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Gedächtnistafeln der Renaissance und des Barock


1537, im Zuge der Reformation, waren Altäre und anderes Bildwerk aus der Stiftskirche entfernt worden. Doch schon einige Jahrzehnte später fanden wieder Bilder Eingang in den Kirchenraum: sogenannte Epitaphien, die zum Totengedächtnis aufgehängt wurden. Epitaphien stehen in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit der Begräbnisstätte. Ihre Inschriften schildern das Leben des Verstorbenen und ihre Bilder dokumentieren seine Frömmigkeit. Die Herrenberger Stiftskirche beherbergt eine ganze Reihe von gemalten und steinernen Epitaphien aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Kunsthistorikerin Dr. Michael Bautz stellt diese Werke am Sonntag, 11. Oktober, im Rahmen einer Führung vor. Treffpunkt ist um 15 Uhr vor der Stiftskirche. Diese Führung ist ein kostenloses Angebot der Stadt Herrenberg.
 
 
Wegen der aktuellen Corona-Verordnung (Stand 01.07.2020) können maximal 20 Personen an den Führungen teilnehmen. Deshalb ist eine Anmeldung vorab beim Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur per E-Mail unter ktm@herrenberg.de oder per Telefon 07032 924 320 erforderlich.
 
In der Stiftskirche und im Glockenmuseum gelten gesonderte Hygieneregeln, vor allem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist Voraussetzung. Weitere Informationen sind unter herrenberg.de/stadtfuehrungen zu finden.