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Platz vor Stiftskirche bei Stadtfest teilweise gesperrt


Negative Vorfälle in den letzten Jahren machen auch dieses Mal eine teilweise Sperrung des Vorplatzes der Stiftskirche während des Stadtfests notwendig. Am Freitag und Samstag gilt ein vollständiges Glas- und Alkoholverbot auf dem Kirchengelände. Die Zugänge werden größtenteils abgesperrt, am geöffneten Zugang wird konsequent kontrolliert.
 
Bereits im Jahr 2015 diente der Vorplatz der Herrenberger Stiftskirche für zahlreiche junge Leute als Anlaufstelle, um sich außerhalb des Stadtfestgeländes zu treffen, zu chillen und zu feiern. Bereits damals hatte es zu späterer Stunde Probleme gegeben, nachdem es zu überwiegend alkoholbedingten Vorfällen kam. Im Jahr 2016 verschärfte sich diese Problematik nochmals, so dass sowohl am Freitag-, als auch am Samstagabend des Stadtfestes Platzverweise ausgesprochen und in der Folge der Vorplatz der Stiftskirche geräumt werden musste. Die wesentlichen Gründe dafür waren erneut die massive Vermüllung des Geländes sowie Sachbeschädigungen durch nach unten geworfene Glasflaschen – wobei es fast ein Wunder war, dass niemand dadurch verletzt wurde.
 
Auch am kommenden Freitag, 19. Juli, und am Samstag, 20. Juli, wird beim Stadtfest der Vorplatz der Stiftskirche teilweise gesperrt. Wie an Silvester soll es aber trotzdem möglich sein, sich auf dem Gelände der Stiftskirche aufzuhalten und die Aussicht zu genießen. Dies wird jedoch nur unter engen Voraussetzungen zugelassen. So dürfen weder Glasbehälter (jeglicher Art und Inhalts) mitgebracht werden, noch alkoholische Getränke jeder Art. Bei Alkoholika kommt es nicht darauf an, in welcher Verpackung sie transportiert werden. Der Zugang wird lediglich über die Kirchgasse und die Apostelstaffel und nach einer Kontrolle ermöglicht. Dort wird nämlich durch einen Sicherheitsdienst gewährleistet, dass die Zugangs- und Verhaltensregelungen konsequent eingehalten werden. Auch auf dem Gelände bei der Kirche selbst ist Sicherheitspersonal unterwegs.
 
Es ist bedauerlich, dass solche Maßnahmen getroffen werden müssen und die Mehrheit unter dem Fehlverhalten einer Minderheit zu leiden hat. Aufgrund der Vorfälle in den Vorjahren mussten jedoch Konsequenzen gezogen werden. Die Stadtverwaltung bittet Verständnis.