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Kleider tauschen, Ressourcen schonen


Klamotten ausmisten, neue Lieblingsstücke entdecken und ein Zeichen für den Klimaschutz setzen: Mehr als 100 Frauen sind am Samstag, 4. Mai, in den Klosterhof gekommen und haben bei der fünften Auflage des Kleidertauschs mitgemacht.
 
Zweimal im Jahr wird die Kleidertauschbörse von der Familienbildungsstätte, der Stabstelle Klimaschutz und der Stabstelle Gleichstellungsbüro organisiert; einmal für Sommer-, einmal für Wintersachen. Das Motto: Nachhaltigkeit statt Wegwerfgesellschaft. „Die Kleidertauschbörse erfreut sich immer größerer Beliebtheit“, sagt Klimaschutzmanagerin Anika Junge. Frauen aller Altersklassen würden das Angebot nutzen. Der nächste Termin steht bereits fest: Am Samstag, 9. November 2019, um 15.00 Uhr findet der nächste Kleidertausch im Klosterhof, Bronngasse 13, statt.
 
In vielen Städten hat sich diese Art des Tauschens schon etabliert. „Wir sind stolz, dass sich auch so viele Herrenbergerinnen für das Thema nachhaltiger Konsum begeistern“, sagt Ursula Binder, eine der Organisatorinnen und Leiterin der Familienbildungsstätte. Kleidung, die übrigbleibt, wird an den Diakonieladen gespendet. „Allerdings haben fast alle mitgebrachten Stücke eine neue Trägerin gefunden, womit sich das Event absolut gelohnt hat“, so Binder.
 

Viele schöne Stücke gefunden

Nicht selten finden sich beim Kleidertausch wahre Schätze und neue Lieblingsteile. Eine der Teilnehmerinnen, Nadine Grimmeisen, erzählt begeistert: „Ich freue mich, dass ich so viele schöne Klamotten gefunden habe und meine aussortierten Teile neue Besitzerinnen gefunden haben.“ Eigentlich trennt sich Nadine Grimmeisen ungern von Lieblingsstücken, die nicht mehr passen. „Aber in einem solchen Rahmen macht es einfach nur Spaß!“ Dazu dürfte sicherlich auch die Kaffee-Ecke beigetragen haben, natürlich mit fair gehandelten Produkten und Leckereien.
 

Ressourcen schonen

Kleidertausch-Aktionen bieten eine klimafreundliche und unterhaltsame Alternative zur überhitzten Produktion und dem übermäßigen Konsum von Kleidungsstücken. Baumwollanbau, Textilherstellung und Transporte benötigen enorm viel Wasser und Energie. Diese knappen Ressourcen werden verschwendet, wenn Kleidung nur kurzzeitig genutzt wird. „Somit leisten alle, die bei Kleidertausch-Aktionen mitmachen, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz durch einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen“, wie Klimaschutzmanagerin Anika Junge betont.