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Mutgeschichten bei der Museumsnacht in Kayh erleben


Die Herrenberger Mutgeschichtenausstellung ist nach Kayh gewandert: Hier ist sie in der Scheune des Museums „Seeger’sches Häusle“ am Pfarrgarten, Hauptstraße 17 zu sehen und erzählt neue Geschichten vom Mut im Kleinen und im Großen. Am Freitag, 28. Juni gibt es von 18 bis 23 Uhr ein abwechslungsreiches Programm rund um die mutigen Geschichten in Kayh.
 
Die Kayher Museumsnacht macht Mutgeschichten erlebbar. Viele davon haben sich in der Umgebung des Seeger’schen Häusle zugetragen – der Heimatgeschichts- und Trachtenverein Kayh e. V. ist diesen Geschichten nachgegangen und präsentiert sie bei der Museumsnacht. Dabei kann man unter anderem erfahren, wieso es Jahrzehnte gedauert hat, bis das neue Wohngebiet Unten im Dorf eröffnet werden konnte und wieso Kayh dort seiner ehemaligen Mitbürgerin Luise Schöffel eine Straße gewidmet hat. Die Gäste erfahren etwas über den Kayher Dorfladen und seine Gründerin Lydia Kehrer sowie über die mutige Pfarrfrau Maria Kleinknecht. Außerdem stellen sich die mutigen Feuerwehrmänner vor. Zur Museumsnacht gibt es im benachbarten Pfarrgarten Rote zum Selbergrillen, Stockbrot und Getränke. Auf Kinder wartet ein Spieleparcours zum Thema Mut. Um Müll zu sparen, was schon vor mehr als 20 Jahren ein Anliegen der couragierten Bürgerinitiative „Vermeiden statt Verbrennen“ war, wird darum gebeten eigene Gläser, Teller und Besteck mitzubringen.
 

Fortsetzung Mut-Aktion


Die Ausstellung im Seeger‘schen Häusle ist zusätzlich noch während des Kayher Kirschenfestes am Sonntag, 30. Juni von 13:00 bis 15:00 zu sehen. Anschließend geht sie ein Jahr lang auf die Reise durch die Herrenberger Stadtteile und zeigt auf, wie der Mut von gestern uns heute zeigt, dass auch die kleinen Taten etwas bewegen oder jemanden helfen.
 
Auch in Zukunft soll es heißen „Nur Mut“: Als Folgeprojekt der Ausstellung, die im Frühjahr in der Stadtbibliothek und Volkshochschule zu sehen war, ist die Aktion Teil der Partnerschaft für Demokratie in Herrenberg, die vom Bundesprogramm Demokratie leben unterstützt und vom Bundesfamilienministerium gefördert wird.
 
Wer die Ausstellung oder Teile davon im eigenen Stadtteil zeigen möchten, kann sich an das Team Beteiligung und Engagement der Stadt Herrenberg wenden. Kontakt: Kati Ridder, Telefon 07032 2018971, E-Mail k.ridder@herrenberg.de.