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Neues Betreuungsgebäude an der Vogt-Heß-Schule


Die Planungen für das neue Betreuungsgebäude an der Gemeinschaftsschule können sich Interessierte in einer Ausstellung in der Mehrzweckhalle anschauen. Die Pläne und Modelle aus dem Architektenwettbewerb sind dort von Samstag, 14. bis Donnerstag 19. Dezember ausgestellt – am Samstag ab 13.30, an allen anderen Tagen von 11 bis 16 Uhr.
 
Für rund 5,7 Millionen Euro will die Stadt Herrenberg an der Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule ein neues Gebäude mit zwölf Räumen für die Kernzeit- und Ganztagsbetreuung von rund 200 Schulkindern sowie die Vorbereitungsklassen schaffen und hat dafür einen Wettbewerb unter 15 Architekturbüros ausgelobt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Qualität der Aufenthalts- und Ruhebereiche sowie der Gemeinschaftsflächen Foyer und Piazza. Hier finden wichtige pädagogische Angebote Raum, wie zum Beispiel Theater- und Tanzprojekte, Diskussionrunden und Kinderkonferenzen, Hausaufgabenbetreuung und Schreibwerkstatt, Spiel und Bewegung oder Forschen und Experimentieren.
 
Den überzeugendsten Entwurf hat nach Einschätzung der Fach-Jury das Büro Matthias Schneider, Stuttgart abgeliefert. Die Klarheit in der Aufteilung der Funktionen überzeugte das Preisgericht ebenso wie die gute funktionale Verbindung zum Bestand. „Bei diesem Entwurf fügt sich der Baukörper durch geringe Eingriffe in den Bestand selbstverständlich in das Gebäudeensemble ein“, heißt es in der Begründung. Außerdem wurde der gute Umgang mit der Topograhpie gelobt. Die Fach-Jury besteht aus renommierten Architekten sowie sachverständigen Vertretern aus der Verwaltung und dem Gemeinderat. Der erste Preis im Wettbewerb ist mit 20.000 Euro dotiert. 14.000 Euro für den zweiten Platz gehen ans Büro Drei Architekten, Stuttgart. Eine mit 6.000 Euro dotierte Anerkennung sicherte sich Büro Dasch Zürn und Partner, Stuttgart.
 
Die Vogt-Heß-Schule im Schulzentrum Markweg ist seit dem Schuljahr 2016/2017 eine Gemeinschaftsschule, in der rund 400 Schülerinnen und Schüler von Klasse 1 bis 10 gemeinsam lernen. Sie bietet für Grundschulkinder Ganztagsbetreuung in der Zeit von 7 bis 17 Uhr an, parallel gibt es in der Schule ein Ganztagesschulangebot. Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen steigt kontinuierlich an.

Ausstellung der Entwürfe