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Schokoherzen und Reparatur-Gutscheine für Radler


In diesem Jahr hat der Nikolaus eine besondere Aufgabe übernommen: Noch früh morgens in der Dunkelheit hat die Stadtverwaltung Gutscheine an Schülerinnen und Schüler verteilt, die keine funktionstüchtige Beleuchtung am Fahrrad hatten. Alle mit einer intakten Beleuchtung wurden mit Schokoladenherzen belohnt.

Am Freitag, 6. Dezember, haben sich Michael Tröger, Jan Timo Walter, sowie Ute Braun und Stéphane Rougière von der Stadtverwaltung Herrenberg mit Unterstützung von Eltern und zwei Mitgliedern der lokalen ADFC am Schulzentrum Längenholz als Nikoläuse positioniert. Insgesamt konnten 166 Schülerinnen und Schüler mit dieser Aktion erreicht werden: 127 Radler wurden mit einem Schokoherz belohnt, 39 bekamen einen Gutschein über sieben Euro geschenkt, verbunden mit dem Appell, ihr Fahrradlicht schnellstens reparieren zu lassen.

Einsatz hat sich gelohnt

„Trotz eisiger Kälte trafen wir viele Radlerinnen und Radler an, die sich über unsere Geschenke gefreut haben. Ein tolles Erlebnis“ sagt Ute Braun von der Geschäftsstelle Gutachterausschuss. „Es war eine sehr lohnenswerte und pädagogische Aktion. Bemerkenswert, wie viele Schülerinnen und Schüler noch im Dezember das Fahrrad nutzen und vorschriftsmäßig das Licht anhaben“, ergänzt Stéphane Rougière vom Amt für Stadtentwicklung nach dem morgendlichen Einsatz.
Unterstützt wird die Licht-Check-Aktion von drei Radhändlern aus Herrenberg, die damit einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten wollen. Eingelöst werden können die Gutscheine bis zum 30. November 2020 beim Radhaus Rattay, dem Radlager Herrenberg und Holczer Radsport.

Hintergrund

Die Nikolaus-Aktion ist Teil der „Tu’s aus Liebe“-Kampagne, die die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) 2015 gemeinsam mit ihren Mitgliedskommunen zum Thema „Verkehrssicherheit“ ins Leben gerufen hat. Die Kampagne wird seitdem stetig um Aktionen, die für ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr werben, erweitert. Licht trägt entscheidend zur Sicherheit von Radfahrern bei. Denn beim Einschalten des Lichts kommt es nicht nur darauf an, selbst etwas zu sehen, sondern es geht vor allem darum, gesehen zu werden.