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Info und Austausch zur Verkehrsführung im Alzental


Die gewohnten (Schleich-)Wege stehen nicht mehr zur Verfügung, im Alzental gilt seit 28. Oktober eine neue Verkehrsregelung, die das Wohngebiet vom Durchgangsverkehr entlasten soll. Viele Fragen haben die betroffenen Bürgerinnen und Bürger an die Verwaltung gerichtet und in der letzten Gemeinderatssitzung gestellt, bei vielen waren auch Unmutsäußerungen dabei.
 
Da in der Sitzung keine Gelegenheit bestand, ausführlich zu informieren und auf die Beiträge der Fragesteller einzugehen, lädt die Stadtverwaltung jetzt zur Information und zum Austausch in die Stadthalle ein. Am Mittwoch, 27. November 2019 ab 18 Uhr ist Gelegenheit, die neue Verkehrsregelung im Alzental und ihre Auswirkungen auf Anwohner und Verkehrsteilnehmer zu besprechen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
 
„Wir haben mit dieser Regelung Neuland betreten, um ein lange bekanntes Problem im Alzental zu entschärfen. Ein halbes Jahr haben wir uns Zeit gegeben, um zu prüfen, ob die gewünschte Wirkung eintritt“, betont Bürgermeister Stefan Metzing. Der erste Schritt sei nun, die Regelung und die Gründe dafür zu erläutern – das will er im ersten Teil des Abends tun. „Wie bei jeder neuen Regel brauchen die Verkehrsteilnehmer hier Zeit und Information, um ihre tägliche Fahr-Routine umstellen zu können“, sagt Metzing. Im zweiten Schritt geht es um eventuell nötige Anpassungen, wie der Finanzbürgermeister betont: „ Wenn es nötig ist, justieren wir selbstverständlich nach. Dafür sind die Rückmeldungen der Betroffenen sehr wichtig und deshalb suchen wir den Austausch.“ Wer vorab Fragen und Anregungen einreichen möchte, kann das unter www.herrenberg.de/alzental tun und damit die Vorbereitung erleichtern.
 
Ein erster Vor-Ort-Termin in der vergangenen Woche hat gezeigt, dass Verwaltung und Bewohner im Alzental das gleiche Ziel verfolgen: eine Entlastung des Wohngebiets vom Durchgangsverkehr – Verkehr mit Start und Ziel außerhalb des Alzentals soll die umliegenden Hauptstraßen benutzen statt durchs Wohnviertel zu fahren. Über den Weg dahin gibt es unterschiedliche Vorstellungen. Das aktuelle System aus unechten und echten Einbahnstraßen erschwert die Durchfahrt, sorgt aber dafür, dass alle Straßen und Institutionen grundsätzlich erreichbar bleiben. Dadurch verlagert sich aktuell ein Teil des Verkehrs auf andere Straßen im Wohngebiet, die bisher weniger befahren waren.