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Herrenberg bleibt Fairtrade-Stadt


Die Stadt Herrenberg erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2015 durch den Verein TransFair verliehen. Seitdem baut Herrenberg sein Engagement weiter aus.
 
„Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Herrenberg. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen”, sagt Oberbürgermeister Thomas Sprißler. “Es freut mich, dass Herrenberg dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“
Vor vier Jahren erhielt Herrenberg von dem gemeinnützigen Verein TransFair erstmalig die Auszeichnung für sein Engagement zum fairen Handel. Fünf Kriterien mussten dafür nachweislich erfüllt sein: Bei städtischen Veranstaltungen und im Büro des Oberbürgermeisters muss fair gehandelter Kaffee oder Saft ausgeschenkt werden, der Gemeinderat hält die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe innerhalb der Kommune koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.
 
In den letzten vier Jahren ist in Herrenberg einiges in Bewegung gekommen: Von Anfang an waren sich die Beteiligten einig, dass der Herrenberger Weg “fair” und “regional” in Einklang bringen sollte. Auch die Mitmach-Mentalität durfte nicht fehlen: Es wurde ein stadtweites Netzwerk von allen Interessierten und Engagierten im Bereich des Fairen Handels ins Leben gerufen – die Herrenberger Fairtrade-Familie  sowie die Diplom-Bananologen als Multiplikatorinnen und Bildungsreferentinnen für die Arbeit in Kindergärten und Schulen ausgebildet.
 
Was steht jetzt an?
„Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement. Die fünf Kriterien sind nur die Basis. In Herrenberg passiert sehr viel mehr darüber hinaus.“, sagt Lena Schuldt, die als Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik die Bewerbung für die Titelerneuerung eingereicht hat. Geplant seien vermehrt Projekte mit Verwaltung und Bürgerschaft in Anlehnung an die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele, die sogenannten SDGs (engl.: Sustainable Development Goals).
 
Hintergrund
Herrenberg ist eine von über 630 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern. Weitere Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne unter www.fairtrade-towns.de
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