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Zwei neue Bänke vor Spitalkirche


Was als ein Provisorium begann, ist jetzt feste Institution: Zwei neue Bänke stehen seit Kurzem – anstelle der pinken Kirchenbank – vor der Spitalkirche in der Altstadt und laden zum Plauschen, Ausruhen und Verweilen ein. Damit erfüllt sich auch einer der Wünsche, die die Altstadtbewohner bei einer Ideenwerkstatt im September für die Quartiersgestaltung hervorgebracht haben.
 
Das erste Sitzmobiliar hatte die evangelische Kirchengemeinde im Zuge der Renovierungsarbeiten vor der Spitalkirche aufgestellt: Auf der pinken Kirchenbank konnte man sich ab 2017 jeden Samstag über die Fortschritte auf der Baustelle informieren. Sie wurde aber mit der Zeit marode. Nun haben die Bürgerinnen und Bürger die pinke Bank durch zwei wetterfeste metallene Exemplare ersetzt. Für Quartiersmanagerin Ines Böttcher ist das Projekt ein weiterer kleiner Schritt für die Entwicklung der Altstadt: „Beim Ideen-Workshop zum Quartier 2020 haben die Bürgerinnen und Bürger darauf hingewiesen, dass es in der Altstadt nicht genügend Sitzgelegenheiten gibt“, berichtet sie. Nun kann man also mitten in der Fußgängerzone gemütlich im Sitzen plauschen oder sich, etwa während des Einkaufens, ausruhen oder einfach nur verweilen.

Gut für ein Päuschen: Ines Böttcher, Quartiersmanagerin der Stadt Herrenberg, und Johan-nes Söhner, Diakon der Evangelischen Kirchengemeinde Herrenberg, nutzen die neue Bank vor der Spitalkirche für einen kurzen Plausch.
Gut für ein Päuschen: Ines Böttcher, Quartiersmanagerin der Stadt Herrenberg, und Johannes Söhner, Diakon der Evangelischen Kirchengemeinde Herrenberg, nutzen die neuen Bänke vor der Spitalkirche für einen kurzen Plausch.

Stadt entfristet Genehmigung

„Eine Bank im öffentlichen Raum aufzustellen, ist jedoch nicht ohne weiteres möglich“, betont Ines Böttcher, „denn dazu ist eine Genehmigung der Stadt erforderlich.“ Und diese wiederum ist an verschiedene Bedingungen gebunden, die erfüllt werden müssen. In diesem Fall hatte die Spitalkirche aber schon eine Genehmigung für die pinke Kirchenbank. Die Stadt hat diese nun entfristet. Auch die Wartungsfrage ist gelöst: „Die Freunde der Spitalkirche haben sich bereit erklärt, die Bank instand zu halten“, berichtet Ines Böttcher. Außerdem werden sie die Bank und das direkte Umfeld sauber halten. Eventuelle Nachfolgekosten trägt die evangelische Kirchengemeinde.
 
Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der Strategie „Quartier 2020 – Gemeinsam. Gestalten.“.