Nachricht

Schokoherzen und Reparatur-Gutscheine für Radler


Bei der Nikolaus-Aktion für mehr Verkehrssicherheit haben Mitarbeiter der Stadt mit Eltern und ADFC-Mitgliedern Gutscheine an Schülerinnen und Schüler verteilt, die keine funktionstüchtige Beleuchtung am Fahrrad haben. Alle mit einer intakten Beleuchtung

Eine besondere Aktion hat am frühen Morgen des Nikolaustags am Schulzentrum Längenholz stattgefunden: Die Nikoläuse der Stadtverwaltung - Stéphane Rougière, Jan Timo Walter, Waltraud Marquardt und Wolfgang Lutz - haben mit Unterstützung von Eltern und Mitgliedern des lokalen ADFC Nikolausgeschenke an Fahradfahrer verteilt.

 
Schülerinnen und Schüler mit einem funktionierenden Licht bekamen Schokoherzen geschenkt. Alle, die ohne Licht oder mit kaputter Beleuchtung unterwegs waren, erhielten einen Reparatur-Gutschein. Insgesamt konnten 217 Schülerinnen und Schüler mit dieser Aktion erreicht werden: 152 Radler wurden von den städtischen „Nikoläusen“ mit einem Schokoherz belohnt, 65 bekamen einen Gutschein über sieben Euro geschenkt, verbunden mit dem Appell, ihr Fahrradlicht schnell reparieren zu lassen.

Einsatz hat sich gelohnt

„Wir freuen uns, dass im Vergleich zum letztem Jahr mehr Schülerinnen und Schüler mit dem Rad zur Schule gekommen sind und wirklich viele von Ihnen mit guter Beleuchtung ausgestattet waren“ sagt Jan Timo Walter von der Stabsstelle Klimaschutz. „Der Einsatz hat sich gelohnt“, ergänzt Stéphane Rougière vom Amt für Stadtentwicklung. „Die Schülerinnen und Schüler haben sich über die Süßigkeit oder die Gutscheine sehr gefreut. Mit der Aktion konnten wir etwas zur Verkehrssicherheit beitragen, ohne die Kinder zu belehren.“
 
Unterstützt wird die Licht-Check-Aktion von drei Radhändlern aus Herrenberg, die damit einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten wollen. Eingelöst werden können die Gutscheine bis zum 30. November 2019 beim Radhaus Rattay, dem Radlager Herrenberg und Holczer Radsport.

Hintergrund

Die Nikolaus-Aktion ist Teil der „Tu’s aus Liebe“-Kampagne, die die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) 2015 gemeinsam mit ihren Mitgliedskommunen zum Thema „Verkehrssicherheit“ ins Leben gerufen hat. Die Kampagne wird seitdem stetig um Aktionen, die für ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr werben, erweitert. Licht trägt entscheidend zur Sicherheit von Radfahrern bei, denn beim Einschalten des Lichts kommt es nicht nur darauf an, selbst etwas zu sehen, sondern es geht vor allem darum, gesehen zu werden.