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Stadtwald an der Burgsteige wird durchforstet


Ahorn, Esche, Eiche – diese Baumarten wachsen an der Herrenberger Burgsteige. Im Februar lässt die Stadt den Wald an der Burgsteige durchforsten, damit hier die Verkehrssicherheit auch künftig gewährleistet ist.
 
Die Fäll- und Rodungsarbeiten im Stadtwald an der Burgsteige beginnen am Montag, 11. Februar, und enden voraussichtlich am Freitag, 15. Februar. Anwohner und Passanten müssen in dieser Zeit mit Verkehrsbehinderungen an der Burgsteige rechnen. Außerdem wird der für Fußgänger und Radfahrer freigegebene Weg von der Wilhelmstraße hoch zum Schlossberg während der Maßnahme für den Verkehr voll gesperrt. Aus Sicherheitsgründen bittet die Stadtverwaltung alle Anlieger, diese Sperrung zu beachten.
 
Die Durchforstung ist notwendig, weil der Bestand mittlerweile so hoch ist, dass ein Schiefstand, verursacht durch die Hanglage, die Bäume zum Umstürzen bringen könnte. „Nur wenn der Wald durchforstet wird, kann die Stadt ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen“, erläutert der städtische Umweltbeauftragte Jürgen Baumer. Der Zeitraum für die Forstarbeiten ist bewusst gewählt: „Damit ist gewährleistet, dass rechtzeitig zur Brutzeit an der Burgsteige wieder Ruhe einkehrt und die Vögel sich ungestört dem Nestbau widmen können.“
 
Aufgrund der schwierigen topografischen Lage hat die Stadtverwaltung eine Spezialfirma mit den Durchforstungsarbeiten beauftragt. „Die Hanglage macht es notwendig, dass mit Seilunterstützung gearbeitet wird“, erklärt Baumer. Das Brennholz, das bei den Arbeiten anfällt, steht demnächst für die Herrenberger Bürgerinnen und Bürger zum Verkauf bereit.


Für die Verkehrssicherheit durchforstet eine Spezialfirma vom 11. bis 15. Februar den Baumbestand an der Herrenberger Burgsteige.
Für die Verkehrssicherheit durchforstet eine Spezialfirma vom 11. bis 15. Februar den Baumbestand an der Herrenberger Burgsteige