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Bessere Ausstattung für den Forscher-Nachwuchs


Wie sich die Architekten das Lernen der Zukunft in den Fächern Biologie, Chemie, Physik sowie Naturwissenschaft und Technik vorstellen, können Interessierte in einer Ausstellung in der Grafenberghalle Kayh sehen. Die Pläne und Modelle sind dort von Samstag, 7. bis Montag 9. Dezember täglich von 11 bis 16 Uhr ausgestellt.
 
Für rund 5,5 Millionen Euro will die Stadt Herrenberg den naturwissenschaftlichen Trakt am Andreae-Gymnasium erweitern und modernisieren. Für diese Aufgabe sowie für die Generalsanierung des Gebäudebestands wurde unter 25 Architekturbüros ein Wettbewerb ausgelobt. Den überzeugendsten Entwurf hat nach Einschätzung der Fach-Jury das Büro FRA Fischer Rüdenauer Architekten, Stuttgart abgeliefert. Neben der sehr guten funktionalität lobte die Jury besinders die Qualität und Klarheit der Fassade, die bauliche Integration des Neubaus in den Bestand und das Potenzial für künftige pädagogische Entwicklungen. Die Fach-Jury besteht aus renommierten Architekten sowie sachverständigen Vertretern aus der Verwaltung und dem Gemeinderat. Der erste Preis im Wettbewerb ist mit 20.000 Euro dotiert. 12.000 Euro für den zweiten Platz gehen an Büro AV1 Architekten Kaiserslautern. Eine mit 10.000 Euro dotierte Anerkennung sprach die Jury dem Entwurf des Büros Lieb Architekten Freudenstadt aus.
 
Zwischen 700 und 800 Schülerinnen und Schüler besuchen das Gymansium und lernen in den neun Fachräumen des naturwissenschafltichen Bereichs die Grundlagen des Fächerkanons. Da der Gebäudeteil aus den 70ern in die Jahre gekommen ist, ist eine umfassende Erweiterung, Neugestaltung und Sanierung notwendig. Dabei sollen in erster Linie die pädagogischen Anforderungen erfüllt werden, aber auch Barrierefreiheit, Brandschutz und Energiekonzept auf den heutigen Stand gebracht werden. Der Umbau soll im laufenden Betrieb voraussichtlich im Jahr 2021 stattfinden.

Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse