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Herrenberger Gemeinderat will Klimafahrplan aufstellen


Der Herrenberger Beitrag zum Klimaschutz soll größer werden, diesen Konsens zeigte die Beratung zum Vorgehen beim Thema Klimaschutz in der jüngsten Sitzungsrunde des Gemeinderats auf. Den Weg zu einer nachhaltigen kommunalen Klimapolitik soll der Technische Ausschuss in seiner nächsten regulären Sitzung am 4. Februar beraten.
 
Auf dieses Vorgehen hatten sich Oberbürgermeister Thomas Sprißler und die Sprecher der Gemeinderatsfraktionen im Anschluss an die letzte Sitzung geeinigt. Auf der Tagesordnung vom 12. November stand das Thema ursprünglich zur Beratung an, wurde dann aber abgesetzt, weil wenige Stunden vor Sitzungsbeginn noch umfangreiche Anträge und Nachforderungen der Fraktionen SPD und Freie Wähler eingegangen waren.
 
Auf welchem Weg die Anstrengungen beim Klimaschutz künftig intensiviert werden, ist die Frage, die das Gremium beraten und entscheiden wird. Die Aufgabenstellung ist umfangreich: Maßnahmen für die kommenden Jahrzehnte sollen strategisch aufeinander abgestimmt und festgelegt werden.
 
Wie der Fahrplan strukturiert werden kann, welche Bezugsgrößen und Handlungsfelder er umfassen könnte, dazu erarbeitet die Verwaltung nun einen Vorschlag. Für die Beratung im neuen Jahr ist unter anderem zu prüfen, welche Rolle dem Stadtwald in dieser Strategie zukommt und ob eine kommunale Holzbau-Offensive Bestandteil der Klimastrategie werden kann. Klimaneutralität, European Energy Award, Klimanotstand sowie die Ziele und Maßnahmen einer nachhaltigen Klimaschutzstrategie für die Zukunft waren Themen bei der intensiven Debatte um das Thema in der Sitzung des Technischen Ausschusses am 4. November 2019. Diese soll nun im neuen Jahr fortgesetzt und in Beschlüsse gegossen werden.