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Fassade der Grundschule Haslach wird demnächst verkleidet


Die Arbeiten auf der Baustelle der Grundschule Haslach laufen aktuell auf Hochtouren weiter. Nach einer kurzen, coronabedingten Verzögerung, gehen die Bauarbeiten nun wieder ohne Einschränkungen voran und sollen bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Die Kosten des Großprojekts – insgesamt rund 7,4 Millionen Euro – liegen weiterhin im Rahmen. Allerdings verschiebt sich der geplante Einzug der Schule.
 
Der Grund hierfür ist, dass die Bauarbeiten – konkret: der Einbau der Fußbodendämmung und Fußbodenheizung – Anfang April in Verzug geraten sind: Die dafür vorgesehene Firma konnte coronabedingt ihren Auftrag nicht rechtzeitig beginnen. „Wenn es so weiterläuft, können die Bauarbeiten aller Voraussicht nach bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen werden“, sagt Bert Rudolph, der Leiter des städtischen Gebäudemanagements. Die Stadtverwaltung hat sich daher entschlossen, das Gebäude erst nach den Herbstferien in Betrieb zu nehmen. „Nicht nur die Baustelle muss fertig sein, auch der Umzug von Kuppingen und die Einrichtung des neuen Schulhauses müssen bewerkstelligt werden. Durch die Verschiebung auf Anfang November gewinnen wir hierfür Zeit und haben einen kleinen Puffer für etwaige Verzögerungen, mit denen man in der aktuellen Situation durchaus rechnen muss“, sagt Johannes Roller, Leiter des Amtes für Familie, Bildung und Soziales.
 
„Wir bedauern, dass wir die neue Grundschule nun doch nicht wie geplant zum Start des neuen Schuljahres eröffnen können“, betonen Bert Rudolph und Johannes Roller.  Alle, die davon betroffen sind, insbesondere Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern, bittet die Stadtverwaltung um Verständnis. „Auf einer Baustelle laufen sehr viele Prozesse ineinander, da kann es leider zu Verzögerungen im Zeitplan kommen, insbesondere in Zeiten wie diesen“, erläutert Bert Rudolph. Bis zum Umzug nutzt die Grundschule Haslach weiterhin die Räume der ehemaligen Nachbarschaftshauptschule in Kuppingen. Auch der eingerichtete Buszubringer bleibt bestehen.
 
Was steht auf der Baustelle an?
Trotz Coronakrise ist auf der Baustelle in Haslach aktuell einiges los: Innenausbau, Elektro-, und Fassadenarbeiten laufen. So ist im Obergeschoss der Estrich verlegt, sodass bald unter anderem die Fliesenarbeiten folgen können. Im Erdgeschoss werden die Trittschalldämmung und die Fußbodenheizung verlegt. Außerdem wird die Kita an die PV-Anlage angebunden: „Das heißt: Kabel müssen verlegt werden vom Verteilerraum der Schule bis zum Hausanschluss der Kita“, erläutert Uwe Kusterer vom städtischen Gebäudemanagement und Leiter des Projekts. Der Flaschner ist dabei, die Blecharbeiten an den Dachgiebeln abzuschließen, sodass demnächst die Fassade verkleidet werden kann.
 
Über das Projekt
Der Neubau der Grundschule Haslach gehört zu den großen Hochbauprojekten, die aktuell bei der Stadt Herrenberg laufen. Insgesamt investiert die Stadt rund 7,4 Millionen Euro in das neue Schulhaus in Haslach. Neben den vier Grundschulklassen sollen darin eine zusätzliche Gruppe für den benachbarten Kindergarten und ein Gemeinschaftsbereich für die Essensversorgung samt Mehrzweckraum unterkommen.

Neubau Grundschule Haslach, Außenansicht.
Die Fenster sind eingebaut, demnächst kann die Fassade verkleidet werden.

Neubau Grundschule Haslach, Innenansicht.
Blick in das Obergeschoss der Grundschule Haslach, wo der Innenausbau zurzeit läuft.