Presseservice

Der direkte Draht in die Stadtverwaltung


Sie haben etwas gesehen, das repariert werden müsste? Sie haben einen Vorschlag, der Herrenberg gut zu Gesicht stehen würde? Sie haben Ideen und Anregungen, wo und wie die Mitmachstadt noch attraktiver werden kann?
 
Dann machen Sie ein Foto. Schreiben Sie eine kurze Beschreibung und lassen Sie uns Ihre Idee über den digitalen Schadens- und Ideenmelder zukommen. Gleiches gilt, wenn Sie einen Schaden melden möchten. Wenn Ihnen auf Ihrem Weg durch die Stadt eine defekte Straßenbeleuchtung oder ein lockerer Pflasterstein aufgefallen ist. Wenn Sie bei Ihrem Besuch auf dem Friedhof mit einer leck geschlagenen Gießkanne zu kämpfen hatten, wenn Ihnen wiederholt kein Amtsblatt zugestellt wurde oder Sie auf dem Spielplatz einen Vandalismus-Schaden entdeckt haben. In allen Fällen können Sie über den digitalen Schadensmelder die Meldung direkt der Stadtverwaltung zukommen lassen.
 
Die Anwendung ist denkbar einfach: Wer auf der Startseite der städtischen Homepage den Button „Schadensmelder & Ideen“ anklickt, wird direkt weitergeleitet. Möglich ist auch, den Schadensmelder über die Adresse www.herrenberg.de/schadensmelder aufzurufen oder ihn unter dem Schlagwort „Bürgerservice“ der Rubrik „Rathaus“ auszuwählen. Einmal geöffnet wird der Nutzer Schritt für Schritt durch das Programm geleitet. Zuerst hat er die Möglichkeit, ein zur Meldung passendes Foto einzustellen. Das trägt dazu bei, dass sich der zuständige Mitarbeiter ein „klares Bild“ vom gemeldeten Schaden oder der eingebrachten Idee machen kann.
 
Schadensmelder und Ideen

Danach können nähere Angaben zur Idee, zu Ort und Art des Schadens gemacht werden. Wer die Meldung über den Computer absetzt, kann durch die Eingabe der Adresse oder durch das Setzen eines Markers auf der Stadtkarte den genauen Standort angeben. „Wer sein Smartphone nutzt, kann einfach die passenden GPS-Daten mitschicken“, sagt Sonja Theurer vom Amt für Technik, Umwelt, Grün (TUG), die maßgeblich für die Erarbeitung und Implementierung des Schadensmelders verantwortlich war. Die Auswahl der richtigen Schadensart helfe einerseits bei der Auswertung. Mit Blick auf die vereinheitlichte Datenbank sieht die Stadtverwaltung: Wo sind wir gut und wo haben wir noch „Luft nach oben“. Andererseits und das ist weitaus wichtiger: „Durch die Auswahl der Schadensarten – es kann beispielsweise die Rubrik Straßenbeleuchtung, Amtsblatt oder Grünanlagen & Spielplätze ausgewählt werden – wird die Meldung direkt und ohne Umweg dem richtigen Fachamt zugewiesen“, weist Sonja Theurer auf einen ganz entscheidenden Vorteil hin.
 
Alle Meldungen und Anregungen können selbstverständlich anonym eingestellt werden. Durch die Angabe personenbezogener Daten, vor allem der Mail-Adresse, können jedoch Rückfragen gestellt und kann über den Bearbeitungsverlauf informiert werden.
 
Der digitale Schadensmelder ist nicht allein als Hilfs- und Kommunikationsmittel für die Bürger konzipiert. Er trägt dazu bei, dass innerhalb der Stadtverwaltung Prozesse vereinheitlicht und vereinfacht werden. Dass wiederkehrende Abläufe klar definiert sind und transparent dokumentiert werden können. „Der digitale Schadensmelder ist ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept „zukunftsfähiges Herrenberg“, das bereits im Jahr 2017 beschlossen wurde und an dessen Umsetzung die Stadtverwaltung seit dieser Zeit konsequent arbeitet“, betont Stefan Kraus, Leiter des Amts für Technik, Umwelt, Grün. „Grundvoraussetzung dafür, dass er zum Fliegen gekommen ist, war, dass die bisherigen Strukturen hinterfragt und so verändert wurden, dass sie professionell und vor allem reibungslos funktionieren.“