligt bekommen.
 
Neben den Projekten, die Herrenberg als Modellstadt für saubere Luft testet (www.herrenberg.de/stadtluft), kann die Stadt weitere Gelder beim Bund für Maßnahmen, die im Rahmen des Modellstadt-Projekts nicht gefördert werden, beantragen. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen aus dem sogenannten Masterplan „Green Plan“ der Stadt Herrenberg, etwa im Bereich des Radverkehrs und der Elektromobilität. 

Autos messen Effekte auf Stadtluft


Andreas Jorden vom Bosch Service Gottlob Maier baut ein Messmodul in ein Messflot-ten-Fahrzeug ein.
Andreas Jorden vom Bosch Service Gottlob Maier baut ein Messmodul in ein Fahrzeug ein.

Die ersten Autos sind jetzt ausgestattet: Mit einem Messmodul versehen fahren sie ab sofort im Auftrag der Stadt für das Projekt „Stadtluft verbessern“ durch Herrenberg und liefern dabei bis Dezember 2020 Daten, aus denen die Experten Rückschlüsse auf die Auswirkungen der Modellstadt-Maßnahmen auf die Luftqualität ziehen.
 
Insgesamt sind zirka 45 Freiwillige (26 Privatfahrzeuge, fünf Dienstfahrzeuge der Stadt und 15 bis 20 Fahrzeuge einer Fahrschule) dem Aufruf der Stadtverwaltung gefolgt und stellen ihr Auto für die Herrenberger Messflotte zur Verfügung. Die Fahrzeuge werden in den nächsten zwei Wochen mit Messmodulen der Robert Bosch GmbH ausgestattet. Der Einbau dauert 30 bis 45 Minuten pro Fahrzeug und hinterlässt keine Spuren. Die Messmodule senden Daten über das Fahrverhalten auf den Hauptstrecken in Herrenberg, zum Beispiel zum Beschleunigen und Halten, mit denen man Rückschlüsse auf den wahrscheinlichen Stickoxidausstoß ziehen kann.
 
„Die gewonnenen Daten geben uns wichtige Hinweise auf die Auswirkung unserer Maßnahmen. So können wir beispielsweise feststellen, ob die geplante „grüne Welle“ auch im Alltag funktioniert“, erläutert die städtische Klimaschutzbeauftragte Lisa Bartholomä. Weniger Stop-and-Go-Verkehr ist eines der Ziele in diesem Projekt, das mit einer besseren Verkehrslenkung und –steuerung erreicht werden soll. Ein attraktiveres Bus-Angebot und eine App, die umweltfreundliche Mobilitätsangebote vernetzt darstellt, sind weitere Bausteine. Herrenberg ist eine von bundesweit fünf Städten, die als Modellkommunen für saubere Luft ausgewählt wurden. Die Bundesregierung finanziert in diesem Modellprojekt innovative Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und zur Reduzierung von Stickoxiden.

www.herrenberg.de/stadtluft

Stadtbus statt Auto


Am 9. Dezember ist es soweit: Die ersten Maßnahmen, die Herrenberg als Modellkommune für saubere Luft im Auftrag der Bundesregierung für zwei Jahre testet, machen sich im Alltag der Menschen bemerkbar. Zum Fahrplanwechsel fahren die Busse häufiger und zuverlässiger. Ab 1. Januar gelten dann zudem neue, günstigere Preise.
 
„Stadtluft verbessern lautet das Motto unserer Kampagne. Wer das Auto stehen lässt und in den Bus steigt, kann dazu ohne großen Aufwand einen gewichtigen Teil beitragen, und diesen Umstieg möchten wir den Fahrgästen so einfach und komfortabel wie möglich machen“, wirbt Finanzbürgermeisterin Gabrielle Götz-Getzeny. Unter ihrer Regie haben die Stadtwerke einen neuen Fahrplan mit zahlreichen Verbesserungen organisiert. „Ob zum Pendeln an die Arbeit oder zum Ausgehen mit Familie und Freunden am Abend – unser Bus ist für viele Gelegenheiten eine gute Alternative zum Auto“, so Götz-Getzeny.
 
Vier Citybuslinien führen für die Stadtwerke kreuz und quer durch Herrenberg und verbinden Wohngebiete mit dem Stadtzentrum und dem S-Bahn-Anschluss am Bahnhof. Herrenberg und die sieben Stadtteile verbinden darüber hinaus sieben Regionalbuslinien. Auf den Citybuslinien 779-782 fährt ab 9. Dezember ein neuer, dritter Bus. Damit können mehr Fahrten, vor allem in den Morgen- und Abendstunden angeboten werden. Außerdem wurden die Abfahrtzeiten verändert, damit die Busse pünktlicher am Bahnhof ankommen und der Anschluss an die S-Bahn besser gewährleistet ist. Zwischen der Innenstadt und den Stadtteilen gibt es jetzt statt des bisherigen Ruftaxis eine regelmäßige Verbindung mit Bussen bis in die Nachtstunden.
 

Zusätzliche Fahrten


Mit dem neuen Fahrplan fährt zum Beispiel samstagabends um 19.19 Uhr der letzte Bus der Linie 779 vom Bahnhof ins Wohngebiet Vogelsang statt wie bisher gegen 13 Uhr. Die Linie 780 wird nach 23 Uhr vom Bahnhof über das Gebiet Schwarzwaldsiedlung und Holdergraben bis nach Haslach verlängert und fährt nun auch jeden Tag abends bis nach Mitternacht. Auf der Linie 781 in Richtung Daimlerstraße gibt es unter Woche zusätzliche Fahrten und die Verbindung im Halbstundentakt übers Ebühl hinauf zum Waldfriedhof als Ausgangspunkt für die Ausflugsziele im Schönbuch steht ebenfalls häufiger im Fahrplan. Die Regionalbuslinien führen von der Kernstadt über die Stadtteile in die benachbarten Städte. Hier bietet der neue Fahrplan zusätzliche Verbindungen, vor allem in den Abend- und Nachtstunden. Bislang musste man sich abends noch eine Stunde vorher ein Ruftaxi bestellen, jetzt geht es mit Linienbussen bis in die Nacht zum Beispiel mit der Linie 791 im Stundentakt nach Gültstein, Kayh und Mönchberg. Die Linie N80 erhält eine neue Fahrt um 1:48 Uhr ab Herrenberg nach Tübingen, mit Bedarfshalten in Mönchberg.
 

Information auf allen Kanälen


Über den neuen Fahrplan und das Projekt Stadtluft verbessern informieren die Stadtwerke und der Verkehrsverbund VVS während des Christkindlesmarkt in der Herrenberger Altstadt am 4. Dezember von 9 bis 14.30 Uhr an ihrem Stand auf dem oberen Graben. In der darauffolgenden Woche gibt es den neuen Fahrplan auch als gedruckte Übersicht im handlichen Format mit dem Amtsblatt an jeden Haushalt. Zusätzlich zur anlogen Information bieten auch die online-Angebote des VVS Auskunft über den Stadtbusverkehr in Herrenberg sowie die städtische Internetseite zum Projekt „Stadtluft verbessern“ unter www.herrenberg.de/stadtluft.


Günstige Tickets im neuen Jahr


Zum 1. Januar 2019 werden die neuen, verbesserten Busverbindungen auch noch günstiger: Das Tagesticket gibt es dann für drei Euro, das Gruppenticket für sechs Euro und der Preis für das Monatsticket sinkt um 20 Euro auf 47,60 Euro.

Kreative Geschenkideen und Altstadtflair



Weihnachtsmarkt in Herrenberg / Foto: Holom

Kreative Geschenkideen, kulinarische Genüsse und das Flair der Herrenberger Altstadt machen den Weihnachtsmarkt aus. Dieser findet am zweiten Adventswochenende vom 7. bis 9. Dezember auf dem Marktplatz statt. Außerdem sorgen Aktionen im Advent für weihnachtliche Stimmung in der Altstadt.


Oberbürgermeister Thomas Sprißler eröffnet den Weihnachtsmarkt am Freitag, 7. Dezember, um 16 Uhr feierlich auf dem Marktplatz. Die Kinderkantorei singt unter der Leitung von Christa Feige zur Eröffnung weihnachtliche Lieder und die Stadtmaus Herri begrüßt Kinder und Erwachsene. Die Herrenberger Bäckermeister bieten zur Eröffnung wieder ein besonderes Gebäck an. Viele Geschäfte in der Innenstadt erweitern am Samstag ihre Öffnungszeiten.

Weihnachtliches Angebot

Mit festlich geschmückten Holzhütten, weihnachtlicher Beleuchtung, Musik und geselligem Beisammensein bringt der Weihnachtsmarkt jedes Jahr einen unvergleichlichen Zauber in das Herrenberger Fachwerk-Ensemble. Mehr als 50 lichtgeschmückte Stände auf dem historischen Marktplatz von gewerblichen Anbietern, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen machen Lust zum Flanieren, Schauen, Genießen und Kaufen. In den festlich beleuchteten Holzhütten bieten Händler und Vereine kulinarische Genüsse, kreatives Kunsthandwerk, Geschenkideen, weihnachtliche Accessoires und duftende Leckereien an.
 
Der Herrenberger Weihnachtsmarkt hat sich viel von seinem ursprünglichen Charme bewahrt: Hier findet man noch handgestrickte Socken, Mützen und Schals, Filzprodukte und Textilien, selbstgefertigten Schmuck, Marmeladen, Stollen, Weihnachtsschmuck und Krippenfiguren sowie viele andere Produkte aus der heimatlichen Werkstatt. Einige Stände spenden den Erlös ihrer Verkäufe für soziale Zwecke. Schülerinnen und Schüler des Schickhardt Gymnasiums bieten aus dem Bauchladen selbstgemachte Kleinigkeiten an und spenden die Einnahmen an die Casa-Alianza-Kinderhilfe. Und natürlich gibt es wieder viele Möglichkeiten zum Schlemmen: Neben besonderen Angeboten aus anderen Ländern gibt es viele regionale Speisen und Leckereien.

Stimmungsvolle Musik und Besuch vom Nikolaus

Das Ensemble Kunterbunt und eine Flötengruppe der Musikschule Herrenberg spielen am Samstag ab 15 Uhr unter Leitung von Waltraud Epple-Holom weihnachtliche Lieder. Die Turmbläser der Stadtkapelle treten am Freitag und Samstag jeweils gegen 18 Uhr auf dem Rathaus-Balkon auf. Ein Drehorgelspieler spielt am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr. Der Liederkranz Herrenberg singt am Samstag gegen 18.30 Uhr auf dem Marktplatz. Der Nikolaus und die Stadtmaus Herri sind natürlich auch wieder dabei und verteilen kleine Überraschungen an die Kinder.

Weihnachts-Shopping am Samstag

Viele Geschäfte in der Innenstadt haben am Samstag bis 20 Uhr geöffnet. Wer also entspannt im festlich geschmückten Herrenberg einkaufen oder die vorweihnachtliche Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt genießen möchte, hat dazu an diesem Wochenende Gelegenheit.

Wochenmarkt, Parken und Lieferverkehr

Der Marktplatz ist während des Weihnachtsmarkts vom 7. bis 9. Dezember gesperrt. Anlieferungen sind bis zur Schuhgasse möglich. Der Wochenmarkt am Samstag, 7. Dezember, sowie am Dienstag, 11. Dezember, wird auf den „Unteren Graben“ verlegt. Es entfallen somit die Parkplätze dort. Die Innenstadt-Kunden und die Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarktes werden gebeten, die Parkhäuser und den Großparkplatz bei der Stadt- und Mehrzweckhalle zu nutzen.

Öffnungszeiten des Weihnachtsmarkts

Die Öffnungszeiten des Herrenberger Weihnachtsmarktes sind:
 
Freitag, 7. Dezember: 14 bis 21 Uhr
Samstag, 8. Dezember: 10 bis 21 Uhr
Sonntag, 9. Dezember: 11 bis 20 Uhr


Weihnachtsmärkte in den Stadtteilen

Am kommenden Wochenende, dem ersten Adventswochenende, finden in sechs Stadtteilen Weihnachtsmärkte statt.

Gültstein: Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus und der Kirche in der Gisilostraße

Freitag, 30. November, 16 bis 21 Uhr

Affstätt: Weihnachtsmarkt am Rathaus

Samstag, 1. Dezember, ab 10.30 Uhr

Haslach: Weihnachtsbrezel-Verkauf auf dem Dorfplatz

Samstag, 1. Dezember, ab 15 Uhr

Kayh: Weihnachtsmarkt im Pfarrgarten      

Samstag, 1. Dezember, ab 15 Uhr

Oberjesingen: Weihnachtsmarkt an der Wasenäckerhalle

Samstag, 1. Dezember, 15 bis 22 Uhr

Kuppingen: Weihnachtsmarkt rund um den Marktplatz

Samstag, 1. Dezember, 16 bis 22 Uhr


Aktionen an den Adventssamstagen

Für weihnachtliche Stimmung in der Altstadt sorgen Aktionen des Gewerbevereins in Kooperation mit Herrenberger Schulen und Vereinen. Sie finden an den vier Adventssamstagen jeweils von 10 bis 15 Uhr statt.

Samstag, 1. Dezember

Kinder-Eisenbahn zum Mitfahren
Bewirtung durch Herrenberger Schulen und Vereine
Bronntor-Vorplatz

Samstag, 8. Dezember

Herrenberger Weihnachtsmarkt
Weihnachts-Shopping bis 20 Uhr

Samstag, 15. Dezember

Pferdekutschen-Fahrten in der Innenstadt
Bewirtung durch Herrenberger Schulen und Vereine auf dem Bronntor-Vorplatz und in der Spitalkirche

Samstag, 22. Dezember

Pferdekutschen-Fahrten in der Innenstadt
Bewirtung durch Herrenberger Schulen und Vereine auf dem Bronntor-Vorplatz

Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität


Der Integrierte Mobilitätsentwicklungsplan (IMEP) gibt den Handlungsrahmen für die Zukunft der Mobilität in Herrenberg vor. Knapp 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Vereinen, Gemeinderatsfraktionen und des Landkreises haben sich vergangene Woche getroffen, um beim dritten Mobilitätsforum ihre Anregungen und Ideen einzubringen.
 
„Ziel des heutigen Abends ist es, den aktuellen Stand beim IMEP, den wir mit Bürgerinnen und Bürgern, Gemeinderat, Planungsbüro, den Jugendlichen und der Verwaltung erarbeitet haben, mit den Teilnehmenden des Mobilitätsforums nochmals abzustimmen“, sagte Erster Bürgermeister Tobias Meigel bei der Begrüßung. Er skizzierte kurz den aktuellen Stand in Sachen Mobilität in Herrenberg. So hatte der Gemeinderat im Oktober für die weitere Ausarbeitung des IMEPs das verkehrliche Leitbild und zehn Handlungsfelder sowie im November die Maßnahmenpakete zur Modellstadt Saubere Luft beschlossen. Ziele und Handlungsfelder dieses Leitbilds wurden unter Beteiligung der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in den Mobilitätsforen und im Planungscafé Anfang Februar 2018 entwickelt. Wichtig ist dabei die Vernetzung der verschiedenen Mobilitätsformen Fußgänger-, Fahrrad-, Kfz- und Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), so dass ein Umstieg von einem Verkehrsmittel auf ein anderes leichtgemacht wird. Besonders gefördert werden soll dabei der Umweltverbund, bestehend aus Fußgänger- und Fahrradverkehr sowie dem ÖPNV. Die Belastungen durch den Kfz-Verkehr sollen reduziert werden.
 
Aufgabe der insgesamt drei Mobilitätsforen war es, zunächst den Ist-Zustand der Verkehrssituation in Herrenberg zu bewerten und daraus neue Ansätze zu entwickeln. Die gemeinsam erarbeiteten Lösungsansätze wurden mit den Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Interessensgruppen wie etwa dem ADFC und dem ADAC, dem AK Energie, dem AK Teilhabe, dem Stadtjugendring und dem Stadtseniorenrat diskutiert. Es konnten wertvolle Erkenntnisse daraus abgeleitet und in den IMEP integriert werden.

Konkrete Maßnahmen

Das Büro Brenner Bernard stellte bei dem Treffen in einer ausführlichen Präsentation die unterschiedlichen Handlungsfelder und die darin enthaltenen konkreten Maßnahmenvorschläge vor, die bis etwa 2030 realisiert werden können. Die Förderung des Radverkehrs soll durch ein geschlossenes Alltagsroutennetz und die Umsetzung von 154 infrastrukturellen Verbesserungsvorschlägen erfolgen. Vorgeschlagen wird z.B. die Einrichtung von Fahrradstraßen (möglicherweise in der Gültsteiner oder Stuttgarter Straße), die es bisher in Herrenberg nicht gibt. Beim Fußgängerverkehr sollen die Querungsmöglichkeiten der Hauptstraßen verbessert werden, wobei die Barrierefreiheit im Vordergrund steht. Leitrouten von den Parkierungseinrichtungen in die Altstadt sollen ebenso geschaffen werden, wie sogenannte Willkommensinseln an den wesentlichen Parkierungseinrichtungen zur Information der Besucherinnen und Besucher.

Verbesserungen im Busverkehr

Das Bussystem soll u.a. durch die Anschaffung eines dritten Stadt-Busses und durch den Ersatz der heutigen Ruftaxis durch einen regulären Linienbetrieb (ohne Ruf-Erfordernis) verbessert werden. Ziel ist es hier vor allem die Pünktlichkeit zu verbessern, sodass auch die S-Bahn-Anschlüsse besser als heute erreicht werden. Das Busfahren soll zudem durch günstigere Tarife attraktiver werden. Eine positive Neuerung wäre eine Altstadt-Buslinie, die mit einem sehr kleinen und möglichst elektrisch betriebenen Fahrzeug eine barrierefreie Verbindung zwischen Bahnhof und Marktplatz herstellen könnte. Konkret verbessert werden sollen auch die Verkehrslenkung mittels Wegweisungen, das Parkleitsystem und die Parkraumbewirtschaftung mit vier neuen Tarifzonen. Auch das Anwohnerparken in Teilen des Alzentals ist in der Maßnahmenliste enthalten. Darüber hinaus gibt es konkrete Vorschläge zur Reduzierung des Lieferverkehrs, zur Kommunikation, zum Mobilitätsmarketing und zur Schaffung einer vollwertigen Mobilitätsstation am Bahnhof.
 
Einige dieser Maßnahmenvorschläge wie z.B. die zum Busverkehr oder das Verkehrslenkungskonzept werden vorgezogen im Rahmen des Modellstadt-Programms bereits ab 2019 realisiert. Über diese und weitere konkrete Maßnahmenvorschläge wird bei einer Klausurtagung mit dem Gemeinderat und den Ortschaftsräten Anfang Januar intensiv diskutiert werden. Letztendlich muss der Gemeinderat entscheiden, welche dieser Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation in Herrenberg umgesetzt werden sollen.

Parkhaus ja oder nein?

Intensiv mit den Forumsteilnehmenden diskutiert wurde über die Fragen, ob weitere Stellplätze für den Kfz-Verkehr geschaffen werden sollen (Stichwort Parkhaus Hindenburgstraße) und ob mutigere Schritte sinnvoll wären, um die Verkehrssituation in Herrenberg zugunsten des Umweltverbundes zu verbessern. Erster Bürgermeister Tobias Meigel verdeutlichte, dass es zunächst um die inhaltliche Zielerreichung und erst dann um eine prozentuale Betrachtung der einzelnen Verkehrsmittelnutzungen geht. Das Augenmaß und der Blick auf die Herrenberger Verhältnisse sind bei den Überlegungen zur Verkehrsplanung wesentliche Faktoren, betonte Michael Tröger, der für den IMEP zuständige Verkehrsplaner der Stadt.
 
Wichtige Anregungen gab es auch im Bereich der Radverkehrsplanung. Besonders erwähnt wurde eine klar im Straßenraum erkennbare Radverkehrs-Infrastruktur, die von großer Bedeutung und bestes Marketing „pro Rad“ wäre. Auch die Barrierefreiheit spiele eine wichtige Rolle im täglichen Leben und solle im IMEP entsprechend berücksichtigt werden.

Wie geht es weiter?

Erster Bürgermeister Tobias Meigel dankte den Anwesenden für die intensive und hilfreiche Unterstützung im IMEP-Prozess und schloss die Veranstaltung mit dem Ausblick auf die weiteren Termine im Januar und Februar 2019, bevor der Gemeinderat dann am 26. März 2019 den IMEP beschließen soll. Vor der Beschlussfassung stehen neben der weichenstellenden Gemeinderatsklausur noch eine Abstimmung mit der Jugenddelegation Ende November 2018, ein öffentliches Planungscafé Anfang Januar und ein Runder Tisch Radverkehr Anfang Februar im Kalender.

Hintergrund

Was ist der IMEP?

Der integrierte Mobilitätsentwicklungsplan fasst alle Aspekte von Mobilität und Verkehr in einem Konzept zusammen. Der Plan stellt eine Richtschnur für die Mobilitätsentwicklung für die nächsten 15 Jahre dar. Das gesamte Spektrum der Mobilitätsentwicklung wird berücksichtigt – also der Kfz-Verkehr, der ÖPNV, der Fuß- und Radverkehr, Parken und ganz besonders moderne und innovative Mobilitätsformen. Wichtig ist hier der Aspekt der sogenannten Multimobilität, die Nutzung von mehreren Verkehrsmitteln auf einem Weg, die Möglichkeit zum Umsteigen z.B. vom Fahrrad auf den ÖPNV (und umgekehrt). Die Gestaltung des Verkehrssystems ist untrennbar mit der Stadtentwicklung verknüpft.
 
Informationen gibt es auch unter www.herrenberg.de/projekte

Sperrung des Marktplatzes wegen Weihnachtsmarkt


Vom 7. bis 9. Dezember 2018 findet auf dem Marktplatz der 31. Herrenberger Weihnachtsmarkt statt. Aus diesem Grund ist der gesamte Marktplatz gesperrt.
 
Eventuelle Anlieferungen sind bis zur Schuhgasse möglich. Am Samstag, 8. Dezember, sowie am Dienstag, 11. Dezember, ist deshalb der Wochenmarkt auf den „Unteren Graben“ verlegt. Es entfallen somit die dortigen Parkplätze. Die Innenstadt-Kunden und die Besucher des Weihnachtsmarktes werden gebeten, die Parkhäuser und den Großparkplatz bei der Stadthalle oder auch die Parkplätze vor der Viehversteigerungshalle zu nutzen.

Jerg Ratgeb in Herrenberg. Stationen der Kunst.


Der Jerg Ratgeb Skulpturenpfad gehört zu den bedeutendsten Kulturprojekten in Herrenberg. Jetzt werden der Pfad und seine Geschichte in einem umfassenden Kunstbuch mit dem Titel „Jerg Ratgeb in Herrenberg. Stationen der Kunst. 1519 bis heute“ dargestellt. Zur Buchpräsentation am Dienstag, 4. Dezember, um 19 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen in die Galerie im Kulturzentrum, Tübinger Straße 38.
 
Zur Eröffnung spricht Sabine Käser-Friedrich, die Leiterin der vhs Herrenberg. Ralf Heinzelmann, der Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung und Kultur, hält ein Grußwort. Autor des Buches und Kurator Professor Dr. Helge Bathelt führt in das Buchprojekt ein. Das Thomas Franke Jazz Duo aus Herrenberg umrahmt den Abend musikalisch. Mit dabei sind auch die Herausgeberin und stellvertretende Leiterin der Volkshochschule Herrenberg Elena Hocke, der Fotograf Andreas Sporn, der Grafiker Raimar Beck sowie Studierende der Universität Tübingen, Künstlerinnen, Künstler und Sponsoren, die am Buch mitgewirkt haben. Der Eintritt ist frei.
 
Das Buch enthält Grundlegendes über den Maler und Bauernkriegskanzler Jerg Ratgeb (um 1480 bis 1526), den Bauernkrieg und den Herrenberger Altar, das berühmteste Werk Ratgebs. Es berichtet auch darüber, wie der Skulpturenpfad entstanden ist. Deutungen aller Kunstwerke und Biographien der beteiligten Künstlerinnen und Künstler schließen sich an.

Buch im Handel erhältlich

Ab Mittwoch, 5. Dezember, ist das Buch in den Buchhandlungen Schäufele, Papyrus und Kolibri sowie am Infopoint des Bürgeramtes am Marktplatz 1 und an der Anmeldung der Volkshochschule Herrenberg zum Preis von 25 Euro erhältlich.

Über den Skulpturenpfad

Der Jerg Ratgeb Skulpturenpfad ist eine einzigartige Freiluft-Ausstellung von hochkarätigen Werken bekannter zeitgenössischer Künstler. Die ursprünglich 21 Skulpturen wurden speziell zum Andenken an Jerg Ratgeb geschaffen und im Stadtbereich von Herrenberg installiert. Seit der Eröffnung im Jahr 2015 kamen weitere Arbeiten, zum Teil aus Nachlässen, hinzu, sodass der Skulpturenpfad heute 25 bildhauerische Beiträge vereint.
Hinter dem Projekt steht eine Bürgergruppe, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Gedächtnis des Malers und Bauernkriegskanzlers Jerg Ratgeb zu pflegen. Bei rund 50 Führungen im Jahr können Interessierte mehr über den Pfad erfahren. Weitere Informationen gibt es unter www.skulpturenpfad-herrenberg.de.

Herrenberger Altar

Nächstes Jahr feiert die Stadt Herrenberg ein besonderes Jubiläum: Der Herrenberger Altar von Jerg Ratgeb ist auf das Jahr 1519 datiert. Das Werk befindet sich heute in der Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart und zählt zu den bedeutendsten Arbeiten der Kunst Anfang des 16. Jahrhunderts.

Weihnachten kann kommen


Der erste Advent steht vor der Tür, am Wochenende läuten Weihnachtsmärkte in den Stadtteilen die Adventszeit ein.
 
Passend dazu haben die Mitarbeiter des Amts für Technik, Umwelt, Grün (TUG) in dieser Woche ihre inzwischen schon traditionelle Tour in den Herrenberger Stadtwald unternommen. In enger Absprache mit den Revierförstern und tatkräftig unterstützt von einigen Forstmitarbeitern wurden gleich elf Weihnachtsbäume gefällt. Sie wurden aus dem Wald transportiert, an den zentralen Punkten in der Kernstadt und den Stadtteilen aufgestellt, mit Lichterketten geschmückt und fachmännisch angeschlossen. Die stattlichen Fichten schmücken demnächst nicht nur den Herrenberger Marktplatz, die Kuppinger, Kayher, Affstätter, Mönchberger und Haslacher Ortsmitte, sondern auch den Oberjesinger Dorfplatz am Farrenstall und den Brunnenplatz „Im Gässle“ im nördlichsten Teilort. Weihnachten kann also kommen!

Weihnachtsmärkte in den Stadtteilen

Am ersten Adventswochenende finden in sechs Stadtteilen Weihnachtsmärkte statt.

Gültstein: Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus und der Kirche in der Gisilostraße

Freitag, 30. November, 16 bis 21 Uhr

Affstätt: Weihnachtsmarkt am Rathaus

Samstag, 1. Dezember, ab 10.30 Uhr

Haslach: Weihnachtsbrezel-Verkauf auf dem Dorfplatz

Samstag, 1. Dezember, ab 15 Uhr

Kayh: Weihnachtsmarkt im Pfarrgarten

Samstag, 1. Dezember, ab 15 Uhr

Oberjesingen: Weihnachtsmarkt an der Wasenäckerhalle

Samstag, 1. Dezember, 15 bis 22 Uhr

Kuppingen: Weihnachtsmarkt rund um den Marktplatz

Samstag, 1. Dezember, 16 bis 22 Uhr

Altstadt und Stiftskirche


Eine Stadtführung mit Besuch der Stiftskirche findet am Sonntag, 2. Dezember, statt. Dieser Spaziergang führt durch die Herrenberger Altstadt mit ihren Gassen und Staffeln vorbei an den dortigen Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Jahrhunderten bis hinauf zur Stiftskirche, dem Wahrzeichen von Herrenberg. Treffpunkt mit Gästeführer Gernot Heer ist um 15 Uhr beim Brunnen am Marktplatz. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.

Mit Ton und viel Phantasie


 
Eine Seilbahn! Das Ausrufezeichen ist ganz bewusst gesetzt und spiegelt die Meinung derer wider, die am Samstag erst der Kälte trotzten und sich danach unerschrocken die Hände schmutzig machten. Beim Workshop zur Neugestaltung des Spielplatzes in der Beethovenstraße, der direkt hinter der Shell-Tankstelle am Herrenberger Ortsausgang liegt, waren sich alle einig, eine Seilbahn darf auf keinen Fall fehlen.
 Kreative Ideen für den Spielplatz in der Beethovenstraße

So unterschiedlich die Modelle auch waren, die von Kindern und Eltern beim Workshop aufs Brett gebracht wurden, überall fand sich eine Seilbahn wieder. Ebenfalls hoch im Kurs standen ein Bodentrampolin, Röhrenrutschen in allen erdenklichen Längen und Neigungswinkeln sowie Klettermöglichkeiten. Angefangen von einem Spinnennetz, über Kletterwände bis hin zu einer uneinnehmbar scheinenden Kletterburg war alles vorhanden. Überhaupt: Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt – und entsprechend bunt und kreativ waren die Vorschläge, die mit handwerklichem Geschick gebaut oder mündlich an die Fachplaner des Büros „KuKuk“ herangetragen wurden: Eine Wackelbrücke und Klangstäbe, ein Piratenschiff und ein Karussell wünschen sich die kleinen Nutzer. Doch auch an die Details dachten die Kinder schon in dieser ersten Planungsphase: Die Wackelbrücke soll beleuchtet und dadurch auch in der Abenddämmerung nutzbar sein, Blumen dürfen auf dem neuen Spielplatz auf keinen Fall fehlen und ein Holzpodest garantiert, dass die Seilbahn einerseits so straff gespannt werden kann, dass auch Erwachsene damit fahren können und dass andererseits die Jüngeren bequem und selbständig die Seilbahn erreichen können. Hut ab, vor so viel Weitsicht und ein dickes Dankeschön für die vielen tollen Ideen.
 
Diese werden nun gesammelt, zu Papier gebracht und im nächsten Jahr geht es an die Umsetzung. Besonderheit dabei: Die Mitarbeiter des Amts für Technik, Umwelt, Grün (TUG) werden den Spielplatz in der Beethovenstraße selbst gestalten, bauen und aufbauen. Ein Novum in Herrenberg! Doch bevor es soweit ist, werden den Kindern und Eltern in einem zweiten Workshop die konkreten Spielplatz-Pläne vorgestellt und dabei die kleinen und großen „Fachleute“ noch einmal nach ihrer Meinung gefragt.
Mehr erfahren: herrenberg.de/projekte
 

Amtsblatt mit geringerem Umfang


 Die Ausgabe des aktuellen Amtsblatts muss wieder mit einem geringeren Umfang als gewohnt erscheinen. Grund sind erneute Warnstreiks in der Druckindustrie.
 
In der aktuellen Ausgabe 47 des Herrenberger Amtsblatts, das am Donnerstag erscheint, fehlen die Nachrichten aus Herrenberg und den sieben Stadtteilen. Grund sind wieder Warnstreiks in der Druckindustrie, die auch den Verlag der Kreiszeitung in Böblingen betreffen. Der Verlag wird von heute, Dienstag, bis Donnerstag bestreikt.
 

Mählanie mäht nicht mehr


In der Nacht vom 10. auf den 11. November haben sich Unbekannte Zutritt zum Herrenberger Stadion verschafft und den Mähroboter des Amtes für Technik, Umwelt, Grün (TUG) beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von 2500 Euro.
 
Auf widerrechtliche Weise haben sich die Täter in der Nacht von Samstag auf Sonntag (zwischen 10. November, 17.30 Uhr und 11. November, 8.30 Uhr) Zugang zum Stadion verschafft und „Mählanie“ mutwillig zerstört. Das Gehäuse wurde demoliert und der Kabelstrang herausgerissen, so dass die feinen Sensoren lahm gelegt und beschädigt wurden. Die Folge: Ein Schaden von rund 2500 Euro ist entstanden, der Mähroboter ist nicht mehr einsatzbereit.
 
Wer die Täter im Herrenberger Stadion beobachtet hat und sachdienliche Hinweise geben kann, soll sich bitte mit dem Polizeiposten Herrenberg, Telefon 07032 27080, in Verbindung setzen.

Regionalgeschichte hautnah erfahren


Ausstellung im Schickhardt-Gymnasium
Derzeit ist am Schickhardt-Gymnasium eine kleine Ausstellung zur Geschichte Herrenbergs im Nationalsozialismus zu sehen.

Derzeit haben die Schülerinnen und Schüler am Schickhardt-Gymnasium die Möglichkeit, sich direkt vor Ort mit Regionalgeschichte auseinanderzusetzen: Noch bis Anfang Dezember ist an der Schule eine kleine Ausstellung zur Geschichte Herrenbergs im Nationalsozialismus zu sehen. Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Stadtarchiv.
 
Grundlage des schulischen Projekts ist die Ausstellung zur Stadtgeschichte von Historiker Dr. Marcel vom Lehn. Im Stadtarchiv ist die Ausstellung „Herrenberg im Nationalsozialismus“ aktuell noch zu sehen. „Damit auch im Unterricht mit diesen Texten und Bildern gearbeitet werden kann, stellen wir die Tafeln leihweise zur Verfügung“, sagt Dr. Stefanie Albus-Kötz, die Leiterin des Stadtarchivs.
 
Die Ausstellung für die Schulen besteht aus 15 Schautafeln. Sie informieren unter anderem über die Jugend im Nationalsozialismus, die Euthanasie und die Rolle der Kirche vor Ort. Auch der Kriegsalltag und -verlauf sowie die Aufarbeitung nach Ende des Krieges werden in den Fokus gerückt.

Gelerntes wird nachvollziehbar

Die Kursstufe J2 hat sich bereits mit der Ausstellung vor Ort beschäftigt. „Man erhält einen ganz anderen Blick auf die Geschichte Herrenbergs“, so ein Schüler der Jahrgangsstufe. „Durch das regionale Beispiel wird das Gelernte aus dem Unterricht viel nachvollziehbarer für uns.“ Interessant sind die Themen der Ausstellung nicht nur für das Fach Geschichte; auch im Religions- und Ethikunterricht, in Gemeinschaftskunde oder Deutsch können sie aufgegriffen werden.

Ausstellung an Schule holen

Lehrkräfte, die die Ausstellung an ihrer Schule zeigen möchten, können sich gerne an das Stadtarchiv wenden: Dr. Stefanie Albus-Kötz, Leitung Stadtarchiv Herrenberg, Telefon 07032 954633-0, E-Mail s.albus-koetz@herrenberg.de.

Fruchtkasten mit Rechenmaschine


Der ehemalige Stiftsfruchtkasten gehört zu den markantesten Gebäuden in Herrenberg. Am Sonntag, 25. November, kann dieses historische Gebäude bei einer Führung besichtigt werden. Los geht es um 15.30 Uhr. Treffpunkt mit Gästeführer Siegfried Großmann ist vor dem Fruchtkasten, Tübinger Straße 30. Der Fruchtkasten wurde 1683/84 errichtet. Sein Fachwerk ist reich an Ornamenten. Das historische Gebäude beherbergt die Ausstellung „Herrenberg – Schlaglichter 1250 bis 1900“. Unter den Ausstellungsstücken ist die Rechenmaschine von Wilhelm Schickhardt, einem Neffe von Heinrich Schickhardt. Die Funktionsweise dieser Rechenmaschine steht im Mittelpunkt dieser Führung.  

Straßensperrung wegen Drückjagd



Eine revierübergreifende Drückjagd findet am Samstag, 24. November, im westlichen Schönbuch statt. Ziel ist vor allem eine effiziente und intensive Bejagung von Wildschweinen. Diese sorgen regelmäßig rund um Herrenberg und auf der Schönbuchlichtung für große Schäden auf den Feldern und bis in die Hausgärten hinein.
 
Unter anderem nehmen die Reviere Herrenberg-Stadtwald, Herrenberg-Gültstein, Kayh-Mönchberg, Staatswald Hildrizhausen, Breitenholz und Altingen teil. Die Jagd findet schwerpunktmäßig in der Zeit von 10:00 bis 12:30 Uhr statt. Die Stadt Herrenberg weist aus diesem Grund darauf hin, dass trotz eines großen Sicherheitsabstands zur Straße insbesondere auf der L 1184 von Herrenberg nach Hildrizhausen in der Zeit von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr Wildtiere und Jagdhunde die Straße überqueren können.
 
Aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen daher die Landesstraße 1184 (Hildrizhauser Straße) zwischen Herrenberg und Hildrizhausen und die Kreisstraße 1045 zwischen Rohrau und Hildrizhausen in der Zeit von 09:00 Uhr bis 14:30 Uhr für den Verkehr komplett gesperrt werden.
 
Eine Umleitung ist wie folgt ausgeschildert: Der Verkehr in Richtung Hildrizhausen wird umgeleitet in Herrenberg aus Richtung Tübingen über die B 296 (früher B 28: Tübinger Straße – Hasenplatz – Hindenburgstraße) und dann weiter – ebenso wie aus den übrigen Fahrtrichtungen - über Reinhold- Schick- Platz - B 14 (Seestraße) – B 14 – Nufringen – B 14 – K 1077 – Ehningen – K 1000. Die Umleitung aus Richtung Hildrizhausen erfolgt in Gegenrichtung.
 
Außerdem dürfen Feld- und Waldwege aus Sicherheitsgründen keinesfalls als Umfahrung der offiziellen Umleitungsstrecken genutzt werden.
Für die kurzzeitig entstehende Beeinträchtigung bittet die Stadtverwaltung alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
 

Machen statt Meckern



„Kreative Aktionen statt Schimpfen mit erhobenem Zeigefinger“: Das war eine der zentralen Aussagen beim Vernetzungstreffen von „Aktiv gegen Müll“. Das Team Beteiligung und Engagement und das Amt für Technik, Umwelt, Grün (TUG) hatten gemeinsam zu einem ersten Treffen eingeladen und zwölf Interessierte waren dieser Einladung in den Klosterhofkeller gefolgt.
 
Herrenbergerinnen und Herrenberger, die nicht mit erhobenem Zeigefinger unterwegs sind. Die aber auch nicht akzeptieren wollen, dass ihre Heimatstadt und die tolle Landschaft drum herum, durch wilden Müll verschandelt werden. Herrenbergerinnen und Herrenberger, die auf ihren Spaziergängen aufsammeln, was andere achtlos weggeworfen haben und die das Aufgesammelte über einen öffentlichen Mülleimer oder sogar über ihre private Tonne entsorgen. Herrenbergerinnen und Herrenberger, die sich zunächst eher um die Gesundheit ihrer Hunde sorgten, nun aber seit geraumer Zeit regelmäßig mit einer vollen Tüte gesammelten Müll nach Hause kommen. Und Herrenbergerinnen und Herrenberger, die neue digitale Medien nutzen, um für ihr Engagement gegen Müll zu werben. Dazu gehört Susanne Orlich, die auf ihrem Instagram-Account „Grüne Engel Herrenberg“ (#grueneengelhbg) Menschen in Herrenberg motivieren will, eigene Lieblingsplätze in der Stadt müllfrei zu halten. Dazu gehören auch Susi und Frank Reiser, die mit einem Podcast (www.heimat-verliebt.de) auch regelmäßig Beiträge über plastikfreies Leben und schöne Orte im Gäu publizieren.

 
Plogging-Aktion?


„Natürlich können wir die Stadt bei der Stadtreinigung unterstützen und auf unserem Spaziergang Papierle aufsammeln“, so eine Wortmeldung. „Doch damit ist es nicht getan.“ Vielmehr müsse man einen Mentalitätswandel anstreben und zwar mit Spaß an kreativen Aktionen: Wie wäre es mit einer Plogging-Aktion? Das ist neuer Trend in vielen Großstädten bei dem Jogger-Gruppen auch Müll aufheben (Ploggen = Aufheben auf Schwedisch). Oder vielleicht könnte man bei der nächsten Markungsputzete, die am 6. April 2019 stattfindet, eine spielerische „Challenge“ ausrufen: Wer den Müll mit dem ältesten Verfallsdatum findet, gewinnt einen Preis? Noch weitergedacht, wären Aktionen die zur Müll-Vermeidung aufrufen: Die Idee eines „Reparatur-Treffs“ aufgreifen und vorantreiben oder sogar die Eröffnung eines Unverpackt-Ladens in Herrenberg. Auf jeden Fall möchten alle weg vom „Erdnussdosen-Prinzip“ – Aufreißen, aufessen, wegwerfen – wie dies ein Teilnehmer formulierte. Stattdessen hin zu mehr Achtsamkeit und letztendlich zu einem sorgsameren Umgang mit der Umwelt und der Natur.
 
Wie es mit der Gruppe „Aktiv gegen Müll“ weitergeht? Bis zum nächsten Treffen sollen weitere Ideen gesammelt und natürlich auch weitere Mitstreiterinnen gefunden werden. Als Koordinatorin konnte an diesem Abend Susanne Orlich gewonnen werden – zentrale Anlaufstation bleibt aber bis zum nächsten Treffen das Team für Beteiligung und Engagement. Wer also Interesse hat, sich zu engagieren, kann sich unter Telefon 07032/201 8971 oder unter BE@herrenberg.de per Mail melden, ein Kontakt zur Gruppe wird dann hergestellt.
Bis dahin können die Teilnehmer des Netzwerktreffens, ebenso wie alle anderen Bürger der Stadt Herrenberg, Schäden, Ideen, Mängel und somit auch wilde Müllablagerungen, über den digitalen Schadensmelder unter www.herrenberg.de/schadensmelder melden.

Mit anpacken und Engagierte vorschlagen


 
Sie stemmen vielfältige Projekte, organisieren die verschiedensten Veranstaltungen oder kümmern sich um den Nachwuchs. Die Herrenbergerinnen und Herrenberger wirken in der Mitmachstadt eifrig mit. Und zwar auf allen Gebieten: in der Kirche, im Sport, in der Kultur, im Naturschutz, in sozialen Organisationen und in vielen Bereichen mehr. Um die Ehrenamtlichen gebührend zu feiern, hat die Stadt zwei Ehrungsformate entwickelt: einen Ehrungsabend in feierlichem Rahmen und ein Dankeschönfest mit Kinofilm auf dem Schlossberg. Im April und Juli 2018 feierten die beiden Veranstaltungen ihre Premiere.
 
Nun folgt die Fortsetzung: Unabhängig davon, ob die Ehrungskandidaten Jugendliche, Menschen mit Fluchterfahrung oder Senioren unterstützen, Fahr-, Besuchsdienste oder die Finanzen versehen – für jeden findet sich in den erneuerten Richtlinien eine passende Kategorie. Bei einem Beteiligungsworkshop mit den Bürgerinnen und Bürgern hat das Team Beteiligung und Engagement die Rubriken vor einem Jahr erweitert. Der städtische Ehrungsabend steigt am 2. Mai 2019 und das Dankeschönfest am 24. Juli 2019 auf dem Schlossberg. Bis zum 22. Dezember können alle Bürgerinnen und Bürger Vorschläge für Kandidaten einreichen, die sich um Herrenberg verdient gemacht haben.

Kategorien für jeden


Herausragend Engagierte wie die Leitungsspitzen, Lebensretter und langjährige Ehrenamtliche (Mindestalter 25 Jahre) würdigt die Stadt beim Ehrungsabend. Genauso bedankt sie sich aber an diesem Abend bei Engagierten, die sich schon als Jugendliche einbringen, und Gruppen, die einen neuen Bedarf erkannt und innovative Projekte angestoßen haben oder ein etabliertes Projekt leiten. Thomas Sprißler wird sie persönlich ehren, und hinterher haben sie in heimelig-entspannter Atmosphäre ausgiebig Gelegenheit, sich kennenzulernen und zu vernetzen.
Mit dem Dankeschönfest spricht die Stadt alle anderen Zielgruppen an, so zum Beispiel erweiterte Vereinsvorstände und die Übungs-, Abteilungs- und Projektleiter sowie politische Funktionsträgerinnen und -träger. Die Stadt berücksichtigt aber auch die „guten Seelen“ im Hintergrund und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen, die sich einbringen. Weitere Adressaten sind Bürgerinnen und Bürger, die sich in Projekten engagieren oder sich fortgesetzt mit besonderer sozialer Verantwortung einsetzen. Preisgekrönte Gruppen und Ehrenamtliche zählen ebenfalls zur Zielgruppe. Gemeinsam erleben alle einen Abend mit kurzweiligen Programmpunkten und kreativen Gelegenheiten zur Vernetzung auf dem Schlossberg. Mit Einbruch der Dämmerung erwartet sie außerdem eine exklusives Vorab-Premiere des Sommernachtskinos hoch über Herrenbergs Dächern.

Vorschläge erwünscht


Wen darf die Stadt 2019 auf dem Ehrungsabend und dem Dankeschönfest begrüßen? Das Team Beteiligung und Engagement erwartet gespannt die Vorschläge. Eingereicht werden können die Empfehlungen auf zwei Wegen: Entweder per Formular auf der Herrenberger Homepage (www.herrenberg.de/ehrungen) oder über die Seite ehrungen.mitmachstadt-herrenberg.de. Dort finden sich auch die Ehrungsrichtlinien, bei Fragen einfach direkt mit dem Team Beteiligung und Engagement Kontakt aufnehmen (ehrungen@herrenberg.de, Telefon: 07032/2018971).

„Morgenläuten“ kommt aus Herrenberg


Die Sendung „Morgenläuten“ im Hörfunkprogramm von SWR4 kommt am Sonntag, 18. November, aus Herrenberg. Sie läuft von 8 bis 9 Uhr.
 
Traditionell beginnt die Radiosendung am Sonntagmorgen mit dem typischen Glockengeläut aus der Stadt, die vorgestellt wird. In Herrenberg kommt die Eingangsmelodie natürlich aus dem Turm der Stiftskirche. Ende Oktober war die Redakteurin Verena Neuhausen in Herrenberg unterwegs und hat verschiedene Herrenberger Persönlichkeiten interviewt. Darunter Oberbürgermeister Thomas Sprißler, mit dem sie einen Rundgang durch die Innenstadt unternommen hat. Die Klimaschutzbeauftragte der Stadt, Lisa Bartholomä, beantwortete Fragen zu Herrenberg als Modellstadt für saubere Luft. Außerdem plaudert die Redakteurin mit Bäckermeister Jochen Baier, der jüngst zum „World Baker of the year 2018“ gekürt wurde und Burkhard Hoffmann vom Verein zur Erhaltung der Stiftskirche, der das Glockenmuseum vorstellt.

Stiftskirche und Glockenmuseum


Eine Führung zu Herrenbergs Wahrzeichen, der Stiftskirche, mit Besuch des Glockenmuseums findet am Sonntag, 18. November, statt. Treffpunkt mit Gästeführer Stanislav Alexander ist um 15 Uhr vor der Stiftskirche. Für den Besuch des Glockenmuseums im Turm der Stiftskirche fällt für Personen über 14 Jahren ein Eintritt in Höhe von 1,50 Euro an. Die Führung selbst ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.

"Lebensunwert?"


Über die „Euthanasie“-Morde an Herrenbergerinnen und Herrenbergern im Nationalsozialismus spricht Dr. Marcel vom Lehn am Montag, 19. November. Dazu laden das Stadtarchiv und der Kulturkreis Herrenberg alle Interessierten ein.
 
Mindestens 14 Männer, Frauen und Kinder aus Herrenberg wurden in den Jahren 1940/41 in nationalsozialistischen Vernichtungslagern ermordet, weil sie krank oder körperlich beeinträchtigt waren. Diese Morde geschahen im Verborgenen, aber sie hatten eine öffentliche Vorgeschichte: Bereits kurz nach der NS-Machtübernahme hatten Gerichte Dutzende Herrenbergerinnen und Herrenberger in aller Öffentlichkeit für „erbkrank“ erklärt und gegen ihren Willen sterilisieren lassen.
 
Der Vortrag möchte der Frage nachgehen, wie es zu diesen Verbrechen kommen konnte, warum manche Menschen sie unterstützten oder gleichgültig wegsahen, während andere versuchten, den Verfolgten zu helfen. Darüber hinaus will der Vortrag ein Jahr nach der Aufarbeitung der NS-Geschichte Herrenbergs Gelegenheit zu einer allgemeinen Bilanz und Diskussion geben.
 
Der ursprüngliche Veranstaltungsort hat sich geändert. Der Vortrag findet nun im Foyer der Stadthalle (barrierefreier Zugang!) statt und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an den Vortrag gibt es eine Diskussionsrunde mit den Teilnehmenden.

Neuer City-Kraftstoff für Herrenberg


Unter dem Motto „neuer City-Kraftstoff für Herrenberg“ ist am Montagabend der Verein „Herrenberg Stadtmarketing“ gegründet wurden. Zum ersten Vorsitzenden wurde Jochen M. Schmidt gewählt. Zur Gründungsversammlung waren gut 40 Interessierte gekommen. Ihre Mitgliedschaft erklärten an dem Abend 23 Gewerbetreibende und Privatpersonen.
 
„Ich freue mich sehr, dass wir heute an dem Punkt angelangt sind, auf den wir über Jahre hingearbeitet haben und den neuen Stadtmarketing-Verein gründen können“,  sagte Oberbürgermeister Thomas Sprißler bei der Begrüßung. „Wir müssen verändern, Neues machen, Altes loslassen“, gab der OB den Anwesenden mit. Rechtsanwalt Ulrich Vogelmann als Versammlungsleiter stellte zunächst die  Satzung und die Beitragsordnung des Vereins vor. Die 23 Gründungsmitglieder stimmten einstimmig für die Gründung des sogenannten Vorvereins und besiegelten diese durch ihre Unterschrift. „Das sind unerwartet viele Mitglieder und ein starkes Zeichen für den Verein und für die Zukunft Herrenbergs“, erklärte Ralf Heinzelmann, Wirtschaftsförderer der Stadt Herrenberg. Der Verein „Herrenberg Stadtmarketing e.V.“ muss nun noch offiziell ins Vereinsregister eingetragen werden.
 
Das Ziel des neuen Vereins ist es, die Attraktivität der Innenstadt und der Gesamtstadt als Einkaufs-, Dienstleistungs-, Wohn- und Lebensstandort zu stärken. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben der Stadt und dem Gewerbeverein auch Mitglieder aus dem Einzelhandel, von Steuerbüros, Dienstleistungsunternehmen, Immobilieneigentümer, die Frauenliste und Freien Wähler, sowie Privatpersonen. Außerdem sind seit der Gründungsversammlung am Montag bereits weitere Anfragen und Absichtserklärungen eingegangen. Wichtig war es OB Sprißler klarzustellen, dass der neue Verein keine städtische Angelegenheit sei, aber die Stadt 100-prozentig hinter „Herrenberg Stadtmarketing“ stehe.
 
Zum ersten Vorsitzenden des neuen Vereins wurde der selbstständige Marketing-Fachmann Jochen M. Schmidt gewählt. Er sei „Herrenberg-Fan“ und wolle das Profil der Stadt schärfen, sagte er bei seiner Vorstellung. „Egal, wo ich hingehe in Herrenberg, ich finde überall ‚Schätzle‘ und die müssen wir zusammenpacken“, so Schmidt. Als erster stellvertretender Vorsitzender wurde der städtische Wirtschaftsförderer Ralf Heinzelmann bestimmt, den zweiten stellvertretenden Vorsitz übernimmt Mahmut Yardimci, Geschäftsführer eines Caravanverleihs und -handels. Für den Posten des Kassierers wurde Dirk Loibl, Berater bei der Kreissparkasse Böblingen gewählt. „Der Kreissparkasse Böblingen ist es wichtig, das Stadtmarketing zu unterstützen und mit der Vertretung im Vorstand ein Zeichen zu setzen“, so Loibl. Als Schriftführerin wurde Charlotte Reichert vom Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur der Stadt Herrenberg gewählt.
 
 
Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Homepage des künftigen Vereins unter www.herrenberg-stadtmarketing.de.

Neuer Termin für Führung zu Persönlichkeiten


Die Stadtführung „Auf den Spuren bedeutender Persönlichkeiten“ am vergangenen Sonntag, 4. November, musste wegen Krankheit kurzfristig ausfallen. Die Stadtverwaltung möchte sich ausdrücklich bei allen Besucherinnen und Besuchern, die umsonst gekommen sind, entschuldigen. Ein Ersatz-Termin mit Kunsthistorikerin Dr. Michaela Bautz findet am Sonntag, 18. November, um 15 Uhr statt.
 
Diese besondere Führung widmet sich bedeutenden Personen aus dem 13. bis 18. Jahrhundert, die in Herrenberg geboren wurden oder hier wirkten. Bautz spannt bei einem Spaziergang durch die Stadt den Bogen von den Gründern Herrenbergs - den Pfalzgrafen von Tübingen, über Johannes Huter - den Stifter des Spitals, über drei Mitglieder der Familie Schickhardt und den Maler des Herrenberger Altars Jerg Ratgeb, über den Theologen Johann Valentin Andreae und seine Mutter bis hin zur reichen Kaufmannsfamilie Khönle und zu Vogt Heß. Treffpunkt ist um 15 Uhr bei der Stiftskirche. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.

Straßensperrung wegen Drückjagd



Eine revierübergreifende Drückjagd findet am kommenden Samstag, 10. November, statt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit muss die Landesstraße L 1358 zwischen Herrenberg-Kuppingen und Wildberg-Sulz am Eck am Samstag von 9 Uhr bis 15 Uhr komplett gesperrt werden.
 
Eine Umleitung für die L 1358 ist wie folgt ausgeschildert: Die Umleitung aus Wildberg-Sulz am Eck in Richtung Kuppingen erfolgt über die K 4355 – K 1023 – Jettingen – L 1362 (früher B 28) – Kreisverkehr (2. Ausfahrt) – K 1081 (3. Ausfahrt) – B 296 – Kuppingen. Die Umleitung aus Kuppingen in Richtung Wildberg-Sulz am Eck wird über die  B 296 – Oberjesingen – B 296 – Deckenpfronn – L 1357 / L 357 – L 358 – Wildberg-Sulz am Eck geführt.
 
Außerdem dürfen Feld- und Waldwege aus Sicherheitsgründen keinesfalls als Umfahrung der offiziellen Umleitungsstrecken genutzt werden. Für die kurzzeitig entstehende Beeinträchtigung bittet die Stadtverwaltung alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
 
 

Rundgang durch die Altstadt


Die nächste Stadtführung in Herrenberg findet am Sonntag, 11. November, statt. Dieser Spaziergang führt durch die Herrenberger Altstadt mit ihren Gassen und Staffeln vorbei an den dortigen Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Jahrhunderten. Treffpunkt mit Gästeführerin Louise Cyffka ist um 15 Uhr beim Brunnen am Marktplatz. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.

Amtsblatt erscheint mit weniger Seiten wegen Streik



Das Herrenberger Amtsblatt erscheint am Freitag, 2. November, mit einem geringeren Umfang als gewohnt. Grund sind Warnstreiks in der Druckindustrie.
 
Das wöchentlich erscheinende Amtsblatt der Stadt Herrenberg umfasst durchschnittlich rund 60 Seiten. Die Ausgabe 44, die in dieser Woche wegen des Feiertags am Freitag erscheint, hat einen deutlich geringeren Umfang. Die Rubriken Aktuelles, Kulturelles, amtliche Bekanntmachungen, Informationen und der Herrenberg-Teil werden erscheinen. Die Nachrichten aus den sieben Stadtteilen müssen leider entfallen. Grund sind Warnstreiks in der Druckindustrie, die auch den Verlag der Kreiszeitung in Böblingen betreffen. Dort wird das Herrenberger Amtsblatt produziert und gedruckt. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass das Amtsblatt in der kommenden Woche wieder vollständig erscheinen wird.

Messflotte für saubere Luft


Stadtluft verbessern: Messflotte

Für das Projekt „Stadtluft verbessern“ sucht die Stadt Herrenberg derzeit 50 Fahrzeuge, um das Fahrverhalten auf den Hauptstrecken in Herrenberg zu analysieren und so auf den wahrscheinlichen Stickoxidausstoß zu schließen. Zur „Messflotte für saubere Luft“ findet am Mittwoch, 7. November, von 19 bis 21 Uhr eine Informationsveranstaltung statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich in die Mensa des Schulzentrums Längenholz eingeladen.

 
Teilnehmen können alle, die Interesse an einer Teilnahme an der Messflotte haben, und alle, die den Fragebogen zur Messflotte bereits ausgefüllt haben. Bei der Veranstaltung informieren Vertreter der Robert Bosch GmbH und das Team der Stabsstelle Klimaschutz unter anderem über den zeitlichen Ablauf, den Einbau des Messmoduls, die Datenerhebung und den Datenschutz. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, direkt vor Ort eine Teilnahmeerklärung zu unterschreiben.

Stadtluft verbessern

Herrenberg ist eine von bundesweit fünf Städten, die als Modellkommunen für saubere Luft ausgewählt wurden. Die Bundesregierung finanziert in diesem Modellprojekt innovative Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und zur Reduzierung von Stickoxiden.

Mehr erfahren: www.herrenberg.de/stadtluft

Klimadetektive ermitteln an der Grundschule Kayh


Klimadetektive der Grundschule Kayh spüren Energiediebe auf.

Was macht der Computer in der Nacht? Wieviel Strom verbraucht der Fernseher, wenn er zwar ausgeschaltet ist, aber auf Standby immer noch mit dem Stecker in der Dose steckt und die kleine Lampe leuchtet? Mit diesen und ähnlichen Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 der Grundschule Kayh beschäftigt.
 
23 Viertklässlerinnen und Viertklässler haben sich kürzlich auf die Spur der Energiediebe begeben. Dabei hat EDe, der Klimadetektiv des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden Württemberg, die Schülerinnen und Schüler zu Junior-Energiedetektiven ausgebildet.
 
Mit einem Kurbelgenerator haben sie zuerst selbst Energie erzeugt und dann mit einem Messgerät erforscht, wo sich in der Schule und zu Hause am besten Energie einsparen lässt. Dabei haben sie Energiefresser enttarnt und dingfest gemacht. „Es hat bei vielen Schülerinnen und Schüler „klick“ gemacht“, berichtet Klassenlehrerin Ilse Breuling. „Für mich war es spannend zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler entdeckt haben, wie viele Energie-Einsparpotentiale es gibt und wie sie selbst etwas zum Energiesparen beitragen können“.
 
Bei der darauf folgenden Energie-Rallye haben die Viertklässlerinnen und Viertklässler mehr über alternative Energieformen von Wasser über Wind bis zur Sonne erfahren. Zum Abschluss gab es Urkunden für die neuen Detektive und Infobroschüren mit Energiespartipps für die Eltern. „Jetzt können die kleinen Detektive das Thema Energiesparen auch mit nach Hause nehmen“, sagt Tina Gericke von der Stabsstelle Klimaschutz. Das sei ganz im wörtlichen Sinn gemeint, denn: Die Grundschule Kayh hat ein Messgerät geschenkt bekommen, das Eltern ab sofort ausleihen können, um sich selbst zu Hause auf die Spur der Energiediebe zu begeben.

EDe in die eigene Klasse holen

Das Projekt EDe ist kostenfrei und wurde für Grundschulklassen der vierten Jahrgangsstufe entwickelt. Interessierte Lehrkräfte können sich bei Tina Gericke von der Stabsstelle Klimaschutz melden unter Telefon 07032 924-366 oder per E-Mail an t.gericke@herrenberg.de. Anmeldungen sind auch direkt beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden Württemberg möglich unter: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/energie/informieren-beraten-foerdern/energie-detektiv-ede/anmeldung.

Klimadetektive der Grundschule Kayh spüren Energiediebe auf.

Gründung des Vereins „Herrenberg Stadtmarketing“


Der Verein „Herrenberg Stadtmarketing“ wird am Montag, 5. November, gegründet. Zur Gründungsversammlung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Beginn ist um 19 Uhr im Gewölbekeller des Klosterhofs.
 
Unter dem Motto „neuer City-Kraftstoff für Herrenberg“ wird es das erklärte Ziel des Vereins sein, die Attraktivität der Innenstadt, aber auch der Gesamtstadt als Einkaufs-, Dienstleistungs-, Wohn- und Lebensstandort zu stärken. Neben der Stadt werden dem Verein der Gewerbeverein und weitere Vertreter aus Wirtschaft und Gewerbe, aber auch Vereine, Privatpersonen und Institutionen angehören.
 
„Wichtig ist, dass der Verein nicht nur durch den innerstädtischen Einzelhandel und die Gastronomie getragen wird, sondern die Interessen einer breiten Schicht von Gewerbetreibenden und Freiberuflern, aber auch Privatpersonen, Institutionen, Interessensgruppen sowie Immobilieneigentümern abbildet und unterstützt“, sagt Ralf Heinzelmann, Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung und Kultur. Alle, die Interesse an einer Mitgliedschaft haben und von Anfang an dabei sein wollen, seien daher bei der Gründungsversammlung herzlich willkommen.
 
Aus organisatorischen Gründen wird um eine formlose Anmeldung bei Tanja Tropsch vom Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur gebeten per E-Mail an t.tropsch@herrenberg.de oder unter Telefon 07032 924-320.
 
Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Homepage des künftigen Vereins unter www.herrenberg-stadtmarketing.de.

Zuhause im neuen Herrenberger Süden


Herrenberg wächst, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum, Neubau- und Gewerbeflächen ist hoch. Im Herrenberger Süden zwischen Längenholz, Alzental und Ammertalbahn soll daher ein großes neues Stadtquartier entstehen. Mit einer sogenannten „städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme“ – das ist ein neuer Ansatz in der Grundstückspolitik der Stadt – verspricht sich die Verwaltung eine zügige und planbare Realisierung des neuen Quartiers. Darüber berät der Gemeinderat am 6. und am 20. November.
 
„In der Stadt und der gesamten Region besteht ein sehr großer Bedarf an Wohnraum und insbesondere nach bezahlbarem Wohnraum, deshalb wollen wir ein modernes Stadtquartier mit einer Vielfalt an Wohnformen und einer sozialen Mischung von Bewohnerinnen und Bewohnern schaffen“, betont Oberbürgermeister Thomas Sprißler. „Dafür betreiben wir Stadtentwicklung mit Weitblick und verfolgen unsere Grundstücks- und wohnungsbaupolitische Strategie.“

Unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sind die Ziele für das neue Quartier in einem städtebaulichen Konzept und Rahmenplan verankert worden. „Wir wollen ein innovatives Quartier, das sozialen und ökologischen Ansprüchen gerecht wird und das generationenübergreifende Wohnformen für alle bietet“, fasst Sprißler zusammen. „Bezahlbarer Wohnraum für Familien, mehr Sozialwohnungen, Vergabe an spannende Baukonzepte, Kooperation mit Investoren und Bauträgern und vielfältige Wohnmodelle – diese strategischen Ziele, die der Gemeinderat bestimmt hat, können wir nur erreichen, wenn wir über die Flächen verfügen“, verdeutlicht der OB

Neuer Ansatz in Grundstückspolitik

Um diese Ziele in den nächsten Jahren erreichen zu können, schlägt die Verwaltung dem Gemeinderat einen neuen Ansatz in der Grundstückspolitik vor. Bevor aus städtebaulichen Plänen ein bebautes Gebiet wird, müssen die bislang landwirtschaftlich genutzten Flächen neu aufgeteilt und in Grundstücke für Wohnhäuser, Straßen, Spielplätze und Gewerbeeinheiten verwandelt werden. Dafür will die Stadt Herrenberg alle Grundstücke im Bereich Herrenberg-Süd ankaufen, um die spätere Entwicklung als Eigentümerin gemäß den politisch gesetzten Zielen steuern zu können. Das Instrument dazu heißt in der baurechtlichen Fachsprache „städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM)“. Diese SEM soll für das gesamte Gebiet Herrenberg Süd mit seinen 45 Hektar durchgeführt werden. Dazu soll im Gemeinderat am 20. November ein städtisches Vorkaufsrecht per Satzung beschlossen werden, damit Grundstücke, die auf den Markt kommen, bereits im Vorfeld für die Maßnahme gesichert werden können.

Schaffung von Wohnraum im Fokus

„Damit  können wir dafür sorgen, dass die Entwicklung so stattfindet, wie Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung es gemeinsam wünschen, statt so, wie es der Grundstücksmarkt hergibt“, verdeutlicht Erster Bürgermeister Tobias Meigel die Absicht. Mit den bisherigen Instrumenten dauert die Baugebietsentwicklung sehr lange, zum Teil bis zu 20 Jahre und es bleiben immer wieder Baulücken.

Zirka 360 voll erschlossene Grundstücke liegen derzeit in den Herrenberger Baugebieten brach – weil die Eigentümer sie nicht bebauen wollen oder können. Mit der neuen Vorgehensweise kann die Stadt erreichen, dass die Grundstücke zügig bebaut werden. „Mit den bisherigen Verfahren bei der Baugebietsentwicklung stand der Privatnutzen im Fokus. Wir wollen die Grundstücksordnung an städtebaulichen Zielen und am Gemeinwohl ausrichten“, betont Meigel.

Deshalb will die Verwaltung für den Herrenberger Süden eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) durchführen. Diese rechtliche Möglichkeit besteht bei großen städtebaulichen Projekten wie einem neuen Stadtteil, der mitsamt der benötigten Infrastruktur zügig umgesetzt werden soll. Dazu gehören Bauplätze für Wohnen und Gewerbe sowie Straßen und Plätze, Kindertagesstätten und öffentliche (Grün-)Flächen. „Eine SEM ist in erster Linie ein Kooperationsmodell zwischen der Stadt, den privaten Eigentümern und Investoren. Die Grundstücksbesitzer haben umfassende Mitwirkungsmöglichkeiten und –rechte“, erläutert Meigel.

Die Grundstückseigentümer sind alle zu einer Informationsveranstaltung am 17. Dezember eingeladen, bei der die Vorgehensweise erläutert und vorgestellt wird.

Erster Schritt: vorbereitende Untersuchung

Bevor die SEM überhaupt beschlossen werden kann, sind im ersten Schritt nun vorbereitende Untersuchungen durchzuführen. Diese dauern rund zwei Jahre. Dabei wird überprüft, ob die fachlichen und rechtlichen Voraussetzungen für eine SEM gegeben sind. In dieser Phase finden Gespräche und Verhandlungen mit allen Grundstücks-Eigentümern statt.

Die Werte der Grundstücke werden von einem neutralen Gutachter ermittelt. Falls alle Verhandlungen zum Erfolg führen, das heißt zu Verträgen zwischen Eigentümer und Stadt, kann die Neuordnung bereits ab 2021 durchgeführt werden. Falls nicht, ist dann der Weg frei für den Gemeinderat, die Durchführung einer SEM  zu beschließen.
 
Am Ende verfügt die Stadt Herrenberg als neue Eigentümerin über alle Flächen und kann dann, gemäß ihrer grundstücks- und wohnungsbaupolitischen Strategie, Grundstücke mit definierter Bauverpflichtung an bauwillige bisherige Eigentümer vergeben oder die Bebauung über Investorenwettbewerbe, Konzeptvergaben, Vergabe von Baugrundstücken mittels städtebaulicher Verträge ergebnisorientiert steuern. Nach dem bisherigen Modell der Grundstücksneuordnung hatten die privaten Eigentümer Zeitpunkt und Art der Bebauung im Rahmen des Bebauungsplans in der Hand, die Stadt konnte nach Abzug der öffentlichen Flächen wie Straßen und Plätze lediglich über ein knappes Viertel der Flächen insgesamt verfügen und die städtebaulichen Ziele nur in diesem engen Rahmen umsetzen.
 
Selbst bauen können die Eigentümer der heutigen Äcker auch nach dem neuen Modell für den Herrenberger Süden. „Die Interessen bauwilliger Eigentümer von Grundstücken im Entwicklungsbereich werden angemessen berücksichtigt“, verspricht Baubürgermeister Tobias Meigel. Wer sein Grundstück in die Entwicklung einbringt erhält dafür nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die Möglichkeit in ein Bauprojekt im Gebiet zu investieren.
 
Die bisherige Erfahrung bei der Entwicklung anderer Baugebiete zeigt das Dilemma deutlich auf: „Ein einzelner Grundstückbesitzer kann das ganze Baugebiet verhindern oder zumindest erheblich verzögern, wenn er eine Blockadehaltung einnimmt. Alle anderen Grundstücksbesitzer und die Bauwilligen sind davon betroffen. Und wir können vorher nie wissen, wann die Phase der Grundstücksneuordnung abgeschlossen ist, weil die Dauer vom Lauf der Verhandlungen abhängt“, berichtet Rainer Stingel, der Leiter der Bauverwaltung aus  seiner langjährigen Erfahrung.
 
Das Baugesetzbuch bietet bei allen förmlichen Verfahren die Möglichkeit, die gesetzten Ziele letztlich auch rechtlich durchzusetzen. Dies gilt auch für die SEM: „Weil damit das Gemeinwohl über den Privatnutz gestellt wird, steht als allerletztes Mittel die Möglichkeit zur Verfügung, Grundstücke zugunsten der Gesamtmaßnahme gegen Entschädigung des gutachterlich zu bestimmenden Wertes zu enteignen“, erläutert Stingel.

Weiteres Vorgehen

Parallel zur vorbereitenden Untersuchung geht die städtebauliche Planung für den neuen Herrenberger Süden voran, an der sich die Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Mit dem Verkauf der städtischen Grundstücke wird üblicherweise dann begonnen, wenn die Erschließungsarbeiten einen gewissen Baufortschritt erreicht haben. Wann dies der Fall sein wird, lässt sich momentan noch nicht absehen. Vor der Erschließung müssen Bebauungsplanverfahren und Grundstücksneuordnung abgeschlossen werden. Weitere Informationen zu Bauplatzgrößen, zum Kaufpreis usw. können derzeit noch nicht erteilt werden.


Mehr erfahren: www.herrenberg.de/sued

Ausländeramt am 12. November geschlossen


Das Ausländeramt ist am Montag, 12. November, ganztägig geschlossen. Ab Dienstag, 13. November, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.

Diese sind:

Montag: 08:30 - 12:00   
Dienstag: 08:30 - 12:00  
Mittwoch:     08:30 - 12:00   
Donnerstag: 13:30 - 17:30   
Freitag: 08:30 - 12:00
     
        

Auf den Spuren bedeutender Persönlichkeiten


Eine besondere Stadtführung am Sonntag, 4. November, widmet sich bedeutenden Personen aus dem 13. bis 18. Jahrhundert, die in Herrenberg geboren wurden oder hier wirkten. Kunsthistorikerin Dr. Michaela Bautz spannt bei einem Spaziergang durch die Stadt den Bogen von den Gründern Herrenbergs - den Pfalzgrafen von Tübingen, über Johannes Huter - den Stifter des Spitals, über drei Mitglieder der Familie Schickhardt und den Maler des Herrenberger Altars Jerg Ratgeb, über den Theologen Johann Valentin Andreae und seine Mutter bis hin zur reichen Kaufmannsfamilie Khönle und zu Vogt Heß. Treffpunkt ist um 15 Uhr bei der Stiftskirche. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.
 

Bronngasse in attraktives Licht gerückt


Wer kürzlich in den Abendstunden in der Herrenberger Altstadt unterwegs war, könnte es bemerkt haben: Seit ein paar Tagen erstrahlt die Bronngasse, eine der Hauptachsen der Altstadt, in neuem, attraktivem Licht. Nachdem Anfang Juni die neue Beleuchtung des Marktplatzes in Betrieb gegangen ist, folgte jetzt der zweite Abschnitt des Beleuchtungskonzepts.
 
Innerhalb von nur fünf Wochen haben externe Fachleute mit Unterstützung durch die Technischen Dienste die neuen Leuchten an den Fassaden montiert und die Elektroinstallation angebracht. Klaus Maisch, als Leiter des Amts für Tiefbau und Entwässerung für das Projekt verantwortlich, ist mit dem Ergebnis des zweiten Abschnitts zufrieden: „Rechtzeitig zur dunklen Jahreszeit können wir jetzt die schönen Gebäudefassaden der Bronngasse abends in moderner Beleuchtung neu inszenieren.“ Der Stadtraum werde dank des Lichtkonzepts nach und nach auch bei Dunkelheit mehr erlebbar.
 
Kleine Verzögerungen beim zweiten Abschnitt gab es nur zu Beginn: „Die Montage der Leuchten hat sich verzögert, da die Palette mit den Leuchtkörpern beim Transport beschädigt worden war und wieder zurück zum Hersteller musste“, berichtet Maisch. Der Hersteller habe dann alle Leuchten kontrolliert bzw. neu angefertigt.

Positive Energiebilanz und Insektenschutz

Zum Einsatz kommen, wie bereits auf dem Marktplatz, effektive LED-Leuchten mit kleinen Einzelscheinwerfern. Auf eine Ausstrahlung von unten wird aufgrund der damit verbundenen Lichtverschmutzung verzichtet. „Der Energieverbrauch ist trotz erheblicher Qualitätssteigerung sogar geringer als mit den bisherigen Leuchten“, sagt Maisch. Die Farbtemperatur der neuen Leuchten (2.700 Kelvin) ist zudem sehr insektenfreundlich, da sie nachweislich wenig nachtaktive Insekten anzieht. „Neben den klimatischen und energetischen Aspekten haben wir somit auch den Insektenschutz berücksichtigt“, betont Maisch.

Umsetzung in Abschnitten

Das Beleuchtungskonzept für die Herrenberger Altstadt hat der Stuttgarter Lichtplaner Mario Hägele entwickelt. Es sieht siebzehn Abschnitte vor, die über mehrere Jahre stufenweise umgesetzt werden. Als erster Abschnitt wurde im Juni dieses Jahres der Marktplatz realisiert (Kosten: ca. 91.000 Euro), als zweiter Abschnitt folgte jetzt die Bronngasse (Kosten: ca. 130.000 Euro). Welche Abschnitte danach folgen, wird die Verwaltung mit dem Gemeinderat noch abstimmen. „Denkbar wären die Tübinger Straße und Stuttgarter Straße“, sagt Maisch. Die Gesamtkosten liegen bei rund 730.000 Euro.

Seit Kurzem erstrahlt die Bronngasse in neuem, attraktivem Licht.
Seit Kurzem erstrahlt die Bronngasse in neuem, attraktivem Licht.

Wenn Steine sprechen


Der ehemalige Stiftsfruchtkasten gehört zu den markantesten Gebäuden in Herrenberg. Am Sonntag, 28. Oktober, findet eine kostenlose Führung durch dieses historische Gebäude statt. Im Fruchtkasten wurden bearbeitete Steine aus allen Epochen gesammelt. Jeder Stein hat seine eigene, manchmal spannende Geschichte. Manche Steine schweigen aber auch beharrlich. Gästeführer Siegfried Großmann lässt diese Steine bei der Führung sprechen und ihre Geschichten erzählen. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr vor dem Fruchtkasten, Tübinger Straße 30.

Großreinemachen und rege Diskussionen


Wieder kräftig mit angepackt und allerlei im Klosterhof verbessert, haben beim Aktionstag und Hausgemeinschaftstreffen am Samstag engagierte Bürgerinnen und Bürger. Der Tag stand unter dem Motto „Wir engagieren uns für das offene Bürgerhaus“. Rund 30 Engagierte aus den Gruppen fanden sich im Medienraum und Café ein.
 
„Es ist toll, dass sich inzwischen so viele Engagierte an den Aktionstagen beteiligen“, sagte Manuela Epting, zuständig für den Klosterhof im Team BE. „Wir haben aber immer Platz für neue Gesichter“, ergänzte sie mit einem Augenzwinkern.
 
Gemeinsam reinigten die Anwesenden den Hof und die Küche innen und außen, bestempelten die Biertischgarnituren mit dem Klosterhof-Logo und legten Raumpläne für die Homepage fest. Ein Schwerpunkt des Hausgemeinschaftstreffens lag auf der Vernetzung, die das Team Beteiligung und Engagement mit neuen Reihen vorantreibt: So zum Beispiel geschehen am 20.09. mit „Treffpunkt Klosterhof“ und „Kunst im Klosterhof“ mit den fingerfertigen Schlossbergquilterinnen, dem sangesstarken Liederkranz und der Ausstellungseröffnung „#4 Erinnerungen – Lakuna 2016“. „Die beiden Reihen finden künftig viermal im Jahr statt – die nächsten Male am 17.01. und am 11.4.2019“, sagte Epting. Der beliebte Cajon-Workshop des Klosterhofs geht ebenfalls in eine weitere Runde. Aktuell stehen noch folgende Termine aus: 23.10., 13.11. und am 4.12.18. Auch ein Neuzugang im Team BE wurde vorgestellt: Ines Böttcher, die nun als Referentin für Quartiersentwicklung und Inklusion das Team bereichert.

Debatte über den Islam

Lebhaft diskutiert wurde über eine geplante Dialogreihe zum Thema Islam in Herrenberg, die vom Jugendhaus und Lampedusa Calling koordiniert wird. Die Hausgemeinschaft begrüßt die Reihe, gerade aufgrund der bundesweit aufgeheizten Debatte. Die Reihe beginnt mit einem Workshop in erster Linie für die Hausgemeinschaft und den Gemeinderat zum Thema „Wie wollen wir Integration im Klosterhof leben?“ am 15.11.18 um 18:00 Uhr. Dabei wird sich über gelebte interkulturelle und interreligiöse Vielfalt im Klosterhof auseinandergesetzt. Bei einer offenen Denkwerkstatt mit dem bewusst provokanten Titel „Religionen und Demokratie – vertragen die sich?“ am 13.12.18 ist die breite Herrenberger Öffentlichkeit eingeladen. Eine Vielfalt aller Meinungen und Positionen zu diesem Thema ist explizit erwünscht.

Klosterhof soll bekannter werden

 Wie bei den letzten Hausgemeinschaftstreffen gewünscht, gab das Lenkungsteam den Teilnehmern auch Einblick in ihr Budget: Dieses setzt sich aus Geldern des städtischen Haushalts und den Mitteln für Demokratie leben! zusammen. Mit einem Großteil der städtischen Mittel möchte das Team BE im Klosterhof ein Leitsystem innen und außen schaffen, um den Klosterhof von außen klar erkennbar zu machen und Besuchern im Haus eine einfachere Orientierung zu ermöglichen. Ein kleinerer Betrag fließt in die Öffentlichkeitsarbeit, und mit dem übrigen Geld wird die Ausstattung des Hauses ergänzt. Das Team präsentierte auch Optimierungsvorschläge für das Bürgerhaus, die die Studentin Sara Hartmann in ihrer Bachelorarbeit erarbeitet hat. Sie regt zum Beispiel eine regelmäßige Evaluation von Abläufen und Bedarfen in den Gruppen an. Für wünschenswert aber im Moment nicht finanzierbar hält das Team ein Transpondersystem statt Schlüsseln für die Türen.
 
Als weitere Anregung zur Gruppenvernetzung machte das Team die Engagierten auf neue Angebote wie die Mitmachbörse und das Freiwilligenpool auf der Homepage und das Dankeschönfest aufmerksam. Sie erinnerten außerdem an die Tagesordnungspunkte und Dauerbrenner des letzten Hausgemeinschaftstreffens – etwa an die Bitte, abends die Tür zu schließen oder die Räume besenrein und mit der festgelegten Bestuhlung zu hinterlassen. Wenn Gruppen ihr Engagement perfektionieren wollen, können sie sich übrigens jetzt wieder für ein kostenfreies Coaching bewerben. Dieses findet 2019 in der Weiterbildungsreihe „Jetzt HEBT´S“ erneut statt.

Für alle Gruppen, die Mitmacher suchen:

www.herrenberg.de/Mitmachboerse

Vorschläge für Ehrungsabend und Dankeschönfest:

www.herrenberg.de/ehrungen

Weitere Informationen zur Weiterbildungsreihe:

www.herrenberg.de/hebts

Spielplatz in der Beethovenstraße wird neu gestaltet



„Dieser Spielplatz soll schöner werden“: Dieses Ziel setzt sich die Stadt Herrenberg immer wieder aufs Neue. Wie in der Spielleitplanung verankert, sollen nach und nach alle Spielflächen im gesamten Stadtgebiet attraktiver werden – nun ist der Spiel- und Bolzplatz in der Beethovenstrasse an der Reihe.
 
Wie die Fläche künftig aussehen soll? Welche Spielgeräte dort aufgestellt und welche Bereiche eingerichtet werden? Das wird nicht am „grünen Tisch“ entschieden. Wie bei so vielen vorangegangenen Projekten auch, dürfen die künftigen Nutzer wieder ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Das Amt für Technik, Umwelt, Grün (TUG) lädt am Samstag, 17. November 2018, von 9 bis 13 Uhr zum Planungs-Workshop ein. Treffpunkt ist um 9 Uhr auf dem Spielplatz in der Beethovenstraße, nach einer kurzen Besichtigung findet der Workshop in der Mensa im Schulzentrum Längenholz (Raum 10+11) statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Nach dem gemeinsamen Planungs-Workshop werden die Ideen und Wünsche in ein Gestaltungskonzept überführt, das im nächsten Jahr bei einem weiteren öffentlichen Termin vorgestellt wird. Im Laufe des Jahres 2019 wird die Planung Schritt für Schritt konkretisiert, so dass der Spielplatz Beethovenstraße spätestens im Jahr 2020 neu gestaltet und gebaut werden kann.
Ansprechpartnerin, sowohl für die Neugestaltung wie auch für den Workshop, ist Landschaftsplanerin Simone Kreiser vom Amt für Technik, Umwelt, Grün (TUG), Telefon: 07032/942423, E-Mail: s.kreiser@herrenberg.de.

Spielplatz Beethovenstraße

Schwedische Schülerinnen und Schüler zu Gast in Herrenberg



Schülerinnen und Schüler aus Schweden sind vom 18. bis 26. Oktober in Herrenberg und besuchen die 10. Klasse des Schickhardt-Gymnasiums. Am Montag, 22. Oktober, werden sie um 10 Uhr im Klosterhof offiziell empfangen.
 
Nach dem Besuch im Klosterhof brechen die 23 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern zu einer englisch-sprachigen Stadtführung auf. Während der Austausch-Woche haben die schwedischen Gäste auch die Gelegenheit, die Umgebung Herrenbergs näher kennenzulernen. Außerdem steht ein gemeinsames Projekt auf dem Programm: Die Jugendlichen werden sich mit ökologischen, wirtschaftlichen und demokratischen Lösungswegen für die Zukunft beschäftigen. Grundlage dafür ist der der Dokumentarfilm „Tomorrow“.  Am Donnerstag, 25. Oktober, findet eine Präsentation der Projektergebnisse am SGH statt.
 
Der Schüleraustausch mit dem Kulla-Gymnasium im schwedischen Höganäs besteht seit 17 Jahren. Die Jugendlichen verständigen sich auf Englisch. Der Gegenbesuch findet von 2. bis 10.Mai 2019 statt.

Kindheit und Jugend während des Nationalsozialismus


AGH-Schüler forschen zu NS-Zeit im Stadtarchiv
Zum Thema „Kindheit und Jugend während des Nationalsozialismus in Herrenberg“ recherchierten 17 Schülerinnen und Schüler des Herrenberger Andreae-Gymnasiums mit ihrer Lehrerin Dr. Kerstin Arnold im Stadtarchiv.
 
Ausgehend von der Untersuchung Dr. Marcel vom Lehns zu „Herrenberg im Nationalsozialismus“ und der gleichnamigen Ausstellung, erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler anhand von Originalquellen vier Aspekte zum Thema „Kindheit und Jugend während des Nationalsozialismus in Herrenberg“. So untersuchten sie die Selbstdarstellung und Funktion des 1941 in Herrenberg fertiggestellten Reichsarbeitsdienst-Lagers auf der Grundlage eines im Stadtarchiv aufbewahrten Foto-Albums des Lagers. Auch die Funktion des Schulunterrichts im Nationalsozialismus, der anhand zweier Schulbücher, eines Aufsatzes über die Funktion des Winterhilfswerks sowie eines Propagandahefts zum Versailler Vertrag erarbeitet wurde, kam zur Sprache.
 
Die zwischen 1937 und 1944 in Form eines etwa DIN-A4-Blatt großen, als Schmuckblatt gestalteten Kleinplakats erschienenen NS-Wochensprüche, die mit Zielen und Gedankengut den Nationalsozialismus bekannt machen und im öffentlichen Raum in einem Wechselrahmen ausgehängt werden sollten, dienten ebenfalls einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern als Quelle. Auf jedem Blatt war hier ein Ausspruch Hitlers, anderer Nationalsozialisten oder einer Persönlichkeit der deutschen Kulturgeschichte in grafisch ansprechender Form wiedergegeben. Sie haben sich in größerer Zahl im Ortsarchiv Gültstein erhalten.
Das letzte Thema widmete sich den NS-Jugendorganisationen zwischen Freizeitgestaltung und Indoktrination und nahm dabei einen Ausweis der HJ, Fotos zu HJ und BDM, ein Handbuch zum SA-Sportabzeichen und ein kleines Notizbuch in den Blick.
 
Nach der Begrüßung durch Stadtarchivarin Dr. Stefanie Albus-Kötz und einer kurzen Archivführung teilten sich die Schülerinnen und Schüler auf die vier Themenstationen auf und bearbeiteten ihre Quellen anhand der von ihrer Lehrerin vorbereiteten Arbeitsaufträge. Für die meisten Schülerinnen und Schüler war dies das erste Mal, dass sie wirklich mit Originalen aus einem Archiv arbeiten konnten. Sie werden nun jeweils einen kleinen Vortrag über ihre Ergebnisse verfassen, der im Unterricht präsentiert wird. Am Ende des Projekts soll zudem ein fertiges Unterrichtsmodul stehen, das auf dem Landesbildungsserver eingestellt werden und anderen Lehrerinnen und Lehrern sowie ihren Schülerinnen und Schülern als Schablone zur Erarbeitung des Themas Kindheit und Jugend in der NS-Zeit dienen soll.
Haben Sie Fragen an das Stadtarchiv oder möchten Sie alte Unterlagen, Briefe, Fotos oder Tagebücher etc. abgeben? Dann wenden Sie sich gerne unter der Telefonnummer 07032/954633-0 oder per E-Mail archiv@herrenberg.de an das Archiv.

Gemeinsam für ein sauberes Herrenberg


Blauer Himmel, grüne Streuobstwiesen, Bäume voller reifer Äpfel – herbstliche Idylle pur. Wäre da nicht das bunte Sammelsurium an leeren Getränkekartons, Plastikverpackungen und Folien, das unter einem der Bäume liegt. Achtlos weggeworfener Müll, der die schöne Landschaft verschandelt. Er belastet zum einen die Natur und stört zum anderen Spaziergänger wie Hildegard und Paul Dengler, Annemarie Bek und Susanne Orlich.
 
Alle vier engagieren sich bei „Aktiv gegen Müll“. Sie sammeln auf ihren Spaziergängen rund um Herrenberg den Müll auf, den andere gedankenlos, vielleicht sogar mutwillig, weggeworfen haben und entsorgen diesen in den öffentlichen oder auch in ihren privaten Mülleimern. Die Frage nach dem „Warum“  für dieses ehrenamtliche Engagement ist schnell beantwortet: „Ich komme einfach nicht daran vorbei“, bringt es Hildegard Dengler auf einen einfachen Nenner. Es sei kein bisschen appetitlich „wenn man beim Spazierengehen auf Schritt und Tritt in Taschentücher, Papierschnipsel oder gar Folien tritt“, sagt die Affstätterin. Damit ihr dieses unangenehme Erlebnis wenigstens auf dem Rückweg erspart bleibt, sammeln sie und ihr Mann Paul den wilden Müll auf. „Gott hat die Erde so schön gemacht“, sagt der Theologe a.D. „Es ist für mich nicht verständlich, dass der Mensch diese Schönheit so wenig achtet.“ Das Ehepaar Dengler hat es sich zur Angewohnheit gemacht, bei seinen Spaziergängen auf den Feldwegen rund um Affstätt oder auf dem Weg zum Einkaufen in die Kernstadt den umher liegenden Müll einzusammeln. Gleiches gilt für Annemarie Bek, die Schwester von Hildegard Dengler. Mehrmals täglich ist sie mit ihrem Hund draußen, regelmäßig sammelt sie dabei Müll. Dennoch: „Es geht kaum ein Tag vorbei, an dem ich nichts finde.“ Für sie unverständlich, vor allem da „sehr oft sogar ein Mülleimer in der Nähe steht“.
 

Mitmacher per Instagram gesucht


Doch nicht nur in Affstätt und in Gültstein – hier hat Ortsvorsteher Gerhard Kauffeldt eine kleine Schar engagierter Bürger um sich gesammelt, die regelmäßig den Herrenberger Ortsteil von wild entsorgtem Müll befreien – gibt es aktive Müllsammler. Susanne Orlich ist in der Kernstadt unterwegs, oder vielmehr drum herum. Wie Annemarie Bek geht sie regelmäßig mit ihrem Hund spazieren. Während sie zuvor stillschweigend den Müll anderer aufgesammelt hat, hat Susanne Orlich seit kurzer Zeit einen Instagram-Account installiert und sucht aktiv nach Mitmachern. Regelmäßig postet sie Vorher-Nachher-Bilder und ist überregional vernetzt. Denn in vielen Städten gründen sich gerade lose Netzwerke von Anti-Müll-Aktiven, die ihre Fotos teilen. Fotos von vermüllten Flächen und Ecken – und von der gesäuberten Landschaft nach ihrem Aufräumen.

Wie bei ihren Mitstreitern in Affstätt, ist bei Susanne Orlich auch die Liebe zur Natur die Triebfeder für ihr Tun. „Als Küstenkind und später während meines Aufenthaltes in den USA hatte ich wunderschöne Strände direkt vor meiner Haustüre.“ Zu sehen, wie das Schöne durch weggeworfenen und angeschwemmten Müll zerstört wird, habe sie „unheimlich traurig“ gemacht. Gleiches gilt für ihre Wahlheimat Herrenberg, weshalb sie sich dazu entschieden hat, aktiv dagegen vorzugehen und bei ihren Mitbürgern, ein Bewusstsein zu schaffen. Dafür, dass die Landschaft schöner ist, wenn der Müll dort landet, wo er hingehört. Nämlich im Mülleimer. Auch dafür, dass es nicht viel braucht, um Herrenberg und das Umland vom Müll sauber zu halten.
 

 TUG ist täglich unterwegs


Diese Überlegungen greift das geplante Projekt „Aktiv gegen Müll“ auf, für das nun der Startschuss fällt. Bereits aktive Müll-Sammler sollen miteinander vernetzt werden, in der Hoffnung, zukünftig gemeinsam aktiv zu werden und weitere Bürger zum Mitsammeln zu animieren. Wobei es nicht darum geht, den öffentlichen Aufgabenträger, also die Stadt, aus ihrer Verantwortung zu entlassen. Ganz im Gegenteil: Schon heute sind die Mitarbeiter des Amtes für Technik, Umwelt und Grün (TUG) täglich unterwegs, um die öffentlichen Mülleimer im Stadtgebiet zu leeren und die Kernstadt und ihre Stadtteile müllfrei zu halten. Das Projekt will vielmehr die Aktivitäten der privaten Anti-Müll-Aktiven wertschätzen, sie unterstützen und mit der Arbeit der öffentlichen Stadtreinigung abstimmen.
 
Das Team für Beteiligung und Engagement und das Amt für Technik, Umwelt, Grün laden deshalb alle Menschen, die schon jetzt aktiv etwas gegen Müll unternehmen oder die zukünftig etwas unternehmen möchten, herzlich zum gegenseitigen Kennenlernen ein. Treffpunkt ist am Mittwoch, 24. Oktober 2018, im Klosterhof-Keller. Beginn des Treffens ist um 19.30 Uhr. Wer Fragen zum Projekt „Aktiv gegen Müll“ hat, kann gerne schon vorab mit Vanessa Watkins, Leiterin Beteiligung und Engagement, unter BE@herrenberg.de Kontakt aufnehmen. Bei ihr können sich auch diejenigen melden, die sich gerne engagieren würden, aber nicht zum Vernetzungstreffen kommen können.

Beratung für Vereine und Gruppen


Probleme wie Nachwuchsmangel, ungerechte Verteilung von Aufgaben oder zu wenig Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit kennen viele ehrenamtlich arbeitende Gruppen. Für alle, die nach Tipps und Ideen suchen, wie sie Schwierigkeiten im Verein oder in der ehrenamtlich arbeitenden Initiative bewältigen können, gibt es nun wieder die Möglichkeit sich für das kostenfreie Jetzt HEBT´S! Ehrenamts-Coaching-Programm zu bewerben.
 
„Sieben Herrenberger Vereine haben bereits ein Jahr lang an dem Programm teilgenommen und von der professionellen Beratung der Vereins-Coaching-Expertin Sandra Holzherr profitiert“ berichtet Vanessa Watkins. Die Leiterin des städtischen Teams Beteiligung und Engagement im Klosterhof hat das Angebot konzipiert und erläutert: In mehreren Einzelterminen werden individuelle Problemstellung bearbeitet und zusätzlich gibt es zwei bis drei Gruppentermine, bei denen alle gecoachten Vereine zum Austausch und gemeinsamen Fortbildungseinheiten zusammenkommen.
 
Ab sofort können sich nun neue ehrenamtliche Gruppen für das Programm 2019 bewerben. Bedingung für Teilnahme am Ehrenamts-Coaching ist die Mitwirkung von zwei bis drei Personen aus einem Verein oder einer Initiative. Mindestens ein Vereinsvorstand oder eine Person in leitender Funktion sollte dabei sein. Das Programm beginnt Anfang des Jahres 2019. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2018.
 
Sandra Holzherr ist seit über fünfzehn Jahren als Beraterin, Projektmanagerin, Moderatorin und Trainerin tätig. Im Rahmen des Förderprogramms „Engagement braucht Leadership“ der Robert Bosch Stiftung hat sie zahlreiche Vereine in ganz Baden-Württemberg bei Veränderungsprozessen begleitet. Neben einem umfangreichen Methodenwissen hat sie auch jede Menge praktische Tipps, Tricks und inspirierende Praxisbeispiele aus dem Engagement parat.
 
Das Angebot „Ehrenamts-Coaching“ ist Teil der kostenlosen Workshop- und Beratungsreihe „Jetzt HEBT´S!“ und wird ermöglicht über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
 
Anmeldung per Email unter be@herrenberg.de. Das Team Beteiligung und Engagement braucht folgende Angaben: Für welche Gruppe / welchen Verein sind Sie tätig? Unter welchen Kontaktdaten erreichen wir Sie? Und welche Problemstellung würden Sie gern behandeln?

Parkplätze am Bahnhof gesperrt


In den Herbstferien finden zwischen Herrenberg und Böblingen Gleisarbeiten statt. Deshalb fahren statt der gewohnten Züge Busse als Schienenersatzverkehr. Vom 27. bis 30. Oktober sind daher die Kurzzeitparkplätze auf der rechten Seite der Herrenberger Bahnhofstraße in Herrenberg gesperrt. Der Platz wird benötigt, um zusätzliche Bushaltestellen für den Schienenersatzverkehr einzurichten.
 
Die Bahn führt in den Herbstferien Gleisarbeiten zwischen Böblingen und Herrenberg durch. Während dieser Zeit ist kein Bahnverkehr möglich. Dies gilt sowohl für den S- Bahn- Betrieb, als auch für die Regionalzüge.
 
In dieser Zeit wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Aufgrund der Anzahl und der Größe der eingesetzten Busse und des kurzen Taktes insbesondere in den Stoßzeiten ist es nicht möglich, den zusätzlichen Busverkehr über die vorhandenen Busbuchten am ZOB (Bahnhofstraße und Kalkofenstraße) abzuwickeln. Es ist deshalb notwendig, zusätzliche Haltestellen auszuweisen, die gut erreichbar und auch von Gelenkbussen gut befahrbar sind. Als einzige praktikable Möglichkeit haben sich die Kurzzeitparkplätze entlang der Bahnhofstraße (in Fahrtrichtung rechte Straßenseite) erwiesen.
 
Diese Parkplätze müssen somit in der Zeit vom 27.10.2018 bis zum 30.10.2018 zur Einrichtung der Zusatzhaltestellen gesperrt werden.  Die Bahnfahrgäste werden im Bahnhofsbereich auf die geänderte Situation hingewiesen und aufgefordert, auf die neuen Haltstellen an der Bahnhofstraße auszuweichen.

Erfahrungsbericht eines Gründers


Die Wirtschaftsförderung der Stadt Herrenberg lädt zum 19. Gründungsmeeting im Coworking Space im Amselweg 1 ein. Dr. Andreas Cyffka wird zu Beginn kurz über seine bisherigen Erfahrungen bei der Unternehmensgründung berichten. Die Veranstaltung wird insbesondere Gründerinnen, Gründern und Gründungsinteressierten die Möglichkeit bieten, sich in einer gemütlichen Atmosphäre auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Los geht es um 18 Uhr.
 
Bei der 19. Auflage der Veranstaltungsreihe „Herrenberger Gründungsmeeting“ wird es einen Erfahrungsbericht von Dr. Andreas Cyffka geben, der aktuell ein Unternehmen gründet. Er plant unter dem Titel ‚Der Wortflüsterer‘ die Textagentur Cyffka, die ein vielfältiges Angebot von Sprachdienstleistungen bieten wird. Cyffka gibt einen kurzen Überblick über seinen beruflichen Hintergrund als Lexikograf und Redakteur und berichtet von den Erfahrungen, die er bis zum aktuellen Zeitpunkt der Gründungsplanungen gemacht hat. So geht er auf Fragen ein wie: Warum möchte ich überhaupt eine eigene Agentur gründen, vor welchen Problemen stand und stehe ich, und wie bin ich damit umgegangen? Wie habe ich mich über Unterstützungsangebote informiert, was ist mir dabei aufgefallen? Im Anschluss an den Impulsvortrag ist wie gewohnt Zeit für Austausch.
 
Das Gründungsmeeting findet monatlich, immer am vierten Dienstag im Monat, statt. Ziel des Angebots ist es, eine Plattform für Gründerinnen, Gründer und Gründungsinteressierte zu bieten. Auch beim 19. Gründungsmeeting ist für eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken gesorgt. Alle, die sich für das Thema Gründung interessieren, sind herzlich willkommen!
 
Eine Anmeldung über die städtische Homepage www.herrenberg.de/termine ist erforderlich.

Smart Herrenberg: ein Datennetz für die Stadt


Smart City, Digitalisierung und das Internet der Dinge sind als Mega-Themen in aller Munde. In Herrenberg werden sie nun konkret, anschaulich und nutzbar für jedermann: Die Stadt stellt in einem Pilotprojekt ein neues Funknetzwerk zur Verfügung, das als Infrastruktur für alle zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten bietet.
 
„Smart Herrenberg bedeutet für uns, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und die moderne Technik so einzusetzen, dass die Menschen in unserer Stadt einen Vorteil davon haben“, sagt Oberbürgermeister Thomas Sprißler. Er sieht die Zeit gekommen, nicht länger über Konzepten zu brüten, sondern das Thema „Smart City“ vor Ort in die Umsetzung zu bringen. Unter dem Motto „rein in die Praxis“ hat die Stadtverwaltung ein neues Funknetzwerk installiert, das ab sofort für unterschiedliche Anwendungen zur Verfügung steht. „Wir starten mit einem Pilotversuch direkt in die Praxis und sammeln Erfahrungen“ beschreibt Sprißler den Ansatz. „Kommunale Daseinsfürsorge heißt eben auch, den Anschluss an Zukunftstechnologien zu gewährleisten und neben Gebäuden, Straßen und Kanälen auch in die digitale Infrastruktur zu investieren“, betont Sprißler. „Deshalb stellen wir ein öffentlich verfügbares Netz für das Internet der Dinge bereit, an das sich jeder andocken kann.“ Im Laufe des Jahres 2018 wurde die Idee entwickelt und die Technik für die Pilotphase vorbereitet und getestet. Zur Herbstschau im Oktober 2018 startet das Netzwerk mit ersten kommunalen Anwendungsfällen und steht gleichzeitig der Bevölkerung zur Verfügung. „Wir erleben den digitalen Wandel an vielen Stellen in unserem Alltag. Diese Zeitenwende wollen wir aktiv mitgestalten.“

Funknetz für smarte Ideen

Um die Idee von einem smarten Herrenberg in die Praxis zu bringen, hat das städtische Amt für Technik, Umwelt und Grün ein Funknetz namens LoRaWAN installiert. Die Abkürzung steht für „Long Range Wide Area Network“. Diese weltweit normierte Funktechnologie ist besonders gut für die drahtlose Kommunikation von Sensoren und die Übertragung von kleinen Datenmengen über große Distanzen. Im Gegensatz zum Datenverkehr über das Mobilfunknetz sind Kosten, Energieverbrauch und Aufwand sehr gering. Als Test-Installation wurden in Herrenberg zunächst zwei Basisstationen am Schlossberg in Betrieb genommen. Die große Funkreichweite sorgt für flächendeckenden Signalempfang. Gleichzeitig verbrauchen die batteriebetriebenen Sensoren und andere Endgeräte nur wenig Energie. Da mit dieser Technologie keine Mobilfunkverträge nötig sind, kann das Netzwerk mit geringen Kosten betrieben werden. Die Installation der bisherigen zwei Basisstationen hat rund 10.000 Euro gekostet. Die standardmäßige Verschlüsselung sorgt für Sicherheit bei der Datenübertragung. Die Strahlungsintensität eines LoRaWan-Netzwerks ist mit maximal 25 Milliwatt abgestrahlter Sendeleistung sehr gering, etwa ein Viertel so stark wie die maximale Strahlung eines Bluetooth-Moduls, das sich in fast jedem Mobiltelefon findet. Im Vergleich: eine Mikrowelle strahlt mit rund 1.000 Watt, ein Radiosender mit bis zu 10.000 Watt.

Besser arbeiten beim Amt für Technik, Umwelt, Grün

Das Netzwerk ist für städtische Dienstleistungen interessant, bietet aber auch allen Unternehmen, Vereinen, Schulen und einzelnen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich einzuklinken und eigene Ideen zu verwirklichen. Die ersten Anwendungsbeispiele kommen aus dem Arbeitsbereich der Technischen Dienste. „Wir haben eine Lösung gesucht, die unsere Arbeitsabläufe bei der Müllabfuhr und beim Winterdienst einfacher und effizienter machen“, erläutert Stefan Kraus, Leiter des Amts für Technik, Grün und Umwelt. „Wenn wir doch nur wüssten, ob der Mülleimer auf dem Schlossberg voll ist oder noch Zeit hat bis er geleert werden muss und uns so überflüssige Fahrten sparen…“. Dieser Gedanke war ein  Ausgangspunkt für das Projekt „Smart Herrenberg“. Heute steckt im Mülleimer ein kleiner Sensor. Dieser übermittelt regelmäßig per Funk Daten über aktuelle Füllstände und sendet sie an die Basisstation. Die Basisstation überträgt die Daten in Echtzeit an die weiterführenden Systeme – das ist in dem Fall ein Rechner bei den Technischen Diensten. Sobald die Füllhöhe ein kritisches Maß erreicht, meldet das System: „Der Mülleimer ist voll! Bitte leeren!“. Dann rücken die Mitarbeiter gezielt zur Leerung aus.

Ideen möglich machen

„Und weil die Technik wirklich smart ist, das heißt flexibel, günstig und einsatzbereit, können wir viele weitere Anwendungen starten, die mit geringem Aufwand großen Nutzen bringen“, erläutert Kraus. Die nächsten Schritte sind zum Beispiel Sensoren, die messen, wie nass und wie kalt die Straße ist, diese Information mit anderen Wetterdaten abgleichen und so dabei helfen, den Winterdienst besser zu planen und dort einzusetzen, wo es wirklich glatt ist. Die Hürde für neue Anwendungsfelder ist jetzt nicht mehr die Technik, sondern es braucht nur noch kreative Ideen und den Willen zu Umsetzung“, freut sich Kraus. Hilfe bei der Parkplatzsuche, Fernauslese von Wasser- und Stromzählern, Steuern und Dimmen der Straßenbeleuchtung oder die Überwachung der Lautstärke von Veranstaltungen sind beispielsweise möglich. Dazu braucht es neben der zündenden Idee lediglich einen Sensor, der die gewünschten Daten misst, eine Übertragung über das LoRaWAN-Netzwerk und einen Rechner, der die Daten interpretiert und die gewünschten Schlussfolgerungen meldet. „Als Serviceeinrichtung steht das Amt für Technik, Umwelt und Grün allen beratend zur Seite, die sich in das neue Netzwerk einklinken möchten und Herrenberg smarter machen.“

Standortfaktor für die Wirtschaft

Großes Potenzial sieht Wirtschaftsförderer Ralf Heinzelmann hier für die örtlichen Unternehmen und Betriebe. „Wir sehen hier auf der Herbstschau wie einfach sich zum Beispiel Besucherzahlen erfassen lassen, das sind für Unternehmer relevante Daten, die jetzt einfacher erhoben werden können“, sagt Heinzelmann. Denkbare Anwendungsfelder sind weiterhin Diebstahlschutz auf Baustellen, Messung und Steuerung in Industrieanlagen, Füllstandsmessungen oder kabellosen Kundenfeedback. Heinzelmann berät örtliche Unternehmer und Betriebe dazu. „Nicht zuletzt ist der Grad der Digitalisierung ein entscheidender Standortfaktor“, betont der Wirtschaftsförderer. „Kommunen, die den digitalen Wandel selbst vorantreiben, gestalten die Zukunft von der ersten Stunde an mit. Das ist eine lohnende Investition, denn je smarter ein Standort ist, desto attraktiver wird er für alle Akteure.“

Ein Netzwerk für die Mitmachstadt

„Auch für die Bürgerinnen und Bürger ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten“, betont Oberbürgermeister Thomas Sprißler. Ob Fernüberwachung von Bienenstöcken, die intelligente Pflege von Fußballrasen oder die Ortung der Haustiere, die Möglichkeiten sind vielfältig. „Als Mitmachstadt ist uns dieser Aspekt natürlich besonders wichtig: jeder kann sich hier mit seinen Ideen einbringen und wir sind gespannt, welche Gespräche sich dazu bei der Herbstschau und darüber hinaus entwickeln.“ Wichtig ist dabei die Sicherheit der Daten, die durch eine Verschlüsselungstechnologie garantiert wird. „Das Netzwerk ist offen für alle, aber die Daten sind es nicht“, verspricht der OB. Außerdem helfe die LoRaWAN-Technologie dabei, bei allen Anwendungen die Hoheit über die eigenen Daten zu behalten. „Dieses Feld überlassen wir nicht den Datenkraken aus dem Silicon Valley“, so Sprißler. Auch das ist smart in Herrenberg: „Mit dem eigenen Funknetzwerk für die Stadt laufen die Prozesse über die eigene Datenautobahn und bleiben so bei uns.“

Mehr erfahren und gewinnen

Informationen zum Projekt gibt es direkt auf der Herbstschau am Stand der Stadt Herrenberg (Stadthalle, Stand 9), am Freitag, Samstag und Sonntag ist Stefan Kraus vor Ort und zeigt am Beispiel des Mülleimers wie „Smart Herrenberg“ funktioniert. Alle Informationen, Ansprechpartner und Veranstaltungshinweise dazu sind unter www.herrenberg.de/smart-herrenberg zusammengestellt. Auf der Internetseite ist zudem eine Ideenwand installiert, auf der Ideen für Anwendungsfelder notiert werden können. Den drei besten Ideen winkt als Preis je ein Starter-Kit, mit dem man sich selbst sein eigenes „Internet der Dinge“ bauen kann.

Lorawan: Ralf Heinzelmann, Tom Michael und Stefan Kraus (v.l.) präsentieren einen städtischen Mülleimer, der mit einem Sensor ausgestattet ist.
Wirtschaftsförderer Ralf Heinzelmann, Hauptamtsleiter Tom Michael und Stefan Kraus, Leiter des Amts für Technik, Umwelt, Grün, (v.l.) präsentieren einen städtischen Mülleimer, der mit einem Sensor ausgestattet ist.

Lorawan: Basisstation auf dem Schlossberg
Lowaran: Basisstation auf dem Schlossberg.

Neuerungen kompetent mitgestaltet


Oberbürgermeister Thomas Sprißler mit den geehrten und verabschiedeten Mitarbeitenden.
Oberbürgermeister Thomas Sprißler (2. Reihe v.h., rechts) mit den geehrten und verabschiedeten Mitarbeitenden.

Insgesamt 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Herrenberg hat Oberbürgermeister Thomas Sprißler für ihre langjährige Arbeit im öffentlichen Dienst ausgezeichnet bzw. in den Ruhestand verabschiedet. Die Ehrungen und Verabschiedungen erfolgten im Rahmen einer Feier im Restaurant Mauerwerk.
 
Seit die Jubilarinnen und Jubilare ihre Arbeit bei der Stadtverwaltung Herrenberg aufgenommen haben, hat sich dort vieles verändert: Wechselnde Aufgabengebiete, technischer Wandel und  Modernisierung der Verwaltung haben Spuren in den Berufsbiographien hinterlassen. Viele Neuerungen und Veränderungen im öffentlichen Dienst haben die Geehrten zuverlässig und kompetent mitgestaltet, wofür Oberbürgermeister Thomas Sprißler ein ganz besonderes Lob für alle Anwesenden bei der Jubiläumsfeier am Donnerstag, 11. Oktober, aussprach. Er gratulierte den Jubilarinnen und Jubilaren für die langjährige hervorragende Arbeit und brachte auch seine Freude über die weitere Zusammenarbeit mit den Geehrten zum Ausdruck. Vom Personalrat war Stefanie Widmann vor Ort und hatte ebenfalls lobende Worte für die Dienstjubilare parat.

In den Ruhestand bzw. die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet wurden:

Gabriele Brodiak (pädagogische Fachkraft), Karin Stieber (pädagogische Fachkraft), Doris Merl (pädagogische Fachkraft), Helmut Pechloff (Sozialpädagoge), Siegfried Jauch (Gärtnermeister), Rosemarie Efler (Verwaltungsangestellte), Gerhardt Wolff (Kommunalfacharbeiter), Ahmet Evsen (Kommunalfacharbeiter), Siegfried Effinger (Rohrnetzbauer)

Geehrt wurden:

Für 25 Jahre im öffentlichen Dienst: Siegfried Micul (Hausmeister), Annette Beßler (Verwaltungsangestellte), Liselotte Krammer (Verwaltungsangestellte), Karin Schmid (Verwaltungsangestellte)
Für 40 Jahre im öffentlichen Dienst: Georgios Papadopoulos (Vermessungsgehilfe und Bauzeichner), Gabriele Wolfer (pädagogische Fachkraft)

Altes Rinderunion-Gebäude wird abgerissen


Das Gebäude in der Benzstraße 26, früher Sitz der Rinder-Union Herrenberg, macht Platz für eine neue städtebauliche Entwicklung. Wie genau diese gestaltet wird, ist noch vom Gemeinderat zu beschließen.
 
Das Gebäude Benzstraße 26 wurde ursprünglich in den frühen 1970er Jahren als Verwaltungsgebäude für die Herrenberger Rinderunion erbaut. Auf 30 Meter Länge, 17 Meter Breite und 8 Meter Höhe verteilen sich mehr als 700 Tonnen Beton, die ab der kommenden Woche zuerst ausgeräumt und dann abgebrochen werden. Der Entkernung folgt im November dann der Abriss, wobei zum Nachbargrundstück hin eine Schutzplane angebracht wird und Wasser eingesetzt wird, um den Staub der Arbeiten niederzuschlagen.
 
Die Stadt hat das Gebäude und das zugehörige Grundstück erworben, um die künftige Entwicklung auf diesem innerstädtischen Areal steuern zu können. Auf Vorrat – wie Oberbürgermeister Thomas Sprißler erläutert, denn die künftige Nutzung ist noch nicht beschlossen. „Die Stadt erwirbt grundsätzlich Grundstücke in solchen Lagen, die für die städtebauliche Entwicklung sinnvoll verwendbar sind“, sagt der OB. „Diese Stelle ist für eine Wohnbauentwicklung geeignet, rechtlich ist außerdem eine gewerbliche Nutzung möglich. Für welche Zielgruppe ist dabei allerdings noch offen, es gibt verschiedene Denkrichtungen: Wir benötigen insgesamt (Miet-)Wohnraum in Herrenberg, wir wollen den sozialen Wohnungsbau ausbauen, und wir benötigen Unterkünfte für Obdachlose und Flüchtlinge. Gerade bei der Flüchtlings- und Obdachlosenunterbringung ist es uns wichtig, die gesamte Stadt in den Blick zu nehmen und eine möglichst dezentrale Unterbringung, d.h. Verteilung der Personen auf mehrere Standorte zu verfolgen, weil wir keine sozialen Brennpunkte schaffen wollen.“
 
Bevor diese Ideen festgezurrt und verwirklicht werden können, sind nun zunächst Betonfertigteile, Brüstungen und Pfeiler zu entsorgen. Dafür investiert die Stadt rund 71.000 Euro. Die Arbeiten wurden nach Auswertung von 13 Angeboten an die JMS GmbH vergeben.  Der gebrochene Beton wird auf anderen Baustellen wieder verwertet. Für eine Weiternutzung des Gebäudes wäre unverhältnismäßig hoher Umbau-Aufwand nötig geworden, da unter anderem der bauliche Wärmeschutz ungenügend ist. Außerdem bieten die bestehenden Raumstrukturen wenig Flexibilität und damit ebenfalls keine günstigen Voraussetzungen für neue Nutzungsoptionen.

Rundgang durch die Altstadt



Die nächste Stadtführung in Herrenberg findet am Sonntag, 21. Oktober, statt. Dieser Spaziergang führt durch die Herrenberger Altstadt mit ihren Gassen und Staffeln vorbei an den dortigen Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Jahrhunderten. Treffpunkt mit Gästeführer Karl-Heinz Dettling ist um 15 Uhr beim Brunnen am Marktplatz. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.
 

Auf den Spuren von Jerg Ratgeb



Jerg Ratgeb zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern des 16. Jahrhunderts. Zur Erinnerung an ihn hat eine Bürgergruppe in Herrenberg einen Skulpturenpfad geplant und dafür 25 Werke namhafter Künstler aus Baden-Württemberg und darüber hinaus gewonnen. Bei einer zweistündigen kostenlosen Führung am Samstag, 20. Oktober, mit Walter Grandjot bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in die unterschiedlichen bildhauerischen Materialien und Techniken, welche die Bildhauer bei den verschiedenen Skulpturen angewandt haben. Treffpunkt für die Führung ist um 15 Uhr am Bahnhofsvorplatz. Der Skulpturenpfad führt durch die Altstadt bis zum Schlossberg hinauf. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

50 Fahrzeuge für Messflotte gesucht


Stadtluft verbessern: Logo

Die Stadt Herrenberg plant in Kooperation mit der Robert Bosch GmbH eine Messflotte für saubere Luft mit 50 Fahrzeugen, um den Verkehrsfluss auf den Hauptstrecken in Herrenberg zu analysieren. Bürgerinnen und Bürger, die mitmachen und hierfür ihr Auto zur Verfügung stellen möchten, können sich ab dem 13. Oktober anmelden.

 
Herrenberg ist eine von bundesweit fünf Städten, die als Modellkommune für saubere Luft ausgewählt wurden. Die Bundesregierung finanziert in diesem Modellprojekt innovative Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und zur Reduzierung von Stickoxiden.
Als Basis für diese Maßnahmen möchte die Stadt Herrenberg in Kooperation mit Bosch den Verkehrsfluss auf den Hauptstrecken in Herrenberg ermitteln. Hierfür soll eine Messflotte, bestehend aus 50 Fahrzeugen, sorgen: Jedes Fahrzeug wird mit einem kleinen Gerät ausgerüstet, das das Fahrverhalten analysiert. Hierbei soll insbesondere die Geschwindigkeit, das Beschleunigen und das Halten analysiert werden, um so auf den geschätzten Stickoxidausstoß zu schließen.

Jetzt anmelden

Für die Messflotte sucht die Stadtverwaltung Autofahrerinnen und Autofahrer, die nach Herrenberg bzw. von Herrenberg durch die Kernstadt pendeln oder täglich in der Kernstadt mit dem Auto unterwegs sind. Wer mitmachen möchte, kann sich im Zeitraum vom 13. bis 22. Oktober mit einem Fragebogen anmelden. Der Fragebogen wird am Samstag, 13. Oktober, zusammen mit einem Info-Flyer zur Messflotte für saubere Luft an alle Haushalte verteilt. Fragebögen können an der Bürgerinformation am Marktplatz 1 in Herrenberg abgegeben oder online ausgefüllt werden unter www.herrenberg.de/stadtluft.
Die ersten 50 Personen, die sich für die Aktion anmelden, bekommen als Dankeschön jeweils zwei Eintrittskarten für das Herrenberger Hallen- und Freibad.

Termine vormerken

Während der Herrenberger Herbstschau informiert das Team der Stabsstelle Klimaschutz am Sonntag, 14. Oktober, von 14.30 bis 18 Uhr in der Stadthalle, Stand 9, über das Projekt „Stadtluft verbessern“ und die Messflotte.

Für alle, die sich vorstellen können, an der Messflotte teilzunehmen und den Fragebogen ausgefüllt haben, findet am Mittwoch, 7. November, eine Informationsveranstaltung mit Vertretern der Stadtverwaltung und von Bosch statt.

Kontakt zur Stadt

Wer Fragen zur Messflotte oder Anregungen hat, kann sich an das Team der Stabsstelle Klimaschutz wenden: E-Mail klimaschutz@herrenberg.de, Telefon 07032 924-280.

Mehr Fachlichkeit und Gestaltungsräume


Neue Zuständigkeiten und neue Arbeitsbereiche, neue Mitarbeiter und ein neuer Name: In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich beim Amt für Technik, Umwelt, Grün (vormals Technische Dienste) vieles verändert.
 
Der Stein des Anstoßes dazu wurde bei der Geschäftsprozessoptimierung (GPO) ins Rollen gebracht. Im Rahmen der GPO, die seit mehr als zwei Jahren und für alle Dezernate und Ämter der Herrenberger Stadtverwaltung durchgeführt wird, waren die „Grün-Themen“ immer wieder Gesprächsthema. Regelmäßig wurden die auf verschiedene Ämter verteilten Zuständigkeiten angesprochen und auch kritisiert. Ebenso regelmäßig wurde der Wunsch geäußert, diese Zuständigkeiten an einer zentralen Anlaufstelle zu bündeln und den Themen Grünplanung, Arten- und Landschaftsschutz in der Stadt allein dadurch einen höheren Stellenwert zu verschaffen.
 
Im Rahmen der GPO von langer Hand geplant und vom Gemeinderat in dieser Form beschlossen, erfolgte schon vor der Sommerpause die Namensänderung und erste strukturelle Veränderungen. Aus den Technischen Diensten wurde das Amt für Technik, Umwelt, Grün. Umweltbeauftragter Jürgen Baumer bezog in der Stuttgarter Straße 90-92 sein Büro. Die Stelle einer Landschaftsplanerin wurde geschaffen, die für einen Baumtechniker folgt noch im Herbst.

Mehr gestalten und steuern

„Wir bekommen dadurch viel mehr Fachlichkeit ins Amt“, sagt Stefan Kraus. Die Vorteile liegen für den Leiter des Amtes für Technik, Umwelt, Grün auf der Hand: „Früher waren die Technischen Dienste ein reiner Dienstleister“, benennt Amtsleiter Stefan Kraus den größten Unterschied. „Jetzt können wir mehr in die Planung gehen. Wir können selbst mehr gestalten und steuern.“ Ein weiterer, wichtiger Aspekt aus Sicht des Amtsleiters: „Wir können eigene Ideen verwirklichen und das fachliche Wissen und die vorhandenen Fähigkeiten unserer Mitarbeiter kommen endlich voll zum Tragen.“
 
Ähnlich argumentiert Jürgen Baumer. War er früher gewissermaßen „nur“ Auftraggeber, so kann er nun als Abteilungsleiter für den Bereich „Grün“ mit seinen Mitarbeitern ökologische Pflege- und Renaturierungsmaßnahmen selbst umsetzen. Oder ganz handfest ausgedrückt: „Wir werden uns in der Zukunft weniger um den Rasenschnitt kümmern, sondern viel häufiger als bisher ökologisch wertvollere Arbeiten wie die Pflege von Biotopflächen und Naturdenkmälern übernehmen können.“

Erste Veränderungen

Erste Schritte dahingehend wurden in den zurückliegenden Wochen bereits unternommen. Wie schon seit einiger Zeit in den Stadtteilen, wurde die Pflege der Grünflächen nun auch im Kernstadt-Bereich an eine externe Fachfirma vergeben, für die Rasenpflege im Stadion ist „Mählanie“ der Mähroboter zuständig. Im Gegenzug können die TUG-Mitarbeiter eigene Pflanzkonzepte erarbeiten und in die Beete bringen. Vom Tiefbauamt wurde die Zuständigkeit für die Pflege der Gewässerränder übernommen – das, im Rahmen einer Bachelorarbeit erstellte Pflegekonzept, kann nun in Eigenregie umgesetzt werden.
 
Was die Kontrolle und Unterhaltung der Spielgeräte im Bereich der städtischen Kindertagesstätten und Schulen anlangt, soll die Zuständigkeit ebenfalls dem neuen Amt für Technik, Umwelt, Grün übertragen werden. Allesamt Weichenstellungen hin zu einem Ziel: „Das Thema Grün in der Stadt wird damit seiner wichtigen Bedeutung entsprechend aufgewertet und so organisiert, dass möglichst kurze Wege für Synergien sorgen und die Bearbeitung noch effizienter werden lassen“, sagt Tobias Meigel, Baubürgermeister der Stadt und zugleich der für das Amt zuständige Dezernatsleiter.

Mitarbeiter des Amts für Technik, Umwelt, Grün mit einem Teil der Führungsmannschaft (v. r..: Stephanie Haubner, Rolf Bühler und Jürgen Baumer).
Mitarbeiter des Amts für Technik, Umwelt, Grün mit einem Teil der Führungsmannschaft (v. r..: Stephanie Haubner, Rolf Bühler und Jürgen Baumer).

Kuppinger Straßen für Sportevent gesperrt


Auch in diesem Jahr führt der TSV Kuppingen 1936 e.V., Abteilung Lauftreff den „Mondfängerlauf“ im Ortskern von Kuppingen durch. Termin für diese inzwischen zehnte Auflage des Sportereignisses ist Samstag, 13. Oktober 2018. Während der Läufe ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Straßen werden teilweise gesperrt, es bestehen Halteverbote und der Bus fährt Bedarfshaltestellen an.

Zeitplan

Die Veranstaltung beginnt ab 17.15 Uhr mit Kinder- und Jugendläufen. Der Hauptlauf startet dann um 19.00 Uhr und soll voraussichtlich um 20.30 Uhr enden. Wie auch schon im letzen Jahr werden dabei ein Erwachsenenlauf über 10 km und Kinder- und Schülerläufe über 6,6 km stattfinden.

Streckenverlauf

Der Rundkurs für die Kinder- und Jugendläufe verläuft von der Gemeindehalle (Raiffeisenstraße) über die Normannenstraße weiter über die Siedlungsstraße und dann wieder über die Raiffeisenstraße zur Gemeindehalle. Ebenso wird in der Frankenstraße (Rundkurs) ein Bambinilauf stattfinden. In der Siedlungstraße im Teilstück zwischen Einmündung Raiffeisenstraße bis Einmündung Normannenstraße sowie in der Normannenstraße werden auch in diesem Jahr beidseitig Parkverbote mit Zeichen 283 StVO angeordnet.
 
Auf folgender Strecke wird auch im diesem Jahr der Hauptlauf des „10. Mondfängerlaufs“ durchgeführt: Start und Ziel an der Gemeindehalle Kuppingen (Raiffeisenstraße) – Sulzer Straße – Feldweg Innerer St. Bernhard – Jettinger Straße – Planstraße – Watzmannstraße – Zugspitzstraße – Oberjesinger Straße – Hemmlingstraße –  Stefanusstraße – Siedlungsstraße – Raiffeisenstraße – und dann wieder zur Gemeindehalle.
 
Dieser Rundkurs ist von den Junioren zweimal und beim Erwachsenenlauf dreimal zu bewältigen.

Straßensperrung

Aus Sicherheitsgründen ist während der Läufe eine Vollsperrung für die gesamte Laufstrecke erforderlich. Das bedeutet konkret Sperrungen auf folgenden Straßen für den Fahrzeugverkehr:
 
Oberjesinger Straße/B 296 (von der Einmündung Jennerstraße und bei der Einmündung Hemmlingstraße) , Hemmlingstraße (bei der Einmündung Hintere Gasse sowie bei Einmündung Jettinger Straße), Stefanusstraße  (bei Einmündung Siedlungstraße), Raiffeisenstraße (bei Einmündung Siedlungsstraße), Sulzer Straße/L 1358, (bei Einmündung Verlängerung Zwerchweg), Jettinger Straße/Königssträßle (ehemalige K 1069) bei Einmündung Feldweg Innerer St. Bernhard, Haslacher Weg (bei der Einmündung in die Jettinger Straße), Planstraße (bei der Einmündung Watzmannstraße), Theodor-Körner-Straße (bei der Einmündung in die Watzmannstraße), Friedhofstraße (vor Einmündung Watzmannstraße) und
Watzmannstraße (vor der Einmündung Zugspitzstraße).
 
Der Verkehr wird, soweit dies in den Seitenstraßen möglich ist, durch Ordner geregelt. An den wichtigen Einmündungen, bzw. Kreuzungen erfolgt die Sperrung der Laufstrecke mit Absperrschranken.

Umleitungsstrecken

Der Fahrzeugverkehr wird über folgende Umleitungsstrecken geführt:
  • der Verkehr aus Richtung Oberjesingen und Nufringen in Richtung Sulz am Eck über den asphaltierten Feldweg zwischen Kuppingen und Oberjesingen – Gültlinger Weg – Feldweg zwischen Sulzer Straße und Gültlinger Weg (Verlängerung Zwerchweg)
  • der Verkehr aus Richtung Sulz am Eck über den Feldweg zwischen Sulzer Straße und Gültlinger Weg (Verlängerung Zwerchweg) – Querung Gültlinger Weg – Zwerchweg
  • der Verkehr aus Richtung Oberjesingen in Richtung Affstätt/Herrenberg über – K 1081 (Nordumfahrung) – B 296 und Gegenrichtung
  • auch der Verkehr aus Richtung Herrenberg wird über die K 1081 (Nordumfahrung) umgeleitet.

Halteverbote

In der Stefanusstraße sowie in der Hemmlingstraße (Teilstück ab Einmündung Knappengasse bis Einmündung Stefanusstraße) werden beidseitig Haltverbote mit Zeichen 283 StVO angeordnet. Außerdem werden auch in diesem Jahr wieder in der Siedlungsstraße (Teilstück ab Einmündung Stefanusstraße bis Einmündung Hintere Gasse) und zwar auf der Seite der Kirchenmauer ebenfalls Haltverbote mit Zeichen 283 StVO angeordnet

Änderungen im Busverkehr

Aufgrund des „Mondfängerlaufs“ können auch die Bushaltestellen „Albrecht-Haut-Gasse“ und „Jennerstraße“ zumindest während des Hauptlaufs nicht angefahren werden. Es werden in der Nufringer Straße in Bereich „Autohaus / Karosserie Neuffer“ sowie im Römerweg in Höhe von Gebäude Nr. 90 jeweils Behelfsbushaltestellen eingerichtet.
 
Die Stadtverwaltung bittet um Beachtung und um Verständnis für die mit der Veranstaltung verbundenen Behinderungen.

LED-Tauschaktion: alte Glühbirne gegen neue Leuchte


Schauen, Staunen, Mitmachen: Beim 10. Herrenberger Energietag am Samstag, 13. Oktober, können sich die Besucherinnen und Besucher beim Klima-Aktiv-Markt über die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz informieren und an vielen Mitmach-Aktionen teilnehmen.
 
Für die zehnte Auflage des Herrenberger Energietags im Rahmen der Herbstschau haben sich die Organisatoren ein neues Format einfallen lassen: Der Energietag findet nicht mehr in der Alten Turnhalle statt, sondern in einem Aktionszelt im Jahnweg gegenüber der Feuerwehr. Hier erwartet die Besucherinnen und Besucher am 13. Oktober von 10 bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm. „Der Energietag bietet allen die Möglichkeit, Herrenbergs Unternehmen, Vereine und Organisationen von ihrer klimafreundlichen Seite kennenzulernen“, sagt Oberbürgermeister Thomas Sprißler.
 
Lisa Bartholomä, die Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz, unterstreicht die Bedeutung des kommunalen Klimaschutzes: „Der Klimawandel ist ein globales Problem, das nach lokalen Lösungen sucht.“ Denn obwohl der Klimawandel eine weltweite Herausforderung darstelle, liege es an jedem einzelnen, etwas zu verändern. „Egal ob Radfahraktionen, Recycling oder Informationen zur Optimierung der Heizung – Klimaschutz in Herrenberg hat viele Gesichter.“

LED-Tauschaktion, Selfie-Box, Fahrradklimatest

Wie vielfältig Klimaschutz in Herrenberg ist, zeigt auch der Energietag: Beim Klima-Aktiv-Markt präsentieren sich insgesamt sieben Unternehmen, Vereine und Organisationen. Ein Highlight ist die LED-Tauschaktion: Am Stand des toom Baumarkts können alle Interessierten eine alte Glühbirne gegen eine energiesparende LED-Leuchte kostenlos tauschen. Das aerospace lab, das Jugendforschungszentrum Herrenberg, präsentiert eine Brennstoffzelle, die zum Antrieb eines Go-Carts wird. Bei der Energieagentur des Landkreises Böblingen können die jungen Besucherinnen und Besucher Windräder basteln. Am Stand des Herrenberger Stadtjugendrings gibt es eine Selfie-Box, mit der die Besucher Fotos machen und persönliche Klimastatements abgeben können.
Die Mitglieder des ADFC (Allgemeiner Deutsche Fahrrad-Club) freuen sich über viele Teilnehmer am Fahrradklimatest, bei dem es darum geht, die Fahrradfreundlichkeit von Herrenberg zu bewerten. Der Arbeitskreis Energie hat das Heizungstagebuch im Gepäck und gibt hilfreiche Tipps für den klimaschonenden und energiesparenden Alltag.
Das Team der Stabsstelle Klimaschutz der Stadt Herrenberg lädt alle ein, am Klima-Glücksrad zu drehen und ihr Wissen in einem Klima-Quiz zu testen, bei dem tolle Gewinne warten. Wer möchte, kann sein altes Handy in einer Sammelbox abgeben. Alle Geräte werden professionell gelöscht und recycelt; der Erlös kommt drei unterschiedlichen karitativen Projekten zu Gute.
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Die Stadtverwaltung smart und ganz nah


Spannend und smart ist das Angebot der Stadt Herrenberg auf der Herbstschau an Stand 9 in der Stadthalle. Ein Schwerpunkt ist dabei das neue herrenberg.de und das Thema „Smart Herrenberg“. Und natürlich geht es um die Innenstadtentwicklung, die an vielen Ecken in den Startlöchern steht.
 
Am städtischen Stand in der Stadthalle präsentieren verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung ihre Themen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Rathaus erläutern ihre Angebote und stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Die Mitmachstadt wird digital

Zum Beginn des langen Herbstschau-Wochenendes am Freitag und Samstagvormittag stehen die digitalen Themen im Fokus: Präsentiert werden die neue Homepage mit ihrem Mitmachportal und das Thema „Smart Herrenberg“. Mit einem neuen Netzwerk, das Daten sendet, eröffnen sich für die Stadtverwaltung, Firmen, Einzelhändler und Privatpersonen Anwendungsfelder für Sensortechnik, die das Leben und Arbeiten erleichtern.

Startklar für die Kita

Am Samstagnachmittag stehen die Themen Bildung, Erziehung, Betreuung und Lernen in den städtischen Kindertageseinrichtungen im Fokus. Das Amt für Familie, Bildung und Soziales informiert über das Anmeldeverfahren oder Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt. Außerdem stellt es das Projekt „Brückenbauen“ und das Angebot der „Willkommensbesuche“ vor, mit denen junge Familien in Herrenberg begrüßt werden.

Revitalisierung der Innenstadt

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Stadtentwicklung erläutern am Sonntagvormittag aktuelle Projekte entlang der Altstadtkante: vom Areal Seeländer über die Freilegung des Aischbachs und die Gestaltung des neuen Seeländerplatzes bis hin zu den Wettbewerbsplänen für die Seestraße. Vertreter der beteiligten Planungsbüros werden ebenfalls am Stand zu Gast sein und informieren.

Stadtmarketing

Die Wirtschaftsförderung stellt am Sonntagnachmittag den neuen Verein „Herrenberg Stadtmarketing“ vor. Dieser Verein wird sich um die Themen City-Management, Stadtmarketing und viele weitere Belange der Innenstadt kümmern.

Stadtluft verbessern

Herrenberg ist eine von bundesweit fünf Städten, die als Modellkommune für saubere Luft ausgewählt wurden. Die Bundesregierung finanziert in diesem Modellprojekt innovative Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und zur Reduzierung von Stickoxiden. Welche Maßnahmen Herrenberg plant, können Interessierte am Sonntagnachmittag erfahren.

Bildung ist Zukunft

Die Volkshochschule lädt am Montagvormittag dazu ein, sich über ihre vielfältigen Angebote und Aktivitäten zu informieren. Natürlich gibt es das neue Programm am Stand mit dem Schwerpunktthema China. Weitere Themen sind die Gesundheitsprävention und das Landesnetzwerk Weiterbildungsberatung.

Drehmoment und Schönbuchturm

Am Montagnachmittag steht das Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur für Fragen rund um Kultur und Tourismus zur Verfügung. Kulturelle und touristische Highlights von Herrenberg stehen dabei im Mittelpunkt. Die Stadtmaus Herri darf natürlich auch nicht auf der Herbstschau fehlen: Sie begrüßt die Besucherinnen und Besucher an allen vier Tagen.

Bus-Shuttle-Service

Auch in diesem Jahr gibt es während der Herbstschau einen kostenlosen Shuttle-Service. Busse fahren an allen vier Tagen vom IBM-Parkplatz an der Stuttgarter Straße zur Herbstschau und zurück; am Samstag und Sonntag pendeln Busse zwischen den Stadtteilen und der Herbstschau. Fahrpläne unter www.herbstschau-herrenberg.de/informationen/anfahrt.
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Bauwerke der Romanik und Gotik in Herrenberg


Bei einer Führung am Sonntag, 14. Oktober, geht Kunsthistorikerin Dr. Michaela Bautz ausführlich auf die ältesten Gebäude der Stadt ein. Auf dem Programm stehen die Stiftskirche, das Dekanat, das Haus „Zum deutschen Kaiser“, das im Fruchtkasten integrierte romanische Haus sowie die Burg (anhand des Modells im Fruchtkasten). Treffpunkt für dieses kostenlose Angebot ist um 15 Uhr an der Stiftskirche.
 
Diese Führung „Bauwerke der Romanik und Gotik – die ältesten Gebäude der Stadt“ ersetzt die im städtischen Flyer ursprünglich angekündigte Führung „Die Baukunst der Gotik am Beispiel der Stiftskirche“, da die Stiftskirche an diesem Tag nachmittags aufgrund einer Konzertprobe nicht zugänglich ist.

Sanitärräume in Vogt-Heß-Grundschule modernisiert


Der Vorher-Nachher-Effekt ist riesig: Seit Anfang dieser Woche sind die Bauarbeiten in der Vogt-Heß-Grundschule erfolgreich abgeschlossen. In den vergangenen Wochen wurden auf allen drei Stockwerken die Schüler-Toiletten und Putzräume umfassend modernisiert.
 
Die Schüler-Toiletten und Putzräume wurden 1971 in Betrieb genommen - seither wurden lediglich Instandhaltungsmaßnahmen gemacht. „Die Modernisierung der Sanitärräume war ohne Frage dringend notwendig“, meint Bert Rudolph, der Leiter des Gebäudemangements. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten zieht er nun eine positive Bilanz: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Es bedeutet eine große Verbesserung für die Schülerinnen und Schüler“, freut sich Rudolph. „Ein echter farblicher Hingucker sind die neuen Toiletten-Türen in frischem Grün.“
 
Auch mit dem Zeitplan ist Uwe Kusterer vom Gebäudemanagement, der die Bauarbeiten betreut hat, alles in allem zufrieden: Zum neuen Schuljahr konnten die Toiletten in Betrieb genommen werden, allerdings mit einem kleinen Zeitversatz. „Eineinhalb Wochen nach Schuljahresbeginn konnten die Schülerinnen und Schüler die Toiletten im Untergeschoss wieder nutzen“, berichtet Kusterer. „Seit dem 1. Oktober sind auch die Toiletten im Erd- und Obergeschoss fertig.“ Die Kosten für die Renovierung der Sanitärräume belaufen sich auf insgesamt 285.000 Euro, der Bund fördert die Maßnahme mit 83.000 Euro.
 
Kleine zeitliche Verzögerungen gab es, weil es zunächst bei den Abbrucharbeiten unerwartete Schwierigkeiten gegeben hat: Die Wandfliesen hafteten so gut, dass das Entfernen unverhältnismäßig lange gedauert hätte. „Deshalb haben wir beschlossen, die Fliesen zu belassen, sie zu verspachteln und mit einem neuen Anstrich zu versehen“, erklärt Kusterer. „Später mussten noch zusätzliche Abwasserleitungen in der Decke erneuert werden, außerdem gab es Lieferverzögerungen bei den WC-Trennwänden.“

Vom Rückbau zur Endreinigung

Insgesamt dauerten die Bauarbeiten neun Wochen. Nach den Abbrucharbeiten folgten die Neuinstallationen der Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Elektroleitungen. Danach kamen die Putzarbeiten, die Trockenbau-, Estrich- und Fliesenarbeiten. Nach Abschluss der Malerarbeiten erfolgten die Endmontagen der Gewerke Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Elektroarbeiten sowie der Einbau der WC-Trennwände. Ganz zum Schluss folgte die Bauendreinigung.

Digitalisierung in der Praxis und Umgang mit Startups


Die Wirtschaftsförderung der Stadt Herrenberg lädt gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart, dem Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen sowie der Coworking Academy zu „Herrenberg Digital – IT meets Mittelstand“ ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 16. Oktober, um 8.30 Uhr im Coworking Space Herrenberg, Amselweg 1, statt. Beim fünften Digital-Frühstück präsentiert die LGI GmbH Praxisbeispiele zum Thema Digitalisierung. Weiter wird auf die Veränderung der Gesellschaft durch Startups eingegangen. 
 
Digitalisierung ist in aller Munde. Aber es stellt sich die Frage, wie ein mittelständisches Unternehmen tatsächlich in Sachen Digitalisierung aktiv werden kann. Wie eine schrittweise Einführung von Digitalisierung aussehen kann, berichtet Benedikt Gräter, Digital Strategist, am Beispiel der Kontrakt-Logistik der Firma LGI Logistics Group International GmbH.
 
Kleine agile Unternehmen bringen große etablierte Player ins Schwanken. Im zweiten Vortrag stellt Startup-Experte Johannes Ellenberg Strategien und Vorgehensweisen zum Umgang mit Startups vor. Er geht auf Fragen ein wie: Was machen Startups anders? Können Startups besser mit Unsicherheit umgehen?
 
„Diese Veranstaltungsreihe bietet die Möglichkeit, Potentiale der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die unternehmerischen Tätigkeiten der Mittelstandsunternehmen kennenzulernen“, wirbt Ralf Heinzelmann, städtischer Wirtschaftsförderer. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich mit Experten auszutauschen. Neben zwei Vorträgen zu jeweils wechselnden Themen finden die Gäste bei einem Imbiss und Kaffee auch Zeit, neue Kontakte zu knüpfen und ihr bestehendes Netzwerk zu pflegen.
 
Veranstaltungsende wird gegen 10 Uhr sein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Infos und Anmeldung: www.herrenberg.digital.

Menschen vernetzen und begeistern


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Um Beteiligung und Engagement in der Mitmachstadt professionell zu begleiten und zu fördern, gibt es bei der Stadtverwaltung dafür extra eine Abteilung. Die Leitung übernimmt zum 1. Oktober Vanessa Watkins, die seit drei Jahren als Referentin in diesem dreiköpfigen Team tätig ist. Sie tritt die Nachfolge von Ina Mohr an.

 
Wer in Herrenberg ein Bürgerprojekt startet, kennt sie wahrscheinlich schon längst aus einem persönlichen Beratungsgespräch oder einer der vielen Veranstaltungen, die sie organisiert: Vanessa Watkins arbeitet seit Oktober 2015 für die Stadt und kümmert sich im Klosterhof um die Unterstützung der Mitmachwilligen in Herrenberg. In ihrer Funktion als Referentin für Bürgerprojekte hat sie Vorhaben wie die Streuobsterlebniswochen oder den Aufbau einer Online-Präsenz für die Kuppinger Grillhütte begleitet und unterstützt. Sie betreut die städtischen Förderprogramme (Bürgertopf und Projektepool), die ehrenamtlichen Projekten finanziell unter die Arme greifen. Sie hat eine Beratungs- und Workshopreihe für Engagierte ins Leben gerufen und koordiniert das Mutgeschichten-Festival im Zuge des Bundesprogramms Demokratie leben.
 
Die digitale Vernetzung und Unterstützung von Menschen, die sich engagieren möchten, liegt Vanessa Watkins am Herzen. Sie hat wesentlich an der Umsetzung des Mitmachportals auf der heuen städtischen Homepage www.herrenberg.de mitgewirkt. Hier können Vereine und Gruppen ihre Tätigkeit vorstellen, Mitstreiter und Helfer suchen oder Antworten auf viele Fragen aus dem Alltag engagierter Menschen finden. Außerdem gibt es hier viele Informationen zu den Projekten, die die Stadt aktuell vorantreibt. Wenn irgendwo die Möglichkeit besteht, die Bürgerinnen und Bürger einzubinden, ihre Vorschläge in Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen oder sie nach ihrer Meinung zu befragen, ist Vanessa Watkins mit von der Partie. Die Stärkung und Vernetzung der Vereine in allen acht Stadtteilen ist ihr ein besonderes Anliegen. Sie will verschiedene Gruppen zueinander bringen und Maßnahmen umsetzen, die möglichst vielen Ehrenamtlichen zu Gute kommen. „Ich habe in Herrenberg so viele inspirierende Menschen kennengelernt, die mit ihren Aktivitäten, Ideen und Beiträgen diese Stadt so lebens- und liebenswert machen. Ich möchte für sie optimale Rahmenbedingen schaffen und allen anderen Mut machen sich ebenso für ihre Ideen einzusetzen“, sagt Watkins.  
 
In ihrer neuen Funktion als Abteilungsleiterin hat sie die Aufgabe, die Beteiligungskultur in Herrenberg zu stärken und neue Ansätze für die Partizipation in der Stadtverwaltung zu verankern. Dabei sollen die Chancen der Digitalisierung genutzt werden, wie etwa beim Mitmachportal herrenberg.de, das ein erster wichtiger Schritt dafür ist. Neben den Bürgerinnen und Bürgern berät das Team von Watkins künftig viel stärker als bisher ihre eigenen Kolleginnen und Kollegen in der Stadtverwaltung und unterstützt auch ganz praktisch bei der Umsetzung von Bürgerbeteiligungsprozessen. In einem ersten Schritt wird sie daher bestehende Strukturen und Aufgaben überprüfen und bei Bedarf neu ausrichten. Die Fortschreibung des Leitbilds Herrenberg 2020 ist ebenfalls eine ihrer Aufgaben.
 
„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Herausforderung, die Mitmachstadt Herrenberg ins nächste Jahrzehnt zu begleiten“, sagt Watkins. Die 39-jährige stammt aus Fort Leavenworth im US-Bundesstaat Kansas, ist im hessischen Dreieich aufgewachsen und der Liebe zu einem Oberjesinger wegen nach Herrenberg gezogen. Mit ihrem Mann und drei Kindern lebt sie seit 2014 in der Gäustadt. Zuvor hat sie Angewandte Kulturwissenschaften und Kulturinformatik studiert und zehn Jahre als Projektleiterin im Bereich strategische Beratung für Zukunftsfragen in Köln gearbeitet. Dabei lag ihr Schwerpunkt auf der Beratung deutscher und internationaler Unternehmen, denen sie geholfen hat, ihre Innovations- und Strategieprozesse mit partizipativen und kreativen Methoden umzusetzen.

Bürgerinfo zum Fruchtkasten


Um die künftige Nutzung des Fruchtkastens geht es bei einer Bürgerinformationsveranstaltung am Donnerstag, 11. Oktober, 19 Uhr, in der Mensa Längenholz. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen.
 
Mit der Zukunft des Fruchtkastens haben sich Bürgerschaft, Verwaltung und Gemeinderat in den vergangenen Jahren intensiv auseinander gesetzt. Nun liegt ein zukunftsfähiges Konzept für das denkmalgeschützte Gebäude vor, entwickelt von Stadtverwaltung und externen Fachleuten. Der Entwurf sieht vor, das zweitgrößte historische Gebäude in der Herrenberger Altstadt zu einem modernen Museum mit Erlebnis-Ausstellungen, Gastronomie, Veranstaltungsräumen, Shop und Tourist-Info umzubauen. Diese Nutzung soll Einwohnern, Gästen, Einzelhandel, Gastronomie, Wirtschaft und Vereinen gleichermaßen zu Gute kommen.
 
Dieses Konzept wird am Montag, 8. Oktober, 18 Uhr, im Verwaltungsausschuss (Alte Turnhalle, Seestraße) präsentiert. Am Donnerstag, 11. Oktober, 19 Uhr, findet in der Mensa Längenholz, Längenholz 5, eine Bürgerinformation zu diesem Vorhaben statt. Bei diesem Termin stellen Oberbürgermeister Thomas Sprißler, Ralf Heinzelmann (Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung und Kultur), Oliver Mack (Büro Space 4 aus Stuttgart) und Kulturmanager Armin Klein (Professor für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft aus Ettlingen) die Ideen vor. Alle interessierten Herrenbergerinnen und Herrenberger sind dazu eingeladen. Es ist geplant, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung am 23. Oktober die Grundsatzentscheidung zur Reaktivierung des ehemaligen Lagergebäudes, welches in den Jahren 1683 und 1684 errichtet wurde, trifft.

Betreiberwechsel der E-Bikestation am Herrenberger Bahnhof


Aufgrund eines Betreiberwechsels der E-Bikestation in der Kalkofenstraße können die aktuellen E-Bikes der Firma nextbike nur noch bis einschließlich Mittwoch, 31. Oktober 2018, ausgeliehen werden. Ausgeliehene E-Bikes müssen an diesem Tag bis 23:59 Uhr in einer der teilnehmenden Stationen abgegeben werden.
 
In den Folgewochen bis voraussichtlich spätestens Jahresende wird die Station auf die neue Technik der DB connect umgerüstet und gehört fortan zum regionsweiten Fahrrad-Verleihsystem „RegioRadStuttgart“. Ab Anfang November beginnen die Umbauarbeiten an der Station: Neben der neuen Technik in puncto Ladeinfrastruktur, Terminal und Elektrofahrrädern werden sich auch in den Ausleihmodalitäten und in der Tarifstruktur Neuerungen ergeben.
 
Innerhalb des neuen „RegioRadStuttgart“-Systems wird das Einstellen privater E-Bikes nicht mehr möglich sein. Das neue Tarif- und Ausleihsystem und weitere Informationen sind auf der Internetseite www.regioradstuttgart.de zu finden.
 
Die Wiederinbetriebnahme der Station soll laut DB connect noch in diesem Jahr stattfinden. Gegenüber dem aktuellen System mit 13 E-Bikestationen, werden ab Neueröffnung dann wesentlich mehr zum System gehörende Verleihstationen in der gesamten Region Stuttgart zur Verfügung stehen.


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Hinauf ins Glockenmuseum


146 Treppenstufen geht es im Turm der Stiftskirche hinauf zur Glockenstube. Dort befindet sich das Glockenmuseum.

Bei einer Führung am Sonntag, 7. Oktober, erklärt Gästeführerin Dorothea Breindl das Kirchengeläut mit den 35 Läuteglocken auf zwei Ebenen und das 50 Glocken umfassende Carillon (Glockenspiel).

Im Herrenberger Glockenmuseum wird die ganze deutsche Glockengeschichte über einen Zeitraum von fast 1000 Jahren an verschiedenen Beispielen gezeigt. Vom Stiftskirchenturm aus hat man auch einen schönen Blick über Herrenberg und Umgebung bis hin zur Schwäbischen Alb.

Treffpunkt für diese Führung ist um 14.45 Uhr vor der Stiftskirche. Die Führung selbst ist kostenlos. Für Personen über 14 Jahren fällt für den Museumsbesuch ein Eintritt in Höhe von 1,50 Euro an.

Lange Nacht der Kulturen


Am Samstag, 6. Oktober, steigt erneut die Lange Nacht der Kulturen in der Herrenberger Altstadt. Neben vielen tollen interkulturellen und bunten Angeboten locken diesmal im Innenhof von Stadtbibliothek und Volkshochschule eine Lange Tafel, eine Offene Bühne und der Lampedusa Calling Container.
 
Im Hof der Stadtbibliothek und Volkshochschule kann man zum Beispiel feine Streuobst-Seccos und Säfte von Familien aus Kayh und Mönchberg kosten. Außerdem servieren die Begegnungsstätte „Die kleine Börse e.V.“, die Lebenshilfe Herrenberg und Flüchtlingsfamilien aus der Anschlussunterbringung Gäufelden Leckereien, die sie mit gemeinsam geerntetem Streuobst zubereitet haben. Auch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Integrationskurse steuern Speisen aus aller Welt bei.
 
„Doch je mehr mitmachen, desto vielfältiger wird die Tafel“, wirbt Vanessa Watkins vom städtischen Team für Bürgerbeteiligung und Engagement für weitere Mitmacherinnen und Mitmacher: Wer also ein Rezept für eine landestypische Köstlichkeit aus seiner Heimat in petto hat, kann sich noch beteiligen. Bitte die eigene Speise einfach mitbringen und gern mit anderen an der Tafel teilen. „Jede und jeder ist herzlich willkommen!“, so Watkins.
 
Das große Schmausen wird begleitet von Auftritten des Chor International, der Cajon-Gruppe und irischen Tänzen. Junge Talente aus dem Jugendhaus e.V. Herrenberg zeigen was sie können. Und auch bekannte und unbekannte, alte und junge Kreative, die ihr Können zum Besten geben wollen sind gesucht. Jede Besucherin und jeder Besucher kann sich spontan einklinken. „Ob Gedichte, Tanz oder Gesang – es wird ein spannendes Repertoire“, freut sich Watkins. Eine farbenfrohe Palette an Mitmachaktionen komplettiert das Programm wie zum Beispiel eine Apfelpuppenausstellung mit Schnitz-Verkostung. Außerdem kann man Kunst aus Büchern basteln, Brettspiele spielen oder an der Integrationssäule der Stadt Ideen und Meinungen hinterlassen. Die Stadtbibliothek ist nachmittags zusätzlich geöffnet. Vorlesen in verschiedenen Sprachen, eine Fotoausstellung zur Langen Nacht der Kulturen 2016 und ein Tanzworkshop zu irischen Festtänzen stehen hier auf dem Programm. Das Kommunale Kino zeigt internationale Kurzfilme.  
 
Die Lange Tafel ist ein Projekt im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Die Lange Tafel – „Streuobst meets Culture“ findet im Rahmen der Langen Nacht der Kulturen (LaKuNa) am Samstag, 6. Oktober, von 15 bis 18 Uhr im Kulturzentrum Hofscheuer (Stadtbibliothek und Volkshochschule), Tübinger Straße 36 und 40, statt. Das gesamte Programm der LaKuNa findet sich im Internet unter www.lakuna-herrenberg.de.

Grundsatzentscheidung zum Fruchtkasten



Wie sieht die Zukunft des Fruchtkastens aus? Mit dieser Frage haben sich Bürgerschaft, Politik und Verwaltung intensiv auseinandergesetzt. Jetzt hat die Verwaltung mit externen Fachleuten ein zukunftsfähiges Konzept für das denkmalgeschützte Gebäude entwickelt. Somit steht der Grundsatzentscheidung des Gemeinderates im Oktober nichts mehr im Weg.
 
Bei der Grundsatzentscheidung über die Zukunft des Fruchtkastens geht es um die Frage, ob das zweitgrößte historische Gebäude in der Herrenberger Altstadt zu einem modernen Museum mit Erlebnis-Ausstellungen, Gastronomie, Veranstaltungsräumen, Shop und Tourist-Info umgebaut werden soll. Die umfangreiche Sanierung und Neuausrichtung des Fruchtkastens wäre mit knapp 11 Millionen Euro eine der größten Investitionen der Stadt in den kommenden Jahren. Für die baulichen Maßnahmen ist mit einer finanziellen Förderung von etwa 40 bis 45 Prozent zu rechnen.
 
Oberbürgermeister Thomas Sprißler macht die Bedeutung des Vorhabens deutlich: „Nach jahrzehntelanger Brache wird es Zeit, dass der Fruchtkasten als solch ein historisches und zentrales Gebäude endlich eine angemessene Nutzung bekommt.“ Der OB verweist auch auf die vielen Impulse und Mehrwerte, die zu erwarten sind: „Mit der Reaktivierung des Fruchtkastens könnten wir einen entscheidenden Schritt zur weiteren Attraktivierung der Innenstadt machen“, sagt Sprißler. „Die Erfahrung zeigt, dass die Reaktivierung von historischen, stadtbildprägenden Gebäuden wie dem Fruchtkasten eine extrem positive Wirkung entfaltet und das gesamte gesellschaftliche Leben in einer Stadt entscheidend prägt.“ Schließlich würde man durch die Schaffung eines weiteren öffentlichen Raumes die Aufenthaltsqualität in Herrenberg weiter steigern. „Wenn wir den Fruchtkasten aus seinem Dornröschenschlaf wecken, könnten wir den gesamten Altstadtbereich auch für Einzelhandel und Gastronomie attraktiver machen“, ergänzt Ralf Heinzelmann, der Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung und Kultur. „Wir hoffen deshalb, dass der Gemeinderat die große Chance ergreift, den Fruchtkasten als weiteren Leuchtturm für die Innenstadt zu etablieren“, betonen Sprißler und Heinzelmann.

Mehrwert für viele Gruppen


OB Sprißler unterstreicht auch den Mehrwert für viele Bevölkerungsgruppen: Die Reaktivierung des Fruchtkastens würde Einwohnern und Gästen, Einzelhandel und Gastronomie sowie Wirtschaft und Vereinen gleichermaßen zugutekommen. „Für die Bürgerinnen und Bürger wäre der Fruchtkasten ein weiteres identitätsstiftendes Gebäude neben der Stiftskirche“, so Sprißler. Das zweitgrößte historische Gebäude der Stadt soll zum Treffpunkt für Jung und Alt, für Bürger und Gäste werden; für Touristen könnte der Fruchtkasten als zentraler Anlaufpunkt dienen, der Kultur, Einkaufen und Genuss verbindet.“ Wirtschaft und Vereine könnten die Räume für eigene Veranstaltungen nutzen, Einzelhandel und Gastronomie würden von der Frequenzerhöhung in der Altstadt profitieren.

Das Konzept


Das Nutzungskonzept für den Fruchtkasten hat eine Projektgruppe aus dem Amt für Kultur und Wirtschaftsförderung in Zusammenarbeit mit Armin Klein, Professor für Kulturmanagement, dem Architekturbüro Space4 und einem Gastronomieexperten entwickelt. Weg von einer angestaubten Museumskonzeption, hin zu einem „Haus des Erlebens“ mit einem Nutzungsmix, hieß dabei die Devise: Dauer- und Wechselausstellungen, Gastronomie, Veranstaltungsräume, ein Shop für lokale und regionale Produkte sowie eine Tourist-Info sind wesentliche Eckpfeiler dieses neuen Konzepts. Auch die Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung sind hier eingegangen. „Genau diese Nutzungsmischung hatte sich auch in den Bürgerforen 2016 klar herauskristallisiert“, macht Heinzelmann deutlich. Er fügt hinzu: „Das neue Konzept geht weit über die bisherigen Überlegungen zur Revitalisierung des Fruchtkastens hinaus.“ Der Fruchtkasten soll in Zukunft als multifunktionales Gebäude am Eingang zur Altstadt für Bürger und Touristen gleichermaßen attraktiv und damit ein weiterer Leuchtturm für die gesamte Innenstadt Herrenbergs werden.
Auch für die Feierlichkeiten anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums in zehn Jahren wäre der Fruchtkasten mit neuer Nutzung ein echtes Highlight.


Private Folgeinvestitionen


Die Sanierung und Revitalisierung des Fruchtkastens würde voraussichtlich hohe Folgeinvestitionen privater Immobilieneigentümer auslösen. „Die Investition würde Herrenberg nachhaltig städtebaulich aufwerten“, ist Sprißler überzeugt. „Deshalb wollen wir als Stadt mit gutem Beispiel vorangehen und eines unserer stadtbildprägenden Gebäude sinnvoll erhalten und nutzen.“

Keine Reaktivierung - was dann?


Kommen die Reaktivierung des Fruchtkastens und die Umsetzung des neuen Nutzungskonzeptes nicht, blieben auch die Impulse und Mehrwerte für die Stadt aus. „Das Gebäude bleibt dann nur eine untergenutzte Immobilie“, sagt Heinzelmann. Allein für den reinen Substanzerhalt des denkmalgeschützten Gebäudes seien mit Kosten in Höhe von rund 50.000 Euro pro Jahr - ohne konkreten Gegenwert - zu rechnen. Auch in diesem Jahr werden umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen an der Fassade durchgeführt (Kosten: rund 120.000 Euro) um den Fruchtkasten für die Zukunft - unabhängig vom Ausgang der Entscheidung über die künftige Nutzung - zu bewahren.
Und auch im Inneren des Gebäudes gibt es einige „Baustellen“: Aufgrund der klimatischen Situation ist bereits seit Jahren eine Schimmelproblematik zu verzeichnen. Dies hat zwei Auswirkungen: Zum einen kann nicht gewährleistet werden, dass auch in Zukunft Führungen im Fruchtkasten stattfinden können, wenn dieses Problem nicht gelöst wird; zum anderen können die Exponate auf lange Sicht nicht weiter im Fruchtkasten gelagert werden.

Ausblick


Wie geht es nun weiter? Am Montag, 8. Oktober, wird der Fruchtkasten im Verwaltungsausschuss behandelt. Für die Bürger wird es am Donnerstag, 11. Oktober, ab 19 Uhr in der Mensa Längenholz eine Informationsveranstaltung zur Zukunft des Fruchtkastens geben. Am 23. Oktober trifft der Gemeinderat dann die Grundsatzentscheidung.

Rund um den Schlossberg


Die Stadtverwaltung lädt am Tag der Deutschen Einheit zu einer Entdeckungsreise durch die vielfältige Naturlandschaft rund um den Herrenberger Schlossberg ein.

Gästeführer Timo Olbrich geht mit den Teilnehmern bei dieser Führung auch auf eine Zeitreise in die Vergangenheit: Vom Mittelalter mit der Stiftskirche und dem Herrenberger Schloss geht es zurück bis zur Entstehung des Schlossbergs im Erdmittelalter vor 250 Millionen Jahren. Treffpunkt für dieses kostenlose Angebot ist am Mittwoch, 3. Oktober, um 15 Uhr an der Stiftskirche.

Innovativ, smart, digital und bürgernah


Modernes Design, mehr Infos und Service und ein interaktives Mitmachportal - damit punktet der neue Internetauftritt der Stadt Herrenberg. Im Laufe des heutigen Dienstag, 25. September, geht die neue Seite online; am Abend wird sie im Gemeinderat präsentiert. Das neue herrenberg.de bietet mehr Online-Services und aktuelle Informationen rund um Stadt und Rathaus. Im Mitmachportal können sich Bürgerinnen und Bürger über aktuelle städtische Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten informieren.

„Für uns ist die Website ein zentrales Informationsportal für Einheimische und Gäste und damit eine wichtiges Aushängeschild unserer Stadt, quasi die digitale Visitenkarten“, sagt Oberbürgermeister Thomas Sprißler. „Die Inhalte auf unserer Homepage sollen attraktiv und zeitgemäß dargestellt sowie immer aktuell und gut zu finden sein“, beschreibt er die Intention hinter dem Relaunch, das heißt der technischen, optischen und konzeptionellen Runderneuerung der Seite. Der letzte Relaunch liegt inzwischen mehr als fünf Jahre zurück, auch deshalb habe man sich für eine komplette Neuauflage des städtischen Internetauftritts entschieden. Die Verwaltung hat in Kooperation mit dem Medienunternehmen Hitcom aus Dunningen im vergangenen Jahr die Neukonzeption erarbeitet und umgesetzt. Mit dem Ergebnis zeigt sich der OB sehr zufrieden. „Die neue Homepage passt zur Mitmachstadt - sie macht Lust, reinzuklicken und mitzumachen.“

Mehr Service

„Wir haben die Seite aus der Sicht der Nutzerinnen und Nutzer aufgebaut“, erklärt Anne Reichel, Pressesprecherin der Stadt. Das bedeutet, dass nun der Service mehr im Vordergrund steht: „Eine bessere, intuitive Themen-Navigation sowie eine moderne und übersichtliche Struktur bilden dafür die Grundlage.“ Mit dem Relaunch wurde auch der papierlose Bürgerservice ausgebaut: Viele Dienstleistungen können ab sofort komplett online abgewickelt werden, inklusive Bezahlfunktion. „Wir entwickeln ständig neue Abläufe, damit die Bürgerinnen und Bürger einfach, schnell und sicher die benötigten Unterlagen und Informationen von ihrer Stadtverwaltung im Internet finden“, sagt Reichel.

Modernes, responsives Design

Nicht nur inhaltlich, auch optisch und technisch hat sich einiges getan: Das neue herrenberg.de hat ein modernes Design in Kombination mit großformatigen, hochwertigen Bildern. Für mehr Nutzerfreundlichkeit sorgt das sogenannte responsive Web-Design: Mit dem Relaunch sind die Inhalte und Funktionen der Homepage auf allen Endgeräten verfügbar - vom Computer über das Tablet bis zum Smartphone. „Die heutige Technik und Möglichkeiten in der Gestaltung erlauben es, auch auf einem kleinen Bildschirm die volle Bandbreite an Angeboten zur Verfügung zu stellen“, sagt Reichel. Eine weitere Verbesserung: Ab sofort gibt es eine Volltext-Suchfunktion, die als lernende Suche angelegt ist. Das bedeutet, dass die Suche an die Redaktion zurückkoppelt, was gesucht wird. „Dadurch können wir Inhalte und Strukturen besser an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer anpassen“, erklärt Reichel.

Drei Portale

Das neue Herrenberg.de hat drei sogenannte Portale: Stadtleben, Rathaus und Mitmachstadt. Jedes Portal hat verschiedene Rubriken mit Unterseiten. Tourismus, Wirtschaft und Stadtentwicklung stehen im Fokus des Stadtleben-Portals. Hier gibt es beispielsweise Tipps für einen Besuch in Herrenberg („Herrenberg in vier Stunden erleben“) und einen Veranstaltungskalender, in den Vereine, Organisationen und Verwaltung ihre Events eintragen. Im Portal „Rathaus“ finden sich unter „Bürgerservice“ Informationen wie Öffnungszeiten der Ämter, Ansprechpersonen in der Verwaltung und Formulare. Weitere Schwerpunkte unter „Rathaus“ sind das Karriereportal mit neuen Imagevideos der Stadt als Arbeitgeberin, die Bereiche „Kommunalpolitik“ sowie „Aktuelles und Presse“.

Mitmachportal

Das dritte Portal mit eigener Startseite bietet die ideale Plattform für die Mitmachstadt: Einerseits sind hier Informationen zu aktuellen städtischen Projekten zu finden - von A wie Areal Bahnhofstraße bis Z wie Ziegelfeld. Andererseits zeigt das Portal Möglichkeiten für Beteiligung und Engagement auf: Bei zahlreichen Projekten der Mitmachstadt haben Bürgerinnen und Bürger immer wieder die Chance, mitzudiskutieren, mitzuwirken und mitzumachen. Deshalb bietet das neue Herrenberg.de einen Überblick über alle städtischen Projekte, bei denen aktuell Informationsveranstaltungen stattfinden oder auch die Expertise, Ideen oder aktive Mitgestaltung der Bürgerschaft gefragt sind. Menschen aus Engagement-Gruppen finden im Mitmachportal Informationen zu Fördermöglichkeiten oder Räumlichkeiten, die sie nutzen können. Das Mitmachportal ist auch eine Plattform für die Herrenberger Vereine. Sie können sich hier in der Rubrik „Vereine von A bis Z“ selbst vorstellen, ihre Veranstaltungen in den Kalender eintragen und über eine Mitmachbörse freiwillige Helfer für Aktionen finden. „Das Portal soll Lust machen, sich an Projekten zu beteiligen und engagierte Gruppen in Herrenberg zu unterstützen“, sagt Vanessa Watkins vom Team Beteiligung und Engagement.

Reinklicken und Feedback geben

Mithilfe einer Online-Umfrage können alle, die möchten, Feedback zur neuen Homepage geben. „Wir freuen uns auf viele Rückmeldungen, Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik aus der Bürgerschaft“, sagt Anne Reichel. Das Feedback sei wichtig und sehr hilfreich - jetzt, unmittelbar nach dem Relaunch, aber auch später - schließlich solle der neue Internetauftritt ständig weiterentwickelt und verbessert werden. Auf der Startseite von Herrenberg.de führt ein Link direkt zur Online-Umfrage.

Herbstschau

Bei der Herbstschau vom 12. bis 15. Oktober haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich durch die neue Homepage zu klicken, die Möglichkeiten des Mitmachportals kennenzulernen und der Verwaltung direkt Feedback dazu zu geben. In der Stadthalle, Stand 9, stellt das Team der Pressestelle das neue Herrenberg.de vor.
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Interkulturelles Feuerwehrfest


Der typische Feuerwehrmann aus Bilderbüchern ist meist männlich und alteingesessen:  Dass das heute nicht mehr der Realität entspricht und sich auch gerne weiter ändern darf zeigt die Oberjesinger Feuerwehr bei ihrem Tag der offenen Tür am Samstag, 29. September ab 14 Uhr.
 
Wer sich bei einem Brand in die Flammen stürzen will, braucht Mut – und zwar nicht zu knapp. Und noch ein bisschen mehr Mut erforderte es in der Vergangenheit, sich als Frau oder Migrant(in) in die Männerriege zu wagen. Die Oberjesinger Feuerwehr würdigt diese besondere Form von Mut mit einem Tag der offenen Tür am Samstag, 29. September, in und um die Feuerwache im Wasenweg 4.
 
Die Mitglieder der Oberjesinger Wehr haben sich dafür etwas Besonderes einfallen lassen: Der Tag startet um 14 Uhr mit der Hauptübung bei der Firma Imexal direkt neben dem Feuerwehrhaus im Wasenweg und zwar mit einem Einsatzfahrzeug mit reiner Frauenbesetzung. Dies macht eine Kooperation mit dem Netzwerk der Feuerwehrfrauen möglich. Zwischen 15 und 18 Uhr locken Kaffee und Kuchen, eine Fahrzeugausstellung sowie eine Spielstraße für den Feuerwehrnachwuchs. „Wer nun Feuer gefangen hat, kann sich beim Infostand der Feuerwehrfrauen über dieses Ehrenamt informieren“, wirbt Manuela Epting vom städtischen Team „Beteiligung und Engagement“ für diesen Tag der offenen Tür. Mit dem Türkischen Arbeitnehmerverein in Herrenberg und Umgebung e.V. (TAV) zeigt die Oberjesinger Feuerwehr außerdem eine Ausstellung über die Erlebnisse früh immigrierter Familien. An einem Infostand kann man mehr erfahren über Interkulturalität in der Feuerwehr.
 
Auch Speis und Trank zum Abendessen stehen bereit: etwa Baklava und türkischer Tee und ab 18 Uhr original schwäbische Spezialitäten. Ab 20 Uhr sorgen die Gäu Musikanten für Stimmung und lassen den Tag der offenen Tür mit einem schwäbischen Abend ausklingen. „Mit dieser couragierten Stadtteilaktion unterstützt Oberjesingen das stadtteilverbindende Mutgeschichten-Festival von Demokratie leben!, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird“, freut sich Epting über diese Veranstaltung.

Mittelalterlicher Gesang, Quilts, Abschied und Fotos


Beim jüngsten Vernetzungstreffen im Klosterhof am 20. September gab es ganz verschiedene Programmpunkte: In der Reihe „Treffpunkt Klosterhof“ stellten sich mit den Schlossbergquilterinnen und dem Liederkranz Herrenberg zwei Gruppen aus dem offenen Bürgerhaus vor. Ina Mohr, scheidende Leiterin des Teams Beteiligung und Engagements, feierte ihr Abschiedsfest. Und mit einer Vernissage ausdrucksstarker Fotografien wurde für die Lange Nacht der Kulturen am 6. Oktober geworben – zeitgleich zu einer Fotoausstellungseröffnung in der Herrenberger Stadtbibliothek.
 
An diesem Abend konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher die Schlossberg-Quilterinnen und den Gesangverein Liederkranz Herrenberg kennenlernen. Die Textilkünstlerinnen haben ihre Gruppe vor 16 Jahren ins Leben gerufen und treffen sich seitdem alle zwei Wochen im Klosterhof. Stolz präsentierten sie Decken, Kissen, Wimpelketten und als Prunkstück eine Gemeinschaftsarbeit: eine riesige Decke, die sie in zwei Jahren mühevoller Kleinstarbeit angefertigt haben. Trotz der kniffligen Musters hat das Nähen etwas Meditatives: „Im Prinzip ist es für uns Entspannung“,  erzählte Gruppenleiterin Halina Judith Schmitz.
 
Der Liederkranz Herrenberg, der in diesem Jahr seinen 175. Geburtstag feiert, stellte sich ebenfalls vor. Der Gesangverein legt viel Wert auf die Vokaltechnik. Er ist zurzeit in zwei Gruppen untergliedert: Die 80 Sängerinnen und Sänger der „Voices“ sind auf Rock, Pop und Folk Songs spezialisiert. Zehn weitere Personen übernehmen die anspruchsvolleren, jazzigen Parts. Der neu gegründete Projektchor „Klang-Zeit“ widmet sich dagegen weltlichen mittelalterlichen Gesängen wie Minnesang, Madrigalen und Motetten. Die erste Probe von „Klang-Zeit“ ist am Mittwoch, 26. September, 19.30 Uhr, im Musiksaal der Theodor-Schüz Realschule, Längenholz 13. Motivierte Sängerinnen und Sänger können aber auch noch später dazu stoßen. „Wir wollen in der Region ein einzigartiges Angebot schaffen. Die alte Musik wird gerade wiederentdeckt“, erklärte Chorleiterin Barbara Will ihre Motivation zur Gründung des Projektchors. „Passend zum 500. Wiegenfeste des Jerg-Ratgeb-Altars wollen wir die Musik dazu wieder aufleben lassen.“ Beim Vernetzungsabend boten sechs Chormitglieder Kostproben beider Stile.

Abschied und Neubeginn

Zeitgleich drängten sich Gäste im Klosterhof, die sich von Ina Mohr verabschieden wollten. Die Leiterin des Teams Beteiligung und Engagement wirkt künftig beim Städtetag Baden-Württemberg als Fachberaterin Inklusion und gesellschaftliche Vielfalt, Quartiersentwicklung. Ina Mohr hat in Herrenberg mit vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern viel bewegt. Ein paar Beispiele neben vielen anderen hierfür sind: Sie hat wesentlich dazu beigetragen, dass das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ nach Herrenberg geholt werden konnte,  dass sich Herrenberg Fair Trade Stadt nennen darf und die Mitmachstadt zum Preisträger beim Wettbewerb „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ wurde. Mohr sieht bei den Herrenbergerinnen und Herrenbergern noch Potential für mehr: „Bei vielen habe ich Feuer für das jeweilige Engagement erlebt, das hat mir und meinem Team viel Motivation gegeben“, resümierte sie.
 
Werbung für die Lange Nacht der Kulturen am 6. Oktober
Von Bürgergruppen eingefangene Eindrücke der Langen Nacht der Kulturen 2016 zeigt die Fotoausstellung „#4 Erinnerungen – Lakuna 2016“, die am 20. September eröffnet wurde. Im Café ist zum Beispiel das Resultat eines Mitmachprojekts des Kunstvereins und Fotoclubs Objektiv zu entdecken: Die Fotografen haben Schattenrisse kreativer Freiwilliger angefertigt, die diese dann mit vielfältigen Zutaten dekorierten und mit ihnen eine Weltkarte umrahmen. Sie zeigt die vielen Herkunftsländer der Herrenberger. Auch dem Dialogzelt der muslimischen Bildungsinitiative FödeM und einer Märchenerzählerin im interkulturellen Garten begegnet man in der Ausstellung.   
 
Auf Wolfgang Schmidts Lakuna-Fotos in der Stadtbibliothek herrscht ein reges Treiben: Kinder feiern mit Musikern von Eyes on Cameroon, Tänzerinnen des American Tribal Style Belly Dances präsentieren farbenfroh wogende Röcke und Gehörlose sind mit Gebärdensprache in ein reges Gespräch vertieft. Und die Begegnungen sind es auch, auf die es ankommt. „Interkulturell – das sind die sozialen Kontakte“, betonte die Gleichstellungsbeauftragte Birgit Kruckenberg-Link bei der Ausstellungseröffnung. „Wir wollen Appetit auf die Lange Nacht der Kulturen – kurz „Lakuna“ machen“, sagte Martina Lederer-Göhring, Leiterin der Stadtbibliothek. Das Team eröffnete mit der Vernissage auch die Interkulturellen Wochen in der Bibliothek. Mit einer betörend sanften Stimme und Gitarre untermalte die deutsch-kongolesische Soul-Interpretin Malayika die Vernissage – auch sie wird mit ihrem „Pan-African Soul“ bei der Lakuna 2018 am Samstag, 6. Oktober, zu hören sein.

PM291: Vernetzungstreffen Klosterhof
Sechs Mitglieder des Liederkranzes Herrenberg gaben Kostproben mittelalterlicher Musik.

PM291: Vernetzungstreffen Klosterhof
Chorleiterin Barbara Will stellte ihre Idee für den Projektchor „Klang-Zeit“ vor.

Schaden durch Buchsbaumzünsler


Vor einigen Tagen wurde an Buchsbaumbüschen auf dem Kuppinger Friedhof ein Befall durch den Buchsbaumzünsler festgestellt.

Damit sich der Schädling nicht weiter ausbreitet, sollten die befallenen Büsche auf den Gräbern sofort rausgemacht und fachgerecht entsorgt werden. Als fachgerechte Entsorgung empfiehlt die Stadtverwaltung die befallenen Büsche in einen Müllsack zu packen und über den Restmüll zu entsorgen. Auf dem Friedhof stehen entsprechende Restmüllbehältnisse bereit.

 
Wer einen vom Buchbaumzünsler befallenen Busch entdeckt, sollte diesen entfernen.

Betreuung für Grundschulkinder in den Herbstferien


Grundschulkinder, die bereits an der Kernzeitbetreuung teilnehmen, können in den Herbstferien eine Ferienbetreuung in Anspruch nehmen.

In den Herbstferien gibt es vier Betreuungstage: Montag, 29. Oktober, Dienstag, 30. Oktober, Mittwoch, 31. Oktober und Freitag, 2. November. Am Donnerstag, 1. November, ist Feiertag. Die Betreuung findet jeden Tag von 7.30 bis 14 Uhr statt. Einzelne Tage können nicht gebucht werden.
 
Für die Betreuung fallen folgende Gebühren an:
 
Ein Kind unter achtzehn Jahren pro Familie:             51,20 Euro/Woche
Zwei Kinder unter achtzehn Jahren pro Familie:      40,80 Euro/Woche
Drei Kinder unter achtzehn Jahren pro Familie:      30,40 Euro/Woche
Vier Kinder unter achtzehn Jahren pro Familie:        8 Euro/Woche
 
Anmeldungen für die Betreuung in den Herbstferien sind bis Montag, 15. Oktober, bei den jeweiligen Schulleitungen bzw. -sekretariaten möglich.

Parkplätze am Seeländer-Areal fallen weg


Ab Dienstagvormittag, 25. September, können die Parkplätze am Seeländer-Areal nicht mehr genutzt werden. Grund hierfür ist, dass die Bauarbeiten für das Seeländer-Neubauprojekt in dieser Woche beginnen.

Insgesamt fallen 207 Parkplätze auf dem Seeländer-Areal weg. In unmittelbarere Nähe sind ausreichend Ausweichparkplätze vorhanden: Auf dem Stadthallengelände stehen 211 Parkplätze zur Verfügung, auf dem Viehversteigerungsplatz 95 Parkplätze. Wer auf einem dieser beiden Parkplätze parkt, muss einen Parkschein zu denselben Kosten wie auf dem Seeländer-Areal lösen.
 
Die Stadtverwaltung hat im Vorfeld überprüft, dass die Ausweichparkplätze während der Baustelle am Seeländer-Areal ausreichen. Zu unterschiedlichen Zeiten waren jeweils genug freie Parkplätze auf dem Stadthallengelände und an der Viehversteigerungshalle verfügbar, um die Fahrzeuge auf dem Seeländer-Parkplatz aufzunehmen.

Auf den Spuren von Jerg Ratgeb


Jerg Ratgeb zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern des 16. Jahrhunderts. Zur Erinnerung an diesen Künstler hat eine Bürgergruppe in Herrenberg einen Skulpturenpfad geplant und dafür 25 Werke namhafter Künstler aus Baden-Württemberg und darüber hinaus gewonnen.

Bei einer Führung am Donnerstag, 27. September, mit Elena Hocke, stellvertretende Leiterin der Herrenberger Volkshochschule, bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in die unterschiedlichen bildhauerischen Materialien und Techniken, welche die Bildhauer bei den verschiedenen Skulpturen angewandt haben. Treffpunkt für die Führung ist um 15 Uhr am Bahnhofsvorplatz. Der Skulpturenpfad beginnt am Bahnhof und führt durch die Altstadt bis zum Schlossberg hinauf. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Diese Führung dauert etwa zwei Stunden und ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.