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Künftig abends wieder Rufauto statt Bus


Während der abendliche und nächtliche Busverkehr künftig wieder durch das Rufauto ersetzt wird, bleibt der günstige Stadttarif erhalten. Diese Beschlüsse zur Fortführung von Maßnahmen nach Auslaufen des Förderprogramms „Saubere Luft“ fasste der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Die Stadtwerke ziehen eine erste Bilanz zu einer der Modellstadt-Maßnahmen: Ab dem Auslaufen des Förderprogramms „Saubere Luft“ – voraussichtlich Dezember 2020 – wird im Abend- und Nachtverkehr wieder das Rufauto im Citybusverkehr eingesetzt. Der abendliche Einsatz von Bussen wird damit nicht verlängert. Grund hierfür sind eine sehr geringe Auslastung bei unverhältnismäßig hohen Kosten. Die Verträge mit den Busunternehmen zu „Saubere Luft“-Maßnahmen enden automatisch zum Fahrplanwechsel 2020. Die neuen Rufautoverkehre müssen ausgeschrieben werden. Dem Rufautobetrieb auf den Citybuslinien werden möglichst kundenfreundliche Nutzungsbedingungen zu Grunde gelegt. Die Anregung dazu hatte die SPD-Fraktion mit einem Antrag gegeben.  

Das Angebot des Stadttarifs hingegen führt zu messbaren Kundenzuwächsen und wird fortgesetzt. Dieses Angebot soll weiterhin als Tagesticket für drei Euro und als Gruppenticket für bis zu fünf Personen für sechs Euro bestehen bleiben. Das Stadttarif-Monatsticket wird um 20 Euro vergünstigt angeboten. Durch die intensive Bewerbung des Stadttarifs, durch die Stabilisierung der Erreichbarkeit der S-Bahn sowie durch die preislich attraktive Gestaltung haben sich die Fahrgastzahlen positiv entwickelt. Erhältlich sind die Stadttarif-Tickets im Bus, am DB-Automaten in Herrenberg, Zwerchweg und Gültstein, im DB-Reisezentrum Herrenberg, über die App „DB Navigator“, im Bürgeramt Herrenberg und bei den Stadtwerken Herrenberg.