Nachricht

Notfallpläne für Kindertageseinrichtungen


Die Stadtverwaltung hat nun – wie angekündigt – Notfallpläne für ihre 28 Kindertageseinrichtungen ausgearbeitet. Diese sollen Eltern und Personal verlässliche Betreuungszeiten bis zum Ende des Kindergartenjahres im August ermöglichen. Demnach müssen in zwei Einrichtungen die Öffnungszeiten reduziert werden und in vier Einrichtungen Notgruppen in den Randzeiten eingerichtet werden. Die Notfallpläne gelten ab Montag, 18. März.
 
Der Fachkräftemangel im pädagogischen Bereich sowie Personalausfälle wegen Krankheit und Beschäftigungsverboten machten es notwendig, den Einsatz der Erzieherinnen und Erzieher in den städtischen Einrichtungen neu zu planen. Das Amt für Familie, Bildung und Soziales hat dafür in allen Kindertageseinrichtungen den Bedarf erhoben und die Einrichtungsleitungen haben Gespräche mit Eltervertretern, Familien und Fachkräften geführt.
 
“Wir haben den Personalbedarf im Einzelfall berechnet”, erklärt Uta Eberle, “einige Fachkräfte haben ihren Beschäftigungsumfang erhöht, oder helfen in anderen Kitas aus und Eltern unterstützen uns tatkräftig in den Notgruppen. Dafür sind wir allen Beteiligten sehr dankbar.“ Dadurch sei es gelungen, dass in nur zwei Kindertageseinrichtungen die Öffnungszeiten reduziert und in vier weiteren Kitas Notgruppen für die Randzeiten eingerichtet werden konnten. “Alle 28 Kindertageseinrichtungen arbeiten jetzt mit dem Mindestpersonalschlüssel”, so Eberle. Sollten zusätzliche Personalausfälle die Situation wieder verschärfen, sind gegebenenfalls weitere Maßnahmen erforderlich. Gelingt es, kurzfristig Stellen nachzubesetzen, werden die Öffnungszeiten wieder angepasst.
 
Verkürzte Öffnungszeiten gelten weiterhin für die Kita Alzental und ab 18. März für die Kita Schickhardtstraße. Vier weitere Einrichtungen arbeiten mit sogenannten Notgruppen. Dazu gehören die Kitas Haslach, Markweg, Holdergraben und Keltenstraße. Hierfür haben die Einrichtungsleitungen den Bedarf der Familien erhoben. Eltern, die eine verkürzte Betreuungszeit nicht überbrücken können, steht eine Betreuung in der Notgruppe offen. Durch die geringere Kinderzahl in der Zeit der Notgruppe, reduziert sich entsprechend der Mindestpersonalschlüssel und dies führt zu einer Entspannung des Personalbedarfs. Von reduzierten Öffnungszeiten konnte man dadurch in diesen vier Häusern absehen. In den übrigen 22 städtischen Kindertageseinrichtungen konnten die regulären Betreuungszeiten durch personelle Unterstützung aus anderen Kitas und den Kernzeit- und Ganztagsbetreuungen sowie temporären Aufstockungen von Beschäftigungsumfängen einzelner Fachkräfte beibehalten werden.