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Rotblühende Kastanie als bleibende Erinnerung ans Ortsjubiläum


Eine Kastanie, mehr als zwei Meter hoch, zwischen 12 und 15 Jahre alt. Das sind, nüchtern zusammen gefasst, die Eckdaten eines Baumes, der seit knapp zwei Wochen hinter der Gültsteiner Grundschule steht. Doch dahinter steckt mehr: Bei der Kastanie handelt es sich um den Gültsteiner Jubiläumsbaum.
 
Die Grundschüler waren es, 84 um genau zu sein, die reihum zur Schaufel griffen und den Baum pflanzten. Lehrer, Eltern und Ortsvorsteher Gerhard Kauffeldt begleiteten die Kinder bei der Pflanzaktion. Drei Mitarbeiter des Amts für Technik, Umwelt, Grün (TUG) der Stadt Herrenberg unterstützten sie dabei tatkräftig und bei Jürgen Baumer, dem Umweltbeauftragten der Stadt, liefen die Fäden zusammen.
In Rücksprache mit der Schulleitung hat sich Jürgen Baumer für eine rotblühende Kastanie entschieden. Damit geht der Wunsch der Schule nach einer Vielfalt unterschiedlicher Baumarten – die im Unterricht thematisiert werden können – in Erfüllung. Zudem wird der Baum später genug Spiel- und Bastelmaterial abwerfen. Er wird im Frühjahr eine Augenweide sein und im Sommer erfreulich wenig Tierchen anziehen. Das Wichtigste aber: Die Kastanie wird nachhaltig und somit weit über das Jahr 2019 hinaus an das 1250-jährige Ortsjubiläum erinnern.

Am kommenden Samstag, 6. April, startet das Jubiläumsjahr mit einem offiziellen Festakt in der TV Halle in Gültstein.

Jubiläumsbaum hinter der Gültsteiner Grundschule