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Fruchtkasten: Grünes Licht für Planungswettbewerb


Mitten in der Corona-Krise kam der Herrenberger Gemeinderat in der Stadthalle zu einer kurzen Sitzung mit nur wenigen Tagesordnungspunkten zusammen. Die Agenda wurde auf die wichtigsten Punkte reduziert und in der Stadthalle gab es genug Platz, um den Abstand untereinander einhalten zu können. Folgende Beschlüsse wurden gefasst:

Fruchtkasten

Mit der Zustimmung zu den Auslobungsunterlagen gab der Gemeinderat grünes Licht für den anstehenden Planungswettbewerb um die Zukunft des Fruchtkasten. Im Vorfeld hatten sich im Rahmen eines EU-weit ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs 34 Büros um eine Teilnahme beworben. Am 27. April war die Bewerbungsfrist zu Ende. Sechs Teilnehmende waren bereits im Vorfeld ausgewählt worden. 19 weitere Büros wurden ausgesucht. Im Laufe des Mai erhalten die 25 Interessenten die Wettbewerbsunterlagen und damit ist der Planungswettbewerb gestartet. Die Preisrichtersitzung ist für Oktober 2020 geplant. Ende November dieses Jahr soll der Wettbewerb abgeschlossen sein.

Ein Antrag der CDU-Fraktion, die Beratung und Entscheidung dieses Tagesordnungspunktes zu vertagen, wurde mehrheitlich abgelehnt.

Andere Ladenflächen und Seecube

Dem geänderten Entwurf des Bebauungsplans „Nufringer Tor, 1. Änderung“ stimmte der Gemeinderat zu. In einer zusätzlichen Beschlussziffer wurde festgehalten, dass das Gremium im Rahmen der weiteren Planung des Seelesplatzes entscheiden wird, welche Bäume in diesem Bereich stehen bleiben und welche gefällt werden.

Mit dem Beschluss wird das Planungsrecht für die vorgesehene Neuaufteilung der Ladenverkaufsflächen im zweiten Obergeschoss des Einkaufszentrums Nufringer Tor sowie für die Bebauung des Grundstücks an der Ecke Benzstraße/Seestraße (gegenüber der Alten Turnhalle) geschaffen. Auf diesem Grundstück ist eine der Stadteingangssituation angemessene prägende Bebauung vorgesehen (Projekt „Seecube“). Eine erneute öffentliche Auslage dieses Bebauungsplans folgt.

Annahme von Spenden

Der Gemeinderat nahm für die Stadt Herrenberg folgende Spenden an:
Die Herrenberger Feuerwehr erhält für ihren engagierten Einsatz beim Kemmler-Großbrand im vergangenen Sommer und die Ausrichtung eines Dankeschönfestes 40.000 Euro. Die Spende kommt von der Firma Kemmler (30.000 Euro) und der Firma Roman Klis Design (10.000 Euro).
Verschiedene Herrenberger Kindertagestätten erhalten 3.000 Euro für folgende Zwecke: Lesesofa, Magnetmatten, Fahrzeuge und Spielmaterialien.
Außerdem stimmt der Gemeinderat zu, weitere Kleinspenden für Verschiedenes im Gesamtwert von 780,72 Euro anzunehmen.

Nichtöffentliche Beschlüsse

OB Thomas Sprißler gab mehrere nichtöffentlich gefasste Beschlüsse bekannt:
  • Der Abschluss der Kaufverträge für den Grundstücksverkauf im Gewerbegebiet „Unter dem Benzinger Weg“ in Gültstein an die Firma Haba Plattenservice GmbH sowie im Gewerbegebiet Kuppingen zur Ansiedlung eines Drogeriemarktes sei nun vollzogen.
  • Außerdem habe die Stadt die CPM GmbH mit Sitz in Sindelfingen mit der Projektsteuerung für die Entwicklung des BayWa-Areals beauftragt.
  • Schließlich habe die Stadt für verschiedene Vereine (VfL Herrenberg, Reit- und Fahrverein Herrenberg, Sportverein Oberjesingen, TC Herrenberg) Ausfallbürgschaften übernommen.