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Neue Corona-Fälle in Schulen und Kindertageseinrichtung


Zwei Corona-Fälle an der Jerg-Ratgeb-Realschule
Am 4. November wurden zwei Schüler (Klasse 5 und Klasse 10) an der Jerg-Ratgeb-Realschule positiv auf Corona getestet. Am 3. November waren die Schüler zum letzten Mal an der Schule. Gestern und heute sind die betroffenen Klassen vorsorglich zu Hause geblieben. Die Absprache mit dem Gesundheitsamt erfolgte am heutigen Tage. Nach der seit gestern geltenden Neubewertung des Sozialministeriums BW hinsichtlich Quarantäne für Kontaktpersonen müssen sich ab heute sieben Kinder aus der Klasse 5 sowie 26 Kinder aus verschiedenen Klassen 10 und eine Lehrkraft in häusliche Quarantäne begeben.
 
Corona-Fall am Schickhardt-Gymnasium
Auch am Schickhardt-Gymnasium wurde am 4. November ein weiterer Corona-Fall bekannt. Die Schulleitung hat zwei dadurch betroffene Klassen bis Ende dieser Woche vorsorglich vom Präsenzunterricht ausgeplant. Diese Kinder bleiben bis heute (06.11.) zu Hause. Bezüglich des weiteren Vorgehens ab nächster Woche steht die letzte Rückmeldung des Gesundheitsamts noch aus. Auch hier werden die oben aufgeführten neuen Kriterien hinsichtlich der Quarantänebewertung gelten.
 
Corona-Fall in der Kindertageseinrichtung Steingraben
Heute (06.11.) wurde weiter bekannt, dass die Mutter eines Kindes in der Kindertageseinrichtung Steingraben positiv auf Corona getestet wurde. Das Kind wird demnach der Kategorie Kontaktperson 1 zugeordnet und muss sich in Quarantäne begeben. Die anderen Kinder der betroffenen Gruppe sowie die Mitarbeitenden der Gruppe stellen jedoch keine direkten Kontaktpersonen dar. Das bedeutet, der Betrieb der Gruppe kann am Montag wiederaufgenommen werden. Die Kindergartengruppe wurde heute Vormittag vorsorglich von der Stadtverwaltung geschlossen.

Hinweis zu Betretungsverboten in Schule und Kindertageseinrichtungen
Aus gegebenem Anlass weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass - wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt, dass Kinder, die eindeutig krank sind, nicht in Kindertageseinrichtung oder Schule gebracht werden. Wenn Kinder offensichtlich krank in die Einrichtung gebracht werden oder während der Teilnahme am Betrieb der Kindertageseinrichtung oder der Schule erkranken, kann die Einrichtung die Abholung veranlassen. „Wir bitten alle Familie, sich an diese Regelung zu halten - zum eigenen Schutz und zum Schutz der anderen Kinder und des Personals“, fordert Johannes Roller, Leiter des Amts für Familie, Bildung und Soziales.
 
Zusätzlich ist hinsichtlich einer Covid 19-Erkrankung in den entsprechenden Corona-Verordnungen geregelt, dass Kinder von der Teilnahme am Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Schulen ausgeschlossen sind, wenn sie in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind oder wenn sie die typische Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen. Wird ein Kind aufgrund eines Verdachts auf Covid 19 getestet, ist die Einrichtung darüber zu informieren. Auch in diesem Fall darf die Einrichtung nicht besucht werden.