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Steigende Infektionszahlen bereiten Sorge


Die steigende Anzahl an Corona-Infizierten bereitet auch bei der Stadtverwaltung Herrenberg Sorge und wird deshalb genau beobachtet. Oberbürgermeister Thomas Sprißler wendet sich am Mittwochabend (16.09.) in einer Videobotschaft an die Bevölkerung und bittet um die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen sowie das Tragen einer Alltagsmaske. Bei der Stadtverwaltung hat sich der Arbeitsalltag mit Corona gut etabliert.
 
Nach den Sommermonaten, in denen viele Menschen in den Urlaub gefahren sind, sind deutschlandweit die Corona-Infektionszahlen wieder angestiegen. Auch im Landkreis Böblingen und in Herrenberg sind steigende Zahlen zu verzeichnen. Aktuell gibt es in Herrenberg 7 Personen, die nachgewiesen an Corona erkrankt sind. Von Mitte Juni bis Mitte Juli gab es keine positiven Fälle. Seit Ausbruch der Pandemie wurden in Herrenberg 174 Fälle gezählt. Eine Person aus Herrenberg ist an Corona verstorben.
 
Aufruf von OB Thomas Sprißler
„Die steigenden Infektionszahlen beobachten wir genau und natürlich mit Sorge“, so Oberbürgermeister Thomas Sprißler dazu. Das Stadtoberhaupt richtet sich deshalb in einer neuerlichen Videobotschaft nach den Sommerferien an die Bürgerinnen und Bürger. Das Video ist ab Mittwochabend über die städtischen Social Media-Kanäle Facebook und Instagram zu sehen. Darin dankt er zunächst für den Beitrag aller zu einer Beruhigung des Infektionsgeschehens in den zurückliegenden Monaten. Gleichzeitig appelliert Sprißler an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen und bittet insbesondere die aus Risikogebieten zurückkehrenden Menschen, ihren Pflichten wie Quarantäne und Corona-Test nachzukommen. Zudem erinnert er daran, im Alltag weiterhin auf Abstand, Hygiene und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu achten. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es für ihn, die lokalen Einzelhändler und Gastronomen zu unterstützen, denn diese seien durch die Pandemie besonders schwer getroffen. „Nur gemeinsam schaffen wir es, diese Pandemie zu bewältigen“, so Sprißler.
 
Rückkehr aus Risikogebiet
Das Robert-Koch-Institut hat über die Sommermonate hinweg die Risikogebiete stetig ausgeweitet. Eine aktuelle Liste findet sich auf der Website des RKI unter www.rki.de. Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem dieser Risikogebiete aufgehalten haben, müssen sich laut Verordnung des Landes Baden-Württemberg für Ein- und Rückreisende umgehend in Quarantäne begeben. Außerdem müssen sich alle, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, auf das Virus testen lassen. Bis das Testergebnis vorliegt müssen sich Rückkehrende aus Risikogebieten in häusliche Quarantäne begeben und sich an ihrem Wohnort beim Bürgermeisteramt melden. Alle, die in Herrenberg wohnen, müssen unverzüglich das Ordnungsamt der Stadt Herrenberg per E-Mail an corona@herrenberg.de informieren. Positive Ergebnisse werden immer auch an das Gesundheitsamt übermittelt. Wer ein negatives Ergebnis erhält, informiert sein jeweiliges Rathaus entsprechend und braucht keine Quarantäne mehr einzuhalten.
 
Coronaalltag bei der Stadtverwaltung
Auch nach mehr als fünf Monaten gibt es noch keine Entwarnung und keinen Alltag ohne Corona. Bei der Stadtverwaltung Herrenberg haben sich die Arbeitsabläufe mit Corona gut etabliert: Weiterhin wird in den Büros auf den Abstand geachtet, zahlreiche Mitarbeitende erbringen ihre Arbeitsleistung im Homeoffice und es gelten besondere Hygienevorgaben. Beim städtischen Ordnungsamt laufen die Fäden hinsichtlich der Corona-Infizierten zusammen. Die Mitarbeitenden sind gut gerüstet und bekommen demnächst für den Fall weiter steigender Infektionszahlen Unterstützung von pädagogischen Mitarbeitenden, die coronabedingt derzeit nicht in ihrem eigentlichen Beruf arbeiten können.
 
Alle Infos zu Corona finden sich unter herrenberg.de/corona.