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Neugestaltung des Spielplatzes Beethovenstraße verzögert sich


Der erste Aufschlag wurde längst gemacht – bereits im November 2018 fand der Ideenworkshop für die Um- und Neugestaltung des Spielplatzes in der Beethovenstraße statt, der Umbau war für das Jahr 2020 vorgesehen. Doch daraus wird nun leider nichts: „Aktuellen Planungen zufolge kann der Spielplatz erst im Jahr 2021 umgestaltet werden“, benennt Stefan Kraus, Leiter des Amts für Technik, Umwelt, Grün (TUG) den derzeitigen Zeitplan und er bedauert: „Wider Erwarten zieht sich die Umsetzung länger hin, als wir das ursprünglich geplant hatten.“
 
Vor allem zwei Gründe sind ausschlaggebend für die Verzögerung. Einerseits ist der Aufschub der Priorisierung, andererseits fachlichen Überlegungen geschuldet. „Die Mitglieder des Technischen Ausschusses haben uns im vergangenen Dezember weitere 150 000 Euro für die Gestaltung der Erweiterungsfläche des mitmachParks „Mensch und Natur“, der Freizeitanlage Längenholz zur Verfügung gestellt“, führt Stefan Kraus an. Was dies mit der Umgestaltung des Spielplatzes in der Beethovenstraße zu tun hat? „Während auf der bisherigen Fläche der Freizeitanlage vor allem Angebote für Jugendliche geschaffen werden, werden wir bei der Gestaltung der Erweiterungsfläche jüngere Kinder und Familien in den Mittelpunkt rücken“, sagt Simone Ehinger, Landschaftsplanerin beim TUG und Projektleiterin für beide Spielflächen. Sie führt weiter aus: „Wir haben also die gleiche Zielgruppe, wie auch beim Spielplatz in der Beethovenstraße.“ Der Vorteil: Es kann ein stimmiges Gesamtkonzept erarbeitet und umgesetzt werden. Anstatt unnötige Doppelstrukturen zu schaffen, können hier Spielangebote geschaffen werden, die es dort nicht gibt – und andersherum. Der Nachteil:  Die Planungen für die Beethovenstraße können erst im nächsten Jahr finalisiert werden.
 
Dass die bauliche Umsetzung dann erst im darauffolgenden Jahr angegangen werden kann, hängt auch mit den Prioritäten beim Spielplatzbau zusammen. „Bei der Freizeitanlage soll es keinen Bruch geben, wir möchten hier nahtlos weiterbauen“, sagt Stefan Kraus. Doch der Bau bindet im kommenden Jahr die Ressourcen der TUG-Mitarbeiter, die dank ihres handwerklichen Geschicks und ihrer fachlichen Ausbildung einen ganzen Schwung Eigenleistungen übernehmen können. „Dadurch kann der Bau nicht nur kostengünstiger gestaltet werden, weitaus wichtiger ist: Die Qualität der Spielflächen kann somit ganz entscheidend gesteigert werden“, betont der Amtsleiter.
 
Über das Frühjahr hinaus wird auf der Fläche der Freizeitanlage gearbeitet, auf der die Angebote für die Jugendlichen entstehen, für den Frühsommer ist die Einweihung geplant. Direkt danach wird schon die Erweiterungsfläche in Angriff genommen und auch hier sind die TUG-Mitarbeiter mit Eigenleistungen gefordert. Gleiches gilt für den Spielplatz in der Beethovenstraße – die TUG-Mannschaft hat aber erst im Jahr 2021 die notwendigen Freiräume dazu.