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Regionalgeschichte hautnah erfahren


Ausstellung im Schickhardt-Gymnasium
Derzeit ist am Schickhardt-Gymnasium eine kleine Ausstellung zur Geschichte Herrenbergs im Nationalsozialismus zu sehen.

Derzeit haben die Schülerinnen und Schüler am Schickhardt-Gymnasium die Möglichkeit, sich direkt vor Ort mit Regionalgeschichte auseinanderzusetzen: Noch bis Anfang Dezember ist an der Schule eine kleine Ausstellung zur Geschichte Herrenbergs im Nationalsozialismus zu sehen. Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Stadtarchiv.
 
Grundlage des schulischen Projekts ist die Ausstellung zur Stadtgeschichte von Historiker Dr. Marcel vom Lehn. Im Stadtarchiv ist die Ausstellung „Herrenberg im Nationalsozialismus“ aktuell noch zu sehen. „Damit auch im Unterricht mit diesen Texten und Bildern gearbeitet werden kann, stellen wir die Tafeln leihweise zur Verfügung“, sagt Dr. Stefanie Albus-Kötz, die Leiterin des Stadtarchivs.
 
Die Ausstellung für die Schulen besteht aus 15 Schautafeln. Sie informieren unter anderem über die Jugend im Nationalsozialismus, die Euthanasie und die Rolle der Kirche vor Ort. Auch der Kriegsalltag und -verlauf sowie die Aufarbeitung nach Ende des Krieges werden in den Fokus gerückt.

Gelerntes wird nachvollziehbar

Die Kursstufe J2 hat sich bereits mit der Ausstellung vor Ort beschäftigt. „Man erhält einen ganz anderen Blick auf die Geschichte Herrenbergs“, so ein Schüler der Jahrgangsstufe. „Durch das regionale Beispiel wird das Gelernte aus dem Unterricht viel nachvollziehbarer für uns.“ Interessant sind die Themen der Ausstellung nicht nur für das Fach Geschichte; auch im Religions- und Ethikunterricht, in Gemeinschaftskunde oder Deutsch können sie aufgegriffen werden.

Ausstellung an Schule holen

Lehrkräfte, die die Ausstellung an ihrer Schule zeigen möchten, können sich gerne an das Stadtarchiv wenden: Dr. Stefanie Albus-Kötz, Leitung Stadtarchiv Herrenberg, Telefon 07032 954633-0, E-Mail s.albus-koetz@herrenberg.de.