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Volkstrauertag ohne öffentliche Feier


Herrenberg Stadtfriedhof Kranzniederlegung Volkstrauertag / Foto: Holom

Am gestrigen Volkstrauertag gedachte Oberbürgermeister Thomas Sprißler der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im kleinen Kreis auf dem Alten Friedhof in Herrenberg. Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen fand dort in diesem Jahr keine öffentliche Gedenkfeier statt.


Gemeinsam mit Pfarrerin Friederike Schmalfuß, den VdK-Vertretern Margarete Klanfer und Günter Achilles sowie Thomas Schrof als Vertreter der Reservistenkameradschaft, gedachte Oberbürgermeister Thomas Sprißler am gestrigen Volkstrauertag den Opfern von Krieg und Gewalt. Auf eine öffentliche Gedenkfeier wurde in diesem Jahr aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen verzichtet.
 
Traditionell versammeln sich Bürgerinnen und Bürger am Volkstrauertag, um gemeinsam um all jene zu trauern, die in Vergangenheit und Gegenwart Krieg und Gewalt erleiden mussten. Obwohl das in diesem Jahr vielerorts nicht möglich war, erinnerte der stille Gedenktag daran, wie wertvoll Demokratie, Menschenrechte, Frieden und Verständigung im gemeinsamen Europa sind. Der Blick zurück verdeutlicht dies: Vor 75 Jahren endete der zweite Weltkrieg, in dem 55 Millionen Menschen starben – Eine Zahl, die bis heute unfassbar bleibt.
 
Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zu spenden. Die eingehenden Spenden werden zur Kriegsgräberpflege, der Angehörigenbetreuung sowie für vielfältige Projekte zur Förderung der Erinnerungskultur eingesetzt. Spenden können über das Spendentelefon unter der Telefonnummer 0561 700 90, per Überweisung an IBAN: DE23 5204 0021 0322 2999 00, BIC: COBADEFFXXX oder online über die Webseite des Volksbundes eingereicht werden.
Weitere Informationen unter: www.volksbund.de