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Großzügige Schenkung


Anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Herrenberger Altar“ hat die Stadt Herrenberg 36 großformatige Zeichnungen des Herrenberger Künstlers Diether Weik von dessen Frau Margarete Weik geschenkt bekommen. Der thematisch zusammenhängende Zyklus beschäftigt sich mit den existenziellen Nöten des Bauernkrieges und zeigt auch Portraits von Jerg Ratgeb.
 
„Diether Weik ist aus der Herrenberger Kunstgeschichte nicht wegzudenken“, sagt Elena Hocke, Leiterin der Galerie der Stadt Herrenberg. Der als Kunsthistoriker diplomierte Maler (1934-2000) thematisiert in seinen Arbeiten auf Papier das menschliche Leiden anhand des Bauernkrieges. Auf die Frage „Was ist der Mensch?“ findet er mit Wasser- und Acrylfarben, mit Kreide, Tusche oder Bleistift eine Antwort. Weik erfasst in seinen Darstellungen aus dem Jahre 1993, die einem größeren Jerg-Ratgeb-Zyklus angehören, den Menschen in seiner Nacktheit, Schönheit und in seinem Schrecken vor dem Tode.
 
Die 36 Zeichnungen sind eine großzügige Geste Margarete Weiks und aktuell in der Ausstellung „Spurensuche: Archetypen des menschlichen Leiden“ noch bis zum 21. Oktober 2019 in der Galerie der Volkshochschule Herrenberg zu sehen. Bei einer kleinen Feierstunde wurden die Werke vergangene Woche in der vhs überreicht.
 
Anschließend werden die figürlichen Arbeiten verwahrt werden, der Öffentlichkeit jedoch auch immer wieder zugänglich gemacht.

Figürliche Zeichnung, Diether Weik 1993