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Sandburgen-Bau kann weitergehen


Bereits am heutigen Vormittag haben die Mitarbeiter des Amts für Technik, Umwelt, Grün (TUG) damit begonnen, die Absperrungen rund um die Sandkästen auf 13 öffentlichen Spielplätzen und in 13 Kindertagesstätten wieder abzubauen. Ab sofort dürfen und können dort wieder Sandburgen gebaut und Sandkuchen gebacken werden.
 
Zur Sperrung der Flächen kam es, weil man nach dem Großbrand bei einem Baustoffhandelsunternehmen in der Kalkofenstraße am letzten Juli-Wochenende auf Nummer sicher gehen wollte. In Rücksprache mit der Feuerwehr hatte sich das für die Spielplätze zuständige TUG dazu entschieden, einzelne Sandflächen zu beproben. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie schon seinerzeit betont wurde – und wie nun auch die Ergebnisse zeigen.

Die Beprobung durch das unabhängige Institut „Eurofins | Institut Jäger GmbH“ hat zweifelsfrei ergeben: „Es gibt keine Belastungen, die weitere Maßnahmen erforderlich machen würden“, so die Rückmeldung aus Tübingen an die Herrenberger Stadtverwaltung heute Morgen.
Die Auswahl der fünf Sandkästen, von denen Proben genommen und analysiert wurden, hat das Institut selbst getroffen. Dass ausschließlich Spielflächen im südlichen Teil der Kernstadt und im Teilort Gültstein gesperrt wurden, war der Tatsache geschuldet, dass dies die Hauptwindrichtung zum Zeitpunkt des Brandes war.
 
„Wir waren uns sicher, dass keine Gesundheitsgefahr besteht, doch wir wollten dies auch von unabhängiger Seite und schwarz auf weiß bestätigt wissen“, sagte Tobias Meigel, Erster Bürgermeister der Stadt Herrenberg. Das erwartete Ergebnis liegt nun vor, somit steht dem Ausflug zum nächstgelegenen Sandkasten nichts mehr im Weg – sobald sich die Wetterlage wieder etwas beruhigt hat.