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Streik in Kitas am Mittwoch


In den Kindertageseinrichtungen der Stadt Herrenberg wird am kommenden Mittwoch, 21. Oktober, im Rahmen des aktuellen Tarifkonflikts erneut gestreikt. Um ihren Forderungen in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst Nachdruck zu verleihen, hatte die Arbeitnehmergewerkschaft ver.di in der vergangenen Woche wieder zu Warnstreiks aufgerufen.
 
Nach momentanem Stand sind 14 der insgesamt 28 Kindertageseinrichtungen vom Streik betroffen und geschlossen, einige Kindertageseinrichtungen haben mit Einschränkungen geöffnet. Elf Kindertageseinrichtungen sind nicht vom Streik betroffen und haben geöffnet.
 
Geschlossen haben folgende Kindertageseinrichtungen: Affstätter Tal, Brühlweg, Gartenstraße, Haslach, Hauffstraße, Karpatenstraße, Kayh, Längenholz, Mahdenstraße, Mönchberg, Oberjesinger Straße, Raistingerstraße, Torstraße und Umgang.
 
Teilgeöffnet – das heißt für einzelne Gruppen geöffnet – sind folgende drei Kindertageseinrichtungen: An der Raingasse, Markweg und Wilhelm-Haarer-Straße.
 
Regulär geöffnet sind folgende elf Kindertageseinrichtungen: Alzental, Erhardtstraße, Gartenäcker, Holdergraben, Keltenstraße, Lämmleshalde, Mittelfeldstraße, Schickhardtstraße, Steingraben, Würmstraße und Ziegelfeld. Das Projekt Hello families – startklar für die Kita ist vom Streik ebenfalls nicht betroffen.
 

Keine Notbetreuung möglich

Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Regelungen zum Infektionsschutz in Kindertageseinrichtungen, ist es in diesem Jahr nicht möglich, eine Notbetreuung anzubieten. Denn demnach darf keine Durchmischung von Kindern aus unterschiedlichen Betreuungsgruppen oder Einrichtungen stattfinden. „Dies schränkt auch die Betreuungsmöglichkeiten innerhalb der teilgeöffneten Kitas stark ein“, erklärt Johannes Roller, Leiter des Amts für Familie, Bildung und Soziales. Auch die bei früheren Streiks angebotene Möglichkeit für die Eltern, die Kinderbetreuung in eigener Regie und in eigener Verantwortung in den Räumen einer Kindertageseinrichtung zu übernehmen, ist dieses Jahr aufgrund der Corona-Lage nicht möglich.
 

Familien sind informiert

Die Familien wurden über die einzelnen Einrichtungen und deren Elternbeiräte über den erneut anstehenden Streiktag informiert. Die Stadtverwaltung bittet die Familien, sich am 21. Oktober wieder auf Einschränkungen bei der Kinderbetreuung einzustellen und alternative Betreuungsmöglichkeiten für diesen Tag zu organisieren.
 

Grundschulbetreuung findet statt

Die Betreuung in den Bildungs- und Betreuungsangeboten für Kinder im Grundschulalter (Kernzeit und Ganztagesbetreuung) ist von diesem Warnstreik zum heutigen Stand nicht betroffen, da es an den Herrenberger Grundschulen keine Streikteilnehmenden gibt. Somit können die städtischen Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschülerinnen und Grundschüler am 21. Oktober ohne Einschränkungen stattfinden.
 

Rückerstattung von Gebühren

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass laut der Kindergartengebührensatzung eine Rückerstattung erst erfolgt, wenn im Rahmen einer Tarifverhandlungsrunde im öffentlichen Dienst an mindestens fünf Tagen der Besuch einer Kindertageseinrichtung nicht möglich war.