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Mut zu glauben


Teile der Ausstellung „Nur Mut“ machten am vergangenen Wochenende Station im Gemeindehaus Mönchberg. Das Besondere: Die Ausstellung, die bereits in Herrenberg zu sehen war, wurde durch weitere Mutgeschichten von Mönchbergerinnen und Mönchbergern ergänzt. Aufgrund des großen Interesses, wurde die Mönchberger Schau spontan verlängert und ist nun diesen Mittwoch, Donnerstag und Samstag noch zu sehen.
                           
Verbunden war die Schau in Mönchberg mit einem gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag der Gemeinden Kayh und Mönchberg. Pfarrer Ulrich Weber nahm das Thema der Ausstellung auf und erzählte eine mutspendende Geschichte aus der Bibel – die von Gideon, der mit 300 Männern gegen 135.000 Soldaten in den Kampf zog. Für Pfarrer Ulrich Weber zeigt diese Geschichte: Erst wenn man an sich glaubt und überzeugt von der Sache ist, kann man mutig handeln. „Diese Sichtweise auf das Thema Mut ist spannend“, freut sich Manuela Epting vom Team Beteiligung und Engagement, das die Ausstellung koordiniert.
 
Nach dem Gottesdienst am Sonntag blieben noch viele Besucherinnen und Besucher, um die Ausstellung anzuschauen. Zu den Mönchberger Geschichten gehört die von Stephanie Finkenbeiner: Sie hat während eines Tansania-Urlaubs ihren Mann nach der Tradition der Massai geheiratet. Bilder ihrer Hochzeit lassen die Besucherinnen und Besucher bildlich daran teilhaben.
 

Ausstellung wird verlängert

Wegen des großen Interesses beschloss das Orgateam um Sybille Beck spontan, die Ausstellung um eine weitere Woche zu verlängern. Wer sich die Ausstellung im Gemeindehaus Mönchberg, Brunnenstraße 2, noch anschauen möchte, sollte sich folgende Termine vormerken:
  • Mittwoch, 10. Juli: 19:30 bis 21:30 Uhr
  • Donnerstag, 11. Juli: 19:30 bis 21:30 Uhr
  • Samstag, 13. Juli: 20:30 bis 21:30 Uhr (vor Beginn des Sommernachtskinos in Mönchberg)
Es ist auch möglich, die Ausstellung auf Nachfrage beim Gemeindehaus Mönchberg zu besichtigen. Kontakt: Sybille Beck, E-Mail: beck.sibylle@web.de, Telefon 07032 73055.
 

Über die Ausstellung

Die Mutgeschichten-Ausstellung war in der Volkshochschule und in der Stadtbibliothek Herrenberg zu sehen. Studierende der Uni Tübingen haben für die Schau 2017 ein halbes Jahr lang Geschichten von mutigen Herrenbergerinnen und Herrenberger gesammelt und sie dann akustisch, mit Tafeln und mit Exponaten für alle Sinne in Szene gesetzt. Unterstützt wurden sie von der Partnerschaft für Demokratie und vielen Engagierten.
 
Nachdem die Ausstellung in Kayh und Mönchberg Station gemacht hat, wird sie auch noch in weiteren Stadtteilen zu sehen sein, darunter Haslach und Oberjesingen.