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3G in Rathäusern ab neuem Jahr


Angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen und der Ausbreitung der Omikron-Variante gilt ab dem neuen Jahr für die Rathäuser und Bezirksämter der Stadt Herrenberg die 3G-Regel. Dies hat der Corona-Stab der Stadtverwaltung auf Grundlage der aktuellen Corona-Verordnung der Landesregierung entschieden. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, für alle Dienstleistungen, die vor Ort erledigt werden, einen Termin vorab zu vereinbaren.

Ab 1. Januar 2022 ist der Zutritt zu den Ämtern und Rathäusern der Stadtverwaltung Herrenberg nur noch mit vorheriger Terminvereinbarung und mit 3G-Nachweis möglich. Das heißt: Zutritt bekommen nur noch diejenigen, die geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind. Die Türen von allen Ämtern und Rathäusern werden geschlossen, bis auf die Türen des Bürgeramtes am Marktplatz 1. Hier wird zu den Öffnungszeiten ein Sicherheitsdienst eingesetzt, der den Zugang kontrolliert. Wie bereits im letzten Winter können ab dem neuen Jahr alle Anliegen und Dienstleistungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung erledigt werden. Termine können unter www.herrenberg.de/terminvereinbarung vereinbart werden. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, ihren 3G-Nachweis zum Termin bereitzuhalten. Zudem bietet die Stadtverwaltung viele Dienstleitungen online oder per Video-Chat an.

Wer lediglich einen Bebauungsplan einsehen oder Formulare, Info- Material oder allgemeine Unterlagen beim i-Punkt im Bürgeramt abholen oder abgeben möchte, kann dies weiterhin ohne 3G-Nachweis und ohne vorherige Terminvereinbarung tun. Für die Abholung von Personalausweisen und Reisepässen ist jedoch eine vorherige Terminvereinbarung und ein 3G-Nachweis erforderlich.

Kritische Infrastruktur

Die Bereiche der Stadtverwaltung, die die sogenannte kritische Infrastruktur aufrechterhalten, haben besondere Schutzvorkehrungen getroffen, um auch im Fall einer Infektion der Mitarbeitenden einsatzfähig zu bleiben. Die Stadtwerke, das Amt für Technik und Grün, die IT-Abteilung und das Kläranlagen-Team arbeiten bereits seit mehreren Wochen in Schichtdiensten und haben Teams gebildet, die sich untereinander nicht begegnen. Zudem gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln am Arbeitsplatz. So ist die Einsatzbereitschaft auch im Fall einzelner Infektionen gewährleistet.

Das Team der Kläranlage hat darüberhinausgehende Vorkehrungen getroffen: So wird der Zutritt zur Kläranlage für Externe auf ein absolut notwendiges Minium beschränkt. Zudem wurden die Möglichkeiten für Remotezugriff auf die Kläranlagensteuerung ausgebaut; so könnte die Kläranlage temporär in einer Art Notbetrieb mit ein bis zwei Personen vor Ort sowie einer Person im Homeoffice betrieben werden.

Schutzmaßnahmen der Feuerwehr

Auch die Feuerwehr Herrenberg hat verschiedene Schutzmaßnahmen ergriffen. Dank dieser war die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr trotz einzelner Infektionen bisher immer vollumfänglich gegeben. Bereits seit Ende November 2021 wird der Übungsdienst auf die nur zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft zwingend erforderlichen Maßnahmen beschränkt. Zudem ist die Teilnahme an diesen Übungen nur mit 3G-Nachweis möglich, wobei zusätzliche Schnelltests für alle vor Beginn vorgesehen sind. Für den Einsatzdienst gilt ebenfalls die 3G-Regel; zusätzliche Schnelltests sind hier jedoch aufgrund des benötigten Zeitbedarfs nicht umsetzbar. Als kompensierende Maßnahme gilt für den gesamten Feuerwehrdienst eine FFP-Maskenpflicht.

Um im Falle eines Corona-Ausbruchs in den Reihen der Feuerwehr schnell reagieren zu können, sind alle Feuerwehrangehörigen verpflichtet, Erkrankungen sofort zu melden. Darüber hinaus wird an der seit Beginn der Corona-Pandemie im Hygieneplan vorgeschriebenen Reinigung und Desinfektion von benutzen Gerätschaften, Griffstangen oder Bedienelementen weiter festgehalten. Schließlich wird die Corona-Schutzimpfung intensiv gefördert: Bereits im April konnte allen Einsatzkräften ein Impfangebot unterbreitet werden; im November konnte dank der Zusammenarbeit mit einem lokalen Apotheker allen Feuerwehreinsatzkräften weitere Impfangebote gemacht werden. Auch dieses Angebot wurde intensiv genutzt.