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Auf leisen Reifen durch die engen Altstadtgassen


Der Neue ist da! Klein ist er, schmal, wendig. Also genau richtig für die engen Altstadtgassen, und dort soll er auch eingesetzt werden. Denn beim „Neuen“ handelt es sich um ein Goupil G4 Elektrotransporter. Seit heute Vormittag steht er auf dem Hof des Amts für Technik, Umwelt, Grün (TUG) in der Stuttgarter Straße – und damit ist das halbe Dutzend voll.
 
Neben einem Street-Scooter und einem Renault Kangoo zählen bislang auch drei E-Bikes zum amtseigenen Fahrzeugpool. Der Goupil G4 ist also in bester Gesellschaft und es zeigt sich, dass beim TUG das Thema alternative und emissionsarme Antriebe längst angekommen und fest verankert ist.
 
Sobald der neue E-Transporter zugelassen ist und das Kennzeichen mit dem zusätzlichen „E“ hat, kann er in der Kernstadt auf die (Müll)Strecke gehen. Eigens dafür wurde er mit einem Müllaufbau ausgestattet. Dieser ist kippbar, kann von beiden Seiten beladen werden und hat ein Fassungsvermögen von knapp einer Tonne Gewicht. Die Batterie hat eine Reichweite von mehr als 100 Kilometer, wird mit Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft geladen und garantiert, dass das neue TUG-Fahrzeug nahezu lautlos durch die schmalen Gässle der Herrenberger Altstadt fahren wird. Damit er trotzdem nicht „überhört“ werden kann, ist der 1,20 Meter schmale Transporter mit einer Glocke ausgestattet. Doch auch wenn der erste Höreindruck trügt: Die Männer vom TUG bringen kein Eis – sie entsorgen das „Papierle“.

Das Team des Amts für Technik, Umwelt, Grün (TUG) mit der stellvertretenden Amtslei-tung Stephanie Haubner vor dem neuen E-Transporter, der demnächst in den engen Altstadtgassen Herrenbergs zum Einsatz kommt.
Das Team des Amts für Technik, Umwelt, Grün (TUG) mit der stellvertretenden Amtsleitung Stephanie Haubner vor dem neuen E-Transporter, der demnächst in den engen Altstadtgassen Herrenbergs zum Einsatz kommt.