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1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland


In diesem Jahr wird das Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gefeiert – so auch an der Volkshochschule in Herrenberg: In dem gleichnamigen Vortrag am 13. Juli führt Prof. Dr. Benigna Schönhagen durch die vielfältige Geschichte.

Die erste bekannte Erwähnung von Jüdinnen und Juden im heutigen Deutschland stammt aus dem Jahr 321. Auch heute, 1700 Jahre später, gestalten jüdische Menschen die deutsche Kultur mit. Zum Jubiläum machen bundesweit zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen jüdisches Leben erlebbar und setzen damit ein Zeichen gegen Antisemitismus. An der Volkshochschule Herrenberg bietet Historikerin Prof. Dr. Benigna Schönhagen am 13. Juli von 19 bis 21 Uhr einen Einblick in „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

Jüdische Geschichte und Kultur

Dass die jüdische Geschichte aus weit mehr als zwölf Jahren nationalsozialistischer Verfolgung besteht, zeigt der Vortrag mit vielen Bildern. Die Verbrechen des Nationalsozialismus dominieren noch heute die öffentliche Wahrnehmung von Jüdinnen und Juden. Prof. Dr. Benigna Schönhagen stellt hingegen die Vielfalt vor und vermittelt eine Vorstellung vom Reichtum jüdischer Kultur. Die Historikerin war von 2001 bis 2018 Leiterin des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben und erhielt das Bundesverdienstkreuz.

Tickets zum Vortag können über die Webseite der Volkshochschule gebucht werden.

Termin: Dienstag, 13. Juli 2021 (Kursnummer 108104)

Beginn: 19.00 Uhr

Ort: vhs Herrenberg, Tübinger Straße 40, 71083 Herrenberg, Raum 206

Preis: 18,00 Euro