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Nistkästen für künftige Freizeitanlage im Längenholz


Der Frühling und damit die brütenden Vögel können kommen. Zumindest, wenn es nach den Machern des „Hortus Herrenbergensis“ geht. Sie haben auf dem Gelände der künftigen Freitzeitanlage Längenholz Nistkästen aufgehängt. Das Gesamtprojekt Freizeitanlage ist auf einem guten Weg: Der Spatenstich wird voraussichtlich im Frühsommer stattfinden.
 
Der Verband Region Stuttgart (VRS) hat kürzlich seine Zusage zur Kofinanzierung erteilt, der entsprechende Vertrag ist in trockenen Tüchern. Die Ausschreibung für den Bau der Anlage wurde veröffentlicht. Läuft alles nach Plan, erfolgt der Spatenstich noch im Frühsommer.
Die Arbeiten für den Bau der Wohnmobilstellplätze liegen in den letzten Zügen. Das Amt für Tiefbau und Entwässerung, das zugleich federführend für den Bau der Wohnmobilstellplätze zuständig ist, hat gemeinsam mit der Elektroabteilung des Amtes für Technik, Umwelt, Grün (TUG) für die notwendige Infrastruktur gesorgt. Die TUG-Abteilung Umwelt und Grün hat darüber hinaus jeweils vier Feldahorne und Rotahorne und eine Kastanie gepflanzt. Eine Hainbuchenhecke grenzt nun die Stellplätze vom übrigen Freizeitgelände ab und nach der Raseneinsaat im Frühjahr wird noch ein Picknick-Platz eingerichtet.
 
Nistkästen für „Hortus Herrenbergensis“
Mit einer Leiter im Gepäck und in Begleitung der fotografierenden Susanne Orlich, war Norbert Heumüller dieser Tage auf dem Gelände des künftigen Gemeinschaftsgartens unterwegs und hat vier Nistkästen aufgehängt. Für Dokumentationszwecke eigens nummeriert und beschriftet, hängen die Nisthöhlen nun in luftiger Höhe, damit weder Zwei- noch Vierbeiner heranreichen können und den Vögeln und ihrem Nachwuchs unnötig Stress bereiten. Direkte Sonneneinstrahlung und Windschatten erhöhen den Komfort für die erwarteten Zwischenmieter zusätzlich. Meise und Feldsperling, Gartenrotschwanz und Kleiber sollen die von Menschenhand geschaffenen Höhlen beziehen und darin nisten, so die Hoffnung der Verantwortlichen.
 
Alle Mitglieder der Hortus-Gruppe sind Ehrenamtliche, die gemeinsam das Gartenprojekt „Hortus Herrenbergensis“ stemmen. Auf dem Gelände der künftigen Freizeitanlage Längenholz wird der Herrenberger Garten angelegt: eine zusammengerechnet rund 1.700 Quadratmeter große Fläche. In den vergangenen Tagen hat die Bürgergruppe auch Ziegel, Steine und Totholz auf das Gelände transportiert. „Material, mit dem wir später Beet-Einfassungen, Insektenhotels oder Trockenmauern bauen können“, erklärt Norbert Heumüller. Die Gruppe freut sich über weitere Mitstreiter für das Gartenprojekt. Wer sich im und für den „Hortus Herrenbergensis“ engagieren möchte, kann sich per E-Mail unter hortus.herrenbergensis@gmx.de melden.